The Court - das waren die Coolen. Die Unerreichbaren. Die Helden von Lanas Schulzeit. Wie kann es sein, dass ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique kommt? Jahre, nachdem sie alle ihre alte Schule verlassen haben? Die Kings und Queens der coolen Clique sind zwar wenig begeistert, als Lana statt ihres siebten Mitglieds bei ihrem Treffen auftaucht. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Trip führt die Clique in eine alte abgelegene Mühle, umgeben von Wildnis. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als der erste der Freunde verschwindet, bricht Panik in der Gruppe aus ...
Elisabeth Herrmann ist eine der aufregendsten Stimmen unserer Zeit. Lebendig, abgründig, atmosphärisch – ihr Stil begeistert Krimileser seit der Veröffentlichung von Das Kindermädchen. (In der Verfilmung für das ZDF wird Jan Josef Liefers in der Hauptrolle zu sehen sein.) Mit Zeugin der Toten legt Elisabeth Herrmann nun einen Spannungsroman vor, der eine ganz ungewöhnliche Heldin vorstellt. Die Autorin lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
Ich liebe Elisabeth Herrmanns Jugendthriller, Schattengrund und Lilienfeuer sind für mich die besten Titel dieses Genres. Großartige Spannungsbögen, gut charakterisierte Protagonisten, interessante Kulissen. Dann kam Seefeuer, ein aufgeblähter Luftballon, immerhin noch mit einer halbwegs logischen und immerhin noch nicht dagewesenen Handlung versehen. Und jetzt "Die Mühle" ... 440 Seiten plattes Geschwafel. Seelenlos durchkonstruiert, heruntergeschrieben und vermutlich ohne nennenswerte Änderungen veröffentlicht, weil Frau Herrmann mittlerweile so bekannt ist, dass man ihren Namen auch auf Groschenromane drucken und diese damit verkaufen könnte.
Über Heldin Lana (oder Helena? Wieso erfährt der Leser nie was es mit dieser Namensverwicklung auf sich hat?) hat man bis zum Schluss des Buches lediglich erfahren, dass sie ein Scheidungskind ist, oft die Schule wechseln musste und keine Freunde hat. Niemand liebt Lana. Der Leser auch nicht. Denn er weiß ja nichts über sie. Und dass, was er weiß, nervt. Lana ist eine unerträgliche Heulsuse. Sie bejammert sich, sie reflektiert - in einem fort. Es gelingt Lana selbst dann noch sich selbst zu bedauern, wenn sie sich in akuter Lebensgefahr befindet. Das unterbricht nicht nur ständig den Lesefluss, es tötet auch jede Spannung. Lana erzählt diese Geschichte aus der Retrospektive, dass heißt, sie weiß natürlich was geschehen ist, und das reibt sie dem Leser schonungslos immer wieder unter die Nase. Und ja, auch das nervt gewaltig.
Noch schlimmer sind allerdings die übrigen Figuren. Flache Stereotypen aus Hollywood-B-Movies mehr sind sie nicht, die Angehörigen dieser Truppe, die man in L. immer nur "The Court" nannte. Wieso dieses Kaff, aus dem der snobbistische Club stammt, nie beim Namen genannt wird, wieso man eine Clique auf dem Provinzgymnasium "The Court" nennen muss - man weiß es nicht, denn auch das wird nie geklärt. Keine der Nebenfiguren wirkt irgendwie lebensecht. Man kennt diese Typen aus Filmen: die aalglatten Bänker, die verzogenen Töchter und eiskalten Businessfrauen mit Alkoholproblemen. Weitergehend wird keiner der Charaktere vorgestellt.
Kein Wunder. Das verlangt die Geschichte auch gar nicht. Denn der Plot ist nicht weniger ein Hollywood-Stereotyp als die Figuren. Also wirklich: eine Truppe junger Leute, die an einen abgelegenen Ort gelockt wird und dann verschwindet einer nach dem anderen? Was für ein Déjà-vu! Kenn ich das nicht irgendwoher? Die Einzigen, die die ganze Zeit über keinen Verdacht schöpfen, sind die Protagonisten. Diesen abgeklärten, mit englischen Floskeln um sich werfenden Weltmenschen wird natürlich NICHT klar, was der Leser längst ahnt: Oh bitte, Frau Herrmann? Wo ist das Geheimnis? Jedem Leser dürfte dieses Setup ab dem Moment klar sein, in dem die Truppe ohne Handyempfang im WALD ausgesetzt wird! Bei den meisten Menschen würden spätestens da die Alarmglocken klingen, nicht bei "The Court". Die wollen einfach nur Champagner trinken. Klar.
Überraschende Wendungen? Fehlanzeige. Was wirklich überrascht, ist die mangelnde Logik der Geschichte und die an Dummheit grenzende Ignoranz der Figuren. Und auch die Auflösung ist ein Witz! Das Motiv des Täters erscheint konstruiert und unlogisch. Dass es einer 7-köpfigen Gruppe aus erwachsenen, studierten und berufstätigen Menschen nicht gelingen soll, eine Gefahrensituation wie diese richtig einzuschätzen und zu lösen, glaube ich einfach nicht. Zumal jedem von ihnen (außer Lana, die nicht zum Kreis der Eingeweihten gehört) etwa ab der Mitte des Buches durch einen eindeutigen Hinweis mit Namensangabe (!) klar sein sollte, was da gespielt wird und es Zeit ist, zu fliehen.
Hier haben wir also ein Buch voller unglaubwürdiger und unliebenswerter Charaktere, die Hauptfigur ist nur durch puren Zufall dabei, und sie alle laufen auf mehr als 400 Seiten emotional Amok, weil die Autorin es so will. Aus keinem anderen Grund. Ein ätzendes, aalglattes Buch, das von der ersten Seite an konstruiert wirkt. Das ganze untermalt von einer Sprache, die schwafelig ist, kitschig und geprägt von blumigen Vergleichen wie: "Die Nacht war wie ein Gast, der sich noch nicht entschlossen hatte zu gehen."
Vielleicht findet Frau Herrmann zu einem späteren Zeitpunkt das Herzblut wieder, mit dem sie früher Bücher geschrieben hat. Diese professionelle Langweile macht mich zu einem Gast, der sich entschlossen hat, seinen Urlaub in nächster Zeit an anderen Stränden zu verbringen. Zum Beispiel vor dem Fernseher mit B-Movies. Die sind wenigstens nach 1 1/2 Stunden vorbei und kosten mich außer meiner Lebenszeit nichts.
Ich bin keine große Thriller-Leserin, aber wenn der Klappentext spannend klingt, gebe ich ihnen gerne mal eine Chance. Es hat nicht lange gedauert, in die Geschichte einzutauchen, aber schon bald war ich vollends gefesselt. Das lag nicht zuletzt daran, dass mich das Setting an Agatha Christies "Und dann gab's keines mehr" erinnert hat, eines meiner Lieblingsbücher. Lange Zeit dachte ich, dass ich das Buch mit vier Sternen bewerten würde. Allerdings verlor die Geschichte auf dem letzten Drittel ziemlich viel von ihrer Sogwirkung. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber die Charaktere haben mir einfach zu viele blöde Entscheidungen getroffen, es wurde zu wenig erklärt und die Auflösung mochte ich überhaupt nicht. Da das aber Geschmackssache ist, vergebe ich drei Sterne.
"The Court" - das waren die Coolen. Die Angesagten, die Unerreichbaren, die Helden von Lanas Schulzeit. Wie kann es sein, dass ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique kommt? Jahre, nachdem sie alle ihre alte Schule verlassen haben? Der Trip führt die Clique in eine alte Mühle, umgeben von wilder Natur. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als dann der erste der Freunde verschwindet, wird Lana klar, dass sie in der Falle sitzt. Denn es geht um Leben und Tod...(Quelle Amazon)
Zuerst einmal muss ich erwähnen, dass "Die Mühle" für einen Jugendthriller wahnsinnig spannend war. Das Hörbuch läuft fast 11 Stunden und ich war wie gebannt und musste leider einmal unterbrechen weil mir die Augen zufielen, sonst hätte ich die Geschichte in einem Stück verschlungen. Und auch die Sprecherin Laura Maire hat einen richtig guten Job gemacht. Ich habe ihrer sympathischen und angenehmen Stimme sehr gerne gelauscht.
Lana war die sympathische Außenseiterin der Geschichte und ich habe mich öfter gefragt, was sie in dieser Gruppe von Leuten nur gesehen hat, denn sie war in meinen Augen, diesen Leuten weit überlegen. Die Mitglieder von "The Court" waren eigentlich allesamt Versager auf die eine oder andere Weise. Aber zum Glück kommt da auch Lana mit der Zeit dahinter, dass alles mehr Schein als Sein ist.
Elisabeth Herrmann hat eine sehr spannende Geschichte geschrieben, die mich richtig begeistert hat. Die Wahl des Settings fand ich sehr gut gelungen und ihr Schreibstil ist herrlich bildhaft, so dass sich im Kopf des Lesers ein richtiger Film abspult.
Ich vergebe für dieses tolle und spannende Hörbuch 4 von 5 Punkten und werde mal schauen, ob unsere Biblio noch weitere Hörbücher der Autorin zur Verfügung stellt.
Dem Bloggerportal von randomhouse danke ich ganz herzlich für die Übersendung dieses gelungen Rezensionsexemplares.
Okay... Was war das? Vermutlich vergeudete Lebenszeit. Einmal mehr dankbar über Audiobooks, dann hat man trotz schlechter Lektüre wenigstens noch die Bügelwäsche fertig und die Küche sauber. Und einen Popsugar Reading Challenge Item abgehakt (a book with the name of a board game in the title).
Die Protagonistin Lana in Elisabeth Herrmanns Jugendthriller Die Mühle ist eine sozial unsichere junge Frau, die als Jugendliche eine Freundesclique an ihrer Schule bewundert hat, ohne je Teil von ihr gewesen zu sein. Durch einen unfassbar konstruierten Zufall gerät sie in ein seltsames Wiedersehen dieser Clique, die durch einen mysteriösen Unbekannten in eine alte Mühle in den Bergen gelockt wird. Schon bald geschehen merkwürdige und durchaus bedrohliche Dinge - Lana ist bald klar, dass sich hier jemand an der Clique rächen will, erfährt aber lange von keinem auch nur eine Andeutung, was damals passiert sein könnte. Erzählt wird die Geschichte aus Lanas Sicht als ihrem persönlichen Rückblick, in dem sie immer wieder einstreut, wie sehr sie diese Ereignisse traumatisiert haben. Dies geschieht in einer sehr plump psychologisierenden Weise, dass man schon bald hofft, sie würde doch einfach nur berichten, was passiert ist und sich die Folgen für den Schluss aufheben. Schlimmer als Lanas Innenleben sind aber die anderen Figuren der Clique, allesamt schablonenhafte Typen mit fast durchgehend miesem Charakter, was Lana aber nicht davon abhält immer noch bewundernd ihre Freundin sein zu wollen. Diese könnten sich nicht dämlicher (man entschuldige die grobe Wortwahl) verhalten, denn obwohl nach und nach Mitglieder der Gruppe verschwinden und ihnen offensichtlich etwas zugestoßen sein muss und Lana nach ihren Beobachtungen Tod und Teufel prophezeit, bitten sie sie, doch bitte nicht so hysterisch zu sein, es wäre doch nichts. Vom eigentlichen Plot und dem Finale will ich gar nicht erst anfangen, auch hier ist von Logik keine Spur, man muss das einfach so hinnehmen. Kurz gesagt: Do not read!
3.5 ⭐️⭐️⭐️ Eine junge Clique ist unterwegs und ein unbekannter mysteriöser Mörder mit dabei nur wer ist es !???!!!
Mir hat die Geschichte gut gefallen man sollte dabei aber bedenken, dass es sich um einen Jugendthriller handelt. Dies merkt man vor allem an der Sprache und den Emotionen der Protagonisten.
Die weiblichen Hauptdarsteller waren mir zu hysterisch 🙈 da musste ich ab und zu einfach kurz durchatmen, den ich wollte sie einfach nur ruhigstellen :)
Aber ansonsten hat mich die Geschichte gut unterhalten
Das ist so dumm und hysterisch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Nichts an der Story macht irgendeinen Sinn. Die Charaktere sind wie Pappfiguren, platter und eindimensionaler könnten sie kaum noch sein. Und dann gibt es da noch dieses ganz dämliche Trope, wo jede Menge offensichtlich gruselige Dinge passieren, aber Leute die Protagonistin TROTZDEM unterstellen hysterisch zu sein. *seufz* Rechts und links verschwinden ihre Freunde und ne Frau läuft mit ner Axt herum und verübt Anschläge auf sie, aber es gibt bis zum Schluss jemanden, der Lana sagt, dass sie übertreibt und dass sicher alles nur ein Scherz ist. *Augen roll* Das war einfach grauenhaft dämlich.
Der Einstieg war sehr spannend, man taucht sehr schnell und sehr gut in die Geschichte ein. Es ist sehr angenehm zu lesen. Leider zieht sich die ganze Geschichte meiner Meinung nach, man möchte nur noch wissen wie es zu Ende geht. Das Ende ist ziemlich solide, aber nicht wirklich bombastisch. Hätte mir mehr Wahnsinn erhofft
Hat mir sehr gut gefallen und war richtig spannend. Es war schwierig, es aus der Hand zu legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was als Nächstes passiert.
„THE COURT“ – das waren die Coolen. Die Angesagten, die Unerreichbaren, die Helden von Lanas Schulzeit. Durch einen Zufall kommt Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique. Oder war das gar kein Zufall? Der Trip führt die Clique in eine alte Mühle, umgeben von wilder Natur. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als dann der erste der Freunde verschwindet, wird Lana klar, dass sie in der Falle sitzt. Denn es geht um Leben und Tod …
Laura Maire, beim Deutschen Hörbuchpreis 2011 und 2014 als Beste Interpretin ausgezeichnet, hat bisher sämtlichen Jugendromanen von Elisabeth Herrmann ihre Stimme geliehen.
Meine Meinung: Mich hatte der Klappentext sehr neugierig gemacht und die Hörprobe hat mich bestärkt, das Hörbuch zu hören.
Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte rein gekommen, ich fand es von Anfang bis zum Ende spannend, es hat auch die ganze Zeit eine düstere Stimmung geherrscht, das hat mir wirklich sehr gut gefallen.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mit den Charakteren nicht so wirklich warm geworden bin. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich nicht mehr im Jugendalter bin.
Sehr anschaulich wurde auch deutlich, was eine falsche Entscheidung als Teenager für Folgen mit sich ziehen kann, die sogar lebensgefährlich werden kann.
Zur Sprecherin kann ich einfach nur sagen, dass sie perfekt gewählt war. Ich werde mich auf jeden Fall umschauen, was sie sonst noch vertont hat.
Das Hörbuch konnte auch mit überraschenden Wendungen aufwarten, mit denen ich nicht gerechnet hatte, ich fand es für einen Jugendthriller auch sehr spannend. Ich hatte vor kurzem ein Hörbuch der Autorin gehört, welches mich eher gelangweilt hatte, das war hier auf keinen Fall der Fall.
Alles in allem kann ich dieses Hörbuch auf jeden Fall weiter empfehlen, es gibt von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung, mir wird es noch länger im Gedächtnis bleiben und bekommt daher auch von mir sehr gute 4,5 Sterne.
Die Mühle von Elisabeth Herrmann hat mich immer wieder überrascht und durch den fesselnden Schreibstil die ganze Zeit über nicht mehr losgelassen. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Mühle hat mich ziemlich erwischt. Erwartet hatte ich einen soften Jugendthriller, ohne viel Herumgerede. Bekommen habe ich eine spannende, teils verworrene, aber dennoch kurzweilige Geschichte um versnobte Berufsanfänger und undurchsichtige Protagonisten.
Wenn Lana, die eigentlich Helena heißt, aber nur noch mit Lana angesprochen werden möchte (aber warum sollten wir das jemals auflösen...) aus dem langweiligen Städtchen L. kommt, aus dem auch die beliebte Clique aus früheren Zeiten, die sogenannten Courts kommen und gemeinsam zu einem "Wiedersehen" ins tschechische Karlsbad eingeladen werden und das auch noch von einem anonymen Gastgeber/in, dann sollte Lana & Konsorten und auch dem Leser klar sein, dass da irgendwas nicht stimmen kann.
The Courts sind das typisch gezeichnete Teenie-Grüppchen, die in Filmen/ Serien und Büchern immer glorifiziert werden, weil sie hübsch und stylish sind, die aber IMMER arrogant und herablassend daherkommen. Warum himmelt man solche Menschen an, frage ich mich dann immer, aber egal.
Sprachlich kann sich die Mühle lesen lassen. Die Autorin hat es geschafft, in kurzen knappen Sätzen die Spannung der Geschichte aufrecht zu erhalten. Die Charaktere wurden insgesamt glaubwürdig, wenn auch hier und da arg klischeehaft dargestellt. Dennoch konnte mich, wie schon erwähnt, die Mühle begeistern. Sie hätte mich auch fast bis zum Ende in Ihren Bann gezogen, wenn nur das Ende nicht gewesen wäre. Das wollte nämlich so gar nicht passen und war für mich dann doch zu weit hergeholt. Da auch ein paar Fragen am Ende offen blieben, konnte mich das Buch nicht vollends verzaubern.
Mein Fazit
Spannende Lektüre aus deutschen Landen, der leider am Schluss etwas die Luft und die Kreativität ausgeht.
Die meisten Charaktere mochte ich leider nicht und die, die ich mochte, starben nach kurzer Zeit. Zudem handelten die Figuren für mich teilweise nicht nachvollziehbar. (SPOILER) Zum Beispiel reagierte der Chauffeur der Limousine auf ein Klopfen an der Scheibe nicht, woraufhin eine Person der Gruppe versuchte die Tür zu öffnen. Während dem Fahren! Dann standen sie vor einer Hängebrücke und die Limousine fuhr weg. Aber die Gruppe hatte nichts anderes zu tun als sich zu betrinken. Außerdem vertraute Lana Johnny nicht mehr so ganz und verdächtigte ihn sogar, sie umbringen zu wollen, trotzdem verbarrikadierte sie sich mit ihm im Haus. (SPOILER ENDE) Da ich auch nicht alle Charaktere mochte, war es mir teilweise sogar egal, ob jemand jetzt nun starb oder nicht. (SPOILER) Zum Beispiel war Franziska kurz davor grauenhaft zu sterben. Eigentlich hätte das spannend sein können, doch es war mir egal ob sie starb. (SPOILER ENDE) Was man dem Buch aber lassen muss ist, dass es sehr spannend war und mit einigen Wendungen überzeugen konnte. Auch das Setting gefiel mir richtig gut, ich konnte mir die Landschaft sehr gut vorstellen. Das Ende gefiel mir nicht so gut, der „Epilog“, der ein Jahr später spielte, war ganz nett.
Leider konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen. Mir waren die Figuren zu eindimensional und die ganze Handlung wirkte auf mich sehr konstruiert. Da hilft es auch nichts, wenn die Protagonistin - die zwar manchmal sehr nette und poetische Vergleiche anstellt, sonst aber auch den ganzen Roman über ein unbeschriebenes Blatt bleibt, was ihre Motive, überhaupt dort hin zu fahren, angeht - mehrmals betont, das wäre ja eben kein Film oder keine Romanhandlung - denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Erwachsene in eindeutigen Gefahrensituationen teilweise so dämlich reagieren, dann ist es nämlich doch wie in einem Horrorfilm, wo man schon vorher weiß, dass es nicht wahnsinnig geschickt ist, bei einem lauerenden Mörder allein in den Wald zu gehen (oder so ähnlich). Für die Sprache gibt es eben von mir einen kleinen Sonderpunkt und auch die Sprecherin hat ihre Rolle gut gemacht, aber mehr als zwei Sterne kann ich dafür leider nicht geben.
Wie "Schattengrund" auch, macht den Reiz von "Die Mühle" die Atmosphäre aus, die die Autorin zeichnet. Man kann die Spannung fast mit den Händen greifen. Was mir diesmal wieder aufgefallen ist: je dramatischer die Handlung ist, desto schlechter wird das Wetter. Hier wird aus einem schönen Sommertag plötzlich ein Tag mit Regen und Sturm, der noch zusätzlich an den Nerven der Beteiligten zerrt und die Situation noch gefährlicher wird.
Rückblickend finde ich, dass Elisabeth Herrmann viele kleine Hinweise gegeben hat. Wie sie zusammenpassen, sieht man erst gegen Ende. Und manchmal wäre ich am liebsten ins Buch gesprungen und hätte die jungen Leute von ihrem Vorhaben abgehalten. Gut gefallen hat mir auch, wie die Autorin zeigt dass es auch bei den bewunderten Cliquen, zu denen man gerne dazugehören würde, oft nicht so harmonisch zugeht wie es scheint.
Das Buch hat mich zwar nicht ab der ersten Seite gefesselt, aber nach dem ersten Kapitel war ich mitten in der Geschichte drin. Ich musste das Buch an einem Stück durchlesen - einfach um zu wissen, wer der „Täter“ war. Bis zur letzten Sekunde war mir nicht klar, wer alles überleben würde. Es war nervenaufreibend und spannend. Allerdings befürchte ich, dass es nur beim ersten Mal lesen so gut war, da der größte Reiz der Story ist, wer ES nun letztlich sein wird.
Für meinen Geschmack eine viel zu konstruierte Story, die ständig zwischen übersteigerter Panik und in der jeweiligen Situation unangebrachten Entspannung schwankt. Außerdem gefällt es mir nicht wenn in Geschichten immer wieder Sätze kommen wie: “Doch im nächsten Moment sollte sich alles für immer verändern.“ - und dann passiert einfach nichts. Leider ist auch das Ende viel zu vorhersehbar.
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was in the book shop in the main crime section and still in celophane so I thought it was one of her regular thrillers only to discover it's from her range of young adult books - ok as it goes but I was the wrong audience for it
Ich bin echt überrascht das das Buch mir doch so gut gefallen hat! Mir hat der Anfang überhaupt nicht gefallen und ich bin gar nicht mitgekommen. Dann wurde es immer ein kleines Stück besser und die letzten 200 Seiten habe ich an einem Stück gelesen so spannend und toll war es!!
Die Mühle ist mein absoluter Lieblings Thriller. Diese Geschichte hat mich einfach nicht mehr losgelassen und mich Seite für Seite neugieriger werden lassen. Die Wendung war der Wahnsinn! Ich kann nur über dieses Buch schwärmen. Toller Schreibstil👍🏻😍
War eine sehr gute Idee dieses Buch zu lesen. Für mich war es am Anfang langweilig denn es dauert sehr lange, bis sie am Punkt kamen aber danach war es eine sehr aufgeregte Reise. Der Wendepunkt war unerwartet und hat mich sehr überrascht.
Ich musste permanent an das Game "Until Dawn" denken beim lesen. Genau diese Vibes kommen von der Story rüber als auch von den klischeehaften Charakteren. Ich wurde aber ganz in Ordnung unterhalten und ich mag das Thema Freundschaft im Zentrum der Geschichte.