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Ada Simon #1

Spiegelreflex

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Ada Simon ist Fotoreporterin. Afrika ist ihre zweite Heimat. In Cotonou, der größten Stadt in Benin, scheint alles so zu sein wie immer. Doch nachdem Adas bester Freund, der Politiker Patrick, vor ihren Augen ermordet wird, verwandelt sich ihr Alltag zusehends in einen Albtraum.

266 pages, Hardcover

First published January 1, 2005

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Lena Blaudez

10 books

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Community Reviews

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Julia.
160 reviews55 followers
December 4, 2011
Positiv: Die afrikanische Atmosphäre. Lena Blaudez hat lange in Afrika gelebt und gearbeitet und das merkt man. Benin wirkt authentisch, die Menschen werden treffend und realistisch geschildert, ohne das aufgrund politischer Korrektheit idealistische "edle Wilde" geschaffen würden. Die Autorin kennt die Gebräuche, Gerüche, Farben Westafrikas und bringt diese gekonnt zu Papier.

Der Stil. Blaudez schreibt pointiert und entwirft mit wenigen Worten dichte Bilder.

Negativ: Die Handlung ist verworren und langweilig. Zuviele Aspekte der afrikanischen Realität werden durcheinandergeworfen und der Potpourri daraus ist ein wenig unübersichtlich und verliert dadurch an Wirkung. Keine der Hauptpersonen hat wirklich Charakter, selbst die Fotoreporterin, die viele autobiographische Züge zu haben scheint, bleibt blass.
71 reviews
November 29, 2025
Ada Simon ist Fotoreporterin. Afrika ist ihre zweite Heimat. In Cotonou, der größten Stadt in Benin, scheint alles so zu sein wie immer. Doch nachdem Adas bester Freund, der Politiker Patrick, vor ihren Augen ermordet wird, verwandelt sich ihr Alltag zusehends in einen Albtraum. Immer tiefer verstrickt sich Ada in die afrikanische Realität und die kalte Realpolitik, bei der sich alles um fette Kredite aus Brüssel und die Gier nach Schürfrechten dreht.

Die Bewertung dieses Buches ist nicht einfach. Wer praktisch eine erzählte Rundreise durch das kleine Benin unternehmen will, kann das mit diesem Roman tun. Das wirkt gut informiert und authentisch. Ebenfalls gut getroffen ist die typische Regierungs-, Entwicklungshilfe-, Diplomaten- und Wirtschaftscommunity in der Hauptstadt eines Entwicklungslandes. Das alles ist wirklich gelungen.

Problematisch ist für mich, dass leider die Geschichte nicht trägt. Zu verworren, ohne echten Zug - das führt auch bei nur 266 Seiten zu Langatmigkeit. Letztlich kann ich das Werk nur für Leser empfehlen, die genau an den oben genannten Stärken interessiert sind.
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