Wo zum Teufel ist Oma? Nina Ritter beginnt sich ernsthaft Sorgen zu machen, als sie in der Wohnung ihrer Großmutter Unterlagen zum Thema Sterbehilfe findet. Gemeinsam mit ihrer Mutter Heike macht sie sich auf die Suche nach dem vermeintlich lebensmüden Familienoberhaupt. Wie sich schnell herausstellt, ist Oma Inge jedoch quicklebendig und unternimmt gerade die Reise ihres Einmal im Leben nach Rom fahren und den Papst sehen! Auf ihre Familie hat sie allerdings weniger Lust. Und so beginnt für Nina und Heike ein turbulenter Trip durch Italien – immer auf den Spuren von Oma Inge und ihrem geheimnisvollen Begleiter.
Ein heiterer Urlaubsroman, der aber auch ernste Themen aufgreift. Es geht um Oma Inge, die alleine nach Italien reist. Tochter Heike und Enkelin Nina reisen ihr hinterher, da sie denken, Oma möchte sich etwas antun. Die drei Frauen, die alle recht unterschiedliche Charaktere haben und wo die Konflikte vorprogammiert scheinen, kommen sich auf dieser Reise langsam wieder näher. Und natürlich gibt es noch jede Menge Verwicklungen zwischendurch und neue Bekanntschaften... 💛💛 Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Eine heitere Urlaubslektüre mit einem tollen Setting und sympathischen Charakteren aus drei Generationen.
Ich hatte nicht sehr große Erwartungen an das Buch „mit Oma in Roma“. Ich habe eine einfache und lockere Geschichte erwartet, wurde aber überrascht. Die Geschichte wird abwechselnd aus drei Perspektiven beschrieben. Von Oma Inge, ihrer Tochter Heike und deren Tochter Nina. Drei Generationen also. Oma Inge verschwindet plötzlich und ihre Tochter und ihre Enkelin machen sich große Sorgen. Ihre Nachforschungen ergeben, dass Oma Inge in Rom ist. Heike und Nina machen sich mit einem Koffer und kaum Geld per Anhalter auf den Weg nach Rom, um Oma zu finden.
Die Geschichte handelt von drei unterschiedlichen Frauen und deren Beziehungen zueinander. Es gibt viele Probleme und auch privat läuft nicht alles rosig. Eine berührende Familiengeschichte mit echten Problemen, die sehr realitätsnah sind. Ein paar Bekanntschaften und Wirrungen später stecken alle drei in einem Abenteuer voller Liebe und Familiendramen. Ich kann diesen Roman wirklich empfehlen. Es gibt keine Längen und der Schreibstil ist wirklich angenehm und lustig zu lesen. Ich hatte mir allerdings ein bisschen mehr Rom erhofft. Auch die Lösungen oder Liebeleien sind nicht sonderlich komplex gestrickt, aber dennoch wirklich wirklich unterhaltend und liebevoll gemacht. Auch ist das Buch an einigen Stellen tiefgreifender und rührender als gedacht. Alles in allem ein wirklich gelungener Roman.
This is the second book I have read by this author. On both occasions I have been impressed by the mixture of storylines and genres within the novel. Hennig provides a social commentary - how older people are viewed and view themselves - combined with lots of romantic interest, adventure, family feuds, delectable scenery and behaviour that is/or is almost illegal. The first half of the book was a little predictable, the the second half of the book had me wondering how the author would bring the various threads together into a convincing end outcome. I will be reading more of Hennig's work.
Diese Geschichte ist sehr unterhaltsam aus den Perspektiven von Oma Inge, Tochter Heike und Enkelin Nina erzählt. Dabei wird in wenigen Sätzen umrissen, welche Konflikte zwischen diesen drei Generationen seit Jahren schwelen, wobei mir alle drei sympathisch waren. Es kommt nämlich manchmal gar nicht darauf an, wer Recht hat. Sie haben alle Recht! Im Laufe der turbulenten Reise nach und durch Italien werden verhärtete Fronten aufgeweicht, klärende Gespräche geführt und vieles endlich verstanden. Das liest sich sehr schön. Tochter Heike ist in ihren 40ern und Oma Inge entsprechend älter, deshalb zählt dieser Roman zur #Ü45_Protagonistinnen Challenge.