Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den "Dragons", der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge. Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.
Dies ist der erste Band der neuen Steampunk-Serie "Frost & Payne".
Weitere Informationen zur Serie: http://www.facebook.com/FrostPayne.Books http://www.greenlight-press.de
Der Einstieg in die Serie um Frost & Payne gefiel mir wirklich sehr gut! Die Charaktere sind interessant und haben eine unglaublich faszinierende Hintergrundgeschichte. Es gibt genügend Geheimnisse, die einen bei der Stange halten und auch die Action war gut dosiert. Das Ende hat einen direkt Lust gemacht, weiter zu lesen!
Ein kurzweiliger, interessanter Steampunk-Krimi als Einstieg in eine Serial-Reihe. Lydia Frost will sich von ihrer Herkunft und kriminellen Vergangenheit lossagen und sich als Detektivin selbstständig machen. Noch läuft es allerdings nicht ganz so gut, deswegen nimmt sie auch einen Auftrag ihres Ziehbruders an, obwohl sie ja mit der Organisation ihrer Familie nichts mehr zu tun haben will. Schließlich gibt es reale Kunden, die sie ebenfalls beauftragen, so wie Mrs. Payne, deren Ehemann verschwunden ist!
Unter diesen Voraussetzungen gibt es eine rasante Geschichte, die den Anfang der Zusammenarbeit von Frost und Payne darstellt und sich auch viel um den Titel "Schlüsselmacherin" dreht. Gleichzeitig ist es nicht Lydia Frosts Anfang: an unglaublich vielen Stellen merkt man ihre Vorgeschichte, was ich sehr angenehm fand. Außerdem bleiben einige Fäden offen, die wohl länger der rote Faden bleiben sollen bzw. ein Fall für Frost - bzw in Zukunft dann Frost und Payne. Die Steampunkelemente und Einblicke in das London der Reihe fand ich sehr interessant. Es ist etwas düster, etwas neblig, einige der Sachen erscheinem einen sehr suspekt und vor allem das Ende lässt erahnen, dass das Setting in Zukunft noch eine größere Rolle spielen wird.
Auf jeden Fall ein gut gemachter Einstieg und Serial-Fans, die mal in Steampunk schnuppern wollen und dabei Abenteuer lieben, werden voll auf ihre Kosten kommen! Romance gab es übrigens nicht, falls das wen interessiert. Auch wenn ich nicht der größte Fan von Ermittlerstories bin, werde ich aufgrund des Settings und guten Schreibstils weiterlesen und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht, vor allem mit Lydia Frost und ihrer Vergangenheit.
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Bisher habe ich ja noch nicht viel Steampunk gelesen und umso mehr interessierte mich diese Reihe. Da dies nicht mein erster Serien-Auftakt ist, waren meine Erwartungen nicht allzu hoch. Doch die Autorin hat mich überrascht. Sie schafft es auch auf wenigen Seiten eine Welt zu erschaffen, die mein Kopfkino fleißig ankurbelte. Allerdings las die Episode sich an manchen Stellen „ungefeilt“. Da wurden Dinge, Zusammenhänge fünf Seiten später wiederholt und zwei oder drei Mal wurde sogar der gleiche Wortlaut verwendet. Doch im Großen und Ganzen fliegt der Leser nur so durch die Seiten und der Schreibstil ist locker. Die Charaktere bleiben noch ein wenig einfach, doch das ist zu verschmerzen. Denn das Potential ist bereits erkennbar und was soll noch alles in den ersten Teil. Es geht aber trotz allem spannend zur Sache und die Spannung wurde wellenförmig aufgebaut. So konnten wir, die Protagonisten und ich, durchatmen und waren für die nächste Spannungssteigerung gewappnet. Dabei überraschte mich Pfyl häufig und wartete auch mit Twists auf. Ich bin der Überzeugung, dass noch viele Kleinigkeiten, die ich nicht bewusst wahrgenommen habe, noch eine Bedeutung spielen werden und freu mich jetzt schon auf die nächsten Bände. Und genau DAS muss ein Auftaktband erreichen. Ja, es ist noch Luft nach oben, aber ich denke, ich bin auch ein ziemlich kritischer Leser, der viele Kleinigkeiten bemängelt, die andere Leser überhaupt nicht stören, wenn sie ihnen überhaupt auffallen. So gibt es von mir 4 gute Schlüssel, ähm, Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘ Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den "Dragons", der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge. Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.
Ein Steampunk-Hörbuch, das vielversprechend klang. War es schlussendlich aber nicht! Nachdem ich das Hörbuch startete, war sofort klar, dass ich mit dem Rhythmus und der Betonung des Sprechers nicht klar komme. Es war mir viel zu langsam und die Sprechpausen waren für mein Empfinden zu lang und an falschen Stellen. Also habe ich eine Konzentrationsübung draus gemacht und es in 2,5-facher Geschwindigkeit gehört. Dann ging es :) Das Hörbuch ist mit etwas über vier Stunden recht kurz. Ansonsten hätte ich es wahrscheinlich nicht zu Ende gehört. Die Geschichte konnte mich auch nicht überzeugen... Diese Reihe werde ich nicht fortsetzen.
„Die Schlüsselmacherin“ ist der Start in die neue „Frost & Payne“-Reihe. Wie man es bei einer derartigen Fortsetzungsreihe erwarten kann, werden in diesem Auftakt einige offene Handlungsstränge für die folgenden Bände vorbereitet. Gleich am Anfang führt die Autorin ihre Leser in ein typisches Steampunk-Setting hinein. A Trotz ihres etwas nebulösen Hintergrunds wirkt Miss Frost sympathisch, während Mister Payne noch etwas undefinierbar erscheint. Ich bin gespannt, in welche Abenteuer Luzia Pfyl ihre beiden Charaktere in den kommenden Bänden schickten wird. Wird Frost dabei das Geheimnis um ihre Herkunft lösen können? Wird Payne seine vermisste Tochter wiederfinden? Und welche Rolle werden die Dragons dabei spielen?
Es war leider nicht meins. :/ Eigentlich standen die Voraussetzungen gut, dass ich die Geschichte von Lydia Frost und Jackson Payne mögen würde. Der erste Band der Reihe spielt im Jahr 1885 in London und mit seinen magischen Erfindungen - wie zum Beispiel Lydias mechanisches Herz, das sie regelmäßig aufdrehen muss - erschafft es genau die Steampunk-Stimmung, die ich an diesem SUB-Genre der Fantasy so mag. Auch Lydia, als ehemalige Diebin einer chinesischen Verbrecherbande, mit ihrer Gabe, Türen zu öffnen, die nun davon träumt, als Privatermittlerin und Inhaberin ihrer eigenen kleinen Agentur ihre eigenen Wege zu gehen, passt eigentlich genau in mein "Beuteschema". Warum also hat es mir nicht gefallen? Ich fürchte, das lag an der Kürze der Geschichte. Als Reihe mit kurzen Episoden konzipiert, konnte die Autorin naturgemäß leider beim ersten Fall nicht so in die Tiefe gehen, wie es bei einem Roman mit 300 Seiten der Fall gewesen wäre. Leider blieb jedoch genau die Identifikation mit Lydia und Jackson für mich auf der Strecke. Der ehemalige amerikanische Pinkerton (Ermittler) Jackson Payne hatte eh nicht so viel Raum in der Geschichte wie Lydia, es gab nur wenige Abschnitte aus seiner Sicht. Ich habe seine Handlungen und Entscheidungen teilweise nicht nachvollziehen können: Warum verlässt er seine Frau ohne ein Wort, wenn er sie liebt und auf der Suche nach der verschwundenen gemeinsamen Tochter ist? Was führte dazu, dass er als ehemaliger Ermittler gleich in seiner ersten Szene einen Dieb umbringt, obwohl sein Auftraggeber aus der Unterwelt dies noch nicht einmal gefordert hatte? Bei Lydia hatte ich genauso viele Fragezeichen. Ihre Beziehung zu den Chinesen (Madame Yueh und Michael) empfand ich als sehr verwirrend. Wollen sie sie als Aussteigerin und Verräterin nun umbringen oder nicht? Aber auch Lydias Entscheidung, ihr Leben als Diebin an den Nagel zu hängen und ausgerechnet Privatdetektivin zu werden, konnte ich nicht nachvollziehen, zumal sie sich dann recht schnell darauf einlässt, etwas zu stehlen. Fazit: Viel versprechende Ansätze und gute Ideen, aber leider bin ich mit den Figuren nicht warm geworden und werde daher die Reihe nicht weiter verfolgen.
Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den "Dragons", der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge. Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.
Cover:
Das Cover hat mich durchaus neugierig gemacht, auch wenn es mir nicht sonderlich zugesagt hat. Zu sehen ist hier im Hintergrund die Stadt London mit Blick auf die Themse sowie ein Luftfahrtschiff, welches typisch für Geschichten aus dem Bereich Steampunk ist. Außerdem sehen wir oberhalb des Covers rund um den Titel Zahnräder, welche auch sehr gut zu dem Element des Steampunk passen. Mittig auf dem Cover präsentiert sich ein Schlüssel, dessen Schlüsselgriff die Form eines Drachen hat. Damit sind alle Elemente, welche für die Geschichte wichtig sind vertreten, aber nur wer die Geschichte auch gelesen hat, kann etwas damit anfangen.
Eigener Eindruck:
Es ist 1885 in London und das chinesische Neujahrsfest ist in vollem Gange, als sich Lydia Frost auf den Weg zu Madame Yueh, ihrer chinesischen Ziehmutter und Kopf der Dragons macht. Es hat sie viel Kraft gekostet aus den Reihen der Dragons auszubrechen und ihr Dasein als Diebin abzulegen. Als die Dragons sie bitten etwas für sie zu erledigen, kann Frost kaum absagen, denn einerseits fühlt sie sich der Tradition der Dragons verpflichtet und sie kann das Geld gut gebrauchen, denn ihre Detektei läuft recht schleppend. Als Diebin „Die Schlüsselmacherin“ begibt sich Frost in die Nacht hinaus, nichts ahnend, dass einer ihrer Fälle sich gleich mit dem Diebstahl mehr oder minder lösen wird. Denn die junge Astronomin Payne vermisst ihren Gatten. Dass dieser abgetaucht ist, um seine eigenen Ermittlungen anzustellen, ahnen weder Frost noch ihre Auftraggeberin. Doch mit dem Diebstahl für die Dragons kreuzen sich die Wege von Frost und Payne und die beiden müssen schnell entscheiden, ob sie zusammen arbeiten wollen oder ob jeder sein eigenes Süppchen kochen soll, denn plötzlich werden sie von vielen Männern verfolgt, die die beiden lieber tot als lebendig sehen wollen…
Der erste Teil der Reihe „Frost und Payne“ kann sich wirklich sehen lassen. Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm, sodass man sich sehr schnell in die Geschichte einfinden kann. Außerdem begeistert die neue Serie durch ihre Steampunkelemente, welche allesamt recht erfrischend sind und so dem sonst so steifen geschichtlichen Gehabe rund um das 19. Jahrhundert den Gar ausmachen. Die Charaktere die die Autorin hier geschaffen hat sind sehr interessant und es macht spaß die Geheimnisse aller Beteiligten zu entdecken, auch wenn noch nicht alles gesagt scheint. So erfahren wir, dass Lydia eine Gabe hat, die aber mit einem Problem einhergeht, welches eng mit dem Element Steampunk verwoben ist – mehr will ich nicht verraten, um euch nicht zu spoilern. Aber da habe ich schon nicht schlecht geguckt und ich muss sagen, dass ich die Idee wirklich herausragend fand. Die Geheimnisse, die aber rund um Frost und Payne gewoben worden sind, sind bisweilen auch ein bisschen verwirrend, sodass man auch sehr gut aufpassen muss, um schlussendlich alle Puzzleteile zusammen setzen zu können. Ich für meinen Teil bin nun aber gespannt, wie es mit den beiden weiter geht und vor allem, ob es Frost gelingen wird ihre Freiheit vor den Dragons zu bewahren. Außerdem bin ich neugierig, was es mit den Leichen aus der Themse auf sich hat. Das scheint wirklich ein ganz großes Ding zu werden.
Fazit:
Ein interessanter Auftakt für die Reihe rund um die Schlüsselmacherin Frost und den Pinkerton Payne. Das scheint noch sehr interessant zu werden. Freunden von Steampunkgeschichten möchte ich die Story wärmstens ans Herz legen.
Das war mir für einen Steampunk-Roman leider nicht atmosphärisch genug. Die Protagonisten stolpern von einer Actionszene in die nächste. Beschrieben wird nur das Nötigste, Erklärungen werden meist nicht gegeben. Die meisten Geräte scheinen Äther-betrieben zu sein, zumindest fällt dieser Begriff sehr häufig, z.B. Ätherlampen, Ätherbikes (eine Art Motorrad?!), dann ein „monströses Gerät“ auf einer Baustelle, von dem ich denke, dass es ein Bagger darstellen soll? Andererseits fährt die unterirdische Bahn der Stadt mit einer Mischung aus Kohle und Strom, zumindest sprühen permanent blaue Funken und die Luft ist voller Ruß. Das Worldbuilding erscheint mir insgesamt noch sehr inkonsequent und konfus. Am Ende gibt es ein kleines Glossar, allerdings bringt dieses keine neueren Erkenntnisse und die zwei-drei Sätze pro Begriff hätten auch gerne mit in den Fließtext eingearbeitet werden können. Die Story hingegen scheint noch einiges bieten zu können, mit dem ersten Band wurde an vielen Handlungssträngen gerade mal die Oberfläche angekratzt. Vielleicht probiere ich den zweiten Teil etwas später doch noch aus.
Ein vielversprechender Start in eine Serie, die interessant zu werden verspricht. Der erste Band hat zwar nur einen recht dünnen Plot vorzuweisen, doch gerade dies tut ihm gut, dient er doch hauptsächlich dazu, die Hauptpersonen und ihre Welt vorzustellen und sie miteinander zu verknüpfen. Und das tut er wirklich hervorragend. Die ehemalige Diebin Lydia Frost und der ehemalige Pinkerton Jackson Payne kommen gleich in diesen ersten 100 Seiten mit jeder Menge Altlasten, Geheimnissen und Problemen daher. Interessante Verwicklungen deuten sich an, und offene Stränge gibt es zuhauf. Damit wird schon zu Beginn ein Tiefgang der Charaktere angedeutet, dem im Laufe der Serie mit Sicherheit mehr und mehr Bedeutung zukommen wird, indem einzelne Stränge aufgegriffen und fortgeführt (oder gar aufgelöst) werden. Pfyls Schreibstil mag zwar (zumindest in diesem ersten Band) nicht immer elegant oder schön sein, und auch höheren Ansprüchen nicht unbedingt genügen, aber sie versteht, den Leser zu unterhalten und in den Bann der Geschichte und der Welt zu ziehen. Von daher durchaus zum empfehlen.
Lydia Frost eröffnet ihre eigene Agentur für Vermisstes und Verlorenes in London, um den Fängen der Organisation zu entfliehen, die sie aufgezogen hat. Die Agentur läuft nicht so gut, wie geplant, und sie ist gezwungen, einen Auftrag von Madame Yueh, ihrer Ziehmutter, anzunehmen, um zu überleben. Die Situation gerät außer Kontrolle, als sie zusätzlich den Auftrag erhält, den Pinkerton Jackson Payne zu finden, denn seine Auftraggeber wollen das Gleiche wie Madame Yueh.
Luzia Pfyls Einstiegswerk in ihre Steampunk Serie lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Gegen Ende gefallen mir vor allem die „Wortgefechte“, die sich die beiden Protagonisten liefern und ich hoffe sehr, dass das auch in den späteren Bänden beibehalten wird. Bei beiden hat man das Gefühl, dass sie sehr liebevoll ausgearbeitet wurden. Insgesamt präsentieren sich die Charaktere und vor allem die Organisation rätselhaft und machen neugierig auf den nächsten Band. Auch das Thema „Steampunk“ wird auf jeder Seite deutlich und entführt den Leser in ein anderes viktorianisches London.
Mir hat der erste Teil gut gefallen und ich habe definitiv Lust auf mehr bekommen. Die Geschichte um Frost und Payne scheint spannend und geheimnisvoll zu werden und das alles in einer schön erdachten Steampunk-Welt.
Gefällt mir ganz gut, auch wenn einem ab und an Rechtschreibfehler ins Auge stechen. Zum Glück sind es nicht viele und so ist das Lesevergnügen nicht all zu sehr getrübt. Ich werde auf jeden Fall auch den zweiten Teil noch lesen.
Ich habe dieses Buch zwar nur mit zwei Sternen bewertet, möchte aber rückblickend hinzufügen, dass sich die Reihe doch lohnt und die Bücher werden ab dem zweiten besser.
Ich habe inzwischen die ersten zwölf Bücher durch - die eher als einzelne Folgen einer Serie zu sehen sind, daher ist dieses erste Buch ein Pilot, um die Charaktere und das Setting kennenzulernen. Die gesamte Serie mochte ich doch ganz gern.
Erste Sätze Nebel umhüllte die Ufer der Themse wie ein Leichentuch, als Big Ben die volle Stunde schlug. Seine Glocken hallten gespenstisch über die schlafende Stadt.
Klappentext Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den "Dragons", der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge. Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen, allen voran Lydia Frost. Lydia ist eine ehemalige Diebin mit einem mechanischem Herzen und einer Hand, die in der Lage ist, Schlüssel für jede Tür zu sein. Deshalb nennt man sie auch „Die Schlüsselmacherin“. Sie ist ehrgeizig, klug und selbstbewusst, aber weiß auch, dass es schwierig ist, sich von den „Dragons“ zu lösen und unabhängig zu werden. Ihre Arbeit ist ein Kampf ums Überleben, aber ist ihr auch unheimlich wichtig. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter, gerät an ihre Grenzen und wächst über sich hinaus.
Die Geschichte ist ein Auftakt einer Serie, die in einem alternativen viktorianischen London spielt, welches mit Dampfdruck und Äther ein Steampunk-Setting bildet. Man bekommt einen ersten Eindruck von der Welt und den Charakteren, aber es bleibt noch offen, wohin die ganze Sache führt. Das Buch konnte mich dennoch fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Auftakt mit einem interessanten Setting und mit interessanten Charakteren, der noch viel offen lässt, aber mich ansonsten gut unterhalten konnte, daher gibt es von mir
Rasanter Einstieg in die Steampunk-Serie von Greenlight Press! Ich mag das Genre durchaus sehr gerne, habe aber noch nicht sehr viel aus diesem Bereich gelesen ...
Das Tempo ist von Anfang an sehr hoch, einige erste Fragen werden beantwortet, viele mehr werden aber aufgeworfen - und die Geschichte endet mit einem gewalten Cliffhanger recht abrupt. Die Charaktere blieben für mich noch etwas blaß, genauso auch wie die Steampunk-Welt selbst, machen aber neugierig auf das, was noch kommt.
Was mir aber etwas störend aufgefallen ist, ist das Korrektorat: Es waren nämlich einige, zum Teil recht grobe Schnitzer im Text zu finden. Steht's statt stets, Tippfehler und einmal wiederholt sich auch fast ein ganzer Satz ...
Fazit: Ein durchaus spannender Auftakt mit einigen Schwächen, die aber das Lesevergnügen Gott sei Dank nur am Rande trüben.
Ein sehr gelungener Auftakt und meiner erster richtiger Steampunk Roman. Auch wenn die Geschichte recht kurz ist, hat sie viel Spaß gemacht zu lesen. Lydia Frost versucht, seit sie aus der Organisation von Madame Yueh gegangen ist, auf eigenen Füßen zu stehen. Doch führt sie ein Auftrag genau dorthin zurück. Frost wird schnell zur Verfolgten und kann nur erahnen wer hinter ihr her ist. Aber auch eine zweite Partei scheint sich einzuschalten. Und ihr zweiter Auftrag lässt sich schneller lösen als gedacht.
Gut Beschrieben alles trotz der kurzen Seitenzahl. Interessante Charaktere. Bin mal gespannt wie diese sich als Team beweisen.