Elisabeth Sturm hat am eigenen Leib erfahren, welche Gier, welche zerstörerische Kraft und welches Grauen in der Welt der Mahre lauern – und doch hält sie an ihrer Liebe zu Colin fest. Erschöpft und bis ins Mark verletzt, fürchtet und ersehnt sie den Tag, an dem er zurückkehrt und sie sich auf die Jagd nach Tessa machen, der uralten Mahrin, die ihr Glück bedroht. In Italien hoffen sie, Tessa auf die Spur zu kommen und Hinweise auf Ellies verschollenen Vater zu erhalten. Fast gegen ihren Willen findet Ellie in der Hitze, dem Meer und der Kargheit des Landes die Ruhe, nach der sie sich seit Monaten sehnt, und dankbar gibt sie sich diesem neuen, freien Leben hin. Als von unerwarteter Seite ein Verbündeter auftaucht, scheinen die Antworten auf Ellies Fragen plötzlich greifbar. Aber je tiefer sie in das Geheimnis der Mahre eindringt, desto größer werden Ellies Zweifel: Ist selbst ihre Liebe nicht stark genug, um gegen Colins Hunger zu bestehen?
Bettina Belitz, an einem sehr sonnigen Spätsommertag 1973 beinahe in einer Heidelberger Bäckerei zur Welt gekommen, wuchs zwischen unzähligen Büchern auf und verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen alleine genügte ihr dabei nicht – nein, es mussten auch eigene Geschichten aufs Papier fließen.
Nach dem Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft arbeitete Bettina Belitz als Redakteurin und Freie Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte.
Heute lebt Bettina Belitz umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als Freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald und tankt auf dem Pferd oder beim Karatetraining neue Energien.
Aufgrund der hohen Seitenzahl habe ich es irgendwie ewig aufgeschoben den dritten Teil der Reihe zu lesen. Und zwar so lange, dass ich die ersten beiden Teile nochmal lesen musste, um meine Erinnerungen wieder aufzufrischen. Alles in allem ist Bettina Belitz ein toller Abschluss gelungen, wobei man die Story doch hätte um einige Seiten hätte kürzen können. Oft hat sich das Buch gezogen. Trotzdem bin ich zufrieden mit dem Ende und bin wirklich froh, dass ich damals den ersten Teil gesehen und sofort gekauft habe.
Vorsicht: SPOILER! Für die unter euch, die die ersten beiden Teile nicht gelesen haben!! Außerdem ein paar wenige, milde Spoiler im Bezug auf den Inhalt dieses Buches selbst!
Inhalt:Es wird der Tag kommen, an dem du dir wünschst, jemand anderes zu sein. Zweifel werden deine Träume stören, während dein Herz dich wild schlagend daran erinnert, dass du zu Höherem berufen bist. Gib nach, wenn es beginnt. Stelle dich dem, was du sein kannst, sobald deine Ängste im Licht verglühen.
Für Ellie, Tillmann, Paul und Gianna ist nicht mehr, wie es einmal war. Auch für Colin nicht. Sie alle müssen sich endlich ihren Ängsten, Zweifeln, Wünschen und Hoffnungen stellen. Tessa ausschalten, Ellies Vater suchen, Versprechen einhalten, die Augen für die Dinge öffnen, die sie nicht sehen wollten. Ein steiniger Weg liegt vor ihnen, der sie nach Süditalien, ein schönes, wildes Land, führt. Dort stellen sie sich allen den Dämonen, die sie schon so lange gefangen halten. Die Liebe ist vielleicht ihr einziger Ausweg...
Meine Meinung: Da ist er nun, der dritte und letzte Band der Splitterherz-Trilogie. Schwarz und bedrohlich kommt er daher, mit blutroter Aufschrift und schönen Verschnörkelungen, die einen das Cover zärtlich streicheln lassen und die Vorfreude auf das Innenleben des Buches vergrößern.
Ja, ich werde hier poetisch, ihr merkt es schon! So lange habe ich auf dieses Buch gewartet, hab mir beim Lesen Zeit gelassen und es dann doch verschlungen. Einerseits möchte ich am liebsten alles erzählen, andererseits möchte ich niemandem die Freude an dem Buch nahmen.
"Dornenkuss" setzt dort an, wo "Scherbenmond" aufgehört hat: der Sieg über Francois, die erneute Trennung Ellies und Colins, Ellies Rückkehr nach Hause. Alleine und mit einigen unschönen Verletzungen. Ellie ist und bleibt Ellie, wie wir sie alle kennen gelernt haben: voller Gefühl, melancholisch, gerade zu bedrückend wirkt sie erneut auf den Leser und so wirkt auch der ganze Anfang des Buches, bis Colin zurückkehrt und in die stoische Handlung endlich wieder etwas Leben einkehrt.
Gemeinsam mit Tillmann, Paul und Gianna geht es für Ellie auf die Reise nach Italien mit dem Ziel Tessa anzulocken und ein für alle Mal zu töten. Noch glaubt Ellie, dass dies alles ist, was nötig ist, um endlich mit Colin glücklich zu sein. Doch die Ereignisse überschlagen sich wieder einmal. Träume suchen Ellie heim, sie beginnt sich zu verändern. Sie trifft Angelo, einen scheinbar harmlosen Mahr, von dem sie glaubt er könne ihr vielleicht auf der Suche nach ihrem Vater helfen. Ellie gleitet immer mehr in ein Zwischenstatium zwischen Traum und Realität hinweg und verliert ihr eigentliches Ziel aus den Augen. Plötzlich ist sie es, die auf die Hilfe ihrer Freunde angewiesen ist, um die schreckliche Wahrheit zu erkennen...
Ich möchte einfach nicht zu viel verraten. Ich könnte nun auch alles aufschreiben, was gerade in meinem Kopf herum geistert und damit so ziemlich alles verraten.
Bettina Belitz hat es wieder einmal geschafft, mich zu fesseln. Es geht hier nicht nur darum, wie man Tessa aus der Welt schaffen könnte. In "Dornenkuss" laufen alle Ereignisse wieder zusammen und es klären sich Dinge auf, die den Leser schon seit "Splitterherz" begleiten und nicht mehr los gelassen haben, weil es keine Antwort gibt. Diese Antworten werden nun gegeben und es löst sich zum Ende hin alles auf. Die Antworten auf all die Fragen, die ich mir während der vorangegangenen Bücher gestellt haben, habe ich endlich bekommen.
Das Ende es Buches empfand ich als sehr passend. Realistisch und nüchtern, einfach zu den ganzen Figuren und deren Eigenarten passend. Vor allem passend, was Ellie betrifft. Ich persönlich bin Verfechterin von besonders viel Kitsch am Ende eines Buches, das hat mir hier etwas gefehlt, von mir aus hätte der Epilog noch etwas länger sein können, etwas mehr sein können...doch ich denke, das hätte zum Ganzen nicht gepasst. Hach...
Die Sprache der Autorin ist einfach wunderbar, ihr Witz absolut herrlich. Ich musste manchmal laut auflachen, weil einige Szenen so witzig und skurril waren, andererseits hat es mir mehr als einmal auch die Tränen in die Augen getrieben. Ich konnte mit den Charakteren mitfühlen und mitleiden und habe es genossen, dies bis zur letzten Seite zu tun.
Ja, es gibt ein "Aber": Romantik!! Ich hätte gerne mehr wunderbare Szenen zwischen Ellie und Colin gehabt. Aber natürlich erklärt sich auch dies wieder von selbst: es wäre unpassend gewesen. Colin und Ellie sind kein romantisches Liebespaar, wie man es aus den typischen Liebesromanen kennt. Dazu sind sie zu echt, zu realistisch, zu greifbar. Colin formuliert es ein oder zwei Mal sogar selbst, er sagt, dass es für sie beide kein Happyend wie im Film gibt, dass ihr Zusammensein kein Anfang von etwas Kitschigem ist, dass sie ihr Happyend bereits hatten und dass das, was noch kommt, nicht für immer sein kann. Eine realistische Einschätzung der Dinge und dennoch kommt Einiges anders als auch Colin es vermutet hat. ;) Trotzdem: etwas mehr Colin/Ellie wäre durchaus herrlich gewesen!!!
"Dornenkuss" ist für mich ein würdiger Abschluss der Splitterherz-Trilogie. Für mich war der Unterhaltungswert sehr hoch, ich habe das Buch sehr genossen, habe meine Freude darüber richtig ausgekostet, mir Zeit beim Lesen gelassen und es richtig in mich aufgesaugt. Einerseits bleibt etwas Traurigkeit, weil es nun zu Ende ist, andererseits stehen nun diese drei schönen Bücher im Regal und ich kann immer und immer wieder reinlesen. Definitiv eine meiner Lieblingstrilogien von einer deutschen Autorin, die ich immer gerne weiterempfehle!
Wahrscheinlich habe ich nun die Hälfte von dem vergessen, was ich eigentlich noch schreiben wollte, aber das macht nichts, ich denke, es kam an, was ich ausdrücken wollte: 5 Sterne für diesen, für mich, rundum gelungenen Abschluss der Trilogie! ;)
Um ehrlich zu sein mach ich mir sehr schwer die richtigen Worte zu finden, den ich mag es nicht schlecht über Bücher zu schreiben...😿
Vielleicht zuerst zum Positiven... Das Cover ist einfach nur wunderschön! Der Schreibstil der Autorin ist super flüssig, wesshalb ich zum Glück überhaupt dieses Buch beenden konnte...
Über 800 Seiten und es brach mir einfach nur das Herz. Elisa war einfach unausstehlich, so nervig und egoistisch und 🤬🤬🤬🤬🤬🤬... Eigentlich dreht sich die Trilogie um Elisa und Colin aber Colin taucht in diesen 800 Seiten überhaupt nicht auf und wenn er sich mal zeigt ist er einfach nur ein A.......😿 Ich kann ihre Beziehung nicht nachvollziehen und noch weniger konnte ich Liebe darin erkennen....maximal war sie toxisch oder selbstzerstörerisch. Wenn sie sich sehen streiten sie sich im besten Fall aber im Normalfall ist sie danach verletzt oder einsam und todunglücklich...😿 Ich kann mich an keine einzige Szene voller Liebe und Wärme entsinnen. 💔
Der große Kampf gegen Tessa war ein Witz...Ellie hat dabei unter Drogen einen Horrortrip aber trotzdem ist die unglaublich uralte mächtige Tessa nach 2-3 Seiten keine Gefahr mehr...dass ich enttäuscht war ist die Untertreibung des Jahres...🍄😾😾😾😾😾 Doch auch die Nebencharaktere waren wie lästiges Spielzeug. Wenn man sie brauchte tauchten sie wieder auf, ansonsten waren sie im Zimmer eingesperrt oder nicht im Haus....in den letzten Seiten wurde ihre Abwesenheit versucht zu erklären, dich wirklich glaubwürdig war es höchstens bei Gianna...
Mr X wurde mit wenigen Sätzen einfach gestrichen weil er nicht mehr ins Buch passte und es ärgert mich massiv, denn dort zeigt Colin keine Emotion doch in einer anderen, ähnlichen Situation redet er davon es nicht zu überleben...Als Katzenbesitzerin hätte ich fast im Strahl 🤮.
Eigentlich sind die Freunde nach Italien gekommen um ihren Vater zu SUCHEN, doch sie taten absolut Nichts. Aber auch dieses Problem lösst sich auf, ohne dass die Freunde auch nur einen Finger dafür krumm machen, nur ganz am Anfang des Buches recherchiert Ellie über die Flora und die Geschichte Italiens....das ja auch überhaupt Nichts mit ihrem Vater zu tun hatte...🙅🤷🤦
Ich wollte das Buch nicht abbrechen, den ich wollte die Trilogie beenden und ich gebe meine Meinungnur zu komplett gelesenen Büchern ab. Leider hat dieser Teil, für mich, die Trilogie total zerstört was mir einfach nur das Herz gebrochen hat...💔
Jedem dem das Buch gefallen hat und es lesen will...
Viele Spaß beim Lesen 🐈
This entire review has been hidden because of spoilers.
El último viaje de Elisa se acerca. Pronto intentará cumplir su sueño de acabar con el demonio de Tessa, por tanto Colin debe cumplir su promesa o eso espera ella. Resumiendo este tercer libro y fin de la trilogía en una frase diría: Menos es más. A veces es preferible ser escueto que luego pasarse y éste me parece un caso claro. La verdad es que estos libros (no solo éste último) siempre me han costado por esa forma de narrar de la autora que es demasiado descriptiva. Tampoco creo que ayude la narración en primera persona donde encontramos un monólogo con el yo interior de la protagonista y poquísimos diálogos de por medio con lo cual la interacción entre personajes es escasa si tenemos en cuenta esas seiscientas y pico páginas. Por lo menos hubiese sido de agradecer que la autora nos recordase cierto hechos de los otros libros, pero parece que era más importante el color de la camiseta que lleva Elisa para la playa. De esta manera llegamos casi a las trescientas páginas en las que no pasa absolutamente nada, es eso, un discurso tedioso. La novela está plagada de muchas descripciones y como dije antes poco diálogo, que a mí particularmente me hacen desconectar e incluso tener que volver a releer porque sin quererlo te pierdes y eso no es una buena señal, ya me he leído tochos más grandes pero infinitamente más entretenidos; no entiendo ese afán por rellenar convulsivamente (cantidad de escenas insustanciales y que no nos llevan a ningún lado) porque de trama en sí creo que un libro de doscientas páginas hubiera sido suficiente (y creo que me sobran). Porque es que lo que se dice el tema principal que trata de los demonios robasueños, véase Tessa, Colin y la búsqueda del padre de Elisa ocupan muy poco, algunos incluso se resuelven en tres páginas, llegándome a preguntar <<¿Y todo para esto?>> pues sí, es una pena, porque aunque los anteriores libros fueran extensos por lo menos tenían un poco de sentido pero este lo pierde. Es una pena porque el tema de los demonios robasueños tenía una chispa de originalidad pero creo que es ese demasiado extenderse, y sobre todo una protagonista que aquí ya es del todo insoportable, es de esas personas (en este caso personaje de ficción) que te absorben la energía y se carga la trama por completo. Vamos a por los personajes… Elisabeth Sturm. Esa chica rara que nos sacaba cierto tipo de simpatía es de lo peorcito con lo que me he encontrado y fue de menos a más (insoportable). Ese monólogo interior de la protagonista es para volvernos locos, continuamente preguntándose cosas sin sentido (raras las que sí lo tenían). Nos creará un trauma eso seguro, una comedera de coco impresionante, ni pies ni cabeza (dentro de lo que es una historia fantástica), la novela se va por ciertos derroteros que la vuelven infumable. De verdad, ¿hacía falta todo esto? Pues no. Creo que tendrían que haber hecho un buen recorte de capítulos…el editor definitivamente estaba de vacaciones. La protagonista es borde, le molesta absolutamente todo hasta incluso las costumbres de un país, que bueno, más tarde se intentará expiar pero ni por esas. Además parece que quiere relacionarse con todo ser viviente (Tillmann, Colin, Angelo…), nada es bastante para ella, a chaquetera no le gana nadie. Ésta es otra de las cosas que no me gustaron, ese amor por el que se supone que tanto lucha aquí es una rareza, los protagonistas de la novela se llevan el premio a la peor pareja (si es que la hay, la pareja digo). Del afán por desnudarse voy a pasar de hablar… Colin Blackburn: ese ser que se mostraba misterioso y que tenía cierto punto de simpatía se diluye en ese fluir de páginas y poco o nada representa ya y de la relación con Elisa ni hablamos porque es un horror. La autora ha terminado por cargarse lo que se suponía que era uno de los platos fuertes. Paul y Gianna: estos personajes son los únicos que son coherentes dentro de tanto caos. Tilmann: es una peonza, no sabes qué dirección va a tomar y encima hay como un intento de crear una tercera persona en la relación C-E que, es eso, un intento. Tessa: pobrecilla, al final es un visto y no visto, relegada a la miseria, jajaja. Angelo: quizás el único personaje en este libro que me suscitó algún…sentimiento (bueno o malo) para cargárselo con ese final absurdo. Y el final es de lo más soso con lo que me he topado, una pena. Resumiendo (porque en esta reseña no he sido parca en palabras) la trilogía va de más a menos, es demasiado extensa, con mucho relleno, la protagonista es inaguantable, y la trama muy mal llevada con lo cual y por el esfuerzo le daré dos o tres estrellas pero decididamente no me van estas historias que más parece un análisis psicológico de la protagonista que una historia juvenil de género fantástico. Pd: Si ya el libro es lo que es, sumadle una traducción plagada de errores. ¡Yeah!
Na túto knihu som sa tešila. Tešila som sa na ňu poriadne, lebo prvé dva diely, ma dostali. Svet snov je neprebádaný, téma veľmi vďačná a celkom fajn námet. Prvé dve knihy boli síce rozvláčne, ale boli dobré. Nechápem, čo sa zrazu stalo.
Neviem, čo sa stalo - či je to mnou alebo tou knihou. Ale asi k tomu prispelo oboje. Teda k faktu, že sa mi vôbec nepáčila a mala som problém prečítať ju. V poslednom čase hodnotím knihy o dosť prísnejšie než som zvykla, lebo nemám času na rozdávanie. Vlastne ani neviem, ako ďalej pokračovať a čo napísať. Tŕnistý bozk patrí medzi tie knihy, ktoré som dočítala len s absolútnym sebazaprením a aj to po pomerne dlhom čase. Aspoň som rada, že to bol posledný diel a tým pádom ma nečaká ďalšia jazda. (Ako viete, mám zvláštne nutkanie dočítať načaté série. Nedočítané ma znervózňujú.)
V prvom rade by som chcela povedať, že táto kniha mohla mať polovičnú hrúbku. Áno! Obsahovala na môj vkus príliš veľa opisov, strašne veľa vaty - načrtnutých vecí, snov, zamyslení a neviem čoho ešte. Ibaže nikam neviedli, neposunuli príbeh dopredu, naopak, brzdili ho. Málokedy to vystriedala dynamická pasáž. Ani dva predchádzajúce diely neboli príliš dynamické a určite tam tiež boli opisy, no nie v takomto množstve a stále sa dej niekam posúval! Tu som mala pocit, že sa nič nedeje a nevedela som či sa vôbec bude.
Po druhé, postavy boli surovo dokaličené. Najmä Ellie. Neprirástla mi k srdcu, je to zvláštna postava, ale zvykla som si na ňu i jej podivnosť. Lenže tento diel... už som nemohla. Jej správanie bolo nevyspytateľné, polovicu času strávila v akomsi alternatívnom vesmíre. Jej hlava a myslenie ma vyčerpávali. Neznášala som jej monológy a sny, ktoré mi nedávali zmysel (ani jej) a strašne ma iritovalo skoro všetko, čo spravila alebo nespravila. Väčšinu času som ju chcela prefackať a povedať jej, nech sa už konečne správa normálne. A to mala predstavovať postavu, ktorá mala byť the best. Problémom bol aj fakt, že všetko sa krútilo okolo nej a ostatné postavy v skutočnosti nedostali nijaký veľký priestor.
Z Colina sa stalo akési čudo-judo, ktoré síce bolo stále Colinom, ale niekedy som fakt jeho správaniu nerozumela. Na druhej strane som si obľúbila Giannu a celkom aj Paula. No počas čítania ma neopúšťal pocit, že všetky postavy okrem Ellie sú len na okrasu, aby tam niekto bol a nebolo to úplne prázdne.
V polovici knihy nám autorka predviedla niečo, čo nedokážem pomenovať, ale predpokladám, že to mal byť nenásilný trojuholník s vopred jasným koncom prostredníctvom ktorého chcela príbeh vygradovať na maximum, ako sa patrí, keď je to posledný diel. Ups. Nevyšlo. Celú túto zápletku by som pokojne oželela, lebo priniesla len tortúru a zmätok na približne 250 stranách. Chémia medzi hlavnými hrdinami bola ta-tam počas celého príbehu a ich vzťah šiel od desiatich k piatim.
Koniec knihy ma už úplne zničil. Plusom bolo, že vo mne konečne vyvolal nejakú tú emóciu. Slzičky padli, čosi na spôsob happyendu prišlo, no bolo to také nemastné-neslané. Oproti celej knihe bol koniec zbúchaný na desiatich stranách, dosť neukončený a celkovo som od neho čakala omnoho viac. Ja neviem presne, čo som si predstavovala, ale toto to nebolo.
Tŕnistý bozk bol jednoducho príliš. Viac než som dokázala zvládnuť. Rozvláčny dej, príšerná hlavná postava, samé zamotávanie a dorazil ma trojuholníček spolu s koncom, ktorý za tú celú námahu ani nestál. Už dávno ma žiadna kniha takto nesklamala, lebo Tŕnistý bozk mal byť skvelým koncom mojej obľúbenej série a nie toto tu.
Başarılı bir seri değildi. İndirimde görüp, uzun zaman önce kafamı dağıtırım diye almıştım. İlk kitabında da kopukluklar olduğu açıktı ama Colin ilgimi çektiğinden ve fantastik bir dünyaya ihtiyaç duyduğumdan kendimi kaptırmıştım. İkinci kitabı da pek sevmedim, yine de her halukarda son kitap olan Kalp Kırıkları'ndan daha okunasıydı. Elisabeth çok toksik bir karakter; son kitapta şımarıklığı ve tavırlarıyla daha da çekilmez biriydi. Kitapta gereksiz ve hikayede önemi olmayan kısımlara yüzlerce sayfa harcanırken sonu o kadar aceleye getirilmiş şekilde bitti ki... Seri Alacakaranlık'ı andırsa da farklı bir konusu vardı ve yazar elindeki hammaddeyi iyi kullanabilseydi şu an farklı bir yorum yazıyor olabilirdim.
I did it. Wow. Das war lang... atmig. Auf über 800 Seiten wird die Geschichte von Elisa und Colin nun dem Ende zugeführt. In unglaublich langsamer Geschwindigkeit. Wenn man Elisabeth vorher noch etwas abgewinnen könnte, verliert sie nun jedwede Glaubwürdigkeit und Authentizität. Nachdem die Geschichte bereits nach 300 Seiten auf den Erzfeind Tessa trifft, muss danach natürlich noch der Grund hinter Elisas Gefühlen zu Grischa geklärt werden und ab dort geht es leider bergab....
Dennoch 3 Sterne, weil die Geschichte ein Ende finden musste, und auch Gründe an den Haaren herbei gezogen werden musste. Manchmal ist es besser, nicht alles zu erklären.
This entire review has been hidden because of spoilers.
„Ich setzte mich auf die Terrasse, vor mir ein Glas Rotwein, die nackten Beine auf die Brüstung gelegt, und fühlte, wie ich langsam losließ. Es war alles möglich.“ (Seite 511)
Was für eine Reise! In Band 1 (Rezension zu „Splitterherz“), lernte ich den Westerwald in seiner wilden und abgeschiedenen Schönheit kennen. In Band 2 (Rezension zu „Scherbenmond“) reiste ich in eine meiner Lieblingsstädte, Hamburg. Und nun, im finalen Band, ging es nach Italien. Und als wäre ich tatsächlich dort gewesen und hätte alles hautnah miterlebt, fühle ich mich nach diesen über 800 Seiten etwas erschöpft. Sowohl geistig, als auch emotional, denn in „Dornenkuss“ führt die Autorin Bettina Belitz alle Fäden zusammen und treibt ihre Charaktere ein letztes Mal an ihre Grenzen. Puh.
Am meisten hat mich dabei überrascht, dass die Geschichte eine komplett neue Wendung nimmt. Ich dachte, ich wüsste, was Ellie, Tillmann, Colin und Co. erwartet und worauf alles hinausläuft – doch Pustekuchen. Das vermeintliche Ziel war nur ein Zwischenstopp, bevor es so richtig losging. Inhaltlich entwickelt sich „Dornenkuss“ enorm weiter, greift dabei jedoch auch immer wieder auf Elemente aus den ersten beiden Bänden zurück, so dass sich ein schlüssiges Ganzes daraus ergibt. Mir wurde beim Lesen von Band 3 erst so richtig bewusst, wie komplex und originell diese Trilogie tatsächlich ist. Alles ergibt plötzlich einen Sinn.
Darüber hinaus ist es diese spezielle Stimmung, die mich sehr gefangen nahm. Wie bereits angesprochen, fühlte ich mich hin- und hergerissen. Wie die Protagonistin Ellie genoss ich die Hitze in Italien, das Meer und das Essen. Doch über allem schwebte stets etwas Unheilvolles, es war wie der Moment, bevor ein Gewitter hereinbricht: atmosphärisch, energiegeladen, beklemmend, schwül, erdrückend. Teilweise jagten mir regelrecht Schauer über den Rücken.
Ich kann mir vorstellen, dass man der Typ für diese Art Story sein muss. Nicht jedem gefällt die Protagonistin, nicht jedem gefällt die Stimmung. Auch die beachtliche Länge von Band 3 kann zu schaffen machen. Mich aber konnte Bettina Belitz vollkommen überzeugen, vor allem auch das Ende war für meinen Geschmack genau richtig.
Charaktere
„Oh, wie oft schon hatte mich das zum Weinen gebracht – dieses lähmende, erdrückende Gefühl, nicht zu genügen, den anderen nicht fröhlich und witzig und stark und oberflächlich genug zu sein. Sondern stets zu kompliziert und sensibel und schwierig.“ (Seite 155)
Da die Protagonistin Ellie ein hochsensibler Mensch ist, und nicht nur ihre eigenen Gefühle und die anderer Menschen, sondern auch Sinneseindrücke wie Geräusche und Gerüche, intensiv wahrnimmt, kann das für den Leser anstrengend sein. Auch ich fand ihre Reaktionen bisweilen übertrieben und geradezu verstörend. Sie dramatisiert und ist, um es kurz zu sagen, ein nervliches Wrack. Das bleibt über weite Teile des Buches so, klare und ruhige Momente gibt es wenige. Nichtsdestotrotz mochte ich Ellie und ich konnte sie auch gut verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Sie leidet selbst unter ihrer Wahrnehmungsfähigkeit, versucht sich im Griff zu haben und sehnt sich danach, sich freier und sorgloser zu fühlen. Bettina Belitz hat das meiner Meinung nach feinfühlig zum Ausdruck gebracht und hervorragend in den Plot der Geschichte eingebaut.
Colin tritt ein wenig in den Hintergrund in diesem Teil. Leider! Ich muss sagen, ich habe ihn vermisst. Er taucht zwar immer wieder auf, spielt aber keine wirklich gewichtige Rolle. Der Fokus liegt auf Ellie und dem neuen Verbündeten. Daher sehe ich bei Colin auch keine Entwicklung, seine Wünsche und Forderungen bleiben die gleichen.
Tillmann hingegen nimmt mehr Raum ein. Ihn fand ich von Anfang an spannend und ich war froh, dass er weiterhin dabei ist und auch ein wichtiger Part im Leben von Ellie ist. Darüber hinaus entwickelt er sich als eigenständiger Charakter weiter und erlebt seine persönlichen Dramen, die ihn zeichnen. Überhaupt versteht es Belitz gut, ihre Charaktere voneinander abzugrenzen und ihnen ein eigenes Gesicht zu geben. Ich habe ein klares Bild von allen, auch von Gianna und Paul, vor Augen.
Schreibstil
„Mit klebrigen Fingern wirbelte ich Klamotten aus dem Schrank, restlos überfordert damit zu entscheiden, was ich für einen Mordurlaub in Italien brauchen würde.“ (Seite 119)
Was soll ich sagen – der Schreibstil ist einzigartig, finde ich. Bettina Belitz verliert sich in Beschreibungen der Natur, der Atmosphäre, der Charaktere und ihrer Verfassung ohne zu langweilen. Sie übertritt außerdem nicht wahrnehmbar die Grenzen zwischen Realität und Einbildung. Da die Geschichte aus Sicht von Ellie erzählt wird, ist diese Herangehensweise plausibel, denn der Leser ist gefangen in ihrer Wahrnehmung und erlebt ihre Verwirrung unmittelbar mit. Trotz allem verzichtet Bettina Belitz aber nicht auf den wunderbar ironischen und schlagfertigen Humor, der sich bereits in den Vorgängern gezeigt hat.
Fazit
Über Band 2 hatte ich gesagt, dass er Band 1 übertroffen hat. Das kann ich hier nur wiederholen, Bettina Belitz ist für mich eine der stärksten Erzählerinnen in Deutschland. „Dornenkuss“ bietet eine enorme Palette an Unterhaltung, von Mystery und Horror bis hin zu Freundschaft und Liebe. Allerdings ist Band 3 noch düsterer und nervenaufreibender, und so nicht jedermanns Sache.
Meine Meinung: Eins muss gleich von Anfang an gesagt werden: Nein, Ellie wird nicht einfacher oder gar umgänglicher. Wenn man mit ihr in Scherbenmond oder sogar schon in Splitterherz sehr große Probleme hatte, wird das im Abschlussband nicht besser werden. Man hat es hier nicht mit einer lieben, kleinen, vielleicht manchmal etwas komplizierten Protagonistin zu tun, wie man sie vielleicht aus Dutzenden anderen Büchern kennt. Nein. Ellie ist anstrengend, richtig anstrengend. Aber um das Buch gut zu finden, muss man die Protagonistin nicht unbedingt mögen. Das ist etwas, was auch ich erst mit Bettina Belitz Hilfe gelernt habe. Band Drei dieser Trilogie beginnt ruhig, beinahe zu ruhig. Ja, die ersten 150 Seiten ziehen sich fast ein wenig. Man fragt sich, wann es denn nun losgeht, wo steckt Colin und wie werden sie endlich Tessa los? Dann nimmt die Geschichte Fahrt auf und reißt den Leser mit sich. Bisher hat kein Buch es geschafft dermaßen viele Gefühle in mir anzusprechen. Da war die Romantik, die Liebe und das Begehren, das man unweigerlich empfinden muss, wenn man bis hierhin den Weg gemeinsam mit Colin und Ellie gegangen ist. Aber da ist auch die Angst und die Furcht, um die Zukunft der beiden. Wie kann das nur ausgehen? Kann es überhaupt ein gutes Ende nehmen? Die Verzweiflung schließt sich an diese Frage an und wird nochmal angeregt durch Ellie, an der der Leser gerne mal verzweifeln kann. Der Ekel kommt nicht zu kurz, wie schon am Ende vom zweiten Band. Hier setzt er sich spätestens bei Tessas Auftauchen im Magen fest. Aber auch Ungläubigkeit, Entsetzen, Verwirrung, Trauer - sie alle kommen nicht zu kurz. Dieses Buch kostet wirklich Nerven und ist anstrengend, natürlich auf einer rein emotionalen Ebene, die sich sehr schlecht in Worte fassen lässt. Einerseits will man dann weiterlesen, andererseits ist man vom Geschehen so geschafft, dass man eine Pause braucht. Die Geschichte kostet Kraft, nicht nur Kraft der Charaktere, sondern auch die Kraft der Leser. Das ist gar nicht so negativ gemeint, wie es erst einmal klingt, denn man wird für diese Kraft mit einer beeindruckenden, spannenden und ganz außergewöhnlichen Geschichte belohnt. Aber auch durch schöne Szenen, die dann wieder schmunzeln lassen. Auch wenn Colin im letzten Band vielleicht doch das eine oder andere Mal etwas zu kurz kommt. Bettina Belitz gelingt es das hohe Niveau ihrer Sprache konstant beizubehalten. Dieser letzte Band wird noch mehr als seine Vorgänger von Ellies Monologen geprägt, natürlich unterbrochen von teils hitzigen, teils süßen, teils humorvollen oder schmachtenden Dialogen. Die große Geschichte scheint i schon vor der Hälfte zu einem Ende zu kommen, doch dann geht es erstaunlicherweise erst richtig los, denn es werden neue Ungereimtheiten, Fragen und Probleme aufgeweorfen. Am Ende werden tatsächlich - so unwahrscheinlich es über weite Strecken scheint - fast alle Fragen gelöst und beantwortet. Diese atemberaubende Geschichte findet ein würdiges Ende, dem es nichts mehr hinzuzufügen gibt. Es ist perfekt. Und erst im Nachhinein, wenn man die letzten Szenen noch einmal Revue passieren lässt, wird dem Leser erst bewusst, wie komplex und vielschichtig diese Geschichte tatsächlich war. Sehr beeindruckend, wie die Autorin schon von Beginn an unbemerkt Fäden spannt, die erst am Ende ein Netz ergeben, das in Erstaunen versetzen muss.
Fazit: Ein Buch, das sich kaum auf ein Fazit reduzieren lässt. Wer bis hierhin den Weg mit Colin und Ellie gerne gegangen ist, dem wird dieser letzte Band alles abverlangen. Dieses Buch wirkt noch tagelang nach. Im Kopf des Lesers wirbeln die Ereignisse durcheinander. Gleichzeitig wurde der perfekte Abschluss für diese Trilogie geschaffen. Eine unglaubliche Leistung der Autorin!
19.2. Es ist vollbracht! Leider hat sich bestätigt, was ich schon vor dem Lesen befürchtet hatte. Ein dicker Wälzer ohne Inhalt, wie auch schon "Scherbenmond". Hätte es Bettina Belitz doch nach dem ersten Band gut sein lassen, aber wahrscheinlich wurde sie vom Verlag genötigt eine Trilogie daraus zu machen. Ich schwanke zwischen 1 und 2 Sternen, weil ich sich das Buch trotz allem gut weggelesen hat und ich es stellenweise auch unterhaltsam fand, aber wenn ich ehrlich bin hat mir (außer dem Humor) in dem Buch fast nichts gefallen.
----
4.2. Ich geb's zu, ich hab schon vor dem Lesen keine großartige Lust auf das Buch. Hauptsächlich will ich es "der Vollständigkeit halber" endlich hinter mich bringen *augenroll*, damit die Reihe einen Abschluss hat. Wenn ich sehe, wie dick das Buch ist, bin ich schon ziemlich demotiviert!
Ein würdiger Abschluss derTrilogie. Alle Handlungsstränge werden zu Ende gebracht. Sicher auch mir erschien die Geschichte zwischenzeitlich etwas abstrus, doch es klärte sich dann ja alles auf. Die "Kämpfe" fand ich immer etwas schnell vorbei. Das hatte mich schon bei dem Kampf gegen François gestört. Alles steuert auf einen alles entscheidenenden Kampf hin und dann ist er schwups schon wieder vorbei und unsere Helden haben gewonnen. Das ging mir etwas schnell. Ach bei Tessa war es mir etwas zu einfach oder auch bei Angelo. Doch insgesamt lebt das Buch von seinen sympathischen Figuren. Am sympathischsten fand ich immer Tillmann. Und schon für ihn lohnte es sich auch das dritte Buch zu lesen. Elisas melancholischer Charakter ist meinem näher als mir lieb ist. Deshalb stört es mich nicht. Aber ich kann nachvollziehen, warum Elisa einigen auf die Nerven geht :).
This entire review has been hidden because of spoilers.
1 Jahr und 10 Monate. So lange habe ich für dieses Buch gebraucht. Und ich habe einiges zu sagen.
Dornenkuss ist der letzte und längste Teil der Splitterherz Trilogie von Bettina Belitz.
INHALT Endlich geht es dem Ende zu. Wir erfahren wie die Geschichte mit Tessa ausgeht, ob Ellie ihr Versprechen hält, was mit ihren Vater passiert ist und auch wer der mysteriöse Anrufer ist. Auf 816 Seiten wird alle zu einem passenden, würdigen aber gewohnt anstrengenden Abschluss gebracht.
ALLGEMEINES Erst einmal fällt hier die Länge auf. Mit den Worten der Autorin "das Buch ist eine Waffe". Zu erzählen gibt es ja auch viel, aber leider ist es auch so, dass es besser zwei Bücher hätten sein sollen. Ziemlich genau in der Mitte endet nämlich der Erzählstrang "Tessa" und es beginnt einer der sich mit Ellie, ihrem Vater und dem neuen Charakter Angelo beschäftigt. Das Buch ist außerdem teilweise sehr philosophisch. Neben der Unsterblichkeit und Bibelzitaten werden Liebe und Freundschaft eingehend interpretiert und ausgeforscht. Viele Fragen zu dermaßen tiefgreifenden Themen werden aufgeworfen, gepaart mit dem Übermaß an Gefühlen das Ellie immer hat. Es ist also keine leichte Kost, die Frau Belitz uns hier präsentiert. Bei weitem.
SCHREIBSTIL Ich weiß es, und jeder der etwas von ihr gelesen hat, hat es vermutlich auch bemerkt. Bettina Belitz kann mit Worten umgehen. Es ist -linguistisch- eine Freude ihre Werke zu lesen. Jetzt zu den weniger erfreulichen Dingen. Es ist zu lang. Und das nicht nur weil es viel zu erzählen gibt. Viele Stellen werden -unnötig- in die Länge gezogen. Ellie weint etliche Seiten lang, vergisst und träumt mehrere Kapitel über-die ersten 50 Seiten sehnt sie sich fast ausschließlich nach der Sonne- und am Ende steht dann auch die Frage "ist schreiben um des Schreibens Willen wirklich erstrebenswert?". Denn das ist es was ich mir oft gedacht habe. 200-300 Seiten hätte man streichen können. Und es wäre noch genauso viel Story da gewesen.
CHARAKTERE Nun könnte man meinen ich würde Ellie nicht mögen. Sie fühlt zu viel, ist anstrengend, und hat eine Art sich in Dinge hineinzusteigern die ich, als Mensch der eher zu wenig Empathie hat als zu viel, nicht oft nachvollziehen konnte. Aber das muss man gar nicht. Denn sehr oft war ich auf ihrer Seite, konnte nur sie verstehen oder war böse auf ihre Freunde, die sie alleine gelassen oder verletzt haben. Ellie ist anstrengend, ja, sie hat ihre Fehler, aber sie ist auch ein unglaublich mitreißender Hauptcharakter. Colin kann ich nach wie vor nicht leiden, und ich finde er hat in diesem Buch viele Fehler gemacht aber wenigstens konnte er zu einigen davon auch stehen. Er wird nie jemand sein den ich mag, und er kommt auch nicht oft vor, was mir gefallen hat. Im übrigen mochte ich das Ende (ich sage nicht was passier), das er und Ellie bekommen aber ich habe es auch kommen sehen. Tilman und Gianna waren mir sehr lästig. Ich konnte nicht nachvollziehen warum sie auf einmal so garstig waren oder wieso sie immer mehr und mehr auf Ellie losgingen und sie in meinen Augen alleine ließen. Das waren doch keine Freunde. Gut. Es gibt eine Erklärung für ihr Verhalten- wirklich glücklich macht sie mich aber nicht. Angelo, der in diesem Teil das erste mal Auftritt mochte ich von Anfang bis zum Ende. Es entwickelt sich etwas besonderes zwischen ihm und Ellie, aber interessanter Weise wollte ich nie, dass die beiden zusammen kommen. Es passiert vor allem im zweiten Teil vieles um Angelo und viele Wendungen und Überraschungen später Kann ich nur sagen dass ich ihn genossen habe als Leser. Schließlich ein Wort zu Morpheus, der sich eher gegen Ende des Buches die Ehre gibt. Ich fand ihn klasse. Dem Namen nach ist schon klar, dass er ein Mahr ist aber er war ganz anders als ich ihn mir vorgestellt hatte. Erfrischend und toll. Lars, in seiner 5 Seiten dauernden Mini Rolle war der Burner!!! Nebencharaktere FTW
MEINUNG Ja ich hätte dieses Buch gerne gemocht. Ich würde gerne sagen es ist ein toller Abschluss, lest es ABER das kann ich nicht. Ich habe es gehasst es zu lesen. Es waren 1/3 wirklich gut und absolut empfehlenswert aber dazwischen war ich so gelangweilt, war es so langsam, dass ich einfach nicht mehr lesen wollte. Nicht umsonst habe ich so lange gebraucht. Mehrmals hätte ich es fast abgebrochen und es ist bis dato das einzige Buch bei dem ich jemals zum Ende vorgeblättert habe. Ein Wunder dass ich es geschafft habe. Aber ich habe jede der 816 Seiten hinter mich gebracht. Dabei ist die Geschichte gut, die Charaktere logisch und großteils toll und die Autorin kann schreiben. Es wirkte aber alles einfach zu erzwungen in die Länge gezogen. Zu philosophisch vor allem für ein Jugendbuch. Ich habe gelesen, dass einige der Meinung sind es wäre wohl nie als Trilogie geplant gewesen. Das glaube ich jetzt eigentlich nicht. Ich glaube hier ist einfach die Planung schiefgelaufen und die Autorin hat sich zu sehr in ihrer Arbeit verloren.
ABSCHLIESSENDE WORTE ZU SPLITTERHERZ UND CO Kann ich diese Serie empfehlen? Kann ich sagen lest sie denn sie hat einen Mehrwert? Das weiß ich nicht. Ich weiß, dass ich den ersten Band wirklich gemocht habe und in den letzten Tagen oft daran gedacht habe wie es war ihn zu lesen und dass ich es gerne wieder tun würde. Ich weiß dass ich weiterhin Belitz Werke lesen möchte und dass ich es schade fand dieses Buch nicht genießen zu können. Ich weiß, dass der zweite Band toll und aufregend, wenn auch ein wenig schwächer war und dass ich François, Morpheus, Angelo und Morpheus liebe*. Es war eine Reise mit Höhen und Tiefen. Im Endeffekt würde ich im Nachhinein die ersten beiden lesen und mir den letzten erzählen lassen und das ist schade. Aber ich weiß auch, dass ich eine gute Freundin mit tollem Geschmack habe, die dieses Buch klasse fand. Also wer sich von der Länge des Werkes und der der einzelnen Passagen darin nicht abschrecken lässt. Geht und lest die Serie.
*den gleich zwei mal weil er der Grund war warum ich es beendet habe xD
Ein gefühlsintensives und nervenaufreibendes Finale, das den ersten beiden Bänden in nichts nachsteht.
Zur Geschichte:
Jedes Mal wenn ich denke, dass diese Geschichte nicht noch skuriler werden kann, überzeugt mich Bettina Belitz vom Gegenteil. Was hier alles abgeht, kann und will ich gar nicht beschreiben. Ich war verwirrt, verstört und verzweifelt, aber genau das macht diese Buchreihe für mich auch aus. Sie ist anders, originell, phantasievoll bis gruselig und einzigartig. Diese Bücher werden nicht jeden Geschmack treffen, aber sie sind unvergleichlich und bleiben in Erinnerung.
Stellenweise zog sich die Geschichte wieder ziemlich in die Länge, aber das war ich von den vorangehenden Bänden schließlich schon gewohnt. Dennoch hätte ich auf manche Details durchaus gut verzichten können... Hier kam mir die Erzählung teilweise sogar noch langwieriger vor als in den ersten beiden Büchern, aber das kann gut und gerne dem beträchtlichen Umfang von rund 800 Seiten geschuldet sein.
Zudem hat dieses Buch nicht nur einen, sondern gleich mehrere große Plot Twists. Zu Beginn dachte ich, dass das Finale dieses Buches aus einem nervenaufreibenden Kampf mit Tessa bestehen würde. Dieser Konflikt löste sich allerdings wesentlicher schneller auf als erwartet und neue, tiefgreifende Probleme traten ans Licht, die es zu bewältigen galt. Dabei wurden viele ungeklärte Fragen und Begebenheiten aus den ersten beiden Bänden aufgegriffen (ich sage nur "Grischa", um ein Beispiel zu nennen), was nur wieder einmal mehr zeigt, wie gut durchdacht diese ganze Reihe ist. Je mehr ich lese, desto komplexer und vielschichtiger erscheint mir diese Geschichte. Sie ist genial konzipiert und bis ins letzte Detail schlüssig, was bei dieser Reihe definitiv kein Leichtes gewesen sein darf.
Trotz ihrer Längen konnte mich die Geschichte wieder voll und ganz in ihren Bann ziehen und fesseln. Sie ist voller Überraschungen, unerwarteter Wendungen und abstruser Plot Twists, die mich schockieren, gruseln und vor allem mitreißen konnten. Man weiß nie, was als nächstes kommt, und genau das liebe ich so an dieser Reihe! Der finale Band ist spannungsgeladen, nervenaufreibend und besonders. Untermalt wird das Ganze von einer düsteren Atmosphäre, die von Teil zu Teil noch dunkler zu werden scheint. Die gruselige und beklemmende Stimmung wird beim Lesen greifbar und sorgt für ein intensives und einnehmendes Leseerlebnis, das süchtig macht.
Das Buch hat beim Lesen viele widersprüchliche, überwiegend negative Gefühle in mir ausgelöst, was manchmal wirklich sehr unbefriedigend sein konnte, andererseits aber auch sehr gut zur Handlung und Thematik dieser Buchreihe passte. Romantik findet man hier nach wie vor nur in einer sehr eigenwilligen Form, aber berühren konnte mich die Liebesgeschichte im Gesamten trotzdem. "Dornenkuss" ist intensiv, aufwühlend und bringt einen beim Lesen an die eigenen Grenzen.
Italien ist ein traumhaftes Setting und steht den ersten beiden Handlungsorten in nichts nach. Generell finde ich es toll, das jeder Band an einem anderen Ort spielt, das sorgt für mehr Schwung und Abwechslung.
Das Ende hat mir gut gefallen und wird der Reihe gerecht. Es ist ein gelungener Abschluss, der Klarheit schafft und seine Leser:innen (soweit es bei einer Geschichte wie dieser eben möglich ist) zufrieden zurücklässt.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird aus Ellie's Sicht in der ersten Person Singular erzählt.
Ellie verändert sich auch in diesem Teil wieder sehr stark, was aber erneut ausschlaggebend für die Geschichte und ihren Verlauf ist und mich deswegen auch nicht allzu sehr gestört hat. Ellie ist ein Charakter mit vielen negativen Eigenschaften, die einen beim Lesen auch aktiv nerven können und ich kann bei allem Respekt nicht behaupten, dass sie mir richtig sympathisch war, allerdings glaube ich auch nicht, dass sie es sein sollte. Bei dieser Reihe ist in meinen Augen auch überhaupt nicht wichtig, ob man die Charaktere mag, da es um etwas ganz anderes geht. Ellie verhält sich in diesem Buch mehr als seltsam, aber am Ende ergibt alles Sinn.
Dadurch dass die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, weiß man wie Ellie selbst nie, was real ist und verliert sich gemeinsam mit ihr immer mehr in ihren Irrungen und Wirrungen, was zwar kompliziert aber auch unheimlich spannend ist. Außerdem lässt es die Innensicht intensiver wirken und bindet einen als Leser:in automatisch an Ellie, ob man das nun will oder nicht.
Tatsächlich konnte ich Ellie in vielerlei Hinsicht sogar gut verstehen. Natürlich ist sie sehr ich-bezogen, dramatisch und selbstbemitleidend, aber auch nur weil sie darunter leidet, alles so intensiv wahrnehmen und fühlen zu müssen. Sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll und ist überfordert mit der Intensität ihrer Eindrücke und ihren eigenen verworrenen Gedankengängen. Womöglich fiel es mir persönlich auch etwas leichter, mich in Ellie einzufühlen als anderen Leser:innen, da ich wie sie hochsensibel bin, auch wenn es sich bei mir natürlich nicht genauso äußert wie bei ihr. Übrigens hat Bettina Belitz die Hochsensibilität in meinen Augen sehr authentisch und greifbar vermittelt. Beachtet hierbei aber bitte immer, dass es sich um individuelle Fälle handelt und verschiedene Personen selbstredend auch unterschiedlich empfinden und wahrnehmen.
Colin rückte in diesem Teil leider nicht so sehr zurück in den Vordergrund, wie ich es mir nach dem zweiten Band gewünscht hätte, aber dafür bekommt Tillmann mehr Raum zu seiner Entfaltung und auch Gianna und Paul sind wieder mit von der Partie, was mich persönlich sehr gefreut hat.
Ich finde es wirklich beeindruckend, wie gut Bettina Belitz ihre Charaktere ausgearbeitet hat. Sie sind vielschichtig, facettenreich, echt und lebendig. Die Autorin hat eigenständige Menschen mit eigenen Geschichten unabhängig von Ellies geschaffen, die sich fortwährend weiterentwickeln und wachsen.
Zum Schreibstil:
Bettina Belitz' Schreibstil ist ebenso einzigartig und besonders wie ihre Geschichte. Sie schreibt einnehmend, fesselnd und atmosphärisch. Durch ihre detaillierten und ausschweifenden Beschreibungen kann man sich alles bildlich vorstellen, jedoch ist es an mancher Stelle einfach etwas zu viel des Guten. Ihr Schreibstil ist intensiv, wortgewandt und poetisch. Humor und Sarkasmus kommen bei ihr ebenfalls nicht zu kurz, was einen guten Ausgleich zur sonst sehr düsteren Stimmung schafft.
Fazit:
Der finale Band konnte mich voll und ganz in seinen Bann ziehen, fesseln und begeistern. Wie ich bei den vorangehenden Teilen schon bemerkte, wird diese Reihe definitiv nicht jeden Geschmack treffen, aber wenn ihr euch auf diese doch etwas seltsame Geschichte einlassen könnt, hat sie Highlight-Potenzial! Dieses Buch ist spannungsgeladen, intensiv, nervenaufreibend, bedrückend und vor allem mitreißend. Die Charakterentwicklungen sind einmalig und das gesamte Konzept der Geschichte mehr als beeindruckend. Gebt dieser Reihe gerne eine Chance und lasst euch verzaubern ✨
Puhhhhh endlich geschafft. In meiner Rezension zu "Scherbenmond" habe ich schon gesagt, dass ich die Reihe komplett durchstehen werde.
Elisabeth ist die nervigste und anstrengeste Protagonistin, mit der ich je das Vergnügen hatte. Eigentlich nerven fast alle Charaktere (nur Paul ist noch okay). Die Handlung ist viel zu lang, dafür das recht wenig passiert. Vor allem die Zeit von Angelo und Elisabeth über Seiten und Seiten hätte man stark kürzen können. Mich nervte auch der Schreibstil, bei dem die inneren Monologe von Elisabeth mit konstanten rhetorischen Fragen derart breit getreten wurden, nur um sich alle 5 Minuten lächerlich doofe Fragen selbst zu stellen. Dabei wechselt ihr Standpunkt und Dinge, die sie dabei vorher feststellt oder klar macht, ständig hin und her. Im Verlauf des Buches werden viele Informationen immer und immer wiederholt, man bekommt das Gefühl, dass man sich dadurch im Kreis bewegt (die ganze Grischa-Thematik als Beispiel).
Die verwendete Sprache/Wortwahl ist wie auch bei den anderen Bänden sehr merkwürdig (wirklich niemand spricht so im Alltag). Vor allem das hat das Cringelevel and vielen Stellen bei eh schon seltsamen Situationen extrem erhöht. Weiter war Elisabeths Art dermaßen nervig, dass ich immer wieder laut kommentieren und fokussiert atmen musste, weil es mich so doll genervt hat. Die starken pick-me girl vibes haben auch in diesem Band nicht zu wünschen übrig gelassen. Dazu noch das Bodyshaming an vielen Stellen, was einen faden Geschmack hinterlässt.
Natürlich stellt sich dann noch heraus, dass die Protagonistin die Auserwählte und eh total besonders, einmalig und außergewöhnlich ist, dass ich vom Augenrollen fast eine Gehirnerschütterung erlitten hätte.
Ich bin froh, die Reihe (außer das 26 Seiten E-Book aus der Sicht von Colin) endlich beendet zu haben und das Thema dann abschließen zu können. Ich glaube, ich habe dabei wirklich ein paar Hirnzellen verloren.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Nach einem halben Jahr habe ich es endlich geschafft dieses Buch zu beenden. Wow. Bin stolz auf mich, gerade bei diesem Klopper von Buch 😂 Ich mochte die Geschichte rund um Colin und Ellie unfassbar gerne.
Dennoch, ich finde, dass der erste Band der Reihe am stärksten war. Und trotzdem hat es mir sehr viel Spaß gemacht, diese Reihe zu lesen und zu beenden. Die Charaktere waren unterschiedlich, fasettenreich und tiefgründig. Vorallem Colin und Ellie haben mir besonders gefallen, die beiden sind eben nicht auf den Mund gefallen. Auch die Idee, die dahinter steckte, fand ich durch aus gut, habe ich so auch bisher noch nicht wieder gelesen.
Den einen Stern muss ich dennoch abziehen, aus zwei Gründen. Zum einen, war es teilweise einfach zu langatmig und wurde in die Länge gezogen. Die Seitenanzahl bestätigt es. Zum anderen gab es leider zwei Punk in der Handlung, die mir leider nicht zugesagt haben. Möchte aber hier nicht weiter drauf eingehen, weil es spoilern könnte. Was ich mir gewünscht hätte, wäre ein tieferes eindringen in die eigentliche Welt und der Gedanke dahinter. Das kam mir ein wenig zu kurz.
Ein wenig traurig war ich trotzdem den beiden Lebewohl zu sagen 😅
2020 yılının ilk kitabı Aşk Kırıkları serisinin üçüncü ve son kitabıyla geldimm. Yazar serinin bir sonraki kitabında ivmeyi bir tık daha düşürmüş gibi. Sanki önceki kitaplarının tekrarı olmuş gibi geldi zevk almadım okurken. Colin ile Elisabeth, Tess’i yok etmek için yeni bir yol ararken bu sefer yalnız değiller. Tess’i yok etmek için bulacakları çözüm karşısında Colin’in tek bir isteği vardır ve bunun için Elisabeth’e şart koşar. Seri boyunca belirtiler olsa da son kitapta Elisabeth’in de onlardan bir olduğu netleşiyor. Ve yeni karakterler giriyor. Bu kitapta Elisabeth’deki duygu değişimlerine yetişemedim. Çok gelgitli bir karakterdi. Ve kitabın sonuuu; aslında o kadar sorundan, engelden sonra farklı bir son hayal etmiştim Colin ile Elisabeth için. O yüzden tatmin etmedi beni final kısmı.
Ich muss sagen nachdem ich Teil eins und zwei eher etwas schleppend fand hat mich der dritte Teil dafür umso mehr überrascht. Ich fand es diesmal vom Schreibstil her nicht zu ausgeschmückt sondern ansprechender und auch von den Handlungen her war es spannender. Besonders gut gefallen haben mir die letzten 100 Seiten, weil es ab da zu klärenden Gesprächen kommt und man endlich versteht was mit Ellie überhaupt los ist. Alles in allem würde ich sagen hat das Ende meinen Gesamteindruck vom Buch gerettet.
Keď budem zhovievavá, tak asi 2,5*.. Bolo to zbytočne dlhé, natiahnuté a veľmi chaotické. Teda, oveľa oveľa viac sa mi to páčilo pred takmer desiatimi rokmi, keď som to čítala ako násťročná prvýkrát.
No aj tak som tejto celej sérii vďačná za to, že ma priviedla k čítaniu a napriek tomu, ako sa mi to teraz už tak veľmi nepáčilo, stále bude mať u mňa špeciálne miesto.
Die drei Cover der Reihe Splitterherz ähneln sich ja alle im Aufbau, bis auf das sich die Blumen, der Hintergrund und natürlich der Mittelpunkt ein bisschen verändern. Dennoch ist dieses der drei Bücher etwas düsterer gehalten und dennoch macht es Lust auf mehr und zeigt auf, was man mit ein bisschen Farbe und „Nicht-Farbe“ doch alles erreichen kann.
Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass mir die beiden ersten Bücher relativ gut gefallen haben. Ich konnte mich fallen lassen und bin regelrecht durch die Seiten geflogen, wobei mich von den beiden vorallem der erste Band so wirklich überzeugen konnte.
Im dritten Band muss ich sagen habe ich mir im Gesamten etwas schwerer getan. Die einzelnen Charaktere konnte ich nicht mehr alle so wirklich ins Herz schließen, sie wurden schwierig und haben mich teilweise nicht mehr richtig fesseln können. Die Leichtigkeit den Charakteren zu folgen und sie zu verstehen hat mir in diesem Band teilweise wirklich sehr gefehlt.
Die Charakter hatte ich mir in ihrer Entwicklung einfach anders vorgestellt, als wie sie schlussendlich wurden. Gianna wurde zu einer hysterischen Person, die mit sich selber und den anderen nicht mehr zu Recht kommt. Tillmann wird die gesamte Sache zu schwierig und man hört eigentlich gar nichts mehr von ihm. Paul ist der Unscheinbare neben Gianna und Ellie wird immer schlimmer. Sie ist teilweise nicht mehr zu ertragen und man kann sie nicht verstehen. Ich muss sagen, dass ich gerade den gesamten Mittelteil einfach nicht mitgekommen bin. Ich konnte ihre Handlungen und Taten nicht nachvollziehen, bin verwirrt zurückgeblieben und wurde erst fast am Ende des Buches endlich wieder mitgenommen. Die ganze Zeit zwischendurch konnte ich den Faden nicht halten, da er mich immer wieder verlassen hat was ich persönlich sehr schade fand.
Mit Bettina Belitz Umschreibungen konnte ich allerdings wieder richtig in die Welt hineingezogen werden und mir die Umgebungen aufzeigen. Die Schreibweise ist flüssig und bildlich gestaltet, dass es einfach nur Spaß macht in diese Welt gezogen zu werden.
Dennoch hat mir etwas gefehlt an diesem Buch. In diesem dritten Band geht es im Grunde darum, dass Ellie, Tillmann, Paul, Gianna und Colin sich aufmachen und Tessa bekämpfen bzw. töten wollen. Sie reisen ins warme Italien und versuchen Tessa anzulocken und sie dann zu vernichten. Ich muss sagen, dass ich darauf seit dem zweiten Band gewartet habe und dann wurde es irgendwie unspektakulär gelöst. Es ist so schade, aber man hätte so viel mehr daraus machen können. Schlussendlich verlief es sehr schnell – mit ein bisschen Angstpotenzial im Nachhinein – und dann war es rum. Jetzt ging es weiter, womit ich nicht gerechnet habe. Es kommt ein neuer Mahr ins Spiel, nur ob dieser Freund oder Feind ist erfährt man nur beim lesen.
Dieser Band konnte leider die Charakter nicht hervorheben, denn allen hat es so ein bisschen an Kampfgeist gefehlt. Sie waren alle mit sich und ihrer Welt beschäftigt, sodass keiner für den anderen gekämpft hat. Auch um die Liebe um Ellie und Colin wurde nicht wirklich gekämpft und das finde ich so schade, denn darum ging es ja eigentlich. Nur aus diesem Grund wurde das alles doch inszeniert und dennoch wird das Ziel aus den Augen verloren. Sehr schade.
Das Buch selber ist gut geschrieben, auch der Inhalt nicht verkehrt allerdings etwas verwirrend angereiht. Als Leser ist man im gesamten Mittelteil des Buches verwirrt und wird alleine gelassen. Man versteht nicht wieso gewisse Dinge passieren, was dadurch natürlich den Leser auch etwas abschreckt. So ist es zumindest mir ergangen, ich hatte keinen richtigen Spaß am Lesen, da ich nicht mitgekommen bin und teilweise kein Verständnis aufbringen konnte. Zum Schluss des Buches wurde alles aufgeklärt und ich konnte auch den Mittelteil verstehen, allerdings für mein Verhältnis zu spät. Ich hätte früher zumindest Ansätze wahrnehmen müssen, damit ich mitfliegen kann doch so war es leider nicht gegeben. Der Schluss, so gut er auch war konnte mich nicht mehr vom Gesamtbuch überzeugen.
Der Schluss des Buches (vor dem Epilog) fand ich hingegen dem Rest vom Buch richtig klasse, denn hier konnte man noch einmal alles wahrnehmen und mitfühlen. Trauer, Glück, Wut, Zorn, Liebe und alle anderen Gefühle wurden auf den Plan geworfen und haben somit ein tolles Ende geschaffen, welches allerdings durch den Epilog wieder etwas aufgehoben wurde. Dennoch ein tolles Ende!
Mein Gesamtfazit:
Also ich muss sagen, dieses Buch hat mich leider nicht so „glücklich“ hinterlassen wie die beiden Vorgänger sodass ich im Gesamten nur 3,5 Sterne vergeben kann. Ich war im Gesamten viel zu oft verwirrt und konnte mich nicht richtig einfinden. Dennoch würde ich das Buch jedem empfehlen, der die ersten beiden Bände auch schon gelesen hat denn man erfährt noch einiges mehr über Mahre und natürlich das Ende. :o)
Im Gesamten finde ich die Trilogie dennoch gut geschrieben und fantasievoll, sodass ich durchaus ein Lesen empfehlen kann. Man sollte allerdings wissen, dass der letzte Band schwierig wird und man sich durchaus ab und an durchkämpfen muss. Der Schluss ist jedoch wieder schön ausgeformt, sodass man zumindest ein kleines bisschen belohnt wird. ;)
es ist jetzt 5 Jahre her seit ich Band 1 der Reihe gelesen habe. Damals hat mich Band 1 nicht wirklich umgehauen, deswegen entscheide ich mich heute dazu den Rest der Reihe von meinem "want to read" Shelf zu löschen.🙈
Kurzbeschreibung: Elisabeth Sturm hat am eigenen Leib erfahren, welche Gier, welche zerstörerische Kraft und welches Grauen in der Welt der Mahre lauern – und doch hält sie an ihrer Liebe zu Colin fest. Erschöpft und bis ins Mark verletzt, fürchtet und ersehnt sie den Tag, an dem er zurückkehrt und sie sich auf die Jagd nach Tessa machen, der uralten Mahrin, die ihr Glück bedroht. In Italien hoffen sie, Tessa auf die Spur zu kommen und Hinweise auf Ellies verschollenen Vater zu erhalten. Fast gegen ihren Willen findet Ellie in der Hitze, dem Meer und der Kargheit des Landes die Ruhe, nach der sie sich seit Monaten sehnt, und dankbar gibt sie sich diesem neuen, freien Leben hin. Als von unerwarteter Seite ein Verbündeter auftaucht, scheinen die Antworten auf Ellies Fragen plötzlich greifbar. Aber je tiefer sie in das Geheimnis der Mahre eindringt, desto größer werden Ellies Zweifel: Ist selbst ihre Liebe nicht stark genug, um gegen Colins Hunger zu bestehen?
Zur Autorin: Bettina Belitz, geboren 1973 in Heidelberg, verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen allein genügte ihr bald nicht mehr - nein, es mussten eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium arbeitete Bettina Belitz als Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald und lässt sich von der Natur und dem Wetter zu ihren Romanen inspirieren.
Rezension: Ellie ist zusammen mit ihrem Bruder Paul, dessen Freundin Gianna und Tillmann auf dem Weg nach Italien, um sich dort Tessa zu stellen und ihren verschollenen Vater zu suchen. Dort lernt sie Angelo kennen, der eine merkwürdige Faszination auf sie ausübt.
Doch hat Angelo wirklich nur Gutes im Sinn? Ellie verfällt ihm und seinem Charme zusehends. Doch was wird nun aus ihr und Colin? Hat die Liebe der beiden eine wirkliche Chance und werden sie Tessa aufspüren können und dem mysteriösen Verschwinden von Ellies Vater auf die Spur kommen?
Mit "Dornenkuss" legt Bettina Belitz den abschließenden Teil ihrer "Splitterherz"-Trilogie vor und das auf sage und schreibe 816 Seiten. Und genau dieser Umfang gerät meiner Meinung nach zum Nachteil, denn es passiert lange Zeit in der Geschichte nicht viel und somit zieht sich gut die erste Hälfte des Buches sehr in die Länge.
Rückblicke erleichtern zwar den Wiedereinstieg in Ellies und Colins Geschichte, doch diese werden so eingestreut, dass sie etwas störend und unterbrechend im Ablauf von "Dornenkuss" wirken. Einige Ungereimtheiten, die sich in "Scherbenmond" aufgetan haben, werden schlüssig gelöst und der Roman hält auch noch einiges an Überraschungen parat.
Ellie selbst bleibt ihrem schwierigen Charakter treu: Es ist und bleibt schwer, sie gern zu haben. Sie ist nach wie vor nervig, anstrengend und an manchen Stellen kindlich naiv. Colin hat seit dem ersten Band "Splitterherz" abgebaut und wirkte auf mich nur wie eine Art Statist. Dagegen haben mich die Charaktere von Tillmann und Angelo sehr angesprochen. Beide werden interessant und ungewöhnlich geschildert, sie waren für mich das Salz in der Suppe von "Dornenkuss".
Der Schreibstil von Bettina Belitz kann wiederum punkten: Ihre bildhafte, atmosphärisch dichte Erzählweise konnte mich bannen und auch emotional wird nicht an wundervollen Worten gespart. Das Ende konnte mich überzeugen, doch leider hatte ich mir von diesem Trilogie-Abschluss etwas mehr versprochen. Trotzdem kann ich die komplette Trilogie weiterempfehlen, auch wenn meines Erachtens "Splitterherz" der beste Band der Reihe war. Wer sich nicht unbedingt an einer sperrigen Protagonistin stört, wird damit seine helle Freude haben!
Zur Gestaltung des Buchs: Der Schutzumschlag wurde wiederum von Maria-Franziska Ammon gestaltet, der sich wunderbar in die Reihe einfügt und erneut ein kleines Kunstwerk ist! Einzelne Objekte wie Buchtitel und Schmetterlinge sind in Spotlackoptik hervorgehoben, jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift, um die sich einzelne Blätter legen. Ein schwarzes Lesebändchen rundet diese wunderschöne Gestaltung ab.
Fazit: "Dornenkuss" bietet einen befriedigenden Abschluss der "Splitterherz"-Trilogie. Leider kann der Roman nicht durch seine nach wie vor sperrige Protagonistin punkten, dies übernehmen dafür aber einige Nebencharaktere, die das Buch meiner Meinung nach erst richtig interessant machten.
Splitterherz" hatte mich begeistert, "Scherbenmond" enttäuscht. Was also würde mich beim Abschluss der Geschichte von und um Ellie und Colin erwarten? Nun, es war nicht das, was ich mir erhofft hatte- aber auch nicht, was ich befürchtet hatte. Vielmehr hat mich dieses Buch inhaltlich schlichtweg überrascht und das dieses Mal im positiven Sinne. Dass "Dornenkuss" anders ist, als seine Vorgänger, merkt man schon am Schreibstil der Autorin. Vor Bettina Belitzs Wortwahl musste ich mich bisher noch jedes Mal verneigen und so auch hier. Sie hat einfach eine Art zu formulieren, die mein Herz höher schlagen lässt und zeigt Seite für Seite, dass die deutsche Sprache so viel mehr kann, als eine Geschichte nur wiederzugeben. Mit kleinen Gags, die aktuelles Geschehen und die Welt der Mahre verbinden, sorgt sie immer wieder für Lacher und trotzdem ist die Schwerelosigkeit des Auftaktes definitiv und endgültig dahin. Viele Kapitel sind inhaltlich und stilistisch anspruchsvoll und nicht dazu geeignet, mal eben gelesen zu werden. Aber die oft drückende, gewichtige Atmosphäre passt gut zu dem, was aus der Hauptdarstellerin Ellie Sturm geworden ist. Es lag ja hauptsächlich an ihrer Entwicklung, dass ich mich mit "Scherbenmond" so wenig anfreunden konnte. Umso überraschter war ich, als ich hier fast von Anfang an wieder mit ihr mitfühlen konnte. Denn "einfacher" ist sie nicht geworden und das lag auch nicht in der Absicht der Autorin. Ellie ist einfach kein Hauptcharakter, der es einem leicht machen soll, sie gerne zu haben. Aber sie sieht ihre Lebensaufgabe auch nicht mehr darin, über das Unglück der Welt zu jammern, sondern entwickelt eine Stärke, die ich ihr nicht zugetraut hätte. So erschöpft sie auch ist, kämpft sie um das, was ihr lieb ist und das wird von Frau Belitz sehr eindringlich beschrieben. Das hat mir sehr gut gefallen, geht aber meiner Meinung nach leider etwas auf Kosten der Nebencharaktere. Die waren mir dieses Mal zu blass und das lag nicht nur daran, dass sie neben dem Fokus auf Ellies Entwicklung nicht genug Spielraum hatten. Es gab einige wirklich schöne Szenen, aber zum großen Teil war nur noch wenig von den eigentlich so eindrucksvollen Persönlichkeiten Tillmann und Gianna zu spüren. Das wurde zwar letztendlich erklärt und hat auch zur Handlung gepasst, aber ich fand es trotzdem sehr schade, über weite Strecken darauf verzichten zu müssen. Aber alles kann man nun einmal nicht haben und das war der Preis, den ich als Leser bezahlen musste, um das ganz große Plus dieses Buches geliefert zu bekommen: die Handlung. Zum Inhalt an sich möchte ich an dieser Stelle gar nichts sagen. Denn die Überraschungseffekte, die "Dornenkuss" bietet, sollte man in vollen Zügen genießen können! Nur so viel: ich habe selten eine derart stimmig und gut verknüpfte Geschichte gelesen. Keine unbeantworteten Fragen, keine lose zurückgebliebenen Fäden und als Sahnehäubchen obendrauf, haben viele damals eher beiläufig erwähnte Details aus den ersten beiden Bänden noch Bedeutung bekommen. Ich liebe es ja, wenn ich zwischen den Zeilen lesen kann und weiß, dass da wirklich etwas steht. Ob ich es nun richtig deute oder nicht- allein zu wissen, dass es einen "großer Plan" hinter allem gibt, macht mich glücklich. Dementsprechend war ich nach diesem Buch im siebten Logik-Himmel. Auch in Sachen Romantik hat mir dieser Band wieder besser gefallen. Zwar hätte ich wie wohl die meisten gerne mehr Szenen mit Ellie und Colin gelesen, aber die vorhandenen waren für mich wieder weit intensiver, als in "Scherbenmond". Nur an den Zauber aus Band eins kommen sie leider auch hier nicht mehr heran. Denn eines muss man als Leser akzeptieren: dieses Buch ist nicht die Geschichte von Ellie und Colin. Es ist eine Geschichte über Ellie. Eine Geschichte über Colin. Eine Geschichte über Werte, über anders Sein, über Freundschaft, Stärke und Schwäche und vieles mehr. Damit muss man sich anfreunden, um Spaß daran haben zu können.
Fazit: Wer (wie ich in Band zwei) eine romantische Zwischenmahlzeit sucht, dem wird dieses Buch schwer im Magen liegen. Aber für jeden, der es langsam, genüsslich und mit Hingabe verspeist, hat "Dornenkuss" das Potential eine gelungene Abrundung des Splitterherz-Menüs zu werden.
Ich habe damals vor allem wegen dem Cover zu dieser Trilogie gegriffen. Außerdem konnte ich mir nichts unter einem Mahr vorstellen und es ist von einer deutschen Autorin geschrieben. Um ehrlich zu sein: Meine Hassliebe.
Ich habe mich auf den Abschluss gefreut und war gespannt wie es ausgeht. Im ersten Teil wurde man in die Geschichte eingeführt und alles war neu. Der zweite Teil war mir vor allem sympathisch durch das Setting in Hamburg, weil ich dort eine wichtige Zeit in meinem Leben verbracht habe. Im dritten Teil ist Elli – mal wieder – von Colin getrennt und siecht ihrem Selbstmitleid dahin. Sie wartet auf die Lösung, die Colin bringen soll, wie man Tessa endgültig besiegt. Schlussendlich bringt er sie und Elli macht sich samt bestem Freund Tillmann, Bruder Paul und dessen Freundin Gianna auf nach Süditalien um Tessa das Handwerk zu legen und im Anschluss nach Ellis Vater zu suchen. Dort erwarten sie Colin und eine düstere Zeit, vor allem für Elli, die sich vom Weg abringen lässt.
Idee: Wie schon gesagt hatte ich vor dieser Reihe keine Idee von einem Mahr. Überrascht hat mich im Nachhinein die Idee für den Abschluss und fand sie sehr gut.
Plot: Tja, über den Plot streite ich mit mir selbst. Sicher ist alles sehr schlüssig. Vor allem die Ereignisse der ersten Teile werden klar aufgedröselt und bekommen ihren Platz in der Handlung. Gut fand ich schon immer die Aufteilung in vier Unterteile. Mir hat nur die Länge bei diesem dritten band so gar nicht mehr zugesagt. Es braucht – wenn ich mich jetzt richtig erinnere – 200 Seiten, bis etwas passiert. Dann folgt eine kleine Odyssee und es passiert wieder etwas woraufhin wieder ein langer mühsamer Part kommt, bis endlich wieder etwas passiert. Ich hätte viel gestrichen, wäre ich Betaleser gewesen, auf der anderen Seite jedoch ist man sehr tief in der Story drin, was ich mochte. Aber die Längen haben sich gezogen, und die habe ich irgendwo auch gehasst.
Schreibstil: Der Stil ist wirklich gut. Ich mag vor allem die Dialoge. Die waren oft so echt und real. Trotzdem hat sich die Autorin meiner Meinung zu sehr in die Gedankengänge der Hauptprotagonistin verloren und viel zu viel geschrieben. Allerdings ist die ganze Italienreise und der Aufenthalt dort so plastisch dargestellt, dass ich mich an einen wunderschönen Urlaub als Kind dort erinnert habe.
Charaktere: Selten war ich so sehr in den Charakteren, wie bei dieser Trilogie. Besonders mochte ich, dass sie nicht stereotyp sind und jeder für sich ganz besonders. Leider muss ich aber sagen, das der männliche Hauptprotagonist dabei viel zu kurz kommt. Colin glänzt über die ganze Reihe lang mit Abwesenheit, was mich leider nicht dazu gebracht hat, für ihn zu schwärmen. Dafür kommen einen Elli und Co. sehr nah. Man muss Elli nicht verstehen und ich konnte oft ihr Handeln nicht nachvollziehen, aber dennoch war man in ihr drin. Tillmann ist ein ganz wunderbarer Charakter, den ich gerne treffen würde. Vor allem aber habe ich Gianna ins Herz geschlossen. Für mich ist sie der Inbegriff einer Italienerin und sehr impulsiv. So schade, dass sie erst so spät (im zweiten Band) dazu gestoßen ist.
Hintergrund: Die Settings sind so gut beschrieben, dass man die Urlaube in Italien der Autorin abnimmt. Auch die ganze Auflösung ist super, wenn auch teilweise vorhersehbar. Die Mahrwelt bleibt mir immer noch suspekt und ich weiß einfach nicht ob ich jemals mit ihnen warm werde. Obwohl Frau Belitz ihre Wirkung einem sehr nah bringt, vor allem in der zweiten Hälfte des Buches.
Fazit: Tja, abraten kann ich nicht, aber man braucht einen langen Atem, dessen sollte man sich bewusst sein. Allein wegen dem Stil lohnt sich die Trilogie, denn man merkt ihm die deutsche Autorin an. Er ist anders als das englischsprachige Angebot. Aber auch die liebevolle Augestaltung der Charaktere, habe ich selten so gut erlebt. Einzig die Abwesenheit Colins ist ein Manko und so konnte ich mich nicht verlieben. Auch mit Louis wurde ich nicht warm. Dornenkuss ist sehr depressiv, aber lesenswert.
Auch nach den schrecklichen Vorfällen mit einem gierigen Mahr der seine zerstörerische Kraft freien Lauf lässt hält Elisabeth (kurz Ellie) Sturm an ihrer Liebe zu Colin fest. Vollkommen erschöpft recherchiert Ellie über den Verbleib ihres Vaters und sehnt die Rückkehr von Colin herbei um endlich Jagd auf Tessa zu machen.
Als Ellie gemeinsam mit ihrem Bruder, dessen Freundin Gianna und ihrem besten Freund Tillmann nach Italien aufbricht ist sie entschlossen dem Albtraum namens "Tessa" ein Ende zu bereiten. Dennoch entpuppen sich die ersten Wochen am Meer als ziemlich langweilig. Einzig die Begegnung mit Angelo (einem anderen Mahr) bietet Abwechslung und Ellie erhält endlich auf viele ihrer Fragen über Mahre Antworten. Je mehr Ellie herausfindet desto größer werden ihre Zweifel an ihrer Liebe zu Colin.
Meine Meinung
>>Dornenkuss<< ist der letzte Band der atemberaubenden Splitterherz-Trilogie von Bettina Belitz. Jeder Leser der auch schon >>Splitterherz<< und >>Scherbenmond<< gelesen hat dürfte ziemlich hohe Ansprüche an den letzten Roman dieser Reihe haben. So ging es auch mir und ich wurde nicht enttäuscht!
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt anspruchsvoll und voll emotionaler Tiefe. Außerdem ist es Bettina Belitz hervorragend gelungen das südländische Flair Italiens einzufangen. Man kann fast den Sand unter den Füßen spüren und das Salz auf den Lippen schmecken. Herrlich!
Trotz dieser erfrischenden Landschaft sind die Gefühle über den Großteil der Geschichte (passend zum Cover) ziemlich düster, bedrückend und angsteinflößend.
Da kommt die spezielle Hauptprotagonistin Ellie gerade recht. Sie sticht besonders aus dem Roman heraus, denn mit ihr durchlebt man eine wahre Berg- und Talfahrt der Gefühle. Glück, Liebe, Zweifel und Verderben lieben nah beieinander und lassen Ellies Handlungen teilweise ziemlich verrückt wirken. Dennoch kann ich mit ihr mitfühlen und die Hoffnung das für sie und Colin doch noch alles gut werden wird ist übergroß.
Das Salz in der Suppe ist auf jeden Fall der Mahr Angelo, er macht das Ende der Geschichte unvorhersehbar und gleicht auf eine gruselige Weise Ellies früherem Schwarm Grischa. Angelo macht das Chaos perfekt und wird so zu einer meiner absoluten Lieblingsfigur der Trilogie.
Da es mir manchmal etwas zu bedrückend ums Herz wurde musste ich beim lesen von >>Dornenkuss<< einige Male pausieren und die entstandenen Gefühle verarbeiten. Dadurch fehlte mir das Gefühl ein Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen sehr. Mit diesem kleinen Abzug und grenzenloser Begeisterung über den tollen Reihenabschluss vergebe ich 4,5 von 5 Grinsekatzen.
Über die Autorin
Bettina Belitz wurde am 21. September 1973 in Heidelberg geboren, studierte von 1993 bis 2001 Germanistik und Geschichte in Mainz, dann Magister in Heidelberg und Mannheim. Von 1996 bis 2001 arbeitet Bettina Belitz als freie Journalistin bei der Tageszeitung >>Die Rheinlandpfalz<< und absolvierte schließlich ihre Volantariat. Zwischen 2003 und 2005 arbeitete Bettina Belitz als Redakteurin, freie Journalistin und Texterin für verschiedene Auftraggeber. 2007 zog sie mit ihrem Sohn in ein 400-Seelendorf im Westerwald.
Schon früh verliebte sich Bettina Belitz in die magische Welt der Bücher und begann in jungen Jahren selbst Geschichten zu schreiben, was sie 2008 zu ihrem Beruf machte als eine Agentin Bettina Belitz Blog entdeckte und somit den Weg für ihren Debütroman >>Splitterherz<< ebnete.
De los tres es el que más espeso se me ha hecho y no estoy de acuerdo con el final. Me ha parecido que debía de ser otro... pero bueno, he disfrutado la trilogía por su ambientación sobre todo.