Eigentlich wollte Andie MacLeod ihre Semesterferien in Edinburgh verbringen. Doch dann hat sie einen Traum, der ihr unmissverständlich zu verstehen gibt, dass sie in ihrem Heimatort Tarbet einen Job zu erledigen hat. Sie folgt ihrem magischen Auftrag mit gemischten Gefühlen: Das malerische Städtchen in den schottischen Highlands ist zwar sehr beliebt bei den Touristen, aber etwas Aufregendes passiert hier vielleicht nur einmal alle zehn Jahre. Nein, es passiert genau alle zehn Jahre ... Vor zehn Jahren verbrachten Dessie McKendrick und ihr Mann Connor während ihrer Flitterwochen auch eine Nacht in Tarbet am Loch Lomond. Als Dessie am nächsten Morgen im unheimlichen Thistle Inn aufwachte, war Connor nicht mehr da. Nachdem die Polizei die Ermittlungen längst aufgegeben hat, lebt Dessie immer noch am Ort des Verbrechens, betreibt dort ein B und untersucht bis zur Besessenheit jedes kleinste Detail, das mit Connors Verschwinden zu tun hat. Will Andie, die jetzt in Dessies B arbeitet, ihr dabei helfen? Als wieder ein junger Mann spurlos verschwindet, muss Dessie sich fragen, ob das Mädchen etwas damit zu tun hat. Und ob die Polizei, ja, die ganze Gemeinde, ein Auge zudrückt, als Andie und eine mysteriöse Gruppe Frauen etwas Böses im Schilde führen ...
Felicity Green is the bestselling author of over 30 fantasy and paranormal cozy mysteries, including the beloved Scottish Witches Mysteries and Ghost Photographer Mysteries series.
With stories brimming with witches, ghosts, and magical intrigue, her books transport readers to the enchanting landscapes of England and Scotland, where mystery and the supernatural intertwine.
A native of Germany, Felicity spent over a decade in England, studying English literature and drama while pursuing her dream of acting. Touring the British Isles with theater groups deepened her love for the mystical settings that now inspire her novels. Writing plays eventually led her to discover her true passion: crafting spellbinding stories full of magic and mystery. She holds an MA in Creative Writing from the University of Sussex.
When she's not conjuring up her next cozy mystery, Felicity enjoys traveling, practicing yoga, hiking, and experimenting with new recipes. She lives on the German-Swiss border with her husband, two daughters, and a quirky Maine Coon cat.
Gratis Novellen SÜSSES GRAB (VIOLET GRAVE) und TEUFLISCH EINSAM (HIGHLAND-HEXEN-KRIMIS) gibt es hier: www.felicitygreen.com/leserclub
Über die Autorin:
Felicity Green schreibt Urban Fantasy und Paranormal Mystery-Serien für Leserinnen, die Mythen und Magie, unerwartete Wendungen, Gänsehaut und große Gefühle lieben.
Felicity wurde in der Nähe von Hannover geboren und zog nach dem Abitur nach England. In Canterbury studierte sie Literatur und Schauspiel. Später tingelte Felicity mit diversen Theatergruppen durch England, Irland und Schottland – eine Inspiration für die Schauplätze ihrer Romane. An der University of Sussex schloss sie einen MA in Kreativem Schreiben ab.
Mit ihrem Mann Yannic, zwei Töchtern und Kater Rocks lebt sie jetzt an der Schweizer Grenze und arbeitet als freie Autorin.
Ein Krimi mit Hexen? Das hat mich neugierig gemacht, denn ich mag das Außergewöhnliche. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Mischung aus Krimi und einigen übersinnlichen Elementen ist gut gelungen, wobei die Magie nicht dominiert, sondern die Krimihandlung eher sanft begleitet. Im Mittelpunkt des Buches steht Dessie, eine B&B-Besitzerin, deren Mann vor 10 Jahren spurlos verschwunden ist und Andie, eine junge Hexe, die Dessie vor drohendem Unglück schützen will. An sich waren beide sympathische Hauptfiguren, wobei für meinen Geschmack Dessie zu sehr dominiert hat. Andie rückte im Buch eher in den Hintergrund und nahm eher eine Nebenrolle ein. Das fand ich ein bisschen schade, da ich gern mehr über sie und ihre Gabe erfahren hätte. Die Sprache des Buches ist locker leicht zu lesen. Das macht wirklich Spaß. Neben der eigentlichen Handlung gibt es auch immer mal kleine Naturbeschreibungen, die aber nicht überhand nehmen oder die Handlung stören. Im Gegenteil - man bekommt richtig Lust auf eine Wandertour durch Schottland. Gut fand ich auch, dass die Handlung nicht linear erzählt wird. Es gibt immer wieder Rückblendungen, sodass man Stück für Stück erfährt, wie es zu den gegenwärtigen Situationen gekommen ist. Das Buch ist jetzt nicht von der ersten Seite spannend, das kommt dann eher gegen Ende des Buches. Das ist allerdings keine negative Bewertung, sondern zeigt, dass ein Krimi nicht immer von der ersten Seite an blutrünstig sein muss. Auch wenn es nicht zum Gänsehaut-Feeling kommt, so kann der Leser doch gut miträtseln, was passiert ist und wer hinter allem steckt. Das ist nicht eindeutig, auch wenn sich zum Ende hin ein Muster abzeichnet. Dann kommt es schließlich auch zu einem regelrechten Showdown, bei dem auch die letzten Fragen geklärt werden. Das Ende fand ich deswegen sehr gut gelungen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist ein solider Krimi mit dem gewissen, magischen Extra. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände. Beim zweiten steht bereits eine von mir sehr liebgewonnene Hexe im Mittelpunkt.
Der Sexismus und das Fatshaming sind echt nicht mehr zeitgemäß, besonders das Fatshaming ist eklig. Ansonsten okay, aber ich weiß nicht, wie der Antagonist so lange mit allem durchgekommen ist, so doof wie er sich anstellt. Insgesamt zu wenig Hexen und Hexerei, das kommt zu kurz.
Als leichte Lektüre für zwischendurch geeignet, ist jedoch nicht gerade ein Hit. Wenn auf dem Buchcover „Hexen-Krimi“ steht, erwarte ich deutlich mehr als ein paar Visionen….
Vielen Dank an die Autorin für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!
Dessie leitet in den schottischen Highlands ein Bed & Breakfast. Eines regnerischen Abends taucht eine Gruppe Wanderer auf, die verzweifelt noch eine Bleibe suchen. Dessie schickt sie zu einer Unterkunft weiter, da sie nichts mehr frei hat - und am nächsten Morgen ist einer der Männer verschwunden!
Doch das ist nicht das Schlimmste: Dessie lebt seit 10 Jahren in dem verschlafenen Kaff, weil damals ihr Mann ebenfalls über Nacht spurlos verschwand - und zwar aus derselben Unterkunft...
Sagt Bescheid, falls ihr meint, dass mich eins davon interessieren könnte:
~ Hexen
~ Schottische Highlands
~ Cozy Mysteries
Oh, alles drei, sagt ihr? Tja, da habt ihr wohl recht!
Leider, leider konnten mich die Highland-Hexen jedoch nicht so begeistern, wie ich aufgrund dieser Liste erhofft hatte. Meine Gegenliste:
Dessie leidet immer noch unter ihrem PTSD und klammert sich panisch an jede Spur, die zu ihrem Mann führen könnte - auch 10 Jahre später hat sie mit der Sache nicht abgeschlossen und offensichtlich dringend eine Therapie nötig. Auch dass sie mit vielen Vorurteilen behaftet ist, obwohl sie eigentlich eine studierte Frau aus der Großstadt ist, hat mich irritiert.
Mitzulesen, wie Hexen verfolgt werden, ist für mich schwer genug, aber aus Sicht des Verfolgers ist aus meiner Perspektive einfach lächerlich und nervig.
Ich lasse mich beim lesen gern entführen, ich denke nicht großartig mit, sondern lasse mich ganz von der Handlung treiben und überraschen - und dennoch war für mich sofort klar, was Grayson tut. Es war mir auch klar, was die Damen da tun. Dann ist es natürlich immer etwas lästig, darauf zu warten, dass die anderen Charaktere drauf kommen.
Wie bei Isabel Dalhousie ist auch hier nicht sicher, ob es überhaupt einen Mord gibt. Die beiden Männer verschwinden einfach (beide Fälle werden am Ende natürlich aufgelöst). Ich finde es dann immer etwas schwierig, die Motive der sich festbeißenden Damen nachzuvollziehen. Das ist bei mir wie bei "Blair Witch Project", wo man nur Wald sieht und nicht mal ein Schatten auftaucht, vor dem man sich gruseln könnte. Ich fand den Film todsterbenslangweilig, weil ich es nicht einsehe, mich vor Wald zu fürchten.
In anderen Krimis gibt es mehrere Verdächtige, die immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln verdächtigt werden, doch hier wurde von Anfang an nur auf einen Bösewicht hingesteuert. Das hat mich etwas irritiert - sollte die Spannung durch das Wissen um die Gefahr kreiert werden?
Auch wenn das jetzt alles nicht so positiv klingt, kann ich euch die Highland-Hexen doch empfehlen, falls ihr auf kurzweilige Krimis und schottische Details steht. Es war nur für mich leider nicht so umwerfend wie erhofft.
Scheinbar wird aber jeder Band aus Sicht einer anderen Person in dem Dorf erzählt und die Leseprobe des zweiten Bandes zeigt, dass er aus der Perspektive einer der Hexen spielt. Vielleicht gebe ich dem noch eine Chance. Gebt mir mehr Magie! Mehr Highlands!
Nach einer unruhigen Nacht und von einer eindeutigen Botschaft im Traum aufgerüttelt, reist Andie zurück in ihr Heimatdorf Tarbet. Denn auch, wenn sie sich als junge Studentin lieber in Edinburgh aufhält, ist sie doch einer Tradition verpflichtet und hat eine Aufgabe zu erfüllen. Und die heißt diesmal, Dessie beschützen. Dessie kam vor 10 Jahren mit ihrem Mann nach Tarbet. Als dieser auf mysteriöse Weise eines Nachts verschwindet und die Polizei den Fall schon bald zu den Akten legt, kann Dessie nicht anders, als zu bleiben und sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrem Mann zu begeben. Bisher aber ohne Erfolg. Als nun, so viele Jahre später, erneut ein Tourist verschwindet, ist Dessie sich sicher, die Fälle müssen zusammenhängen und greift nach jedem, noch so verrückten, Strohhalm. Doch wieviel Wahrheit steckt wirklich hinter ihren Ermittlungsergebnissen und was hat die Frauengruppe, wo auch Andie Mitglied ist, damit zu tun? Klar ist, über die Wirklichkeit wissen nur Wenige Bescheid.
Der Roman ist ein gelungener Auftakt zu einer bereits bestehenden Serie über die Highland Hexen. Der Anfang wirkt zuerst etwas undurchsichtig, denn man fällt als Leser direkt in eine bestehende Geschichte hinein. Sie beginnt mit Andie, die in Edinburgh studiert und auch sonst ihren Lebensmittelpunkt dorthin verlegt hat. Doch sie hat ihre ganz spezielle, magische Fähigkeit, die sie immer noch an ihren Heimatort bindet und dadurch auch nie ganz aufgeben kann. Nach diesem Einstieg wechselt die Perspektive zu Dessie und ihrem Leben als B&B Besitzerin. Abwechselnd erfahren wir nun mehr über die beiden, jedoch nie zu viel oder zu früh, als dass man den Geschehnissen im Buch voraus wäre. Ab und zu führt es einen sogar auf eine falsche Fährte, was die Handlung sehr abwechslungsreich gestaltet. Mir gefällt diese Form des Erzählens sehr, denn sie gestaltet das Lesen flüssig und damit unbeschwert. Die einzelnen Charaktere allerdings bleiben leider noch etwas blass, was den perfekten Eindruck leider wieder etwas trübt. Hier erwarte ich mir in den folgenden Büchern noch mehr Eigenschaften, um mir die Persönlichkeiten noch besser vorstellen zu können. Die Dialoge sind schön geschrieben und helfen auch bei der Charakterisierung der Personen, aber manchmal war mir persönlich nicht ganz klar, wer gerade spricht und ich musste kurz ein oder zwei Zeilen zurückspringen. Die Auflösung des Falles hat mir wiederum sehr gut gefallen, denn sie war nicht so einfach zu durchschauen und zeugte so von Einfallsreichtum.
„Der Teufel im Detail“ ist somit ein toller magischer Krimi, der gar nicht so sehr den Fokus auf Zauberei legt, sondern mehr auf alten, heidnischen Traditionen aufbaut, was ich sehr interessant finde. Zudem fehlt für meinen Geschmack auch nicht eine gute Portion Spannung, sodass ich mich gut unterhalten fühlte und die Serie mit Sicherheit weiterverfolgen werden.
Schottland, Mystik und Krimi - was gibt es für eine bessere Kombination?? :-)
Das Buch hat mir richtig gut gefallen, obwohl es meiner Ansicht nach eher in die Kategorie "seichte Unterhaltung" gehört. Trotz allem spannend und ich war gespannt, ob und wie es eine Verbindung zwischen den verschwundenen Männern gibt. Dazu die schönen Geschichten und Legenden rund um Schottland, allein dafür hat sich das Lesen dieses Buches schon gelohnt.
Eine nette Unterhaltung, die man schnell an 2 Tagen ausgelesen hat. Und das Beste: es gibt weitere Bänder zu den Highland-Hexen.... :-)
An sich eine ganz nette Geschichte. War mir nicht so sicher was genau auf mich zu kommen sollte. Dessie ist an sich zwar sympathisch, aber so ganz konnte ich sie nicht nachvollziehen. Und 10 Jahre an einen Ort zu bleiben, wo der Liebste verschwunden ist, war schon etwas verwunderlich. Aber es war ganz interessant wie dann der aktuelle und der alte Fall zusammenhingen. Auf die anderen Teile bin ich auf alle Fälle schon sehr neugierig. Fand sie ganz süß.
Eigentlich wollte Andie MacLeod ihre Semesterferien in Edinburgh verbringen. Doch dann hat sie einen Traum, der ihr unmissverständlich zu verstehen gibt, dass sie in ihrem Heimatort Tarbet einen Job zu erledigen hat. Sie folgt ihrem magischen Auftrag mit gemischten Gefühlen: Das malerische Städtchen in den schottischen Highlands ist zwar sehr beliebt bei den Touristen, aber etwas Aufregendes passiert hier vielleicht nur einmal alle zehn Jahre. Nein, es passiert genau alle zehn Jahre …Vor zehn Jahren verbrachten Dessie McKendrick und ihr Mann Connor während ihrer Flitterwochen auch eine Nacht in Tarbet am Loch Lomond. Als Dessie am nächsten Morgen im unheimlichen Thistle Inn aufwachte, war Connor nicht mehr da. Nachdem die Polizei die Ermittlungen längst aufgegeben hat, lebt Dessie immer noch am Ort des Verbrechens, betreibt dort ein B&B und untersucht bis zur Besessenheit jedes kleinste Detail, das mit Connors Verschwinden zu tun hat.Will Andie, die jetzt in Dessie’s B&B arbeitet, ihr dabei helfen? Als wieder ein junger Mann spurlos verschwindet, muss Dessie sich fragen, ob das Mädchen etwas damit zu tun hat. Und ob die Polizei, ja, die ganze Gemeinde, ein Auge zudrückt, als Andie und eine mysteriöse Gruppe Frauen etwas Böses im Schilde führen…"Der Teufel im Detail" ist der erste Band der "Highland-Hexen-Krimis" von Felicity Green.
Schon der Klappentext mutet mit einer interessant und spannend klingenden Story an. Und sie ist es auch. Mir gefällt die Mischung aus einer Portion Übersinnlichem, Schottland und Krimi sehr gut, sodass ich direkt in die Geschichte einsteigen konnte, ohne dass mich lange Vorreden erwarteten.
Dabei ist die Handlung sehr spannend und mysteriös gehalten. Man weiß nie genau, woran man letztendlich genau ist in Bezug auf die Highland-Hexen. Mich wusste die Geschichte aus diesem Grund auch stets zu fesseln, obwohl ich schon nach wenigen Seiten wusste,wer hinter allem steckt (das bewerte ich allerdings nicht negativ, da es kaum einen Krimi in Film-oder Buchform gibt, bei dem mir das nicht passiert). Dennoch konnte ich mich auch danach sehr gut von der Geschichte packen lassen, da es noch einiges zu enträtseln galt und immer wieder ein paar Überraschungen auf den Plan getreten sind und das Tempo so zusätzlich noch etwas angeheizt haben.
Kommen wir zu einem kleinen negativen Kritikpunkt. Auch wenn die Atmosphäre herrlich mysteriös ist, so fehlten mir doch zum einen der typische Highland-Charme, weshalb die Geschichte auch in jedem anderen Land hätte spielen können, und zum anderen das Hexen-Element. Dieses hätte für mich noch etwas ausgeprägter sein können, um den Charakter eines "Highland-Hexen-Krimis" noch besser in den Vordergrund treten zu lassen.Ich hoffe, dass das in den Folgebänden sich noch stärker herauskristallisieren wird, da ich mir gerne etwas mehr Schottland und mehr Magie wünschen würde.
Auch wenn ich schon wusste, wer hinter alldem steckt, so konnte mich das Ende dann noch einmal richtig fesseln. Dort liefen die Fäden sehr schön zusammen, um den Leser ohne Fragen zurückzulassen. Dieser erste Band ist dabei in sich abgeschlossen, weshalb ich nun umso gespannter auf den nächsten Teil bin.
Fazit: Spannender Krimi, dem ein Stück weit der "Highland-Hexen-Charakter" fehlte, um mich vollends überzeugen zu können. Dennoch konnte ich mich sehr gut fesseln lassen und erwarte nun gespannt den nächsten Teil.
Die Studentin Andie MacLeod kommt aus dem kleinen schottischen Dörfchen Tarbet. Eine Vision führt sie in den Semesterferien wieder nach Hause um Dessie McKendrick zu helfen. Vor 10 Jahren ist deren Ehemann Connor während der Flitterwochen in Tarbet verschwunden. Bis heute gibt es keine Spur von ihm. Dessie hat sich in dem Dörfchen niedergelassen und hat dort ein B&B eröffnet. Und jetzt, fast genau 10 Jahre später verschwindet wieder ein junger Mann in Tarbet. Die Umstände sind fast die gleichen wie damals. Dessie ist überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang gibt. Doch laut Andies Vision befindet sich Dessie in großer Gefahr, hat das etwas mit den beiden Vermissten zu tun?
Ich liebe Geschichten die in den schottischen Highlands spielen. Und dazu noch ein Hexen-Krimi? Da führte für mich kein Weg dran vorbei. Das Cover ist recht schlicht gehalten, passt aber sehr gut zur Story.
Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und ich mochte Andie auf Anhieb. Mit Dessie hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten. Sie hat das Verschwinden ihres Mannes Connor nie verwunden und als ein weiterer junger Mann verschwindet, pocht sie sehr stur und verbohrt darauf, dass ein Zusammenhang mit dem Verschwinden ihres Mannes und auch mit Mrs. MacDonald besteht. Die Fähigkeiten von Andie und den anderen Hexen von Tarbet werden nicht wirklich erläutert, was mir gefehlt hat. Eine kleine Einführung oder weitere Erklärungen wären schön gewesen. Generell kam das Übernatürlich, bzw. die Hexen in diesem Buch etwas zu kurz. Den Hauptpart erfüllt Dessie mit der Aufklärung der Vermisstenfälle und Andie wird leider eher zur Nebenfigur.
Auch die Beschreibung der schottischen Landschaft bzw. des kleinen Städtchens Tarbet war nicht sehr ausführlich. Die Atmosphäre Schottlands und des Dorfes kam leider nicht bei mir an. Trotzdem ist der Schreibstil sehr leicht flüssig und das Buch lässt sich auch durch die kurzen Kapitel schnell lesen. Ich kam sofort in die Story rein. Die Geschichte wird aus Dessies und aus Andies Sicht erzählt.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil „Der Teufel im Leibe“, der Anfang September erschienen ist. Dort geht es um Penny Reid, eine der anderen Hexen aus Tarbet.
Fazit: Guter Krimi, der zum Mitraten einlädt. Die Hexen kommen hier leider etwas zu kurz. 4 von 5 Sternen.
amazonpreis: Kindle 2,99€; TB 10,99€ Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (10. Mai 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3844800107 ISBN-13: 978-3844800104 Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,8 x 20,3 cm
Format: Kindle Edition Dateigröße: 2527 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 322 Seiten Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. Sprache: Deutsch ASIN: B01DGQIJ5C
In dem Buch werden uns verschiedene Ladys des Dorfes Tarbet vorgestellt. Im Prolog kommen wir direkt in die Traumvision von Andi rein die von „zuhause“ träumt und da genau von Dessie. Die Geschichte beginnt in Dessies bed and breakfast in Tarbet. Wir lernen auch noch Gäste kennen die plötzlich jemanden vermissen. Leider wird das bei Dessie Erinnerungen wachrufen.
Die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd geschrieben und man wird direkt in diese Gegend hineingezogen. Für mich war dieser Highlandhexen Krimi sehr interessant und aufschlussreich. Wir lernen die Natur bezogenen Ladies kennen und auch ihre einzelnen Fähigkeiten. Am interessantesten kam mir die alte Dame des Dorfes vor. Sie hat die jungen Küken ganz gut im griff und steuert so jeden Tag und jede stunde der übersinnlichen Sachen. Auf diesen Roman bin ich durch einen anderen Roman gekommen und das ist für mich die beste Sache die es gibt.