Jonas ist ein Duplik. Er lebt mit vielen anderen Dupliks in einem sogenannten Hort, abgeschottet von der Welt, und muss nichts anderes tun als Sport treiben, sich richtig ernähren und auf seine Gesundheit achten. Nur eine Bedrohung gibt es in diesem idyllisch anmutenden Leben: den FRASS.
Eine Krankheit, die plötzlich und unbemerkt auftritt, die alle Organe befallen und die nur mit der sofortigen Entfernung des jeweiligen Körperteils »geheilt« werden kann. Die grausame Wirklichkeit, die dahinter steckt, ahnt keiner der Dupliks: Sie sind genetische Zwillinge von in der »normalen« Welt lebenden Menschen und müssen jederzeit als Ersatzteillager fungieren. Eines Tages ist auch Jonas vom FRASS befallen.
Birgit Rabisch wurde am 9.1.1953 in Hamburg geboren. Sie wuchs bei ihren Großeltern in Wilster und später bei ihren Eltern in Heist (beides in Schleswig-Holstein) auf und kehrte zum Studium nach Hamburg zurück. Sie studierte Germanistik und Soziologie und war bis 2001 als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache an der VHS-Hamburg tätig. Seitdem lebt sie als freie Schriftstellerin in Hamburg. Nach ihrer ersten Veröffentlichung 1980 sind bisher zehn Bücher erschienen. Besonders erfolgreich war ihr dystopischer Roman "Duplik Jonas 7" (Bitter-Verlag 1992 / dtv 1996), der mehrfach übersetzt und für die Bühne bearbeitet wurde. Der Roman avancierte zum Bestseller (2012: 16. Auflage / 165 tausend Exemplare) und wird als Standardwerk zum Thema Gentechnologie an vielen Schulen eingesetzt. Viel Aufmerksamkeit erreichten aber auch die Biografie über ihre Großmutter "Die Schwarze Rosa" und ihr umfangreicher Familienroman "Warten auf den Anruf". Im Jahr 2013 erschienen gleich zwei neue Romane: "Blind Copy - Das bin nicht ich!" und "Die Vier Liebeszeiten". Birgit Rabisch ist verheiratet und hat zwei Söhne. Sie ist Mitglied im Schriftsellerverband und im Literaturzentrum Hamburg.
Es war ein interessantes Thema, aber leider fand ich es zwischendurch langweilig gestaltet. Die Story war okay und am Ende war ich auch gespannt, jedoch war der Abschluss anders als erwartet. Im Großen und Ganzen finde ich "Duplik Jonas 7" in Ordnung. Nicht schlecht, aber auch nicht gut. 2,5/5⭐️
Seitdem ich dieses buch in die hand Genomen hab habe ich meine lust zum lesen verloren und habe 1oo iq weniger becommen. Nicht nur habe ich meine Kreativität verloren aber ich hatte auch einen kompletten crashout. Wenn mann mich mit diesem buch in der hand sieht kriege ich negatives aura
Nachdem nun in China das Klonen von Affen möglich wurde, rücken solche Dystopien immer näher. Vor allem, da Organhandel schon heute auch auf illegalen Wegen stattfindet. Ein Jugendbuch, welches -auf eine etwas extreme Weise, aber dennoch-, vor dem Missbrauch des biologischen Fortschrittes warnt.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es ist ein Jugendroman und er hat die dafür typische Sprache: eher einfach, sachlich und kurz. Es gibt zwar viele Fremdwörter, vor allem aus der Biologie, die im Grunde genommen jedoch gängig sind. Zur Not hat es im Anhang ein Wortverzeichnis. Die Schlichtheit der Sprache, die meist geraffte Darstellung der Handlung und die eher blasse Beschreibung der Figuren bewirken Nüchternheit. Das Gefühl des Lesers geht wenig mit, selbst wenn ihm ein Gefühlsausbruch geschildert wird. Ich denke, das ist so beabsichtigt, weil ich Jugendbücher allgemein, über verschiedene Autoren hinweg bisher zwar ausgesprochen interessant, aber kaum spannend fand. Auch diese Geschichte fand ich unaufgeregt fesselnd und habe sie zügig gelesen. Es gab für mich darin wenig, was vorhersehbar war. Ich fand die Geschichte, obwohl sie an die 30 Jahre alt ist, relevant für die Gegenwart mit ihren Themen und Fragen. Was schuldet man dem Staat? Darf die Mehrheit alles bestimmen, weil sie es gut meint? Gruselig fand ich die Macht der Worte. Das haben die Nazis damals ja auch gemacht: Man versuchte, die Schrecklichkeit der Taten hinter Worten wie Endlösung zu verstecken. Im Buch wird die Hauptperson Jonas 7, ihre Familie und ihre gesamte Gesellschaft mit Hilfe der Sprache soweit entmenschlicht, dass sie nur mehr als Sache gelten. Man kann die Geschichte als eine Aufforderung zum eigenständigen Denken verstehen. Einerseits vermittelt die Person des Jonas Helcken (des "Menschen") die Wichtigkeit, eigene Motive zu klären. Andererseits macht die Autorin Birgit Rabisch mit dieser Geschichte darauf aufmerksam, dass man sich die Sprache der Politik und der Medien sehr genau anhören und sich überlegen sollte, ob man sie übernehmen möchte und wie man etwas anders benennen könnte oder müsste. Das sind alles Dinge, die sich Menschen jeden Alters überlegen sollten. Daher 5 Sterne und eine Leseempfehlung besonders an Erwachsene von mir.
Ein kurzweiliger Roman über den Wert eines Lebens.
Ich war wirklich sehr gespannt auf das Buch. Wie viel ist das eigene Leben wert? Und sind Klone von uns, die nur als Organlager dienen, nichts weiter als nicht-menschliche »Gegenstände«?
Jonas’ Duplik »Jonas 7« lebt in einem Hort, einem extra in Anbetracht dessen Dupliken gebauten Komplex. Dort lebt er jeden Tag sehr gesund und wird regelmäßig von Ärzten untersucht, damit er nicht den Fraß bekommt – eine Krankheit von Dupliken, welche eine Operation mit sich zieht und oft zum Tod führt. Die Dupliken wissen nicht, warum sie existieren. Sie wissen nichts über die Welt draußen oder über Menschen. Sie kennen nur die Ärztinnen und andere Dupliken. Doch Jonas 7s Leben ändert sich nach über 30 Jahren, als der Fraß seine Augen befällt.
Da es ein Jugendbuch ist, geht es denke ich nicht ganz so tief in die Materie, wie ich es mir erhofft habe und auch das Ende lässt mich irgendwie unbefriedigt zurück. Aber alles in allem dennoch ein toller Read und definitiv zu empfehlen.
Ich finde dieses Buch sehr langweilig. Es sieht vielversprechend und interessant aus, aber sobald man anfängt zu lesen, versteht man, was ich mit langweilig meine. Normalerweise mag ich solche dystopischen Bücher, aber dieses war völlig anders. Ich bewerte dieses Buch mit 2 Sternen.
Die Autorin adressiert in diesem Buch neben der titelgebenden auch weitere philosophische Fragestellung von großer Relevanz und Aktualität, nicht zuletzt, weil das beschriebene Szenario mit real existierende Technologie bereits jetzt hypothetisch, möglich wäre. Eine intensive Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen verhindert die Autorin allerdings durch holzschnittartige Charaktere sowie ein extrem überhöhtes Erzähltempo, das dem Leser kaum Zeit lässt, die Implikationen des beschriebenen in einem angemessenen Umfang zu verarbeiten. Da die Autorin die moralische Bewertung teilweise ganz offensichtlich selbst mitliefert, büßt das Buch ganz wesentlich sein Potenzial ein, als durchaus notwendige Diskussionsgrundlage zu dienen.
Man, this was such a disappointment. Some ideas were interesting to consider, but it was so all over the place. The characters were flat, the target group unclear, and the ending unsatisfactory. But worst of all was the writing style that told, told, told, but didn’t show. Never mind the usage of certain outdated words. It felt like a mix of The Giver and Brave New World and a bad one at that.
Basically the idea that you can also find in the movie "The island" (2005), only that the novel is published earlier and didn't reach such audience as the movie. I liked this book although it's defined as literature for teenagers...
Food for thought! Lots and lots of food for thought. Fairly well written, though clearly addressed to a younger audience - or maybe that's just the impression I got.
entertaining storyline. important topic and interesting opinions. author's style appropriate for young people, mature people might get bored. was a very good and quick read