Männliche Narzissten sind Menschen, die mit ihrem Selbstbewusstsein und Charme beeindrucken, doch ihr Charisma wärmt nicht. Ihre Geltungssucht ist ein Gefängnis, aus dem sie nicht ausbrechen können. Das zeigt sich besonders in der Liebe, die der Narzisst nur als Eigenliebe kennt. Auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und illustriert durch aufschlussreiche Fallgeschichten aus dem Praxisalltag, untersucht der Psychiater und Psychotherapeut Raphael M. Bonelli die inneren Fesseln des narzisstischen das überzogene Selbstwertgefühl, die missglückenden Beziehungen und die fehlende Selbsttranszendenz. Und er zeigt Wege in die Freiheit. Denn es ist auch für Narzissten möglich, Empathie zu entwickeln, gesunde Männlichkeit und letztlich auch echte Liebe zu erfahren.
Dieses Psychogramm des selbstverliebten Mannes ist eine erhellende Lektüre für alle, die sich für das Phänomen Narzissmus interessieren und wissen wollen, wie die Befreiung von den Fesseln der Selbstzentriertheit gelingen kann.
Sehr heteronormative Argumentationsstruktur, Lösung zu ungenau und undifferenziert, in der Grundstruktur teils Tendenz zur Redundanz Aber gute Einführung und immer wieder gute Gedankenanstöße, allerdings eher aus populär-psychologischer Perspektive
Despite my ideological disagreements with the book, I was actually able to finish it. When my initial shock by the author’s christian perspective waned, I went into it. I never thought that conservatives recognize narcissism as a real problem that we all face, internally or externally so that part actually surprised me pleasantly. I did enjoy reading about the case studies of narcissistic (heterosexual) relationships. I also agree that an intense negative experience or a shock can actually help heal narcissism in some cases. Nevertheless, the part that should never have been included in the book was the one about immigrants in Austria. I still don’t understand what a case of a woman complaining about working as a social worker in an immigrant asylum has to do with other cases that were a lot more specific.
Wirklich interessant und vor allem anschaulich geschrieben. Der erste Teil mit den Beschreibungen ist gut, der zweite mit den "Lösungen" etwas beliebig. Und irgendwann fällt auf, dass das Buch locker 30% kürzer sein könnte, wenn man die ganzen Wiederholungen rausnimmt.