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Jeder Tag ein Jahr

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Es war einmal ein Junge, der die Welt veränderte.

Der Obdachlose Rafael findet in einer Schlucht ein ausgesetztes Baby. Er behält es und nennt den Jungen Juancho. Es stellt sich heraus, dass Juancho jeden Tag ein Jahr altert.
Als junger Mann macht Juancho sich auf, um seine Bestimmung und den Grund für seine Existenz zu finden. Er begegnet der bezaubernden Selina, in die er sich verliebt. Doch darf er sie lieben, wenn ihm nur noch wenige Wochen Lebenszeit bleiben?
Um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen, setzt er seine gefahrvolle Suche fort. Menschen, die für ihn alles riskieren und eine außergewöhnliche Begegnung schenken ihm die Kraft, um zu sich selbst zu finden und Erkenntnis zu erlangen.

350 pages, Paperback

Published July 1, 2016

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About the author

Noel Aiden

6 books1 follower
Als Sohn eines US-Soldaten und einer österreichischen Sängerin lebte ich 12 Jahre in Seattle, bevor ich mit meiner Mutter nach Österreich zurückkehrte. In der Region Flachgau leitete ich ein mittelständisches Softwareunternehmen und schrieb in meiner Freizeit für verschiedene Zeitschriften, sowie einige Romane, die unter Pseudonym erschienen.

Vor einigen Jahren habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und schreibe Liebesromane.
Warum Liebesromane? Nun, Beziehungen - in all ihren Facetten - haben mich immer schon interessiert und als sehr ausgleichende Persönlichkeit durfte ich in meinem Freundeskreis immer wieder ein offenes Ohr für Ehe- und Beziehungsprobleme leihen.

Von ebendiesen bin ich - zum Glück - in der Vergangenheit weitgehend verschont geblieben und hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt. Mit meiner lieben Frau und zwei wundervollen Kindern lebe ich heute in der Nähe München.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Hortensia13.
454 reviews3 followers
April 19, 2019
Rafa, ein Obdachloser und Alkoholiker auf Gran Canaria, findet vor seiner Höhle ein Baby, dass von seiner Mutter ausgesetzt wurde. Er erbarmt sich seiner und staunt zusehenst, als der Junge von Tag zu Tag ein Jahr älter wird. Der Kleine löst Gefühle in ihm aus, die ihn wieder auf den Weg in die Gesellschaft führen und zu sich selber. Im weiteren Verlauf verändert Juancho, das Baby von einst, auch das Leben von anderen und schlussendlich von sich selber.
Eine schöne Geschichte, die berührt und zum Nachdenken anregt. Mit dem Hintergrund, dass es auf der Insel Gran Canaria spielt, ist das Buch eine philosophische Lektüre für die Sommerzeit, die zum Nachdenken über die Fragen des Leben anregt.
Profile Image for Wedma.
438 reviews11 followers
June 30, 2016
Auszug aus dem Klappentext: „Es war einmal ein Junge, der die Welt veränderte.
Der Obdachlose Rafael findet in einer Schlucht ein ausgesetztes Baby. Er behält es und nennt den Jungen Juancho. Es stellt sich heraus, dass Juancho jeden Tag ein Jahr altert.
Als junger Mann macht Juancho sich auf, um seine Bestimmung und den Grund für seine Existenz zu finden. Er begegnet der bezaubernden Selina, in die er sich verliebt. Doch darf er sie lieben, wenn ihm nur noch wenige Wochen bleiben?
Um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen, setzt er seine gefahrvolle Suche fort. Menschen, die für ihn alles riskieren, eine außergewöhnliche Begegnung und ein Kampf auf Leben und Tod führen ihn zu seiner wahren Bestimmung .“

Der Klappentext beschreibt den Handlungsrahmen ganz gut. Das Eigentliche der Geschichte bleibt jedoch ausgeklammert. So viele Themen und die dazugehörigen Weisheitssprüche zu den Kernfragen des Lebens sind in den Erzählteppich hineingewoben worden, denn jede der Figuren gibt eine Menge davon vor sich, dass man unweigerlich glaubt, in einer Box voller Weisheiten gelandet zu sein. Fast auf jeder Seite, oder auch mehrmals pro Seite, gibt es Ausführungen z.B. zum Talent und was man damit tun soll, zum Bauchgefühl und wie man damit umgeht, zu Gedanken und den Räumen, die sie brauchen, zu den Chancen, die nicht ergriffen werden, zur Angst, Einsamkeit, Mutter-Tochter, Vater-Sohn Beziehung, Partnerschaft, Ehe, zum Umgang mit den Verlusten, zum Leben insg., zum Glück, zur Liebe, Trennung, zum Tod, zur Suche nach der Selbstbestimmung, zu Gott und zur Welt, etc. Manchmal gibt es mehrere Sprüche zum gleichen Thema, z.B. „… Tränen waren die Sprache der Seele…“, „Wer weint, dessen Seele ruft nach Freiheit“. Es ist, als ob das primäre Anliegen des Autors darin bestand, die Leser zu belehren, zumindest die gesammelten Weisheiten mit ihnen zu teilen. Unterhaltungszweck erschien mir da eher zweitrangig.

Zweifelsohne sind es alle schöne Sprüche, tiefe Gedanken und philosophische Ausführungen, gar mini-Geschichten, z.B. aus dem alten China, warum der Weise aufs Wasser schaut uvm., die allesamt auch als Lebenshilfe dienen können. Bei dieser Dichte aber haben sie eher wenig Raum, um sich entfalten zu können. „Wichtig sind stets die Töne, die man nicht spielt, denn sie geben der Melodie Raum und Halt, während die Noten sind wie verglühende Sternschnuppen. Das Dazwischen gibt den Gedanken einen Ort, wo sie verweilen können.“ Diese Zeilen liest man ganz am Anfang, sie beschreiben meine These ganz gut.

Die Figuren sind an sich interessant: ein Psychotherapeut, der mit den Verlusten nicht umzugehen weiß. Eine junge Autorin, die mit zwei Liebesromanen viel Erfolg hatte und will nun etwas schreiben, was auch für sie schreibenswert erscheint. Ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema Schreiben teilt sie in Form eines Vortrags mit. Zu Beginn trifft man Rafa, der etwas zu viel trank, aber eigentlich ein genialer Musiker war. Der Jack, der zum Schluss eine Art philosophischen Religionsdisput liefert und zu seiner eigenen Lösung gelangt. Sie alle haben ihre Probleme, mit denen sie fertigwerden müssen. Und bei allen bewirkt Juancho etwas, was sie weiterbringt.
Juancho, der Held der Geschichte, ist schon recht märchenhaft, in vielerlei Hinsicht. Er altert nicht nur jeden Tag ein Jahr. Eine nette Idee übrigens, auch eine Botschaft, wie er dies verhindern kann. Juancho ist Ausbund der Weisheit. Vom Leben der normalen Menschen weiß er aber nicht so viel.
So recht konnte ich mich mit keiner der Figuren identifizieren und durch die Geschichte zusammengehen. Auch die Wechsel der Erzählperspektiven konnten nichts daran ändern.

Die Geschichte liest sich wie ein modernes Märchen, wobei sie letztendlich auch eine Liebesgeschichte mit all den typischen Elementen ist: Begegnung, Herzschmerz, da Trennung, Liebesszenen, die, Gott sei Dank, recht dezent ausfallen.

Von der Art der Stoffdarbietung hätte das Ganze etwas eleganter ausfallen können. Manche Wortwiederholungen und weniger glückliche Formulierungen, die zu beiden Seiten ausschlagen: entweder hochtrabend-schwülstig oder umgangssprachlich frivol, hätte ich dort lieber nicht angetroffen, wie auch einige überflüssige Erklärungen. Weniger Behauptungen und Berichte hätten auch gutgetan.

Fazit: Eine mal ganz andere Geschichte, die bewusst nicht nach dem konventionellen Muster verläuft und die Leser mit vielen Lebensweisheiten zu den Kernthemen des Daseins versorgt. Den Mut, so etwas den Lesern zu schenken, weiß ich zu schätzen, dafür gibt es Extrapunkte.
Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung für diejenigen, die eine gute, märchenhafte Geschichte voller Weisheiten lesen wollen.
Profile Image for Kerstin.
829 reviews
July 13, 2016
"Das Leben ist nicht logisch, mein Junge. Wir sind das Nichts, das nach dem Etwas sucht. Nicht mehr und nicht weniger." // S. 57
"Jeder Tag ein Jahr" ist ein Buch, auf das ich sehr gespannt war, gerade, weil das Konzept sehr vielversprechend klang. Die Geschichte handelt von einem Jungen, der - wie er Titel schon andeutet - jeden Tag um ein Jahr altert, was natürlich einige Probleme mit sich bringt und von Anfang an einen dramatischen Ausgang zu versprechen scheint. Ich wollte unbedingt wissen, wie seine Geschichte endet und ob er 'gerettet' werden kann.

Das Buch ist dann aber nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Juancho, der Junge mit dem ungewöhnlichen Alterungsprozess, ist zwar für die Handlung sehr wichtig, aber den größten Raum nehmen die Menschen ein, auf die er trifft und deren Leben er beeinflusst. Um ehrlich zu sein, hat mir das gut gefallen; Juancho ist zwar ein außergewöhnlicher, zweifellos interessanter Charakter, den der Autor auch realistisch dargestellt hat (einerseits weise und positiv gestimmt, andererseits in gewisser Hinsicht naiv, kindlich unbedarft und voller Zweifel), aber für mich war er fast schon zu klug und weise. Er hatte immer einen Rat, eine Weisheit oder ein Gleichnis, das den Menschen weiterhalf, parat. Dadurch vermittelt der Autor den Lesern einige wichtige Botschaften über das Leben und darüber, wie man mit seinen Mitmenschen umgehen muss, aber der Text war für meinen Geschmack teilweise ein wenig zu trocken, wenn auch keineswegs langweilig. Dadurch, dass Juancho sehr intelligent ist und nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint, hatte ich auch Schwierigkeiten, mich mit ihm zu identifizieren.
Dafür waren mir aber die Charaktere, denen er auf seiner Reise begegnet, sehr sympathisch. Der Autor hat verschiedene, echt wirkende Figuren erschaffen, die alle ihre eigenen Probleme und Sorgen haben und mit denen ich definitiv mitfühlen konnte. Es war schön zu sehen, wie sie über sich hinausgewachsen sind und sich weiterentwickelt haben, auch (aber nicht nur) dank Juanchos Hilfe.

Die Handlung war sehr interessant und ungewöhnlich und der Autor hat verschiedene Wendungen eingebaut, mit denen ich nicht gerechnet habe. Auch am Ende ist es ihm gelungen, mich zu überraschen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob die Auflösung mir gefällt, aber sie ist auf jeden Fall stimmig und für mich passend, sodass ich damit leben kann. Aiden betont, dass Geschichten nie wirklich enden und in Anbetracht dessen ist sein Ende gut gelungen.

FAZIT
Insgesamt hat mir "Jeder Tag ein Jahr" ganz gut gefallen. Zwischendurch war alles ein wenig konfus, doch am Ende ist es dem Autor gelungen, alles zufriedenstellend aufzuklären. Zu Juancho habe ich nicht wirklich einen Zugang gefunden, doch er ist wie alle anderen Charaktere gut ausgearbeitet und seine Geschichte war interessant zu lesen.
3,5/5 Sternen
Profile Image for Fiona.
679 reviews81 followers
June 29, 2016
2,5 Sterne.

„Jeder Tag ein Jahr“ von Noel Aiden ist ein Buch über die Besonderheiten des Lebens.
Das Cover ist sehr schön anzusehen, ich habe das Buch allerdings als Ebook erhalten und kann somit nur das Bild beurteilen.

Der Obdachlose Rafael findet eines Tages ein kleines Baby, ausgesetzt und allein gelassen. Wider aller Vernunft nimmt er es mit in seine Höhle und kümmert sich darum. Schnell stellt er fest, dass dieses Kind etwas Besonderes ist, denn aus dem Säugling wird innerhalb kurzer Zeit ein Kleinkind. Noch dazu ein sonderbar intelligentes und wortgewandtes.
Juancho, so nennt er den kleinen, stellt Rafas leben auf den Kopf und gibt ihm einen Sinn. Doch durch sein schnelles altern treten natürlich auch Probleme auf, wie sollte man das irgendwem erklären?
Nach und nach scharrt Juancho ein paar Menschen um sich, alle verletzt und niedergeschlagen und hilft ihnen die Liebe zum Leben zurück zu gewinnen. Doch wer hilft ihm?

Eigentlich gefällt mir die Idee der Geschichte sehr gut. Sie ist sehr tiefgründig, mal etwas komplett anderes und das Ende ist auf jeden Fall gut gelöst. Allerdings wirkte mir viel zu aufgesetzt, die Charaktere wirken nicht echt, sie passen zu leicht zueinander und ihre Gefühle werden zwar intensiv beschrieben, aber ich konnte sie ihnen nicht wirklich abnehmen. Alles war eine Spur „over the top“ und auch Juanchos „Ich erzähl dir eine Geschichte…“ –Art hat mich eher genervt, sorry aber diese Einsichten und Erlösungen kamen dann einfach zu leicht. Die Idee, wie Juancho sich selbst findet war aber wiederrum ganz nett umgesetzt und anschaulich dargestellt.
Alles in allem bin ich sehr hin und her gerissen bei diesem Buch, einerseits eine nette Geschichte, andererseits habe ich teilweise wirklich Stellen übersprungen weil mir zu viel geschwafelt wurde.
Profile Image for Lilian.
77 reviews4 followers
July 5, 2016
Schon die Leseprobe hat mich total in ihren Bann gezogen. Wie wunderschön geschrieben. Zu Beginne lernen wir Rafa, den Obdachlosen kennen. Er scheint sich aufgegeben zu haben. Sein Leben besteht nur aus der Frage wie er am nächsten Tag wieder an Alkohol kommt. Das wars. Doch als Juancho in sein Leben tritt verändert sich alles und Rafa blüht regelrecht auf.

Was jetzt hier wie eine eher Geschichte wie jede andere auch klingen mag, verändert sich als man erfährt, das Juancho durch einen seltsamen Umstand jeden Tag um ein ganzes Jahr älter wird. Das war auch die Tatsache die mich auf das Buch neugierig gemacht hat.
Das und der unglaublich schöne Erzählstil des Autors machen das Buch zu einem wirklichen Hochgenuss. Ich habe selten ein so schön geschriebenes Buch gelesen.

Sei wir mal ehrlich, als Obdachloser ist man ja nicht unbedingt der Heldencharakter möchte man meinen, aber dann lernte ich Rafa kennen. Erst dachte ich mir, nein einen Obdachlosen der nur Alk im Kopf hat, der kann mich nicht fesseln, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Schon nach nur wenigen Seiten, nämlich ab da wo Juancho zu ihm kam, war es dann um mich geschehen. Ich mochte Rafa.

Wow, ich kann es noch immer nicht glauben wie tief diese Charaktere mich berühren konnten. Unweigerlich war ich an das Buch gefesselt, folgte Juancho der schließlich seine Bestimmung fand, und auch Rafa durch die Seiten. Und jetzt, wo es zu ende ist, ist mir als hätte ich zwei tolle Freunde verloren.

Fazit:
Es nicht nicht eindeutig Fantasy, aber auch keine normale Geschichte. Es ist vielmehr ein kleines Kunstwerk das zum Nachdenken anregt und einen dabei wirklich toll unterhält. Der Schreibstil des Autors ist einfach zum niederknien gut. Das ist ein Buch das ich noch einmal lesen werde.
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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