Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen – das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher. Doch dann kam er. Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin – und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.
Alexandra Fuchs ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. Momentan studiert sie am Bodensee Literatur Kunst Medien und kann dabei ihrer Kreativität freien lauf lassen. Schon früh konnten sie Bücher in ihren Bann ziehen. Bald darauf fing sie an kleine Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Daraus wurden schließlich Geschichten die ganze Bücher füllen konnten.
◾Hobbys: Lesen, schlafen!!!, mit meinem Hund raus gehen und meinen Freunden auf die nerven gehen ◾Libelingsbücher: Die Mitte der Welt von Andreas Steinhöfel , Lucas von Kevin Brooks, Linna singt von Bettina Belitz ◾Libelingsbands: One Republic und Mark Forster ◾Lieblingsfarbe: eindeutig gelb!!! Da bekommt man gleich gute Laune ☺; ◾Lieblingsessen: wenn ich da jetzt anfange aufzuzählen, sind wir morgen noch hier ☺; Sagen wir mal so: Alles aber nur wenn ich es nicht selber machen muss. Ich lasse mich zwar gern bekochen, aber selber macht mir das nicht so Spaß ☺; ◾Lieblingsbeschäftigung: meinen Hund beschmusen! <3
Es tut mir leid, wirklich, aber ich habe selten ein so schlechtes Buch gelesen wie Straßensymphonie. Die Handlung wirkt einerseits sprunghaft, andererseits einfach schnell nacheinander erzählt ohne wirklichen Tiefgang. Und Kat ist als Protagonistin so übel unsympathisch, zickig und kaum nachvollziehbar in ihren Handlungen oder Gedanken (heult permanent rum und ich meine permanent!). Levi ist leider auch nicht viel besser, einfach die männliche Version von Kat. Schade, die Idee ist wirklich gut gewesen, aber die Umsetzung einfach grauenhaft. Ich habe hier noch den zweiten Teil rumliegen (Sturmmelodie) und ein wenig Angst es überhaupt zu lesen. Aber es kann nicht mehr schlimmer kommen oder? 🤣 *Hoffnung*
Kennt ihr das? Ihr beginnt ein neues Buch und stellt es euch durch den Klappentext vor, aber dann beim Lesen geht es in eine ganz andere Richtung, was das Buch noch besser macht? Das ist »Straßensymphonie«, ich bin begeistert!
»Straßensymphonie« ist ein gelungenes Fantasy-Buch mit leichtem Touch von Märchen, sehr humorvoll und durchaus sarkastisch.
Es war mal eine Abwechslung, etwas über Wandler zu lesen. Die Protagonisten werden liebevoll und herzlich dargestellt.
Die Liebe zur Musik ist greifbar und wird sehr gut rübergebracht.
Der Schreibstil ist toll, leicht und flüssig. Ich mag die Ausdrucksweise von Alexandra, da ich ein großer Fan von Sarkasmus bin und leider spricht nicht jeder diese Sprache. Die Kapitelüberschriften sind bei Alexandra ein kleiner Vorgeschmack auf das Kapitel und meist sehr witzig formuliert. Die Erwähnung diverser TV Serien und anderen Persönlichkeiten fand ich super und immer zum Thema passen.
Das Cover gefällt mir sehr gut zum Buch. Es ist passend, und genau so wie das Mädchen mit der Gitarre stellt man sich Kat vor.
Zwei Szenen waren für meinen Geschmack etwas zu kurz, die hätte ich gerne noch etwas ausführlicher erklärt gehabt. Was aber dem Buch keinen Beinbruch beschert.
„Straßensymphonie“ von Alexandra Fuchs ist Fantasy-Roman.
Nach dem Tod ihres Vaters singt Kat nicht mehr. Sie hat das Gefühl es nicht mehr zu können. Doch dann kommt Levi mit seiner Band Night Circus und stellt das Leben der kleinen Katze auf den Kopf.
Kat lebt nach dem Tod ihres Vaters alleine mit ihrer Mutter. Sie arbeitet in einer Bar und steckt in ihrem Alltagstrott einfach drinnen. Das passt so gar nicht zur ihr. Denn sie kann sich als Gestaltwandlerin in Katze verwandeln und diese lieben ja Abwechslung und Abenteuer. Singen war früher ihre Leidenschaft, aber es verbindet sie ganz stark mit ihrem Vater.
Die Charaktere und ihre Tierwesen passen sehr gut zu einander. Die Autorin hat sich da was bei gedacht. So findet man bei Levi Züge von einem Hund und bei Micah auch etwas von einem Esel. Es sind echt tolle Charaktere, die nicht immer einfach gestrickt sind. Und je länger man liest, desto mehr erfährt man über sie.
Alexandra Fuchs verbindet Musik, Gestaltwandler und auch ein Hauch Märchen in dieser Geschichte. Hinter dem Gestandwandlen hat sie sich ein Konstrukt gebaut wie es funktioniert. Auch wenn die Argumentation über die Vererbung und DNA etwas schwammig ist, schadet es nicht dem Verlauf der Geschichte. Die Gebrüder Grimm als Jäger ist vielleicht nicht gerade neu, aber passt super in die Geschichte. Sie waren früher als Jäger der Wandler bekannt. Jedes Element harmoniert miteinander und so ergibt sich eine interessante Hintergrundidee.
Kat ist nicht nur auf der Suche nach ihrem Ich, sondern mit den anderen auf der Suche nach den Jägern und der Geschichte der Wandler. Im Vordergrund dreht sich erstmal alles um Kat und ihren Verlust. Zu singen ist nicht leicht für sie und die Reise mit der Band tut ihr gut. Immer wieder wird ein Teil der Geschichte der Wandler in die Handlung eingestreut und irgendwann sind die vier irgendwie mit den Jägern konfrontiert. Diese zwei Stränge verbindet die Autorin recht gut miteinander. Als Leser möchte man gerne Erfahren wie es Kat ergeht und sie sich entwickelt, aber auch die Wandler selbst sind interessant und wie sie in alles verwickelt sind.
Es ist spannend und mit Witz geschrieben. Die Kapitelüberschriften lassen einen manchmal schon lachen, bevor man weiß was passiert. Sie passen super zu den Kapiteln, verraten aber nichts. Auch wenn die Idee spannend ist, manchmal fehlt es einfach an dem „Mitreiß-Effekt“. Es macht nicht immer „Klick“ und so wird die ein oder andere Stelle etwas langatmig.
Das Cover zeigt eine junge Frau mit einer Gitarre auf dem Rücken vor einer beleuchtet Skyline. Neben ihr ist eine weiße Katze und am Himmel scheint der Mond. Dies könnte Kat auf ihrer Reise sein. Es passt ganz gut zum Buch.
Auf der Leipzipger Buch Messe von 2016 war ich am Stand vom Drachenmond Verlag und bin zufällig bei der Signierstunde von Alexandra Fuchs dort gelandet. Vorher hatte ich nur „Häkelenten tanzen nicht“ von ihr und Jennifer Wolf gelesen. Das Cover hat mich dann schon neugierig gemacht und zum Geburtstag habe ich das Buch dann bekommen. Die Geschichte selbst finde ich richtig klasse. Ich mag die Verbindung aus Musik, Gestaltwandler und die Idee mit den Grimms. Doch hat es mir ab und an einfach etwas an Spannung und Packendes gefehlt. Ich wurde nicht immer mitgerissen. Dennoch ist es schön zu lesen gewesen.
Es gibt viele Bücher, die sprechen mich an. Entweder zunächst durch das Cover oder durch den Klappentext. Es ist, als würden diese Bücher nach mir rufen, nach mir verlangen. So ähnlich war es auch mit Straßensymphonie von Alexandra Fuchs. Das Cover ist sehr schön und auch der Klappentext klingt zunächst unheimlich interessant - leider kamen wir auf keinen gemeinsamen Nenner und das hatte viele verschiedene Gründe.
Straßensymphonie ist eine Märchenadaption, die ganz interessant beginnt: Wir begleiten Kat auf einem kleinen Abenteuer nach Bremen. Sie selbst ist eine Wandlerin und eine Sängerin, eines Tages lernt sie Levi und seine Band kennen, die natürlich auch alles Wandler sind. Bis hierhin ist auch noch alles ganz interessant: Die Truppe ist auf dem Weg nach Bremen, um an einem Musikfestival teilzunehmen. Eine wirklich gute Idee, und Alexandra Fuchs hält sich auch eine ganze Weile an die Vorlage der Bremer Stadtmusikanten, springt dann jedoch in einen solchen Storywulst, dass man sich wirklich wundert.
Wer das Märchen kennt, weiß, dass sich die Truppe mit einer Gruppe von Räubern herumärgern muss. Das ist auch hier der Fall, doch die Räuber beherbergen etwas, das dem Ganzen eine obskure Krone aufsetzt und die ganze Story in eine derartige Lächerlichkeit verwandelt, dass ich es sehr schade fand. Die Idee selbst ist an sich ja gar nicht so verkehrt, aber die Umsetzung ist ein wenig albern - und wandelt sich mit jeder Seite in einer noch größeren Albernheitsspirale.
Da mich die ganze Geschichte wirklich ein wenig aufregt, spoilere ich jetzt mit der Geschichte ein wenig: Bei den Räubern findet die Truppe einen Revolver (!), der das Zeichen der Grimm trägt, die natürlich ganz gefährliche Wandlerjäger sind. Soweit ist noch alles klar, doch danach... Natürlich ist die Gruppe jetzt aufgeschreckt und versucht, herauszufinden, was vor sich geht. Es kann ja nicht nur irgendwie zufällig sein, dass diese Räuber den Revolver dabei hatten, vielleicht haben sie ihn jemandem abgenommen, aber das kommt natürlich niemandem in den Sinn. Stattdessen beginnt man, sich auf einen Krieg zwischen Wandlern und Jägern vorzubereiten. Einfach mal eben so.
Straßensymphonie liest sich genauso wie es die Autorin selbst beschrieben hat: Die Charaktere sind flügge geworden und haben eine abstruse Geschichte gestrickt. Wenn denn wenigstens die Charaktere stark genug wären... Zu Beginn hat jeder der Charaktere noch so was wie einen eigenen Charakter, doch im Laufe der Zeit wirken alle Figuren exakt gleich, sodass es egal ist, wer nun wirklich was gesagt hat. Das ist sehr schade, denn jede Figur war einzigartig, bis sie eins wurden. Hier wurde wirklich jede Menge Potential verschenkt. Dass die Figuren jedoch ein Eigenleben entwickelt haben, ist mir beim Lesen kein Stück aufgefallen.
Und das wiederum führt mich zur Sprache an sich. Bis vor zwei oder drei Jahren habe ich Bücher nur auf Deutsch gelesen, jedoch nur Übersetzungen und selten wirklich deutsch-deutsche Bücher. Meistens aus dem Grund, dass sie in Deutschland spielten und mich deswegen schon nicht ansprachen. Straßensymphonie ist seit langem das erste deutsch-deutsche Buch, das ich lese, und mich haben viele Sätze und Formulierungen schaudern lassen. Manche Sätze ergaben nicht einmal Sinn, wenn man drüber nachdenkt, da sie so unheimlich doppelt-gemoppelt sind, dass kaum noch einen Zusammenhang gibt. Zudem lesen sich viele Sätze auch eher wie aus der Feder einer recht jungen Autorin und ab der Mitte etwa gibt es recht viele Fehler: Fehlende Buchstabe oder gar ganze Wörter, was wirklich schade ist. Gleichzeitig ist es ein Buch mit viel Inhalt, wo der eine oder andere Fehler schon mal geschehen kann, dennoch finde ich es schade.
Straßensymphonie hat an sich eine gute Idee, die jedoch nicht wirklich durchdacht ist. Charaktere, die keine Persönlichkeiten mehr haben. Sätze, die sich in sich selbst verlieren. Das ist wirklich sehr schade, denn Potential ist durchaus vorhanden, es wurde nur vollkommen falsch genutzt. Ich denke, dass es mir persönlich besser gefallen hätte, wenn man sich storytechnisch zunächst auf das Festival in Bremen konzentriert hätte, den Rest hätte man dann noch im Anschluss machen können oder gar in einem zweiten Teil (der direkt an den ersten anschließt. Es gibt zwar einen zweiten Teil, aber der hängt nicht direkt mit dem ersten zusammen).
Das Cover sieht aus, als würde es um die Freundschaft einer Frau mit einer Katze gehen. Die beiden müssen wohl als Musiker umher streifen. Die Beschreibung lässt aber erschließen, dass es sich zwar um eine Frau handelt, diese aber den Weg zur Musik mit Hilfe einer Band wiederfinden soll.
Fazit: Die Bremer Stadtmusikanten mal anders.
Vorab: Ich habe das EBook als Rezensionsexemplar vom Drachenmond Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrlich Meinung zum Buch.
Vom Cover her hätte ich nie gedacht, dass es sich um die Bremer Stadtmusikanten handeln würde und schon gar nicht welche Story dahinter steckt. Ich mag das Cover sehr gerne. Alleine die Katze auf dem Cover macht es schon so toll. Der einzige Kritikpunkt daran wäre : Man erkennt nicht ohne weiteres worum es in dem Buch geht und könnte sogar etwas anderes denken, wenn man nicht die Beschreibung liest.
Dieses Buch wird in der Ich - Perspektive aus der Sicht von Kat erzählt. Man kriegt also alle Eindrücke von Kat mit und auch, was sie darüber denkt oder wie sie es bewertet. Das wird Richtung Ende recht deutlich, wenn die Truppe dann bei einer Organisation sind ( Ich will nicht spoilern. ) und Kat negativ denkt. Als Leser ist man durch die Erzählperspektive so an diese negativen Gedanken und Einflüsse gebunden, dass man auch kaum was anderes denken kann. Ich finde es in Ordnung, aber nicht unbedingt super. Ich mag es, wenn ich als Leser einige Empfindungen noch selbst entscheiden darf. Das Buch versuchte auch oft lustig zu sein mit dem einen oder anderen "lustigen" Spruch. Leider kam das nicht bei mir an. Besonders fiel mir auf, wie oft Sheldon Cooper benannt wurde. Für jemanden, der diese Serie nicht so toll fand und höchstens elementare Dinge von kennt, fand ich es leider weniger unterhaltsam als jemand, der es dann Tatsache kennt. Der Erzählstil ist recht flüssig und bis auf den einen oder anderen Dialog, wo ich ins stocken kam, war es recht angenehm. Ins stocken kam ich deshalb, weil sich mir bei manchen Dialogszene nicht erschlossen hat, wer gesprochen hatte und ich es wirklich nochmal gezielt nachlesen musste. Es lag vielleicht auch an mir, da bin ich mir recht unsicher. Vielleicht gibt es ja jemanden, der das Buch auch gelesen hat und mir da ein Feedback geben möchte.Im Großen und Ganzen hat es aber keine Probleme gegeben. Es war weder zu schwer, noch zu einfach zu lesen.
So toll Kat ab und an ist, so unglaublich nervig war sie für mich als Charakter auch. Besonders ihre unglaubliche Anhänglichkeit und dieses bewusste "Ich bin so verliebt und ich zeige allen, dass ich meine rosa Brille auf hab!" war für mich ab und an sehr übertrieben dargestellt. Ich kann damit umgehen, wenn Charaktere sehr verliebt sind und man öfter mal so Szenen hat, wo man den Charakter schütteln will und sagen will, dass es zu viel ist. Hier aber gibt es Szenen, da hätte ich am liebsten weitergeblättert. Gut, dass Kat nicht der einzige Charakter ist. Levi hat mir im Gegensatz zu Kat gefallen. Er war nicht unbedingt übertrieben dargestellt, obwohl die Eifersuchtsszenen manchmal doch arg unwirklich erschienen. Über Micah und Liz, den Rest der Band, wurde an sich nicht viele Sachen erzählt. Ich fand es schade, aber so wurde Micah für mich am interessantesten von allen. Es kommen auch noch einige anderen Charaktere vor, die aber nicht wirklich besonders beleuchtet wurden. Sie waren einfach da und es wurde kurz abgehandelt, wieso es sie gibt, aber das war es dann schon. Diese Schwäche im Bereich der Charaktergestaltung kommt wahrscheinlich aufgrund des Handlungsstrangs, wo ich gleich nochmal zurück komme. Erst einmal will ich euch erzählen, dass ich diese Verknüpfungen mit den Tieren und den Charakteren wirklich richtig toll fand. Es ist mal eine ganz andere Sichtweise zu den Stadtmusikanten. Hätte dieses aufeinander stehen im Buch nicht statt gefunden, hätte ich es aber nicht wirklich bemerkt, das es hierbei um die Bremer Stadtmusikanten geht. Ich fand es auch gut umgesetzt, wenn man Dinge aus Sicht eine Katze betrachtet hat.
Inhaltlich haben wir Kat, welche nach dem Tod ihres Vaters total geschockt und traurig ist. Sie arbeitet in einer Kneipe und ist eine Katze. Ihre Liebe zur Musik wurde von ihrem Vater entfacht, doch nach dem Tod will sie davon nichts mehr hören. Eines Tages kommt Levi mit seiner Band in die Stadt und wie man nicht anders erwarten kann, entwickelt sich zwischen Kat und Levi eine Beziehung. Kat entschließt sich wieder Musik zu machen und geht mit der Band auf reisen. So viel zu den allgemeinen inhaltlichen Dingen. Mein Problem an dem ganzen Plot war, dass die Beziehung zwischen Kat und Levi viel zu schnell von statten ging. Die Orte wurden ständig gewechselt und die Szenen hatten etwas abgehacktes an sich. In den Momenten am Anfang kann Kat Levi gar nicht leiden. Im nächsten Kapitel können sie fast die Finger nicht voneinander lassen. Ich fand die Beziehung in gewisser Weise auch störend, so wie sie ausgestaltet wurde. Die gesamte Story bestand ja eigentlich mehr, als aus dem Anschmachten und Flirten von Kat und Levi. Den ganzen Wandlerkomplex mochte ich eigentlich, auch, wenn nicht ganz so viel darüber erzählt wurde, wie ich es gerne gehabt hätte.Weniger Details zur Kaffeesucht von Kat und mehr Erklärungen bzw. Überblick über die Wandler wären vielleicht nicht schlecht gewesen. Die Idee im Ganzen fand ich jedoch echt nicht schlecht. Ich mochte besonders, dass man echt nicht alles vorhersehen konnte, was passiert ist.
Insgesamt muss ich sagen, Ich hab echt nichts gegen romantische Abschnitte im Buch, wirklich, aber hier war es mir leider zu übertrieben. Ich fand es schade, denn die Story dahinter ist wirklich sehr gelungen. Lasst euch also nicht davon abschrecken, dass ich die Charaktere nicht so toll fand. Es ist lediglich meine Empfindung. Das Buch als solches lohnt sich dennoch. Ich kenne leider keine wirkliche Adaption zu den Bremer Stadtmusikanten, bis auf die hier. Neben der ganzen Liebe, steckt auch eine spannende Story hinter!
Wem würde ich das Buch empfehlen ? Ihr mögt es, wenn Musik, Tiere, Fantasy und Liebe zusammen kommen? Dann könnte dieses Buch etwas für euch sein. Euch stört es nicht, wenn die Liebe ab und an etwas im Vordergrund ist ? Dann könnt ihr dieses Buch problemlos lesen. Finger weg, wenn man glaubt, es handelt sich um ein durchweg musikalisches Buch. Musik spielt zwar eine Rolle, aber nicht so, wie es angedeutet wird vom Titel und von der Beschreibung.
Der Einstieg in das Buch viel mir spielend leicht. Die Protagonistin hat einen Humor, der genau meinen Geschmack trifft und sich durch das ganze Buch zieht. Vollkommen ironisch, aber in einem gesunden Maß. Das Buch fällt sofort in die Musikebene. Der Anfang geht zügig, die Protagonistin findet zu ihrer Musik zurück. Doch dabei bleibt es leider nicht lange. Schon ab der Hälfte des Buches hat der Inhalt eigentlich nicht mehr viel mit Musik zu tun. Das erwartete Finale lag bereits hinter mir und ich widmete mich einem Thema, mit dem ich gar nicht gerechnet hätte. Zwar wusste ich durch den Klappentext, dass es in dem Buch auch Gestaltwandler gibt, doch hätte ich niemals damit gerechnet, dass diese den Großteil einnehmen und die Musik gnadenlos beiseite drängen werden. Keine Frage: Die Szenen waren gut geschrieben und die Geschichte auch spannend, doch hat sie einfach nicht zu der erwarteten Geschichte gepasst. Der Klappentext, Titel und Cover erzählen mir, dass es sich um Musik handelt, doch genau dieser Aspekt fällt fast gänzlich weg und wird nur zwischendurch immer mal sanft eingeschoben. Es wäre definitiv ein guter Stoff für ein Fantasy-Buch geworden, doch nicht für dieses. Schön finde ich jedoch, wie erwartete Situationen einzigartig werden, da sie eine andere Wendung nehmen, als gedacht, So liebe ich es, wenn Charaktere nicht alles bekommen, was sie sich wünschen und eben nicht alles so unnatürlich perfekt läuft. Das Ende jedoch lies einiges an Spannung offen. Der Bösewicht kam nicht überraschend und auch wenn das Szenario an sich spannend war, so fehlte mir etwas zum Schluss.
Charaktere
Ich liebe die Charaktere. Die Protagonistin Kat kommt mir sehr nah. Sie hat eine ironische Ader und einen Sturrkopf. Es hat viel Spaß gemacht über sie zu lesen. Auch die Eigenschaften der Tiere konnte ich gut mit den Charakteren verbinden. Sie haben einfach super gepasst. Im Zwiespalt bin ich mit der Liebesbeziehung. Einerseits geht alles langsam und seicht, genauso wie ich es liebe. Doch andererseits bemerke ich die Entwicklung zwischen beiden nicht. Sehr schnell können die beiden es gut miteinander, mögen sich, haben diese Anziehung, doch das bleibt dann über das ganze Buch auf diesem Level und man merkt die Sprünge nicht, wann sich etwas verändert, wann sie denn jetzt zusammen sind und vieles mehr. Die Grenzen waren mir zu schwammig.
Schreibstil & Sichtweise
Der Schreibstil ist locker zu lesen. Viel Humor ist durch Kat's ironisches Denken eingebaut. Auch emotional konnte es mich packen. Geschrieben wurde das Buch aus Kat's Sicht in der Ich-Perspektive.
Cover & Titel
Ich liebe das Cover! Es ist so idyllisch. Eine Musikerin, die bei Nacht die Straße Richtung statt geht, über ihr der Mond. Neben ihr läuft ihr Seelentier und schaut sie an. Die Coverfigur lässt etwas hinter sich, das Cover ist malerisch. Auch der Titel lädt zum Träumen ein: Straßensymphonie. Hier möchte ich nicht zuviel verraten, aber er passt auf jeden Fall zur ersten Hälfte des Buches. Doch leider war es genau das, Entweder passt der Inhalt nicht zum Cover/Titel oder andersrum. Wie man es eben sehen möchte.
Zitat
Fazit Eine wirklich schöne Geschichte, die mich hätte überzeugen können, wenn nicht diese unerwartete Wendung gekommen wäre, die einfach nicht ins Buch passen mag.
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, die Geschichte muss ich lesen, da es zwei Sachen vereint, die mir am Herzen liegen ... Fantasy und Musik. Ich war sehr gespannt, wie die Autorin beides mit einander verbindet und muss sagen, sie hat mich positiv überrascht. Schon von Beginn an wurde ich an die Geschichte gefesselt und habe mich köstlich amüsiert. Die Autorin hat bei mir definitiv schon durch ihren humorvollen Schreibstil gepunktet und mir von Anfang bis Ende regelmäßig ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert, Hätte ich mich nicht so gut unter Kontrolle gehabt, wäre ich versucht gewesen, ihn abzulecken und ihm ein Schild auf den Hintern zu kleben mit der Aufschrift Ich hab es angeleckt, also gehört es mir. (Seite 70) wobei ich gerade auch zu Beginn des Buches mir auch das ein oder andere Tränchen wegblinzeln musste. Auch ihre ausdrucksstarke Fantasie hat mir sehr gefallen, so "tanzt eben auch mal die Musik durch den Raum" oder "das Coffein tanzt durch Arme und Beine" und ich fand es immer wieder toll, wenn ich über einen Vergleich zu einem Film oder Buch, das ich kannte, stolperte.
Die beiden Hauptprotagonisten Kat und Levi sind liebevoll beschrieben und sind trotz "Katz und Hund" wie für einander gemacht. Beide konnten sofort mein Herz erobern. Leider kamen mir die anderen Charaktere ein wenig farblos rüber und haben mir zwischendurch schon die ein oder andere Frage aufkommen lassen ... "wer war das eben nochmal?", das fand ich ein wenig Schade.
Die Geschichte ist aus Kats Perspektive geschrieben und man muss sie einfach mögen, auch wenn ihre Gedankenwelt doch recht sprunghaft sein kann. Aber genau das, machte sie mir sehr sympathisch. Manchmal ertappte ich mich, dass ich mir gerade dieselben Fragen stellte, die ich dann las also die ihr im Kopf rumspukten. Im Grunde ist sie tatsächlich wie ein Kätzchen ... einerseits lieb und verschmust und anderseits kann sie auch ihre Krallen ausfahren. Sie hat vor einigen Monaten ihren Vater verloren und damit auch ihre Liebe zur Musik aufgegeben, da die Musik und vor allem das Singen selbst, sie zu sehr an ihren Vater erinnert hat. Aber durch Levi und seine Freunde Micah und Lizzy kommt sie wieder mit der Musik in Einklang und merkt wie wichtig diese ihr doch eigentlich ist. Neben der Musik und der hübschen Liebesgeschichte zwischen "Hund und Katze" gibt es noch ein ganz anderes Problem. Die Band wird angegriffen und deckt daraufhin ein sehr gut gehütetes Geheimnis auf. Ich sog scharf die Luft ein. Das klang wie eine Gruselgeschichte. Meine Eltern hatten mir nur die abgeschwächte Variante erzählt. Was ich kannte, hatte wie ein Disney Film und nicht wie Van Helsing geklungen. (Seite 107) Keiner will darüber sprechen und irgendwie fühlen sich die vier im Stich gelassen und wissen auch gar nicht mehr, wem man eigentlich noch vertrauen kann. Am Ende kommt alles ganz anders als gedacht. Mit dieser Wendung konnte ich teils überrascht werden, aber durch meine kleine Spürnase, hatte ich mir ähnliches auch schon gedacht. Im Laufe der Geschichte ist die Musik etwas aus dem Fokus gerutscht und ich hätte mir allgemein mehr Details gewünscht. Kats Gefühlsleben lag zwar offen vor mir, aber andere Dinge, wie Bandproben oder die Arbeit an neuen Texten wurden nur in Nebensätzen erwähnt. Da hätte ich gerne über die Schulter geschaut. Außerdem wurde durch das Cover assoziiert, das Kat sicherlich auch Gitarre spielt, während der Geschichte stellt sich allerdings heraus, dass sie keine Instrumente spielen kann. Ihr Wunsch an Levi, dass er ihr Gitarre spielen beibringen soll, wird kurz erwähnt, worauf hin ein sehr kleiner Einblick kommt, aber auch das eher am Rande.
Wundervoll finde ich auch die Idee ein paar Assoziationen zu bekannten Märchen zu verwenden, die auch großartig umgesetzt wurden. Ich konnte es mir bildlich vorstellen und hab mich fast weggeschmissen vor Lachen. Und die Überschriften der einzelnen Kapitel ... die sind einfach der Hammer, ich fand jede einzelne einfach nur herrlich. Im Printbuch sollen zudem auch noch ein paar hübsche Zeichnungen (gezeichnet von Mirjam H. Hüberli) zu sehen sein, diese sind im E-Book leider nicht vorhanden, auch das fand ich etwas Schade. Aber alles in allem fand ich die Geschichte wundervoll und konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. Und vielleicht gibt es auch eine Fortsetzung der Geschichte, diesmal aus Lizzys Sicht, das würde mich sehr freuen.
Fazit: "Straßensymphonie" ist eine gelungene Geschichte mit liebevoll gezeichneten Hauptcharakteren. Eine Anlehnung an die Märchenwelt ist wunderbar umgesetzt und geht deutlich über das eigentliche Märchen hinaus und kann mit tollen neuen Ideen punkten. Mir persönlich ging es manchmal ein wenig zu schnell und manchmal hätte ich mir mehr Details gewünscht. Aber alles in allem eine wirklich wundervolle Geschichte mit jeder Menge Humor, die ich euch nur ans Herz legen kann, sie zu lesen.
Ein Mädchen mit einer Gabe, die Menschen um sich herum mit ihrer Stimme zu verzaubern... Ein Junge, auf der Flucht vor seiner Vergangenheit... Und eine Band mit großen Träumen für die Zukunft.
Seit dem Tod ihres Vaters weigert sich Kat vehement eine Bühne auch nur zu betreten. Das Singen war stets eine besondere Angelegenheit nur zwischen ihnen beiden gewesen. Doch Monate nach diesem schrecklichen Ereignis trifft die junge Gestaltwandlerin auf eine Band, Night Circus. Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlt sich das junge Mädchen wieder lebendig, sodass der Gesang zu ihr zurückkehrt. Sie will etwas wagen, aus ihrem Kokon ausbrechen und beschließt zusammen mit der Gruppe aus jungen Gestaltwandlern nach Bremen zu einem Musikcontest zu fahren. Wer nun genau aufgepasst hat, weiß bereits an welchem Märchen diese zauberhafte Geschichte angelehnt ist... Richtig! Den Bremer Stadtmusikanten. Doch die junge Truppe muss sich oftmals schwierigen Problemen stellen und bevor jemand ahnen kann, was passiert, scheint sie die Vergangenheit wieder einzuholen.
Ich persönlich liebe das Konzept der Geschichte. Die moderne Märchenadaption ist wirklich wahnsinnig gut gelungen! Das Konzept des Gestaltwandelns verleiht dem Erzählten etwas Magisches und Wundervolles. Es kam mir tatsächlich so vor, als wäre es absolut möglich, dass wir in unserer heutigen Gesellschaft zusammen mit versteckten Gestaltwandlern leben. Dennoch bleibt die Geschichte absolut realistisch und bodenständig, was man besonders gut anhand der Szenen während des Musikcontests erkennen kann.
Auch die Charaktere konnten mich auf ganzer Linie überzeugen. Kat verkörpert das Wesen einer Katze bis zur Perfektion. Selbst in ihrem menschlichen Zustand mimte sie die Gesten und Verhaltensweisen einer Katze nach. Die Wesenszüge der Bandmitglieder wurden ebenfalls maßgeblich durch ihr inneres Tier geprägt, was mir ausgesprochen gut gefallen hat!
Der Erzählstil ist flüssig zu lesen und sehr unterhaltsam. Der Humor tritt immer an den richtigen Stellen auf, sodass die Geschichte nicht überladen wirkt. Eine perfekte Dosierung könnte man sagen.
Durch viele Spannungshöhepunkte bleibt man dauerhaft am Ball und fliegt nur so durch die Kapitel. Natürlich bleibt das Finale zum Schluss nicht aus, sodass die aufgebaute Spannung einem an diesem Punkt tatsächlich einen Herzinfarkt bescheren könnte, wenn man nicht aufpasst! (Ich habe in diesen Momenten förmlich an den Zeilen geklebt). Der Plot Twist kurz vor Schluss beschert dem Leser natürlich noch einen kurzen "Oh mein Gott! Ich hätte es mir denken können" - Moment, bevor die Geschichte durch einen fantastischen Epilog abgerundet wird.
Fazit: Die "Straßensymphonie" gehört eindeutig zu meinen absoluten Jahreshighlights 2016! Ein Meisterwerk, das jeder gelesen haben muss, der Märchen, Musik, Action und fantastischen Humor liebt! Absolute Empfehlung. <3
Ich brauchte einen Monat, um dieses Buch zu lesen. Es war soooo langweilig.
Uhm, ich glaube, dass die Autorin nicht wusste, worüber sie schreiben musste. Oder sie wollte zwei verschiedene Bücher schreiben aber sie waren beide zu kurz. In der ersten Hälfte des Buches war Musik der Mittelpunkt der Geschichte: Kat hat neue Freunde getroffen und sie entschließt sich, mit ihnen zu fahren um Musik zu spielen. OK, gut. Dann sie nehmen auf einem Liederwettbewerb teil und . Gut.
Aber dann die Musik verschwindet aus der Geschichte. Es gibt nur Wandler. Kat und ihre Freunde möchten wissen, was ist passiert aber... Es scheint wie ein zweite Roman aus. Es gibt fast keine Verbindung mit der ersten Hälfte. Und diese Wandler-Dinge... Ja... Es war langweilig und nicht gut entwickelt. Der Täter am Ende... Das was lächerlich. Ich war beim Lesen und ich schüttelte meinen Kopf... Ich konnte nämlich es nicht glauben.
Und die Liebesgeschichte. Mit 14% waren Kat und Levi schon verliebt. Das geht zu schnell! Sie waren zu süß zusammen und alles was perfekt!
Kat... Lassen Sie mich nicht mit Kat anfangen. Am Anfang sie war OK. Dann sie wird zu ein gehender Stereotyp: Sie trink zu viel Kaffee und sie spricht immer über Kaffee oder Levi. Aber mehr über Kaffee. Am Ende des Buches sie ist auch dümmer als am Anfang. Wahrscheinlich hat sie vielen Gehirnzellen über den Weg verloren, weil sie nur dumme Dinge macht und falsche Entscheidungen trifft. Zum Beispiel, als Dumm! Dumm!! Dumm!!!
Ich hatte schon ein Buch von Alexandra Fuchs gelesen und das war viel besser als dieses. Ich bin nicht sicher, dass ich eine andere Werke von ihr lesen wird.
Endlich habe ich es geschafft dieses Buch zu lesen. Ich mus sagen irgendwie hat mich der plot etwas verwirrt. Es geht um Gestaltwandler und um eine Band, und natürlich der großen Liebe. letztere nimmt auch einen großteil des Buches ein obwohl es da wenig Spannung gab, die Hauptperson trifft ihre große Liebe gleich am Anfang und kann sie da noch nicht recht leiden wegen ominöser Voruteile welche sie gegen Hunde hat, da sie selber eine Katze ist. Aber ich sag mal ab Seite 30 sind die beiden eigentlich zu sammen und schmachten sich den Rest des Bandes nur noch an, dafür aber sehr ausführlich. Der andere Teil des Plots konnte sich nicht entscheiden ob es um einen Roadtrip mit Band gehen sollte oder um ominöse Vorfälle in der Welt der Gestaltwandler. Zwischendurch gibt es auch 180 Grad Wendungen von den einen Plot zum anderen, wo ich das Gefühl hatte die Autorin konnte sich nicht entscheiden was ihr Hauptplot sein sollte. Zum Ende hin sehen wir auch etwas mehr von der Welt der Wandler allerdings war diese nicht besonders gut durchdacht, vieles machte keinen Sinn oder wurde gar nicht erst erklärt, das hätte besser sein können. Generell war das Ende echt abrupt und ziemlich unspektakulär. Der Schreibstil war ganz schön und auch die Charaktere mochte ich auch wenn das Mädel echt ne Heulsuse war, dabei war sie wenn es drauf ankam recht stark und konnte sich auch selbst retten, aber nach jedem Ereignis ist sie in Tränen augebrochen und musste stundenlang schlafen, was irgendwie keinen Sinn gemacht hat.
Ich muss sagen das erste Kapitel hat mich anfangs etwas verwirrt und es hat auch wirklich lange gedauert bis ich dahinter gekommen bin das Kat eine Gestaltwandlerin und somit eine Katze ist. Jedoch muss ich sagen hat die Autorin gerade die Tierschenszenen klasse beschrieben, so das ich mich gut in die Atmosphäre einfinden konnte. Auch ansonsten ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und leicht zu lesen. So das man das Gefühl hat die Geschichte förmlich zu verschlingen. Besonders gut gefallen haben mir auch die einzelnen Überschriften der Kapitel, die einem immer auf etwas sarkastische Art und Weise einen Einblick auf den Inhalt geben. Außerdem gut gelungen fand ich die verschiedenen Protagonisten die immer einen frechen Spruch auf den Lippen haben und die mich auch ansonsten durch ihre humorvolle Art gut unterhalten haben.
Alles in allem würde ich jedem der das Thema Gestaltwandler und Musik mag das Buch empfehlen. Mich persönlich spricht das Nebenthema (die Musik) zwar nicht wirklich an aber dennoch fand ich sie in diesem Buch sehr passend.
Erst mal das positive: Die Grundidee fand ich toll, die Wandler und alles was mit ihnen zu tun hat. Zwar sind noch viele Fragen offen, Themen wurden nur angeschnitten und man hat das Gefühl, dass sie eigentliche Handlung noch kommen müsste, jedoch denke ich wurde hier eine tolle Grundlage für hoffentlich viele weitere Bände gelegt. Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr, insbesondere Micah, Mila und Liz, weshalb des mich sehr freut, das letztere wohl im nächsten Band die Führung übernimmt. Denn, um zum negativen zu kommen, Levi und insbesondere Kat hatten zwar ihre Momente, gingen wir aber stellenweise auch gehörig auf den Keks. Zu viel Geturtel und Gekuschel, und dann versucht sie einfach ZU sehr cool und sarkastisch zu sein. Da vergisst man manchmal, dass die Gute schon 20+ sein soll, und kein Teenie mehr. Trotzdem hat es insgesamt viel Spaß gemacht, Straßensymphonie zu lesen.
Kat lebt ein anderes Leben wie andere Menschen, sie ist eine Wandlerin und kann sich jeder Zeit in eine Katze verwandeln. Eines Tages trifft sie auf Levi und seine Band. Sie suchen noch eine gute Sängerin und so geht Kat mit ihnen. Doch nach ihren kleinen Tripp erfährt die Gruppe vom Rat und alles was zu der Geschichte gehört. Auf wenn haben die unbekannten es abgesehen und warum. Eine sehr schöne Geschichte, sehr schön geschrieben und mit soviel Gefühl. Ich fand die Charaktere passten so gut zusammen. Und mit Levi und Kat fand ich besonders toll, die harmonieren so toll zusammen. Mit der Zeit habe ich mir schon gedacht, wer der Auftraggeber ist, aber das Ende passte sehr gut.
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Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen – das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher. Doch dann kam er. Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin – und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.
Cover
Das Cover dieses Buches hat mich sofort angesprochen. Es hat mich einfach fasziniert und neugierig gemacht, so dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Es hat auf mich irgendwie eine magische Wirkung
Meine Meinung
4,5 Sterne voll verdient
Ich hatte, als ich zu lesen begann eine grobe Vorstellung worum es ging. Was mich dann aber beim Lesen erwartete, hätte ich nicht gedacht.
Straßensymphonie spielt vollkommen in unserer Welt, und beginnt recht langsam. Was aber nicht negativ rüberkommt, ganz im Gegenteil. Denn so begreift man besser worum es geht, außerdem muss sich jede Geschichte erst entfalten. Hier geht es um Gestaltwandler, aber keine einer bestimmten Art, sondern die Protagonisten können sich jeder in ein anderes Tier verwandeln, sogar Haustiere. Dies war für mich mal eine ganz neue Richtung, die ich aber durchaus interessant fand.
Es gab auch Momente die mich wirklich schmunzeln ließen und an unsere Märchen aus Kindheitstagen erinnerten. Die Geschichte ist aber kein Märchen, wie man zuerst glaubt, denn man erkennt nur gewisse Dinge aus unseren Märchen wieder. Wie z.B die Tiere in die sich die Band verwandeln kann, da kamen mir sofort die Bremer Stadtmusikanten in den Sinn, was ich mal eine außergewöhnliche Idee finde. Auch die Dinge an die sich die Freunde aus Erzählungen erinnern, haben mit unseren Märchen zu tun, nur sind sie für die Freunde eine reale Vergangenheit.
Aber wer denkt es handle sich hier um eine neue Interpretation unserer Märchen irrt sich. Denn die Geschichte legt im Laufe des Buches an Spannung zu, indem die Band und ihre Freunde sich mit Jägern, die hinter Gestaltwandlern her sind rumschlagen müssen.Sie kommen immer weiter hinter Geheimnisse, die aus der Welt geschafft werden müssen, wobei sie Hilfe des Rates bekommen. So entpuppt sich das Buch immer weiter als richtiges Jugend Fantasybuch das genug Spannung bietet, denn auch Kämpfe kommen hier nicht zu kurz.
Natürlich bietet dieses Buch auch einiges an Emotionen und Gefühlen, denn hier entpuppt sich auch langsam eine Liebesgeschichte, so dass auch Liebhaber von Love Storys auf ihre kosten kommen. Aber auch hier wird es nicht langweilig, da immer irgendetwas passiert.
Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch, und ließen mich oft lächeln, da an einigen Stellen der richtige Wortwitz eingebaut war. Es sind ganz normale junge Erwachsene mit alltäglichen Problemen, die sich gesucht und gefunden haben. Einige haben eine liebe und freche Art, was dem Buch die nötige Abwechslung gab, und mich oft schmunzeln ließ.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir durch seine Lockerheit und teils Wortwitz wirklich gut. Das buch ließ sich flüssigen leicht lesen, und ich in froh dass ich es mir angeschafft habe.
Wer gerne Jugend-Fantasy mit genug Spannung, Kämpfe, Geheimnisse, Liebe und Gefühl liest, in dem auch teils Andeutungen zu alten Märchen vorkommen dürfen, ist bei diesem Buch genau richtig und sollte es unbedingt lesen. Ich sehe es als Genuss dieses Buch zu lesen, vielleicht gerade weil es mal etwas anders ist. Ich gebe zu dass ich so ein Buch nicht erwartet habe, zumindest nicht, dass es mich so begeistern würde.
Wer allerdings ein Buch sucht, dass durch und durch nur Spannung bietet, wird hier nicht begeistert sein
Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen – das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher. Doch dann kam er. Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin – und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.
Wie hat's mir gefallen
Zu Beginn wird der neugierige Leser von liebevollen Detailzeichnungen begrüßt und stößt gleich darauf auf witzige Überschriften, die neugierig machen, ohne zu viel zu verraten. Ich, als alter Überschriftenüberleser, habe mir hier viel Zeit genommen um schmunzelnd zu verweilen, denn die Autorin hat sich viel Zeit und Mühe gemacht, um diese treffend zu formulieren, wie hier z.B.:
Die Handlung startet locker und leicht und zugleich mit Tiefgang: Kat, die noch sehr unter dem Tod ihres Vaters leidet, trifft auf den charmant-frechen Levi, der ihr ganzes Leben durcheinander bringt. Beide haben etwas gemeinsam: sie sind Gestaltwandler. Doch wie könnte eine elegante Katze zu einem sabbernden Flohteppich passen? Kat wird schneller bewusst, das Hunde treue Gefährten sind, als ihr lieb wird und so muss sie ihre Vorurteile ad acta legen. Meistens jedenfalls.
Der weitere Verlauf ist eine gelungene Mischung aus phantastischen Elementen, Liebesgeschichte, Coming-of-Age Roman, Märchenadaption, Actionszenen und Musik. Alles hält sich in einer gewissen Waage, sodass eine ausgeglichene runde Geschichte dabei entsteht, die nie langweilig wird. Schuld daran sind sicher die Protagonisten, sowie die zahlreichen Nebencharaktere, die so schön bunt, realistisch und sympathisch sind.
Allen voran ist da Kat, Redhead, sommersprossig, kaffeesüchtig, Kleidergröße 42 - ja ich rede wirklich noch von der Buchfigur und nicht von mir. Ich konnte mich von Anfang an mit ihr identifizieren, fand ihre absolut nachvollziehbar Kaffeesucht so sympathisch, liebte ihre Eigenheiten und ihre morgenmuffligen Momente und auch ihre Marotten. Sie ist absolut real in meinem Kopf, wirkt niemals gezwungen oder macht seltsame Charakterwendungen durch, die nicht nachvollziehbar wären. Und dann gibt es da noch den attraktiven und wortgewandten Levi, der Kat immer fordert und zugleich immer an ihrer Seite steht. Er birgt ein dunkles Geheimnis und will sich nicht gleich öffnen, aber sonst wäre es auch zu langweilig. Ihr werdet die beiden zusammen lieben, in Menschengestalt, aber auch in Tiergestalt. Ich sage nur: "Hundesabber auf meinem Fell. HUNDESABBER AUF MEINEM FELL.".
Zu dem jugendlichen Schreibstil muss ich wohl wenig sagen. Das Buch liest sich ganz schnell weg, mach neugierig, bereitet Freude und lässt den Leser zufrieden mit einem Lächeln zurück. Obwohl die Handlung abgeschlossen ist und keiner Fortsetzung bedarf, so würde ich mich freuen noch mehr aus dem Gestaltwandleruniversum lesen zu dürfen.
Ganz klare Leseempfehlung, für alle die gerne magische Jugendbücher lesen und nie an einem Romantasybuch vorbeikommen. Für alle starke junge Frauen, die trotz Makel perfekt sind. Für alle Katze- und Hundeliebhaber, die gerne mal in eine fellige Rolle schlüpfen würde.
Cover/Buchgestaltung Dieses Buch ist unglaublich liebevoll gestaltet. Ich liebe alle Zeichnungen darin und könnte sie ewig ansehen. Aber auch die Überschriften sind wunderschön gestaltet und mega witzig. Ihr werdet es lieben! Unbedingt die Printvariante kaufen - da hat man definitiv mehr davon.
Für Fans von * "Spiegelsplitter" von Ava Reed * "Bookless" von Marah Woolf
Fazit Endlich wieder ein Buch, dass einen nicht mehr loslässt, begeistert und Schmetterlinge in den Bauch zaubert. Hier werden Musik, Liebe und magische Elemente auf erfrischende Weise miteinander verbunden, sodass ein gelungener All-Age Roman entsteht, der mich restlos begeistern konnte.
Kat´s Leben hat sich um 180° Grad gedreht als ihr Vater starb. Sie hat ihrem Traum vom Singen abgeschworen, denn er zerplatze mit dem Tod. Doch ausgerechnet ein neuer Gast, der während seiner Durchreise, die Bar besuchte wirbelt alles aufs Neue komplett durcheinander und bringt die Katze im Inneren von Kat auf Hochtouren. Gestaltwandler mit Straßenköter-Charme hin oder her, seine Band braucht dringend eine Sängerin und Kat das Gespür für Musik zurück.
Die Chance ihres Lebens oder doch ein Trugschluss ihrer Hoffnung mit riesen Desaster?
Meine Meinung:
Immer mehr Bücher kommen zum Vorschein, die sich als Aufgabe gemacht haben, alte Märchen im modernen Stil oder mit abgewandelten Elementen, auf den Markt und mich persönlich stimmen diese immer total Neugierig. So ist es auch bei „Straßensymphonie“ aus der Feder von Alexandra Fuchs.
Das Märchen ist jedem bekannt, doch um welches es sich handelt, will ich nicht verraten, denn ich habe selbst etwas länger gebraucht bis der Groschen gefallen ist und das Rätsel zu lösen war sehr interessant.
Die Handlung ist ein flotter Mix zwischen Spannung, Harmonie und Liebe, welche die Autorin gekonnt in einem stimmigen abwechslungsreichen Kontext präsentiert. Genau diese Stimmigkeit machte für mich dieses Buch so lesenswert. Hält man es vor Spannung kaum aus und will wissen was sich hinter den mysteriösen Umständen versteckt, so nimmt sie gekonnt auch diesen Nervenkitzel heraus. Aber es ist nicht schlecht, denn während den langsamen Parten erfährt man viele Einzelheiten, lernt die Charaktere besser kennen und auch die Beweggründe, die sich hinter ihrer Reise verbergen. Schön ist es, wie sie neue Charaktere ins Geschehen einbringt. Es wirkt so als wären sie schon immer dabei und doch wiederum nicht.
Ich liebte Kat und ihre Art von der ersten Seite an. Sie ist abenteuerlustig, nicht auf den Mund oder Kopf gefallen und doch ist sie sehr bodenständig. Man kann sich super in sie hinein empfinden und lernt so ihre Art sehr zu schätzen und zu lieben.
Die Fantasie-Komponente kristallisiert sich sehr deutlich heraus und trotzdem ist die Handlung sehr authentisch und aus dem realen Leben erzählt.
Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Durch liebevolle Details wird dem Leser ein kleiner Einblick gewährt in welche Richtung die Handlung gehen könnte. Auch versteckte Andeutungen finden Klarheit im Laufe des Geschehens. Für mich wäre dieses Buch ein glasklarer Cover-Kauf ohne auf den Klapptext zu achten.
Fazit:
Aus Alt mach Neu und dies ist der Autorin absolut gelungen. Spannend, harmonisch und voller Leidenschaft wird der Leser auf die fantastische Reise einer speziellen Art geführt in der es um Selbstfindung, Freundschaft und ein wenig Liebe geht.
Absolut lesenswert und eine klare Leseempfehlung meinerseits!
Die Wandlerin Kat arbeitet in einer Bar, in der auch andere Wandler verkehren. Seit dem Tod ihres Vaters hat sie sich etwas zurückgezogen und auch nicht mehr gesungen, was sie früher immer sehr oft mit ihrem Vater gemacht hat. Als die Band Night Circus in der Stadt auftaucht, weil sie einen Gig in der Bar hat, in der Kat arbeitet, wird Kats Leben ganz schön durcheinander gewirbelt. Denn einer aus der Band bringt Kats Katze zum Fauchen, was sie sehr irritiert. Levi ist ebenfalls ein Wandler, ausgerechnet ein Hund, was Kat besonders stört. Trotzdem lässt sich Kat auf ihn ein und geht gemeinsam mit der Band auf Tour.
Wie bei fast allen Büchern aus dem Drachenmond Verlag ist das Cover sehr schön und passt sehr gut zur Handlung. Erzählt wird hier die Geschichte der Wandlerin Kat, die sich in eine Katze verwandeln kann. Die Autorin wählt dabei die Ich-Perspektive, was sehr gut zur Handlung passt. Als Handlungsort hat die Autorin Deutschland gewählt, was ich schon mal sehr ungewöhnlich fand. Und auch dass die Autorin das Märchen die Bremer Stadtmusikaten in ihre Geschichte hat einfließen lassen, fand ich sehr interessant. So sind die Mitglieder der Band ein Esel, ein Hund, eine Katze und eine Henne, sehr ungewöhnliche Gestaltenwandler wie ich finde. Kat fand ich nicht immer symphytisch, was vor allem daran lag, das sie sehr impulsiv ist und relativ schnell ausrastet. Die Handlung an sich ist sehr humorvoll und die Chemie zwischen Kat und Levi hat mir sehr gut gefallen. Zwar betont Kat am Anfang immer wieder, dass sie Levi überhaupt nicht mag, trotzdem kommen die beiden relativ schnell zusammen. Die Autorin hat die Handlung in zwei nebeneinander laufenden Handlungssträngen aufteilt. Da wäre zum einen die Band und ihre Tour, auf die Kat diese begleitet. Hier ist die Handlung sehr witzig und erinnert ein wenig an ein Roadmovie. Dann wären da aber noch die Jäger und der Rat der Wandler, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Für mich harmonieren diese beiden Handlungsstränge nicht immer richtig miteinander. Für meinen Geschmack hat die Autorin hier einfach zu viel angerissen und nicht richtig zu Ende gebracht.
Die Auflösung am Ende fand ich ehrlich gesagt etwas enttäuschend, bei so vielen Möglichkeiten habe ich etwas anderes erwartet. Nichts desto trotz wurde ich gut unterhalten und vergebe 8 von 10 Punkten
Achtung! Meine eigene Meinung! Ehrlich gesagt, habe ich mir bei diesem Buch mehr erhofft. Ich bin ja riesengroßer Fan vom 'Drachenmond-Verlag', jedoch hat dieses Buch mir nicht sonderlich gefallen. Die allgemeine Geschichte war sehr wirr und hatte keine klare Struktur. Die Charaktere waren okay. Mir hat Levi sehr gefallen, jedoch verstehe ich seinen Grund nicht ganz Kat zu lieben. Nicht, dass sie nicht nett ist, aber Levi kannte sie anfangs gar nicht und hat schon in den ersten 30 Seiten Interesse an ihr gezeigt. Natürlich, ist es nur meine persönliche Präferenz, da ich generell kein "instat love" mag. Der Schreibstil war in Ordnung, jedoch gefielen mir viele Dialoge nicht ganz. Teilweise kamen sie mir unnötig und sehr stumpf vor. Warum ich diesem Buch dennoch 2 Sterne gebe: Die Beziehung zwischen Kat und Levi war süß und die vielen Momente, die ihre Zuneigung zeigten, waren schon niedlich. Auch die Momente auf der Bühne mit der Band haben mir wirklich gut gefallen, vor Allem bei ihrem Auftritt in Bremen.
Generell, war ich nicht so ein großer Fan von diesem Buch, jedoch werde ich es behalten, da das Cover natürlich (wie vom Drachenmond-Verlag gewohnt) wirklich schön ist.
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