Während einer Wanderung auf dem Jakobsweg erfährt Marie-Édith Laval von einem Pilgerweg auf der japanischen Insel Shikoku. 1200 Kilometer führt dieser auf den Spuren Kūkais, des Gründers des Shingon-Buddhismus, um die Insel, zu 88 Tempeln. Fasziniert von diesem exotischen Ziel, beschließt Laval, sich als »henro« – japanischer Pilger – auf das Abenteuer einzulassen. Der Weg repräsentiert die vier Stufen der Erwachen, Askese, Erleuchtung und Nirwana. Und mit jedem Tag des Wanderns richtet sich auch Marie-Édith Lavals persönliche Wahrnehmung zunehmend von den äußeren Begebenheiten auf ihr Inneres, auf ihren Weg zu Frieden, Glück und Dankbarkeit. Geistreich und unterhaltsam beschreibt sie ihre Erfahrungen – ein inspirierender Pilgerbericht.
Abbruch, keine Wertung. War sowas wie ein Geschenk. Ich dachte, es würde vielleicht die Genji-Lektüre ganz nett ergänzen, aber der quirlig, vorfreudige, lockere Erzählton geht mir mächtig auf den Keks.
"Ankunft am Flughafen. Ein Blick zurück. Meinen lieben Freunden noch ein letztes Mal zuwinken. Und dann die Entschleunigung beim Warten, wenn die Zeit sanft verstreicht. Wie ich dieses Ambiente liebe, wo alle Wege sich kreuzen, wo das Ende der Welt so nah ist, nur eine Spannweite entfernt! Ein Ort, der von Worten des Anschieds und dem Jauchzen des Wiedersehens hallt. Die, die fortgehen, die, die bleiben, die, die wiederkehren. Kopf und Sinne erwachen im Angesicht der Unendlichkeit des Universums, das mich immer wieder in Erstaunen versetzt. Aufbrechen, verlassen, sich lösen, loslassen, entdecken: So viele Glücksversprechen liegen vor mir! Und so vergeht mit der Neugier als Führerin, dem Unbekannten als Lehrmeister, dem Vertrauren als Weggefährten und einem abenteuerlustigen Herzen mein Flug bis zur Landung in Osaka."
Merveilleux livre sur un pèlerinage à Shikoku. L'auteur fait pleins de références à des auteurs, des livres, des réflexions. "N'avez vous jamais éprouvé, vous aussi, l'envie irrépressible d'ouvrir grand les portes ?" "Je refuse d'être la grande absente de mes heures, de me contenter d'instants insipides, de traverser cette existence en restant à sa surface, sans être ardemment vivante, sans me vivre pleinement !" "Chaque jour à vivre pleinement, chaque nouvelle aurore comme renaissance et mise au monde".
"Il n'est rien de plus beau que l'instant qui précède le voyage, l'instant où l'horizon de demain vient nous rendre visite et nous dire ses promesses" Milan Kundera, La vie est ailleurs
"Je savoure ce ravissement de m'accorder au paysage traversé et de retrouver cette sensation du corps en marche et l'acuité de mes perceptions sensorielles"
Le vide intersidéral. Ce livre commet la double offense d'être ennuyeux et inutile pour qui parcours le pèlerinage. L'auteure me donne l'impression d'être dans le déni complet, mélangeant son interprétation naïve du bouddhisme à un enthousiasme forcé. Quand tout est absolument parfait, idyllique et magique et qu'on atteint l'illumination, il est peut être temps d'étudier les enseignements du Kobo Daishi... les vrais.
Le récit est intéressant, mais en toute honnêteté, par moment, l'aspect réflectif aurait pu être délaissé.J'ai peut-être davantage lu le livre comme un récit de vie qu'une quête spirituelle, ce qui m'a évité de considéré ce livre comme une totale déception.
Je donne donc 3/5 pour le livre.
+ 1 étoile puisqu'il est dans mes projets de faire le pèlerinage et que l'annexe donne de bons renseignements pour s'y préparer.
J'ai bien aimé le récit du pèlerinage avec les rencontres, les paysages, l'explication des rites, les aleas du voyages et les pérégrinations intérieures du personnage principal, mais moins les interminables monologues entre les bons sentiments et la spiritualité positive ( je suis toi, tu es moi, nous appartenons à la même famille 🙄) et les incessantes citations qui donnent l'impression d'avoir été préparées à l'avance et qu'il fallait "caser" Dommage
Ça donne envie d'aller faire un pèlerinage...! Mais, personnellement, le style d'écriture ne me convient pas et beaucoup de citations d'auteurs (d'où mes trois étoiles)
Die Autorin ist dort stark, wo sie sich auf Tatsachen beruft, seien es ihre persönlichen Erlebnisse oder Fakten zu Land, Leute und v.a. dem Pilgerweg. Jedem Menschen, der sich für Japan, das Pilgern und vor allem speziell das Pilgern auf Shikoku interessiert sei dieses Buch deswegen wärmstens ans Herz gelegt. Man wird viel Interessantes, Schönes und Wertvolles in diesem Buch finden. Zäh wie Kaugummi sind leider die "Füllungen" dazwischen. Metaphysische, nicht wirklich philosophische Ausuferungen ohne wirklichen Gewinn. Ich musste mich so zusammenreißen, diese Abschnitte nicht zu Gunsten der tatsächlichen Reisebeschreibungen, die ich unglaublich interessant und auch gut geschrieben fand, zu überspringen. Fast kommt es einem so vor, als hätte die Autorin ihren Bericht unnötig aufgeblasen. Hätte sie sich besser an der klaren Schlichtheit des japanischen Stils ein Beispiel genommen, wäre dieses Buch fünf Sterne und mehr wert.
Un témoignage marquant d’une courageuse pèlerine qui, au fil des semaines, a pu découvrir un Japon merveilleux à travers son paysage, sa culture et ses habitants, mais qui a, surtout, réalisé un chemin intérieur qui l’a profondément et durablement changée.
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich mehr über den Pilgerpfad in Shikoku herausfinden wollte. Ich dachte mir aufgrund des Titels, dass es sich um ein "Reisetagebuch" handelt, in dem ausführlich über die besuchten Orte und die Wege/Landschaft gesprochen wird.
Das ist aber nicht ganz richtig. Ja, es wird über die Tempel (kurz) berichtet, obwohl manchmal nur die Nummer des Tempels und der Name aufgeführt werden. Es kommen Begegnungen mit Japanern vor und es wird auch etwas über die Route erzählt. Allerdings ist das fast Nebensache: für mich war das Buch eine "Reise ins ich", eine Abhandlung des Pilgerns und der Gefühle, die die Autorin während des Pilgerns hat, welche Erkenntnisse über sich selbst sie darin findet und wie die Menschen ihr als Pilgerin sehr offen und freundlich entgegenkommen.
Der Stil ist eher "blumig", was an der Übersetzung liegen kann, oder einfach der Schreibstil der Autorin sein mag. Ist nicht ganz meins, wäre aber, wenn das Buch mehr meinen Erwartungen an die Reisedarstellung entsprochen hätte, kein Problem.
Das Buch ist interessant und kurzweilig, aber es war nicht das Buch, das ich aufgrund des Titels erwartet hatte. Als Reiseliteratur für jemanden, der etwas über Shikoku erfahren will, kann ich das Buch nicht empfehlen, aber wenn jemand sich für Buddhismus/Selbstfindung interessiert, ist es vielleicht das Richtige.