Heidrun Wagner lebt mit ihrer Familie in Freiburg. Beruflich sucht sie mit Menschen, deren Leben ins Wanken geraten ist, nach neuen Wegen. Diese Einblicke in andere Lebensgeschichten sind sicher ein Grund, warum sie schreibt. Bisher wurden von ihr Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Ihre Kurzgeschichte „Das Porträt“ kam auf die Shortlist des Walter Kempowski Literaturpreises 2013.
Ausführliche Informationen über ihr schriftstellerisches Schaffen finden sich auf ihrem Blog: heidrunsfeder.blogspot.com
Ein junges Mädchen wird von einem jungen Mann namens Elias am Ufer des Neckars gefunden. Sie ist am Kopf verletzt und hat keinerlei Erinnerung mehr. Sie kann sich nichtmal daran erinnern wie sie heißt. Im Krankenhaus wird sie untersucht und es werden ihr viele Fragen gestellt. Die ersten Tage bleibt sie dort für weitere Untersuchung,doch ihre Erinnerungen kehren nicht zurück. In dieser Zeit kümmert sich Niklas,der Pfleger um sie und wird zu einem engen Vertrauten. Schließlich tauchen ihre Eltern auf und nehmen sie mit nach Hause. Doch das junge Mädchen, dass,wie wir erfahren Zoe heißt, hat das Gefühl,dass irgendwas nicht stimmt. Scheinbar haben alle Personen in ihrem Umfeld,insbesondere ihre Eltern, Geheimnisse vor ihr. Und so macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Das besondere an dem Buch sind die vielen Illustrationen. Diese unterstützen die erzählte Geschichte nicht nur, sondern sind fest mit der Story verknüpft. Von der Grundidee super und ich guck mir das ganze auch total gerne an, aber an manchen Stellen haben die in den Text hineinragenden und manchmal auch überlagernden Illustrationen einem das Lesen doch etwas erschwert,was dann dazu geführt hat,dass man es an solchen Stellen doch eher als störend empfunden hat. Im Großteil der Fälle hat es aber super gepasst.
Beim Plot fand ich das Grundgerüst und die Idee hinter der Story super,wenn auch nicht wirklich neu. Alles in allem fand ich es nett für zwischendurch,aber kein must read.Aber wenn ihr die Möglichkeit habt,dann schaut mal ins Buch rein für die Illustrationen,die sind wirklich klasse.
Ein junges Mädchen wird verletzt am Fluss gefunden. Sie hat alle ihre Erinnerungen verloren und weiß nicht mal mehr wer sie ist. Nur durch ihre Zeichnungen hat sie das Gefühl sich an etwas erinnern zu können. Als man ihre Eltern findet und nach Hause entlässt, hat sie schnell das Gefühl, dass ihre Eltern nicht ehrlich zu ihr sind und nicht wollen, dass die Erinnerungen zurückkommen. Doch warum? Was verschweigen sie ihr?
Den Klappentext fand ich sehr vielversprechend und ich habe mich sehr auf einen spannenden Jugendthriller gefreut.
Es hat leider etwas gedauert bis ich in die Geschichte reinkam und Zugang zu Zoe bekam. Dann konnte ich mich aber sehr gut in sie hineinversetzten. Ich fand ihre Reaktionen sehr glaubhaft. Zoe versucht ihr Gedächtnis wieder zu erlangen und man hat das Gefühl, dass ihre Eltern nicht wollen, dass sie sich wieder erinnert. Ihr Vater erzählt ihr genau das Gegenteil von dem, was ihre Mutter ihr erzählt. Ihren Vater fand ich dabei jedoch glaubhafter. Während des Lesens hatte ich einige Vermutungen, was Zoes Eltern ihr verschweigen. Eine der Ersten hat sich dann tatsächlich bestätigt. Welche Rolle Elias und Niklas bei dem Gedächtnisverlust spielen wird allerdings nicht aufgelöst.
Das Buch endet sehr abrupt, mit einem ganz bösen Cliffhanger. Ich kann es daher kaum erwarten den zweiten Teil „Brennt die Schuld“ zu lesen. Er erscheint am 24.10.2016.
Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll und sehr liebevoll, es gibt kaum eine Seite ohne Illustrationen. Allerdings stören die Bilder auf manchen Seiten sehr den Lesefluss. Dunkle Schrift auf grauem Untergrund lässt sich schwer lesen. Sehr schön fand ich die Gestaltung der SMS-Mitschnitte in Form von Sprechblasen.
Fazit: Spannender und origineller Jugendthriller. 4 von 5 Sternen.
In diesem Buch geht es um eine anfangs namenslose Protagonistin, die übrigens Zoe heißt. Eines Tages wacht Zoe am Ufer eines Flusses auf und ihre Erinnerung ist weg. Nicht nur die an das was ihr passiert ist und weshalb sie nun an diesem Flussufer liegt, sondern auch die Erinnerung an sich selbst. Sie weiß nicht mehr wer sie ist beziehungsweise wer sie war bevor sie ohne Erinnerung aufgewacht ist...
Das sagt definitiv mehr aus als der Klappentext hinten auf dem Buch. Ich bin jetzt schon länger um das Buch herum geschlichen, weil es einen schon neugierig macht, aber mich hat der Klappentext immer etwas abgeschreckt, da er kaum etwas über das Buch aussagt. Als dann die Lesung in der Buchhandlung Rombach in Freiburg bekannt gegeben wurde, dann war mir klar, dass ich dieses Buch trotz all meiner "Zweifel" lesen muss. Denn ich wollte unbedingt zu dieser Lesung gehen und natürlich wollte ich nicht unvorbereitet sein. Tja, dann bin ich in die Buchhandlung, hab das Buch geholt und natürlich sofort angefangen es zu lesen. Ob ihr es glaubt oder nicht: ich wollte es nicht mehr weglegen, obwohl ich am Anfang echt verwirrt war. Denn als Leser weiß man genauso wenig/viel wie die Protagonistin und man hat so viele Gedanken. Das hat so verwirrt, aber ich war auch so neugierig. Ich wollte unbedingt wissen was mit der Protagonistin passiert ist und ihr wisst gar nicht wie schlimm es am Anfang war nicht zu wissen wie die Protagonistin heißt! Also liebe Heidrun Wagner, falls du das hier liest: es grenzt als Foltern an, wenn man als Leser das Gefühl hat gar nichts zu wissen! Aber jetzt werde ich lieber mal wieder "professionell": ich habe es genossen, dass dieses Buch so viel Spannung mit gebracht hat. Ich muss auch sagen, dass ich noch nie ein Buch mit ähnlicher Thematik gelesen habe. Also, dass die Protagonistin keine Erinnerung mehr hat. Also war es für mich etwas Neues, weshalb es einen Pluspunkt gibt! Ich bleibe mal kurz beim Inhalt, denn passend zu diesem gab es auch Illustrationen von Miri D'oro und ich mich sagen, dass diese die Geschichte perfekt ergänzt haben. Außerdem sieht man selten bis gar nicht illustrierte Jugendbücher. Bei Kinderbüchern hört es eigentlich auf und das finde ich teilweise echt schade, denn es gibt so viele Bücher, die man illustrieren kann. Daher gibt es auch hierfür einen Pluspunkt. Manchmal hat es etwas gestört, da es echt vom Text abgelenkt hat, aber ich bin trotzdem begeistert von den Illustrationen. Genial fand ich auch, dass die Typen auch illustriert waren (und Spoiler: sie sehen gut aus😏). So, vom Inhalt zu den Illustrationen zu den Typen. Das bedeutet, dass jetzt die Charaktere dran sind. Ich fang jetzt einfach mal bei der Protagonistin an, weil es sich ja so gehört und sie mit Abstand der wichtigste Charakter in diesem Buch ist. Ich finde sie war einem sehr sympathisch und so wie sie gestaltet war konnte man sich sehr gut in sie hinein versetzen. Aber ich muss an dieser Stelle, dass sie mich auch teilweise genervt hat, jedoch schätze ich, dass das daran lag, dass ich ihre Situation nicht komplett nachvollziehen kann. Denn schließlich habe ich so etwas noch nie selbst erlebt. Neben Zoe gibt es auch noch andere Charaktere (wer hätte das gedacht?!). Zu einem hat man Elias, den jungen Mann, der Zoe findet und Niklas, den Krankenpfleger. Beide haben so ihre tollen, aber auch geheimnisvollen Seiten und ich schätze, dass man in den Folgebänden mehr über die zwei erfahren wird. Aber im Moment ist mir Niklas sympathischer, auch wenn ich kaum etwas über ihn weiß. Bei Elias erahne ich etwas, aber das will ich hier nicht preis geben, da es ein eventueller Spoiler sein könnte. Zum Cover möchte ich auch noch etwas loswerden: und zwar finde ich dieses echt schön vor allem, wenn man weiß, dass es mit den zwei Folgebänden ein komplettes Bild und einen kompletten Satz bildet, dann ist es definitiv noch genialer. (Der Satz: "Wenn du vergisst" "Brennt die Schuld" "In deinem Herzen") Was an diesem Cover besonders ins Auge sticht sind die verschiedenen Lagen und diese Papieroptik. So, und jetzt muss ich mich über eine Kleinigkeit aufregen, und zwar das Ende. Man kann doch nicht einfach so den Leser mit diesem Cliffhanger stehen/sitzen lassen! Das geht gar nicht. Dieses Ende war einfach so schockierend und es war so unerwartet! Es hat einfach noch mehr Fragen aufgeworfen und man will unbedingt weiter lesen. Ich weiß nicht wie ich das aushalten soll mit meinem Kaufverbot!
Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall 4 von 5 möglichen Sternen und ich kann es kaum erwarten bis mir ein lieber Mensch den zweiten Teil schenkt, weil ich mir ein Kaufverbot gesetzt habe, um meinen SUB abzubauen. Aber lest das Buch, falls ihr es noch nicht getan habt!
4,5 Sterne. Ein faszinierendes und spannendes Lesevergnügen ( durchaus auch im Erwachsenenalter), wenn man Jugendbücher mag, sehr zu empfehlen. Insbesondere aufgrund der besonderen detailverliebten Aufmachungen mit den Illustrationen von Miri D'oro, die mie bereits in anderen Büchern super gefallen und mich auch hier begeistert haben. 😊 Jetzt nach dem Ende umso mehr voller Vorfreude auf Band 2! ♥️
Inhalt: Band 1 der Mystery Romance mit Thrill für Mädchen Stell dir vor, du wachst auf und weißt nicht mehr, wer du bist. Stell dir vor, deine Zeichnungen zeigen Erinnerungssplitter voller Schmerz und Dunkelheit. Stell dir vor, du hast ein Geheimnis, das dein ganzes Leben zerstört hat. Stell dir vor, du könntest mit jemandem noch einmal neu anfangen. Würdest du dich erinnern wollen? Revolutionär neu und anders: In "Wenn du vergisst" erzählen Text und Bild die Geschichte von Zoe, die sich von einem Tag auf den anderen an nichts mehr erinnern kann, gemeinsam. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Seit ich als Junior Lektorin dabei bin, schätze ich die Oetnger34-Editionen noch mehr als vorher. Mit Wenn du vergisst startet eine Trilogie von Heidrun Wagner und der Illustratorin Miri D’Oro, auf die ich schon im Vorfeld sehr gespannt war. Das zeitgenössische Jugendbuch hat nicht nur eine interessante Thematik. Sie vereint Wort mit Bild und man erfasst nur mit beidem in der Kombination die gesamte Story. Ich liebe dieses Format und war gespannt wie gut es von Oetinger34 umgesetzt wurde und finde nach dem Lesen, dass es durchaus funktioniert. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass ein bisschen mehr Bedeutung in den Zeichnungen steckt, an anderen Stellen war das ausreichend, aber insgesamt kann ich sagen, dass mich der Auftakt sehr begeistert hat. Die Vorstellung ohne jegliche Erinnerung und ohne irgendwelche Hinweise, ja, nicht einmal einen Geldbeutel in der Tasche, in der Natur aufzuwachen und überhaupt nicht zu wissen, wo man ist oder wer man ist, stelle ich mir schrecklich vor. Genauso geht es Zoe doch sie hat Glück. Ein Junge, Elias, findet sie jedoch zum Glück und bringt sie ins Krankenhaus, wo dann alles seinen weiteren Weg findet. Ich denke genau das, was Zoe passiert ist, ist etwas, was zu den wohl häufigsten Ängsten bzw. schlimmsten Situationen gehört, die man sich als Kind vorstellen kann. Man verspürt die gleiche Hilflosigkeit wie in einem schlechten Traum und muss Stück für Stück versuchen, sich zu erinnern und gleichzeitig mit einem Leben klar kommen, das einem fremd und unbekannt erscheint, obwohl es das eigene ist. Dieses Gefühl beschreibt Heidrun Wagner sehr gut und gleichzeitig werden durch einige Ungereimtheiten in Zoes Leben auch noch eine Menge Fragen aufgeworfen. Irgendwas scheint nicht in Ordnung zu sein und das ruft eine mysteriöse Atmosphäre hervor, die die Spannung gesteigert hat. Der Leser weiß genauso viel, wie Zoe und gemeinsam muss einem Geheimnis auf die Spur gegangen werden. Dabei ist Wenn du vergisst eines dieser typischen Bücher, die man allein aus dem Grund zu Ende lesen will, um mehr Fragen beantwortet zu bekommen. Da es sich allerdings um eine Trilogie handelt, wird der Leser zumindest zur Hälfte noch im Unwissen gelassen. Ein Buch für lange Lesenächte ist es dadurch aber auf jeden Fall und hat man es erst einmal beendet, mag man sofort weiterlesen. Ich bin absolut begeistert von dem Buch und kann es eigentlich bedenkenlos empfehlen. Es hat nicht den Anspruch tiefere Dinge zu vermitteln sondern ist einfach sehr unterhaltend und das darf ein Buch zwischendrin auch gerne einfach mal sein. Was ich mir nur sehr gewünscht hätte und was auch hoffentlich in den nächsten Büchern passiert ist eine Veränderung bei Zoe. Natürlich war Zoe in diesem Band noch sehr damit beschäftigt herauszufinden, wer sie überhaupt ist aber ich hatte manchmal meine Probleme mit ihr. Sie ist sehr hitzköpfig und teilweise doch sehr anstrengend gewesen und ich wünsche mir bei ihr eine erkennbare Entwicklung, wie bei so vielen Protagonistinnen und Protagonisten im Jugendbuch. Ich bin daher gespannt auf die nächsten Bände. Fazit: Wenn du vergisst ist der Auftakt einer mysteriösen und spannenden Trilogie rund um Zoe und den Versuch, ihr Gedächtnis wieder zu bekommen. Das Buch sorgt für ein kurzweiliges Lesevergnügen und durch die besondere Verbindung von Text und Illustration wird das Buch zu etwas einzigartigen. Können Illustrationen in Jugendbüchern funktionieren? Definitiv ja! Vielen Dank an die Netzwerkagentur Bookmark und Oetinger34 für das tolle *Rezensionsexemplar.
Wenn du vergisst von Heidrun Wagner und Miri D’Oro
Zum Inhalt: Eine junge Frau wacht ohne jegliche Erinnerungen auf, sie weiss nicht einmal wie sie heisst. Sobald sie sich an irgendetwas zu erinnern versucht fühlt es sich an als renne sie gegen eine undurchdringliche Wand. Sie wird in ein Krankenhaus gebracht wo ihr alle möglichen Fragen gestellt werden, doch sie kann keine davon beantworten. Selbst als sie ihren angeblichen Namen, Zoe, erfährt, regt sich nichts. Nur wenn sie zeichnet scheinen Erinnerungsfetzen zurück zu kommen, doch diese sind voller Schmerz und Leid. Was ist mit ihr passiert? Will sie sich überhaupt an diese schrecklichen Dinge erinnern?
Meine Meinung: "Wenn du vergisst" hat mich besonders aufgrund der Verbindung von Geschichte und Zeichnungen neugierig gemacht. Ich hatte natürlich auch schon Bücher mit Illustrationen gelesen, doch hier spielen die Zeichnungen noch eine weit grössere Rolle, sie sind ein wichtiger Teil der Geschichte und mir hat diese Verbindung super gefallen. Die Zeichnungen selbst haben mir grösstenteils auch echt gut gefallen, sie sind von der Art her ziemlich unterschiedlich, von wunderschönen, detaillierten Zeichnung bis zu groben Skizzen ist alles dabei und unterstreicht damit meistens gelungen den Gemütszustand unserer Protagonistin.
Der komplette Gedächtnisverlust der Protagonistin und die vielen offenen Fragen zu Beginn des Buches haben für einen fesselnden Einstieg gesorgt und ich konnte das Buch anfangs echt kaum aus der Hand legen. Zudem konnte ich auch die Verlorenheit und Hilflosigkeit der Protagonistin und auch das dadurch entstehende Misstrauen gut nachvollziehen. Doch irgendwann im Verlauf der Geschichte hätte ich mir gewünscht, dass langsam auch gewisse Dinge aufgelöst werden. Denn so viel Spass es auch gemacht hat mit der Protagonistin mit zu rätseln, hatte ich doch irgendwie das Gefühl die Geschichte schweift etwas ab und ich fand auch das Verhalten von Zoe nicht mehr immer ganz glaubhaft.
Eines meiner Hauptprobleme dabei war das sich anbahnende Liebesdreieck. Denn natürlich lernt Zoe im Spital direkt zwei ziemlich gutaussehende Typen kennen, die ein Interesse an ihr haben und zu denen sie sich hingezogen fühlt. Während ich Zoes Missvertrauen, beispielsweise gegenüber ihren Eltern, gut nachvollziehen konnte, konnte ich nicht verstehen woher ihr Vertrauen in Niklas und Elias herstammt. Auch das Verhalten der beiden konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, genauso wenig das Verhalten von Zoes Eltern.
Jeder scheint irgendetwas zu verbergen zu haben und für mich war einfach nicht wirklich schlüssig weshalb diese ganze Geheimnistuerei notwendig sein sollte. Dadurch hat mich das Buch schlussendlich, trotz der fesselnden und kurzweiligen Erzählweise, ziemlich ernüchtert zurückgelassen, denn erst auf den letzten Seiten beginnt sich das Geheimnis endlich zu lüften und so blieb bei mir der Eindruck, dass in diesem Teil eigentlich kaum etwas Wichtiges passiert ist und hauptsächlich Spannung für den zweiten Teil aufgebaut wurde.
Fazit: Obschon mir das Konzept mit der Verbindung zwischen Geschichte und Illustrationen wirklich gut gefallen hat und mich auch der Anfang des Buches fesseln konnte, stellte sich im Verlauf der Geschichte bei mir leider die Ernüchterung ein. Ich fand das Verhalten der meisten Figuren schlicht nicht nachvollziehbar und schlussendlich passierte für mich in der Geschichte auch einfach zu wenig um mein Interesse halten zu können.
Als Zoe zu sich kommt, sind all ihre Erinnerungen weg. Sie weiß nicht einmal wie sie heißt, geschweigenden wer ihre Familie ist oder ihre Freunde. Sie wird von dem Medizinstudent Elias aufgelesen, der sie in ein Krankenhaus bringt. Zoe ist völlig verunsichert, aber der Pfleger Niklas hilft ihr wo er kann. Dann endlich findet die Polizei ihre Eltern, aber Antworten können diese Zoe auch nicht geben. Was ist wirklich passiert und warum sind ihre Eltern so komisch zu ihr?
Bei dem Buch handelt es sich um 1. Teil einer neuen Mystery Romance mit Thrill aus dem Hause Oetinger 34. Das besondere an dieser Reihe ist, dass die kompletten Bücher illustriert wurden. Das hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und ich wollte unbedingt wissen, ob mir das gefällt. Insgesamt fand ich das Konzept sehr interessant und abenteuerlich, aber ich muss auch sagen, dass mich die Zeichnungen manchmal zu sehr abgelenkt haben. Die Handlung wird manchmal dadurch etwas zu überladen und es kann durchaus zu einer Reizüberflutung kommen durch die ganzen Bilder. Die Handlung an sich fand ich umheimlich spannend, das wurde sehr gut umgesetzt. Nach und nach kommen Zoes Erinnerungen zurück, zwar nur bruchstückhaft, aber erschreckend. Jeder scheint etwas vor Zoe zu verbergen und man weiß eigentlich gar nicht, wem sie vertrauen kann. Ich fand es etwas seltsam, dass Zoe Elias und Niklas so sehr vertraut, ohne dass sie die beiden kennt. Das Verhältnis zwischen ihnen war mir einfach zu vertraut. Auch hat es mich gestört, dass Niklas als einfacher Pfleger bei einem Arzt durchsetzten kann, dass bei Zoes Medikamente abgesetzt werden. Das fand ich sehr unrealistisch. Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte an dem Buch hatte, konnte es mich letztendlich überzeugen und bekommt 4 von 5 Punkten.
Naaaaaja. Ich weiß nicht vielleicht liegt es einfach daran, dass ich einfach lieber Fantasybücher lese, als Romane, aber ich mochte das Buch nicht wirklich sehr. Es war okay, aber erst die letzten fünf Seiten haben meiner Meinung nach so ein wenig Spannung erzeugt. Vor allem am Anfang war der Schreibstil wie ein innerer Monolog und somit sehr anstrengend. Es wurde dann besser. Aber auch die Protagonistin war mir nicht wirklich sympathisch. Grundsätzlich war die einzige Person, die mir so wirklich sympathisch war, ein Mädchen das nur einen kurzen Auftritt und das nicht mal persönlich sondern in Form eines Briefes hatte. Es gab einige Stellen, bei denen ich die Handlung der Personen nicht mal im Geringsten nach voll ziehen konnte. Manches ergab irgendwann einen Sinn, doch das meiste nicht und ich bin mir sicher, dass es das auch nicht mehr tun wird. Eines muss ich dem Buch trotzdem lassen, es konnte die Gefühle der Hauptperson echt gut rüber bringen, aber ja, ansonsten war es eher langweilig. Ob ich Band zwei und drei noch lesen werde, weiß ich nicht. Wahrscheinlich schon, denn ich kann es nicht leiden, wenn ich Reihen angefangen und nicht beendet habe, aber wie lange es wohl dauern wird, ist so eine Frage.
Ok, das Ende habe ich schon ab der Mitte vorhergesagt. Aber ok, wenigstens gab es eine Teilauflösung am Ende des Bandes, hatte schon befürchtet das würden sie jetzt drei Bänd lang aussitzen. Das ist auch so ein bissel meine Kritik, im ganzen Buch passiert eigentlich nichts außer dass das Mädel versucht sich zu erinnern. Nebenher fängt sie etwas mit zwei Typen gleichzeitig an, ich finde das Lovetriangle hätte es nicht gebraucht. Zumindest hielt die ungewissheit was passiert ist die Spannung hoch. Die Illustrationen sind auch ganz nett, aber teilweise etwas viel, vor allem da sie nicht immer was mit der Story zu tun haben und einem das Lesen erschweren.
Ich habe dieses Buch schon einmal gelesen. Und ich war in der Bücherei und habe dieses Buch gesehen und mir spontan gedacht ja ich nehm’s mit. Ich habe dieses Buch sehr schnell gelesen. Ich liebe dieses Buch. Es ist eher für 12 jährige. Ich lese Bücher für erwachsene und bin auch diesen schreibstil gewohnt. Ihr schreibstil war nicht schlecht. Aber er hat mich halt an ein typisches Jugendbuch erinnert. Und ich mag Jugendbücher irgendwie nicht so. Es erinnert mich daran wie in meinem Bio Buch über die Pubertät gesprochen wird. Aber trotzdem fand ich das Buch sehr spannend und toll. Zum Glück habe ich den 2. band schon daheim. Der cliffhänger….
Richtig spannend, leicht zu lesen! Ich sag nur super Buch ... Hab den 2.leider noch nicht gelesen bin schon so gespannt wegen dem Cliffanger am ende ;)
Klapptext: Band 1 der Mystery Romance mit Thrill für Mädchen
Stell dir vor, du wachst auf und weißt nicht mehr, wer du bist. Stell dir vor, deine Zeichnungen zeigen Erinnerungssplitter voller Schmerz und Dunkelheit. Stell dir vor, du hast ein Geheimnis, das dein ganzes Leben zerstört hat. Stell dir vor, du könntest mit jemandem noch einmal neu anfangen. Würdest du dich erinnern wollen?
Meine Meinung: Durch die Liebe Jessy von MelodyofBooks bin ich auf dieses Wunderbare Buch aufmerksam geworden. Und ich bin ihr sehr dankbar dafür, denn dieses Buch ist einfach nur toll.
Man ist sofort in der Geschichte drin, ohne großes drum herum Geplänkel. Man kann sich absolut in diese Geschichte fallen lassen und man findet sich Perfekt in der Story ein. Man ist die ganze Zeit mit am Rätseln und überlegen was dahinter stecken mag. Wir haben keine großen Längen in der Geschichte, was ich Super fand. Dieses Buch bringt zudem alles mit was ich mir erhofft habe. Spannung, Thrill und ein wenig Romanze. Der Nervenkitzel ist sehr hoch gehalten und fesselt einen.
Die Charaktere sind auch super heraus gearbeitet. Unsere Protagonistin (ich nenne jetzt extra keinen Namen) ist am Anfang sehr Verwirrt und Ängstlich, was nicht verwunderlich ist. Trotzdem Gewinnt sie mit der Zeit an Stärke, trotz so einer extremen Situation. Sie wird so ehrlich und Sympathisch rüber gebracht, das man sich Perfekt in sie hinein versetzen kann. Ihre Eltern kommen sehr komisch rüber. Man merkt das sie Ihr nicht die Wahrheit sagen und fragt sich die Ganze Zeit wieso. Zudem haben wir noch zwei sehr nette Junge Männer, die unterschiedlicher nicht sein können. Der eine ist von Anfang an total Nett und hilft ihr wo er nur kann. Der andere zieht sich eher zurück und geht ihr aus dem Weg. Als er sich ihr dann doch nähert merkt man schnell das er was zu verbergen hat. Die Frage ist nur was.
Wir werden mit einem Super Spannenden Ende zurück gelassen, was einen sehr neugierig auf Teil zwei macht. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter gehen mag.
Der Schreibstil von Heidrun Wagner ist echt klasse. Das Buch hat sich super toll Lesen lassen. Ich habe nur ein Paar Stunden dafür gebraucht. Die Autorin hat es geschafft einen wirklich in die Geschichte hinein zu Katapultieren. Man hat richtig das Gefühl selber Teil dieser Story zu sein. Das hat mir äußerst gut gefallen.
Die Aufmachung von dem Buch ist echt mal was anderes. Die Illustrationen von Miri D'oro sind sehr toll. Es sind wunderbare Bilder, die einen bei dieser Geschichte begleiten. Teilweise wirken die Seiten sehr unruhig, wo man sich auch erst mal dran gewöhnen muss, aber es Passt Perfekt zu der Geschichte. Das Cover und das gesamte Buch sind ein Absoluter Hingucker und verdienen einen Ehren platz im Bücherregal.
Bewertung: Eine unglaublich tolle Geschichte, mit wunderschönen Illustrationen. Die einem wirklich Lust auf mehr machen. Ich kann jetzt schon sagen das es einer meiner Jahres Highlight wird. Ganz, ganz dicke 5 Sterne von mir für dieses tolle Buch.
Die Reihe: Band 1: Wenn du Vergisst Band 2: Brennt die Schuld Band 3: In deinem Herz
Die genannten Fakten sind der Website vom Oetinger Verlag entnommen
An dieser Stelle möchte ich dem Verlag meinen Dank aussprechen, dass er mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Das Cover des Buches ist wirklich etwas anderes und man erkennt gleich den Wert der Zeichnungen, die auch im Buch immer und immer wieder eine grosse Rolle spielen. Stell dir vor, du wachst auf und weiss nicht, wer du bist oder was du da machst, du weisst nicht mehr, was gestern oder letzte Woche passiert ist und es scheint auch niemanden zu geben, der dich vermisst, weil dich niemand zu kennen scheint. Das Mädchen, was diesen Albtraum durchlebt, stellt sich später als Zoe heraus, aber trotzdem weiss sie nicht mehr, was in der Zeit vor ihrer Amnesie geschehen ist. Als dann ihre Eltern gefunden werden, sie ihren Namen erfährt, aber trotzdem nicht das Gefühl von zu Hause bekommt, zweifelt Zoe an sich selber. Sie spürt, dass da etwas nicht in Ordnung ist, vertraut ihrem Gefühl, kann es aber nicht weiter beschreiben... Neben den Gefühlen in ihrer Familie lernt Zoe noch Elias und Niklas kennen und hat bei beiden erst das Gefühl, dass sie ihnen vertrauen kann, aber auch diese Gefühle werden immer und immer wieder durcheinander gewirbelt... Zoe ist als Charakter für den Leser lange recht fremd, was aber daher kommt, dass sich Zoe selber fremd ist und sich selber nicht kennt, aber trotzdem ist Zoe eine interessant Der Schreibstil von Heidrun Wagner ist flüssig zu lesen, wird aber immer wieder von den wirren Gedanken von Zoe unterbrochen. Diese Unterbrechungen sind aber passend zu der Geschichte, daher kann man das nicht als Negativpunkt für den Stil auslegen. Der Einstieg in die Geschichte verwirrt zu Beginn etwas, was aber auch an der Situation von Zoe liegt. Die Spannung bleibt über die gesamte Buchlänge wirklich hoch, auch wenn es immer mal wieder etwas kleine Erholungsphasen gibt, in denen man glaubt, dass sich nun alles aufklärt, aber das passiert dann immer nicht und wird dann immer wieder durch äußere Einflüsse verhindert. Miri D'Oro, die Illustratorin für das Buch ist, schafft mit ihren Zeichnungen wirklich eine Durchzeichnung des Buches und man sieht das, was auch Zoe in ihrem Kopf hat. Durch die Zeichnungen erlebt man die Geschichte wahnsinnig intensiv und taucht völlig ins Zoes Kopf und Gedanken ab. Das Buch wird für Mädchen von 14 - 16 Jahren empfohlen, aber man kann es auch als älteres Mädchen oder junge Frau noch lesen, allerdings sollte man sich auf die Geschichte einlassen können, weil sonst langweilt man sich in der Geschichte.
Fazit: Mit Wenn du vergisst schafft Heidrun Wagner einen spannenden Auftakt zu einer neuen interessanten Mystery-Romance-Thrill-Serie für Mädchen, die aber auch Mädchen über 16 Jahre anspricht. Miri D'Oro zeichnet wirklich das Buch so wahnsinnig gut, dass man immer und immer wieder aufs neue von den Zeichnungen begeistert ist. Die Geschichte um Zoe entspinnt sich erst langsam, aber gerade das biete den Raum, in Zoes Gedanken reinzuschauen und als Leser zu erleben, was alles passieren kann, wenn man sein Gedächtnis verliert.
Was passiert, wenn du aufwachst und dich an nichts mehr erinnern kannst?
Als sie in der Nähe des Flusses zu sich kommt, sieht sie nur den blauen Himmel, dann die grauen Augen eines Mannes, der sich über sie beugt. Doch weiß sie nicht, wie sie dorthin gekommen sein könnte. Noch weniger weiß sie, wer sie ist oder wo sie ist. Der junge Mann, Elias, bringt sie in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo sie gründlich untersucht wird. Doch von den Erinnerungen kehrt nichts zurück. Ganz langsam muss sie sich in ihr Schicksal fügen und versuchen, ihrem Leben auf die Striche zu kommen. Doch was passiert, wenn die Erinnerungen keine schönen sein werden? Sollten diese dann für immer begraben bleiben?
Der erste Teil dieser äußerst dramatischen, zeitgleich aber auch spannenden Jugendbuch-Reihe liest sich nicht nur leicht und flott, sondern zerrt auch mächtig an den Nerven der Leser.
Die Debütautorin Heidrun Wagner hat mit dem Werk „Wenn du vergisst“ einen hervorragenden Start hingelegt, denn diese Geschichte verlangt einfach nach mehr. Aber nicht nur ihre Arbeit, auch die der Zeichnerin Miri D´Oro ist es zu verdanken, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist. Jede Seite wurde mit passenden und bildlichen Zeichnungen versehen, wodurch auch der Betrachter es leicht hat, sich ganz auf die Erzählung einzulassen. Diese Verzierungen sind wirklich etwas ganz Spektakuläres, denn so wird aus einem simplen Buch ein richtiger Hingucker.
Im Fokus des Geschehens steht das Mädchen, das sich an nichts mehr erinnern kann. Der Leser ist hautnah mit dabei und erfährt dabei aus ihrer Sicht alle Details, was auch sie erfährt. Das wirkt gerade zu Beginn noch etwas bizarr und verstörend, doch das ist genau die gleiche Situation, in der sich die junge Protagonistin befindet. Deshalb liest es sich authentisch und aufregend. Zusätzlich steht immer die Frage im Raum, wer etwas vor ihr verheimlicht und welches Geheimnis hinter ihrer Vergangenheit steckt. Es ist packend und fesselnd, sich auf diese Erlebnisse einzulassen und gemeinsam mit dem Mädchen nach Antworten zu suchen.
Eine perfekte Aufmachung sorgt für zusätzliche Lesefreude!
Mein persönliches Fazit: Dieses Buch beinhaltet hundertprozentiges Suchtpotenzial. Mittels einer rasanten Entwicklung, einer tollen Protagonistin und einer dramatischen Handlung konnte ich das Buch in einem Rutsch verschlingen. Die Autorin hat mich mit ihren Worten verzaubert und mich in eine ganz andere Welt entführt. Ich habe mit gefiebert und bis zum Ende auf Antworten auf die vielen, offenen Fragen gehofft. Deshalb freue ich mich auch schon jetzt auf die Fortsetzung, denn nach diesem Cliffhanger, muss ich einfach wissen, wie es weitergehen wird. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.
Zoe weiß nicht mehr, wer sie ist. Als sie allein im Wald aufwacht und orientierungslos herum irrt, wird sie zum Glück von dem gutaussehenden Elias gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Schnell wird Zoe klar, dass die Ärzte etwas vor ihr geheim halten. Vehement versucht sie, sich zu erinnern, doch dass sie ständig düstere Bilder zu Papier bringt führt nur zu noch mehr Angst und Irritation. Was verbirgt sich in ihrer Vergangenheit?
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Zoe geschrieben, sodass man ihr und ihren Gefühlen sehr gut folgen kann. Dennoch konnte ich ihre Handlungen manchmal nicht nachvollziehen und hätte mir gewünscht, die hätte manchmal ein bisschen mehr nachgedacht. Dennoch hat mir Zoe insgesamt gut gefallen. Sie ist, wie nicht anders zu erwarten, durch ihren Gedächtnisverlust sehr verstört, dennoch gibt sie nicht auf und versucht, sich möglichst selbst zu helfen, als ihr sonst niemand helfen will.
Die Story wirft den Leser von Anfang an mitten rein ins Geschehen, wobei wir durch die Perspektive ebenso im Dunkeln tappen, wie auch Zoe es tut. Schnell wird klar, dass man nicht weiß, wem man trauen kann, die Ärzte verhalten sich merkwürdig und auch ein paar der anderen Protagonisten, die ich jetzt nicht spoilern möchte legen ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag. Den meisten konnte ich dadurch auch tatsächlich nicht allzu viel abgewinnen. Aber ein paar Ausnahmen gab es natürlich, die ich mochte. Insgesamt war es fast durchgehend spannend und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.
Die Innengestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die vielen kleinen Zeichnungen und Schnörkel haben das Lesevergnügen zu etwas ganz besonderem gemacht. Man konnte sich die Szenen sehr gut vorstellen und mit Zoes Vorstellungen und Beschreibungen einfach wunderbar vergleichen. Mal was ganz anderes und sehr originell umgesetzt..
Fazit
Eine sehr spannende Story auf deren Fortsetzung und Auflösung ich schon sehr gespannt bin. Der Bilder-Aspekt hat das Ganze enorm bereichert, sodass man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Eine völlig neue und gelungene Leseerfahrung.
Wenn du vergisst hat mich vor allem durch seine Zeichnungen angezogen, die das geschriebene Wort perfekt unterstützen und unterstreichen, sodass man sich vor allem die Protagonistin Zoe, aber auch andere Situationen besser vorstellen kann bzw. ein direktes Bild vorgesetzt bekommt. Am Anfang weiß man einfach gar nichts und das macht es so unfassbar spannend und drängt den Leser dazu schnell weiter zu lesen. Man ist so ahnungslos wie die Protagonistin selbst. Das fand ich richtig gut!
Mit der Zeit passieren seltsame Gespräche, die vermuten lassen, dass das Ganze nicht so ganz ein Unfall war, sondern vielleicht geplant oder Zoe in irgendwas verwickelt war, das gefährlich ist? Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass man auch am Ende nicht alles versteht und weiß und nur gewisse Sachen ans Licht kommen. Wäre es ein Einzelband, hätte ich mich etwas betrogen gefühlt, da das wichtigste fehlt. Aber es ist kein Einzelband und die Geschichte geht noch weiter. Ich freue mich drauf!
Die Zeichnungen sind in schwarz-weiß gehalten und ziehen sich immer über die gesamte Seite. Oftmals wird der Text um Zeichnungen herum positioniert oder manchmal auch ganz weggelassen um der Seite Raum für ausdrucksstarke Bilder zu geben. Manchmal war es allerdings auch so, dass die Schrift etwas schwerer zu lesen war, aufgrund des grauen oder wilden Hintergrunds. Aber wirklich schlimm war es nicht! Gegen Ende hat sich ein Geheimnis herauskristallisiert mit dem ich zwar geahnt, aber nicht gerechnet hätte, da ich nicht erwartete, dass das Buch so eine Richtung einschlägt. Aber mir gefällt es sehr gut und ich mag unbedingt die weiteren Bände lesen.
Fazit
"Wenn du vergisst" hat mich echt begeistert. Ich finde es toll, dass auch der Leser zu Beginn einfach überhaupt nichts weiß und mit der Protagonistin zusammen alles herausfindet und sich Gedanken zu ihrer Geschichte macht. Zwar weiß man auch am Ende noch nicht das Grundlegendste, allerdings wurde ein großes und wichtiges Geheimnis gelüftet. Spannende Geschichte! 5/5 Punkte.
Im Auftakt der neuen Jugendreihe von Heidrun Wagner mit Illustrationen von Miri D'Oro geht es um ein junges Mädchen, dass eines Tages an einem Flussufer aufwacht – verletzt und ohne jegliche Erinnerung. Sie weiß weder, was passiert ist, noch wer sie überhaupt ist.
Meine Meinung:
Die Inhaltsangabe habe ich bewusst sehr knapp gehalten, denn ich finde, man sollte sich am besten ohne großes Vorwissen in diese Geschichte fallen lassen. Zugegeben, die Grundidee vom Mädchen, dass sich an nichts mehr erinnern kann, ist vielleicht nicht die originellste, aber das macht die Autorin durch höchste Spannung wieder wett. Denn wenn dieses Buch eines ist, dann spannend. Wir wachen als Leser mit unserer Protagonistin auf und wissen erst einmal gar nichts – auch nicht wem wir vertrauen können. Gemeinsam mit der zunächst namenlosen Protagonistin heißt es also, herauszufinden, was passiert ist – und das lässt einen förmlich an den Seiten kleben. Dazu trägt auch der jugendlich-angenehme Schreibstil der Autorin bei.
Die Protagonistin ist sympathisch, ihre Gefühle, die Verzweiflung und Unwissenheit authentisch dargestellt. Die anderen Charaktere sind zunächst undurchsichtig, wodurch man sich ständig fragt, wer etwas zu verbergen haben könnte. Leider ging mir die aufkeimende Liebesgeschichte doch etwas zu schnell, was mein größter Kritikpunkt am Buch ist.
Ein großer Pluspunkt des Buches sind sicherlich die Zeichnungen von Miri D'Oro, die jede einzelne Seite schmücken. Diese illustrieren nicht nur die Geschichte, sondern ergänzen auch Gedanken der Protagonistin, die so im Text nicht vorkommen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich musste mich zugegebenermaßen erst in das Zusammenspiel von Text und Bild einfinden, da das eine vom anderen teilweise ablenkt. Nach einiger zeit legt sich das aber.
Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Geschichte für junge Leser, die durch Spannung und wunderbare Illustrationen besticht. Einziger Wermutstropfen ist die Liebesgeschichte, die ich etwas überhastet fand.
Ein grandioses Buch Mut super viel Spannung. Erst hatte ich wenig Zeit zum Lesen und kam wirklich langsam voran, doch der Samstag Morgen hat alles verändert und so habe ich heute morgen weiter gelesen und war total fasziniert von der Spannung, ich könnte das Buch gar nicht aus den Händen legen und habe richtig mitgefiebert, das habe ich am Anfang gar nicht vermutet, saß es mich so begeistert. Ich freue mich tierisch auf Teil 2, der noch heute begonnen wird!
Dies Buch hat mich wegen der Verbindung von Geschichte und Zeichnungen sehr neugierig gemacht. Ich habe es jetzt gelesen, weil ich am Ende Mai eine Deutsch-Prüfung habe und ich will ein bisschen üben.
Das war leider das falsche Buch, um mein Deutsch aufzufrischen. Der Schreibstil ist echt besonders: er sieht wie ein Strom des Bewusstseins aus. Es gibt viele Sätze, die nur durch Kommas verbindet sind aber... Ja, manchmal war es ein bisschen schwer zu lesen. Selbstverständlich könnte ich nicht den Styl nicht nachahmen, wenn ich meine Prüfung schreiben wird. Das würde als ein 0 gelten...
Am Anfang war die Geschichte sehr interessant. Aber dann gibt es zu viele Geheimnisse und Leute, die nicht sagen, was sie wissen. Es gibt viele Seiten, wo die Figuren miteindander sprechen und nichts sagen. Ich habe fast meine Geduld verloren. Alle wissen, was es passiert ist aber niemand spricht! Oder sie sagen nur «Pass gut auf dich auf!» oder «Vertrau ihm nicht!»
Ich war nicht mal vom Liebesdreieck begeistert. Die Hauptfigur, Zoe, wacht sich auf und sie kann sich an nichts erinnern. Schon am ersten Tag trifft sie zwei traumhaften Jungen und sie verknallt in einen von denen aber sie ist auch für den anderen interessiert. SIGH!
Zoes Eltern sind... oh my! Es scheint aus, als ob sie niemals ein Kind gehabt hätten. Wie können sie sich so verhalten? Nein, du darfst nicht rausgehen; nein, du darfst nicht Klavier spielen; nein, du darfst nicht zeichnen. Ich konnte die Mutter nicht ertragen.
Dann, nach 234 Seiten erfahren wir, was es wirklich passiert ist. Und dann endet das Buch! Das war gemein, weil dies Buch nicht genug Antworte gegeben hat.
Ich mag die Zeichnungen und sie passen gut zum Text.