Im Juni zeigen sich Bäume und Büsche üppig grün. Wer Glück hat, sieht Glühwürmchen, und in den Gärten gibt es die ersten Früchte zu ernten: »Butterblumengelbe Wiesen, sauerampferrot getönt, –« (Morgenstern) »Und aus den Wäldern, stäubend, / Beerengeruch.« (Britting)
Der Juni bietet ein höchst durchwachsenes Bild. Einerseits gibt es Gedichte von Erich Kästner, die einem eine neue Sichtweise eröffnen - und andererseits viel 'Massenware', deren Lektüre mich nicht gerade begeistert hat.
Natürlich ist es nicht immer leicht gutes Material zu finden - und ich bin mir ganz sicher, dass die Herausgeber keine Schuld trifft. Aber bisher hat mir der Juni (aus dieser Reihe) noch am Wenigsten gefallen. Geschmackssache, sicherlich.
Natürlich habe ich es auch nicht bereut dieses Büchlein zu lesen. Es war nur nicht so viel für mich dabei wie ich mir erhofft hatte. :)