Este álbum em quadrinhos reúne os três capítulos da minissérie de mistério "Umbra", escrita pelo consagrado Stephen Murphy (de "Tartarugas Ninja") e ilustrada por Michael Hawthorne (de "Queen & Country"). O ano é 1999 e o cenário da HQ é a isolada e fria Islândia. Askja, uma legista viciada em antidepressivos, encontra um esqueleto misterioso numa caverna. Após exames, ela descobre algo surpreendente: trata-se da ossada de um Neanderthal. Como isso seria possível, pensa Askja? Até onde se sabe os neanderthais jamais chegaram à Islândia... A legista resolve fazer uma necropsia no esqueleto neanderthal e descobre fatos ainda mais misteriosos: há restos de roupas modernas junto ao fóssil. E também um dente com obturação de cerâmica! Nada parece fazer qualquer sentido e Askja passa a suspeitar de que existe algo de muito errado por ali.
Stephen Murphy is an American comic book writer and editor known for his work on the Teenage Mutant Ninja Turtles series. With Michael Zulli, he was co-creator of the critically acclaimed 1980s independent comic The Puma Blues.
Der Comic wurde für hochkarätige Preise nominiert und die Handlung klingt für mich perfekt, eine Mischung aus Krimi und Supernatural. Aber beim Lesen stellte sich bei mir nach dem ersten Drittel die Enttäuschung ein: die gelobte Artwork spricht mich wenig an (grafisch zwar gelungen, aber die Personen sind schlecht gezeichnet) und die Handlung wird immer abgedrehter. Eigentlich mag ich´s gerne verrückt, aber hier kam einfach nicht das Feeling a la Akte X oder gar David Lynch auf. Um ehrlich zu sein: ich bin mir überhaupt nicht sicher, was da eigentlich passiert sein soll. Ein weiteres Ärgernis ist das Papier inclusive Einband: Das Buch wurde auf Papier gedruckt, wie man es von den billigen Print on Demand Büchern kennt. Wenn man das Buch in der Hand hält, wellen sich die Seiten und klappen um. Nicht akzeptabel. Einziger Lichtblick für mich war die unter einer Angststörung leidende weibliche Hauptfigur, die als Heldin herrlich untypisch ist und meine Sympathie für Außenseiter ansprach.
Grönland, 1999. Als in einer Höhle die sterblichen Überreste einer Frau entdeckt werden, ist die erste Überraschung für die Forensikerin Askja Thorasdottir, dass es sich um eine Neandertalerin handelt, und die zweite, dass sie offenbar mit einer sowjetischen Pistole erschossen wurde. Askja will das Rätsel um die Frau und ihren rätselhaften Tod lösen, gerät dabei aber schnell in tödliche Gefahr.
Die Mini-Serie Umbra erschien zunächst im Jahr 2006 bei Image Comics und wurde 2017 vom Dover-Verlag (US) in gesammelter Form als Trade Paperback herausgebracht. Enthalten sind neben den drei Heften acht zusätzliche Seiten, die den „Director’s Cut“, das ursprünglich intendierte Ende der Geschichte, beinhalten.
Meine Meinung:
Vorweg: Ich bin kein großer Fan von schwarz-weiß gezeichneten Comics, traue mich aber mittlerweile an diese heran und bei Umbra hat es mich grundsätzlich nicht gestört. Meiner Meinung nach wären zwar manche Panels mit einer breiten Farbpalette eindrücklicher gewesen, das bleibt aber dem individuellen Geschmack überlassen. Zeichnerisch gelingt es Mike Hawthrone, die düstere Stimmung der Geschichte zu unterstützen. Viele Bilder sind atmosphärisch und spannend, auch wenn der Stil recht grob ist.
Die Handlung von Umbra wird schnell vorangetrieben. Kurz nach dem Fund der Leiche geht es Schlag auf Schlag und Askja stellt schnell fest, dass „jemand ihr etwas sagen möchte, und jemand anderes sie zu töten versucht“, um den Klappentext sinngemäß wiederzugeben. Angesichts der Kürze der Serie ist ein hohes Tempo nachvollziehbar, die Tiefe der Figuren und ihrer Beziehungen ist entsprechend komprimiert. Das bedeutet nicht, dass keine Charaktertiefe vorhanden ist, nur wirkt es auf mich so, dass hier sehr viel größeres Potential vorhanden war. Letzteres gilt auch für die Handlung, denn bis zum Finale bleibt es spannend und actionreich, nur um sich dann für eine Auflösung zu entscheiden, die sich nicht organisch anfühlt.
Das Mystery-Element in „Umbra“ ist zwar von Anfang an spürbar und als Leser erwartet man einen entsprechenden Richtungseinschlag, in diesem Fall stellt der Plot Twist aber absolut nicht zufrieden, wirkt aus der Luft gegriffen und wie ein falsches Teil im Puzzle.
Fazit:
Umbra hat Atmosphäre und sammelt mit seinen Ansätzen viele Pluspunkte. Die letztendlich fehlende Tiefe, vor allem aber ein unpassendes Ende machen den Comic in der Summe zu gehobenem Durchschnitt.
I’m pretty sure most every subject imaginable has been broached into comic book form. Yet this is the only one I can recall (in recent memorable at least) that is centered around forensics. And here’s the recipe: Start with the forensics, toss in a dose of lesbian romance, a spoonful of drug addiction, and garnish with mystery and you’d get Umbra.
With the latter setting the stage, when a Neanderthal corpse is discovered, a bevy of accompanying anachronistic ephemera becomes unearthed. As such, the past becomes connected to the present and the story roars off to the racetracks. The plot deepens as does the lesbo sub-plot which careens the protagonist toward an addiction with anti-depressants. Swirling this with that, we finally get the bad guy to show up in act 2 of three, just in time for the inevitable crescendo.
Other than a few dreamlike gems that recall the collective of unconsciousness of Jung the inducement of cerebral activity remains low. Other than a few glints and glimmers of charm deserving of a neophyte, umbra remains an unworthy read.
Really wanted to read this after loving the sprawling, experimental The Puma Blues, also written by Murphy (other than his writing for TMNT, doesn’t seem that he’s done much other work). The central expected concepts and devices are here: strong ecological pessimism, a loose sci-fi framing, a neurotic, somewhat isolated protagonist.
My only real gripe is that both the characters and the story need some fleshing out. I never felt like I got to know or care about any of these people, as we were just focusing on moving to the next story beat.
Serves as a really good introduction to Murthy’s work, definitely a primer if you ever want to read the Puma Blues. Or, you could just read the Puma Blues.
Reads like a half-baked X-Files two-parter, and hey — it even takes place in 1999!
I didn't hate this, or even find it hard to read, but there is something incredibly mundane and hollow about it that makes me think I'll probably forget everything I just read in a matter of days. The big twist is weird in mostly the wrong way, although the broad idea and design tickles the imagination.
Beautiful and haunting, these seemingly simple line drawings contain complex multitudes. 10/10 will read again. Set in suitably intense Icelandic landscape, this comic really took my breath away, and kept me guessing until the very end. Enjoy!
Very intriguing setup, but it goes to pieces at the end. It's as if the author came up with a great idea for an opening scene and then couldn't figure out what to do with it.