Was kommt dabei heraus, wenn eine schwarze Katze die Ermittlungen der Münchner Polizei durchkreuzt und dabei immer wieder die Kollegen an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt? Wenn ein strafversetzter Kommissar, eine eifrige Polizeianwärterin und ein urbayerischer Afroeuropäer im Rollstuhl gemeinsam einen Mordfall aufklären wollen? - Auf jeden Fall ein Mordsspaß. Ist Hauptkommissar Steinböck ein Fall für den Polizeipsychologen, oder schafft er es, alleine mit den nervigen und politisch unkorrekten Kommentaren der Katze klarzukommen?
Hat sich nach einer süßen Geschichte angehört - man bekommt jedoch nur Fatphobia und übermäßige Verwendung des N-Wortes. Bei knapp einem Viertel des Buches wollte ich es dann schon weglegen, aber der Charakter der Katze war unterhaltsam. Die nächsten Teile werde ich aber eher nicht zur Hand nehmen. Die Themen Missbrauch und Homosexualität werden auch neutral aufgegriffen - weder eine gute, noch schlechte Darstellung.
In dem Buch wird nicht nur das N-Wort ständig benutzt, sondern auch noch von einem Charakter (der nicht Schwarz ist) gerechtfertigt, warum das total okay ist. Dazu sind die Charaktere sehr oberflächlich, das Thema sexueller Mißbrauch wird vom Autor super unangenehm und klischeehaft behandelt. Die Katze ist der einzige Charakter bei dem man sich nicht ständig an den Kopf fassen will
Puh, leider kann ich der Mehrheit der Kommentare nicht zustimmen, hatte vielleicht aber auch eine andere Erwartung ans Buch. Die Grundidee finde ich super, die Ausführung war für mich aber leider weder spannend noch unterhaltsam. Die Charaktere sind holzschnittartig und klischeehaft, der Fall ist teilweise eher eine Randerscheinung, Spannung kam bei mir gar nicht auf, Vieles hat mich eher die Augen verdrehen lassen. Immerhin: Liest sich schnell weg. Würde dennoch persönlich aber kein weiteres Buch der Reihe lesen.
Eine wirklich schöne Geschichte. Die Katze war so süß und ich musste lachen über ihre Kommentare. Ist eine entspannte Cosy Crime Geschichte, die man nicht zu ernst nehmen darf.