Sag mir, kleiner Mann. Wie weit würdest du gehen, um diesen Kerl loszuwerden? Eric merkt sofort, dass Buck ihm eine wichtige Frage stellt, und je nachdem, wie er antwortet, kommt etwas in Gang, das alles ändern wird. Er überlegt nicht lange, schaut ihm fest in die Augen und sagt: Ich würde alles dafür tun. Mit dieser Antwort geht der junge Eric eine tiefe und lebenslange Verbindung zu Buck, dem Jäger, ein. Ein dunkles Geheimnis verbindet die beiden, und eine bedingungslose Freundschaft in einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands beginnt. Als Erics Mutter Jahre später auf bestialische Weise ermordet wird, wird diese Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Denn Eric weiß, dass in Buck etwas schlummert, das immer wieder ausbricht. Während die Angst vor einem brutalen Mörder im Ort umgeht, stellen sich Eric und Buck ihren eigenen Dämonen. Und erkennen sehr schnell, dass sie nicht die einzigen Akteure in diesem mörderischen Spiel sind
Inhalt: „Sag mir, kleiner Mann. Wie weit würdest du gehen, um diesen Kerl loszuwerden?“ Eric merkt sofort, dass Buck ihm eine wichtige Frage stellt, und je nachdem, wie er antwortet, kommt etwas in Gang, das alles ändern wird. Er überlegt nicht lange, schaut ihm fest in die Augen und sagt: „Ich würde alles dafür tun.“ Mit dieser Antwort geht der junge Eric eine tiefe und lebenslange Verbindung zu Buck, dem Jäger, ein. Ein dunkles Geheimnis verbindet die beiden, und eine bedingungslose Freundschaft in einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands beginnt. Als Erics Mutter Jahre später auf bestialische Weise ermordet wird, wird diese Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Denn Eric weiß, dass in Buck etwas schlummert, das immer wieder ausbricht. Während die Angst vor einem brutalen Mörder im Ort umgeht, stellen sich Eric und Buck ihren eigenen Dämonen. Und erkennen sehr schnell, dass sie nicht die einzigen Akteure in diesem mörderischen Spiel sind…
Eric ist der Debütthriller des Autors Marco Monetha.
Dieses Thrillerdebüt ist wahrlich nicht für zartbesaitete Leser geeignet. Der Autor nimmt bei der Beschreibungen der Morde und Misshandlungen kein Blatt vor den Mund und man hat als Leser schnell ein Bild von den schrecklichen Geschehnissen im Kopf und das muss man abkönnen.
Eric, aus dessen Sicht ein Teil der Geschichte, in der Ich-Perspektive erzählt wird ist ein ungewöhnlicher Charakter, deren Einordnung mir während des Lesens mir nicht immer leicht fiel. Buck ist ein Psychopath wie er im Buch steht, seine Taten sprechen da für sich. Die Geschichte enthält immer wieder Rückblenden in Erics Kindheit und junges Erwachsenenleben in dem der Leser erfährt warum und unter welchen Umständen Eric und Buck Freunde geworden sind, und was sie bis heute aneinanderbindet.
Die Geschichte hat einen sehr flüssigen Schreibstil und ein hohes Erzähltempo, bei dem die Ereignisse sich gefühlt nur so aneinanderreihen, und man dadurch kaum Zeit zum Luft holen hat. Dadurch konnte für mich ein konstant hoher Spannungsbogen erzeugt werden. Auch die ein oder andere Wendung in der Geschichte konnte mich wirklich überraschen, was mir ausgesprochen gut gefiel.
Mit der eigentlichen Auflösung konnte mich der Autor nicht vollends überzeugen, punktete aber dafür umso mehr mit dem Schluss bei mir.
Mein Fazit:
Ein spannender Thriller, den ich gerne an Freunde des härteren Thrillers weiter empfehle.
Erics Mutter ist zuhause in ihrem Bett gefoltert und ermordet worden. Die Polizei hat keine Anhaltspunkte auf den Täter, aber Eric vermutet, dass sein bester Freund Buck damit zu tun haben könnte. Denn wenn es um das Töten geht, ist der Förster und Jäger Buck ein Fachmann.
So fand ich’s:
„Eric“ ist ein Thriller der härteren Gangart und damit genau meine Kragenweite. Wer als Leser nicht ganz so hartgesotten ist, sollte die Finger von „Eric“ lassen, denn im Dunstkreis um ihn geht es deftig und manchmal richtig gehend brutal zu. Eric selbst schreckt nicht davor zurück, Gewalt auszuüben und sein Freund Buck ist ein ausgewachsener Psychopath. Und trotzdem habe ich Sympathien für die beiden entwickelt. Sogar Buck ist nicht der tumbe Serienmörder, sondern ein Getriebener, der sich seinen Trieben nicht entziehen kann und der für Eric ein treuer und fürsorglicher Freund ist.
Sprachlich wird die Geschichte flott und flüssig erzählt, und nachdem ich die ersten Seiten gelesen und mich in den Schreibstil eingewöhnt hatte, ging die Geschichte spannend bis zum Schluss weiter. Neben Erics Perspektive des Ich-Erzählers kommen auch noch andere Personen zu Wort und berichten uns aus ihrer Sicht. So kommt es, dass man auch aus der Sicht desjenigen, der Gewalt ausübt, so manche Szenen verfolgt.
Die Handlung ist plaziert in eine Kleinstadt in der Nähe von Bremerhaven, wo Eric und seine Jugendfreunde immer noch leben. Nach außen hin sind das ganz durchschnittliche Menschen, die auch für den Leser auf den ersten Blick genau so wirken. Bis man hinter die Fassade sieht und die Abgründe entdeckt, die einen faszinieren und nicht mehr loslassen.
Ich sag es immer wieder, dass ich kein Freund von Rückblenden und Zeitsprüngen bin und man dieses Stilmittel schon richtig gut beherrschen muss, um mich damit gut zu unterhalten. Marco Monetha hat das geschafft. Der Erzählfluss wird durch diese Rückblenden absolut nicht unterbrochen, sondern sie liefern Informationen zu den Charakteren genau zum richtigen Zeitpunkt.
„Eric“ ist ein gelungenes Thriller-Debüt, das ganz genau meinen Geschmack getroffen hat. Erfreut habe ich auf der Homepage von Marco Monetha gelesen, dass ein zweites Buch mit dem Titel „(Der) Jonas“ bereits in Arbeit ist und auch Eric und Buck darin wieder eine Rolle spielen werden.
Wer die Bücher von Stuart MacBride oder Cody MacFadyen mag, sollte sich „Eric“ auf jeden Fall näher ansehen!
Bad Bederkesa: Der elfjährige Eric leidet unter schweren Demütigungen und dem grausamen Missbrauch durch den Stiefvater. Eines Tages läuft Eric in seiner akuten Not von zuhause weg und trifft auf den Nachbarn Buck. Buck ist entsetzt über die Schilderungen des Jungen und er kann es nicht ertragen, diese junge Seele so zutiefst verletzt zu sehen. Wut und Zorn steigen in Buck auf und so fragt er Eric bald:
„Sag mir, kleiner Mann. Wie weit würdest du gehen, um diesen Kerl loszuwerden?“ (Zitat)
Erics Antwort ist eindeutig. So eindeutig, dass Buck sofort und im Sinne des Jungen handeln muss. Doch er tut es nicht allein, sondern er bindet den Elfjährigen mit ein und besiegelt so eine lebenslange Verbindung.
Von nun an verbindet die beiden eine bedingungslose Freundschaft. Eine Freundschaft in totalitärer Loyalität zueinander. Sie teilen von nun an ein dunkles Geheimnis, sind ein Team und sie beschützen sich gegenseitig bedingungslos.
Viele Jahre später findet Eric seine Mutter Susanne auf bestialischste Weise ermordet auf. Eric, Geschäftsinhaber einer Sicherheitsfirma, ist sich sicher den Täter zu kennen. Bucks und Erics Freundschaft wird dadurch auf eine harte Probe gestellt und ein hochspannendes, psychologisches Spiel beginnt.
Der Autor:
Marco Monetha, geboren 1975 in Bottrop und aufgewachsen in Bad Bederkesa, lebt in der Nähe von Bremerhaven. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als gelernter Erzieher war er viele Jahre in einem Jugendwohnheim tätig. Er arbeitet als Koordinator für Flüchtlingsangelegenheiten und Freiwilligenarbeit beim Magistrat der Stadt Bremerhaven.
Reflektionen:
Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich niemals angenommen, dass „Eric“ ein Erstlingswerk sein könnte. Autor Marco Monetha hat mich mit seinem Debüt-Thriller eiskalt erwischt und mir viele spannenden Lesestunden geschenkt.
Marco Monethas Schreibstil und sein Ausdruck sowie seine Wortwahl war für mich ein Lesegenuss. Er schreibt klar und geradeheraus, unverblümt und erschreckend ehrlich, und Umgangssprachliches setzt er maßvoll ein. Dieser flüssige Stil trieb mich sehr rasant durch die Seiten.
Mir fehlte absolut nichts. Ich war bestens mit Hochspannung, interessanten und feingliedrig ausgearbeiteten, lebendigen Charakteren, einer psychologisch perfekt durchdachten Story und mit überraschenden Wendungen versorgt.
Eiskalt erwischt hat mich Marco Monetha, in dem er mit seinem Werk stets an meiner persönlichen Grenze aushaltbarer Grausamkeit entlang balancierte. Glücklicherweise wurde diese Grenze nicht überschritten, manchmal drohte jedoch der Übertritt, da die zahlreichen, äußerst brutalen Geschehnisse leicht an meinem wohlwollenden Thriller-Lesergemüt zerrten.
Marco Monethas Feder kreierte zwar eine von Brutalität strotzende, blutige und nervenaufreibende psychologische Story, doch auch hier wurde die Linie bis zur Vulgarität maßvoll und geschickt von ihm umgangen. Wer „Eric“ lesen möchte, sollte sich auf Einiges vorbereiten und kein taktvolles umschreiben bestialischer Morde erwarten.
Die Darstellung der besonderen Freundschaft zwischen Eric und Buck ist durch die Perspektivwechsel von Gegenwart und Vergangenheit nachvollziehbar und verständlich geschrieben, und gelungen. Beide Lebensläufe haben mich sehr tief berührt und mich fassungslos lesen lassen, denn die Authentizität dieser persönlichen Geschichten lässt sicher niemanden kalt.
Neben Eric und Buck trifft man in dieser Geschichte weitere Figuren an, die ebenfalls mit interessanten Lebensgeschichten aufwarten. Manche Figur belebt einen Nebenschauplatz, doch bis zum Ende dieses Thrillers, konnte ich als Leser nicht erkennen, welche Figur die kränkste Seele besitzt und Erics Mutter und viele andere Frauen tötete. Die polizeilichen Ermittlungen, die realistisch erzählt sind, machen in dieser Handlung einen geringeren Anteil aus.
Die Geschichten aller Protagonisten greifen harmonisch, wie sich drehende Zahnräder, ineinander und so habe ich einen interessanten, außergewöhnlichen, niemals vorhersehbaren und sehr spannenden Thriller genossen.
Fazit und Bewertung:
Mein Respekt für dieses gelungene Debüt. Ich empfehle „Eric“ jedem Thriller-Fan, der gern an der Grenze des Aushaltbaren entlang liest.
In diesem Buch geht es um Eric, dessen Mutter auf brutale Weise ermordet wurde. Aufgrund der speziellen Mordart glaubt Eric zu wissen, wer der Mörder ist und macht sich auf die Suche. Doch es kommt alles ganz anders und im Laufe der Geschichte geraten mehrere Personen unter Verdacht, in den Mord verstrickt zu sein. Ein wichtiges Element der Geschichte ist Erics tiefe Freundschaft mit dem Jäger Buck, die seit einem Vorfall in Erics Kindheit besteht. Die Charaktere in diesem Thriller sind sehr gut ausgearbeitet. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und der Schreibstil passt hervorragend zu den Charaktereigenschaften der Hauptakteure. Der Autor schafft es, dass man mit den „bösen“ Personen der Geschichte sowohl mitfühlt, als auch einen extremen Ekel gegenüber ihren Taten empfindet. Der Verlauf der Geschichte und die vielen Wendungen haben mich absolut begeistert. Das Ende des Buches gleicht einem Schlag in die Magengrube. Es kommt völlig unerwartet und lässt den Leser sowohl sprach-, als auch fassungslos zurück. Eine absolute Empfehlung für Thrillerfans, die vor etwas Gewalt nicht zurückschrecken.