Marianne wohnt mit ihrem Kater Johnny Depp in Hamburg. Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, tröstet sie sich mit romantischen Komödien – und mit Keksen, die sie in Hülle und Fülle bäckt. Ein Teil davon verkauft sie im Café Wallenstein, wo sie als Kellnerin arbeitet. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin Tasha auf den Hamburger Dom geht, überredet Tasha sie, eine Wahrsagerin zu besuchen. Diese sieht sofort, dass Marianne mit einem gewissen Martin nicht glücklich werden konnte – schließlich dürfen nicht mehr als zwei Buchstaben der Vornamen zweier Liebender übereinstimmen. Und sie sieht Schottland: Dort wartet die Liebe auf sie.
Ich bin bereits seit einigen Jahren sehr begeistert von den Büchern von Manuela Inusa und habe mich sehr auf ihr neuestes Werk "Auch donnerstags geschehen Wunder" gefreut, an das ich hohe Erwartungen hatte. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn die Autorin konnte mich wieder einmal mit vielen wunderbaren Ideen überzeugen.
Bei diesem Buch habe ich mich direkt wohl gefühlt, denn die Autorin verwendet hierbei nicht nur eine wunderbare und angenehme Sprache, die sich leicht und flott lesen lässt, sondern verzaubert auch mit interessanten und sympathischen Figuren, unterhaltsamen Dialogen und tollen Schauplätzen, die detailverliebt beschrieben werden.
Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Marianne, die seit dem Betrug ihres Ex-Freundes Singles ist, hat immer noch an der Trennung zu knabbern und trauert Martin hinterher, obwohl dieser es eigentlich gar nicht verdient hat. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tasha geht sie mehr aus Spaß zu einer Wahrsagerin, die ihr erzählt, dass ihre große Liebe in Schottland auf sie wartet. Obwohl Marianne an sowas eigentlich nicht glaubt, wird sie dennoch neugierig und begibt sich auf eine spannende Reise nach Schottland, wo sie auf Colin trifft, der direkt eine Verbindung zwischen ihnen spürt...
Die Geschichte wird hier nicht nur wunderschön und detailverliebt erzählt, sondern bezaubert auch mit tollen, vielseitigen Figuren und einer wunderbaren Atmosphäre. Wer bereits in Edinburgh war, wird hier vieles wiedererkennen, weil die Autorin regelrecht von der Stadt schwärmt und viele Sehenswürdigkeiten in die Geschichte einbaut.
Das Cover ist wunderschön anzusehen, besticht durch tolle Farben und passt perfekt zum Buchtitel, Kompliment! Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte wunderbar zusammen und hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.
Kurz gesagt: Manuela Inusa konnte mich erneut voll und ganz mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Setting und ihren vielen wunderbaren Ideen überzeugen, sodass ich "Auch donnerstags geschehen Wunder" sehr genossen habe. Wer von dieser talentierten Autorin noch kein Buch gelesen hat, sollte dies schnellstens nachholen.
Leider konnte mich dieser Roman nicht überzeugen. Dabei hätte er eigentlich viel gehabt, was mir gefällt, ein lockerer Erzählstil, ein bisschen Magie, Schottland, Kekse. Aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen. Die Haupfiguren waren mir zu flach, besonders Marianne war mir auch zu passiv, die Nebencharaktere waren stereotyp und überzeichnet und die Handlung an sich war mir dann auch ein bisschen over-the-top. Mit den parallel verlaufenden Erzählsträngen bin ich auch nicht so wirklich warm geworden und das Ende hat mir dann auch zu viele Fragen offen gelassen. Schade - vor allem, da es so vielen anderen gut gefällt.
Marianne ist Single und arbeitet in einem kleinen Café. Die Arbeit liebt sie, aber das Singleleben nicht. Und obwohl sie ihr Ex-Freund Martin betrogen hat, trauert sie ihm selbst nach 6 Monaten noch hinterher. Doch dann besucht sie mit ihrer besten Freundin Tasha eine Wahrsagerin. Laut ihr soll Marianne ihre große Liebe in Schottland, genauer gesagt in Edinburgh finden. Eigentlich hält Marianne nichts von diesem esoterischen Gequatsche und trotzdem reist sie nach Schottland und gibt der Prophezeiung eine Chance.
Da mir das letzte Buch der Autorin „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ sehr gut gefallen hat, musste ich auch unbedingt „Auch donnerstags geschehen Wunder“ lesen. Und schon alleine das Cover ist es wert, das Buch im Regal zu haben. Es passt übrigens auch wahnsinnig toll zum anderen Buch, auf dem eine Teetasse abgebildet ist.
Marianne war mir sofort sympathisch und ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Colin selbst blieb leider insgesamt etwas blass. Ich hatte den Eindruck, dass man mehr von Tasha erfährt, als über Colin. Und das Kennenlernen der Beiden ging mir doch ein wenig zu schnell. Nachdem sie eine Nacht mit einander verbracht haben, an die sich Marianne dank Scotch nicht mehr erinnern kann, spricht Colin von einer spürbaren Verbindung und die beiden sind ein Herz und eine Seele. Hier hat mir eine kleine Kennenlernphase gefehlt.
Hier werden eigentlich zwei Geschichten parallel erzählt, was mich anfangs sehr irritiert hat, da es darauf nirgendwo einen Hinweis gab. In einem Teil reist Marianne tatsächlich nach Schottland und im anderen Teil bleibt sie zu Hause in Hamburg. Gerade der Schottland-Teil hat mir sehr gut gefallen. Edinburgh ist toll beschrieben und man merkt sofort, dass die Autorin hier tatsächlich vor Ort war. Die Schilderung dieser Stadt und der Sehenswürdigkeiten hat einige Erinnerungen an meinen eigenen Urlaub dort wachgerufen. Zur besseren Übersicht wurden die Zeitangaben, am Anfang der Kapitel, auf Deutsch und Englisch angegeben, je nachdem, wo das Kapitel spielt.
Besonders witzig fand ich, dass Marianne ihren Kater Johnny Depp genannt hat. Das Johnny Depp ganz katzentypische Dinge tut, wie vor dem Ofen liegen oder schnurren hat mich einige Male lachen lassen.
Zum Lesen des Buches würde ich übrigens empfehlen Kekse in greifbarer Nähe zu haben. Da Marianne gerne und viel Kekse bäckt, bekam ich richtig Heißhunger auf Kekse. Und durch die bildhaften Beschreibungen der Stadt würde ich am liebsten sofort wieder nach Edinburgh reisen und die Schauplätze des Buches besuchen.
„Auch donnerstags geschehen Wunder“ hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ein paar schöne Stunden beschert.
Fazit: Schöne Liebesgeschichte, die viel Spaß macht und besonders Liebhaber der Stadt Edinburgh sehr gefallen wird. 4,5 von 5 Sternen.
Inhalt: Wir kennen uns noch nicht, aber darf ich dich lieben?
Marianne wohnt mit ihrem Kater Johnny Depp in Hamburg. Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, tröstet sie sich mit romantischen Komödien – und mit Keksen, die sie in Hülle und Fülle bäckt. Einen Teil davon verkauft sie im Café Wallenstein, wo sie als Kellnerin arbeitet. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin Tasha auf den Hamburger Dom geht, überredet Tasha sie, eine Wahrsagerin zu besuchen. Diese sieht sofort, dass Marianne mit einem gewissen Martin nicht glücklich werden konnte – schließlich dürfen nicht mehr als zwei Buchstaben der Vornamen zweier Liebender übereinstimmen. Und sie sieht Schottland: Dort wartet die Liebe auf sie.
Meine Meinung: Erstmal Danke an Katharina von Blanvalet für das kostenlose LeseExemplar.
Ich habe das Cover gesehen und war hin und weg und der Klappentext acht sein Rest. Es geht um Marianne, sie arbeitet in einen Café, backt Kekse und ist Single. Ihre Männerwelt beschränkt sich auf ihren Kater Jonny Depp der mit ihr lebt. Als sie mit ihrer Freundin auf dem Jahrmarkt, die Freundin lebt nun ganz gesund und Marianne liebt lieber ihr fettiges Zeug. Sie schlendern an den Buden vorbei unterhalten sich bis sie vor einer Wahrsagerin stehen, Tasha zieht sie da rein. Soll sie doch endlich ihren verflossen nicht mehr nachheulen und sehen was sie Zukunft bringt . Also geht es los und zack ihre Liebe liegt in Schottland. Und dann geht es los ...
Das Buch ist so toll, es ist leicht zu lesen. Die Autorin entführt uns in eine tolle und meist lustige Geschichte. Aber es war nun nicht so das es mich umgehauen hat, sorry. Den wegen dem Cover und dem Klappenext hatte ich mir doch was anderes vorgestellt, aber nun gut ;) Wer abtauchen will, in eine Welt um Schottland ,mit Witz und Scharm ist hier genau richtig
Pluspunkte: - Eine leichte Geschichte für zwischendurch :) - Tolle Beschreibung der Umgebungen
Minuspunkte: - Mehr Kekse ? - was hat das Cover mit der Story zu tun ?
Cover: - Ist echt perfekt , hat mit dem Buch aber nicht wirklich was zu tun.
Das Buch hat vor allem aufgrund seines Covers und Klappentexts mein Interesse geweckt. Daher war ich dankbar, als ich das Buch als Rezensionsexemplar erhielt. Das Buch startet ziemlich interessant, wird dann meiner Meinung nach jedoch etwas verwirrend, da es in zwei ähnlichen parallel verlaufenen Handlungssträngen zwei verschiedene „Realitäten“ wiedergibt. Wobei der Schreibstil der Autorin gleichzeitig auch ziemlich interessant und abwechslungsreich ist.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Marianne, die in einem Kaffee arbeitet und von ihrer leicht skurrilen Freundin Tasha überredet wird eine Wahrsagerin zu besuchen, um zu erfahren mit welchem Mann Marianne glücklich werden könnte. Diese sagt ihr voraus, dass sie ihren Traummann in Schottland findet und maximal zwei Buchstaben seines Vornamens mit ihren übereinstimmen dürfen. In den beiden Erzählsträngen, die dann daraufhin folgen, erzählt die Autorin, wie es für Marianne weitergeht, wenn sie entweder nach Schottland geht und dort tatsächlich einen interessanten Mann kennenlernt, oder in Hamburg bleibt und ihr gewohntes Leben weiterlebt.
Marianne ist generell eine überaus interessante Figur, die mit sehr viel Lebensnähe zu überzeugen weiß. Sie wirkt aus dem Leben gegriffen und hatte es nicht immer leicht im Leben. Sie ist sehr sympathisch mit ihren typischen Eigenheiten, die sie wie eine Frau wie du und ich erscheinen lässt. Sie hat die gleichen Laster, die viele Frauen oftmals überkommen, wenn sie sich vom Leben und den Umständen ein wenig überfordert fühlen. Was mich persönlich ein wenig störte, war vor allem ihr Name. Jedes Mal, wenn ich Marianne vor Augen hatte, konnte ich sie mir nicht so recht als Marianne vorstellen, da sie mir für diesen Namen einfach zu jung war. Insgesamt wirken die Figuren wohldurchdacht und tragen mit ihren teils schrulligen Art zum Gelingen der Geschichte bei. Sie wirken dabei jedoch nicht total überzogen, sondern sorgen für ihre Einzigartigkeiten, dass die Handlung lebendig bleibt. Lediglich Mariannes Mutter fand ich ziemlich nervig. Irgendwie wirkte sie auf mich ein wenig zu stereotyp und oberflächlich.
Der Schreibstil der Autorin ist überwiegend abwechslungsreich und interessant, so dass man der Handlung gut folgen kann. An einzelnen Stellen hätte die Handlung jedoch meiner Meinung nach auch ein wenig gestrafft werden, da bestimmte Ansichten einzelner Figuren immer wiederkehrend gespiegelt werden, so dass man geneigt ist diese Stellen zu überlesen. Eigentlich kann ich die Idee zwei Handlungsstränge parallel nebeneinander verlaufen ja auch ganz nett, denn wer hat sich nicht schon öfters mal die „Was wäre wenn“-Frage gestellt?! Entscheidungen beeinflussen in der Regel nicht nur unser Leben, sondern auch das von anderen. Jedoch hat es mich in diesem Roman auch ein wenig verwirrt, da mir Mariannes Entscheidungen, die sie final trifft irgendwie zu unterschiedlich erschienen, auch wenn das finale Ende ähnlich ist.
Mich haben die zwei ähnlichen Erzählstränge, die fast parallel verlaufen ein wenig irritiert. Ansonsten aber wirklich abwechslungsreich! Dies ist für mich auf jeden Fall ein Buch über das sich jeder sein eigenes Urteil bilden sollte.
Das Cover hat mich direkt angesprochen und mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Ich habe bereits von der Autorin "Jane Austen bleibt zum Frühstück" gelesen und da mir dieses Buch so gut gefallen hat, musste ich auch dieses Buch unbedingt lesen.
Die Geschichte handelt um Marianne, die in einem Cafe in Hamburg arbeitet und es liebt Kekse zu backen. Sie hat sich vor einiger Zeit von ihrem Ex getrennt, jedoch macht diese Trennung ihr immer noch zu schaffen. Mit ihrer besten Freundin Tasha besucht sie aus Spaß eine Wahrsagerin auf dem Hamburger Dom, die ihr schnell klar macht, dass die Beziehung mit ihrem Ex Martin eh nicht funktionieren konnte und ihre wirkliche Liebe in Schottland zu finden ist. Als sie dann noch an einer Losbude ein Los zieht, auf dem steht, dass sie zwei Wege zur Auswahl hat. Sie muss sich entscheiden, ob sie nach Schottland reist oder lieber in Hamburg ihren Weg geht....
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, am Anfang war ich kurze Zeit leicht verwirrt, da die Geschichte von zwei Seiten her erzählt wird. Der Schreibstil von Manuela Inusa ist sehr angenehm zu lesen und es liest sich sehr locker und man fiebert mit Marianne richtig mit.
Für mich ein wundervoller Liebesroman mit einer perfekten Mischung aus Romantik und Spannung.
Zuerst muss ich mal wieder das tolle Cover loben. Es passt sehr gut zur Geschichte und zur Arbeit der Hauptprotagonistin, aber es passt für mich auch sehr gut zur Jahreszeit, da es sehr frisch und fröhlich wirkt. Sehr toll.
Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin und es wird auch sicherlich nicht mein letztens sein, denn auch die Geschichte von Marianne konnte mich wieder absolut begeistern. Marianne ist Single und steckt derzeit in einer Liebeskrise, denn es ist kein Mann fürs Leben in Sicht. Als sie dann eines Tages mit ihrer Freundin durch Zufall zu einer Wahrsagerin geht, wird ihr vorhergesagt, dass sie in Schottland ihren Mann des Lebens finden wird….
Ich fand die Geschichte von Marianne wirklich sehr toll, denn ich fand die Idee witzig, dass sich jemand dem Hinweis einer Wahrsagerin hingeben wird und freute mich schon auf wunderbare Unterhaltung, was ja dann auch der Fall war, denn es wird sehr witzig beschrieben, wie sie in Edinburgh landet und was auch ihre Freunde von der Idee halten. Natürlich wird auch der Aufenthalt in Edinburgh sehr ansprechend und romantisch erzählt, denn tatsächlich trifft Marianne auf einen Mann. Witzig von der Autorin finde ich außerdem, wie sie die Mischung aus Romantik und Humor geschafft hat, denn es gibt auch sehr witzige Momente.
Übrigens gibt es in diesem Buch eigentlich zwei Handlungsstränge, was mich zuerst etwas durcheinander gebracht hat, denn es gibt einen in Schottland und einen in Deutschland. Als ich mich aber daran gewöhnt hatte, war es wunderbar.
Marianne war mir eine sympathische Hauptcharaktere. Ich fand sie sympathisch und unterhaltsam. Für mich war sie aber in der Variante, in der sie die Reise tatsächlich antritt, sympathischer, denn sie hat hier gezeigt, dass sie spontan ist und dass sie für ihr Glück eintreten will.
Der Schreibstil war wieder sehr schön. Die Autorin hat hier wieder eine wunderbare gefühlvolle, unterhaltsame Geschichte geschrieben, die sehr toll zu lesen ist. Sie hat auch witzige Anspielungen mit in die Handlung gebracht, wie zB. das goldene M oder auch das Namensspiel von Marianne und ihrem Nachnamen Wendler. Lustige Idee.
Auch loben muss ich noch die tollen Erzählungen von Edinburgh, da hatte ich als Leser sofort das Gefühl vor Ort zu sein. Man hat sofort den Wunsch dorthin zu reisen.
Fazit:
5 von 5 Sterne. Definitiv eine Kauf – und Leseempfehlung für das Buch! Bin wieder verzückt.
Auch wenn mich "Jane Austen bleibt zum Frühstück" der Autorin im letzten Jahr sehr überzeugen, habe ich dieses Buch ganz ohne Erwartungen angefangen.
"Auch donnerstags geschehen Wunder" ist eine ganz besondere Geschichte, die mich sehr schnell von sich überzeugen konnte. Die Charaktere sind absolut sympathisch und sehr liebenswert. Die Liebesgeschichte ist besonders und wird auf eine ungewöhnliche Art und Weise erzählt. Manches ging ein wenig zu schnell, aber dennoch konnten mich Marianne und Colin absolut verzaubern.
Die Atmosphäre in Edinburgh war einfach nur wunderschön und von der Autorin fantastisch beschrieben. Man hatte das Gefühl mit den Charakteren durch die Straßen zu wandeln.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen, so dass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Das Buch konnte mich wunderbar unterhalten und hat mir einige Lächeln ins Gesicht gezaubert.