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Scheol

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Una ricca signora ebrea e tre naziskin scomparsi nel nulla da un giorno all'altro. Una villa fuori Roma che pare il centro di nel 1993 come nel 1943.Questo è «il caso» di Ruben Massei, ispettore della Squadra Mobile del Commissariato Zona Centro di Roma. Un'indagine non autorizzata, la sua, dalla quale è stato di fatto estromesso. Eppure, «pazzo di sensazioni e senza uno straccio di prova», Ruben Massei continua a indagare, a trovare indizi, a seguire false a inseguire fantasmi, soprattutto.Perché quel caso gli parla di lui. Delle sue radici, della sua storia privata, e delle intersezioni con l'altra Storia, quella di tutti. Ruben è ebreo, la sua famiglia è stata sterminata ad Auschwitz nel 1943, quando lui non aveva ancora un anno. Forse è per questo che si trasforma in un segugio sempre all' per stanare il suo passato. E se tutto ciò provocherà una rivoluzione nel suo mondo ordinato, tanto meglio.Perché Ruben è un vecchio ispettore cocciuto, e crede che «le parole non dormano», che «le idee esigano una cura costante, a dispetto di tutto, a dispetto del pudore». Allora meglio, infinitamente meglio, una verità che non consola, ma che dà riposo. Soprattutto a qualcuno che viene da molto dallo sheol, da un altro mondo.

186 pages, Paperback

First published January 1, 1997

25 people want to read

About the author

Marcello Fois

97 books70 followers

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Community Reviews

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1 star
4 (8%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Pam.
118 reviews
December 6, 2009
this was a bit of a let down. a little too political for my taste and not as witty as advertised. oh well.
17 reviews
June 9, 2024
Noir con momenti splatter, fantasmi dal passato. Tormentato l’ispettore Ruben Masseni, testardo svelerà il grande inganno di una vita.
Profile Image for Klaus Mattes.
734 reviews10 followers
January 12, 2025
Die italienische Erstausgabe des Krimis um eine Mordfalluntersuchung durch den jüdischen Kommissar Ruben Massei in Rom kam im Jahr 2004 heraus. Das jüdische Titelwort „Scheol“, dem Laien entgegen sonstiger Gepflogenheiten der Verlagsbranche durch keinen deutschen Untertitel erläutert, steht für das Reich der Toten. Das Buch stellt im Werk des mittlerweile mit seiner Serie um den Avvocato Bustiano zu Bekanntheit gelangten, in Bologna lebenden Sarden Fois eine Ausnahme dar und ein Experiment.

Die im Buch erzählten Ereignisse um den Überfall einer asozialen Neofaschistengruppe auf die Villa eines alten Juden, Folterung und Tod von dessen Frau und anschließendes spurloses Verschwinden von Tätern wie dem Opfer, spielen im Jahr 1993. Fois benötigt dieses vergangene Jahr, denn die 13 Kapitel bestehen jeweils aus zwei Teilen, erst immer die Gegenwart, bzw. 1993, danach einem Flashback in eine Parallelhandlung aus dem Jahr 1943. Damals hatte sich im Haus der Überfallenen eine jüdische Familie mit mehreren Kindern versteckt, unten im Keller auf einen Schlepper gewartet, der sie vor der Auslieferung an die Deutschen und der Ermordung im KZ retten sollte. Für so einen Plot benötigt Fois die - wenigstens denkbare - Möglichkeit, eines jener Kinder hätte überlebt - oder auch, dass jener Jugendliche von 1943, der sie an die Faschisten verriet, noch am Leben ist und jetzt auch die neuen Unmenschlichkeiten bewirkt hat.

Ein Holocaust-Mord-Whodunit-Krimi dürfte nun aber nicht jedermanns Sache sein. Kaum verwunderlich also, dass der deutsche Verlag sich jeglichen Hinweises auf den Holocaust auf dem Titel enthält. Mit Grün, Weiß und Rot wird vielmehr an die in Deutschland geschätzte Italinità- bzw. Commissario-Seligkeit appelliert. Schade, dass Commissario Massei ein ziemlich farbloser Charakter ist, den eigentlich nur zwei Züge kennzeichnen: das Judentum, dem er sich viele Jahre versperrt hat, und sein schlechtes Image unter Kollegen, er wäre ein Quertreiber.

Das besondere Spiel des Buchs, meines Erachtens aber auch das, was es zu Fall bringt, sind die Zeitsprünge 1993/1943. Von Kapitel zu Kapitel arbeitet der Autor auch immer wieder daran, die Hypothese, Geister, Gespenster, die Toten selbst hätten die Hand im Spiel, als real zu kalkulierende Variante in Betracht zu ziehen. Ein Wiedergänger-Krimi auch noch? Führt ein Zurückgekehrter aus dem Scheol, dem Reich der Toten, noch einmal einen Vernichtungskrieg gegen Juden? Können Polizisten Dämonen besiegen? Oder sollten wir das eher als symbolisch verstehen, die bösen Seiten der Geschichte können sich immer wieder wiederholen?

Marcello Fois müsste allerdings so ausgebufft wie Stephen King sein und den Roman auf mehr als 600 Seiten ausspannen (statt 180). So, wie sie hier nun stehen, kommen die meisten Rückblenden beim Leser doch eher als hinderlich an. Man will in einem in der Gegenwart spielenden Krimi nun mal den Mörder jagen, nicht über die Geschichte belehrt werden. Politisch hyperkorrekt, kommt es einem vor, aber weder neu noch unerhört.

Innerhalb weniger Sekunden herrschte erstickende Hitze. Ruben versuchte wie eine fette, lächerliche Kanalratte wegzurobben, in den Teil des Raumes, der noch nicht brannte. Er merkte, dass er zitterte, vielleicht vor Anstrengung, vielleicht auch aus Todesangst. Als er den Jungen neben sich bemerkte, als er seine eisigen Hände fühlte, die ihm die Stricke an Hand- und Fußgelenken lösten, dachte er, er sei schon tot. Er dachte, dass es gar nicht so schlimm war zu sterben.

Auch ist Fois‘ Stil zu starr, zu unbeweglich. Ein Amtsstuben-Dialog folgt dem anderen, zu viele Statements, Lageeinschätzungen, Ermahnungen. Zu wenig übrige Welt und Aktion. Fois dachte anscheinend, die vielen Rückblenden in eine unmenschliche Zeit würden es schon richten.

Gegen Ende passiert ein unvorhersehbarer Twist, den ich hier natürlich nicht verraten kann. Mit einem Mal spielen die Geister kaum noch eine Rolle und wir haben es mit einer handfesten Moderne zu tun. Es gilt anzuerkennen, dass der Autor einiges gewagt und versucht hat, das Genre gründlich durchzuschütteln. Geglückt finde ich das nicht.
Profile Image for Mattia Pace.
5 reviews2 followers
August 23, 2015
Una storia a tratti impalpabile, scritta in una lingua piuttosto banale. Poche emozioni, ma per fortuna si legge in fretta. Buono per la spiaggia
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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