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130 pages, Hardcover
First published January 1, 1966
"Ich möchte an nichts denken. Einfach verdämmern."Doch statt eines stillen Endes wird Schwitter von einer Reihe ungebetener Besucher heimgesucht. Ein Krankenhauspfarrer erklärt ihm seine Auferstehung, stirbt jedoch selbst vor Aufregung, nachdem er Schwitter beim Vernichten seines Vermögens und seiner Manuskripte geholfen hat. Auch Schwitters Frau Olga versucht, ihn nach Hause zu holen, wird jedoch von ihm zurückgewiesen, da er endgültig mit seinem Leben abschließen will. Weitere Begegnungen – darunter mit seinem Sohn und mit Auguste – verstricken Schwitter immer tiefer in widersprüchliche menschliche Beziehungen.
"Ich habe Angst."Im zweiten Akt scheint Schwitter schließlich tot im Atelier zu liegen, doch auch dieses Mal steht er wieder von den Toten auf. Ihm wird klar, dass er nicht sterben kann. Das Stück endet grotesk und resignativ zugleich mit Posaunenklängen und Schwitters verzweifeltem Ausruf: "Wann krepiere ich denn endlich!"
"Wovor?"
"Dass ich wieder leben muss."
"Zum Glück haben wir Kritiker."Just als Korbes das Stück als zu Ende gespielt betrachtet, tritt seine Geliebte Joan mit der Behauptung auf, Dürrenmatt hätte einen neuen Schluss geschrieben, es gehe noch weiter. "Schreibt der immer noch?", fragt Korbes entnervt. "Nur noch um.", antwortet Joan. Am Ende des neuen Schlusses gibt es Tote und Verletzte, doch die gerufenen Sanitäter lassen auf sich warten: "Verzeiht, dass wir so spät kommen. Aber wir mussten die Stadtpläne durchforsten. Kein Mensch in dieser Stadt weiß mehr, wo das Theater ist."
"Autoren brauchen wir nicht mehr."