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Darling

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Considered the best work by author Harriet Daimler (Iris Owens), Darling is an oddly titled but very explicit rape fantasy. How explicit: after accepting Owens, and offering her the $2 a day he gave to all his writers, Girodias took the young woman aside, and asked her to, please, tone down the work a bit as it was not necessary for every page to be sexual. Fortunately, enough gets through... First published in 1956 as no. 19 of the Traveller's Companion Series.

124 pages, Paperback

First published January 1, 1956

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49 people want to read

About the author

Nom de plume of Iris Owens.

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Lenny Nero.
76 reviews2 followers
December 11, 2010
Gloria, a young artist in the New York, is raped in a stairwell in her building. This event sends her on a erotic journey through the jazz and beat bars of the city to the beaches of Fire Island in search of her rapist from whom she wants sex and revenge.

Harriet Daimler was a nom de porn for writer Iris Owens who went on to write the well reviewed, humorous book "After Claude", which showcased her sardonic wit and was published in the early 70's. The only other non smut work I can find by her is "Hope Diamond Refuses", which was published in 1984. But back in the 50's, while living in Paris, she wrote several smutty books for Girodias' Olympia Press including "The Woman Thing", "Innocence", and "The Pleasure Thieves". She passed away in June 2008. I love this description on the back of the book:

Quote:
Considered the best work by author Harriet Daimler (Iris Owens), Darling is an oddly titled but very explicit rape fantasy. How explicit: after accepting Owens, and offering her the $2 a day he gave to all his writers, Girodias took the young woman aside, and asked her to, please, tone down the work a bit as it was not necessary for every page to be sexual. Fortunately, enough gets through...

I love these 50's smut books, filled with beat prose and unpretentious sex descriptions. Great stuff, highly recommended, and not just for smut historians! First published in 1956 as #19 in the Traveller's Companion series. This edition published 2004 by Olympia Press as #25 in the New Traveller's Companion series.
Profile Image for Cecilia.
26 reviews2 followers
July 16, 2022
Very few books are stranger than erotic novels from the 1950s written by female authors.
Profile Image for Klaus Mattes.
745 reviews10 followers
January 14, 2026
Schmutzbücher können schon auch Spaß machen. Auch wenn sie schon 70 Jahre alt sind. Bisweilen echt derbe, aber wirklich von einer Frau ist das. Iris Owens, wie sie eigentlich hieß, war eine New Yorkerin in Paris, als sie für den ominösen Schmutzroman-Verleger Maurice Girodias vier Sexromane zu seiner Buchreihe Olympia Press beisteuerte. Es ging dabei vor allem um Geld. Die amerikanische Boheme im coolen Miles-Davis-Paris wollte von was leben. Zum Owens' Kreis gehörte u.a. der Fixer-Literat Alexander Trocchi, der dann auch was in Porno machte, aber auf dem Sektor ist sie ihm über.

Sie, die gut über 70 Jahre alt wurde, hier aber noch keine 30 ist, hat fast 20 Jahre später noch mal zwei Romane unter ihrem wirklichen Namen veröffentlicht, von denen „After Claude“ wohl einigermaßen bekannt wurde, ihn kenne ich aber nicht, sondern nur zwei von den Schmuddelbüchern, weil sie - gut 10 Jahre später - auch die deutsche „Olympia Press“ übernommen hat und ich mich jetzt schon ein paar Mal den ziemlich abenteuerlichen und durchweg nicht respektablen Anfechtungen jener bizarr gealterten Sexbücher aussetzte. Man kann lesen, dieses hier wäre die beste ihrer Unter-der-Ladentheke-Schriften. Finde ich allerdings nicht; mir hat „Unschuld“ besser gefallen, was mehr lesbisch ist, eine bettlägerige Oberschichtmieze mit einer tückischen Betreuerin zusammenbringt sowie noch einem Mann, gar zu lesbisch sollte es offenbar nicht werden.

Bei diesem hier muss man sich auf eine Achterbahn-Fahrt einstellen, die bisweilen richtig schmerzt, öfters peinlich ist, ein paar Stellen lang strunzgeil, oft ziemlich schnippisch und dazwischen immer wieder mehr oder weniger irre, voller Lust, sich ans Zerlegen der eigenen Erfindungen macht. Ich schätze, weder damals noch heute gibt es eine gar so große Kundschaft, die echt vulgäre Fickerei und Sprache auf der einen Seite, literarischen Anarchismus auf der anderen Seite estimieren kann, ohne sich zu einer Distanzierung, wenigstens innerlich, wenigstens feministisch, „nein, das kann sie nicht geschrieben haben, das hat sie doch nur für die Dummköpfe und fürs Geld gemacht“, genötigt zu fühlen.

Erzählt wird in 11 kurzen Kapiteln in einem kurzen Buch von Gloria, einer Malerin in New York. Diese soll wirklich noch Jungfrau sein, möglicherweise auch „frigide“, das war damals irgendwie in für amerikanische Frauen, dennoch schon eine Weile einen Freund hat, den sie allerdings für einen Depp und ein Weichei hält. Eines Abends wird sie im Treppenhaus ihres Hauses in Manhattan von einem Mann „mit weißen Augen“ vergewaltigt. Es geht gleich sehr heftig zur Sache, so mit Schlagen, bis Blut kommt und Veilchen für zwei Wochen. Sie hasst ihn bis in den Tod, wird gleichzeitig süchtig nach ihm. Sie hatte ja keine Ahnung, wie leer sie lebt, ohne diese Möhre zwischen … Na, ich weiß nicht, wann das hier eines Tages gelöscht wird. Man und auch frau kann es sich selbst denken.

Gloria macht sich auf, ihren Vergewaltiger zu finden. Eine Suche, bei der sie sich erst einmal mit viel Alkohol zuschüttet, dann jeden anmacht, der in Griffweite ist, und den Eindruck bestätigt, dass Frauen tatsächlich diese Möhren-Rohkost brauchen. Sie kennt einen Schwulen und überredet ihn, sie zwischen sich und seinen Freund zu nehmen. Sie kennt eine Schnepfe, die nervt, aber Geld hat und lässt sich von der paar Tage auf Fire Island mitnehmen. Wo noch mehr getrunken wird, dann alle Blindekuh spielen, wer jemanden in die Finger kriegt, muss von ihm be- äh? rieben? werden, wobei nichts abartig ist, vielmehr alles sehr krass und artig. (Man bekommt wirklich ein wenig den Eindruck, sie hätte sich pädagogisch gesehen, man müsse den armen Mädchen in Amerika mal sagen, was alles noch möglich ist.)

Hin und wieder scheint unsere Gloria schlicht überzuschnappen. Leider versagt auch regelmäßig der deutsche Übersetzer, dessen Name wir nicht erwähnen, er ist sowieso nur mäßig fantasievoll gewählt. (Man hat das nicht extra noch mal gut übersetzt, wo es ca. 1970 herum so schon in der Grabbel-Reihe gemacht worden war.) Etwa so: „Jetzt spürte sie wieder seine Hiebe auf ihr Sex.“ (Mag man jetzt lustig finden, stört aber schon, wenn im Textfluss so drin. „Sie schaute auf den Sand unter sich, der ganz nass geworden war.“ Also drin halt.)

Wie zu erwarten, kriegt sie zum Schluss ihren Vergewaltiger tatsächlich zu fassen. Und er ist Jazztrompeter. War aus dem Miles-Davis-Paris herüber kaum anders zu erwarten.
Profile Image for Yudhister.
40 reviews5 followers
November 7, 2025
I am glad I read this when I did; I have no desire to read it again.

[Shockingly non-representative of its reference class while maintaining a large degree of superficial and structural similarity]
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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