Amber Knight is London’s hottest ticket – pop star, film star, front-page, gossip.
Nick Belsey is less celebrated. He can’t shake his habit of getting into serious trouble. His career at Hampstead CID is coming to a dishonourable end. He is currently of no fixed address.
But a knock on the door is about to lead Belsey straight into the hollow heart of Amber's glittering life – a world populated by the glamorous and the lonely, the desperate and the obsessed. A deadly combination.
The House of Fame is a blistering joyride into the murderous underside of celebrity. The latest book in the hugely admired Belsey series, it sees one of the most cunning and audacious characters in contemporary fiction throw himself headlong into his most inextricable mystery yet, and come face to face with a ghost from his own notorious past.
Oliver Harris's novels to date are The Hollow Man, Deep Shelter, The House of Fame, A Season in Exile - all featuring Detective Constable Nick Belsey - and A Shadow Intelligence, Ascension and The Shame Archive featuring MI6 officer Elliot Kane.
Oliver was born in north London. He has an MA in Shakespeare Studies from UCL, and an MA in creative writing from UEA. His PhD on psychoanalysis and Greek philosophy was published by Routledge in 2016 (Lacan's Return to Antiquity). He currently teaches creative writing at Manchester Metropolitan University.
I really appreciated the tenacity of the main character. I enjoyed the writing in this novel for the most part, the twists and turns kept me reading. Felt like the end was very rushed...in terms of who was behind everything.. not really getting any clarity into some of the endings for certain characters. The end with Nick and the person driving the veh kind of mad me angry... because they were involved with everything happening and it didnt really seem to bother him in the slightest.
Was war das für ein Ende?? Ich habe gedacht in meinem Buch fehlen zehn Seiten oder so, das fühlte sich ja mal richtig unvollständig an... nicht sehr zufriedenstellend, ansonsten ein sehr guter Krimi!
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert – dieser Satz scheint Detective Nick Belsey auch in seinem dritten Auftritt als Ermittler in Oliver Harris‘ „London Stalker“ wie auf den Leib geschrieben zu sein. War der Londoner Polizist schon im ersten Band „London Killing“ schon verschuldet und ohne ein Dach über dem Kopf, so hat sich seine Lage inzwischen keinesfalls gebessert – im Gegenteil: nach den jüngsten Eskapaden scheint die Karriere Belseys nun endgültig im Eimer und die Suspendierung vom Dienst ist nur der Anfang einer Abwärtsspirale, die für ihn im schlimmsten Fall sogar mit einer Verurteilung enden kann. Um sich vor den Probleme zu verstecken besetzt Nick daher sein altes und nach einem Umzug inzwischen verlassenes Polizeirevier und will dort eigentlich nur seine Ruhe haben, als plötzlich eine besorgte ältere Frau vor der verrammelten Tür des Gebäudes auftaucht und Belsey um seine Hilfe bittet – jemand hätte ihr den Tipp gegeben, dass der (Ex-)Detective dort zu finden und der richtige Mann für ihr Problem sei: die Frau vermisst seit ein paar Tagen ihren Sohn und aus einer vielleicht selbst nicht mehr für möglich gehaltenen Kombination aus Nächstenliebe und Ermittlerinstinkt nimmt sich Belsey tatsächlich seiner „Klientin“ an…
Der dritte Fall für Londons vielleicht größten Problem-Cop
Wer bisher noch keinen der beiden Vorgängerromane „London Killing“ und „London Underground“ gelesen hat, der dürfte selbst ohne Vorkenntnisse schnell merken, dass Oliver Harris kein typischer Thrillerautor ist und seine Reihe um den Problem-Cop Nick Belsey sowohl inhaltlich als auch stilistisch aus dem Genre heraussticht. Das beginnt bereits bei der Hauptfigur: Als erfahrener Krimi- und Thrillerleser ist man schwierige Ermittlerfiguren mit persönlichem Trauma, düsterer Vergangenheit, Eheproblemen, Alkoholsucht oder sonstigen Lastern ja längst gewohnt, Detective Nick Belsey wirkt aber nochmal eine Spur kaputter und hat es auch im Verlauf von zwei Büchern bisher nicht geschafft, sein Leben auch nur halbwegs wieder in den Griff zu kriegen – stattdessen zeigt die Tendenz weiter nach unten. Irgendwie scheint es aber auch eine befreiende Wirkung zu haben, am persönlichen Tiefpunkt angelangt zu sein, denn so ist die Hemmschwelle des Polizisten praktisch kaum noch vorhanden, was ihm bei seinen Ermittlungen auf eigene Faust tatsächlich zugute kommt. So tischt er seinen Gesprächspartnern eine Lüge nach der nächsten auf, um an Informationen zu kommen und schafft es so tatsächlich sogar, als eigentlich abgewrackter Obdachloser plötzlich im Luxushaus von Londons größtem It-Girl zu stehen und sich wie selbstverständlich frei zwischen Fernseh- und Filmsternchen, persönlichen Assistenten und Medienvertretern zu bewegen. Als Cop ohne Regeln besitzt Belsey zudem ein großes Netzwerk an Vertrauten und so kann er dann auch schon mal auf den „befreundeten“ Drogenhändler aus der Londoner Unterwelt zurückgreifen, um sich einen Vorsprung gegenüber seinen (mehr oder weniger) gesetzestreuen (Ex-)Kollegen zu verschaffen. Nicks Ermittlungsmethoden wirken teilweise schon recht absurd und strotzen nicht unbedingt vor Glaubwürdigkeit, trotzdem ist seine Figur und sein Verhalten im oftmaligen Genre-Einheitsbrei irgendwie erfrischend. Man darf zudem nicht verschweigen, dass Nick Belsey zwar gerne die Grenzen überschreitet und sich weitestgehend jenseits der Legalität bewegt, hinter der Fassade des abgestürzten Cops aber ein Mensch steht, der dann doch einen erstaunlich weit ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat und nebenbei auch noch ein verdammt guter Ermittler ist.
Eine Ermittlung mit Anlaufschwierigkeiten, aber furiosem Finale
Für die Story gilt ähnliches wie für die Hauptfigur: auch sie besticht nicht sofort mit dem ersten Eindruck, sondern braucht ein wenig um richtig heißzulaufen. „London Stalker“ ist zwar zu keinem Zeitpunkt langweilig, Nick Belseys dritter Fall wirkt am Anfang aber etwas zufällig. Bei der Suche nach dem vermissten Sohn der alten Frau stößt Nick nämlich schnell auf Hinweise, die darauf hindeuten, dass der Mann obsessiv das Londoner Pop- und Filmsterchen Amber Knight stalkt und ihr womöglich inzwischen sogar bedrohlich nah kommt. Auf den ersten Blick betrachtet hatte es Nick Belsey in den beiden Vorgängerbänden schon mit kniffligeren Fällen zu tun, es dauert aber nicht allzu lange bis die Situation eskaliert und sich Belsey wieder einmal mitten im Fiasko befindet. Zu einem außergewöhnlichen Thriller wird „London Stalker“ aber erst im letzten Drittel des Romans, als das Tempo plötzlich nochmal schlagartig zunimmt und sich der Fall in eine Richtung entwickelt, die so sicherlich nicht zu erwarten war. In den letzten Kapiteln wird man förmlich in einen regelrechten Sog hineingezogen, der einen atemlos durch die Seiten peitscht – vermutlich die wohl stärkste Phase der gesamten Reihe bisher.
Eine Londoner Stadtführung der ungewöhnlichen Art
Zudem kommt ein Trumpf von „London Killing“ und „London Underground“ auch im dritten Belsey-Band zum Tragen: das Setting. Kriminalromane und Thriller mit dem Schauplatz London gibt es wie Sand an Meer, doch nur wenige führen ihre Leser auf so eine interessante und ungewöhnliche Weise durch die englische Hauptstadt wie Autor Oliver Harris: wieder einmal kann man die Bewegungen der Hauptfigur fast auf der Straßenkarte nachverfolgen, so detailliert sind Harris‘ (Weg-)Beschreibungen im Verlauf der Handlung. Diese Akribie ist aber nicht nur Füllmaterial, sondern zeigt den Lesern die vielen Facetten Londons auch abseits der berühmten Sehenswürdigkeiten wie Big Ben oder der Tower Bridge. In diesem Buch gelingt es Harris besonders gut, den Kontrast zwischen Arm und Reich in der Stadt zu zeigen und so pendelt man immer wieder zwischen zwischen diesen Gegensätzen: Während mitten im bevorzugten Stadtteil Hampstead die Stars sich auf wilden Parties in luxuriösen Häusern und Apartments die Klinke in die Hand geben, zeigt sich die Hauptstadt nur wenige Gehminuten später von einer ihrer hässlichsten Seiten, wo man als junge und wohlhabende Frau nicht unbedingt nachts alleine auf die Straße gehen sollte und Drogenkuriere und andere zwielichtige Gestalten das Sagen haben.
Der etwas andere London-Thriller, Episode 3
„London Stalker“ verfügt also über viele Stärken und nur wenige Schwächen, und die sind zudem ein Stück weit auch Geschmacksache: so kommt vielleicht nicht jeder mit der speziellen Art des Protagonisten zurecht, Realisten ist die Story zeitweise womöglich ein wenig zu absurd und auch der Schreibstil von Oliver Harris hat so seine Eigenheiten. Wer sich aber mal nach einem erfrischend anderen Ermittler im Spannungsgenre sehnt und ein Faible für die englische Hauptstadt hat, der bekommt hier einen kurzweiligen und spannenden Thriller mit starker London-Atmosphäre geboten, der sich irgendwie erfrischend anders liest.
I do not know or understand why this book received such low ratings, I found it fascinating and cannot put it down. For me this book was pure perfection, beautifully written, interesting with multidimensional characters, a plot that gets better with each chapter I read and a hero for the ages.
This is how you are supposed to write mysteries! From beginning to end I was glued to the pages, Oliver Harris is becoming one of my favorite authors. I really like Nick Belsey, he wonders around the artist scene like an explorer from the 1700s will study the tech industry. Funny and heartfelt at times, the main character again is exposing corruption until his insatiable curiosity ruin both their plans as well as his. Exciting read!
4,5 von 5 🌟 toller Fall und kaputter Cop. Klasse Mischung!
Inhalt Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead. Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars. Als eines Tages eine ältere Frau bei Belsey anklopft und ihn bittet, ihren Sohn aufzuspüren, der seit Tagen verschwunden ist, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat. Belsey schmuggelt sich als Security-Mann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten sowie den wahren Täter und den Vermissten zu finden, stößt Belsey hinter Reichtum, Glanz und Glamour auf Verzweiflung, Obsession und eine mysteriöse Organisation, die davon zu profitieren scheint. Auch in seinem dritten Fall deckt Nick Belsey auf seine gewohnt kaltschnäuzige und draufgängerische Art die Abgründe hinter Londons blitzblanker Fassade auf. Ein packender, raffinierter Thriller mit einem charmanten Ermittler, der unter seinen Fans bereits Kultstatus erlangt hat.
Erstmal muss ich sagen, dass das Buch der dritte Teil einer Reihe ist, und ich die beiden ersten Teile nicht gelesen habe, sie aber bestellt sind. 🙈🙈! Aber da ich nicht warten wollte, habe ich es trotz allem gelesen. Und leider fehlt mir wirklich die Vorgeschichte von Detective Nick Belsey. Wobei der Fall aber in sich abgeschlossen ist.
Detective Nick Belsey ist weiter abgestürzt, um nicht unter der Brücke schlafen zu müssen, hat er es sich in einem verlassenen Polizeirevier gemütlich gemacht. Dort sucht ihn eine abgewrackte ältere Frau auf und bittet ihn um Hilfe, der Sohn von ihr wird vermisst. Und ein Unbekannter hat ihr Nick empfohlen
Mark, dieser Sohn ist, wie Nick Belsey herausfindet ein Stalker und hat es auf das It-Girl Amber Knight abgesehen. Nick schleicht sich dei deren Bodyguards ein um an Amber heran zu kommen!
Durch diesen Kontakt landet Belsey auf einer Party, wo eine der Gäste - Chloe ermordet wird.
Und durch seine Vergangenheit wird er als möglicher Täter gehandelt. Bei seinen weiteren Untersuchungen gerät er immer tiefer in die die korrupte Welt aus Schein und Sein, Einfluss und Reichtum. Schafft Nick es seine Unschuld zu beweisen und Mark zu finden?
Selten habe ich so einen destruktiven und selbstzerstörerischen Charakter erlebt wie diesen. Zumal trotz allem sehr sympathisch und intelligent ist. Er denkt nicht wie ein -aus typischen Geschichten bekannten,üblichen Polizisten. Er ist ein Querdenker und deswegen auch so erfolgreich. Gesetzt und Regeln sind in seinen Augen sehr dehnbar. Er ist ein klassischer Antiheld. Und will egal mit welchen Methoden den Fall lösen.
Der Schreibstil ist flüssig und absolut klar, regelrecht plastisch, ich war erst 3x in London, aber die detailverliebtheit ist mitreissend.
Es ist unheimlich spannend beschrieben und es folgt eine Aktion der nächsten. Ich rate das Buch durchzulesen, da eine Pause einen schwer wieder ins Geschehen abtauchen lässt.
Die Wendungen haben mich des Öfteren überrascht und beeindruckt.
Resümee : Ich bin ein Fan von Nick Belsey und Oliver Harris! !!
Klare Leseempfehlung! Ich organisiere mir jetzt die ersten beiden Teile!
Hampstead, der Stadtteil, in dem die Reichen und Schönen wohnen. Kein Ort, an dem man Detective Nick Belsey vemuten würde. Zumal dieser vom Dienst suspendiert ist und von den internen Ermittlern mit einem Verfahren bedroht wird. Aber wohnungslos und ohne Dach über dem Kopf, nistet er sich kurzentschlossen in der leerstehenden Wache im Norden Londons ein. Aber offenbar kennt doch jemand sein Versteck, denn er erhält unerwarteten Besuch von einer älteren Dame, die ihn um Hilfe bittet. Ihr erwachsener Sohn ist verschwunden und Nick Belsey soll seinen Aufenthaltsort ausfindig machen. Tja, aber offenbar ist Sohnemann ein Stalker, und hat sich ausgerechnet in die glamouröse Amber Knight verguckt. Um Zugang zu deren Umfeld zu bekommen, verdingt sich Nick als Body Guard bei ihr, reitet sich damit aber wieder einmal tief in die Bredouille, denn nach dem Tod von Ambers Freundin Chloe gerät er unter Mordverdacht. Aber wie so oft verstecken sich die wahren Täter hinter den Masken der Ehrbarkeit.
Zwei Dinge sind es, die die Nick Belsey-Thriller von Oliver Harris lesenswert machen. Zum einen natürlich die Hauptfigur, der toughe Detective, der ständig mit seinen Vorgesetzten im Clinch liegt, seine eigenen Moralvorstellungen hat und bei seinen Fällen öfter auf Messers Schneide balanciert. Zum anderen natürlich die Metropole an der Themse, deren dunkle Ecken der Autor neben dem ganzen High Society Glamour nicht ausblendet, sondern zu einem Teil seiner Story macht (siehe dazu auch die Homepage des Autors unter http://www.oliverharris.co.uk/nick-be... ).
„London Stalker“ ist ein abwechslungsreicher Thriller mit jeder Menge Action und einem sympathischen Protagonisten, der auf alle Konventionen pfeift und keine Auseinandersetzung scheut – ganz gleich, ob mit den Fäusten bei den bösen Jungs, oder verbal mit seinen korrupten Kollegen. Alles in allem: spannende Unterhaltung!
Not a bad read. Definitely has potential, but fell a bit flat for me. There were too many characters to keep track of and how they fit into the plot, and the end was disappointing. It felt rushed and didn't wrap up a couple loose ends that I think it should have.
If only Harris' books were all as good as "The Hollow Man". Bad boy detective Nick Belsey finds himself thrust into the limelight surrounding young actress/musician Amber Knight. A series of murders has Belsey chasing around London trying to find a credible connection. 3/4 of the way through the book, Harris completely jumps the shark and veers into the inner workings of a Scientology-type cult. There are moments of intrigue and suspense, but on the whole this book is just O.K.
An engrossing story, but with too many times when things fall too easily into place for the protagonist. He gets himself into scrapes but gets out of them as well, and there's no 'everything is lost' moment. But I did enjoy the setting and characters.
„Ein kluger Mann würde Samen kaufen, Kompost in die Schubladen seines alten Schreibtischs füllen und als Einsiedler weiterleben.“ (Originalzitat)
In diesen dritten Fall wird Detective Nick Belsey eher durch Zufall verwickelt. Er ist im Dienst suspendiert und es wird eine Anklage gegen ihn vorbereitet. Daher ist er untergetaucht, ohne festen Wohnsitz lebt er teilweise im ehemaligen, nun aufgelassenen Polizeirevier in Hampstead. Da bittet ihn Maureen Doughty um Hilfe – ihr erwachsener Sohn Mark Doughty ist seit zwei Tagen verschwunden. Als Nick Belsey im Zimmer des Vermissten Hinweise findet, dass Mark Doughty den bekannten Star Amber Knight intensiv gestalkt hat, erwacht seine Neugierde an diesem Fall. Zu diesem Zeitpunkt hat er noch keine Ahnung, welche Lawine an Ereignissen er mit seinen unverfrorenen Ermittlungen auslöst – und wie passt sein ehemaliger Mentor Detective Chief Inspector Geoff McGovern ins Bild?
Oliver Harris behält auch in diesem dritten Band um Nick Belsey seinen lockeren, frechen Schreibstil bei und erzählt flüssig. Die Handlung ist schnörkellos spannend aufgebaut, von der ersten Seite bis zum show-down zum Ende der Geschichte. Cliffhanger hat dieser Autor nicht nötig, er packt seinen Leser, indem er bei jeder Antwort, die Belsey findet, gleichsam zwei neue Fragen aufwirft. Dies und unerwartete Wendungen machen die Geschichte sehr spannend.
Die Welt der Stars und Starlets, IT Girls, der sogenannten Influenzer wird sehr treffend geschildert, das Ganze im Ambiente des Adels und Geldes in der Weltmetropole London. Sehr realistisch tritt im Zuge der Ermittlungen von Nick Belsey aber auch die andere, arme Seite Londons auf, oft nur durch eine Straße voneinander getrennt.
Ein spezielles Thema ist der Hauptcharakter, Nick Belsey. An ihn muss man sich erst gewöhnen, auch wenn man als Leser Ermittler mit Ecken und Kanten, einem Eigenleben im Graubereich, bevorzugt. Dieser hier bewegt sich ausschließlich im Dunkelgraubereich, oft neben dem Gesetz, in dieser Geschichte hier auch auf der Flucht vor dem Gesetz, wobei er teilweise zu unrecht zum Verdächtigen erklärt wird, weil er bei seinen Ermittlungen mächtigen Interessen in die Quere kommt. Streckenweise wird er zum Getriebenen, der aber trotz allem zu den „Guten“ gehört. Was den Leser für Nick Belsey einnimmt ist die Art, wie er direkt und kompromisslos ermittelt und die Selbstverständlichkeit seines Auftretens.
Ein Roman, ich würde sagen, Thriller, auf jeden Fall für Leser, die bereits die beiden Vorgängerromane um Nick Belsey gelesen haben. Aber auch Leser, die eine sehr spannende Geschichte lesen wollen, die ein aktuelles Thema in London spielen lässt, werden nicht enttäuscht. Ein geradliniger Thriller, mit einer großen Prise Humor viel Action. Auch wenn man die ersten Fälle „London Killing“ und „London Underground“ nicht gelesen hat, gibt der Autor genügend Hinweise, um sofort in die Handlung einzusteigen. Richtig spannende Unterhaltung, ein fesselndes Buch, das eine lesend verbrachte Nacht garantiert.
Detective Nick Belsey war schon in den Bänden London Killing und London Underground kein einfacher Charakter. Zu Beginn von London Stalker hat sich seine Lage extrem zugespitzt: Er ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead. Das sieht nicht gut aus, er trinkt und weiß nicht, was er tun soll. Da taucht plötzlich die Mutter eines vermissten jungen Mannes auf und bittet ihn um Hilfe. Belsey folgt ihr in ihre Wohnung, wo sich herausstellt, dass sie arm und dement ist und ihr Sohn ein Stalker. In seinem Fokus steht Amber Knight, Pop- und Filmstar, und stadtbekannt. Belsey wäre nicht Belsey, wenn er nicht geradewegs zu Amber Knights Haustür marschieren würde, um an Informationen zu kommen und sie vor allem zu warnen. Natürlich lügt er sich seinen Weg zu ihr, wird kurzfristig für einen Security-Mann gehalten und begleitet sie auf eine Party in einen Club. Ab da gerät dann alles zusehends außer Kontrolle, denn eine Freundin von Amber wird in den frühen Morgenstunden hinter dem Club mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Belseys Visitenkarte liegt neben der Leiche. Er gerät natürlich unter Verdacht, nimmt verbissen selbst die Ermittlungen auf und ist der Polizei und seinem früheren Chef immer eine Nasenlänge voraus. Gut gefallen hat mir das hohe Erzähltempo von London Stalker - wie Belsey kommt man kaum zur Ruhe, denn quasi obdachlos und polizeilich gesucht, gibt es keine Pausen für ihn. Er kombiniert messerscharf und ist sehr beharrlich, wenngleich seine Methoden keine Rücksicht auf Anstand oder Recht nehmen. Prinzipiell finde ich auch die Idee für die Motive des Falls interessant - allerdings empfand ich die Erläuterungen dazu teils zu detailreich, teils blieben Fragen offen. Der Plottwist war nicht ganz so überraschend, vielleicht sogar ein bisschen erzwungen. Nach all den kleinen Puzzleteilchen, die Belsey in der ersten Hälfte zusammengesammelt hat, war dann alles plötzlich ein bisschen zuviel, zuviel auf einmal. Dennoch war es in der Summe ein spannender Thriller mit einem überzeugenden Setting in London.
Scheinbar gibt es noch einen vierten Band, A Season in Exile, der noch nicht übersetzt ist, scheinbar hat sich die Reihe beim deutschen Publikum nicht durchgesetzt. Nunja, ich habe auch Jahre gebraucht für die drei Bände...
Nick Belsey, früherer Detektiv, wurde nach seinem letzten Fall suspendiert und lebt seitdem für sich alleine in dem verlassenen Polizeigebäude. Bis eine ältere Dame kommt und ihren Sohn als vermisst meldet. Doch Nick stellt bald fest, dass der junge Mann nicht nur einfach verschwunden ist, sondern tatsächlich eine brisante Vorgeschichte hat: Er ist Stalker der Prominenten Amber Knight. So beginnen für Nick die Ermittlungen - undercover und selber auf der Flucht vor dem Gesetz nistet er sich bei Amber ein und deckt nach für nach alles auf. Doch bald stellt sich heraus: Der Fall ist weitaus größer, als der eines einfachen Stalkers.
Der Anfang des Buches war etwas schwer, ich hatte Schwierigkeiten mich mit Nick anzufreunden und habe das leider bis zum Schluss nicht geschafft. Für mich war er als Protagonist viel zu geheimnissvoll, bis zum Ende habe ich mich nicht wirklich in ihn reinversetzen können und das hat der Geschichte leider viel Qualität genommen. Auch die Mitte des Buches war eher mäßig spannend. Ich habe das Buch tatsächlich zwischendurch auch weggelegt und ein anderes gelesen. Erst zum Ende hin, als alles angefangen hat Sinn zu machen, bin ich wieder in die Geschichte reingekommen. Und dann kam das Ende und ich habe noch nie SO ein Ende gelesen. Alleine dafür rentiert sich das Buch schon fast wieder 😂
Der britische Faktor, der im Klappentext teilweise versprochen wurde, ist mir jetzt nicht wirklich aufgefallen, weder positiv noch negativ, und ich habe ihn auch nicht vermisst.
Was ich faszinierend finde, ist, wie zum Schluss alles Sinn gemacht hat. London Stalker war mein erster richtiger Krimi/Thriller und ich finde das einfach bewundernswert, wie man so logische Sachen schreiben kann. Hut ab vor dem Autor!
Meine Meinung zu dem Buch ist eher durchwachsen und dadurch, dass ich mit dem Protagonisten nicht zurechtkomme, gebe ich London Stalker nur 2.5 von 5 Punkten.
Das war jetzt der dritte Nick-Belsey-Roman, den ich in diesem Jahr gelesen habe, und meiner Meinung nach kann er leider nicht mit den beiden Vorgängern mithalten.
Darum geht's in dem Buch: Belsey ist suspendiert und übernachtet in dem vor Kurzem geschlossenen Polizei-Revier von Hampstead. Plötzlich steht eine ältere Dame vor der Tür, die ihren verschwundenen Sohn sucht. Belsey findet schnell heraus, dass der junge Mann offenbar die Sängerin Amber Knight gestalkt hat - und schafft es, sich innerhalb weniger Stunden auf seine übliche Nick-Belsey-Art (mit ein paar geschickten Lügen und Dreistigkeit) in den engsten Kreis der gefeierten jungen Musikerin vorzuarbeiten. Er begleitet sie als Security auf eine hippe Promi-Party, amüsiert sich und unterhält sich mit einer Mode-Designerin, die in der gleichen Nacht stirbt. Er findet sich daraufhin in einem immer abstruser werdenden Fall mit einer wachsenden Anzahl von Toten wieder, in der er auch selber in den Fokus der Ermittlungen gerät.
Das Setting und die Handlung sind nicht uninteressant, konnten mich jedoch (anders als bei London Underground) nicht so recht reinziehen und mitreißen. Mir fehlt einfach Tiefe in der Geschichte. Vieles geht einfach zu schnell. Gerne würde ich besser verstehen, was in Amber Knight und Mark Doughty vor sich geht, doch dafür bleibt gar keine Zeit, wenn Belsey im Roman von einer Wendung zur nächsten hetzt.
Am Ende bleiben viele Feinheiten der Auflösung der Vorstellungskraft des Lesers überlassen. Das muss nicht schlecht sein, macht die Charaktere für mich bei diesem Fall aber etwas zu oberflächlich. Trotzdem bleibt "London Stalker" ein solider Thriller. Und ich persönlich mag den eigentlichen unsympathischen kaputten Ermittler.
Beware: I strongly recommend you read these novels involving the roguish DI Nick Belsey in chronological order as much of the context and back story builds book by book. By accident I started with Book 4 and that led me to this one: ‘The House of Fame’ so I’m considerably more clueless and confused than the average reader yet still sufficiently gripped to want more.
Nick Belsey has apparently been a naughty boy and got himself suspended. Out of favour, he’s squatting in the recently-closed Hampstead police station. The appearance of a distraught mother takes him from lying low to operating as a one-man unlicensed investigator. It’s haphazard but fast-paced … he reluctantly looks into a missing person case only out of compassion for the man’s mother. This leads him to hanging out with a celebrity the missing man may have been stalking, followed by a couple of murders, suicides and a kidnapping. Between drinks, Nick stumbles from clue to clue, living by his wits, escaping from colleagues and baddies alike by the skin of his teeth, until he amasses the pieces of the jigsaw.
It’s kind of preposterous and yet great fun - more than just the trope of a flawed but genius cop, there is a lot of wry social commentary amid the skilful descriptions of the less salubrious parts of London and its environs.
Not as good as the first one, but still heads above most detective stories of this kind (suspense/thriller/mystery). I really like the way Oliver Harris writes, and his lead character Nick Belsey is great, a renegade & outcast who’s too smart for his own good. He’s actually off the police force and holed up in the shuttered Hampstead police station when the book opens. Once again, he finds himself “investigating” a missing person, which means impersonating someone he’s not, or at least going along with the impression that he’s part of the security team around Amber Knight, a rich & famous singer, who’s got a stalker. The plot gets out of hand, eventually bringing in cults & group think & extra sensory perceptions & training for the next “post-terrestrial” phase of humanity... Fortunately, Nick is pretty perceptive himself. His observations of this weird scene he’s infiltrated are spot on. How a life can just be fuel used up in other people’s fire. How “everyone’s sick and evil; humanity’s redeeming feature was its laziness—most people kept their malevolence in fantasies.” Can’t wait to see where this series goes next. Somewhere warm & beyond the reach of the London constabulary, perhaps?🤔🌵
“McGovern had the good grace to laugh. In the full light, Belsey saw the scar, a neat arc of white that began at the corner of the inspector’s mouth and led down beneath the jaw; the curve of a broken pint glass, stopping an inch from the artery. I almost did it, Belsey thought. I almost killed the bastard.” Third in the series covering the adventures of DC Nick Belsey of the Met. He’s suspended pending investigation of his activities in the first two novels. This doesn’t prevent him investigating the behaviours of celebrities and discovering links to a cult. Murders and a warrant for his arrest ensue as he stumbles his frequently illegal way through the puzzle. We discover more of his back story prior to the three novels. I had to read through to the rather unsatisfying end. His story continues in further novels.
Decent thriller—not up to the same level as The Hollow Man but still enjoyable. This time Nick Belsey finds himself investigating a Scientology-like cult as he searches for a missing person, a journey which takes him into the world of celebrities and media and a mysterious cult in the background. There is one great twist toward the end, but too many of the plot threads are left untied, the ending feels a bit rushed, and this time around there are just too many completely improbable events, or things that just work out a bit too neatly, to allow you to fully suppress your sense of disbelief.
Overall: still an enjoyable enough thriller. Recommended.
DCI Belsen is a poor cop and dubious human being but an outstanding detective. Tasked with finding the missing son of a local woman, Belsey finds himself hobnobbing with celebrities whilst evading the attentions of his own superiors.
Beautifully plotted and relentlessly paced, this is another slice of fantastic noir from Oliver Harris. Belsey is a detective for our times and it pains to think we may have seen the last of him.
Thank you Goodreads for sending me this book. This is the third novel in the series, but I enjoyed it as a stand alone read. The main character, Nick (the detective) is a well written character and I really got a fell for him and his personality. This novel is set in London as always and it is about the disappearance of a child and the murky life that is revealed as the story unfolds. A great read and I will definitely be looking out for this authors other books.
This was an excellent story. A mystery, where I find myself cheering for the disgraced detective. But, it gets 4 stars because there is a reason the detective is running from the law (it's not just a misunderstanding)... and you realize on the last page that you were cheering for a bad man. It's actually a fantastic twist on a story - I was just fooled so well that I still have a bad taste in my mouth :)
This entire review has been hidden because of spoilers.
A good page-turner with intelligence. Nick Belsen is a law unto himself but a good cop under investigation for his previous and repeated misconduct. Sounds familiar but somehow he has become an unique character with a good story to be told. This time he gets involved with a cult-like scam and does his best to put wrong to right solving a few murders on the way.
Pretty good, gets the series back on track after Deep Shelter’s chaotic chase. Disgraced copper Belsey does a favor for a poor old woman - find her adult son - and finds himself in the world of high celebrity, uncovering a charismatic self help guru’s Ponzi scheme. People start to turn up dead, murdered or otherwise and evidence that the guru is plotting a big explosion. 3.8 stars because the conclusion is kind of a car crash. Also it’s not clear why the guru’s silent partner has to start killing people - it’s a traditional way of moving the plot along in mysteries but still. . .
A feature or tic in Harris’s books is that the technology always works seamlessly. Belsey always gets instant answers to his cold calls to government agencies in a way that is completely unrealistic.
What an unexpected delight. Saw a review in my local paper, and as the book is set in my neighbourhood, I thought I'd give it a read. Beautifully written. Kept my attention from start to finish. Hadn't realise it was part of a series, which means the backlist will be a bonus.
Another in the Nick Betsey series in Hampstead /London. Disgraced police inspector, suspended, he gets drawn into looking for a missing person, which then results in several murders, conspiracy etc. Well written but not sure how this turned out or where the series is going.
3rd in series recounting the ups and downs in London detective Nick Belsey's plummeting career. This one seemed less plausible than the earlier books (plot involves cult planning life on another plane/planet...and the celebrities it sucks in), but was still entertaining.
Fun, fast paced thriller. Need to overlook some of the plot elements that continue from the first two books in the series, e.g. Nick Belsey continually at risk of being fired/going to jail and stumbling into big conspiracies.
When Nick Belsey finds he's digging himself a hole he reaches for a bigger shovel and doubles his efforts, this guy really dislikes himself. For all his flaws though he remains an effective detective with a strong sense of justice. An interesting ending sets us up for an intriguing next chapter