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Selbst

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"Das Begehren zieht die Bahnen."


Eine WG in Frankfurt am Main: Eva (Mode-Redakteurin, Kunsthistorikerin, "Prinzessin"), Genoveva (autodidaktische Sexualwissenschaftlerin, Forschungsschwerpunkte: Autogynophilie und Selfie Culture) und Venus (androgynes Model, Kulturwissenschaftlerin, Forschungsschwerpunkt: die Kolonien deutscher Vormärz-Auswanderer in Texas, insbesondere die Geschichte der nach Bettina von Arnim benannten libertären Kommune am Llano River). Sie schießen Modestrecken in der Baustelle der EZB, werden Zeuge der polizeilichen Erstürmung des Instituts für Vergleichende Irrelevanz, gehen tanzen im "Robert Johnson" und suchen nach Zärtlichkeit jenseits einer von Freud, Foucault oder Butler als Gefängnis geschilderten Sexualität. Sie sind die Hauptfiguren in einem mal platonischen, mal erotischen Postgender-Liebesreigen, inszeniert von Thomas Meinecke, feministischer Autor, Anhänger weiblichen Schreibens und Schriftsteller-Darsteller im eigenen Roman.

472 pages, Hardcover

Published October 10, 2016

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About the author

Thomas Meinecke

31 books13 followers
Thomas Meinecke wurde am 25.08.1955 in Hamburg geboren. Ab 1977 in München lebend, war er dort von 1978 bis 1986 Mitherausgeber und Redakteur der Avantgarde-Zeitschrift Mode & Verzweiflung.
In den 80er Jahren erschienen in unregelmäßigen Abständen in der ZEIT Kolumnen von ihm, 1986 der Kurzgeschichten-Band Mit der Kirche ums Dorf. Es folgten die Erzählung Holz (1988) und die Romane The Church of John F. Kennedy (1996), Tomboy (1998), Hellblau (2001) und Musik (2004).
Thomas Meinecke ist außerdem Musiker in der 1980 von ihm mitgegründeten Band Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) und Radio-DJ in seiner Sendung Zündfunk (BR 2).
1994 zog er mit Frau und Tochter in ein oberbayrisches Dorf.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
1 review
December 30, 2019
Das (dj-hafte) samplen von Popkultur in Meineckes Roman ist eine interessante Erzähltechnik, hebt aber leider den Unterschied von Meineckes anstrengendem, unelegantem Stil und den zitierten AutorInnen hervor.
Zudem ist mir unklar was an dem Roman "postgender" sein soll. Meinecke beschreibt mit einem sehr ausgeprägten male gaze die langweilige hetero- Dreiecksbeziehung von einem Mann mit zwei wunderschönen Frauen- viel mehr erfährt man leider nicht über die ProtagonistInnen.
Profile Image for Günter.
381 reviews20 followers
April 8, 2017
Ich habe trotz vieler schlechter Kritiken und trotz einer von früheren "Romanen" von Thomas Meinecke geprägten Vorahnung "Selbst" eine Chance gegeben. Weil mich die zu erwartenden Themen interessieren und weil ich seit Jahrzehnten ein "Fan" von Thomas Meinecke als Musiker, Radio-Moderator und Radio-DJ, als Hörspielmacher, als öffentliche Person, als Diskutant, als Feminist und ja, auch als Autor bin. Aber: Dieses Buch - man sollte es nicht Roman nennen - ist reine Zeitverschwendung. Es erzählt keine Story (was okay sein kann), es führt die angerissenen Themen nicht aus, es argumentiert nichts. Es springt von dort nach da, von Skizze zu Skizze. Ja, ein langes Skizzenheft ist das. Daraus hätte Thomas Meinecke etwas machen können. Das Projekt wurde aber ein, zwei Jahre zu früh abgeschlossen und - erstaunlicherweise - auch veröffentlicht.
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