Zwei Schicksale Zwei Zeiten Eine Verbindung Gegenwart Notarzt Mark rettet in letzter Minute eine junge Frau, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Täglich besucht er die im Koma liegende Frau, die in ihm verloren geglaubte Gefühle auslöst. Wird sie seine Zuneigung erwidern, wenn sie wieder aufwacht? Anfang des 17. Jahrhunderts Eine junge Frau findet sich auf einer staubigen Straße wieder. Ein fremder Mann nimmt sich ihrer an und führt sie in seine Familie ein, die sich rührend um sie kümmert. Aber kann sie den Leuten trauen? Schließlich kann sie sich nicht mehr an ihr früheres Leben erinnern ... Welche Rolle spielen die französische Königin Maria de Medici und der flämische Maler Peter Paul Rubens in dieser Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem goldenen Ring, der Botticelli-Venus und dem Großherzog der Toskana? Jede neue Antwort wirft neue Fragen auf...
Erste Sätze Eine Stunde, bevor ihr Dienst im Krankenhaus begann, machte sie sich auf dem Weg. Kaum im Auto, schaltete sie das Radio an und öffnete alle Fenster.
Klappentext Zwei Schicksale – Zwei Zeiten – Eine Verbindung Gegenwart: Notarzt Mark rettet in letzter Minute eine junge Frau, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Täglich besucht er die im Koma liegende Frau, die in ihm verloren geglaubte Gefühle auslöst. Wird sie seine Zuneigung erwidern, wenn sie wieder aufwacht? Anfang des 17. Jahrhunderts: Eine junge Frau findet sich auf einer staubigen Straße wieder. Ein fremder Mann nimmt sich ihrer an und führt sie in seine Familie ein, die sich rührend um sie kümmert. Aber kann sie den Leuten trauen? Schließlich kann sie sich nicht mehr an ihr früheres Leben erinnern … Welche Rolle spielen die französische Königin Maria de Medici und der flämische Maler Peter Paul Rubens in dieser Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem goldenen Ring, der Botticelli-Venus und dem Großherzog der Toskana? Jede neue Antwort wirft neue Fragen auf …
Meine Meinung Das Buch ist sowohl aus der Ich-Perspektive geschrieben als auch aus der Sicht eines auktorialen Erzählers. Die Ich-Erzählerin ist eine junge Frau im 17. Jahrhundert, die plötzlich zusammenbricht und sich an nichts erinnern kann, vor allem, wer sie ist und wo sie herkommt. Sie klug, neugierig und gelangt in den gehobenen Klassen der Gesellschaft, weil sie entsprechende Gönner hat, die sie unterstützen. Sie ist auf der Suche nach ihrer Identität und lernt Deutschland im 17. Jahrhundert kennen. In der Gegenwart und aus der Sicht eines auktorialen Erzählers begleiten wir verschiedene Personen durch die Geschichte. Die Ärzte Mark und Oliver und die Krankenschwester Mia, die sich alle um die mysteriöse Patientin kümmern, die Mark kümmert. Sie habe alle irgendwie eine Verbindung zueinander. Es sind unterschiedliche Charaktere, die eine Zuneigung mit einer anderen Person verbindet. Ich konnte mich gut in alle Charaktere und ihre Geschichten hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.
Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch und emotional. Sie spielt auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen mit unterschiedlichen Protagonisten, die nichts miteinander zu tun haben scheinen. Es sind zwei unterschiedliche Geschichte, die in eine verpackt wurde, und mich gut unterhalten und fesseln konnte. Die schnellen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit und zwsichen den Protagonisten waren ab und an etwas verwirrend. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Geschichte, die einen gleichzeitig in die Gegenwart und die Vergangenheit entführt und mich gut unterhalten, aber nicht komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir
La Vita Seconda von Charlotte Zeiler gelesen im Rahmen des Skoobe-Gratismonats im Januar 2019 als Ebook Genre: historische Fantasy(?) Leya wird auf dem Weg zur Arbeit in einen Autounfall verwickelt, der Sanitätsarzt Mark rettet sie und fühlt sich ihr verbunden - Francesca im alten Cölln hat nach einem Unfall Stimme und Erinnerung verloren und findet sich nur schwer im Leben zurück. Leichte Unterhaltung mit häufig und schnell wechselnden Perspektiven. Nebeneinander her werden die Geschichten von heute und von 1620 erzählt. Beide Geschichten ranken sich um eine junge Frau, die nach einem Unfall ins Leben zurück findet. Bei der Zuordnung des Genres nenne ich es einfach historische Fantasy, denn der Zusammenhang der beiden Geschichten, ob Zeitreise, Wiedergeburt oder, oder wird nicht so einfach enthüllt. Die Auflösung ist dann für das Fortgehen der Geschichte auch nicht zwingend nötig. Da ich die historischen Details nicht so genau überblicke, habe ich die lockere Erzählweise genossen und mir an keiner Stelle Gedanken gemacht inwieweit es historisch-inhaltlich korrekt ist. Die Geschichte hat mich gut unterhalten - einfach eine kleine Leseerholung zwischendurch. Die Geschichte war im wesentlichen recht ruhig vom Ablauf, der Perspektivwechsel brachte Bewegung und Dynamik herein. #LaVitaSeconda #CharlotteZeiler #Drachenmondverlag #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram #Booklove
Ich weiß nicht mehr, was es war, aber irgendwas hatte mich zurück geholt. Vermutlich war es dieses Geräusch, das immer lauter und eindringlicher wurde. Ich versuchte es zu ignorieren, jedoch vergeblich, und so öffnete ich vorsichtig meine Augen. Ich saß zusammen gekrümmt auf einer staubigen Straße. (S. 13 Franziska)
Als der in einer Beziehunsgskrise steckende Notarzt Marc an einen Unfallort kommt, kann er es kaum glauben, als er eine noch lebende Person in den Trümmern findet. Unter hohem Aufwand kann die schwerverletzte Frau geborgen werden und Marc macht es sich zu seiner persönlichen Aufgabe immer wieder nach ihr zu sehen, denn, obwohl er sie noch nie vorher gesehen hat, fühlt er sich zu seiner Patientin hingezogen, ganz zum Missfallen seiner Exfreundin. Doch was ist es, was ihn so an der im Koma liegenden Frau fasziniert? Er kann es sich nicht erklären. Die junge Frau Franziska erwacht aus ihrer Schockstarre, schwer verletzt mitten auf einer der staubigen Straßen nach Cölln. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Wohin wollte sie? War sie mit einem festen Ziel unterwegs? Der junge Mann Antonio, der sich ihrer annimmt ist sehr zuvorkommend und sie wird in seiner Familie offen empfangen, was sie jedoch irritiert, ist sie doch gar nicht von so hohem Stand. Fragen über ihre Situation kann sie aber nicht stellen, denn sie ist plötzlich stumm. Was ist nur mit ihr geschehen und wer ist dieser Marco, der plötzlich in ihrem Kopf herum geistert?
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und habe dem Roman eine Weile lang skeptisch gegenüber gestanden. Je öfter ich die Inhaltsangabe gelesen habe, desto verwirrender schien sie mir, sodass ich mich schließlich auf das Buch eingelassen habe, ohne mit den Inhalt vor Augen zu halten. Die Schreibweise ist flüssig und an manchen Stellen gibt es sehr wichtige Details, die man sich merken sollte, will man die komplette Geschichte verstehen. Man sollte das Buch relativ gestaffelt lesen, durch längere Pausen könnte man wichtige Details vergessen - ich weiß wovon ich rede, ich hab zweimal angefangen, weil immer was dazwischen kam. Wer jedoch tapfer durchhält wird durch eine interessante Geschichte voller Geheimnisse geschickt. Man rätselt mit der Protagonistin, was sie wohl vergessen haben könnte und welche Ziele sie wohl gehabt hat. Man fragt sich welche Rolle Antonio spielt und wieso alle so zuvorkommend zu ihr sind, obwohl sie sichtlich nicht in die Reihen des Adels gehört. Wiederum wird der mittelalterliche Strang immer wieder durch Passagen im Krankenhaus unterbrochen, wo man auch weitere Protagonisten kennen lernt, die allesamt dort arbeiten und sich um eine Patientin kümmern - der Leser erkennt sofort, dass es sich hier wohl um Franziska handeln könnte, ob nun als Reinkarnation oder als Traumpatientin. Man kann sich viel vorstellen und spekulieren und es ist wirklich interessant, nach und nach hinter die Zusammenhänge zu kommen. Als Randbonus gibt es des weiteren eine Liebesgeschichte zwischen einer der Krankenschwestern Mia und einem der Ärzte Oliver. Die beiden sind wie Katz und Maus und machen sich unnötig das Leben schwer - er ist einfach nur unwissend und sie kann nicht über ihren Schatten springen. Das lockert die Sache auf, aber man muss gehörig aufpassen, dass man bei den ganzen Protagonisten nicht doch durcheinander kommt. An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch die Story war mal was anderes. Was mich jedoch gestört hat waren die vielen Arztbegriffe und die ständige Krankenhausluft. Ich finde Krankenhäuser echt blöd und dass die Hälfte des Buches eben in einem solchen spielt hat mir den Lesespaß dann doch ein bisschen genommen. Aber das ist sicher auch Geschmackssache.
Empfehlen kann ich das Buch allen, die gern geschichtliche Romane und das eine oder andere Drama mögen. Ihr solltet aber sehr wachsam sein und euch komplett auf die Geschichte einlassen, für halbe Sachen ist das definitiv nichts. Lesenswert ist es allemal, erwartet jedoch keine Geschichte mit Zeitsprüngen oder Zeitreisen.
Taschenbuch: 372 Seiten Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. Oktober 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 1517749697 ISBN-13: 978-1517749699 Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,4 x 18,5 cm
Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, besonders aufgrund der sehr vielen positiven Rezensionen.
Inhalt:
Es ist kein Zeitreiseroman im herkömmlichen Sinne, sondern die Erlebnisschilderung zweier Frauen, die parallel in zwei verschieden Zeiten zur gleichen Zeit, aber in unterschiedlichen Zeitepochen (Gegenwart und Barock) leben.
Die Geschichte in der Gegenwart handelt von einer jungen Frau, Leya, die bei einem Autounfall schwerverletzt wird. Marc, ein junger Notarzt mit gerade frisch gescheiterter Beziehung, rettet ihr das Leben. Allerdings liegt sie danach im Koma und so wird die Geschichte in der Gegenwart zum einen aus Marks Sicht erzählt, aber auch durch Mia, eine Krankenschwester und gute Bekannte von Mark und Marks Freund Oliver, der ebenfalls Arzt ist und der Interesse an Mia hat.
Zur gleichen Zeit, und doch im alten Cöln von 1620, hat ebenfalls eine junge Frau einen Unfall und wird von einer fremden Familie aufgenommen. Sie kann sich zwar an ihren Namen erinnern, Franziska, hat aber ansonsten keine Erinnerung an ihr Leben und dann verliert sie auch noch die Sprache. Sie verliebt sich in den Sohn des Hauses Antonio, aber eine bösartige Intrige einer Nebenbuhlerin verhindert erst einmal, dass es mit den beiden etwas wird. Bei der Suche nach Ihrer Identität erhält sie unerwartet Hilfe von einer „Prominenten“ Isabella Brant, der Frau des berühmten Barockmalers Peter Paul Rubens.
Meine Meinung:
Soweit der Inhalt, der mich wirklich hoffen ließ, eine tolle Geschichte zu erleben, aber leider habe ich mich tatsächlich nur durch die Handlung durchgequält und das hatte zwei Gründe.
Erster Grund war die ständig wechselnde Erzählperspektive (Leya, Marc, Oliver, Mia, Franziska, Peter Paul Rubens, Maria von Medici), die ich irgendwann nicht mehr als abwechslungsreich, sondern nur noch als anstrengend empfunden habe, besonders, weil es manchmal schon nach zwei Seiten wieder einen Wechsel gab. Zwei abwechselnd erzählende Protagonisten und von mir aus auch noch je ein anderer, wenn die Darstellung der Hauptfiguren nicht ausreicht, sind okay und erfrischend, aber soviele und in so kurzem Wechsel sind unruhig, nervig und anstrengend. Ich wurde mit keiner Figur wirklich warm. Und warum auch noch Peter Paul Rubens und Maria von Medici ihren Senf dazu geben mussten, habe ich gar nicht verstanden. – Besonders Marias Auftauchen war vollkommen unnötig für die Geschichte. Ich hatte hier das Gefühl, dass die Autorin sie unbedingt irgendwie „einbauen“ wollte und damit kommen wir auch zum
zweiten Grund: Die Autorin kommt aus einem medizinischen Beruf und hat eine Vorliebe für Geschichte - an sich ja nicht schlecht auch darüber zu schreiben, worin man sich auskennt, aber hier hat auch dies irgendwann genervt. Man kriegt einfach zuviele medizinische Fachbegriffe und Schilderungen des Krankenhausalltags „um die Ohren gehauen“ und wenn das überstanden ist, geht es mit unwichtigen geschichtlichen Spaziergängen durch das historische Cöln und Beschreibungen irgendwelcher historischer Persönlichkeiten weiter, die unserer zweiten Protagonistin, Franziska, zufällig begegnen, aber für die Handlung an sich ebenfalls überhaupt keine Rolle spielen.
Für mich war das irgendwie zu viel, obwohl ich eigentlich geschichtlich fundierte Romane mag wie z. B. „Désirée“ von der großartigen Annemarie Selenko, bei dem man geschichtlich, aber auch amüsant unterhalten wird, was der Autorin hier bei mir nur bedingt gelungen ist.
Mein Fazit:
Ich fand die Idee total interessant und auch erfrischend neu, aber die Umsetzung war für mich persönlich leider nicht so gelungen. Vielleicht wird der zweite Teil besser, den es ja anscheinend geben wird.
Meine Bewertung:
Ich gebe daher eineinhalb Sterne. Einen für die Idee des Romans und einen halben Stern, weil ich die Autorin sympathisch finde. Hier bei lovelybooks ist sie sehr um ihre Leser bemüht und es gibt ja offenbar viele Leute, die ihr Buch mögen, wie die vielen positiven Rezensionen zeigen. Das es mir nicht gefallen hat, nun das ist ja bekanntlich Geschmackssache und jeder sollte sich sein eigenes Urteil bilden.
Das Buch hat nur 250 Seiten, für die ersten 150 hab ich über 3 Monate benötigt für die letzten 100 Seiten dann nur eine Stunde.
Bis es soweit war, lief es aber doch recht zäh. Man verstand die Zusammenhänge nicht, warum wer wo eine Rolle spielt.
Die Geschichte selbst wird, wie bereits im Klappentext erwähnt, in zwei Zeitebenen erzählt. Viele unterschiedliche Figuren bekommen große und kleine Auftritte. Bis auf Mark und Leya konnte ich bis zum Schluss keiner weiteren Figur ansehen was für einen Zweck sie hier in diesem Buch hatte. Gerade die Lovestory von Mia und Oliver, hatte keinen Zweck oder irgendeinen Sinn, außer das es weitere Seiten füllte. Bis der Leser verstand was beide Geschichten verbindet, liefen beide nebeneinander daher, ohne das man Gemeinsamkeiten sah. Die Figuren bekamen keine Verbindung. Das war schon seltsam und regte zum miträtseln an. Auf die endgültige Lösung wäre ich allerdings nicht gekommen, diese war wirklich clever und hat der Geschichte einen Stern gerettet.
Der Schreibstil war einfach gehalten. Die Figuren blieben blass und bekamen keinerlei Tiefe. Hintergrundgeschichten wurden nicht näher erleuchtet. Wie bereits erwähnt könnte man Mia und Oliver auch durch Blumentöpfe austauschen, es würde an der Story nichts ändern. Allerdings bekamen sie sehr viel Platz eingeräumt, ohne das was erklärt wurde und das ärgerte mich doch arg. Es wurde dutzendfach erwähnt das "damals" etwas vorgefallen ist, was genau wird nie zur Sprache gebracht. Allerdings muss es fast katastrophal furchtbar und schlimm gewesen sein, denn Mia hasst Oliver regelrecht, hat Angst vor ihm und rennt ständig weg. Hier hätte mehr erklärt werden können, oder die Figuren komplett streichen und durch eine Palme austauschen.
Ich war gut unterhalten, hätte mir aber durch den KT mehr gewünscht. Ich wollte historische Hintergründe, Medici Drama, Rubens Kunst und viel mehr. Es plätscherte aber sehr einfach dahin. Hatte Rubens einen Sinn in dem Buch? Nein! Und Frau Medici? noch weniger? Weniger Figuren und mehr Inhalt wären sehr ratsam gewesen.
Gegenwart: Notarzt Mark rettet in letzter Minute eine junge Frau, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Täglich besucht er die im Koma liegende Frau, die in ihm verloren geglaubte Gefühle auslöst. Wird sie seine Zuneigung erwidern, wenn sie wieder aufwacht?
Anfang des 17. Jahrhunderts: Eine junge Frau findet sich auf einer staubigen Straße wieder. Ein fremder Mann nimmt sich ihrer an und führt sie in seine Familie ein, die sich rührend um sie kümmert. Aber kann sie den Leuten trauen? Schließlich kann sie sich nicht mehr an ihr früheres Leben erinnern …
Welche Rolle spielen die französische Königin Maria de Medici und der flämische Maler Peter Paul Rubens in dieser Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem goldenen Ring, der Botticelli-Venus und dem Großherzog der Toskana? Jede neue Antwort wirft neue Fragen auf …
Meine Meinung:
Ganz Lieben Dank an Charlotte Zeiler die mir ein Exemplar aus ihren Privaten Satz gegeben hat um ihn zu Rezensieren :)
Ich war so neugierig auf das Buch.
Die Autorin hat mich über meinen Blog angeschrieben und gefragt ob ich ihre Geschichte nicht Rezensieren mag, ich hätte es damals zu gerne, aber leider gab es damals nur als E-Book. Ich kann die nicht lesen, da mir da die Augen total tränen. Ich war echt traurig, dann aber hat Charlotte mich angeschrieben und mitgeteilt das sie einen Verlag gefunden hat der es nun als Print heraus bringt und tada es ist nun meins !
Das Buch geht auch gleich los, eine junge Frau verunglückt bei einem Unfall, ihr Leben hängt nur noch an eine Seidigen Faden, sie ist mehr Tod als Lebendig. Der behandelnde Arzt Mark versetzt die Frau in ein künstliches Koma, eigentlich ist das Thema dann damit abgeschlossen und er sollte ab und an nach ihr sehen, aber immer wieder findet er den Weg zu ihr.
Dann hat man einen Sprung, ist in der Vergangenheit, eine Frau erwacht, erinnert sich nicht an ihrer Vergangenheit und ihre Stimme ist fort. Sie weiß nur eins, sie muß heraus finden warum sie hier ist und warum sie sich an nichts mehr erinnern kann.
Erstmal war ich echt verwirrt mit den beiden Zeiten, aber nach und nach Lichtet es sich und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen um zu erfahren wie es weiter geht.
Die Autorin hat eine tolle Geschichte erschaffen, ich habe mit jeder Figur mit gefiebert, es geht ja nicht nur um Mark und die Frau im Koma oh nein, aber dazu mehr verraten werde ich nicht.
Eine Liebe durch die Zeit so würde ich das Buch beschreiben.
Die Schrift ist toll. Ganz klasse finde ich die Markierungen der Seiten das man dann sieht in welcher Zeit man gerade liest.
Pluspunkte:
- Es ist mal wieder was komplett anderes was ich gelesen habe.
- Die Autorin beschreibt ihre Figuren so 'warm' das man sich hineinfühlen kann
Minuspunkte:
- Ich will mehr von der Autorin lesen und hoffe es dauert nicht lange um Nachschub von ihr zu lesen :)
Ein wundervolles Buch, das man einfach gelesen haben muss!
Am Anfang gibt es zwei Handlungsstränge, diese kann man jedoch leicht unterschieden, da die Erzählung in der Vergangenheit kursiv geschrieben ist. Nach einigen Kapitel kommt noch ein dritter Strang dazu, der ebenfalls in der Vergangenheit spielt, diesen kann man an Hand der Überschrift gut erkennen.
Nun zu meinem lieblings Handlungsstrang. Eine unbekannte Frau wird auf der Straße von einem gewissen Antonio gefunden. Sie ist verletzt, kann nicht reden und weiß weder was passiert ist noch wer sie ist. Doch eins weiß sie, Antonio ist ihr Traummann. So kommt sie ins Haus seiner Eltern, indem jedoch auch Christine lebt, eine junge Frau, die ebenfalls ins Antonio verliebt ist. Antonio zeigt offen, dass er in die unbekannte verliebt ist und so fängt ein Kampf um die Liebe Antonios an. Christine klagt schließlich die unbekannte wegen Hexerei an, sodass diese in ein Gefängnis und dann in ein Kloster gelangt.
Der zweite Strang spielt wie schon erwähnt in im Jahre 2015. Eine Frau gerät in einen Autounfall. Mark, ein Notarzt, versorgt sie als erster. Seit dem kriegt er die Frau aber nicht aus seinem Kopf und besucht sie schließlich im Uniklinikum. Doch die Ärztin der Frau ist Marks Exverlobte! Diese ist etrem sauer, da sie denkt dies wäre die neie Freudin von Mark. Doch ihm stört es nicht, er besucht diese trotzdem.
Nebenbei bringt Mark seinem besten Freund und eine Freundin zusammen, da diese schon seit langem in einander verliebt, aber sich nicht getraut haben. So greift Mark zu einer List.
Wie hängen die beiden Frauen zusammen, die beide den gleichen Ring tragen? Diese Frage kann man sich durch das Buch hinweg stelle. Und rätseln. Natürlich gibt es am Ende des Buches die Auflösung, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Besonders schön fand ich, dass man sich gut in die Charaktere hineinversetzen konnte, da diese wirklich super beschrieben waren
Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm, sodass das Lesen ohne zu stocken vorangeht und man Spaß am Lesen haben kann. Genauso wie der Schreibstil gefällt mir das Cover, dieses stellt ein Gesicht dar. Es ist schlicht, aber dennoch sehr hübsch.
Ein absolut lesenswertes Buch mit dem man viele schöne Lesestunden haben kann.
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Ein sehr offenes Buch, das sich in kein Genre einordnen lässt
Das Buch: Die Story teilt sich in zwei Stränge auf: In der Gegenwart kümmert sich Marc um eine Komapatientin. Doch er fühlt sich zu ihr mehr hingezogen, als es einem Notarzt zusteht… Anfang des 17. Jhd. wird eine Frau gefunden. Stumm, aber kaum verletzt. Sie wird in einer Familie aufgenommen um sich zu erholen. Doch was ist ihr passiert?
Fazit: Was soll ich nur schreiben? Das Buch ist leicht geschrieben und kommt auch schnell voran. Abwechselnd werden die zwei Stränge in den Kapiteln vorangetrieben, immer mit einem kleinen Cliffhanger zum Schluss. Da die Kapitel alle relativ kurz sind, hat man doch das Gefühl, eher durch die Geschichte zu stolpern. Ein Spannungsbogen jagt den nächsten.
Nichts desto trotz scheinen die beiden Geschichten kaum einen Zusammenhang zu haben. Man rätselt so eine ziemlich lange Zeit herum, inklusive Finten der Autorin. Leider, leider erschloss sich mir der Zusammenhang am Schluss absolut nicht. Für mich könnte die Geschichte mit allen Zusammenhängen in sehr unterschiedliche Richtungen gegangen sein. Man muss nun selbst interpretieren, obwohl es wohl doch ein klares Ende gibt. Ich habe nichts gegen offene Enden, aber wenn das dann die ganze Story mit in Frage stellt, ist das doch too much.
Wer sich aber davon nicht abschrecken lässt, erhält hier doch ein ordentliches Buch mit einer außergewöhnlichen Buchidee.
Worum geht es? In der Gegenwart rettet der Notarzt Mark eine junge Frau bei einem schrecklichen Verkehrsunfall. Darüber hinaus besucht er die im Koma liegende Frau täglich und spürt eine immer tiefer werdende Zuneigung zu ihr. Doch wird sie diese erwidern, wenn sie aufwacht? In der Vergangenheit findet sich eine junge Frau auf einer staubigen Straße wieder. Ein fremder Mann nimmt sie mit und führt sie in seine Familie ein, die sich alle rührend um sie kümmern. Kann sie den Leuten trauen? Immerhin kann sie sich nicht mehr an ihr altes Leben erinnern.
Fazit: Ein wundervolles Buch. Die verschiedenen Sichten der Zeiten sind klar zu erkennen und lassen sich so glatt viel besser lesen und verstehen. Charlotte Zeiler hat ein Buch geschrieben, welches nicht 0815 ist, sondern tiefgründig ist. Sie regt einen zum Mitdenken an, und lässt einen immer tiefer in die Geschichte versinken. Die Protagonisten sind alle super beschrieben, was das versinken noch einfacher macht. Alles in allem, ein sehr gelungenes Buch. Volle 5 Sterne plus Kauf- und Leseempfehlung!
Leider hat mich nur ein Teil der auf zwei Zeitebenen spielenden Geschichte fesseln können - die Figuren in der Vergangenheit blieben für mich eher fremd - daher kann ich kein eindeutiges Fazit ziehen. Ich werde dem Buch sicher zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal etwas Zeit widmen, um ihm eine zweite Chance zu geben, zumal die Suche nach Franziskas Herkunft in diesem Roman nicht vollständig geklärt wurde...hier bahnt sich ein zweiter Teil an!