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Fettnäpfchenführer Taiwan: Wo Götter kuppeln und Ärzte gebrochene Herzen heilen

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"Made in Taiwan" ist jedem ein Begriff, doch die Wenigsten wissen, was es mit diesem Taiwan eigentlich auf sich hat. Zu Unrecht, denn was auf dieser kleinen Insel zusammengeschmolzen ist, ist ein ganz einzigartiges Vö Ureinwohner, chinesische und südostasiatische Migranten und Menschen aus allen Ecken der Welt. Das alles gewürzt mit Einflüssen aus der japanischen Kolonialzeit und der heutigen koreanischen und japanischen Pop-Kultur. Aber auch uralte Traditionen, Religion und Aberglauben, die vom chinesischen Festland längst verschwunden sind, werden hier bis heute gepflegt – selbst von der jungen Generation und im modernen Alltag.

All das möchte Sophie mit eigenen Augen sehen und beschließt, sich auf den Weg zur anderen Seite der Welt zu machen, um dort ein Jahr lang Chinesisch zu lernen. Dank ihrer taiwanischen Freunde Mei-yin und Queenie lernt sie, den richtigen Ton zu treffen – nicht nur in der Sprache, sondern auch im alltäglichen Leben. Denn hier gilt es nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen das Gesicht zu wahren, sondern auch bei Erdbeben und Taifunen ruhig zu bleiben. Und das alles unter Millionen von Menschen auf engstem Raum.

Begleiten Sie Sophie und erfahren Sie, warum man keine Birne mit seinem Schatz teilen sollte, wie man sich von Göttern verkuppeln lässt und was es noch alles zu beachten gilt, um die aufregende und einzigartige Kultur Taiwans fettnäpfchenfrei kennen und lieben zu lernen.

311 pages, Kindle Edition

Published May 31, 2016

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Rike.
9 reviews1 follower
August 9, 2021
Ich bin extrem zwiegespalten, aber alle meine Probleme lassen sich sicherlich damit erklären, dass ich andere Erwartungen hatte.
Ich hab noch nie einen Fettnäpfchenführer gelesen, deswegen war mir nicht klar, dass es sich hier nicht um gesammelte Erinnerungen einer realen Person handelt, sondern um einen Roman mit Erklärungen. In jedem Kapitel begeht die fiktive Heldin einen Fauxpas, der am Ende erklärt wird.
Vorteil des Formats ist, dass es sehr eindrücklich und verständlich ist. Tatsächlich habe ich einiges über Themen gelernt, die in Reiseführern so nicht behandelt werden würden.
Das Problem ist, dass das ganze als langweiliger Romane aufgezogen ist. Die Sprache ist extrem blumig und durchzogen von Adjektiven wie "zuckersüß" und "elfenhaft", gleichzeitig aber auch wertend und voller Nebenhandlungen, die wenig über Taiwan aussagen. Die Heldin trauert ihrem Ex Jan nach, hasst alle Japanerinnen in ihrem Sprachkurs, ist gehässig gegenüber einem australischen Kommilitonen und äußert sich sehr negativ über das Aussehen der meisten Frauen (bei ihrer bösen Chefin spannt sich zum Beispiel das Kostüm. Fatshaming, anyone?).
Zum Schluss hab ich die Handlung meistens übersprungen und nur die Erklärungen gelesen, weil mir einfach mal komplett egal war, ob Sophie jetzt wieder mit Jan zusammenkommt oder ob das mit Yi-fan für die Ewigkeit ist. Welche Farbe an Umschlägen man wann für Geldgeschenke nimmt war aber zum Beispiel interessant.

Ich denke, dass es darauf ankommt, wie man seine Informationen erhalten möchte. Wenn man Romane mit blumiger Sprache mag, perfekt. Wenn einem nüchterne Informationen reichen, ist einfach zu viel Füller in dem Buch.
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