레이먼드 챈들러 상을 수상한 테아 도른의 소설. 잔혹하고 광기 어린 연쇄 납치살해극을 소재로 납치범과 인질 사이에 흐르는 기묘한 심리 묘사와 반전이 인상적인 작품이다. 기억과 현재, 미래를 잇는 독특한 구성의 작품으로, 발간 즉시 독일 내에서만 단시간에 10만 부를 돌파하는 등 유럽 전역에서 센세이션을 일으켰다.
친구들과 파티하기를 좋아하고, 서툰 실력으로도 운전을 하고 싶어 안달하는 열아홉 살 소녀 율리아. 고만고만한 반항과 또래에 비해 조숙한 지적 허영 외에는 특별할 것도 없던 그녀에게서 평온한 일상과 여자로서의 행복한 미래를 송두리째 앗아간 사건은 어둑어둑 해가 지던 어느 여름날 저녁에 일어났다.
유럽 전역을 돌아다니며 젊은 여성들을 납치, 고문, 강간, 살해한 '괴물'의 손아귀에 떨어진 것이다. 그리고 2주 후, 그녀는 거짓말처럼 풀려나 자신이 겪었던 일을 기록으로 남기기 시작한다. 작가는 범죄 루트를 따라 유럽의 세계문화유산과 고속도로변 호텔, 피레네 산맥의 고갯길 등 유럽의 경이로운 풍광을 생생하게 묘사한다.
Ein sehr schwer zu beurteilendes Buch. Der Schreibstil mag an einigen Stellen ein bischen Spannung aus der Geschichte nehmen, aber er ist perfekt für die psychologischen Hintergründe. Es wirkt manchmal oberflächlich geschrieben, letzten Endes finde ich, dass es genau so geschrieben ist, wie es Julia wohl auch geschrieben hätte, wenn sie real wäre. Das Stockholm-syndrom spielt sicherlich eine große Rolle in dieser Geschichte. Wer dieses Buch lesen möchte, dem empfehle ich sich jemanden zu suchen, mit dem man darüber reden kann. Ich denke das ist bei diesem Buch sehr wichtig.
Ich wusste, dass es wohl noch verstörender werden würde, dieses Buch zu lesen, als „Die Brut“ zu lesen. Was „Mädchenmörder“ mit mir gemacht hat, kann ich nicht wirklich beschreiben. Es ist meiner Meinung nach ein wirklich gutes Buch, toll und packend geschrieben. Man möchte immer weiterlesen, man möchte erfahren, wie diese Geschichte, die eigentlich die Geschichte von Julias Martyrium sein sollte und das rein gar nicht ist, schließlich endet. Aber da das Thema dieses Buches so beängstigend und verstörend ist, bin ich mir nicht einmal sicher, ob das Wort „gut“ hinsichtlich dieses Buches wirklich angebracht ist.
„Mädchenmörder“ ist die Liebesgeschichte von David und Julia. Eine ganz und gar nicht normale und ziemlich makabere Liebesgeschichte. Im ersten Teil erzählt Julia, wie sie in die Fänge ihres „Peinigers“, wie sie ihren Entführer hier nennt, geraten ist. Nach der Party ihrer Freundin wird sie, als sie an einer Bushaltestelle sitzt, von einem ehemaligen Radprofi aus Aachen entführt, vergewaltigt und gequält. Doch sie tötet er nicht, wie er es bei all seinen vorherigen Opfern getan hat, er nimmt Julia mit auf eine Reise quer durch Frankreich, Belgien und schließlich Spanien. Auf dieser Reise begegnen ihnen immer wieder Mädchen, auf die Julias Peiniger aufmerksam wird und bei deren Vergewaltigung und Ermordung Julia tatenlos zusehen muss.
Doch im zweiten Teil des Buches, der aus Briefen von Julia an David besteht, wird dem Leser plötzlich klar, dass Julia der gesamten Öffentlichkeit nach ihrer Befreiung aus den Fängen ihres „Peinigers“ etwas vorgemacht hat. Und dass ihr „Peiniger“ nicht nur ihr Peiniger war, sondern zu ihrer großen Liebe wurde, für den sie alles tun würde…
Verstörend. Einfach nur verstörend. Aber absolut lesenswert!
Da Die Unglückseligen von Thea Dorn mir gut gefallen hatte, wollte ich Mädchenmörder trotz des abgeschmackten Titels eine Chance geben. Leider wurde ich enttäuscht. Der Roman ist fad, zieht sich, baut keine Spannung auf, hat überhaupt nichts Neues zu bieten und der Wendepunkt ist einfach nur langweilig.
Der Inhalt lässt sich schnell erzählen: Ein Mädchen wird nachts von einem Serienmörder entführt und er nimmt sie mit auf eine Reise über Frankreich nach Spanien, auf der einige weitere Mädchen zu Tode kommen. Im Laufe des Romans stellt sich heraus, dass die Geschichte sich allerdings nicht ganz so abgespielt hat, wie zuerst angenommen.
Meine Empfehlung: Lieber ein gutes Buch von Thea Dorn lesen, z.B. Die Unglückseligen!
Manche Bücher vergisst man nach dem Lesen direkt, doch dieses Buch zählt definitiv nicht dazu. Es ist schon Jahre her, das ich es gelesen habe, doch es lässt einen nicht locker. Eine wirklich tiefgründige Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt.
Ich habe das Buch im Rahmen einer Challenge gelesen wo man ein Buch lesen sollte welches vorwiegend schlechte Rezensionen hat. Dementsprechend lustlos bin ich an dieses Buch rangegangen und ich kann die ganzen schlechten Rezis absolut verstehen. Positiv ist, das das Buch sich wirklich flüssig liest und man nicht auch noch nachdenken muss. Das war es dann aber auch schon. Julia erzählt halt aus der ICH Perspektive von ihrer Entführung und anfangs, die ersten seiten, hatte ich noch mitleid und habe kurz mitgefiebert aber das verliert sich sehr schnell. Stockholm Syndrom ist mir zwar bekannt, trotzdem fand ich die Wendung die dieses Buch genommen hat nicht unbedingt nachvollziehbar. Nach der Mitte geht es dann in dem ‘Buch weiter mit Briefen von Julia an ihren Entführer, aber in diesen wird eigentlich auch nur die restliche entführung weitererzählt. Es war ziemlich langweilig bis zum Ende und ich musste immer wieder mit dem Kopf schütteln. Der Epilog war noch ganz ok weil er ne kleine Überraschung bereitgehalten hat aber wirklich empfehlen kann ich das Buch leider nicht.
This is the biggest mindfuck story I have ever read. I would have NEVER guessed that Julia was being a bigger psychopath than David... How could Julia love him? Why? He was a murderer! HOW CAN YOU LOVE A MURDERER? She made me sick. They both did. And than she even got pregnant. I actually already thought that would happen, but it still shocked me.
I don't know what to say about this book. It was faszinating and captivating, but I was so happy when it was finally over. And I doubt I will read it again. Ever.
Dieser Krimi ist einmal nicht nach 0815-Strickmuster gewebt, streng genommen ist es nicht einmal ein Krimi. - Das Buch hat mich irritiert und das ist das Beste, was man von einem Buch sagen kann. Plötzlich war nichts mehr klar in meinem Wissen über Opfer und Täter: Erklärt das Stichwort "Stockholm-Syndrom" wirklich alles?