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Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

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Schon seit ihren Kindertagen kennt Hanna Ben. Ben, der alle mitreißen kann, der atemberaubende Geschichten erzählt. Der Hanna so gut versteht wie kein anderer. Und der seit einem Schicksalsschlag an einer dunklen Last trägt. Nach dem Abitur fahren sie gemeinsam los, einfach immer der Nase nach Richtung Meer. Schließlich finden sie den perfekten Ort für ihr Zelt: einen verwunschenen Strand, um den sich aber eine düstere Legende rankt. Sie kommen einander dort nahe wie nie zuvor, und Hanna hofft, endlich hinter das große Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Aber dann passiert etwas Schreckliches …

368 pages, Paperback

First published August 8, 2016

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About the author

Ulla Scheler

3 books8 followers

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Community Reviews

5 stars
176 (33%)
4 stars
192 (36%)
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114 (21%)
2 stars
29 (5%)
1 star
9 (1%)
Displaying 1 - 30 of 77 reviews
Profile Image for justmiaslife.
355 reviews363 followers
November 5, 2023
Leider was ich nicht so recht, was ich über das Buch halten soll. Ich habe wahnsinnig viele lobende Rezensionen gelesen, die wahrscheinlich meine Erwartungen zu weit nach oben getrieben haben, denn letztendlich muss ich gesehen, dass es einfach nicht meine Geschichte war und ich mit dem Schreibstil nicht sonderlich gut klargekommen bin.
Profile Image for Ankas.
Author 1 book57 followers
February 8, 2017
Im Spätsommer 2016 ist mit "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" das Romandebüt der jungen Autorin Ulla Scheler erschienen. Ich weiß nicht, ob sie selbst die Betonung auf "jung" noch hören kann, doch auch ich möchte ihr Alter noch mal deutlich hervorheben, denn genau diese jugendliche Frische machte den Titel für mich zu einem absoluten Lesehighlight. Ich mag es, wenn sich Bücher aufgrund ihres Schreibstils von der Masse abheben können, wenn sich Autoren etwas trauen und eben nicht so schreiben, wie es sich vielleicht am bequemsten und flüssigsten lesen lässt.

Doch warum geht es denn eigentlich in diesem Buch? "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" lässt sich meiner Meinung nach nicht in ein vorgeschneidertes Korsett stecken. Jugendbuch? Young Adult? Liebesroman? Drama? Spannungsroman? Nicht wirklich und doch hat es von jedem etwas.

Hannah und Ben sind seit vielen Jahren die besten Freunde, dabei scheinen sie auf den ersten Blick so gar nicht zueinander zu passen. Hannah ist die Ruhige und Besonnene der beiden. Sie hat für alles einen Plan und meidet das Risiko, welches Ben wiederum ganz bewusst sucht. Graffitis sind seine Passion und gleichzeitig sein Sprachrohr. Ein Rebell, den eine besondere Aura umgibt.

Als ich den zwei Protagonisten das erste Mal begegnete, hatte sich ihre Freundschaft merklich verändert. Ben war von heut auf morgen, ohne ein Wort, verschwunden und nun, wie aus dem Nichts, wieder aufgetaucht, ganz so, als wäre er gar nicht weg gewesen. Die von Hannah so dringend benötigten Erklärungen bleiben aus und werden von einem außergewöhnlichen Geburtstagsgeschenk ersetzt.

Schließlich sind es die drei Worte "I dare you" (Ich fordere dich heraus), die die zwei wieder zueinanderfinden lassen. Hannah lässt sich auf einen Roadtrip ins Ungewisse ein, was eigentlich so gar nicht zu der Hannah passt, die sie am Tag zuvor noch gewesen ist. Doch sie muss herausfinden, was mit Ben los ist. Der gemeinsame Roadtrip führt sie ans Meer und an einen Ort, den eine mysteriöse Legende umspült. Unheilvoll, wie eine dunkle Gewitterwolke, scheint sie über den Köpfen von Hannah und Ben zu schweben. Ein heftiges Unwetter braut sich zusammen und plötzlich ist nichts mehr so, wie es mal war.

Die Geschichte allein klingt schon spannend und Ulla Scheler hat eine ganz eigene und bemerkenswerte Art, sie zu erzählen. Wie bereits zu Beginn erwähnt, hat mich der besondere, leicht außergewöhnliche Schreibstil mächtig beeindruckt. Ich weiß gar nicht, wie ich meine Empfindungen in Worte fassen kann, der Autorin jedoch scheint diese Geschichte ganz mühelos aus der Feder geflossen zu sein. Schon nach den ersten Seiten musste ich das Buch zur Seite legen, um mir besonders schöne Zitate aufzuschreiben. Mit einer Leichtigkeit malt Ulla Scheler farbenprächtige Bilder in die Köpfe ihrer Leserinnen und Leser, bedient sich dafür einer sehr bildhaften und leicht poetischen Sprache und lässt beschriebene Gefühle spürbar werden. Trotz des angenehm ruhigen Tempos sprudelt es immer wieder sehr lebhaft. Kurze, freche Sätze und Dialoge ließen mich näher an die Figuren heranrücken. Den für mich doch sehr überraschenden und ungewöhnlichen Mix aus zarter Melancholie, Poesie und jugendlicher Dynamik fand ich großartig.

Auch die Geschichte an sich war sehr lesenswert. Wenn man einmal in ihrem Sog gefangen ist, lässt sie einen so schnell nicht mehr los. Ein Buch über Emotionen, Selbstfindung, Ängste, Freiheit, übers Erwachsenwerden und so viel mehr, eindringlich, fesselnd und doch ohne jegliche Hektik zu lesen.

Über das Ende des Buches lässt sich streiten. Ich persönlich hätte mir eine andere Entscheidung gewünscht und kann verstehen, warum die ein oder andere Leserin enttäuscht oder gar unzufrieden ist. Auch wenn dieser Kritikpunkt nicht klein ist, ändert er an meiner Bewertung nichts. Für mich war "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" ein Lesehighlight, welches mir außergewöhnliche Lesestunden geschenkt und meine Lesezeit unheimlich bereichert hat. Ich bin überzeugt davon, dass wir in den nächsten Jahren noch viel von Ulla Scheler lesen werden.
Profile Image for Kati J.
151 reviews42 followers
August 9, 2016
Das Buch ist wie das Meer, an das sich Hanna und Ben begeben: mal leise und sanft, mal Gischt sprühend, spannend und aufwühlend. Das Meer weckt lauter Emotionen - und das tut auch dieses Buch. Ein Buch über die Freundschaft, Liebe, Vertrauen, das Heranwachsen und die Angst vor dem, was nach dem großen Schritt Abi kommt, die Angst vor dem Leben und seinen Herausforderungen, dessen Riesenhaftigkeit einen manchmal übermannt. Es ist gleichzeitig ein Zuspruch, zu Leben und nach vorne zu schauen, zu wagen, zu atmen, zu sein. Das Buch ist leise und voller schöner Sätze - und dann wieder laut, fast schreit es einen an.

"Ich fühlte mich wie eine Energiesparlampe, die zum ersten Mal voller Helligkeit brannte." (S. 212) Ein Satz, der die beiden Protagonisten und ihre Situationen ganz gut beschreibt. Ein Satz, der jene Lebendigkeit ausstrahlt, die sich durch das ganze Buch zieht.

(ausführliche Rezension auf meinem Blog folgt)
Profile Image for wordinspirationx.
285 reviews7 followers
January 21, 2022
ein Buch, wie das weite Meer. Sanft und leise und stürmisch und aufwühlend. All diese Gefühle habe ich beim lesen durchlebt, denn die Geschichte von Hanna und Ben ist außergewöhnlich und emotional. Auch der Schreibstil war ganz angenehm zu lesen und die Seiten sind nur so verflogen. Eine große Leseempfehlung für Fans von Anne Freytag.
Profile Image for Tasmin.
Author 8 books128 followers
August 1, 2016
Solide, interessant, spannend. Nicht komplett umwerfend, aber trotzdem eine sehr gute Lektüre :)
Profile Image for howlsreadingcastle .
77 reviews55 followers
April 5, 2023
„Es war einmal..“
Der Beginn jeder magischen Geschichte.
Und genauso magisch und wundervoll und herzzerreißend ist auch Hanna und Bens Geschichte.

„Es ist Gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" hat mich komplett gecatcht. Ich wusste überhaupt nicht worauf es hinausläuft, aber Hanna und Ben haben mich vollkommen verzaubert. So unterschiedlich die Beiden auch sind, so perfekt passen sie doch zusammen.
Man begleitet Ben und Hanna auf ein kleines Abenteuer nach ihrem Abitur, an einen Strand, um den sich eine Legende ragt und auf eine Reise ihrer eigenen Gefühle.
Es hat mich umgehauen und gefesselt.
Hanna und Bens Geschichte verdient so viel Liebe!
Profile Image for primeballerina.
286 reviews64 followers
August 16, 2016
Mit „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ hat die junge Autorin Ulla Scheler ihren Debütroman veröffentlicht, einen Jugendroman der etwas anderen Art.

Ben und Hanna sind seit Jahren die besten Freunde. Und Hanna ist Bens einzige Freundin, denn Ben ist anders als die anderen Jungen. Tollkühner, mutiger, außergewöhnlicher. Er liebt es, die verbotenen Dinge zu tun, Graffitis an Wände zu sprayen, Geschichten zu erzählen und sich von der Masse abzuheben. Doch bald trennen sich die Wege von Hanna, wenn Ben nach Berlin geht und Hanna nach Regensburg. Deswegen packen sie nach dem Abitur ihre Sachen und fahren mit dem Auto Richtung Norden, bis ans Meer. Dort gehen sie schwimmen, lernen eine Legende kennen und erstellen eine Liste, mit all den Sachen, die sie noch tun möchten.

Es klingt mittlerweile schon sehr abgedroschen, aber auch bei diesem Buch bin ich vorrangig wegen des Buchcovers neugierig geworden. Jeder, der auch nur ein bisschen das Meer mag, wird es wahrscheinlich lieben und so mag ich es auch sehr. Ich finde auch, dass es sehr gut zum Inhalt dahinter passt und die Stimmung gut wiederspiegelt. Außerdem ist es mal ein etwas anderes Cover, als bei Jugendromanen üblich.

Und auch die Geschichte hebt sich ein bisschen von den sonst üblichen Geschichten ab. Zum einen hat die Autorin nämlich einen sehr schönen, sehr bildhaften Schreibstil und so schafft sie es, selbst einfache Tätigkeiten fast schon poetisch zu beschreiben. Das mochte ich ganz gerne, habe mir auch etliche schöne Sätze markiert, jedoch hatte ich manchmal auch hin und wieder das Gefühl, manche Beschreibungen wären doch etwas zu viel, zu gewollt. Doch ich gebe zu, das ist Rumgejammere auf sehr hohen Niveau und höchstwahrscheinlich bin ich auch die Einzige, die solch einen Eindruck hat. So oder so – Ulla Schelers Schreibstil hebt sich ab, ist eine Spur außergewöhnlicher, als man es gewohnt ist. Und das ist durchaus ein Pluspunkt. Damit und mit dem Meer als Mittelpunkt der Handlung kreiert Scheler zusätzlich eine wunderbare Stimmung.

»Nachdem ich ein Buch beendet hatte und die Helden noch neben mir saßen, hatte ich meine Tasche gepackt, mich vor die Tür gesetzt und in die Dunkelheit gestarrt. Wenn ich nur lange genug dort warten würde, dann würde das Abenteuer vorbeilaufen und mich mitnehmen.« – Seite 46

Die gesamte Handlung an sich fand ich im Grunde genommen wirklich gut und ich glaube, ich hätte sie überragend gut gefunden, wenn viele Ereignisse für mich nicht irgendwie doch vorhersehbar gewesen wären. Wenn man die Vorhersehbarkeit außer Acht lässt, enthält Hannas und Bens Geschichte nämlich alles, was man sich von einem guten Jugendroman nur wünschen kann: viel Spannung und viele Gefühle. Und mit Gefühlen sind nicht ausschließlich romantische Gefühle gemeint, sondern die gesamte Palette an vorhandenen Emotionen. Schade, dass da vor allem der Klappentext zu dieser Vorhersehbarkeit beiträgt – denn das, was dieser Text andeutet, passiert erst in der zweiten Hälfte der Geschichte und bis dahin wartet man als neugieriger Leser eigentlich nur auf dieses Ereignis hin.

Trotzdem ist es im Ganzen betrachtet, eine etwas andere Geschichte. Auch wenn ein Aspekt meiner Meinung nach unnötig ins Klischeehafte abrückte, so heben sich der Rest der Handlung und auch Hanna und Ben als Charaktere deutlich von der mittlerweile etwas eintönigen Menge ab. Insbesondere Ben bleibt bis zum Ende hin ein sehr undurchsichtiger Charakter, den man einfach nur entschlüsseln und verstehen möchte. Ein bisschen hätte ich mir ja gewünscht, auch seine Erzählperspektive zu erfahren.

„Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ konnte mich vor allem mit seinem Schreibstil und der etwas anderen Handlung überzeugen. Wäre die Handlung für mich nicht ganz so vorhersehbar, dann hätte mich dieser Roman durchaus vollkommen begeistern können. So ist es aber dennoch eine lesenswerte Geschichte für all diejenigen, die einen Jugendroman abseits des Mainstreams lesen möchten.
Profile Image for Gordon Ambos.
Author 4 books79 followers
June 6, 2018
Gerne hätte ich diesem Buch volle fünf Sterne gegeben. Nur leider war da Ben, der junge Mann, um den sich die Geschichte größtenteils dreht. Der Grund warum ich nicht mit ihm warm wurde, war die Art, wie er mit Hanna umging. Es gab so viele Szenen, wo er sie einfach richtig schlecht behandelt hat und auch seine traurige Vergangenheit konnte solch ein Verhalten für mich nicht rechtfertigen. Generell war er ein egoistischer Idiot und ich verstand absolut nicht, was alle an ihm fanden. Ich meine, ich mag starke Arme und ein tolles Lächeln auch, aber etwas mehr sollte wohl doch noch dahinterstecken.

Abgesehen davon, war das Buch nahezu perfekt. Der Schreibstil und auch die Charakterentwicklungen (abgesehen von Ben) haben mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte war so raffiniert gesponnen und es war schlichtweg ein tolles, unterhaltsames und emotionales Debut. Ich bin sehr gespannt auf ihr zweites Werk. :)
Profile Image for Woman_with_a_book.
256 reviews2 followers
September 13, 2022
Das Ende bzw. das letzte Drittel war nicht ganz so meins, sonst eine sehr gute Geschichte mit einem wunderschönen Schreibstil und tollen Charakteren.
Profile Image for Frau Honig liest .
168 reviews41 followers
January 24, 2021
Wow. Ich bin überfordert damit, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen! Bereits auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, wie mein Herz anfing ganz schnell zu pochen weil ich gemerkt habe, dass ich dieses Buch absolut lieben werde! Es ist anders als alle Bücher die ich bisher gelesen habe! Ein bisschen New Adult, ein bisschen Spannungsroman, ein bisschen Roadtrip, ein bisschen Freundschaft, ein bisschen Thriller. Dabei unfassbar gut und sogartig geschrieben! Ich kann kaum fassen, dass es das Debüt von Ulla Scheler war. Es ist für mich perfekt und ich kann es kaum erwarten, ihr neues Buch zu lesen! Ein Jahreshighlight und ein Buch, das mich in Gedanken bestimmt noch lange begleiten wird!
Profile Image for Bücherwunder.
151 reviews382 followers
September 26, 2016
Für mich hatte dieses Buch zu viele Schwächen, um es besser zu bewerten, auch wenn es mir schwerfällt, da ich es bewundere, wenn Autoren in so jungen Jahren schon etwas veröffentlichen.
Ich mochte die Protagonisten nicht und konnte ihr Verhalten meist nicht nachvollziehen. Auch fand ich die Freundschaft zwischen Hanna und Ben nicht überzeugend, sie wirkten auf mich eher distanziert und ihr Unvermögen, eine anständiges Gespräch zu führen, bei dem entstehende Fragen auch einmal beantworten werden, trieb mich fast in den Wahnsinn.
Das Ende schließlich machte mich im Grunde fast wütend. Für mich unglücklicherweise kein Roman, den ich empfehlen kann ...
Profile Image for Bücherbrise.
123 reviews24 followers
June 29, 2017
4,5 Sterne 😊

Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir das Buch so gut gefallen wird. Der Schreibstil ist wirklich wunderschön, manchmal sehr poetisch. Die Geschichte hat Aufs und Abs. Manchmal ruhig, Manchmal stürmisch. Sehr empfehlenswert!
Profile Image for Himmelskind2112.
4 reviews
September 5, 2016
Wow, ein unglaublicher, metaphorischer Schreibstil, der mich geradezu einmal ins Meer gezogen und dann wieder ausgespuckt hat. Ich mag keine Cliffhangerenden, aber dieser lässt zeit zum träumen:) bin ich zu sehr frau um nicht zu sagen, dass ich geweint hab? Nein, ich hab geheult wie ein schlosshund.
Ein wunderbares Buch!
Profile Image for Krissysch.
260 reviews28 followers
October 28, 2017
4.5 Sterne.
Sehr außergewöhnlicher und wortgewaltiger Schreibstil, hat mir richtig gut gefallen. Die Art, wie Ulla Scheler erzählt ist vielleicht nicht für jeden was, aber sehr besonders. Die Handlung konnte mich ebenfalls übereugen und obwohl es erst nach einer gewöhnlichen Jugendbuchgeschichte klang, kann ich jetzt sagen, dass dieses Buch alles andere als gewöhnlich ist!
112 reviews18 followers
June 16, 2019
Buchrezension" Es ist gefährlich bei Sturm zu Schwimmen " von Ulla Scheler.
Zur Handlung : Ben und Hanna sind grundverschieden und doch seit einer Ewigkeit beste Freunde. Nach dem Abi fahren die beiden ans Meer und kommen sich dort näher als je zuvor und Hanna versucht hinter Bens Geheimnis zu kommen,  doch dann passieren schreckliche Dinge.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht so ganz , was ich von dem Buch halten soll.
Ich wurde mit den Charakteren nicht warm. Ich konnte nichts mit Hanna anfangen und Ben ging mir mit seinem Verhalten auch ziemlich auf die Nerven. Das Ende fand ich auch irgendwie merkwürdig.
Profile Image for Franzi.
5 reviews
February 15, 2024
Das einzige, was ich beim Lesen bereut habe, ist, dass ich mir dieses Buch nicht gekauft habe um all die wunderschönen Sätze, Wörter und Neologismen zu markieren. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, ehrlich und auf poetische Weise ganz klar. Die Charaktere sind spannend und facettenreich, verwirrend aber ihre Geschichten sorgen dafür, dass man immer weiter lesen will. Auf jeden Fall ein empfehlenswerter Roman über das Leben (so abgedroschen es auch klingt, so wenig abgedroschen wird es im Buch dargestellt) und all die Wege, die man einschlagen kann.
Profile Image for Isabella.
504 reviews118 followers
August 13, 2016
3,5 Sterne

"Zu meinem achtzehnten Geburtstag schenkte mir mein bester Freund Ben eine Sachbeschädigung."

Mit diesen Worten heißt Ulla Scheler zu Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen willkommen und markiert damit den Beginn eines Abenteuers, das sich Stück für Stück vor dem Leser ausbreitet. Denn auch wenn ich mir im Nachhinein nicht vollkommen sicher bin, was ich über dieses Buch denke, eines ist sicher - es ist zumindest eines, das hervorsticht und beeindruckt durch seine Andersartigkeit.
Wir lernen ziemlich schnell die beiden Hauptfiguren kennen: Hanna, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, und Ben, ihr bester Freund seit vielen Jahren. Ben ist jedoch seit einem Monat verschwunden, und als er wieder auftaucht, ist die Beziehung zwischen den beiden angespannt. Die beiden sind pure Gegensätze: Ben, der Sprayer, der in der Schule öfters fehlt als dass er anwesend ist. Hanna, die ein wenig still ist, die sich ihre Abschlussfeier auf keinen Fall entgehen lassen will.
Man sagt ja immer, dass sich Gegensätze anziehen - das muss auch der Fall bei den beiden sein, weil mir immer wieder die Frage aufkam, wie sie sich überhaupt erst angefreundet haben, wo sie doch so unterschiedlich sind.

"Wir machten die Leute um uns herum wahnsinnig, aber wir fühlten uns golden."

Ich mochte Hanna sehr gerne als Protagonistin. Ihre Erzählart und ihr Verhalten machte sie sehr sympathisch und vor allem realistisch. Ich konnte sie verstehen, konnte mit ihr mitfühlen und mitfiebern. Selbst als sie mit Ben auf diese fast schon wahnsinnige (oder zumindest wahnsinnig überstürzte) Reise geht, konnte ich ihr Bedürfnis nach Abenteuer, danach, aus dem Alltag auszubrechen, sehr gut nachvollziehen.

"Während er knipste, hatte Ben ein abwesendes Lächeln auf dem Gesicht. Wie viele Menschen sahen wohl den Ben, den ich sehen durfte? Wie viele Menschen sahen mich so, wie ich war? Nein, stopp. Wie viele Menschen sahen mich so, wie ich sein könnte? Ich wusste nicht, was von beiden ich wichtiger fand, aber die Antwort auf beide Fragen war wohl Ben."

Als das Buch jedoch voranschritt, hatte ich das Gefühl, dass die beiden einander nicht guttun. Sie konnten irgendwie nicht voneinander loslassen, obwohl sie zusammen auch nicht funktionierten.
Auch mit den Nebencharakteren - vor allem Chloé und Sam - hatte ich Probleme. Sie waren für mich sehr abstrakt, fast absurd dargestellt. Gerade weil sie letztendlich eine wichtigere Rolle spielten als zuerst angenommen, hätte ich sie gerne besser verstanden.
Ich fragte mich ebenfalls, was Ulla Scheler genau erzählen wollte - ging es ums Erwachsenwerden? Darum, aus dem Alltag auszubrechen, Dinge zu wagen? Manchmal hatte ich das Gefühl, den Kern der Geschichte zu verpassen oder nicht zu sehen, und das war schade.

"Wie mutig man sein musste, um ein Leben zu leben."

Den Fluch hingegen fand ich sehr spannend. Die Legende, die Chloé erzählt hat, dass man nicht wusste, ob es sich dabei um die Wahrheit handelte, und wenn ja, wie wahr es war - hier hat Scheler gute Arbeit geleistet. Zumindest ich war die ganze Zeit verunsichert, ob ihr Roman nicht doch fantastische Elemente hätte. Die ganze Auflösung, die Idee, die dahintersteckte, hat mir auch einfach unglaublich gut gefallen!
Aber, und das muss ich leider auch sagen, ist die Geschichte in meinen Augen viel zu lang gestreckt. Ich hatte das Gefühl, dass Hanna und Ben einen Großteil der Zeit in der Schwebe hingen, wusste nicht, welche Bedeutung diverse Szenen haben sollten, und vor allem Dialoge waren oftmals zu lang und zu wenig wichtig. Fünfzig, vielleicht hundert Seiten weniger hätten das Buch noch einmal reizvoller gemacht.

"Ich bin seine Achillesferse, seine epische Schwachstelle."

Was mir allerdings am besten an Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen gefallen hat, ist der Schreibstil.
Ulla Scheler ist nicht nur eine sehr junge Autorin, hierbei handelt es sich auch um ihr Debüt. Und sie beweist jetzt schon, mit was für einer Finesse sie schreiben kann, Ich bin gespannt, wo das noch hinführt, und bin mir sicher, dass ihr nächstes Buch noch besser wird!
Es ist nämlich nicht so, als hätte es mir kein Vergnügen bereitet, Hannas und Bens Geschichte kennen zu lernen. Ich hatte das Buch binnen weniger Stunden durchgelesen, ich hätte mir lediglich an manchen Stellen etwas mehr und an anderen etwas weniger gewünscht. Gerade das Ende hat mich sehr unbefriedigt zurückgelassen (was allerdings auch teilweise daran liegt, dass ich offene Enden in den meisten Fällen nicht ausstehen kann).
Aber letztendlich handelt es sich bei Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen um ein solides Debüt, das sicher nicht jeder Autor so gut gemeistert hätte. Ich mag, dass Ulla Scheler mit verschiedenen Elementen spielt und ihre Worte so auswählt, dass sie nicht nur eine Gänsehaut, sondern auch einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Wer Lust hat, noch mehr zu lesen: Hier findet ihr ein tolles Interview mit Ulla Scheler.
Profile Image for hierundjetztleben.
1 review6 followers
February 9, 2021
Post it’s leer, ein gutes Zeichen. Die Geschichte, ist wunderbar und ich könnte heulen weil sie zu Ende ist. Beide Protagonisten waren auch ihre eigen Art und Weise wundervoll, mir hätte es trotzdem an manchen Stellen gut gefallen wenn es auch aus Ben‘s Perspektive mit erzählt wird.
Profile Image for meline :).
2 reviews
September 16, 2025
bestimmt zum dritten mal gelesen, weil einfach lieblings urlaubslektüre :)
Profile Image for yaleslittlelife.
142 reviews
December 28, 2022
ich hab im vorfeld so viel gutes über das buch gehört und hab mich auf ein highlight im meer der jugendbücher gefreut. leider konnte ich persönlich der geschichte nicht so viel abgewinnen wie gehofft :/ weder die charaktere noch die entwicklung der geschichte konnten mich in den bann ziehen. es war definitiv kein schlechtes buch. nur nicht wirklich mein cup of tea. teilweise konnte es mich dann doch bewegen und berühren, aber hab trotzdem bei 70% überlegt es abzubrechen und es nur aus prinzip zu ende gelesen🌚
Profile Image for Shelly.
151 reviews22 followers
November 20, 2024
4,5 / 5 ⭐️
Die Geschichte hat wirklich absolutes 5 von 5 Sterne potential. Ich liebe den Schreibstil. So sehr, dass ich mir immer mal wieder Seiten und Textabschnitte abfotografiert habe.

Die Autorin bringt den Struggle zwischen Freundschaft und Liebe so gut rüber. Man merkt von Kapitel zu Kapitel, wie sich immer mehr Spannung zwischen Ben und Hanna, aber auch innerhalb des Buches aufbaut. Keine thrillermäßige Spannung, eher so eine mystische - versteht man, was ich meine?

Ich verstehe das Ende und finde es auch schlüssig, dennoch habe ich mich darüber ziemlich aufgeregt und das ist auch der Grund für einen halben Punkt Abzug. Und trotzdem spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus, denn "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" hat sich in die Reihe meiner Lieblingsbücher katapultiert. Es hebt sich von so vielen Büchern ab, die ich bisher gelesen habe und wird mir noch sehr lang im Kopf bleiben.
Profile Image for Ezgi.
56 reviews
June 16, 2025
2,5 ⭐️ – aber zum Aufrunden hat’s leider nicht gereicht.

Also, wo fang ich am besten an.

Der Schreibstil war okay – stellenweise aber echt schwer zu lesen, weil ich das Gefühl hatte, die Autorin wollte unbedingt poetisch klingen, hat sich dabei aber total in ihren eigenen Gedanken-Spaghetti verheddert.

Ich mochte irgendwie alle Charaktere, auch wenn sie mich fast alle genervt haben. Die Protagonistin lässt sich viel zu viel gefallen – mit der Begründung, dass ihr bester Freund ja “nur so ist” und sie ihm alles mit Ausrede XYZ entschuldigt.
Zu ihrem besten Freund: unberechenbar, egoistisch, Pick-Me. – Wobei beide total Pick-Me waren.

Ich verstehe den Grundgedanken, dass man kein klassisch-normatives Leben führen will – also nicht dieses Standardmodell mit Job, Haus, Kindern. Aber der Gedanke kam für mich einfach nicht gut rüber. Sie lässt alles mit sich machen. Wirklich alles. Und das bis zum Schluss. Da konnte ich mich jedes Mal wieder drüber aufregen. Liebe allein reicht halt nicht – wo bleibt der Respekt sich selbst gegenüber? Respekt vor den eigenen Gefühlen? Den eigenen Grenzen? Fehlanzeige.

Die Geschichte hatte eine gewisse Leichtigkeit, das Setting mit Strand und Meer fand ich auch richtig schön. So ein bisschen Slice of Life. Kleines Dorf. Verlassener Strand. Bücher. Meeresrauschen. Eine kleine Bäckerei, in der man frühstücken kann. Einfaches Frühstück. Zelten am Strand.
Wirklich schön – aber irgendwann hat sich das alles gezogen. Es wurde versucht, den Leser mit „Nebengeschichten“ auf falsche Fährten zu locken – was grundsätzlich ja okay ist und in manchen Büchern auch super funktioniert. Aber hier wirkte es eher nervig. So, als hätte man keine richtige Idee mehr gehabt oder hätte die ursprüngliche Storyline nicht mehr gut gefunden und deshalb was anderes draus gemacht.

Das Buch hat mir weder groß Unterhaltung geboten noch irgendeinen Mehrwert, mit dem ich wirklich etwas anfangen konnte. Ich lese Bücher oft gerne nochmal – wie bei Serien, die man zum Comfort nochmal anschaut. Aber das hier werde ich ganz sicher nicht ein zweites Mal lesen.

(Und ja – ich muss eigentlich nicht extra sagen, dass ich’s grundsätzlich super finde, wenn junge Autor*innen Romane schreiben. Das ist wichtig und verdient Respekt. Aber das sollte meine Meinung über das Buch an sich nicht beeinflussen. Als Debütroman ist es absolut okay!)
Profile Image for clemens.
326 reviews
September 13, 2016
Ich hätte es der Autorin niemals verziehen, wenn die Geschichte so geendet hätte, wie ich es vermutet habe. Aber das wäre ja auch zu einfach.
Profile Image for Caroline.
4 reviews
January 10, 2019
Ungewöhnliche Story und für meine Verhältnisse eigentlich ein wenig zu kitschig, aber sehr fesselnder Schreibstil.
Profile Image for Emma.
123 reviews
April 23, 2022
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Der Schreibstil der Autorin ist ein Traum, man kann es nicht anders sagen. Die Bilder, die sie heraufbeschwört, die kleinen, flüchtigen Metaphern und Phrasen, die aber doch einen so nachhaltigen Eindruck im Kopf hinterlassen. Während ich die ersten Seiten gelesen hab, war mir schon klar, dass ich das Buch noch einmal lesen werden müsse, um all das zu markieren und aufnehmen zu können, was es das wert ist.
Der zweite große Punkt ist, dass die Charaktere mir PERSÖNLICH so sympathisch waren, dass ich über ihre Fehler hinwegsehen konnte. So hab ich öfters gelesen, dass die Beziehung von Hanna und Ben als toxisch empfunden wurde. Und dem stimme ich zu, wenn ich das objektiv beurteilen müsste, würde ich wahrscheinlich zu dem gleichen Entschluss kommen. ABER die Autorin hat es geschafft, mich so in die Gefühlswelt der Protagonisten (vor allem Ben) eintreten zu lassen, dass ich nicht länger ein objektiver Beobachter war, sondern mich mehr wie an Hannas Stelle gefühlt, die dauernd gehadert hat, und Bens Entscheidungen und Aktionen gleichzeitig gehasst und geliebt hat.
Nun zum Plot: Für mich kam das Verschwinden von Ben so überraschend, dass ich wirklich nicht nur kurz schlucken musste. Zunächst war ich genervt, dass das Buch nun wirklich damit zu Ende geht, dass eine Geschichte (die Legende) gewonnen hat. Oh little did i know, was noch kommen würde.
Die Spurensuche war so spannend gestaltet, dass sich das Genre wirklich um 180 Grad gewendet hat, von New Adult mit Drama zu Thriller. Dennoch muss ich sagen, dass ich froh bin, dass diese Thrillerelemente trotzdem eher im Hintergrund geblieben sind und es im Vordergrund immer noch mehr um Hannas Entwicklung und ihre Gefühle und Gedanken zu Ben ging.
Kurz vor dem Ende war ich dann doch wieder genervt, dass die Autorin nach all der Spannung und dem Mitfiebern die einfachste Lösung des Er-lebt-will-aber-nicht-gefunden-werden-und-ich-finde-mich-damit-ab nimmt, und hallelujah, hat sie auf den letzten Seiten dann erneut mit meinen Emotionen gespielt: Zuerst der Anruf von Bens Handy, wo sich die "Auflösung" dann so endgültig angefühlt hat und dann das erneute Aufbrausen der Spurensuche.
Die Autorin versteht es definitv, sich in ihrem Schreiben nicht anmerken zu lassen, in welche Richtung sich das Ganze noch drehen wird, denn jede einzelne Phase hätte auch das Ende darstellen können.
Mein einziger minimini Kritikpunkt ist das EndeEnde, also die letzte Seite, denn hier war mir dann doch alles ein bisschen zu schnell abgehandelt, ich hätte mir hier ein paar mehr Gedanken hinter der Auflösung gewünscht, also bspw. dass der Ort, wo Hanna letztendlich hinfährt, einer ist, den man schon kennt, oder dass das ganze Buch mit einem Zitat (hust hust "the moments kill us gently and infinitely" hust hust) endet. Auch wenn das jetzt kitschig klingen mag, hätte mir das wahrscheinlich den endgültigen Rest gegeben (im positiven Sinne).
Was ich auch nicht unbedingt gebraucht hätte, wäre die starke Einbeziehung von Chloé (wobei das ja schon einen Sinn hatte) aber VOR ALLEM Sam. Chloés Hintergrund war noch tiefgründig, aber Sams Auftreten war mir viel zu oberflächlich, was mich irgendwie so gestört hat, weil das ganze Buch sonst doch das genaue Gegenteil von oberflächlich war. Ich hatte auch kurz Angst, dass es zum Ende hin dazu führt, dass Hanna zu Sam zurückkehrt und von der Suche nach Ben ablässt, WeIl Es So BeSsEr IsT.
Trotzdem ist das DEBÜT der Autorin mein allererstes fünf Sterne Buch geworden, und eines, das ich wahrscheinlich noch mehr als einmal in der Hand halten werde, weil es mir nicht aus dem Kopf geht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Bianca .
555 reviews
February 6, 2018
„Vielleicht geht es genau darum. Dass wir schwerelos mit allen Vor- und Nachteilen sind. Dass wir nicht wissen, wo es hingeht, und dass wir nicht wissen, wie lange es dauert, und vielleicht nennt man diesen Zustand Leben.“

Zum Cover: Zum einen, fällt es unglaublich gut auf, durch die große Schrift des Titels und zum anderen passt es dadurch sehr gut zu der Aussagekraft der jungen Autorin. Die Wellen im Hintergrund betonen dies auch nochmal ganz deutlich. Insgesamt ein Cover, das so im Regal doch sehr auffallen kann.

Zum Inhalt: Wie es sich anfühlte, ihn zu sehen? Als hätte ich einen Monat lang durch einen Strohhalm geatmet.
Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches…

Meine Meinung: Verspricht schon mal Spannung und Liebepur, was mit Sicherheit auch drinsteckt, wenn auch manchmal wirklich etwas klischeehaft. Wahrscheinlich spricht das für sich, da es eben das Debüt der Autorin ist, aber das tut der Sache ja keinen Abbruch. Nein, das nun nicht. Im Gegenteil, durch den erfrischenden, berauschenden und tiefgründigen Schreibstil kreiert die Autorin hier doch eine Atmosphäre, wodurch die Charaktere sehr authentisch rüberkommen. Und man merkt, wie sehr die junge Autorin das Meer liebt, darum kann man echt nicht drum herum lesen.
Doch gerade auch durch solche Worte, wie u.a. "Barbie girl" oder "Dedectiv Conan", bekommt die Geschichte noch einmal einen ganz besonderen Charme draufgesetzt.
Mit den Charakteren kam ich auch relativ gut zurecht. Ben und Hannah waren als Paar durchweg sympathisch. Und auch Sam und Chloé waren eigenständige Persönlichkeiten. Besonders Chloé hat mir durch ihre besondere Art sehr gefallen.
Das Setting war wie gesagt am Meer aufgegeben, in einer Kleinstadt, oder wohl eher in einem Dorf. Längst keine Seltenheit mehr, aber zu dieser Geschichte hat es dann eben gepasst.
Von dem Ende war ich so mehr oder minder überrascht. Einerseits fand ich es schön, dass es so viele Wendungen gab, die einen so ein wenig verwirren sollten, aber letztlich hat man ja doch die Wahrheit erfahren. Vielleicht nicht die komplette, aber das ist auch klar, wenn man bedenkt, dass die Geschichte aus Hannahs und nicht aus Bens Sicht erzählt wird.
Andererseits war das Ende an sich dann doch sehr offen. Kann positiv, aber auch negativ sein. Aber ich hätte dann gerne noch etwas mehr erfahren. Naja~

Fazit: Dieser Debütroman hat schließlich doch 4 Sterne von mir bekommen. Aus dem Grund, dass er sich wirklich einfügen konnte. Und dass er auch sehr charmant und zwischendrin witzig geschrieben war. Alles in einem: Eine schöne, lockere, aber dennoch tiefgründige Lektüre. Am besten wohl für den Sommerurlaub geeignet. Und wenn man dann noch wie ich ans Meer gefahren ist, rundet das die ganze Sache noch einmal perfekt ab.
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