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Willkommen in der Wirklichkeit - Die Alpträume des Philip K. Dick

Philip K. Dick starb 1982 und hinterließ ein einzigartiges Werk.
Die meisten seiner Romane und Erzählungen zielen darauf ab, auf die trügerische Doppelbödigkeit unserer vermeintlichen »Wirklichkeit« hinzuweisen. Was wunder, daß auch sein Tod vielen als inszeniertes Spektakel erscheint und an sein Weiterleben in den Kulissen dieser »Realität« geglaubt wird.
Inzwischen ist er zur Kultfigur der SF-Szene geworden, und da erdurch sein Leben und sein Werk viele Autoren nicht nur fasziniert, sondern auch angeregt und beeinflußt hat, waren sämtliche Autoren dieses Buches von der Idee begeistert, einen Beitrag zu dieser Anthologie zu leisten, mit der dieses großen Schriftstellers gedacht werden soll.
Erzählungen von Thomas M. Disch, Robert Silverberg, John Sladek, Norman Spinrad, Michael Swanwick, Thomas Ziegler, Horst Pukallus, Ronald M. Hahn, Michael Bishop, Michael K. Iwoleit, Richard A. Lupoff, Gero Reimann, Uwe Anton, Neil Ferguson und eine von Philip K. Dick selbst aus dem Nachlaß, eingeleitet von Paul Williams und herausgegeben von Uwe Anton.
Science Fiction Originalausgabe
Best.-Nr. 06/4713
EIN HEYNE-BUCH

445 pages, Mass Market Paperback

First published September 1, 1990

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About the author

Uwe Anton

472 books7 followers
Uwe Anton is a German translator and science fiction writer.

He has translated many novels by famous authors like Stephen King and Philip K. Dick, as well as comic books such as Frank Miller's The Dark Knight Returns.

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Profile Image for TheRavenking.
86 reviews58 followers
June 12, 2026
Dieser Band ist eine Hommage an Philip K. Dick und enthält Kurzgeschichten, die von seinem Werk inspiriert sind. Manche entstanden noch zu Lebzeiten des Autors, andere erst nach seinem Tod.
Zusammengestellt wurde das Buch von Uwe Anton und enthält Erzählungen sowohl englischsprachiger als auch deutscher Autoren.
Mir war nicht bewusst, dass es Kontroversen um Dicks Ableben gab. Es existierten offenbar Verschwörungstheorien, welche annahmen, er hätte seinen Tod nur vorgetäuscht (sein Körper wurde rasch eingeäschert und seine Ersparnisse sollen verschwunden sein, was sicher zur Entstehung solcher Mythen beitrug).
So taucht Philip K. Dick selbst in einigen dieser Beiträge auf.
Der Ton reicht von satirisch bis ernsthaft und die Autoren bedienen sich einiger von Dicks Lieblingsthemen wie parallele Wirklichkeiten und bizarre Zukunftstechnologien bzw.- parodieren diese. Besonders gut gelang dies meines Erachtens in "Das Mädchen mit dem Vita-Gel" Haar von Thomas M. Disch.
Letztendlich stach für mich aber keine dieser Erzählungen wirklich heraus. Es handelt sich um solide Fan-fiction, unterhaltsam aber selbst für Fans des Autors nicht wirklich zwingend zu lesen.
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