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Léon & Claire #1

Er trat aus den Schatten

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Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten und haben der Stadt den Rücken gekehrt. Vom hellen Licht sind sie in das Reich der Dunkelheit hinabgestiegen, in die Katakomben tief unter Paris.

Unter ihnen lebt Léon, der magische Fähigkeiten besitzt. Er allein weiß um die Macht des Meisters der Finsternis, dessen Ziel es ist, Paris zu vernichten.

Als Léon eines Tages der schönen Claire das Leben rettet, ist es um sie beide geschehen. Léon nimmt Claire mit in seine düstere Welt; Licht und Schatten verbinden sich.

Doch das Glück der beiden ist nicht nur dem attraktiven Adrien ein Dorn im Auge, der schon lange in Claire verliebt ist, sondern vor allem dem Meister der Finsternis selbst, der seine ganz eigenen Pläne mit Léon hat. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte.

482 pages, Hardcover

Published December 12, 2016

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About the author

Ulrike Schweikert

50 books81 followers

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
11 (12%)
4 stars
26 (28%)
3 stars
37 (40%)
2 stars
10 (10%)
1 star
7 (7%)
Displaying 1 - 23 of 23 reviews
Profile Image for K.K. Summer.
Author 11 books73 followers
January 9, 2017
4.5 Sterne!

Geschichte: Ich muss wirklich sagen, dass mich der Schreibstil und die Geschichte mich gefangen gehalten haben und mich nicht mehr losgelassen haben! Es war eine wirklich tolle und auch vor allem spannende und aufreibende Geschichte. Immer wollte ich hinter Leons Geheimnis kommen, doch ist es mir nie zu 100% gelungen. Was allerdings etwas gutes ist, denn ich wollte immer mehr und mehr wissen und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Ehrlich gesagt finde ich, dass es trotz recht wenig fantastischer Elemente zu Anfang doch sehr spannend war, und als die fantastischen Elemente dazu kamen noch besser! Allerdings ist die Geschichte nicht abgeschlossen, ich denke es wird noch ein weiterer Teil hinzu kommen, oder ich hoffe es doch sehr!

Charaktere: Claire war mir doch von Anfang an sympathisch mit ihrer direkten Art. Doch habe ich mich wirklich gefragt, wieso sie auf den größten Schleimbolzen der Schule reingefallen ist bzw. überhaupt etwas von ihm wollte. Auch wenn es so schien als ob er sich gebessert hätte - zum Ende hin hat er mir doch wirklich Angst gemacht. Er hat ziemlich radikale Ansichten entwickelt und ist auch vor stalking und schlimmerem nicht zurückgeschreckt.
Doch immer ist Claire bei ihren Ansichten geblieben und hat zum Schluss hin auch nur richitg gehandelt in meinen Augen. Ich finde gut, dass sie lieber das richtige tut und andere verletzt als ein Schrecken ohne ENde zu haben und allen beteiligten wehzu tun. Sie hat wirklich einen starken Charakter, was ich an ihr schätze.

Leon... was soll ich zu ihm sagen? Bis zu letzt ist er mir doch ein kleines Geheimnis geblieben bzw. was er nun genau ist und auch das ist mir bis zum Ende hin nicht wirklich klar geworden. Das finde ich allerdings auch gut, denn er ist das kleine Mysterium, welches man einfach lösen möchte - das macht auch den Reiz dieses Buches aus.

Wenn ihr also Mysterie, eine wunderschöne Liebesgeschichte und Magie mögt, dann seid ihr hier alle mal richtig :)
Profile Image for Alexa.
140 reviews8 followers
February 25, 2018
Zwischendurch fand ich die Handlung sehr schleppend, aber es gab viele spannende Stellen, an denen ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ich finde nach wie vor, dass sich Leon und Claire nicht wirklich ihrem Alter gemäß verhalten, aber es war insgesamt eine sehr gute Geschichte, eine tolle Stimmung und die eingeflochtenen geschichtlichen Aspekte haben mir sehr gut gefallen. Ich liebe Ulrike Schweikerts Schreibstil und freue mich schon auf den zweiten und letzten Teil!
Profile Image for Steffi.
891 reviews48 followers
March 14, 2017
Mir fehlt gerade ein richtig guter Anfang für diese Rezension, denn ich weiß immer noch nicht so recht was ich von Léon & Claire - Er trat aus den Schatten halten soll. Das Buch habe ich vor ein paar Tagen angefangen und vorhin endlich beendet, nachdem ich es schon einige Wochen vor mir herschiebe. Der Klappentext zu diesem Buch hat mich wirklich angesprochen und ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, aber irgendwie war die Geschichte dann doch anders als erwartet.
Claire Nicholas ist gerade mit ihren Eltern von New York nach Paris, die Heimatstadt ihrer Mutter, gezogen. Nun steht die 15 jährige vor ihrem ersten Schultag in einem neuen Land und vor der Herausforderung neue Freunde zu finden. Doch sie findet schneller Anschluss als gedacht, denn Adrien, der beliebteste Junge in ihrer neuen Klasse, wirft schon am ersten Tag Auge auf sie und lädt sie auch prompt zu einer seiner beliebten - eigentlich verbotenen - Partys in einer Kaverne unter Paris ein. Doch die Party endet anders als gedacht. Denn mittendrin wird sie von der Polizei gestürmt und die Schüler verhaftet, nur Claire bleibt zurück. Doch da taucht plötzlich ein geheimnisvoller junger Mann auf, der sich dort unten in den Höhlen von Paris besser auskennt als irgendjemand sonst. Doch was hat es mit Léon wirklich auf sich? Kann Claire ihm vertrauen? Denn plötzlich überschlagen sich die merkwürdigen Ereignisse...
"Was sind schon Namen und Gesichter? Sie sagen nichts. Du heißt Claire, nicht wahr? Ich kenne deinen Namen und habe gesehen, wie schön du bist, doch weiß ich deshalb etwas über dich?"

Claire ist eine Protagonistin die ich wirklich ganz niedlich fand, die aber leider auf der einen Seite, nicht wie 15 Jahre verhält, auf der anderen Seite jedoch sehr naiv ist. Hätte man am Anfang nicht erfahren wie alt sie ist, hätte ich sie vielleicht auf 16 oder 17 geschätzt. Sie wirkt in vielen Situationen sehr erwachsen, was vermutlich davon kommt, dass ihre Eltern ihr keine Regeln geben an die sie sich halten muss. Denn ehrlich, mit 15 hätte ich nicht bis Nachts um 2Uhr auf einer Party sein dürfen und dann auch noch alleine mit der Metro nach Hause fahren dürfen. Doch genau dieses Vertrauen scheint sie in anderen Situation sehr naiv zu machen. Ich weiß wirklich nicht, wie sie Adrien blind alles über Léon anvertraut und sich dann wundert das er ihre Geheimnisse nicht für sich behält, obwohl sie ihn kurz vorher mit genau diesem Jungen betrogen hat und er auch Rache geschworen hat. Sorry, aber das ist einfach nur dämlich. Was mich auch ganz sehr an ihr gestört hat war, dass sie, obwohl es doch nun durch Léon klar ist, das es Magie gibt, genau das bis zu den letzten 100 Seiten immer wieder leugnet und so Léon wirklich schreckliche Dinge unterstellt.
"Das wiederum geht dich nichts an, oder? Vertrauen gilt stets auf allen Seiten und geht mit der Wahrung von Geheimnissen und dem Einhalten von Versprechen einher, meinst du nicht?"

Wie ihr sicher jetzt festgestellt habt, bin ich auf Léons Seite wenn es um die beiden männlichen Protagonisten geht. Auch wenn Léon ein sehr geheimnisvoller Typ ist, dessen Beweggründe anfangs auch nicht die besten sind, ist er doch nett, süß und beschützt Claire mit allen seinen mitteln. Außerdem ist er wirklich gebildet und stellt sich am Ende auf die richtige Seite und lässt seine Gefühle für Claire zu. Adrien ist da das genaue gegenteil. Er verliebt sich zwar schnell in Claire und kommt aus einem guten Haus, doch erst ist eingebildet, behandelt Claire oft von oben herab und mit Spott und ist dazu noch rachsüchtig wenn er nicht das bekommt was er will. Bei diesem Typen lief mir jedes mal ein kalter Schauer über den Rücken und ich versteh ehrlich nicht, wie Claire mit ihm zusammen sein konnte.
Die Beziehung der drei ist auch so etwas was mich das ganze Buch über gestört hat. Claire ist am Anfang der Geschichte mit Adrien ausgegangen und war plötzlich mit ihm zusammen, ohne das einer von beiden dazu was gesagt hätte. Und eigentlich wollte sie es auch nicht, hat sich aber trotzdem immer wieder von ihm küssen lassen. Und dann ist sie auf Léon getroffen. Das war schon so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Doch sie hat sich das selber nicht eingestanden, und als sie dann plötzlich doch dazu stand, ging alles viel zu schnell. Trotz allem mochte ich Claire & Léon zusammen als Paar sehr gerne. Vor allem weil die beiden irgendwie verdammt süß waren, aber ich hoffe ehrlich das sich da noch etwas weiter entwickelt und ausgereifter wird.
"Du hast diese Kräfte, die man im Guten und im Bösen einsetzten kann, doch genau das ist der Punkt: Du verfügst über diese Kräfte, nicht sie über dich. Du entscheidest, wie du sie einsetzt, und deshalb habe ich keine Angst."

So jetzt komm ich noch schnell zu dem wohl wichtigsten Teil des Buches. Léon mit seiner Magie und den Meister der Finsternis. Der Fantasy-Anteil des Buch, war mir aber leider auch Streckenweise zu seicht. Man hat immer wieder Einblicke auf den Meister der Finsternis bekommen, doch leider waren die oft sehr kurz gehalten, sodass man diesen Teil schnell überlesen hatte und dadurch die Spannung in weiten Teilen des Buches fehlte. Auch was Léon wirklich ist und kann, hat man für meinen Geschmack, viel zu spät erfahren, dafür wurden oftmals unwichtige Sachen wie Diebstähle in das Buch eingebunden, die den Fokus vom wesentlichen zu schnell ablenkten. Jedoch wurde das Buch auf den letzten 150 Seiten wirklich spannend, was die Story für mich gerettet hat. Denn in diesen letzten Seiten wurden endlich einige Fragen aufgeklärt, Handlungstränge wurden zusammen geführt und es kam wirklich Spannung in die Geschichte. Davor war es leider eher etwas zäh zu lesen. Nur die Handlungsorte in Paris und den Höhlen unter Paris, waren wirklich genial. Denn dort wurde alles sehr gut und spannend beschrieben, sodass die Atomsphäre des Buch wirklich einzigartig war und für mich einen dicken fetten Pluspunkt darstellt.
Alles in allem ist Léon & Claire - Er trat aus den Schatten ein gutes Buch, dem es leider oftmals an Spannung fehlte, und das erst in den letzten Seiten richtig packend wurde. Was jedoch auch dazu führt, dass ich definitiv noch den zweiten Band der Reihe lesen werde, denn ich muss ganz einfach wissen, was mit den beiden passiert und wie der Kampf zwischen Licht und Schatten ausgeht.
Profile Image for Elena.
261 reviews8 followers
January 24, 2017
Rezi auf www.tintentick.de
Vor allem das schöne Cover machte mich neugierig auf dieses Buch, denn es wirkt so verträumt. Die Autorin Ulrike Schweikert war mir auch noch vage bekannt, denn ich habe vor vielen Jahren schon mal etwas von ihr gelesen und damit war ich sehr gespannt auf „Léon & Claire“.

Claire ist 15 Jahre alt und ist gerade erst mit ihrer Familie von New York nach Paris umgezogen. In der neuen Schule muss sie sich erst zurecht finden, aber das gelingt ihr recht schnell. So lernt sie zuerst den gut aussehenden Adrien kennen, bevor sie in den Pariser Katakomben den geheimnisvollen Léon trifft.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, denn nach dem Prolog finden wir uns direkt mit Claire in ihrer neuen französischen Umgebung wieder. Je näher ich Claire jedoch kennengelernt habe, desto weniger Sympathie konnte ich für sie aufbringen. Sie ist noch sehr jung und das merkt man ihr an, denn ihr naives und nicht nachvollziehbares Handeln ließ mich manchmal an ihrem Verstand zweifeln. Es hätte sicher nicht geschadet, wenn sie etwas älter gewesen wäre, um allein ihrem Charakter mehr Glaubhaftigkeit zu verleihen. So habe ich mich einfach nur oft über sie gewundert. Interessanter ist hier Léon, den viele Geheimnisse umgeben und der so für den Spannungsbogen sorgt. Ihn umgibt etwas magisches, dem ich unbedingt auf den Grund gehen wollte.

Absolut erwähnenswert ist hier das tolle Setting, denn Paris, der Untergrund bzw. die Katakomben und dessen Historie spielten eine große Rolle. Ich bin ein großer Frankreich-Fan und habe mich so direkt wohl gefühlt. Der Handlungsort nimmt einen Großteil des Buchs ein und die Pariser Kulisse sorgt für eine düstere Grundstimmung. Ulrike Schweikert spart auch nicht an geschichtlichen Fakten um Gebäude und Geschehnisse und an mancher Stelle war es mir dann sogar zu viel. Generell habe ich mich mit ihrem Schreibstil sehr schwer getan. Ich fühlte mich oft als distanzierter Beobachter denn ich konnte nie wirklich mitfiebern. Es liest sich sachlich und manchmal verliert sich die Autorin in ihrer Satzgestaltung, was dann vermutlich bildgewaltig wirken sollte, doch mich in meinem Lesefluss störte.

Insgesamt passieren viele Dinge, es gibt überraschende Wendungen, aber auch viele Klischees. Zudem dauerte es eine Weile bis ich überhaupt verstanden hatte wohin die Reise geht und was Ulrike Schweikert uns für eine Geschichte erzählt. Sie präsentiert uns hier ein Buch über Geheimnisse, Magie, Gefahren und würzt all das mit ein wenig Romantik. Gerade die Geheimnisse sind es, die mich weiterlesen ließen.

Zum Ende werden wir dann mit vielen offenen Fragen zurück gelassen, die hoffentlich alle in Band 2 beantwortet werden. Für mich ist aber hier die Geschichte um Léon und Claire zu Ende.

Fazit:
Mich konnte "Léon & Claire" leider nicht überzeugen, was hauptsächlich an der naiven Protagonistin sowie dem sachlich und ausschweifenden Schreibstil lag. Wer sich für dieses Buch interessiert, ein Paris-Fan oder ein Freund von Jugendbüchern ist, der schaut am Besten vorher zuerst mal in die Leseprobe. 2,5 Sterne
Profile Image for Dr. Eva-Maria Obermann.
Author 12 books23 followers
March 14, 2017
Claire ist frisch aus Amerika nach Paris gezogen und lebt sich gerade in ihrer neuen Schulklasse ein, als sie Léon trifft. Immer wieder taucht er als ihr Retter auf, wird ihr geheimer Beschützer Und bald beginnt Claire Gefühle zu entwickeln, die sie verwirren. Doch Léon hat seine Geheimnisse. Er dient dem Schatten und lebt unter Paris, wo er Kräfte entwickelt hat, die undenkbar scheinen.
Ja, ich hatte Probleme in das Buch hinein zu kommen. Lange habe ich überlegt, woran das lag. Die Grundidee ist sehr gut und lange habe ich gedacht, die Geschichte würde ohne fantastisches Element auskommen – was ihre Mystik nur verstärkt hätte. Dann aber ist von Magie die Rede. Irgendwie sticht sich das mit dem nüchternen Stil. Die Autorin legt Wert auf Details und gerade im Bereich des Magischen wird es schwammig. Der auktoriale Erzähler lässt den Leser im Unklaren. Dass ist nur dann kein Problem, wenn der Leser eintauchen kann und selber aufklärt.
Hier aber hatte ich die ganze Zeit eine ermüdende Distanz. Zu den Figuren, zur Handlung, zu allem. Identifikation Fehlanzeige. Mitgerissen werden konnte ich nicht. Die Spannung war so aufgesetzt, dass sie mich nicht packen konnte. Im Gegenteil. Sie blieb schwach und fand noch nicht einmal im Höhepunkt einen Reiz, der mich ansatzweise hätte versöhnen können. Immerhin war ich von der Handlung schon einiges gewohnt. Der schnell monoton erscheinende Zyklus zwischen Schule und Unterwelt wirkt vor allem künstlich. Zwanghaft wird eine Verbindung zwischen Claire und Léon erzeugt, die alles andere als glaubhaft wirkt. Und das gilt auch für andere Bereiche.
Denn leider sind auch die Figuren nicht authentisch. Stereotype werden abgearbeitet, wie der reiche Bengel, der glaubt, alles zu bekommen, oder die zickige Anführerin der Mädchen. Auch um das Klischee „Ich bring dich in Gefahr, bleib weg von mir“ und der dazu passenden weltfremden Naivität kommt Léon & Claire nicht herum. Die Charaktere – und leider auch die Protagonisten – bleiben Abziehbildchen. Das fesselt nicht, das langweilt schnell.
Claire beispielsweise agiert nie wirklich eigenständig. Sie lässt sich vom erstbesten Klassenkameraden einlullen, folgt, erträgt, wartet. Das hält sie bis auf wenige Ausnahmen die ganzen 480 Seiten durch, während Léon als männlicher Part natürlich agiert und trotz Anweisungen dem eigenen Weg folgt. Wer hier Held und wer Opfer ist, ist eindeutig. Und es bedient lahme Geschlechterklischees vom ersten Satz an.
Wirklich gestelzt ist aber die Sprache. Jugendliche werden hier mit einem ausgefeilten, hochtrabenden Vokabular ausgestattet und auch in den Familien ist das Sprachniveau nie alltäglich, sondern immer professionell. Selbst die Drogenabhängigen im Untergrund drücken sich absolut gepflegt aus. Dadurch wirkt der gesamte Roman wie eine Nacherzählung. Eine innere Zerrissenheit, Anspannung oder Konflikt suchte ich vergeblich.
Profile Image for Bücherhörnchen.
363 reviews30 followers
February 11, 2017
Hier auf englisch zu rezensieren wäre jetzt nicht hilfreich xD daher spare ich mir das :)

Léon und Claire handelt von der Liebe zwischen eben diesen beiden, aber auch von dunkler Magie und geheimen Gängen unterhalb von Paris.

INHALT
Claire zieht mit ihrer Familie aus den USA nach Frankreich, wo ihre Mutter aufgewachsen ist, und nun im Louvre einen Job gefunden hat. Schnell findet sie sich in der Klasse einigermaßen zurecht, und wie es das Schicksal so will verliebt sich der Mädchenschwarm Adrien in sie. Doch immer wieder trifft sie den geheimnisvollen Léon, der in den Katakomben und Gassen tief unterhalb von Paris lebt.

ALLGEMEINES
Die Geschichte wird aus der Sicht von Claire, Léon, und später auch Adrien und einem Commandant geschildert. Das Thema Kunst kam immer wieder auf, aber auch geschichtlich kann man einiges aus diesem Buch lernen.

SCHREIBSTIL
Es ist nicht das erste Buch der Autorin, und es lässt sich auch im Großen und Ganzen flüssig lesen. Dennoch hat es hier und da ein paar Stellen gegeben, bei denen ich zwei Mal lesen musste. Machen Mal kam ein Name zu oft hintereinander, und fiel dadurch auf. Es ist also noch etwas Platz nach oben, aber ehrlich gesagt, denke ich, dass das den meisten gar nicht auffallen wird.

CHARAKTERE
Claire ist toll! Anfangs ist sie sich ihrer Gefühle noch nicht sicher, und, klar, sie macht Fehler, aber sie weiß, was sie will, wen sie will, steht dazu und ist mutig. Sie lässt sich nicht einschränken. Am besten fand ich an ihr, dass sie sich nicht erpressen lässt und sich selbst treu bleibt. Sie ist übrigens weder ultra beliebt, noch eine Außenseiterin meiner Meinung nach, und sie braucht auch nicht für alles eine beste Freundin. Ich mochte diese Selbstbestimmtheit an ihr.
Léon ist mysteriös. Wie schafft er es in der Dunkelheit zu sehen? Warum hört es sich wenn er über die Vergangenheit redet so an, als wäre er dabei gewesen? Aber er ist auch hilfsbereit, aufopferungsvoll und er ist gut zu Claire. Er stellt sie immer an erste Stelle, auch wenn er das manches Mal ein wenig dämlich angeht.
Bei Adrien war ich mir nie sicher was ich denken soll. Manches Mal wirkt er wie ein verwöhnter, arroganter Fratz, manches mal wie ein liebenswerter junger Mann, der sich einfach verliebt hat. Es ist, wegen des Titels, kein Geheimnis, für wen sich Claire entschiedet, daher fand ich seine Entwicklung umso interessanter.
Dann wären da noch der gruslige Onkel Cato, von dem man nicht weiß, was man denken soll, und die elegante Madame de Rivarol, die sicherlich mehr weiß, als sie zugibt. Ich denke beide werden wir wiedersehen im zweiten Teil- die Frage ist nur auf welcher Seite?

MEINUNG
Ich bin hin und weg. Ich liebe Paris als Handlungsort, die Katakomben, der Louvre- macht einem Lust selbst Mal hin zu fahren.
Auch die Geschichte, und die Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen. Vor allem weil viele Themen der Jugendliteratur, wie etwa Dreiecksbeziehungen oder die Frage "Hat er mich nur benutzt" eben nicht die übliche Wendung genommen haben, vor der ich -zugegebener Maßen- ein wenig Angst hatte. Für den Folgeteil wurden viele Fragen aufgeworfen, und das Ende ist spannungstechnisch echt mies! Aber storytechnisch echt wirklich gut gelöst. Ich muss noch erwähnen, dass ich recht bald in Verdacht hatte, wer hinter gewissen Machenschaften steckt, aber da war auch nicht so viel Auswahl, und wie sich das auswirkt bleibt ja auch offen.

Alles in allem ein gelungener erster Band, und ein Buch, das ich mehr genossen habe, als ich dachte. Ich freue mich endlich einmal wieder volle Punkte vergeben zu können.
Lest es und lasst euch, wie ich, verzaubern.
Profile Image for Favola.
402 reviews115 followers
November 3, 2017
Claire ist Amerikanerin. Da ihre Mutter einen neuen Job am Louvre gefunden hat, ist sie mit ihren Eltern nach Paris gezogen. Jetzt heisst es, sich an der neuen Schule einzuleben, was nicht immer einfach ist. So finden wir uns im Prolog gemeinsam mit Claire in Frankreich wieder, so dass der Einstieg in die Geschichte leicht fällt.

Claire wird zu einer ganz besonderen Party unter den Strassen Paris' eingeladen. In den Katakomben leben Menschen und andere Wesen, die das Tageslicht meiden. Sie sind der Polizei ein Dorn im Auge, weswegen sie eine Razzia durchführen. In der Dunkelheit bekommt Claire Hilfe von einem Unbekannten, so dass sie der Polizei entwischen kann.

Claire ist mit ihren 15 Jahren natürlich noch sehr jung und handelt oft unüberlegt und naiv. Und obwohl sie auch couragiert ist und sich für ihr Wichtiges einsetzt, macht sie es einem nicht einfach.
Léon ist da schon viel interessanter, denn ihn umgeben viele dunkle Geheimnisse, denen man auf den Grund gehen möchte.

Paris übt als Handlungsort immer eine gewisse Anziehung aus. Die Katakomben passen perfekt zum düsteren, geheimnisvollen Léon und Ulrike Schweikert schafft es, ein tolles Pariser Flair und eine düstere Atmosphäre zu kreieren.
Die Grundidee von "Léon & Claire: Er trat aus den Schatten" gefällt mir ausgesprochen gut.

Immer wieder streut die Autorin Sequenzen mit historischem Hintergrundwissen ein, welche meinen Lesefluss störten und für einige Längen sorgten. So entwickelt sich die Spannung nur ganz langsam und erst gegen das Ende weiss die Handlung zu fesseln.
Im Klappentext wird der Meister der Finsternis angekündigt, dieser hat jedoch zum einen nur sehr wenige Auftritte, zum anderen nahm ich ihm die Rolle des Bösewichts nicht wirklich ab.

An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen. Ulrike Schweikert erzählt in der dritten Person und wir begleiten die beiden Protagonisten. Die beiden Stile unterscheiden sich deutlich voneinander und spiegeln die beiden Charaktere schön. Durch den personalen Erzählstil und die vielen sachlichen Fakten blieb mir die ganze Geschichte jedoch zu distanziert.

Fazit:
Léon & Claire: Er trat aus den Schatten" hat eine tolle Grundidee und weiss mit einem tollen Setting zu punkten. Gekonnt koppelt Ulrike Schweikert nämlich das Pariser Flair mit den düsteren Katakomben. Leider konnte das Potential der Geschichte nicht ausgeschöpft werden, denn durch viele eingebaute historische Sequenzen wurde der Lesefluss immer wieder unterbrochen und auch die meisten Charaktere konnten mich nicht überzeugen.
Profile Image for Letanna.
1,949 reviews60 followers
December 16, 2016
Die 15-jährige Claire ist gerade mit ihren Eltern von New York nach Paris gezogen. In ihrer neuen Schule findet sie schnell Anschluss und der beliebte Adrien scheint sich für sie zu interessieren. Dann aber trifft sie auf dem geheimnisvollen Léon, der ihr mehrmals das Leben rettet. Er scheint doch tatsächlich in den Katakomben von Paris zu leben und hat besondere Fähigkeiten, die nur mit Magie zu bezeichnen sind. Claire weiß nicht, ob sie ihm vertrauen kann. Hat er etwas mit den rätselhaften Diebstählen von Gemälden zutun? Und warum verschwindet er ständig? Ehe sich Claire versieht, befindet sie sich in großer Gefahr.

Die Autorin entführt uns in diesem Buch nach Paris, was ich als Handlungsort sehr interessant fand. Paris ist eine faszinierende Stadt und hier hat die Autorin sich einiges einfallen lassen. Sie mischt gekonnt historische Fakten mit Fantasy, was mir sehr gut gefallen hat. Hauptfiguren sind Claire und Léon, die nicht unterschiedlicher sein können. Léon gibt sich sehr geheimnisvoll, er lebt unter der Stadt und steht im Dienste des Schatten. Der Schatten regiert in der Unterwelt von Paris also in den Katakomben, aber viel mehr gibt die Autorin erst einmal nicht preis über ihn. Das ganz ist sehr geheimnisvoll und düster und als Leser fragt man sich natürlich was der Schatten von Claire will. Claire ist mit ihren 15 Jahren sehr taff und lässt sich nichts gefallen. Ich mochte sie von Anfang an. Romantik spiet natürlich auch eine wesentliche Rolle.
Im Laufe der Handlung passieren allerlei Dinge, die alle irgendwie mit dem Schatten zutun haben, aber es fehlt anfangs sehr an einem roten Faden. Wo genau will die Autorin hin mit ihrer Story? Um was geht es hier eigentlich? Zum Ende hin werden hier erst einige Frage beantwortet. Trotzdem ist die Handlung konstant spannend und hat mir sehr gut gefallen. Leider lässt die Autorin uns am Ende mit tausend Fragen zurück. Ich hoffe doch sehr, dass es hier eine Fortsetzung geben wird, sonst wäre ich sehr enttäuscht. Von mir gibt es 8 von 10 Punkte.
Profile Image for Bianca.
147 reviews8 followers
January 24, 2017
»Arrête! C’est ici l’empire de la mort«, sagte er theatralisch. »Halt, hier beginnt das Reich des Todes«, übersetzte Claire in Gedanken, folgte Adrien aber tapfer in die Dunkelheit.

Endlich habe ich verstanden, was viele an den Twilight Romanen so nervig fanden. Dafür könnte ich Léon und Claire vielleicht noch dankbar sein. Trotzdem hätte ich die Lesezeit, die ich in Ulrike Schweikerts Jugendbuch investiert habe, gerne wieder zurück.

Dabei gefällt mir die Grundidee eigentlich und auch das Feeling der Straßen und Katakomben von Paris hat Ulrike Schweikert gut herübergebracht. Aber die ständigen „ungeahnten Wünsche“ und das „tiefe Verlangen“ der nervigen Protagonistin waren für mich einfach too much. Dazu kommen ein gekünstelt wirkender Spannungsbogen, Jugendliche die reden als wären sie einem Jane Austen Roman entflohen und eine Handlung mit so vielen Lücken wie ein Schweizer Käse. Vielleicht werden die Lücken im zweiten Band noch gestopft, aber der erste Band wirkt so einfach nicht rund, man hat ständig das Gefühl: „hier fehlt doch was… hab ich da was überlesen?…“

Ich habe ja schon gelernt, bei Jugendbüchern über Dinge wie Insta-Love und Beziehungsdreiecke hinwegzusehen, dafür bin ich einfach die falsche Zielgruppe. Vielleicht bin ich aber auch zu alt geworden für Jugendromane?

Ich formuliere es daher mal vorsichtig, als jemand außerhalb der Zielgruppe: Vielleicht können junge Mädchen mit „Léon & Claire“ Spaß haben. Vielleicht hätte es mir zu Zeiten als ich noch Twilight Fan war auch besser gefallen? So war es leider ein einziger Reinfall…

Zwei Sterne gibt es wie oben schon gesagt, für die Paris Atmosphäre und die Grundidee, sowie eine Nebenfigur die ruhig mehr im Mittelpunkt hätte stehen können.
Profile Image for Feli.
40 reviews
March 7, 2023
Die Geschichte war richtig gut, spannender als jeder Krimi den ich bisher gelesen habe, auch wenn das noch nicht so viele waren. Aber ich mochte die Personen, vor allem Léon und Claire, unglaublich gerne, und auch die Story war super!
Des weitern bin ich beeindruckt, von dem Hintergrundwissen, was man durch diese Buch bekommt.
Ein paar Sachen haben ich aber auch noch anzumerken. Zum einen fand ich, das es sich in der Mitte etwas gezogen hat, was allerdings auch den Spannungsfaktor gehoben hätte, wenn es nicht so lang gewesen wäre. Außerdem habe ich ja schon gesagt, das ich es cool fand wie gut recherchiert wurde, aber eine Sache fand ich dementsprechend etwas, naja, komisch. Denn was die Schule betraf bin ich über mehrere Sachen gestolpert, die so nicht ganz richtig sind. Zum Beispiel darf man in Französischen Schulen, solange es öffentliche sind, keine Kopfbedeckung tragen, dass heißt, spätestens im Unterricht hätte auch Nathalie ihre "schicke Kappe" abnehmen müssen. Das sie möglicherweise eine Sondergenehmigung hat oder so, hätte dann aber genannt werden sollen, finde ich.
Und zum Schluss noch eine Kleinigkeit, für die aber die Autorin wahrscheinlich gar nichts kann. Auf dem Cover und auch auf den Seiten mit den neuen Kapiteln, ist eine Skyline von Paris abgebildet. Man sieht dabei den Eiffelturm, den Triumphbogen und Sacre Coeur. Was aber nicht abgebildet ist, ist Notre Dame. Und das ist doch irgendwie seltsam, wenn diese Kirche von allen Sehenswürdigkeiten von Paris, hier im Buch die wichtigste Rolle spielt. Aber wie gesagt, ist nur eine Kleinigkeit. Insgesamt fand ich das Buch nämlich, wie schon gesagt, echt gut!
Profile Image for Katharina.
1 review
January 25, 2019
Da die anderen Reviews bereits den Inhalt gut zusammenfassen, werde ich das hier nicht noch einmal wiederholen.
Das Buch habe ich nach Seite 28 abgebrochen, da ich den Hauptcharakter extrem unsympathisch und kindisch fand. Sie stritt sich mit der „Schulkönigin“ mit Argumenten wie wenigstens ist mein Haar echt etc. Liegt vielleicht auch daran, dass sie erst 15 ist, das macht das Ganze aber auch nicht besser.

Vielleicht werde ich in Zukunft noch mal darauf zurückgreifen, wenn mir der Lesestoff ausbleibt, in der Hoffnung, sie durchlebt innerhalb des Plots eine extreme charakterliche Änderung.

Jedem, der sich gerne mit den Charakteren zu identifizieren versucht, kann ich nur abraten von diesem Buch.
Profile Image for FiktiveWelten.
38 reviews2 followers
February 13, 2017
Wann immer ich zu einem Titel von ULRIKE SCHWEIKERT gegriffen habe, bin ich mühelos in einer anderen Welt versunken. Vor allem die Romane um Peter von Borgo alias András Petru Báthory sind mir in guter Erinnerung geblieben. Umso mehr habe ich mich auf die neue Lektüre gefreut, die mich in die Stadt der Liebe, ins Licht aber eben auch in die Dunkelheit entführt. Ausgangspunkt ist die Geschichte von Claire, einem Mädchen, das gezwungen ist, fernab ihrer Heimat Amerika ein neues Leben in Frankreich zu beginnen. Erzählt werden einunddreißig Kapitel, eingebettet in Pro- und Epilog, in dritter Person Singular aus wechselnden Perspektiven. Das Szenario entspricht zunächst dem Üblichen: Ein Teenager, neu in der Schule, macht sich mit den hiesigen Gepflogenheiten vertraut und knüpft erste Kontakte. Ein zickiges Mädchen gibt den Ton an, ihr Hofstaat folgt ihr bedingungslos, andere wiederum werden zur Konkurrenz oder gleich zum Außenseiter abgestempelt. Natürlich ist auch der klassische Sonnyboy mit von der Partie, der die Aufmerksamkeit der holden Weiblichkeit auf sich zieht. Auch Claire riskiert einen Blick. Soweit alles schon mal dagewesen. Mädchenschwarm Adrien lädt die Neue selbstredend zu einer hippen Party ein und schon sind die Weichen für den besonderen Charme des Romans gestellt. Die Feier findet nämlich in den Katakomben statt, einem endlosen Labyrinth in undurchdringlicher Finsternis. Claire betritt die geheime Unterwelt von Paris! Damit nicht genug, erweist sich sogleich ein sanftmütiger Fremder als Retter in der Not. Léon – geheimnisvoll und dennoch vertraut. Ein junger Mann, der nicht nur Schattenseiten gesehen, sondern in manchen Abgrund geblickt haben mag. Claire ist fasziniert! Als sich ihre Wege hernach erneut kreuzen, zweifelt sie fast an ihrem Verstand. Was ist es nur, was die beiden verbindet und immer wieder zueinander führt?

ULRIKE SCHWEIKERT erzählt vom Paris der Gegenwart und der Vergangenheit. Die historischen Eckdaten sind fundiert und überzeugen im Detail. Claire, im Mittelpunkt des Geschehens, erweist sich als patenter Teenager. Sie hat keine Angst vor der Fremde, lebt sich schnell ein, findet sich in der Schule zurecht und knüpft alsbald Freundschaften. In romantischer Hinsicht verfällt auch sie zunächst dem Jungen aus gutem Elternhaus, der den Mädchen reihenweise den Kopf verdreht. Noch reizvoller ist allerdings der Ungreifbare aus der Dunkelheit. Umgeben von einer düsteren Aura und allerlei Geheimnissen, ist er auch dem Leser ein willkommenes Rätsel. Hier ist eindeutig Magie im Spiel! Die Autorin geizt nicht mit Hinweisen und Andeutungen. Insgesamt ist der Lesefluss recht ruhig, ich möchte sagen besonnen. Man merkt dem Buch LÉON & CLAIRE – ER TRAT AUS DEN SCHATTEN an, dass der große Knall erst in der Fortsetzung LÉON & CLAIRE – ER FAND SIE IM LICHT erfolgt. Nichtsdestotrotz arbeiten sich die Vorkommnisse im Auftakt gezielt auf den fantastischen Konflikt Licht gegen Finsternis zu. Es handelt sich dabei allerdings nicht um das herkömmliche Gut gegen Böse, denn diese Extreme sind zwei Seiten einer Medaille, aus einer Person entstanden. Dieser Punkt dürfte im zweiten Band der Dilogie genauso spannend werden wie die Auflösung des leichten Cliffhangers zum Abschluss des ersten Romans.

LÉON & CLAIRE – ER TRAT AUS DEN SCHATTEN erscheint in gebundener Form im cbt Verlag.
Der schwarze Einband mit goldener Schrift steckt in einem recht schlichten Schutzumschlag mit Pfiff. Auf ebenso schwarzem Hintergrund mit zahlreichen sternengleichen Tupfern sieht man einen güldenen Ring aus glänzendem Spotlack, der nicht nur die Silhouette von Paris widerspiegelt, sondern sich zudem wunderbar mit einem weiteren Ring des zweiten Bandes ergänzen wird. Die Fortsetzung ist übrigens sinngemäß mit weißem Hintergrund, passend zu den Untertiteln über Schatten und Licht. Auch im Innern des Buches finden sich Highlights: Goldenes Vor- und Nachsatzpapier sowie zu jedem Kapitelanfang eine kleine Illustration im Scherenschnitt, ebenfalls die Erkennungsmerkmale von Paris. Toll gemacht!

Fazit: ULRIKE SCHWEIKERT entführt ihre Leser im Zweiteiler LÉON & CLAIRE in ein düster-romantisches Paris voller Geheimnisse und Magie! ER TRAT AUS DEN SCHATTEN besticht mit ruhigem Erzählton, fundierter historischer Recherche und fantastischem Flair. Eine gelungene Vorbereitung auf den Kamp Licht gegen Finsternis im Finale ER FAND SIE IM LICHT.
Profile Image for Alena.
50 reviews1 follower
April 5, 2018
ganz nett. hätte für meinen Geschmack etwas spannender sein müssen an einigen Stellen. Ich werde den 2. Band wohl eher nicht lesen da das Ende mich nicht reizt die Geschichte weiter zu verfolgen.
Profile Image for Sabrina B..
32 reviews
June 1, 2024
Zwischendurch ist es etwas verwirrend. Nun möchte man aber wissen wie es weitergeht. Warte gerade das mir der 2. Band nach Hause geliefert wird. 🤣
Profile Image for foxy books.
290 reviews6 followers
February 7, 2017

Inhalt:


Paris hat eine dunkle Seite ...
Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten und haben der Stadt den Rücken gekehrt. Vom hellen Licht sind sie in das Reich der Dunkelheit hinabgestiegen, in die Katakomben tief unter Paris. Unter ihnen lebt Léon, der magische Fähigkeiten besitzt. Er allein weiß um die Macht des Meisters der Finsternis, dessen Ziel es ist, Paris zu vernichten. Als Léon eines Tages der schönen Claire das Leben rettet, ist es um sie beide geschehen. Léon nimmt Claire mit in seine düstere Welt; Licht und Schatten verbinden sich. Doch das Glück der beiden ist nicht nur dem attraktiven Adrien ein Dorn im Auge, der schon lange in Claire verliebt ist, sondern vor allem dem Meister der Finsternis selbst, der seine ganz eigenen Pläne mit Léon hat. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte.

Quelle: cbt

Cover:

Mir gefällt die Gestaltung des Covers unwahrscheinlich gut. Es sieht edel aus, zeigt den Handlungsort auf und gibt einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt.
Gut gemacht.


Meine Meinung:


Das Buch ist mir bereits vor einiger Zeit ins Auge gesprungen, sodass ich es unbedingt lesen musste.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und schnell war mein Interesse geweckt. Das Setting ist einfach nur umwerfend. Paris? Wer sagt da schon nein? Besonders interessant fand ich aber die dunklen Höhlen, Bunker, Gänge und Kavernen, in denen ein großer Teil der Geschichte spielt.
Der Schreibstil ist locker und leicht, konnte mich aber außer am Ende nicht wirklich packen. Trotz des eigentlich spannenden Themas, fiel es mir zunehmend schwerer am Ball zu bleiben. Unter anderem lag es wohl auch an den Ausschweifungen, die hier und da zu finden sind. Es wird viel über Paris erzählt, Hintergründe zu Gemälden gegeben, die Kunst näher erläutert und geschichtliche Punkte aufgegriffen. Einerseits sehr interessant, andererseits sehr bremsend was das Erzähltempo angeht.

Die Grundidee des Buches hat mir sehr gefallen. Leider wurde mir diese schöne Idee ein wenig zu schwammig behandelt und vieles erst sehr spät erklärt. Generell hatte ich auch mehr Magie erwartet und mir den Kampf zwischen Licht und Schatten eindeutiger und vor allem spektakulärer vorgestellt.
Am Anfang wirkt alles noch recht durcheinander, da die Handlung aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird und ständig von einem Ort zum nächsten springt. In der Mitte beginnen die Handlungsstränge dann langsam, sich zusammenzufügen, sodass mal als Leser endlich die eine oder andere Erkenntnis bekommt.

Die Protagonistin Claire war soweit recht sympathisch. Etwas naiv vielleicht, aber was will man von einer 15 Jährigen erwarten?
Gefallen hat mir aber ihre Entschlossenheit und ihr Kampfgeist.

Léon dagegen fand ich sehr interessant. Vielleicht auch, weil man eigentlich so gut wie nichts über ihn erfährt, er aber dennoch sympathisch und irgendwie anziehend rüberkommt.

Adrien dagegen war mir von Anfang an nicht geheuer. Er ist eine ganz linke Bazille, die sich hinter gutem Aussehen und seinem Familienruf zu verstecken weis.
Natürlich wirbelt Adrien durch seine Charaktereigenschaften die Geschichte ganz schön auf, sodass zumindest am Ende etwas Spannung aufkommt.

Der Verlauf der Geschichte war meiner Meinung nach schwierig. Ich tue mich auch sehr schwer damit zu sagen, dass ich dieses Buch mag oder nicht mag. Denn alles ist so widersprüchlich.
Während der Anfang einfach nur langweilig und schleppend war, ist das Buch ab der Hälfte schon interessanter, um dann am Ende endlich die lang ersehnte Spannung hervorzuholen.
Die Informationen zu Paris und zur Kunst waren spannend, aber auch störend.
Die Charaktere nett, aber oberflächlich. Seht ihr was ich meine? Alles Widersprüche...


Bewertung:


Dieses Buch was anscheinend nicht nur für Léon und Claire ein Auf und Ab. Vieles kann ich nur widersprüchlich beurteilen und kann mich daher auch nur schwer zu einer Bewertung aufraffen. Das Buch hat viele positive Seiten, aber auch einige Störfaktoren. Die Grundidee hat mir sehr gefallen, auch wenn die Umsetzung nicht ganz meinem Geschmack entsprach.
859 reviews7 followers
February 24, 2017
"Er trat aus dem Schatten" ist der erste Band der "Léon & Claire"-Dilogie von Ulrike Schweikert.

Der Klappentext dieses Romans verspricht eine außergewöhnliche Geschichte mit atmosphärischem Setting. Gerade diese Komponenten haben mich direkt angesprochen, denn eine phantastische Handlung in den Katakomben von Paris bietet alles, was mein lesebegeistertes Herz höher schlagen lässt. Dabei kommt man zügig in die Geschichte hinein und entdeckt nach und nach viele vielversprechende Facetten, die mir ein besonderes Lesevergnügen bescherten.

Obwohl die Spannung nicht unbedingt übermächtig ist, sorgen allein schon die vielen Geheimnisse und Mysterien für ein unterschwelliges und mitreißendes Flair, dem ich mich nicht entziehen konnte. Es summt förmlich unter der Oberfläche und offeriert ein gemächliches, aber mehr als ansprechendes Lesetempo. Nach und nach versucht man die Geheimnisse dieser Welt zu ergründen und wird immer wieder von spannungsvollen Momenten überrascht. Aus diesem Grund konnte mich dieser Roman auf eine nicht alltägliche Art und Weise mitreißen und vermochte es, mit leiseren Tönen zu punkten.

Ulrike Schweikert weiß den besonderen Zauber Paris' einzufangen und ihn mit der leicht bedrohlichen Kulisse der Katakomben zu verbinden. In Kombination mit der leichten Magie und den Mysterien entsteht so eine wirklich außergewöhnliche Atmosphäre, die den Lesespaß optimal zu unterstützen weiß.

Der Schluss bietet nach einem gewissen Schockmoment spannende Aussichten auf den zweiten und damit letzten Band dieser Dilogie. Ich bin sehr gespannt, was uns da erwarten wird und wie die Geschichte um Léon & Claire weitergeht.

Fazit: Außergewöhnliche Geschichte mit einer innovativen Handlung und einer ganz besonderen Atmosphäre.
Profile Image for Buchherz.
90 reviews1 follower
January 27, 2017
In einem dunklen Reich unter Paris liegen die Katakomben mit ihren Kämpfern der Schatten. Sie haben der Stadt und der Welt voller Licht den Rücken gekehrt und üben ihre dunkle Magie verborgen vom Schatten aus. Einer der Kämpfer ist Léon, der mit seinen magischen Fähigkeiten dem Meister der Finsternis dient. Nur Léon kennt die jahrhundertelang gereiften Pläne des Meisters, um Paris zu vernichten.

Eines Tages rettet Léon der schönen Claire aus Amerika das Leben und die beiden können einander nicht mehr vergessen. Trotz aller Gefahren nimmt Léon sie mit in seine düstere Welt. Zum ersten Mal verbinden sich Licht und Schatten, doch das Glück der beiden ist in Gefahr. Nicht nur der attraktive Adrien möchte aus Eifersucht die Beziehung der beiden zerstören, sondern auch der Meister der Finsternis hat seine ganz eigenen Pläne mit Léon. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte.

Meine Meinung

Léon & Claire: Er trat aus den Schatten von Ulrike Schweikert ist der erste Teil von einer zweiteiligen Serie über die dunkle magische Welt unter Paris. Das Buch ist in einem leichten und packenden Schreibstil aus der Sicht von Claire geschrieben. Wortgewandt schafft es die Autorin wunderschöne und farbenfrohe Bilder von Paris herauf zu beschwören. Hin und wieder werden auch Passagen aus Léons Sicht geschildert, so dass der Leser leicht einen Zugang zu beiden Hauptcharakteren findet.

Die Geschichte schildert nicht nur ein lebendiges Bild von Paris und seine Geschichte, sondern erzählt auch eine berührende Liebesgeschichte. Léon und Claire sind grundverschieden, wie Licht und Schatten, und trotzdem sind sie für einander bestimmt. Beide Charaktere sind sympathisch und man schließt sie schnell ins Herz. Aber gleichzeitig machen ihre Schwächen und Stärken sie authentisch. Léon mit seinen mysteriösen magischen Fähigkeiten lebt in den dunklen Katakomben und hat sein Leben den Plänen seines Meisters verschrieben. Sein Leben ist gefährlich und dunkel. Während Claire ein gerechter, guter Mensch ist und ein Leben im Licht von Paris führt.

Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt und ich konnte gar nicht mehr aufhören die Entwicklung der Beziehung von Léon und Claire zu verfolgen. Viele Hindernisse und dunkle Mächte stellen sich den beiden in den Weg, so dass die Spannung von Seite zu Seite zunimmt. Der Sog der Dunkelheit mit ihren Gefahren nimmt Claire immer weiter gefangen und am Ende steht ein Kampf auf Leben und Tod. Ein überraschende Offenbarung kurz vor dem Ende und ein Cliffhanger zum zweiten Teil versüßt das fesselnde Leseerlebnis.

Fazit

Léon & Claire: Er trat aus den Schatten von Ulrike Schweikert ist ein spannender und romantischer Start in die zweiteilige Buchreihe über die Liebe zwischen Léon und Claire. Die Liebesgeschichte ist mit magischen Elementen verfeinert und bietet viele spannende Situationen, so dass der Leser von der Geschichte gefangen wird. Die wundervollen Beschreibungen von Paris und einige geschichtliche Fakten runden das Gesamtpaket eines empfehlenswerten Leseerlebnisses ab.
Profile Image for Herzgespenster.
32 reviews4 followers
July 14, 2017
Meine Meinung

Ich habe wirklich sehr lange keinen Fantasyroman mehr gelesen und habe mich somit umso mehr gefreut Léon und Claire lesen zu können. Zu Beginn des Buches lernen wir die Protagonistin Claire kennen, die mit ihren Eltern von Amerika nach Paris gezogen ist. Claire ist ein bildschönes Mädchen aus gutem Haus, das schon bald, dem Sohn des Polizeipräfekten, Adrien ins Auge sticht. Als Claire jedoch auf einer Party zufällig auf den geheimnisvollen Léon trifft, geht dieser ihr nicht mehr aus dem Kopf. Wer ist Léon und was ist sein Geheimnis ? Ein Mädchen zwischen zwei Jungen, zwischen zwei Welten. Für wen wird sie sich entscheiden ? Adrien oder Léon ?
Zunächst muss ich sagen, dass ich das Cover des Buches wirklich wunderschön finde. Die Kapitelinnengestaltung ist ebenfalls gut gewählt, sodass das Buch sehr schön anzusehen ist. Ich finde jedoch, dass sich nicht nur die äußere Gestaltung des Buches sehen lassen kann. Mir hat der Schreibstil von Ulrike Schweikert sehr gut gefallen, weil sie sich nicht nur auf eine Erzählperspektive beschränkt hat. Somit konnte man sowohl die Gefühle von Claire, als auch die von Léon sehr gut nachempfinden. Dennoch fand ich es gut, dass die Perspektive von Claire im Vordergrund stand, sodass eine gute Identifikation mit ihr stattfinden konnte. Durch die Erzählweise konnte man ebenfalls sehr gut in die Schattenwelt von Léon, als auch in die Welt des Lichtes von Claire eintauchen. Des Weiteren hat mir sehr gut gefallen, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend war, weil zunächst Léon als Charakter mysteriös erschien und in der weiteren Handlung seine Geschichte und Verknüpfungen mit der Welt des Schattens. Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass Schweikert Paris als Ort der Handlung ausgewählt hat. Ich finde man konnte sich lebhaft vorstellen, dass die Welt in den Katakomben von Paris wirklich existiert, weil diese unfassbar gut und detailliert beschrieben wurden.

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, weil es Elemente eines Liebesromans und eines Fantasyromans gut miteinander verbunden hat. Außerdem war das Buch durchgängig sehr spannend und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, sodass man sich gut in diese hineinversetzen konnte. Des Weiteren hat mir der Schreibstil von Ulrike Schweikert sehr gut gefallen, weil man das Buch sehr flüssig lesen konnte und man, durch die verschiedenen Erzählperspektiven, einen guten Einblick in beide Welten erhalten hat. Somit vergebe ich fünf von fünf Herzen und spreche eine absolute Leseempfehlung aus !
15 reviews
September 11, 2022
Hab's leider abgebrochen. Einfach nicht meins, Protagonistin wurde mir innerhalb 100 Seiten einfach nicht sympathisch, liegt vielleicht am Alter. Mit einer 15 jährigen kann ich mich leider nicht identifizieren
Profile Image for Inka.
158 reviews3 followers
April 18, 2017
Inhalt
Claire ist neu in Paris und muss sich noch einleben. Nur gut, dass Adrien zur Stelle ist. Doch die 15-jährige Schülerin fühlt sich viel mehr von dem stillen und unnahbaren Léon angezogen. Was ist sein Geheimnis und wieso lebt er zurückgezogen in den Katakomben?

Wie hat's mir gefallen
Das ist wieder ein Buch, bei dem mir die Rezension nicht leicht fällt. Die Grundidee des Buches gefiel mir sehr gut: ein junges Mädchen trifft auf einen geheimnisvollen schönen jungen Mann, der zurückgezogen in den Katakomben lebt. Auf dem Klappentext sogar die Rede von Kämpfern der Schatten und des hellen Lichts, aber das tauchte mir viel zu spät und viel zu wenig auf. Obwohl viele Leser schrieben, sie hätten hier auf die Magie verzichten können, so kamen mir die phantastischen Elemente viel zu kurz. Ich hätte liebend gerne mehr über den Schatten erfahren, mehr über dessen Kräfte, mehr über Léons Vergangenheit und Fähigkeiten, mehr über die beiden gegnerischen Seiten. Ich hoffe sehr, dass die Autorin im zweiten Band weiter darauf eingehen wird, denn noch ist alles ein wenig zu blass.
Zu blass war mir auch Claire. Die 15-Jährige war mir nicht nur zu jung, zu naiv und handelt zu unkontrolliert - sie war mir schlichtweg unsympathisch. Sie nutzt meines Erachtens nach die Jungs aus, bekommt sehr wenig Konsequenzen zu spüren und selbst darüber beklagt sie sich noch. Zudem missfiel es mir wieder sehr, wie schnell in diesem jungen Alter wieder von der Liebes des Lebens gesprochen wurde. Es passte einfach nicht zur Protagonistin und nicht zur Gesamthandlung. Trotz meiner Kritik an Claire gab es auch Charaktere, die ich sehr mochte. Auch wenn alle, ja wirklich alle Nebencharaktere sehr blass und einseitig gestaltet waren, so wurde Léon viel Leben eingehaucht. Der junge Mann in den Schatten, der viele Geheimnisse und eine lange düstere Vergangenheit in sich birgt, war für mich Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Auch wenn der Inhalt mal zäh wurde, fragte man sich stets was wohl sein Geheimnis ist, was er so erlebt hat und wer er wirklich ist. Ich liebe solche Charaktere!

Alles in allem war mir die Handlung aber oft nicht aufregend genug. Vielleicht bin ich dem Jugendbuch auch so langsam entwachsen, aber es passierte oft nicht viel. Der Schulalltag langweilte mich beim lesen und die Seiten zogen sich leider sehr. Gegen Ende kam wieder Spannung auf und die letzten Seiten konnten mich überraschen und begeistern. Ich werde definitiv den Folgeband lesen, denn ich MUSS einfach wissen, wie das Buch weitergehen wird.

Cover/Buchgestaltung
Das Buch selbst ist zwar düster, doch zugleich mädchenhaft und sehr schön anzusehen. Es spiegelt somit den Inhalt ziemlich genau wieder und passt unglaublich gut!

Gut zu wissen
Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es auf jeden Fall einen zweiten Band, in dem sicher so einige offene Fragen und Handlungsstränge näher erläutert werden.

Für Fans von
* "Herz aus Asche und Gold" von Katja Ammon
* "Zwischen Licht und Finsternis" von Lucy Inglis

Fazit
Obwohl die Handlung geheimnisvoll war, fehlte mir leider die Spannung. Mehr Hintergrundinformationen, mehr Magie und ein andere Protagonistin und schon wäre das Buch perfekt. Trotz allem werde ich die Reihe weiterverfolgen, denn Léon ist ein Buchcharakter, den man unbedingt weiterverfolgen sollte.
Profile Image for Michelle.
109 reviews3 followers
January 14, 2018
Meine Meinung:

Da mich der Klappentext des Buches schon angesprochen hat, seitdem das Buch erschienen ist und ich wirklich gespannt auf die Geschichte war, habe ich das Buch nun, nachdem auch der zweite Teil der Dilogie erschienen ist, gelesen. Leider hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen, wie erwartet und warum das der Fall ist, möchte ich nun erläutern.

Zuerst einmal zum Cover. Dieses ist wirklich sehr schlicht gehalten, gefällt mir dadurch aber umso besser. Es ist größtenteils in schwarz gehalten und man kann wie Kreise erkennen, bzw. einen Kreis und von dem anderen nur ein wenig. In dem Kreis, direkt am Rand sind der Eiffelturm und noch ein paar andere Gebäude, sowie Bäume abgebildet. Das finde ich wirklich schön gemacht. Der Titel des Buches steht im Kreis und der Name der Autorin darüber, was ich auch sehr passend gestaltet finde. Was ich gut finde, ist, dass keine Personen auf dem Cover abgebildet sind und man so nicht die Gestaltung aufgrund von anderen Vorstellungen kritisieren kann.

Der Schreibstil der Autorin war okay, es kam für mich leider nicht wirklich Spannung auf und wenn, dann war sie leider meistens zu künstlich bzw. zu gewollt oder auch aufgesetzt. Auch finde ich, dass einige Passagen bzw. Szenen einfach zu lang waren und so hatte ich das Gefühl nicht wirklich in der Geschichte voranzukommen. Manche Sachen hätte man da einfach weglassen können, zumindest empfinde ich es so. Ansonsten hat mir der Schreibstil eigentlich ganz gut gefallen, nur ich habe aufgrund der fehlenden Spannung auch einfach keine wirkliche Motivation gehabt weiterzulesen, sodass ich auch für ein paar Seiten deutlich länger gebraucht habe als normalerweise.

Die Charaktere waren ganz in Ordnung, auch wenn ich hier Adrien an der ein oder anderen Stelle doch ein wenig unverständlich fand und Claire mir doch ein klein wenig zu naiv war. Aber sonst mochte ich die Charaktere wirklich gerne, auch wenn ich manche Handlungen vielleicht nicht ganz so gut nachvollziehen konnte. Die Charaktere waren aber auf jeden Fall gut herausgearbeitet und das hat mir auch gefallen.

Die Geschichte an sich war auch ganz okay, wie schon erwähnt, fehlte mir einfach die Spannung. Für mich zog es sich an manchen Stellen einfach zu sehr in die Länge. Was mich leider auch ein wenig gestört hat, ist, dass mir bei manchen Sachen auch einfach das Hintergrundwissen fehlte, manchmal habe ich die Handlungen dann einfach nicht ganz verstanden. Generell fehlte es mir aber auch ein wenig, dass man nicht mehr über manche Hintergründe erfahren hat und man nicht wusste warum das so ist. Vielleicht sollte einen das neugieriger machen oder es sollte mysteriöser wirken, mich hat es nach einiger Zeit aber leider nur noch genervt, da ich mehr darüber wissen wollte. Was mir dann gefallen hat, waren die letzten drei oder vier Kapitel - den Epilog eingeschlossen. Dort fand ich die Spannung wirklich gut und nicht zu künstlich und auch das Ende konnte mich halbwegs überzeugen, sodass ich auf jeden Fall den zweiten Band lesen werde. Generell war der erste Band der Reihe aber leider nur mittelmäßig für mich.

Fazit:

Die Spannung fehlte leider, manche Passagen waren mir zu lang und es fehlte mir ein wenig Hintergrundwissen. Ansonsten war die Story an sich aber in Ordnung und auch die Charaktere waren gut herausgearbeitet und gefielen mir soweit gut. Ich vergebe dem Buch 3/5 Sternen.
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