Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul wechselt die Seiten. Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?
Zur Verfügung gestellt wurde mir Ormog - Der letzte weiße Magier von Literaturtest, wofür ich mich auch hier noch einmal ganz herzlich bedanken möchte.
Ich muss sagen, ich bin ohne Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Zwar klang der Klappentext recht interessant und spannend, auch das Cover ist einfach unfassbar ansprechend, doch so richtig darunter vorstellen, worum es in dem Buch nun geht, konnte ich mir trotz allem nicht. Die Tatsache allerdings, dass das Buch von einem gerade erst 16 Jahre jungen Autor geschrieben wurde, hat mich nur umso neugieriger auf dieses Werk gemacht.
An dieser Geschichte gab es Dinge und Aspekte, die mir sowohl positiv, als auch negativ aufgefallen sind. Etwas, was mich definitiv positiv überrascht hat, war der unglaublich gute Schreibstil. Ich bin mehr als beeindruckt - besonders wenn man bedenkt, dass der Autor tatsächlich erst 16 Jahre ist. Der Wortschatz, über den Thomas offenbar verfügt, wahrscheinlich aufgrund seiner eigenen Vorliebe für Bücher, Filme, etc. pp., ist absoluter Wahnsinn. Die Art und Weise wie er bestimmte Begrifflichkeiten benutzt hat; Situationen und Momentaufnahmen be- und umschrieben hat - einfach wow, das Ganze untermalt mit wirklich tollen Dialogen hat mich der Stil des Buches tatsächlich von der ersten Seite an beeindruckt.
Ormog - Der letzte weiße Magier ist eine Mischung aus Urban/High Fantasy und Sci Fi. Praktisch alles wurde in dieser Geschichte zusammengemischt. Sowohl Fantasy als auch Sci Fi gehören definitiv zu meinen liebsten Genres, allerdings musste ich während des Lesens dieses Buches feststellen, dass sich die Mischung dieser beiden Genres wohl doch nicht so gut verträgt, wie ich es anfangs angenommen bzw. gehofft hatte. Es wurden meinem Erachten nach einfach zu viele phantastische Elemente mit in die Geschichte reingepackt. Zum Beispiel hätten wir hier Magier und Hexen, Götter, Barbaren, Sklaven, vierarmige Lebewesen, menschenähnliche Wesen mit Fell, Vogel-Menschen, Flugtiere, raumschiffartige Fortbewegungsmittel, Drachen - sogar eine Mumie kam darin vor und tatsächlich auch ein fliegender Hexenbesen, was meiner Meinung nach absolut gar nicht gepasst hat. Dann gab es auch noch insektenähnliche Lebewesen und natürlich auch den "Meister", ein Wesen, das mich ein kleines bisschen an den Tod und auch an den Meister (Vampir) aus Buffy - Im Bann der Dämonen erinnert hat. Im Grunde bin ich ein großer Fan davon, Welten zu erschaffen und von ihnen zu lesen, in denen es mehr gibt als bloß eine bestimmte Rasse übernatürlicher Wesen - aber das hier war dann doch schon so viel, dass man teilweise richtig den Überblick verloren hat. Es gab kein richtiges Gesamtbild, einige Teile haben zwar zusammengepasst, andere dann aber wiederum nicht. Teilweise war es ein richtiges durcheinander und einfach nicht stimmig genug, als das ich die Geschichte so richtig hätte genießen und in ihr versinken können.
Demzufolge strotzte das Buch auch nur vor fantasievollen Namen und Begriffen, die teilweise leider nicht erklärt wurden - was das Lesen nicht nur erschwert, sondern auch ein wenig den Spaß daran genommen hat, da man teilweise einfach absolut keine Ahnung hatte, wovon der Autor gerade sprach. Eine Art Namen- und Begriffsverzeichnis sowie eine Landkarte wären hier sicherlich hilfreich gewesen. Denn so spannend, interessant und schön die Namen auch klangen, fiel es mir unglaublich schwer - aufgrund der Menge derselben - diese alle zu behalten und den richtigen Figuren zuzuordnen. Auch die Landschaften und Orte warten teilweise sehr verwirrend, was mit einer Landkarte definitiv abgeholfen werden könnte. Gerade weil die Geschichte auf einem fremden Planeten spielt, wäre eine Landkarte ohnehin sehr interessant gewesen. Ich persönlich bin ein Freund von Karten in Büchern. Aufgrund dessen blieb mir die Welt Magnus leider bis zum Schluss hin etwas fremd. Zwar konnte ich mir teilweise Dinge doch ganz gut vorstellen, aber überwiegend herrschte dann doch eher ein leichtes Durcheinander in meinem Kopf.
Was ebenfalls etwas zu Verwirrung beigetragen hat, waren die vielen Perspektivwechsel. Das Buch ist in Kapitel unterteilt und dann noch mal in Unterkapitel, zwar jeweils mit einer Unterüberschrift gekennzeichnet die die aktuelle Perspektive ausweist, doch da es ziemlich oft hin und her ging, hat man leicht den Überblick verloren, was recht schade war.
Ormog und Vatya sind zwei wirklich interessante, allerdings vielleicht noch nicht zu 100% ausgearbeitete Charaktere, deren Geschichte ich wirklich gerne verfolgt habe. Vatyas Geschichte hat mich um einiges mehr interessiert als die unseres Hauptprotagonisten Ormog muss ich zugeben. Und obgleich ich die beiden Hauptfiguren und ihre Gefährten während des Lesens wirklich lieb gewonnen habe, fehlte es mir irgendwie an Charakteren, mit denen ich mich mehr hätte identifizieren können. Bis zum Schluss konnte ich mir die Hauptpersonen leider nicht wirklich vorstellen. Ich hatte zwar ein verschwommenes Bild von Ihnen vor Augen, doch ohne Gesicht - mehr so eine Art Schatten; eine Silhouette.
Die Geschichte war teilweise zäh, teilweise aber auch wieder sehr spannend. Es gab Momente, da wollte ich unbedingt weiterlesen, aber auch Momente, in denen ich Schwierigkeiten hatte, mich zum Weiterlesen zu motivieren. Die Grundidee der Geschichte ist ziemlich interessant, an der Umsetzung allerdings hat es meiner Meinung nach doch etwas gehapert. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn sich der Autor für nur ein Genre entschieden hätte, mithin entweder die Fantasyelemente, oder eben die Sci-Fi-Elemente einfach weg gelassen hätte.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass gerade Jugendliche, hier vor allen Dingen Jungs, sehr viel Spaß an diesem Buch haben, da 12 jährige Jungs ja doch eher wenig Interesse an zu viel Gefühlsduselei haben. Die Geschichte ist sehr gradlinig, ohne tiefergehende Emotionen, dafür doch mit recht vielen "Kämpfen" ausgestattet, was sicherlich dem männlichen Publikum sehr gut gefallen würde. Das Buch würde bei der etwas jüngeren Generation vielleicht mehr Anklang finden, als eventuell bei einer Leserschaft meines Alters.
Natürlich darf man aber auch nicht die Tatsache außer Acht lassen, dass der Autor eben nun mal erst 16 Jahre alt ist. In einem solch jungen Alter eine so vielseitige und umfangreiche Welt zu erschaffen, ist einfach nur bemerkenswert; überhaupt erst den Elan zu besitzen, ein Buch zu schreiben und so viel Mühe in das Kreieren von Welten, Kreaturen und Charakteren zu stecken, hat alle Anerkennung verdient. Hier ist auf jeden Fall sehr viel Potential vorhanden und ich bin mir sicher, dass uns Thomas Engel noch mit einigen schönen, fantasiereichen Geschichten erfreuen wird.
Auch wenn mir persönlich das Buch nicht so sonderlich zugesagt hat, bin ich mir sicher, dass die Geschichte gerade Kindern und Jugendlichen sicherlich gefallen wird oder eben auch solchen Lesern, die die Mischung mehrere Genres auf eine solche Art und Weise eben mögen.
Mit der Bewertung habe ich mich ehrlich gesagt etwas schwer getan. Für seine Leistung hätte Thomas Engel auf jeden Fall fünf Sterne und mehr verdient. Ich meine, viele träumen ihr Leben lang davon, ein Buch zu veröffentlichen und das mit gerade mal 16 Jahren zu schaffen und dann auch noch in einem solch umfangreichen Maße, ist schon echt eine starke Leistung. Auch wenn mir nicht alles gefallen hat, gab es auch Momente wo ich die Geschichte wirklich genossen habe, ganz abgesehen davon ist die Sprache wirklich beeindruckend. Es ist wirklich sehr viel Potential vorhanden und ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft noch was von Thomas Engel hören werden.
Das Cover ist in meinen Augen sehr gelungen, da es einfach so schön ist und mich richtig in den Bann zieht. Es ist farblich bei dem Struder der Schnörkel einfach perfekt und wirkt auch nicht zu wild und auch nicht ruhig sondern soiegelt den Inhalt irgendwie wider. Auch der Schriftzug passt einfach wie die Faust aufs Auge und gefällt mir ebenfalls sehr gut.
Die Kapitelaufteilung war stets immer wunderbar. Zwar gab es mal etwas längere Kapitel die mit "Schnick Schnack" gefüllt waren die für mich uninteressant waren aber dennoch waren sie gut aufgeteilt und man konnte sie zügig lesen.
Der Schreibstil des 16-jährigen Autor's war flüssig, spannend und gleichzeitig aufregend. Ich war auf den Schreibstil sehr gespannt, da der Autor ja noch recht jung ist und ich war davon einfach sehr überzeugt. Ich habe auch gemerkt, dass der Autor Elan in den Schreibstil gesetzt hat und dies hat sich auf das lesen sehr positiv ausgewirkt, einfach toll.
Die Charaktere fand ich alle samt gut aber dennoch fehlte ihnen etwas besonderes. Sie waren super sympathisch und sehr schön ausgedacht, dennoch wirkten sie nicht ganz fertig in meinen Augen. Ich empfand es dennoch nicht als schlimm, denn so wie sie waren, haben sie in die Geschichte reingepasst und haben auch sehr gut gewirkt dadurch.
Die Story und der Handlungsstrang in Ormog waren für mich durchweg authentisch und nachvollziehbar. Außerdem arbeitete der Autor in der Handlung viel mit Spannung, was ich sehr schön fand, denn so wurde die Story noch lebendiger und hatte genug Pepp um es gut lesen zu können.
MEIN FAZIT ZUM BUCH:
Thomas Engel konnte mich mit seinem Debüt "Ormog: Der letzte weiße Magier" von sich überzeugen. Trotz der kleinen Schwächen, was man ihm für sein junges Alter nicht verübeln kann, war es ein Buch welches von Spannung und Aufregung geprägt ist. Von mir gibt es 4 von 5 Diamanten für dieses tolle Debüt!
Auf dem Planeten Magnus Leben Menschen und magiebegabte Zauberer. Ormog gehört den weißen Magiern an. Doch zwischen ihnen und den bösen Gorgulzauberern ist ein Kampf entbrannt. Alle hochbegabten Magier außer Ormog werden bei diesem Kampf vernichtet und die kleinen Magier von diesem Tag an von den Menschen geächtet. Können Ormog und seine Verbündeten die bösen Gorgul noch aufhalten?
Der Einstieg in das Buch war nicht ganz so einfach. Auch wenn die spannende Geschichte mich sofort gefesselt hat, haben die vielen unbekannten Namen und Bezeichnungen den Lesefluss etwas stocken lassen. Da diese nicht erklärt wurden, musste man sie sich aus dem Kontext erschließen. Im Laufe des Buches wird der Lesefluss dann flüssiger, da man dann schon ein Gefühl für die Begriffe hat und auch die Erzählstränge mehr zusammen laufen und chronologischer werden. Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben und aus verschiedenen Sichten, wie z.B. aus Ormogs, seiner Gegnerin Vatya und aus der Sicht seiner Gefährten. Anfangs gibt es noch Zeitsprünge aber im Verlauf der Geschichte dann nicht mehr.
Die Charaktere sind anfangs klassisch den Guten und den Bösen zugeordnet. Doch sie entwickeln sich weiter. Wir lernen die Protagonisten und ihre Geschichten und Beweggründe näher kennen. Dadurch bekommen sie mehr Tiefe und die Handlung wird nicht vorhersehbar.
Der sehr junge Autor hat es geschafft eine sehr komplexe Welt mit vielen Schattenseiten und Hürden zu konstruieren. Ich war von Anfang an neugierig und gefesselt von der spannenden Geschichte.
Cover:
Das Cover passt super zum Titel. Man sieht Ormog alleine zaubern. Richtig ins Auge gestochen ist mir jedoch der orangene Buchschnitt. Dadurch wird das Buch auch optisch im Regal ein absoluter Hingucker. Aber auch im Innendeckel ist ein hochwertiges lilafarbenes irisierendes Papier verarbeitet, dass ich immer wieder anschauen muss, weil es einfach so toll aussieht.
Fazit:
Eine spannende High-Fantasy Geschichte, in die man sich zwar erst hinein finden muss, aber dann von ihr gefangen genommen wird.
Ormog: Der letzte weiße Magier ist das Erstlingswerk von dem 16-jährigen Thomas Engel und ich habe es zusammen mit meiner Tochter (fast 10 Jahre) gelesen, da es ab 10 Jahren empfohlen ist.
Zur Geschichte: In einer anderen Zeit, auf einem anderen Planeten, einem magischen Planeten namens Magnus. Hier lebt Ormog. Er hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr wer oder was er einmal war. Seine Diener können oder wollen es ihm auch nicht verraten. Nachdem eines Tages ein paar Meuchelmörder versuchen ihn zu attackieren, fängt er an sich zu erinnern. Er erzählt seinem treuen Diener Ichtyon seine Geschichte. Eine fantastische Geschichte über Magier, Krieg und Abenteuer. Gut gegen böse, Weiße Magier gegen die abtrünnigen Gorgul und einem Zusammenschluss mit dem Ormog wohl selber nie gerechnet hätte.
Meine Meinung: Das Cover ist sehr schön gestaltet, mit Schnörkeln und passend zum Buchtitel einem Mann im weißen Umhang.
Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten, auch wenn ich die Altersempfehlung eher auf ab 12 Jahren erhöhen würde, da doch so einige Wörter und der Schreibstil noch nichts für meine Tochter waren und sie mit dem Buch auch noch nichts so richtig anfangen konnte. Man kommt aber sehr gut rein in die Geschichte und wird gleich hineingezogen in diese andere Welt und möchte einfach wissen wie es weiter geht.
Eine sehr spannungsgeladene Geschichte von Intrigen, Verrat und natürlich jede Menge Magie. Da man sowohl die Sichtweise von Ormog kennen lernt, als auch die Sicht der Elitekämpferin Vatya mangelt es nicht an Informationen, die einen fesseln.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dass Buch zu lesen und ich kann es sowohl jung, als auch alt weiterempfehlen. Für einen 16-jährigen Autor, eine wirklich gelungene erste Geschichte und ich freue mich schon, wieder von ihm zu hören.
Magnus einer der wenigen Planeten auf dem Menschen und andere vernunftbegabte Wesen zusammenleben. Allgegenwertig ist die Magie, die die Bewohner umgibt und doch keimt allmählich ein Machtkampf unter ihnen auf, die den Frieden im einst blühenden Reich Kamal zunichtemachen wird. Der weiße Orden und die abtrünnigen Gorgulzauberer hegen einen Hass, der diesen Kampf hervorbringen wird, ein Konflikt um Leben und Tod, den der Weißmagier Ormog und sein Gefolge zu verhindern versuchen wird, denn wenn der dunkle Meister Gorgul den Sieg erringen wird, wird nichts mehr so sein wie es einmal war und die Herrschaft des Bösen ist besiegelt.
Als aus den Reihen seines Gegners Hilfe naht wendet sich das Blatt des Schicksals und Ormog bekommt eine neue Chance dazu die Zivilisation vor dem Untergang zu bewahren…
Meine Meinung:
Dieser Fantasy-Roman schaffte es auf kleinem Umwege mein Herz zu erobern. Sein frisches, freches und humorvolles Wesen hat mich erst etwas zweifeln lassen, ob der Inhalt wirklich hält was er verspricht, doch nur wenige Kapitel hat es gebraucht um mich total auf seine Seite zu ziehen.
Thomas Engel hat bewiesen, dass Fantasy nicht immer einem strikten Weg einschlagen muss um überzeugend herüber zu kommen. Ganz locker und sehr angenehm beschreibt er das Abenteuer von Ormog dem Weißmagier und den Kampf um Frieden und Gerechtigkeit. Er zeigt, dass nicht immer der besitzt von magischen Kräften einem zum Sieg verhelft und man doch auf Weggefährten der besonderen Art angewiesen ist.
Die Charaktere haben mir aus dem Grund sofort gefallen, da sie auf eine aberwitzige, humorvolle und sehr außergewöhnlich charmante Weise in Szene gesetzt wurden, dass einem nichts Anderes übrigbleibt, als sie ins Herz zu schließen.
Man vermag es kaum zu glauben, dass der Autor mit seinen 16 Jahren einen solchen Hang zur Ideengestaltung besitzt und den ganz Großen im Bereich Unterhaltung, Spaß und Spannung Konkurrenz macht. Hut ab!
Das einzige was eventuell etwas befremdlich und schwer auf einen wirken kann sind die ausgewählten Namen der Charaktere. Mit viel Fantasy und Liebe sind sie gestaltet, aber haben manchmal auch einen kleinen Zungenbrecher mit an Bord. Mich persönlich störe es eher weniger, aber man muss sich erst daran gewöhnen.
Der Schreibstil passt super zum Gesamtbild und erscheint in seinem Auftritt genauso erfrischend, flüssig und locker wie die Handlung ans sich.
Das Cover bildet die Hauptperson der Handlung dar und gibt so einen kleinen Eindruck auf die Person, die man während der Handlung begleitet. Ansonsten gefiel mir die Detailverliebtheit sehr gut und es macht sich wirklich prima als Hingucker im Bücherregal! ;)
Fazit:
Ein etwas anderer Fantasyroman, der nicht nur all die Fantasy-Fans unter uns begeistern wird, sondern mit seinem lockeren Erscheinen und flüssigen Schreibstil für jedermann eine gelungene Abwechslung darstellt und eine Reise ins Genre Fantasy sein wird!
Meine Meinung: Ormog weiß nicht mehr wer er ist, warum er mit dem Schwert so gut umgehen kann. Wieso fehlen ihm die Erinnerungen, an sein früheres Leben. Doch ein Überfall, bringt alle Bilder zurück. Es erwartet ihn ein gefährliches Abenteuer. Nur mit zwei Gefährten versucht er die magische Welt zu retten und den Menschen die Angst vor der Magie zu nehmen. Garius Galtar ist auch ein Überlebender. Er befehligte ein Heer von nichtmagischen Soldaten. Ichyton Vanastera ist der Diener Ormogs, mit einem Geheimnis. Ist er ein Spitzel der Gegenseite? Ormog hat viele Feinde, die ihn suchen. Eine davon ist Vatya Ganta. Eine Gorgulhexe. Ist sie wirklich so böse wie sie tut, oder versteckt sich etwas Anderes hinter ihrer verbissenen Jagd. Ormog, Ichyton, Garius und sogar Vatya sind mir sympathisch. Sie versuchen ihre Aufgaben zu erfüllen, ihr Ziel zu erreichen. Das Buch einmal angefangen war es wie ein Magnet. Weder meine Gedanken konnte ich abwenden, noch meine Finger vom Buch lassen. Mit einer erfrischenden flüssigen Schreibweise zog mich Thomas Engel mit in das Abenteuer hinab. Die Beschreibungen waren bildhaft und ich konnte mir die Szenen sehr gut vorstellen. Ich finde dies sehr angenehm. Nicht nur zu lesen, sondern so einen Geschichte auch erleben zu dürfen, vor dem inneren Auge. Von nun ab gehört dieses Buch zu meinen Lieblingswerken, denen ich einen besonderen Platz in meinem Herzen als Leser einräume. Vielen Dank Thomas für diese spannende und wunderbare Lesezeit.
Kurze Zusammenfassung: Ein großartiges, phantasievolles Werk.
Gestaltung: Immer wieder bin ich von der Gestaltung des Fabulus-Verlags begeistert. Dem steht "Ormog - Der letzte weiße Magier" in nichts nach. Das schwarze Cover sieht wirklich sehr düster und geheimnisvoll aus. Kein Wunder, dass ich gleich neugierig geworden bin. Und der farbige Buchschnitt sieht wirklich klasse aus. Insgesamt gefällt mir dieses Buch optisch wirklich sehr gut. Auch die Tatsache, dass dieses Buch das Debüt vom 16-Jährigen Thomas Engel ist, machte mich sehr neugierig.
Einstieg: Wunderbar leitete der junge Autor in die Thematik ein. In einem kurzen Prolog wurde mir das Leben auf "Magnus" kurz vorgestellt, so dass ich nicht völlig unwissend mit dem Buch begann. Die geringen aber doch sehr wichtigen Hintergrundinformationen, die mir gleich zu Beginn geliefert wurden, erleichterten mir den Einstieg enorm. So konnte ich ganz wunderbar in die Geschichte einsteigen. Die erste spannende Passage ließ nicht lange auf sich warten, so war die Spannungsskala direkt angehoben.
Charaktere: Durch die auktoriale Erzählweise, die der Autor für seine Geschichte durchgängig wählte, konnte ich mir ein allumfassendes Bild der Figuren machen. Mit dem Protagonisten Ormog hatte ich hin und wieder ein paar Problemchen, das wurde mir schon zu Beginn des Buches klar. Ich konnte Ormog anfangs nicht richtig einschätzen, so dass sich gelegentlich Schwierigkeiten herauskristallisierten. Hin und wieder fehlten mir wichtige Hintergrundinformationen, so dass ich Ormog nie ganz ins Herz schließen konnte. Ganz besonders gefallen hat mir jedoch die weibliche Protagonistin Vatya. Mit ihr konnte ich mich sehr schnell verbinden und ich muss sagen, dass ich ihre Kapitel am liebsten gelesen habe.
Handlung: Auch wenn ich nicht mehr so der Fantasy-Fan bin, war ich von der Grundidee schnell angetan. Schon zu Beginn des Buches lieferte mir Thomas Engel die erste spannende Passage, die den Spannungsbogen gleich nach oben hob. Diese sollte aber nicht die letzte sein. Eine gewisse Grundspannung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Hin und wieder gab es ein paar Momente, die etwas eintönig waren, aber diese wurden glücklicher Weise von den spannenden Phasen abgelöst. Zum Ende hin war für mich leider die Luft ein wenig raus, so dass das Ende etwas schwach war.
Schreibstil: Auch wenn ich mehr oder weniger durchgängig im Kopf hatte, dass der Autor noch sehr jung ist und ich vielleicht nicht immer das erwarten kann, was ein geübter Autor von sich bringt, so hat mich Thomas Engel mit seinem Schreibstil sehr beeindrucken können. Manchmal hatte ich das Gefühl, als erzähle nicht ein 16-Jähriger, sondern eine viel ältere Person die Geschichte. Durch die vielen schönen Beschreibungen, die Thomas Engel immer wieder einbaut, konnte ich mir ein gutes Bild von der ganzen Story machen. Sehr oft überwiegte die Spannung, so dass es nie langweilig wurde.
Mein Urteil
Immer wieder zeigte mir der Autor, dass mehr in ihm steckt, als man seinem Alter vielleicht zutrauen würde. Eine sehr interessante Grundidee, die mir in der Umsetzung teilweise sogar sehr gut gefiel. Ein wunderbarer Schreibstil, der irgendwie eine Prise Magie versprüht und dem gesamten Buch gleich etwas magisches verleiht. Oft konnte mich Thomas Engel mit seinen Ideen überraschen und faszinieren. Und auch wenn ich meine Problemchen mit der Hauptfigur Ormog hatte und mir gelegentlich ein paar Informationen zum Verständnis fehlten, bereicherte mir der Autor schöne Lesestunden. Ein Roman, der ein paar wenige Schwachstellen vorzuweisen hatte und mit einer spannenden Grundidee überzeugen konnte. Ich vergebe 4 von 5 Welten.
Auf dem Planeten Magnus ist ein Kampf zwischen den Weißen Magiern und den Gorgul entbrannt. Ormog ist der letzte weiße Magier und wird von den Feinden erbarmungslos gejagt. Trotz seiner aussichtslosen Lage versucht Ormog mit seinen Gefährten, den Meister der Gorgulzauberer zu vernichten. Kein einfaches Vorhaben... denn die Feinde sind ihm schon auf der Spur. Das Schicksal des ganzen Planeten liegt nun in seinen Händen.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mit nicht ganz leicht. Ormog lebt auf dem fremden Planeten Magnus. Dem Leser eröffnet sich eine komplett unbekannte, magische Welt voller ungewöhnlicher Bewohner mit teilweise recht komplizierten Namen. Schade ist, dass es weder eine Karte zur Orientierung gibt, die es erleichtert hätte, Ländergrenzen und Reisewege zu verfolgen, noch einen Glossar mit kurzen Erklärungen, um welche Art von Wesen es sich beispielsweise bei der Tierwelt handelt. So bleibt die Geschichte trotz vielfältiger Ideen für mich etwas blass. Denn leider fehlt es auch an bildhaften Beschreibungen, die Land und Leute lebendig werden lassen. Von Ormog kenne ich eigentlich nur die Augenfarbe. Im letzten Drittel wird er als junger Magier beschrieben, zuvor handelte es sich in meiner Vorstellung eher um einen älteren Mann. Und so gab es dann auch ein paar Geschehnisse, die aufgrund zu knapper Beschreibungen für mich nicht nachvollziehbar wurden (Beispiel: Wie passt ein drei Handspannen großer Drache in eine Manteltasche...? Handelt es sich bei den Bewohnern von Magnus um Riesen mit entsprechend großen Taschen? Kann sich der Drache schrumpfen...?)
Die Handlung an sich konnte mich aber schnell fesseln. Die Geschichte bietet jede Menge Verrat und Intrigen, vorhersehbar ist die Handlung an keiner Stelle. Ormog und seine Gefährten müssen zahlreiche Gefahren überstehen, wobei sich ihnen immer neue Probleme in den Weg stellen. So jagt ein Ereignis das nächste, das Tempo ist insgesamt hoch, es gibt aber auch ein paar wenige ruhigere Szenen. Das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, da mir der entscheidende Kampf etwas zu einfach gelöst ist. Es werden aber alle begonnenen Handlungsstränge zuende geführt, sodass sich dennoch ein stimmiger Abschluss ergibt.
Erzählt wird die Geschichte von einem Er-Erzähler, wobei Ansätze der personalen Erzählweise, die zwischen verschiedenen Figuren wechselt, vorhanden sind, aber nicht ganz konsequent durchgeführt werden. Aufgrund der vielen ungewöhnlichen Eigennamen liest sich der Text, der ansonsten mit einer flüssigen Sprache punkten kann, nicht immer ganz einfach.
Sehr beeindruckend finde ich übrigens, dass Autor Thomas Engel erst 16 Jahre alt ist.
Packende, immer wieder überraschende Story voller List und Intrigen, die die sympathischen Protagonisten auf eine ereignisreiche Reise schickt. Leider fehlt es an vielen Stellen an bildhaften Beschreibungen, die Figuren und Handlung im Kopf richtig lebendig werden lassen.
Kurzbeschreibung: Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?
Ein Erstlingsroman von einem 16jährigen? Kann mich sowas überhaupt begeistern? Doch, kann es! Das Buch ist extrem hochwertig aufgemacht und erinnert mit seinem orangenen Schnittbild an die Bücher mit Goldauflage aus den frühen 50ern.
Eine Vielzahl an Charakteren findet sich im Buch: Magier, Hexen, Nomaden, Raben-Vogel-Menschen -Ravalsöldner, Götter, Barbaren, Sklaven, Mumien, Vierärmer. Nermel, Kvantha, Insekten, Jaxxonwurm, Werwölfe, Flugtiere, Drachen, Reitechsen...
Man denkt, es sei manchmal zuviel. Und trotzdem schafft es der Jungauthor alles ausgewogen und gut dosiert in seine Geschichte einzubauen. Die Geschichte zog mich in den Bann und war nie langweilig.
Würde ich das Buch empfehlen? Ja, auf jeden Fall.
Ich hoffe, der junge Author hat am schreiben Blut geleckt und wird uns mit weiteren Werken überraschen.
OMORG - der letzte weiße Magier ist High Fantasy. MIT HIGH FANTASY habe ich mich in der Vergangenheit eher schwer getan. High Fantasy lebt vom bauen einer neuen Welt, die so detailiert wie möglich beschrieben wird. Mich interessiert aber eher die Handlung und die Characktere. Also wärend die Welt noch aufgebaut wird lege ich das Buch meistens schon weg weil mir zu wenig passiert. Hier ist es ein bisschen anders. Durch das springen zwischen den Perspektiven und der Zeit herrscht bei mir rege Verwirrung. Ich hatte zu Begin keine Ahnung was denn jetzt ab geht und warum gewisse Sachen passieren. Ich hätte mir mehr Erklärungen und Weltbildung gewünscht. Na klar ... irgendwann wurde alles aufgeklärt aber bis dahin war ich sehr verwirrt