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Die Blausteinkriege #2

Sturm aus dem Süden

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FÜRCHTE DIE MACHT DES BLAUSTEINS

Das Kaiserreich Berun ist in seinen Grundfesten erschüttert. Am Hof regieren Intriganten, der Kaiser ist schwach, und im Süden probt das Protektorat Macouban den Aufstand. In diesen Wirren schlägt die Stunde ungewöhnlicher Helden. Der Schwertmann Marten, die Spionin Sara und der in Ungnade gefallene Danil machen eine Entdeckung, die ihr Schicksal und das von Berun ins Ungewisse stürzen wird. Denn ihr wahrer Feind gibt sich jetzt zu erkennen.

Zwei dunkle Schiffe kreuzen vor den Küsten des Südens …

640 pages, Paperback

First published October 11, 2016

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About the author

T.S. Orgel

24 books36 followers
T.S. Orgel ist das gemeinsame Pseudonym der Brüder Tom und Stephan Orgel.

Tom Orgel wurde im März 1973 in Görlitz geboren. Er ist Mediengestalter und diplomierter Grafik-Designer und arbeitete bereits als Dozent, Herausgeber und Redakteur eines Kunstmagazins und in der Art Direktion mehrerer Werbeagenturen. Heute lebt er mit Frau und Kind im Spessart und verdient sein Geld als selbständiger Grafik-Designer und Texter. Er bekämpft seinen Rollenspielentzug mit dem Schreiben von phantastischen Erzählungen.

Sein Bruder Stephan Orgel, Jahrgang 1976, ist Verlagskaufmann und hat Betriebswirtschaft studiert. Er lebt und arbeitet heute irgendwo in Hessen in der Verlagsbranche, unter anderem als Redakteur für ein Fachmagazin. Er ist begeisterter Rollenspieler und verbringt einen Großteil seiner Freizeit mit dem Schreiben von phantastischen Geschichten.

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4 (4%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Aleshanee.
1,724 reviews125 followers
October 25, 2016
Zum Inhalt

Das Kaiserreich Berun steht kurz vor dem Zusammenfall. Während man am Hof mit Intrigen zu kämpfen hat, wird das Protektorat Macouban im Süden unterwandert und im Norden sammelt sich das primitive Volk für einen Aufstand gegen den Kaiser.

Der Schwertmann Marten hat derweil alle Hände voll zu tun, um die Fürstentochter in Sicherheit zu bringen und die Spionin Sara erfährt endlich die Wahrheit hinter den Machenschaften am Kaiserhof.
Cunrat, der gestrandete Ordensritter, muss sich in einer ausweglosen Lage mit den Kriegsknechten herumschlagen und erfährt das bestgehütete Geheimnis des Ordens, das seinen Glauben erschüttert.

Und am Horizont tauchen die geheimnisvollen Götterschiffe auf ...


Meine Meinung

Band 1 hatte mich ja total begeistert und deswegen hab ich mich auch gleich auf die Fortsetzung gestürzt. Ich muss zugeben, dass ich anfangs nicht ganz so gefesselt war wie beim Vorgänger, aber im Verlauf der Geschichte war ich wieder genauso fasziniert von den vielen Intrigen und Machtkämpfen rund um den Königshof und um den seltenen Blaustein. Es wird natürlich noch nicht alles verraten, aber man erfährt jetzt doch schon einiges von den Beweggründen einzelner Charaktere.

Die vielen Ideen sind wirklich großartig, die sich die beiden Brüder hier haben einfallen lassen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, in dieser Welt mit dabei zu sein, denn die Beschreibungen sind sehr anschaulich, ob es jetzt um die Figuren geht, die Vegetation, die Tiere und wie die Magie hier mit allem interagiert! Aber auch die verschiedenen Völker, ihre Entwicklung, ihre Sitten und ihr Glaube, das alles fügt sich so nahtlos in diese

Ich bin ja mittlerweile ein großer Fan von Cunrat, obwohl er mir anfangs nicht wirklich sympathisch war. Ein gutes Beispiel für das wahre Leben; indem man oft vorurteilt, ohne den Menschen tatsächlich zu kennen. Aber da man immer mehr hinter seine Fassade blickt erkennt man, was dahintersteckt. Sein Ehrgefühl, dass ja eine prinzipiell eine gute Tugend ist, steht ihm in der Realität leider oft im Weg, aber die Erfahrungen zeigen ihm, dass einem die Moral auch auf falsche Pfade führen kann.

Marten, ja, der missratene Sohn und Weiberheld. Auch er ändert sich, bzw. kommt jetzt endlich eine Seite bei ihm zum Vorschein, die schon immer in ihm geschlummert hat und seine Beschützerinstinkte weckt! Seinen Charme verliert er dabei aber nicht, genauso wie seinen trockenen Wortwitz.

Von Sara hätte ich gerne mehr gelesen. Sie kam mir gefühlt doch etwas zu kurz, aber das ist wohl einfach der Handlung geschuldet, die an anderen Orten einfach mehr zu erzählen hatte.
Und natürlich gibt es auch noch einige andere, die man aus Band 1 kennt, wie z. B. Meister Messer und Oloare, aber auch neue Figuren, die eine sehr lebendige und dymanische Entwicklung entstehen lassen.

Erzählt wird die Geschichte aus der auktorialen Sicht, also nicht aus der Perspektive eines Charakters, und wechselt nach jedem Kapitel den Schauplatz. Dadurch ist man durchweg auf dem Laufenden, was an den entlegenen Ecken von Berun passiert - und es ist viel, was sich vom Hohen Norden des Waldlandes bis in den tiefsten Süden des Macouban zusammenbraut. Welche Auswirkungen das alles, und vor allem die Ankunft der Schiffe, auf das Königreich Berun hat, ist noch nicht abzusehen und ob es alle überleben werden ... wer weiß?

Vorne im Buch findet man eine schön gezeichnete Karte von Tertys und ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar, so dass man sich recht schnell zurechtfindet und auch mal nachschlagen kann.

Fazit 4.5 Sterne

Hier fand ich den Anfang nicht ganz so mitreißend, aber der Rest hat das alles wieder aufgewogen. Eine wunderbar anschauliche und detaillierte Fantasywelt, in der man mit den Figuren mitfiebern kann und die mich vor allem mit dem Ideenreichtum begeistert hat!

© Aleshanee
Weltenwanderer
Profile Image for Weinlachgummi.
1,037 reviews45 followers
October 31, 2016
1 Jahr ist es her seit Band 1 Das Erbe von Berun erschien. Gleich nach dem Beenden wollte ich am liebsten Band 2 lesen, doch es hieß erst mal warten. Nun ist endlich Band 2 erschienen, doch nach der langen Zeit hatte ich erst mal etwas Angst nicht mehr richtig in die komplexe Geschichte rein zu kommen. Völlig zu unrecht. Nur ein paar Seiten habe ich gebraucht, um wieder völlig in die Geschichte abzutauchen. Dabei habe ich schon befürchtet Band 1 noch mal zu überfliegen. Doch blieben mir die gut gezeichneten Charaktere hervorragend im Gedächtnis.

Das Cover ist wieder ein Traum. Ich könnte es die ganze Zeit anstarren. Ich weiß zwar nicht recht, was es zeigt, aber dafür schaut es ziemlich beeindruckend aus. Auch Kartenmaterial gibt es wieder. Wer diese aufmerksam betrachtet, wird feststellen, dass es leichte Veränderungen gab. Am Ende befindet sich wieder ein Personenverzeichnis, Glossar und eine Aufführung der Götter und Reisenden. Aufgeteilt ist das Buch in 34 Kapitel, plus Prolog und Epilog. Diese tragen Überschriften, die auf den Inhalt anspielen.

Deine Ehre kannst du nur selbst beschmutzen. Es ist dein Stolz, den andere verletzten können. .......... Stolz und Harre: beides nett, wenn man sie hat. Aber wenn sie dich blenden oder man dich daran packen kann, wird es Zeit , sie loszuwerden. Seite 208

Die Geschichte ist wieder sehr komplex. Es gibt einige Intrigen und man muss schon mitdenken, um am Ball zu bleiben. Im groben gibt es drei verschiedene Handlungsorte. Norden, Süden und Berun. Gerade gegen Ende verbringen wir viel Zeit im Süden. Was aber auch wichtig so war, denn da ging es Heiß her. Die Story hat mir richtig gut gefallen. Zum einen kann man in dieser magischen Welt abtauchen, aber man kann auch miträtseln. Alles wirkt gut überlegt und durchdachte. Beeindruckend fand ich auch den religiösen Hintergrund, dieser wirkt nicht nur oberflächlich zusammen geschustert, sondern hat auch Substanz.

Und was mich rückwirkend echt überrascht, ich habe mich nicht einmal verloren gefühlt. Durch die Kapitel Überschrift ging nicht hervor, bei welchen Protagonisten wir uns gerade befinden bzw. wo die Handlung spielt. Trotzdem ging es für mich immer ganz klar aus den Worten heraus. Wer öfters High Fantasy Romane mit wechselnden Pov´s liest, weiß, dies ist nicht selbstverständlich. Durch die Einzigartigkeit der Charaktere und ihrer guten Beschreibung konnte ich sie mir nicht nur richtig gut vorstellen, sondern sie auch ohne Probleme unterscheiden. Und es gibt so einige Charaktere mit nicht gerade leichten Namen.

Zu den einzelnen Charakteren möchte ich gar nicht so viel schreiben. Wer Band 1 gelesen hat, kennt sie ja schon. So möchte ich lieber auf ihre Entwicklung eingehen. Im Verlauf der Handlung merkt man deutlich, wie sich einige Weiterentwickeln. Besonders ist mir dies bei Cunrat ad Koredin aufgefallen. Er wurde mir so richtig sympathisch, was ich echt nicht gedacht habe. Ich würde sogar sagen, er hat sich vom Nerv Charakter zu einem meiner Lieblingscharakter in Tertys entwickelt. Natürlich neben Messer und Ness, deren Humor ich sehr mochte und als auflockernd für die Geschichte empfand. Aber auch Sara und Danil haben sich deutlich verändert, ob zum Positiven oder Negativen, lest selbst.

Fazit:
Grandios.
Die Fantasywelt wirkt sehr gut durchdacht.
Die Charaktere haben Ecken und Kanten, sind vortrefflich herausgearbeitet und haben Wiedererkennungswert. Außerdem gibt es so einige sympathische Gesellen mit einem schön düsteren Humor.
Außerdem Spannend und Bildhaft erzählt.
Profile Image for MeltingPenguins.
95 reviews16 followers
April 20, 2017
Review in english, as a warning to all.

There are bad authors that improve with every piece written.
There are bad authors that at least maintain a level of incompetence throughout their entire career.
And then there are authors like the Brothers Orgel, who not only do not improve the slightest at all, but who manage to get worse not only between books, but within a single book.
This installment is a mess.
While the first one was already dripping with bad, stale, boring and outright obnoxious clichés, this one seems to multiply everything bad about the first book by itself.
Having, finally, finished this mess (got it from the library, so throwing/burning it was out of the question) the most glaring mistakes are thus:
1. The characters are an indistinguishable pile of bores, who all sounds the same. They all seem to have the exact same 'humor' and quirks.
2. The terminology is inconsistent between the books and chapters. In fact all of the continuity is all over the place. As is the presumed research... Seriously, there's stuff that would have taken half a second to look up...
3. I don't have enough hands to count the plot-convenient events, sentences spoken, etc that are happening.
The plot goes literally nowhere. Oh sure, some new things are revealed, but they lead to nothing but very boring and predictable fights, a lot of deaths. Those deaths that aren't played for drama, are so obviously deaths that will turn out to not have happened next book that it's insulting.
Talking about insulting, did I mention the book has 'scored' points in blatant homophobia(cause OF COURSE two of the bad guys are a couple), misogyny(of COURSE the women who have a magical power have powers MRAs consider 'female qualities'), ableism, antisemitism, and others. Also does it already count as transphobia if the only women on the side of the bad guys are described as very masculine/not 'beautiful'?
The entire book also feels as if this is a first draft, stabled together after long nights of drinking, and then thrown at an editor at the publisher who gave up at least half-way through. There are some glaring errors, not just tiny typos, but entirely wrong names, misspellings where the letters are as far apart on a keyboard as humanly possible etc. There also seems to have been no talking about the plot between the authors.
And to add insult to the book is written in a tone that seems to assume the readers is utterly stupid AND completely on board with being insulted about their presumed incompetence. (Granted, credit where it is due, at least ONE of the brothers temporarily seemed to learn better and strayed from that for a bit, making the text readable though still annoying due to very dull and unfunny humor)

TL;DR: Spend your money on other books. This series has neither anything new to offer, nor does it do a decent job with which clichés it brings up.

PS: Also the 'thank you' section at the end still makes it sound as if this 'story' is just a fictional account of a very uninspired Pen&Paper session with a very incapable DM and even more incapable and uncreative players.
81 reviews
September 14, 2023
Leider konnte mich auch Sturm aus dem Süden nicht vollständig überzeugen. Obwohl die Welt und die politischen Intrigen interessant sind, habe ich mich oft durch die Handlung und die Charaktere verwirrt gefühlt. Die Geschichte konnte mich nicht richtig packen, und ich hatte Schwierigkeiten, eine echte Verbindung zu den Helden herzustellen. Trotzdem schätze ich die kreative Vision des Autors und die komplexen geopolitischen Elemente, die in die Geschichte eingeflossen sind. Vielleicht wird das nächste Buch in der Serie meinen Erwartungen besser gerecht.
Profile Image for Stephanie Morschel.
30 reviews1 follower
June 27, 2017
I thought this book was better than the first, but it still had many problems.
The first half or so not much happened and then everything was happening at once. At these parts it was a bit all over the place. probably still going to read the next one, even though my favorite character was killed of in the end :'(
Profile Image for Jacqueline Oestringer.
487 reviews5 followers
October 18, 2016
der Autor:

Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in phantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman Orks vs. Zwerge, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.

ACHTUNG: Für alle, die den vorangegangenen Band noch nicht gelesen haben, enthält diese Rezi logischerweise Spoiler ;)

Falls ihr jedoch neugierig auf die Reihe seid, meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier ebenfalls ;)


Klappentext:

Das Kaiserreich Berun ist in seinen Grundfesten erschüttert. Am Hof regieren Intriganten, der Kaiser ist schwach, und im Süden probt das Protektorat Macouban den Aufstand. In diesen Wirren schlägt die Stunde ungewöhnlicher Helden. Der Schwertmann Marten, die Spionin Sara und der in Ungnade gefallene Danil machen eine Entdeckung, die ihr Schicksal und das von Berun ins Ungewisse stürzen wird. Denn ihr wahrer Feind gibt sich jetzt zu erkennen.

Zwei dunkle Schiffe kreuzen vor den Küsten des Südens …


Zitate:

"War es nicht das, was alle Gezeichneten erwartete? Fiel nicht jeder, der den Fluch in sich trug, früher oder später dem Irrsinn anheim?" Seite 56

"Dieses Mädchen besitzt eine Macht, die der unseren weit überlegen ist. Eine Macht, die so fremdartig und schrecklich ist, dass sie die gesamte Welt ins Chaos stürzen wird." Seite 98

"Mit anderen Worten: Ihr steckt bis zum Hals in der Scheiße und habt keine Ahnung, aus wessen Arsch sie kommt." Seite 299

"Das ist einfach. Ihr wartet auf das Signal, und dann rennt Ihr los, als wären die toten Götter hinter Euch her. Versucht dabei, so lange wie möglich am Leben zu bleiben, das wirkt ungeheuer motivierend auf alle, die Euch nachfolgen." Seite 356


Meinung:

Die Welt um unsere Protagonisten ist in Aufruhr. Es drohen Aufstände, Krieg und allerhand sonstige Gefahren. Das etwas im Busch ist, sieht man spätestens daran, dass sich im Macouban Soldaten als Beruner ausgeben und massenweise Leute abschlachten. Wozu das Ganze? Und wer hätte etwas davon?
Und was zur Hölle sind das für geheimnisvolle Schiffe die plötzlich auftauchen, die nicht nur unfassbar groß, sondern auch noch komplett ohne Besatzung zu sein scheinen?
Herzlich willkommen zu "Sturm aus dem Süden", Band 2 der Trilogie der Blausteintrilogie, der es erneut geschafft hat, mich komplett in seinen Bann zu ziehen!

Ok, ich muss zugeben, dass ich etwas erschrocken bin, als ich den "Wälzer" in Händen hielt. Über 600 Seiten weist auch dieses neue Werk der beiden Brüder auf, da kann man schonmal kurz schlucken :D
Jedoch kann ich euch sagen, dass es diese Seiten echt in sich haben. Verschlungen in zwei Tagen, das würde ich als gutes Zeichen werten ;)

Natürlich begegnen wir alten Bekannten, von denen jeder ein eigenes Ziel verfolgt. Somit bleibt das Autorenduo seinem Stil treu und wir springen nach jedem Kapitel zu einem anderen Protagonisten.
Dadurch hat das Einlesen, wie auch bereits beim Vorgänger, ein bisschen Zeit beansprucht. Band 1 ist nun doch schon etwas her, aber ich muss sagen, dass ich mich -trotz der vielen Charaktere und Handlungsstränge- recht gut wieder eingefunden habe. Aber auch zu diesem Teil der Trilogie sollte man Zeit mitbringen. Durch die unterschiedlichen Vorgänge und Schauplätze wird das Verfolgen der Handlung vermutlich eher schwer, wenn man nur alle Tage ein paar Seiten liest. Wobei sich für mich dieses Problem nicht ergeben hat, dafür war das Buch einfach zu spannend ;)

Auch das Setting konnte mich wieder auf ganzer Linie überzeugen. Die Welt, die die Autoren für uns kreiert haben ist stimmig und gleichzeitig überaus fantasievoll. Tiere, Pflanzen, Sprachen und Orte wurden ebenso liebevoll erschaffen wie die Charaktere -wer Band 1 gelesen hat, kennt ja einige der Spezis ;)- die, jeder auf seine Art, irgendwie erwähnenswert wären.
Aber das würde vermutlich diese Rezi sprengen :D
Durchzogen ist das Ganze natürlich wieder von Intrigen, Verrat, Blut und Mord, unter anderem verpackt in so manche Schlacht und KILOWEISE Innereien! Ihr seht, mal wieder nichts für Zartbesaitete :D

Aber -abgesehen von Fantasie, massenhaft Spannung und so einigen unerwarteten Wendungen- ist der Schreibstil für mich wieder der absolute Hammer! Die komplette Story ist durchzogen von schnoddrigem Ton und Sarkasmus, unter anderem in Form von übelster Prahlerei und einer oftmals derben Ausdrucksweise. Ich liebe es!!
Flüche, Pöbeleien, Fäkalsprache. Ja, es herrscht ein rauer Umgangston, der jedoch hervorragend zur Story passt und mich mehrfach schallend lachen ließ. Ich gebe zu, die meisten Personen im Buch fluchen fast so gekonnt wie ich XD
Ich versuche ja immer Unterschiede zu entdecken, um herauszufinden, wann welcher Bruder gerade schreibt, aber ich kann einfach nichts finden!

Ihr seht, auch dieser Mittelteil konnte mich wieder restlos überzeugen! Ein tolles Stück Fantasy, das definitiv Lust auf mehr macht!

Ach und... Das Wissen aus was genau der Blaustein besteht, hätte ich nicht gebraucht, aber entscheidet selbst ;)
Profile Image for Ingrid.
830 reviews7 followers
September 27, 2020
Es geht spannend weiter.Mehr kann ich nicht sagen, es wäre Spoilern.
Profile Image for Buchdrache.
335 reviews19 followers
October 22, 2016
Auch Götter können sterben, die Reisenden haben das vor vielen Generationen in Berun bewiesen. Doch mitunter sterben selbst Götter nicht für die Ewigkeit. Dem Kaiserreich Berun stehen im zweiten Teil der »Blausteinkriege« des Autorenduos T.S. Orgel stürmische Zeiten bevor.

Die Götter Beruns sind totgeglaubt, Magie, ermöglicht durch den Blaustein, im Kaiserreich verboten. Doch selbiges erweist sich als schwach, der Kaiser ist nur eine Marionette fremder Mächte. Das lockt die Feinde Beruns auf den Plan, die die Stärke des Kaiserreiches testen. Unbemerkt von ihnen allen droht eine neue, fremdartige Gefahr aus dem Süden: Zwei sonderbare Schiffe werden vor den Küsten Beruns gesichtet, und mit ihnen wird eine Zeit der Veränderungen eingeläutet.

Zugegeben fällt es mir schwer, das, was mich beim Lesen mehr oder weniger bei Laune hielt, auch in wirklich greifbare Worte zu fassen. Es sind weniger bestimmte Details, die mir gefielen, als eher die Grundstimmung. Auf der anderen Seite fällt es mir nämlich sehr wohl leicht zu sagen, was mir nicht so gut gefiel. Ich hatte mich schon beim ersten Teil etwas schwer getan, meine Gedanken zum Buch in angemessene Worte zu fassen, der Trend setzt sich hier fort.

Es gibt so einige Punkte, die mir nicht ganz so gut gefielen. Trotz allem hatte mir das Lesen eine gewisse Freude bereitet und war nicht allzu langweilig. Zu einem kleinen Teil liegt das auf jeden Fall daran, dass die Autoren sich nicht zu schade waren, gewisse Anspielungen auf andere Franchises im Buch zu verstecken. Ohne gezielt danach gesucht zu haben, konnte ich Anspielungen auf A Song of Ice and Fire/Game of Thrones, den Herrn der Ringe und Fallout ausmachen. Der Großteil dessen, was mir am Buch gefiel, fällt jedoch auf eine, nennen wir es, Metaebene. Der Grundton der Handlung sagte mir schlicht im Großen und Ganzen zu, ohne dass ich es konkret an irgendetwas festmachen könnte. Außerdem erinnerte mich das Motiv der getöteten und vielleicht wiederkehrenden Götter an die ausgesprochen gelungene Oblivion Total Coversion Mod »Nehrim«, das halte ich aber im Gegenzug zu den anderen Anspielungen für Zufall.

Was man auf jeden Fall festhalten muss, ist die gute Zusammenarbeit der beiden Autoren. Es verhält sich so, dass jeder der beiden Autoren, ähnlich wie in einem Foren-RPG, ein Charakterinventar besitzt, aus dessen Sicht er seine Kapitel schreibt. Dieses Vorgehen harmoniert wunderbar miteinander, sodass man als Leser, wenn man nicht gerade die Muse hat, eine genaue Literaturanalyse durchzuführen, keinen Unterschied feststellen kann.

Trotzdem: Das gewisse Etwas fehlt der Reihe einfach bisher, dieses Etwas, das mich an die Seiten fesselt und mich mit den Figuren und vielleicht auch um sie bangen lässt. Die Lektüre war eher seichtes Popcornkino, von dem man sich berieseln lässt, das einen aber nicht mitreißt.

Ich persönlich hatte auch Probleme, mich wieder in die Handlung einzufinden, obwohl im Laufe der Handlungen dann doch ein paar Erinnerungen wiederkamen. Leider war das arg knappe Glossar da keine große Hilfe. Zum einen konnte ich mich schon im ersten Teil nicht gut in die Welt einfinden, dessen Lektüre für mich bereits ein gutes halbes Jahr zurückliegt. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass ich schlicht keinen Draht zu den Figuren hatte. Sie erschienen mir eher Mittel zum Zweck, damit irgendwelche beliebig austauschbaren Personen zufällig gerade in der Nähe der Ereignisse sein können, welche verborgen vor allen anderen im Untergrund Beruns von statten gehen und vielleicht im dritten Teil plötzlich und für das Kaiserreich scheinbar aus dem Nichts auftauchen werden. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die meisten Charaktere sich eigentlich nur im Namen und ein zwei Hintergründen voneinander unterscheiden, was natürlich ein negatives Gefühl der Beliebigkeit erzeugt.

Auch nach dem zweiten Teil weiß ich nicht genau, was genau mich eigentlich dazu anhält, doch auf die Fortsetzung neugierig zu sein. Diese Reihe ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber auch nicht die allerschlechteste. Sie hat etwas an sich, das den Leser doch mehr oder weniger bei Laune hält, doch auch einiges, das Makel auf dem Bild hinterlässt.


Mehr von mir auf meinem Blog: http://buchdrache.blogspot.de/
Profile Image for Meggies Fussnoten.
946 reviews12 followers
November 14, 2016
Die Intrigen am Hofe des Kaisers von Berun nehmen überhand. Im Süden, im Macouban entsteht ein Aufstand. Alles scheint zu zerbrechen. Und mittendrin versuchen drei Personen alles zu retten. Marten, Sara und Danil haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Schicksal zu verändern. Auf unterschiedlichen Wegen finden sie jedoch heraus, was für die Bedrohung verantwortlich ist. Der wahre Feind gibt sich zu erkennen. Und es scheint keine Hoffnung mehr zu geben...

Vom ersten Teil "Das Erbe von Berun" war ich sehr begeistert, muss aber zugeben, dass ich gebraucht habe, um in den zweiten Teil hineinzukommen. Viele Namen (an die ich mich aus dem ersten Teil leider nicht mehr so erinnern konnte) haben mich sehr verwirrt und ich hätte mir zumindest zu Anfang eine kurze Zusammenfassung des ersten komplexen Teiles gewünscht.

Erst nach und nach ergab sich für mich wieder ein Bild, auch wenn ich mich nicht an alle Einzelheiten mehr erinnern konnte. Und tauchte somit wieder ab in eine gefährliche Welt, die durch einen noch gefährlicheren Feind bedroht wird.

Und doch konnte mich die Begeisterung, die ich für den ersten Teil empfunden habe, nicht mehr so recht einholen. Mir fehlte etwas. Der Zauber, der mich gefangen hatte, war irgendwie, na ja... weg.
Die Figuren blieben mir fremd und für manche, die ich in Band 1 noch sehr sympathisch fand, konnte ich gar nichts mehr empfinden.

Die Geschichte an sich war spannend. Die Entwicklungen, die sich auftun, sind jedoch wieder sehr komplex und im Moment scheue ich mich regelrecht davor, zum dritten Band zu greifen, wenn dieser erscheint. Ich habe Angst, dass ich mich dann komplett ausklinke und die Geschichte nicht mehr auf mich einwirken kann.

Wieder hat es mir sehr gut gefallen, dass die Autoren mit wenig Fantasieelementen eine Fantasy-Geschichte geschaffen haben. Magie wird nur spärlich (jedoch mehr als im ersten Band) eingesetzt. Es geht eher um das Zwischenmenschliche bzw. die Gefahr, die von außen hereinbricht. Der wahre Feind wird realisiert und nun muss herausgefunden werden, wie man ihn bekämpft.

Die Geschichte wirkt düsterer, was wohl auch die Gefahr symbolisieren soll, die droht. Alles scheint ins Bodenlose zu stürzen und doch gibt es Hoffnungsschimmer, die an manchen Ecken leuchten und nur weiter entzündet werden müssen.

Fazit:
Nicht so recht überzeugend, das gewisse Etwas fehlte.
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