Leah will nicht mehr träumen. Zu sehr treibt sie die Angst um, nicht in die Realität zurückkehren zu können. Ihr Zwillingsbruder Mika versteht Leah nicht. Er ist Profiträumer und verdiente lange mit seinen Träumen Geld. Geld, das die Geschwister dringend für ihren kranken Vater brauchen. Eines Tages erhält Mika eine anonyme E-Mail und damit die Chance auf 250.000 Er soll bei einem geheimen Spiel mitmachen und gegen drei andere Jugendliche antreten. Das Ziel des Spiels? Ungewiss. Der Startpunkt? Im Traum. Das Seit Mika an Schlafstörungen leidet, ist für ihn ans Träumen nicht mehr zu denken. Ihre einzige Chance ist Leah. Sie muss ihre Angst überwinden und in den Traum eines Unbekannten aufbrechen. In einen Traum, der zum Albtraum wird - und der etwas enthüllt, das Leah und die gesamte Menschheit erschüttern wird …
Das Thema ist total faszinierend, wird aber leider nicht vernünftig erklärt und eingeführt. Die Charaktere sind bestenfalls okay (aber wie alt ist Leah überhaupt? Sie kommt mir die ganze Zeit vor wie höchstens 12 und wird auch so behandelt). Auch wie ihr Bruder ihr weismachen will, dass sie ja nichts tut und sich auf allem ausruht, während er alle Opfer bringt? Ich meine... Schule, Pflege und Haushalt. Bleibt natürlich alles an ihr hängen, während er träumt oder ja auch nicht, weil Herzschmerz. Da könnte ich mich ja stundenlang aufregen. Bei der Szene hatte das Buch bei mir persönlich schon verkackt. Die Geschichte an sich ist spannend, wenn auch schmerzhaft vorhersehbar. Für mich leider nichts. Auch wenn es mich an die Bücher erinnert, die sich um Virtual Reality drehen, die ich gerne mochte. Für mich persönlich war der Schreibstil auch zu abgehakt.
Ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, die leider nicht wirklich erfüllt werden. Um zu sagen warum, wird diese Rezi einige SPOILER enthalten :) Die Idee fand ich sehr gut. Schließlich sind wir durch die sozialen Medien schon ziemlich durchsichtig, warum also auch nicht mit unseren Träumen? Immer was Besseres und Spannenderes abzuliefern, um möglichst viele Likes zu bekommen, das gibt es ja schon heute. Ich habe etwas gebraucht, um in das Buch hineinzukommen, auch wenn der Einstieg mit den Träumen sehr gelungen ist. Dann blieben aber für mich einfach zu viele Fragen: Woher kommt diese Energieknappheit und vor allem wieso so plötzlich, dass man auf einer Urlaubsinsel strandet, weil die Flüge auf einmal zu teuer sind? Das ist für mich nicht glaubwürdig, dass das so schnell und über Nacht geht, vor allem weil man ja normalerweise auch gleich den Rückflug bucht, wenn man eine Reise antritt. Wenn Energie auf einmal also so unerschwinglich ist, wieso wird dann die Welt immer digitaler bzw. mangelt es anscheinend nicht an Strom für Laptops und Co. Ansonsten war mir die Geschichte an sich zu flach. Ein bisschen mehr Tiefe und Gesellschaftskritik hätte es schon sein dürfen. Da kommt nur ganz am Ende etwas - und das auch ziemlich dünn. An sich bin ich deswegen leider nicht überzeugt worden. Schade!
Rezension: Obwohl Leah die Protagonistin der Geschichte ist, wird das Buch nicht nur aus ihrer Perspektive geschildert, sondern auch aus denen der drei anderen Jugendlichen, die an dem mysteriösen Spiel teilnehmen: Yuna, Tayo und Ben. Es ist jedoch nie schwer zu erkennen, wer aktuell der Erzähler ist und die Perspektive wechselt auch, wenn überhaupt, nur am Anfang eines neuen Kapitels. Mir persönlich ist das zugutegekommen, da ich mich mit Leah nicht so richtig identifizieren konnte. Besonders zu Beginn lebt sie mit der Einstellung, dass ihr Bruder alles richten und jedes Problem aus der Welt schaffen kann. Sie möchte Geld und Glück, Antworten auf Fragen und Lösungen für Probleme, ohne dafür selbst auch nur einen Finger zu rühren. Ich wäre mit dem ganzen Buch nicht warm geworden, wenn ich nicht zwischendurch Teile der Geschichte aus anderen Perspektiven hätte lesen dürfen. Im Gegensatz zu Leah war mir nämlich insbesondere Ben sehr sympathisch, sodass sich diese Abneigung wieder ausgeglichen hat.
Das Spiel selbst, zu dem die Charaktere mit einer anonymen Mail aufgefordert werden, habe ich lange Zeit nicht verstanden. Das macht jedoch einen großen Reiz des Buches aus, denn damit ging es mir wie den Figuren. Sie alle hatten keinerlei Informationen zu dem Spiel erhalten, außer der Uhrzeit, zu der sie sich an einen bestimmten Punkt im Traum eines Fremden träumen sollten. Gleich dabei sind sie schon auf die erste Schwierigkeit gestoßen, denn obwohl sie alle am selben Punkt landen, ist es eindeutig die falsche Position. Ohne jegliche weitere Erklärungen müssen die Charaktere ein Spiel spielen, dessen Spielregeln sie erst nach und nach erlernen, indem sie die Konsequenzen eines Regelverstoßes am eigenen Leib zu spüren bekommen. Doch die Charaktere müssen nicht nur bewaffnete Wächter und Explosionen überleben. Gleichzeitig stehen sie miteinander im Wettstreit, denn zumindest drei von ihnen brauchen das versprochene Preisgeld wirklich dringend. An dieser Stelle war es mir unmöglich, mir einen perfekten Ausgang zu wünschen. In meinen Augen hätte jeder das Geld verdient. Mit jedem Kapitel wechselten die Sympathien hin und her. Gleichzeitig hat der Leser schon einige tiefere Einblicke in die Ideen hinter dem Spiel bekommen und den Charakteren einiges Wissen voraus, sodass auch aus diesen Aspekten Spannung entsteht. Denn während die Figuren mit der Zeit immer besser verstehen, worum es bei diesem Spiel eigentlich geht, und feststellen, dass sie so manches Mal aufeinander angewiesen sind, übersehen sie gleichzeitig für lange Zeit, dass die Grenze zwischen Traum und Realität immer mehr verwischt. Schließlich bröckelt dann sogar der Glaube an das wichtigste Gesetz des Träumens: Es ist nicht möglich, im Traum zu sterben. Spätestens an diesem Zeitpunkt hat sich der Traum in einen Albtraum verwandelt, aus dem es kein Entkommen gibt.
Bis zum Schluss bleibt das Buch spannend, denn die Charaktere brauchen das Geld, also können sie nicht einfach aufgeben. Gleichzeitig sind Teile des Traums aber auch schon zur Realität geworden, sodass es nicht einmal tagsüber ein Entkommen gibt. Der große Knall, als die Charaktere endlich herausfinden, worum es bei dem Spiel geht, wer den Traum entwickelt hat und wie sehr ihre Erkenntnisse die Welt erschüttern könnten, ging allerdings irgendwie unter. Es herrscht so viel Chaos, dass diese Neuigkeit nur ein einzelner Puzzlestein der Katastrophe ist. Aber mir gefällt das Ende, gerade weil es relativ ruhig ist. Oftmals braucht es nur den Flügelschlag eines Schmetterlings, um eine Revolution anzustoßen, einen Umsturz zu bewirken oder ein ganzes Land aus den Angeln zu heben. Doch manchmal ist selbst ein Tornado eben nur ein Tornado. Der Schutt wird weggeräumt und alles geht wieder seinen gewohnten Gang. Das ist ein ungewöhnliches Ende für ein Buch, aber gerade das macht den Reiz aus.
Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen. Mit der Protagonistin Leah hatte ich meine Schwierigkeiten, doch da die Perspektive immer wieder wechselte, war das kein großes Problem. Die ungewöhnliche Welt der Träume hat viel Raum für Spannung eröffnet, denn anfangs habe ich die Spielregeln noch weniger verstanden als die Protagonisten. Im Laufe der Geschichte wird die Handlung immer dramatischer und spannender, der große Knall am Ende geht allerdings fast unter. Das Buch endet auf wirklich ungewöhnliche Art und Weise, viel ruhiger als erwartet, aber dadurch nicht weniger gut. Insgesamt vergebe ich an „GoodDreams“ daher vier Schreibfedern.
Inhalt: In der Zukunft gibt es eine besondere Art, Geld zu verdienen, wo so viele Menschen keine Jobs mehr haben: Ihre Träume bei GoodDreams zu veröffentlichen und für die gesammelten Likes Geld zu erhalten. Mika ist so ein Profiträumer. Doch seit einem Beziehungsdrama kann er nicht mehr schlafen und natürlich nicht träumen. Das Geld für den Vater wird immer knapper und alle Hoffnungen liegen auf seiner Zwillingsschwester Leah. Leah, die große Probleme mit Träumen hat, deren Träume nicht interessant genug sind, um Likes zu kassieren. Als letzte Hoffnung flattert eine Einladung zu einem "Spiel" in Mikas GoodDreams-Postfach und Leah muss für ihn träumen. Doch was hinter der gruseligen weißen Stadt und dem Spiel wirklich steckt, übersteigt die Vorstellung der vier Träumer, die die Challenge angenommen haben.
Meinung: Eine Welt, in der bezahlte Träume Realität sind, klang nach einer erfrischend neuen Idee und ich war gespannt auf die Umsetzung.
Der Einstieg war nicht ganz einfach. Zunächst bekam ich eine Vielzahl an Träumen präsentiert, die auf GoodDreams gepostet werden. Doch Seite für Seite lernte ich die Figuren besser kennen.
Jede von ihnen wurde von Claudia Pietschmann gut ausgearbeitet und ihnen allen wurden gute Hintergründe geliefert, die Challenge anzunehmen. In der Realität haben alle Jugendlichen mit besonderen Problemen zu kämpfen, die ich nur häppchenweise herausfinden konnte, was meine Neugier stets aufrecht hielt.
Auch zum Start der Challenge ist noch nicht annähernd klar, worauf die ganze Sache hinauslaufen wird. Zwar streute die Autorin immer wieder eine Ich-erzählende (kursiv gedruckte) Perspektive ein, die verantwortlich zu sein scheint - doch bis zuletzt konnte einfach alles passieren.
Eine gewisse Grundspannung ist dadurch stets vorhanden, Spannungsspitzen sind jedoch erst gegen Ende des Buches wirklich zu spüren. Insbesondere die ersten Träume in der Challenge fühlten sich etwas zäh an.
Die kleine Lovestory, die Claudia Pietschmann eingeflochten hat, wirkt nicht zu gewollt oder dominant, sondern schmiegt sich herrlich in die Geschichte ein.
Der Weltentwurf selbst war wie bereits erwähnt erfrischend neu. Ein neues soziales Medium dominiert das Netz und natürlich gibt es User, die es gut zu nutzen wissen und damit Geld einstreichen. Doch die Gefahren des Social Media Kanals sind auch hier deutlich. Es werden Warnungen ausgesprochen und ignoriert, bis dunkle Pläne ans Licht kommen und zeigen, welche Gefahr auch in GoodDreams steckt.
Der Showdown war rasant, die Aufklärung und der Abschluss beinahe zu schnell, ließ mich das Buch aber dennoch beruhigt zuschlagen.
Urteil: Mit "GoodDreams - Wir kaufen deine Träume" hat Claudia Pietschmann ein interessantes Zukunftsszenario erschaffen, das mit interessanten und tiefgründigen Charakteren zum Leben erweckt wurde. Intrigen, Beziehungen und ein Kampf ums Überleben runden die Story ab und belohnen das Durchhalten in etwas zäheren Abschnitten. Knappe 4 Bücher für die Profiträumer der Zukunft.
„Gooddreams – Wir kaufen deine Träume“ von Claudia Pietschmann ist mir durch Zufall aufgefallen. Eigentlich ollte ich „nur“ mein halbes Guthaben sinnvoll aufbrauchen.
Schon am Anfang habe ich gemerkt, dass mir dieses Hörbuch gefallen wird.
Ich mag solche Arten sehr. Spiele, die ziemlich realistisch klingen. In dieser Welt, die Claudia Pietschmann erschaffen hat, erhält man für Träume Geld. Zumindest wenn man sie hochlädt und die Klickzahl stimmt. Bei Mika stimmen sie, doch irgendwie hat er plötzlich eine Art Blockarde und kann nictht mehr so träumen, dass es sich wirklich lohnt. Als plötzlich ein Ausschreiben zu ihm flattert, in dem er sehr viel Geld für ein Game in der Traumwelt erhält – wenn er es gewinnt – sieht er nur eine Möglichkeit: Leah, seine Zwillingsschwester muss dran glauben. Doch sie hat panische Angst davor.
Das schöne an dieser Traumwelt ist, dass man Menschen aus allen Ländeern der Welt auf einen Fleck findet. Besonders als das Spiel beginnt, dessen Regeln erst nach und nach offenbart werden, ist dies von Bedeutung. Wir lernen sie auch in ihrer Nicht-Traum-Welt-Umgebung kennen. Es ist ein super Buch und hat mir wirklich gut gefallen.
Well.. this was intriguing and quite a fast read, but not really executed that well. The story has a million plot holes and you really have to suspend disbelief, because the logic is just not there at all. The characters are all very unlikable, which I don’t think was intended and the romance was completely unnecessary! The final reveal was also not quite as terrible as I thought it would be and there were also no consequences?
Würde eher 4,5 Sterne geben, das Ende ist mir etwas zu offen, sonst aber echt gut. Die Träume sind gut geschrieben, haben auch immer etwas unlogisch verwirrendes, was Träume ausmachen. Die Hauptperson ist gut geschrieben, ihre Entwicklung von unselbständig zu verantwortungsbewusst ist ziemlich gut gemacht. Tolles Buch!
DNF at 30%. All day I've been trying to force myself to read just one more sentence, but I can't. I don't think I've ever read a book this... boring. The writing style is unreadable and the characters are really flat. How old is the MC even supposed to be?? Who knows!!
Zunächst fand ich es anstrengend, weiter zu lesen, aber es hat sich gelohnt!!! Die Traumwelt war für mich super faszinierend und inspirierend! Noch zwei Jahre nach dem Lesen denke ich immer wieder daran :)
Die Autorin führt uns hier in eine Zukunft, in der das Social Network eine neue Dimension erreicht. Der neue Marktführer ist GoodDreams. Auf dieser Plattform laden Träumer ihre Träume hoch und die Leser lassen sich von diesen Träumen inspirieren. Wir lernen verschiedene Träumer auf der ganzen Welt kennen und auch ihr Schicksal. Schnell merkt man, wie schwer das Überleben, der Kauf von Nahrung, Medikamenten usw. geworden ist. Kein Wunder das Träume eine so wichtige Rolle für die Menschen eingenommen haben. Die meisten Träumer sind finanziell darauf angewiesen ihre Träume zu verkaufen, um über die Runden zu kommen. Doch ist das alles so gefahrlos, wie es die Firma GoodDreams allen weiß machen will? Leah zumindest fürchtet sich vor den Träumen, da sie Angst hat, irgendwann nicht mehr aufwachen zu können.
Die Autorin hat hier eine fiktive Zukunft erschaffen, die einerseits kaum vorstellbar ist, aber trotzdem den Stellenwert, den Social Media heute schon hat, so gut aufgegriffen und verarbeitet hat, dass man sich sehr gut hinein versetzen kann.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Anfangs war es nicht leicht, den Unterschied zu merken, ob man sich in der realen Geschichte oder gerade in einer Traumwelt befindet. Doch das legt sich mit der Zeit. Das Buch ist überwiegend aus Leah’s Sicht geschrieben, aber es gibt auch kurze Einblicke aus der Sicht der anderen Hauptprotagonisten. Was ich gut fand ist, dass es auch eine Sichtweise eines Unbekannten gibt. Dadurch wird ein großer Spannungsbogen aufgebaut und man merkt, wie die Gefahr immer näher rückt. Die Geschichte nimmt immer mehr Tempo auf, wobei ich gegen Ende, das Gefühl hatte, dass dieses dann doch etwas abrupt kam. Das hätte noch etwas genauer ausgeführt werden können.
Die Charaktere sind äußerst unterschiedlich und schwer zu durchschauen. Man muss bei allen erst hinter die Fassade schauen. Jeder von ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen und gibt sich anders, als er eigentlich ist. Leah’s Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir gut gefallen, da sie langsam mehr Selbstbewusstsein entwickelt.
Cover:
Das Cover sticht durch die Farben und das Muster sofort ins Auge. Es strahlt etwas virtuelles aus und passt daher gut zur digitalen Welt des Träumens.
Fazit:
Eine spannende und gefährliche Geschichte über die Welt des Träumens.
Hörbuchrzension: Leah und ihr Zwillingsbruder Mika kümmern sich um ihren kranken Vater und verkaufen dafür ihre Träume auf der Plattform GooDreams. Eigentlich verkauft nur Mika seine Träume, denn Leah will nicht mehr träumen, denn sie hat schlimme Albträume und hat Angst, es nicht mehr in die Realität zu schaffen. Ihr Bruder Mika ist ein richtiger Profiträumer und verdient sehr viel Geld damit, bis er selbst nicht mehr träumen kann. Und ausgerechnet jetzt bekommt er eine mysteriöse Email, in der es um einen Gewinn von 250.000 Euro geht. Er muss gegen andere Träumer antreten und der Gewinner bekommt das Geld. Aus der Not heraus erklärt sich Leha bereit, an dem Spiel teilzunehmen. Es gibt noch andere Teilnehmer und schnell wird klar, das etwas völlig anderes hinter dem ganzen steckt. Leah und die anderen Spieler stehen kurz davor, eine riesige Verschwörung hinter GoodDreams aufzudecken.
Ich muss gestehen, dass mir das Cover für dieses Buch gar nicht so ins Auge gefallen ist. Es ist relativ schlicht und sagt wenig über die Handlung aus. Um so überraschter war ich dann, wie gut mir die Handlung gefallen hat. Vorgelesen wird das Hörbuch von Ulla Wagener, deren Stimme mir wirklich super gefallen hat. Insgesamt gibt es neben Leah noch Ben und Yuna, die an diesem Traum teilnehmen. Leah wird von Tayo begleitet, dem besten Freund von Mika, der sie unterstürzen soll, weil sie ja überhaupt keine Erfahrung hat. Alle Teilnehmer sind völlig unterschiedlich und alle Profiträumer, die immer sehr viele Likes für ihre Träume bekommen. GoodDreams ist eine Plattform im Internet, die ähnlich wie Facebook funktioniert, nur posten die User hier ihre Träume, bekommen Likes dafür und können so Geld verdienen. Amüsant fand ich, dass in Leahs Welt Facebook pleite gegangen ist, aus unserer heutigen Sicht ein wirklich unvorstellbarer Gedanke. Das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Charakteren ist nicht immer leicht und sie müssen sich erst einmal zusammen raufen. Das Zusammenspiel hat mir sehr gut gefallen und es gibt sogar ein wenig Romantik zwischen zwei Spielern. Insgesamt fand ich die Handlung sehr spannend und einfallsreich. Von mir bekommt das Hörbuch 9 von 10 Punkte.
Es war im grunde ein wirklich gutes Buch mit einer schönen Geschichte und allem drum und dran. Leider habe ich fast die Hälfte des Buches gebraucht bis ich auch nur ansatzweise zu den Charakteren finden konnte. Ich weiß nicht warum, aber irgendwas ließ mich nicht zu ihnen durchdringen, was die ersten 250 Seiten zu einer Tortur gemacht hat. Erst als es richtig spannend wurde in der Traumwelt konnte auch ich mitfiebern und mich nicht mehr von den Seiten losreißen. Die Idee ist eigentlich recht schön und gut umgesetzt und man bekommt einen (in den ersten Kapiteln etwas verwirrenden) Einblick in das Leben der Charaktere.
Ok I read this book with the expectation of it beeing similar to "Mind Games" by Teri Terry. But it wasn't, and even though it is something completly different I still really enjoyed it. I am a real newbee in the genre of Sci-Fi, but it is in my opinion something for new readers of the genre and oldies.