Nachdem der Astronaut Perry Rhodan im Jahr 2036 auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff entdeckt hat, einigt sich die Menschheit – es beginnt eine Zeit des Friedens. Doch 2049 tauchen beim Jupiter fremde Raumschiffe auf. Es sind Maahks, und sie planen einen Krieg gegen das Imperium der Arkoniden. Als später 100.000 Kampfraumschiffe der Maahks das Arkonsystem verheeren, können Perry Rhodan und die Menschen nur hilflos zusehen. Nach der fürchterlichen Schlacht schickt Rhodan Kundschafter aus, die den Angreifern nachspüren. Auch der Wissenschaftler Eric Leyden und seine Begleiter sind mit diesem Auftrag unterwegs. Sie wollen über ein uraltes Transmitternetz zur Erde vorstoßen und ihre Bewohner warnen. Doch sie stranden in unbekannten Welten – und suchen einen Ausweg aus der Kaverne des Janus ...
Uschi Zietschs Roman, der 4. Teil der Staffel "Arkons Ende" ist jetzt wieder, nach den 4 vorangegangenen atemberaubenden Romanen, in denen mit großer Wucht das Ende des arkonidischen Imperiums und den gigantischen Verrat von Agaior Thoton geschildert wurde, wieder mal ein Lückenfüller, in dem nichts grundlegendes Neues verkündet wurde. Allerdings machte es die Autorin sehr gut, insbesondere die Geschehnisse um die Eric Leyden-Gruppe beschrieb sie sehr einfühlsam und mit vollem hintergründigen Humor. Es ist zwar noch immer nicht glaubhaft, wie die Liduuri-Kultur so viele Gemeinsamkeiten mit der Alt-Ägyptischen Kultur hat, liegen doch mindestens 50.000 Jahre dazwischen, aber immerhin ist das alles mit viel Ideenreichtum beschrieben und man ist gespannt, wo das alles hinführt. Perry Rhodan hat nun immerhin herausgefunden, wo die Heimatwelt der Maahks liegt, er weiß nun, dass Thoton kein Arkonide ist, Atlan macht sein eigenes Ding, Crest und Thora wurden entführt, von wem, das wird wohl irgendwann in den nächsten Bänden erzählt. Ishi Matsu macht nun einen versöhnlicheren Eindruck und scheint Perry ob des Todes von Iwan Goratschin nichts mehr nachzutragen. Fazit: ein gut zu lesender Roman mit einigen humoresken Einsprengsel und guten Darstellungen der einzelnen Charakteren...