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Liebe mich, wer kann!

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Für Greta läuft es im Moment alles andere als rund. Weihnachten steht bevor, und sie ist frisch getrennt von ihrem Mann Erik. Gretas beste Freundin Katka findet die Lage zwar hoffnungslos aber nicht ernst. Greta sieht das anders: Sie kommt über die Trennung nicht hinweg. Vielleicht liegt das auch an den wuterfüllten E-Mails, die sie nachts an Erik schreibt – und an die sie sich morgens nicht erinnern kann. Doch zwischen Rosenkrieg, einem wahnwitzigen Job und den skurrilsten Bemühungen, im Leben wieder Fuß zu fassen, keimt ein Funke Hoffnung in Greta. Irgendwo muss es doch einen Kerl geben, an dessen Seite kein Desaster droht …

320 pages, Paperback

Published December 19, 2016

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About the author

Julia Bähr

9 books2 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Elena.
261 reviews8 followers
May 11, 2018
Auf der Suche nach einer lustig-leichten Lektüre, die mir ein Happy End garantiert, bin ich direkt bei diesem pinken Cover mit den Pinguinen gelandet. Irgendwie schreit die ganze Optik schon nach Wohlfühlbuch für einen sonnigen Nachmittag in meiner Hängematte. Julia Bähr kenne ich nämlich bereits von „Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen“, das mir als gute Sommerlektüre in Erinnerung geblieben ist.

In „Liebe mich, wer kann“ lernen wir Greta kennen, die gerade so gar kein Glück im Leben hat. Nur anderthalb Jahren nach ihrer Hochzeit ist sie wieder Single, ihr Ex-Mann Erik ist ein Idiot und sonst läuft auch wirklich gar nichts nach Plan. Greta trauert Erik nach, aber eigentlich möchte sie sich nicht unterkriegen lassen. Wo ist nur ihr Traummann?

Greta, 33 Jahre, ist eine sympathische, realitätsnahe Person, in die ich mich gut hinein versetzen konnte. Manchmal hatte ich allerdings den Eindruck, dass ein bisschen weniger Naivität und weniger Übertreibung ihr gut getan hätte. Sie versucht sich selbst zu helfen, indem sie zu einem Psychologen geht (der natürlich auch reichlich schräg ist). Und sie versucht es mit Lachtraining. Durch ihren Psychologen schafft das Buch dann auch die Verbindung zu den Pinguinen, denn jeder Patient in dieser Praxis darf sich zu erst ein "Powertier" aussuchen. Faultiere gab es leider nicht. Also wählt Greta den Pinguin. Sie hofft, dass es ihr durch all diese Maßnahmen bald besser geht, sie nicht mehr so viel trinkt (Filmrisse sind doof) und sie dann aufhört diese Emails mitten in der Nacht an ihren Ex zu senden. Bei all dem hat sie ihre beste Freundin seit Schulzeiten Katka an ihrer Seite. Katka ist ein richtiger Sonnenschein, der die Welt nicht so bitterernst nimmt und eine herzensgute Person ist.

Die Geschichte glänzt natürlich nicht durch Originalität und vieles ist auch vorhersehbar, doch wenn ich zu solch einem pinken Exemplar greife, dann erwarte ich einfach kurzweiligen Spaß. Leider ist das Buch nicht ganz so kurzweilig wie erwartet, denn stellenweise wirkt „Liebe mich, wer kann“ eher langatmig und unausgereift. Mir dauerte es schon allein zu lange bis sich der Traummann endlich blicken ließ - und ganz ehrlich, darauf wartet man och bei einem solchen Buch, oder? Der humorvolle Erzählton mit Schmuzelgarantie in der Ich-Perspektive kann die fehlende Spannung leider auch nicht mehr ausbügeln. Insgesamt ist es so ein „Okayyy“-Buch für Zwischendurch, das man lesen kann, aber definitiv nicht muss. Vielleicht klappt es das nächste Mal wieder besser mit uns, Frau Bähr?

Fazit
„Liebe mich, wer kann“ bringt uns einen humorvollen Schreibstil und sympathische Figuren mit authentischen Problemen. Leider fehlt es dem Buch an Spannung und so bleibt der erwartete kurzweilige Lesespaß eher auf der Strecke. Schade!
- Blog: Tintentick
Profile Image for Jasbr.
932 reviews13 followers
April 1, 2017
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Greta: Sie ist nicht mal zwei Jahre nach ihrer Hochzeit schon wieder Single - das wünscht man ja niemanden. Und auch sonst läuft nichts rund. Man muss richtig Mitleid mit ihr haben und man leidet irgendwie auch mit - schließlich gönnt man ihr einen netten Kerl, der sie glücklich macht. Und wer kennt es nicht, dass sich der Ex auf einmal zu einem richtigen A*** entwickelt? Leider ist Greta an der ein oder anderen Stelle auch etwas nervig und mir zu naiv. Sie besucht zum Beispiel dann einen Psychologen, was ja an sich nicht schlecht ist - aber teilweise wirken ihre Ängste und Befürchtungen dann doch übertrieben, dafür dass es ihr doch verhältnismäßig gut geht.

Viel witziger und sympathischer fand ich Gretas Freundin und Mitbewohnerin Katka. Sie baut ihre Freundin immer wieder auf, obwohl es auch bei ihr nicht besonders gut in Sachen Liebe aussieht. Sie ist nicht nur hübsch und ein richtiger Familienmensch (die Eltern sind einfach klasse), sondern hat sehr viel Humor und nimmt sich selbst nicht zu ernst.

Überraschung gibt es nicht wirklich: Die Geschichte ist etwas vorhersehbar, man weiß ziemlich schnell, wie es ausgeht. Aber das stört mich bei Büchern dieses Genres gar nicht, es muss ja irgendwie ein Happy End geben.

Die Sprache und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man kann das Buch gemütlich herunterlesen.

Insgesamt war "Liebe mich, wer kann" eine schöne Unterhaltung und genau das richtige, um es mit in den Urlaub zu nehmen. Da mir aber einfach die Überraschungen gefehlt haben, wird mir das Buch wahrscheinlich nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben. Deswegen "nur" 3 Sterne.
Profile Image for Shanoe.
1,952 reviews16 followers
December 13, 2019
Solide Chick-Lit. Ich mochte die Protoagonistin, Greta, und ihre Erzählstimme sehr gerne - und auch ihre Entwicklung habe ich ihr abgenommen. Auch die Nebencharaktere waren gut gezeichnet, ich mochte ihre Freundschaft zu Katka und Sarah. Einzig und allein Eric, den Ehemann, fand ich etwas schwierig, weil er doch sehr eindimensional gezeichnet war und mir ein bisschen gefehlt hat, warum sie es überhaupt so lange mit ihm ausgehalten bzw. warum sie ihn geheiratet hat. Da greift mir ihre "ich bin immer nett zu allen und kann nicht nein sagen"-Einstellung einfach zu wenig. Nichtsdestotrotz hat sich das Buch sehr angenehm gelesen, locker-flockig könnte man schon dazu sagen und daher gibts drei Sterne.
Profile Image for Eva Hechenberger.
1,337 reviews18 followers
December 30, 2016
Hier haben wir die Geschichte von Greta, die nach der Trennung von ihrem Mann in einer Art Krise steckt, denn sie meint, sie bekommt keinen Mann mehr ab.
Mir hat dieser locker, leichte, lustige Roman relativ gut gefallen, denn die Autorin hat hier eine Handlung um eine nette Hauptprotagonistin erschaffen, die wunderbar unterhält und doch auch sehr lebensnah ist, wie ich finde.
Stellenweise fand ich es sehr lustig, was Greta sich für Aktionen geliefert hat und sich bemüht hat. Das ist genau meine Art Humor. Lustig hier fand ich besonders die Treffen mit dem Therapeuten und der Lachkurs. Das es sowas gibt, hätte ich ja nicht gedacht.
Greta fand ich sehr sympathisch, denn sie wirkt sehr witzig und irgendwie lässt sie sich durch die Trennung nicht unterkriegen, was doch auf eine starke Persönlichkeit hinweist. Toll finde ich von ihr, wie sie mit ihrem getrennten Partner umgegangen ist, denn von so jemandem sollte man sich nicht fertigmachen lassen.
Die Nebencharaktere fand ich sehr nett und wirkten für mich sehr authentisch, hier im Besonderen Katka, denn solch eine Person wünscht man sich als Freund.
Der Schreibstil ist wunderbar. Die Geschichte ist, wie bei einem Liebesroman üblich, sehr locker und leicht zu lesen und ein schöner Pluspunkt ist, dass von der Autorin doch auch noch einiges an Humor mit in die Handlung eingepackt wurde.
Das Ende wird nicht verraten, aber ich kann euch sagen, es ist sehr nett zu lesen.
Sehr schön finde ich hier auch das Cover, denn ich liebe Pinguine.
Fazit:
4 von 5 Sterne. Diese Geschichte erhält von mir eine Leseempfehlung, denn sie sie sorgt für wunderbar kurzweilige Unterhaltung
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