Anita, eine junge Kölnerin, und ihre Halbschwester Roswita haben sich erst nach dem Tod des Vaters kennen gelernt und angefreundet. Doch in ihrer beider Kindheit haben die Erzählungen des Vaters eine entscheidende Rolle gespielt. Zufällig entdecken sie in einem Antiquitätengeschäft einen Bernsteinring, der zu einer Geschichte aus dem mittelalterlichen Köln von 1498 passt, die der Vater ihnen hinterlassen hat: Eine Geschichte von Kuppelei, Mord und Hexenverdacht – und von der leidenschaftlichen Liebe der Stiftsdame Anna zum Ratsherrn Rabanus …
Auch der zweite Teil der Ring-Trilogie war wieder sehr flüssig erzählt, die Geschichte auch diesmal wieder in zwei Rahmengeschichten verpackt, was mir jedoch diesmal tatsächlich im Unterschied zum ersten Band aufgefallen war ist, dass mir die Geschichte, die im mittealterlichen Köln angesiedelt war, irgendwie besser gefallen hatte, als die in der der Gegenwart. Das Schicksal um die Stiftsdame Anna konnte mich wirklich fesseln und ich hätte liebend gerne mehr von ihr gelesen. Im Gegensatz dazu erschien mir die Geschichte um Anita, ihrer Schwester Rose und deren Schwester Cilly irgendwie ein wenig oberflächlich und ohne Tiefenwirkung.
Alles in allem war das Buch für mich ein schneller Schmöker, ich bleibe gespannt auf das Finale im dritten Teil.