In Joy Fieldings Thriller „Heartstopper“ wird ein kleines Dorf in Florida von einem unbekannten Killer heimgesucht, der auf brutale Art und Weise willkürlich Frauen und Mädchen tötet und zwar mit einer Kugel in den Kopf.
Im Mittelpunkt des Romans steht Mrs. Sandy Crosby, die Englischlehrerin der Highschool, doch auch andere Charaktere werden näher beleuchtet. Es werden viele mögliche Täter dargestellt, sodass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer der Täter war und den wirklichen Täter niemals verdächtigt hätte.
Außerdem werden viele verschiedene Probleme der Einwohner beschrieben, vorrangig der Familie Crosbie und den Menschen um Sandy Crosbie, die erst vor kurzem mit ihrer Familie von Rochester umgezogen ist, mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Sohn, kurz bevor er sie für eine andere Frau verlassen hat.
Joy Fielding legt eine Menge an falschen Fährten für die Leser und schafft es so, die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. Besonders gut gefallen haben mir die Kapitel aus der Sicht des Mörders, die in Tagebucheinträgen verfasst waren und in dem er immer wieder behauptet nicht wahnsinnig zu sein, und in der er eine genauere Sicht gibt, man erfährt beispielsweise was den Mörder zu seiner Tat bewegt und erhält Hintergrundwissen über ihn.
Ich persönlich fand das Buch wahnsinnig spannend und konnte es nicht wirklich aus der Hand legen, da ich immer darauf gewartet habe, dass sich der Täter irgendwie verrät. Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war dass es sehr viele Charaktere sind und ich zu Beginn leichte Probleme mit dem Zuordnen hatte, aber sobald man sich einmal eingelesen hat, geht es gut.
Allerdings wird es nach einiger Weile nervig, dass dauernd auf dem Gewicht herumgehackt wird, eines der Mädchen hat zu viel, ein anderes wiederum viel zu wenig, dies hätte meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müssen.
Alles in allem fand ich das Buch aber trotzdem sehr spannend und gut geschrieben, weswegen es auch 4 von 5 Sternen erhält.