Fabian Priors erster Fall „Der Körper unter ihr regte sich nicht. Stattdessen gab er nach. Da, wo eigentlich Rippen den Brustkorb stärken sollten, war nichts als eine weiche Masse unter ihrer Hand zu spüren."
Als Josi erkennt, wer die bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leiche ist, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg. Dieser Tote ist ihr bester Freund Dirk. Was hat ein geheimnisvoller Brief mit dessen Tod zu tun? Die Erklärung reicht zurück bis in Josis Vergangenheit im Kinderheim. Wenn Josi dieser nicht auf die Spur kommt, werden noch mehr Menschen sterben.
„Der Körper unter ihr regte sich nicht. Stattdessen gab er nach. Da, wo eigentlich Rippen den Brustkorb stärken sollten, war nichts als eine weiche Masse unter ihrer Hand zu spüren.“ Als Josi erkennt, wer die bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leiche ist, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg. Dieser Tote ist ihr bester Freund Dirk. Was hat ein geheimnisvoller Brief mit dessen Tod zu tun? Die Erklärung reicht zurück bis in Josis Vergangenheit im Kinderheim. Wenn Josi dieser nicht auf die Spur kommt, werden noch mehr Menschen sterben. Ein packender Thriller über Schuld, Verdrängung und die Dämonen der Vergangenheit von Bestseller-Autorin Melisa Schwermer. (Quelle Amazon)
Mit dem Buch "So bitter die Schuld" hat Melisa Schwermer wieder einen Thriller geschrieben, der dem Leser den Atem raubt und ihn das Buch nicht aus der Hand legen lässt. Zumindest ging es mir so. Von ihrer ersten Geschichte an bin ich ein großer Fan der Autorin und ihre Bücher wurden jedes mal noch besser. Wie das möglich ist, weiß ich nicht, aber der Autorin ist es jedes mal gelungen noch eine Schippe draufzulegen.
Ihre Geschichte um die Machenschaften in einem Kinderheim und die Folgen bis in die heutige Zeit ist absolut stimmig und spannend und man fiebert mit den meist sympathischen Protagonisten mit. Ich konnte zwar nicht immer ihre Beweggründe nachvollziehen, aber ich war ja auch nie in einer vergleichbaren Situation und bin auch ganz anders aufgewachsen.
Der Schreibstil der Autorin hat etwas ganz besonderes. Er ist so bildhaft, dass der Leser direkt in der Geschichte mit dabei ist. Man kann beim Lesen sogar den Regen riechen und die Geräusche wahrnehmen. Es tut mir ja fast schon leid, aber es gibt absolut nichts negatives zu berichten, außer vielleicht, dass das Buch leider viel zu schnell verschlungen war und wir wieder eine lange Zeit auf etwas Neues warten müssen.
Darum geht es auch gar nicht anders und ich vergebe 5 von 5 Punkten und den Favoritenstatus plus Leseempfehlung an alle Thrillerfans. Lest die Bücher von Melisa Schwermer, sie sind der Hammer.
Als Josi nach Hause kommt, findet sie eine bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leiche. Als sie erkennt, dass der Tote ihr bester Freund Dirk ist, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg. Was hat ein geheimnisvoller Brief mit seinem Tod zu tun? Die Erklärung ist in Josis und Dirks Vergangenheit im Kinderheim zu suchen, und sollte Josi ihr nicht auf die Spur kommen, werden noch mehr Menschen sterben.
So bitter die Schuld ist der neueste Thriller der Autorin Melisa Schwermer.
Der Anfang der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, denn er ist spannend und auch ein wenig düster. Aber leider konnte mich danach die Geschichte nicht mehr ganz so begeistern wie der Anfang. Mir fehlte leider über weite Strecken wirklich die Spannung, die ich bei einem Thriller erwarte. Dadurch das sehr schnell klar ist wer der oder die Täter sind und wie alles zusammenhängt kam bei mir persönlich einfach kein wirkliches Spannungsgefühl mehr auf. Die Geschichte entwickelt sich für mich eher zu einem Krimi, der sich aber gut lesen lässt.
Die Protagonisten Josi, aber vor allem der Ermittler Fabian Prior konnten mich leider nicht so überzeugen. Eine wirkliche Polizeiarbeit oder Ermittlertätigkeit fand für mich nicht statt, das Privatleben von Prior stand mir persönlich auch viel zu oft dabei auch im Vordergrund.
Mein Fazit:
Für mich kein Thriller, eher ein Krimi, der mich nicht restlos überzeugen konnte, aber gut zwischendurch gelesen werden kann.
Inhalt: Josi wundert sich schon ein bisschen, dass ihr Freund aus Kindertagen Dirk so aufgeregt ein Treffen mit ihr möchte. Aber sie trifft sich allein mit ihm und riskiert die Eifersucht ihres Mannes Elias. Doch wirklich erhellendes kommt bei diesem Treffen, nicht zu Tage. Dirk erzählt von einem Brief, der etwas mit ihrem Leben im Kinderheim zu tun hat, doch weit kommt er nicht. Josis Mann taucht auf und sie bricht das Treffen ab. Sie bereut dies, denn als sie Dirk das nächste Mal sieht, ist er tot und liegt vor ihrer Haustür. Und ihr Verdacht, dass dies mit dem ominösen Brief zu tun hat, erhärtet sich, als sie nachforscht.
Die beiden Polizeibeamten, Fabian Prior und Thomas Wendtner, die den Mordfall Dirk untersuchen sollen, sehen sich mit Fährten konfrontiert, die jedoch leicht in die Irre führen können. Und Fabian spürt auch instinktiv, dass der eifersüchtige Ehemann von Josi nicht ihr Täter ist.
Fabian selbst kommt frisch aus dem Urlaub und hat diesen exzessiv genutzt und hat leichte Schwierigkeiten in Schwung zu kommen. Da ist es dann auch kein Wunder, dass der Frauenschwarm einer attraktiven Blondine auf den Leim geht, die ihn dann aber abserviert, wie er es sonst schon mal mit Frauen gemacht hat.
Als dann auch noch die Adoptivmutter von Dirk ermordet in ihrem Haus gefunden wird, scheint alles auf einen Serienmörder hinzudeuten, der aus irgendeinem Grund Menschen tötet, die alle eine Verbindung zu einem bestimmten Kinderheim haben. Nur warum...
Meine Meinung:
Wenn Rache zum tödlichen Boomerang wird
Die letzten Tage waren heiß. Sehr heiß. Da war die Entscheidung schnell gefasst, einen kalten Thriller zur Hand zu nehmen, um sich abzukühlen. Und jetzt hab ich Eiszapfen ;-) Also liebe Melisa, es hat alles bestens funktioniert! Vielen Dank, dass ich „So bitter die Schuld“ lesen durfte! Es war ein bitterkaltes Vergnügen!
Auch hier muss ich mit dem Cover und eigentlich auch mit der Haptik beginnen. Samtig weich wiegt das Buch einen in Sicherheit, es ist angenehm, es anzufassen. Das Bild auf dem Cover warnt aber schon ein wenig, dass Blut fließen wird, das Rot funktioniert in den anderen schwarzen, dreckigen Elementen perfekt und nimmt uns schon mal mit an einen bestimmten Ort... An einer bestimmten Stelle habe ich das Buch mehrfach zugeklappt und hab den Stuhl angestarrt. Ich freu mich immer, wenn ein Cover nicht einfach nur schön ist, sondern auch einen gewissen Bezug zum Inhalt hat.
Die Geschichte spielt in Frankfurt. Und selbst wenn man nicht von dort stammt, nicht mal ansatzweise, muss man keine Angst haben. Es wird einem kein extremes, übertriebenes Lokalkolorit um die Ohren gehauen, was man vielleicht grad nicht brauchen kann. Ich bin mir sicher, ständ vorne ein amerikanischer Name drauf, würde das Buch genauso gut funktionieren :) Ist ja eh immer mein Reden, deutsche Autoren sind super! Frankfurt bietet auch so seine Ecken, die es einer Thrillerhandlung leicht machen, zu funktionieren. Das spürt man in der Geschichte hier ganz deutlich!
Die einzelnen Figuren entstehen vor dem inneren Auge sehr leibhaftig und gerade Fabian wächst einem ans (weibliche) Leserherz! Ja, er ist ein Weiberheld. Aber irgendwie trotzdem recht....süß? Oh Gott, er würde mich wahrscheinlich vierteilen, wenn er das lesen würde! Aber ganz ehrlich, in meinem Kopfkino ist er ein liebenswerter Hallodri, mit super Spürnase, dem man seine kleinen Entgleisungen echt nicht übel nehmen kann. So viel Charme... O.k., ich hör ja auf! Aber da ist es schön, dass die Chance besteht, dass wir ihm mal wieder begegnen! Danke fürs Appetitmachen, Melisa!
Aber neben all dem schönen, positiven, den lebhaften Figuren gibt es auch eine Story mit brutaler Gewalt aber wohldosiert und wirklich sehr passend an den gewissen Stellen!
Ich finde auch, dass der Spannungsbogen oder besser DIE Spannungsbögen sind sehr gut aufgebaut und sorgen für atemloses Lesen.
Auf alle Fälle habe ich schon am ersten Lesetag 170 Seiten auf einmal verschlungen, ja, inhaliert! Und das war so ärgerlich, dass ich irgendwann schlafen und am nächsten Tag arbeiten musste!
Und jetzt liebe Melisa, jetzt warte ich auf das nächste Buch von Dir!
Fazit: Ein flüssig geschriebener Thriller, bei dem die Seiten fliegen und man am Ende gern noch ein Bierchen mit Fabian Prior, der Hauptfigur, trinken gehen möchte! Bitte mehr davon!
Bewertung:
5 von 5 Nilpferden
Danke an Melisa Schwermer für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Zu meiner Rezension: Diese teilt sich in folgende Kategorien auf: • Story allgemein: Idee, Kreativität, allgemeine Story • Background: Logik, Tiefgang, Lesefluss, historische Überprüfbarkeit, Hintergrund • Figuren: Identifikation, Originalität, Intensität • Fesselfaktor: Wie hoch war die Lesesucht
Jede der Kategorien wird mit 0-5 Sternen bewertet und ergibt beim abschließenden Fazit die Endbewertung, die noch mit einer Leseempfehlung komplettiert wird. Viel Spaß beim Lesen!
Story allgemein: 3 Sterne Josis guter Freund Dirk will mit ihr sprechen, doch sie werden unterbrochen. Kurze Zeit später liegt er brutal ermordet im Hof ihrer Wohnung. Fabian Prior und sein Kollege tappen im Dunkeln. Schritt für Schritt wird klar, dass es mit der – von Josi und Dirk verdrängten – Vergangenheit im Kinderheim zu tun hat.
Die Story fand ich mittelmäßig. Sie war nicht unglaublich originell, oder besonders schockierend, aber schlecht war sie auch nicht. Das Ende war mir dann etwas zu vorhersehbar und hat die Geschichte nicht besonders abgerundet, da hat mir noch ein Schocker, oder zumindest etwas Unvorhergesehenes gefehlt.
Background: 3,5 Sterne Ich denke, man hätte mit dem Hintergrund der verdrängten Kinderheim-Vergangenheit (vor allem im mit dem Wissen der Auflösung) mehr machen können – den Leser mehr daran fesseln und diese Vergangenheit spürbarer und intensiver machen. Dennoch entstand ein guter Lesefluss und ich mag den Schreibstil der Autorin – kurzweilig, am Punkt, locker und flüssig.
Figuren: 2,5 Sterne Die Figuren fand ich eher blass, identifizieren konnte ich mich mit keinem so recht, ans Herz gewachsen ist mir in den rund 350 Seiten eigentlich auch niemand. Wenn ich das mit Melisa Schwermers zweitem Teil der Prior-Reihe „So dunkel die Angst“ vergleiche – welcher ein Meisterwerk in jeglicher Hinsicht war, war ich hier etwas enttäuscht.
Fesselfaktor: 2,5 Sterne Auch hier blieb das Buch deutlich hinter dem Zweiten Teil, ich musste mich eigentlich eher motivieren weiterzulesen, anstatt es zu verschlingen.
Fazit und Bewertung: Abschlussbewertung: 3 Sterne Empfehlung: Ja, wenn man die Reihe lesen will Fazit: Ich habe diesen (Ersten) Teil nach dem zweiten Teil von Melisa Schwermer (So dunkel die Angst) gelesen und es kam in keiner Hinsicht an den zweiten Teil heran. Davon ging ich zwar aus, da Teil 2 – für mich – eines der besten Bücher ist, die ich je gelesen habe, allerdings habe ich mir doch deutlich mehr erhofft. Spannung war mittelmäßig, Story okay, die Figuren blass. Da es sich um eine Reihe handelt, bin ich nicht traurig es gelesen zu haben, umgehaut hat es mich aber bei weitem nicht.
Zusammengefasst: plumper Schreibstil, keine Atmosphäre, garniert mit einer großen Portion Sexismus
Die Gedankengänge der Charaktere sind oft überhaupt nicht nachvollziehbar. Man hat das Gefühl, als hätte man einen Absatz übersprungen. Deshalb kommt auch einfach keine Atmosphäre auf.
Die Dialoge sind teilweise sehr konstruiert und unrealistisch. Das wird im Verlauf des Buches auch eher schlimmer als besser. Im letzten Drittel wird z. B. eine Person aus heiterem Himmel behandelt, als wäre sie der Hauptverdächtige. Das ergibt überhaupt keinen Sinn, da es bis dahin keinen Bezug zu dieser Person gibt. Die Reaktion dieser Person ist auch total absurd und an den Haaren herbeigezogen, um hier krampfhaft noch eine Information in das Gespräch einzubauen. Diese hätte man in einem Nebensatz deutlich eleganter verpacken, oder auch einfach weglassen können.
Noch schlimmer sind die "Flirts", die so plump sind, dass mir hinterher eine Lobotomie verlockend erschien. 🥴 Spätestens, wenn eine Frau "süßes Mädel" oder "heiße Blondine" genannt wird, wird mir ein bisschen übel.
Gut finde ich, dass die Autorin das Thema Vegetarismus einbringt. Allerdings ist auch das eher schlecht als recht gelungen und hinterlässt am Ende den bitteren Nachgeschmack, dass es zwar ganz schrecklich ist, was den Tieren passiert, aber es am Ende doch egal ist. Da hilft es auch nicht, wenn man das Thema gleich in zwei verschiedene Handlungsstränge einbindet.
Hat mir sehr gut gefallen. Auch die Auflösung war nicht zu wenig, nicht zu viel. Oft wird am Ende nochmal alles zusammengefasst. Hier geht die Autorin tatsächlich davon aus, dass dies nicht nötig ist, was ich auch nochmal positiv bewerte..
Grausam, wenn man bedenkt, dass es solche Fälle auch in der Realität gibt. Es war insgesamt gut und flüssig zu lesen, allerdings hat mir die Tiefe gefehlt.
*Inhalt* Nach dem Morgenspaziergang mit ihrem Hund findet Josi ihren Freund Dirk brutal zusammengeschlagen und tot in einer Plastiktüte vor ihrem Haus. Sie kennen sich aus Kindertagen, aus einem Kinderheim. Ein paar Tage zuvor wollte er ihr etwas erzählen, leider platzte ihr eifersüchtiger Ehemann dazwischen. Dirk sprach von einem Brief, den er von einer ehemaligen Mitarbeiterin aus dem Heim bekommen hat. Was für ein brisantes Geheimnis stand in diesem Brief. Ist er deswegen umgebracht worden? Parallel werden Rückblenden der Kinder erzählt. Sie sind geheimnisvoll und sehr brutal. Was wird mit diesen Kindern angestellt?
*Meine Meinung* "So bitter die Schuld" von Melisa Schwermer ist der Beginn einer Reihe um den Kommissaren Fabian Prior aus Frankfurt. Dieser Thriller hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und mich erst wieder losgelassen, als ich bei 100% angekommen bin. Der Schreibstil ist flüssig und absolut fesselnd, die Spannung ist gleich zu Anfang ziemlich hoch und steigert sich im Laufe des Buches. Auch wenn mir ziemlich schnell klar wurde, was hinter diesem Mord steckt, hat es mir nicht die Spannung genommen. Ich mag es auch, wenn ich mehr weiß als der Ermittler.
Die Charaktere sind authentisch und haben sowohl Sympathien als auch Antipathien in mir geweckt. Josi habe ich gleich in mein Herz geschlossen, sie ist eine starke Frau, sie ihren Mann liebt, obwohl dieser hier nicht so freundlich rüberkommt. Die beiden Kommissare Fabian Prior und Thomas Wendtner sind ein eingespieltes Team und haben zwei unterschiedliche Ermittlungsansätze.
Die Rückblenden haben mich sehr mitgenommen, sie sind so authentisch und schockierend beschrieben worden.
*Fazit* Diesen spannenden Thriller kann ich nur jedem empfehlen, er ist spannend, aber auch grausam, also nichts für schwache Nerven. Die Autorin muss man sich merken. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.