Ilnamar ay Shorn, der erfahrene Kämpe und asketische Ordensritter kennt seit Jahren nur ein Ziel: Er muss Djamila, die spöttische Diebin mit den Augen einer Katze, zur Strecke bringen und ihrer gerechten Strafe zuführen. Doch als Ilnamar die hübsche Djamila endlich zu fassen bekommt, sehen sie sich plötzlich einem gemeinsamen übermächtigen Feind gegenüber. Der Gardist und die Königin der Diebe schließen einen höchst zerbrechlichen Bund...
Auch wenn ich "Das Schwarze Auge" noch nie gespielt habe, so besuche ich Aventurien als Leser immer wieder gerne. In den letzten Jahren nicht mehr, auch weil neue Romane nicht mehr in den großen Verlagen erscheinen. Ich mag diese mittelalterliche Welt, die auf sympathische Weise alle Sterotypen und Klischees der High und Heroic Fantasy versammelt, und ihnen noch etwas abgewinnen kann. Christel Scheja gehört zu den Autorinnen, die darin sehr gut sind. Sie versteht es, in ihren Erzählungen Allgemeingültiges anzusprechen. Sie hat mich in diesem eher abenteuerlichen Roman gut unterhalten. Sie hat sympathische Figuren geschaffen. Es geht um eine Diebin und natürlich um ein Artefakt. Man lernt verschiedene Gegenden kennen und es gibt Magie. Mehr verlange ich nicht von einem Fantasy-Roman.