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Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück: Warum wir uns vor dem Tod nicht fürchten müssen

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Viele Menschen fürchten sich vor dem Sterben, vor Krankheit, Alter und Tod. Der in Japan praktizierende Zen-Meister Muho kann diese Ängste gut nachvollziehen: Der frühe Tod seiner Mutter, den er als siebenjähriges Kind erlebte, hat ihn zutiefst geprägt. In Deutschland geboren und aufgewachsen, führte ihn dieses einschneidende Erlebnis Jahre später zum Zen und schließlich nach Japan. Inzwischen leitet er das größte Zen-Kloster des Landes. Kaum jemand versteht es daher besser, die westliche und die östliche Sicht auf die zentralen Aspekte unseres Lebens zu verbinden: Während sich die meisten Menschen im Westen um ihre Zukunft sorgen und festzuhalten versuchen, was sie an Beziehungen, Erinnerungen und Werten besitzen, konzentriert man sich im Zen ganz auf den gegenwärtigen Moment. Die Kunst des Loslassens beginnt demnach nicht erst am Ende des Lebens, sondern jetzt – wenn wir uns auf diesen Augenblick einlassen.

197 pages, Kindle Edition

Published September 1, 2016

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Muho Nölke

11 books6 followers

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Community Reviews

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1 star
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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
10 reviews2 followers
May 16, 2024
This is Abt Muho's second book, from what I can gather, somehow creating a loose sort of series with two other books. Though the subtitle of this book is "why we should not be afraid of death", I feel that the main topic of the book is rather "how to live a meaningful life", which I resonated with rather well. This second book also includes more philosophical elements, more analysis and introspection and less examples from Abt Muho's personal life. Nevertheless a very good read.
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11 reviews
January 4, 2024
Ich habe Muho vor etwa einem Jahr mehr oder minder durch Zufall auf YouTube entdeckt. Dort lädt er seit geraumer Zeit verlässlich und pünktlich wie ein Uhrwerk täglich um 6 Uhr morgens deutscher Zeit ein neues Video hoch. Muhos 10-minütige Zen-Häppchen sind für mich Teil meines Kaffeerituals geworden und ich war neugierig endlich auch mal ein Buch von ihm zu lesen.

Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Das Buch ist eine geschickte Symbiose aus Muhos eigener Lebensgeschichte, die entwaffnend ehrlich erzählt wird - sowie eine Einführung in die Grundgedanken die den Zen-Buddhismus ausmachen und von anderen Traditionen unterscheiden. Dabei legt Muho, speziell gegen Ende des Buches, einen Fokus auf die Vergänglichkeit der Dinge.

Es gibt vieles was mir an diesem Buch gefallen hat. Die wunderbaren Zitate von bekannten Zen-Meistern etwa, die jedes Kapitel einleiten, die sich jedoch nie auch nur ansatzweise in die Nähe abgeschmackter Kalendersprüche verirren.

Die lebendigen Anekdoten, die Muhos eigenen Weg zum Zen hin und darüberhinaus nachempfindbar machen.

Am meisten jedoch hat mir Muhos Schreibstil gefallen. Unprätentiös, klar, lebendig und humorvoll. Es war ein regelrechter Genuss dieses Buch zu lesen.

Warum also keine volle Punktzahl sondern "nur" 4 von 5 Sternen?

Das hat vielleicht am meisten mit meinem eigenen Vorwissen bezüglich Buddhismus zu tun. Inhaltlich habe ich persönlich wenig neues zum Buddhismus erfahren. Das ist aber kein Vorwurf an das Buch, vielmehr eine kleine Trübung meines ganz persönlichen Leseerlebnisses.

Das Buch sei jedem empfohlen, ganz besonders jedoch Menschen, die vielleicht noch nicht so viel über den Zen-Buddhismus oder Buddhismus im allgemeinen wissen.
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