**Die Magie der Phönixe wird dich in ihren Bann ziehen…** Caro ist dem Geheimnis um ihre Herkunft einen Schritt näher gekommen und steht nun zwischen zwei Welten. Doch gerade jetzt hat Vincent sich von ihr abgewandt. Sie fühlt sich verraten und ihr gebrochenes Herz macht es Caro schwer, ihre neuen Kräfte der Phönixmagie zu kontrollieren. Schon bald gerät sie in die Fänge der Eisphönixe, die sie vor eine frostige Entscheidung stellen. Während der Krieg zwischen den Phönixen sich zuspitzt, ahnt Vincent nicht, dass er Caro vollends zu verlieren droht. Kann ihre Liebe das Eis zum Schmelzen bringen? // Körperliche Schmerzen waren beschreibbar, nachfühlbar, aber an den Schmerzen in der Seele litt jeder für sich allein. Still und unbemerkt und unverstanden. Ich schlang die Arme fest um meinen Brustkorb, als würde das irgendetwas nützen. Es würde wohl kaum die Schwärze aufhalten, dennoch hatte die Geste etwas Tröstliches, etwas Schützendes, Vertrautes. Und an Vertrautem mangelte es mir im Augenblick sehr. Ich war umgeben von fremden Phönixen, in einer mir unbekannten Umgebung. Ich gehörte nicht hierher, aber ich gehörte auch nicht zu Vincent. Nicht mehr.// //Alle Bände der -- Feuerphönix (Die Phönix-Saga 1) -- Eisphönix (Die Phönix-Saga 2) -- Sturmphönix (Die Phönix-Saga 3) -- Die Phö Alle Bände in einer E-Box// Die Phönix-Saga ist abgeschlossen.
Julia Zieschang fand man schon als kleines Mädchen oft hinter einem Buch versteckt vor. Damals waren es noch Märchenbücher, heute liest sie am liebsten romantische Fantasy. Wenn sie nicht gerade mit dem Lesen oder Schreiben von Geschichten beschäftigt ist, befindet sich eine Spiegelreflexkamera vor ihrem Gesicht, denn das Fotografieren ist ihre andere große Leidenschaft.
Caro ist dem Geheimnis um ihre Herkunft einen Schritt näher gekommen und steht nun zwischen zwei Welten. Doch gerade jetzt hat Vincent sich von ihr abgewandt. Sie fühlt sich verraten und ihr gebrochenes Herz macht es Caro schwer, ihre neuen Kräfte der Phönixmagie zu kontrollieren. Schon bald gerät sie in die Fänge der Eisphönixe, die sie vor eine frostige Entscheidung stellen. Während der Krieg zwischen den Phönixen sich zuspitzt, ahnt Vincent nicht, dass er Caro vollends zu verlieren droht. Kann ihre Liebe das Eis zum Schmelzen bringen?
Meinung:
Im ersten Teil lernt Caro sich selbst und ihre eigene Bestimmung kennen. Sie stammt von den Phönixen ab. Eine uralte Familie, die mit dem Feuer spielt.
"Noch vor zwei Monaten war ich eine ganz gewöhnliche Studentin gewesen. Hatte mit den zwei besten Mitbewohnerinnen der Welt ein unaufgeregtes, aber dennoch zufriedenstellendes Leben in der Großstadt geführt. Mein Leben war Durchschnitt gewesen, aber mir hatte das gereicht. Ich wollte nichts mehr, als ein bisschen Normalität, nachdem schon meine Kindheit und Jugend ohne Eltern im Waisenhaus alles andere als normal gewesen war. Ich sehnte mich nach meinem Leben von vor zwei Monaten, als alles noch so einfach gewesen war. Damals hatte ich das gar nicht richtig zu schätzen gewusst. Wie unkompliziert es doch war, bevor die Phönixsache angefangen hatte und bevor Vincent in mein Leben getreten war." - Caro S. 173
Im zweiten Teil erfährt sie, dass eine weitere Spezies existiert - die Eisphönixe. Da ihre Mutter ein Feuerphönix war und ihr Vater ein Eisphönix besitzt Caro die Gene beider Arten. Daher erfährt sie in diesem Buch mehr über die Eisphönixe. Caro wird bewusst, dass sie weder zur einen, noch zur anderen Familie richtig gehört. Ist tatsächlich sie der Grund, warum alles zerstört wird??
》 Wenn Feuer und Eis sich verbinden, wird die Macht des Phönix' entschwinden. Durch die Verschmelzung der Elemente betört, wird das Gleichgewicht zerstört. 《 S. 178
Es ist ein stetes Hin und Her. Mir kommt es vor als hätte ich nach den zwei Büchern mehr Fragen als zuvor. Normalerweise stört mich das nicht, jedoch kommt in diesen Büchern dadurch leider nicht viel Spannung auf. Ich hoffe Band 3 überrascht mich noch. Leider habe ich mir von dieser Reihe mehr erwartet.
Der erste Band der Reihe ging ja eher gemächlich los und storymässig war leider überhaupt nicht viel passiert, was sich aber gegen das Ende hin geändert hat, denn mit dem Konzept, dass es mehr als nur Feuerphönixe gibt, kommt natürlich auch einiges an Potential hinzu, was mich natürlich mehr als neugierig machte und ich bin gerne auch bereit, allem noch eine Chance zu geben. Ich habe die Reihe ja sowieso schon vollständig zuhause.
Leider, leider jedoch war das Potential für mich nicht ausgenutzt worden. Die Geschichte blieb nämlich ziemlich flach, auch wenn hier immerhin mehr passierte, als im ersten Band. Die Grundidee ist durchaus da und wäre genial, aber sie bekam kaum Aufbau und war auch nicht wirklich ein richtiger Konfliktpunkt.
Mit der Einführung der Eisphönixe erfährt Caroline nämlich so einiges mehr über ihre Herkunft und ihre neuen Kräfte. Sie ist eine Mischung aus beiden Seiten. Zwei Seiten, die sich nicht mögen von der eine Seite ihr die Wahrheit vorenthielt, auf der aber auch ihr Freund ist und die andere Seite sie umgekehrt unterstützt. Das allein wäre schon ein Konfliktpunkt, der für einen soliden zweiten Band und einen guten Aufbau für das Finale und den Krieg der beiden genutzt werden könnte.
Stattdessen rückt die Liebesbeziehung in den Vordergrund. Vincent und Caroline waren ja am Ende des ersten Bandes, wegen der Geheimhaltungen der Eisphönixe eher im schlechten auseinandergegangen. Zeit zum Ausreden hatten sie noch nicht und sie entscheidet sich stattdessen miesepetrig zu sein und schlussendlich relativ spontan zum Schluss zu kommen, ihr Herz dafür einzulassen. Erst einmal scheint mir dieses Weglaufen der Gefühle ziemlich kindisch, aber das verfehlte Potential davon ist für mich um einiges schlimmer. Wie auch immer es nämlich dazu gekommen wäre (und wenn es eben über den oberflächlichen Weg gewesen wäre), wäre eine gefühlskalte Caroline inmitten der Fronten eine absolut geniale Idee für einen guten Konfliktpunkt gewesen, sogar bis hin zu einem Punkt, indem eine Seite dies zur Auslöschung der anderen hätte nutzen können (denn mit einem Herz aus Eis ist es auch ein leichtes eine kaltherzige Mörderin aus ihr zu machen, wenn man sie richtig beeinflusst, während Vincent für ihre Rettung kämpfen würde, etwas was die Geschichte allein bis zum Ende hätte weitertrage können). Diese Gefühlskälte wurde aber kaum umgesetzt. Sie wurde einfach passiv und ehrlich gesagt spürte man, weil es leider eher flach ist, auch keinen wirklichen Unterschied, im Vergleich zu vorher oder nachher. Auch die Auflösung davon geschah gefühlt nur zehn Seiten später und war ebenso flach, wie die Einfrierung.
Im Gesamten also eine Geschichte mit absolut riesigem Potential und sehr guten Grundideen, die sich auch vom Schreibstil her gut lesen lassen könnte, aber leider überhaupt nicht überzeugend umgesetzt worden ist. Da gäbe es so viele gute Ideen, aber der Funken dahinter bei der Umsetzung fehlt einfach, was schade ist und es oberflächlich wirken lässt. Für wesentlich jüngere Leser ist es sicherlich noch genügend an Geschichte, aber für mich war es leider nicht genug, weshalb ich dem Buch drei Sterne gebe.
Nach einem spannenden Finale des ersten Bandes erleben wir nun die Welt der Eisphönixe. Caro kämpft mit ihrem Herzschmerz. Sie ist so verletzt, dass ihr alles egal ist und der Schmerz sie immer wieder einholt. Es wurde in einer sehr extremen Art beschrieben, doch mir kam es nicht unrealistisch vor. Die Eisphönixe versuchen sie wieder auf eine normale emotionale Ebene herunter zu fahren und es kristallisiert sich sofort heraus, wer hier die Bösen und wer die Guten Absichten hat. Dieser Faktor führte dann auch dazu, dass sich an manchen Stellen für mich einfach keine Spannung aufgebaut hat. Die Idee mit dem gefrorenen Herzen fand ich hingegen sehr interessant. Die Autorin beschreibt die Prozedur sehr detailliert und logisch. Die Spannung hält sich hier recht in Grenzen. Es wird aufgezeigt, was die Eisphönixe für Fähigkeiten haben und der Hass zwischen Feuer- und Eisphönixen wird noch einmal deutlich gemacht. Neue Infos bekommt man erst auf den letzten paar Seiten, was ich sehr schade fand.
Charaktere
In diesem Band wird man in erster Linie mit den Eisphönixen konfrontiert. Wie das Eis an sich sind die Meisten hier sehr distanziert oder haben ein sehr ruhiges, kaltes Gemüt. Viele der Charaktere konnten mich nicht berühren durch diese Distanz und diejenigen die es konnten, hatten oft andere Charakterzüge. So wie der eine Eisphönix, der die ganze Zeit wie ein verliebter um Caro herumschleicht und dann alles abstreitet. Für mich war sein Verhalten nicht nachvollziehbar. Caros Freundinnen sind nach wie vor die lustigsten und warmherzigsten, kamen leider nur sehr selten im Buch vor.
Schreibstil & Sichtweise
Die Autorin schreibt in einem alltäglichen, angenehmen Schreibstil. Im Gegensatz zum ersten Band wirkt er hier hin und wieder sehr grob, durch die Kälte der Eisphönix-Seite. Trotzdem lässt sich alles sehr flüssig und spannend lesen und der Schreibstil ist ein großer Faktor, der einen durchs Buch treibt. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Caro.
Cover & Titel
Das Cover ist in kühlen, distanzierten Blautönen gestaltet. Die Person soll wohl Caro darstellen, die nun sehr distanziert und unerschrocken wirkt. Das Eis hat sie fest im Griff. Außerdem sind über Caros Gesicht und unter dem Titel Phönixfedern verteilt, die das Cover sehr schön schmücken. Vor allem die blass im Gesicht abgebildeten Federn sind sehr schön. Der Titel lässt sich ganz simpel erklären. Es gibt die Feuer- und die Eisphönixe. Im ersten Band ging es hauptsächlich um die Feuer- und in diesem um die Eisphönixe.
Zitat
"Das Loch in meinem Herz wurde größer, wie ein bedrohliches Monster öffnete es sein Maul, als wollte es mich verschlingen. Alles war schwarz, so schwarz." - Position 43
Fazit
Für mich war dieser Band eher wie ein Brückenbuch zwischen Band 1 und 3. Es passiert relativ wenig, die Spannung bleibt gedämpft. Trotzdem kam ich durch den wundervollen Schreibstil nicht vom Buch los und das Ende ist vielversprechend.
Auch Band 2 der Phönix-Saga hat mir wirklich gut gefallen, das Cover finde ich wie auch schon bei Band 1 wirklich sehr hübsch 💙 Der Schreibstil ist wieder sehr einfach gehalten und die Geschichte lässt sich sehr angenehm lesen (es handelt sich hier um eine Debüt-Trilogie). Auch die Charaktere mochte ich wieder sehr gern, sie sind zwar sehr naiv aber es ist schließlich ein Jugendbuch. Leider ging mir die Story in Band 2 ein bisschen zu schnell und ich konnte die Gefühle teilweise nicht richtig greifen. Trotzdem hat mir auch Band 2 richtig gut gefallen und hat mich gut unterhalten, leider hat es für 5 ⭐️ dieses Mal nicht ganz gereicht. Ich vergebe 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sternen und empfehle die Reihe gerne weiter 💙
Nach den Ereignissen aus Band 1, findet sich Caro ziemlich verwirrt und emotional zu tiefst verletzt bei der feindlichen Fraktion der Eisphönixe wieder. Hier lernt sie ein wenig mehr über den Grund für den Hass zwischen den beiden Rassen und wie ihre eigene Herkunft in dieses Geflecht aus Intrigen und gefährlichen Halbwahrheiten hineinpasst. Doch noch immer leidet sie unter dem emotionalen Trauma durch die Abweisung die sie erfahren hat. Es scheint allerdings so als hätten die Eisphönixe ein Mittel dagegen, wird sie sich den Gefahren stellen die sie umgeben oder gibt sie auf und schottet sich ab? Sie muss sich entscheiden...
Hach ja, ich bin irgendwie enttäuscht. Ich hatte mir so viel von diesem Band erhofft nach dem der Auftakt mir ja echt gut gefallen hat. Allerdings gab es in diesem Buch gleich mehrere Dinge dir mir persönlich den Spaß so ein wenig verdorben haben. Zum einen wären das die Eisphönixe selbst. Natürlich gibt es sicherlich auch gute Gründe für ihr Handeln, aber bis auf Vic konnte ich irgendwie keinen leiden. Alle Charaktere dieser Familie haben mich mehr oder weniger nur genervt und ich fand sie unsympathisch. Das wäre ok gewesen, wären sie wirklich die feindliche Fraktion und sonst nichts, aber dem ist ja nun mal nicht so. Da hätte ich gerne mehr Sympathie empfunden. Zum anderen hat mich Caros Verhalten ziemlich geärgert. Sie verhält sich für mich irgendwie kindisch, unvernünftig und steckt einfach so den Kopf in den Sand ohne nach Rechts und Links zu schaun, dabei mochte ich gerade ihre rech erwachsene Art sehr gerne. Von der ist hier absolut nichts mehr zu spüren. Ich sie auch ein wenig verstehen, ich wäre auch enttäuscht und sauer, aber für alles gibt es Grenzen. Interessant fand ich dann am Ende die geschichtlichen und mythologischen Hintergründe der Phönixe die so langsam ans Licht gekommen sind, ebenso die Intrigen rund um Caros Eltern. Vermisst habe ich ihre Freunde und WG-Partnerinnen, diese mochte ich sehr gerne und die hatten leider nur eine Art Gastauftritt. Wir ihr merkt sind hier einige Dinge zusammen gekommen, die mir leider ein wenig den Spaß verdorben haben, das ist aber natürlich wieder Geschmackssache. Grundsätzlich bin ich nach wie vor froh über eine gute Geschichte über eine ein wenig verkannte magische Rasse.
Leider sind in dieser Fortsetzung ein paar Dinge nicht ganz so wie ich sie mir gewünscht hätte und dementsprechend war ich nur mäßig begeistert. Besonders einige unsympathische Zeitgenossen und das Verhalten der Protagonistin waren leider nicht mein Fall. Der rote Faden der Geschichte und einige neu hinzugekommene Hintergründe und Fakten haben mir dagegen wieder gut gefallen.
Bei der Fortsetzung wird es erst einmal richtig emotional. Denn weil Caro nicht über ihren Liebeskummer hinwegkommt, lässt sie sich von den Eisphönixen ihr Herz einfrieren. Dadurch wird sie zu einem vollkommen anderen und gefühllosen Menschen. Ihre Entscheidung das zu tun, kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen. Weder warum sie ohne mit der Wimper zu zucken den Eisphönixen vollends vertraut, noch dass sie sich einfach das Herz einfrieren lässt. Ich habe sie im ersten Band stärker kennengelernt und bin froh, dass sie im Laufe der Geschichte ihre Stärke auch wieder Stück für Stück zurück gewinnt.
Was einem als Leser schon klar ist, muss sich auch Caro irgendwann eingestehen. Sie gehört zu keiner der beiden Welten richtig. Beide Fronten sind gnadenlos verhärtet und sie steht dazwischen. Caro muss lernen, wie sie das Beste daraus macht und wem sie wirklich vertrauen kann.
Das ist es auch, was das Buch von Anfang an sehr spannend macht. Es ist schwierig hinter die vielen Fassaden zu blicken und man hofft und bangt, dass Caro es schnell genug herausfinden wird. Hinzu kommt, dass es sehr emotional wird. Ich habe mit Caro mitgelitten, als sie Liebeskummer hatte, war schockiert, als sie absolut gefühlskalt wurde und habe mit ihr Ängste durchgestanden, als sie gefährliche Nachforschungen angestellt hat. Da das Buch aus der Ich-Perspektive von Caro geschrieben ist, kommen ihre Emotionen am Besten rüber.
Auch Vincent macht eine Entwicklung durch. Er muss sich schon bald entscheiden, ob er hinter Caro steht oder seinem Großvater weiter blind folgt. Dadurch muss er selbstbewusster und unabhängiger werden.
Die Geschichte nimmt im zweiten Band unglaublich an Fahrt auf. Man merkt gar nicht wie schnell die Zeit beim Lesen vergeht und dann ist es auch schon wieder vorbei. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, bis endlich der dritte und letzte Band erscheint.
Cover:
Das Cover sieht einfach wieder klasse aus. Es passt perfekt zum Titel und schließt sich wunderbar dem ersten Band an.