Manche Träume entführen uns in eine Welt, die wir noch nie zuvor betreten haben. Und obwohl sie uns fremd ist, kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.
Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein...
Vor vielen Jahren erblickte Mirjam H. Hüberli, dicht gefolgt von ihrer Zwillingsschwester, in der schönen Schweiz das Licht der Welt. Da lebt sie auch heute noch, in luftiger Höhe zwischen grünen Wiesen und dunklen Wäldern. Erst während des Studiums zur Online-Redakteurin wurde ihr bewusst, was sie wirklich will. So beschloss sie, den Schritt aus dem stillen Schreibkämmerchen in die aktive Szene zu wagen, um das zu leben, was das Herz ihr zu flüstert: Eigene Geschichten schreiben.
Nachdem ich heute eine längere Bahnfahrt vor mir hatte, habe ich mich spontan dazu entschieden "Rebell: Gläserner Zorn" mitzunehmen, da das Buch mit ca. 260 Seiten nicht so viel Platz wegnimmt 😉.
Gekauft habe ich mir das Buch damals wegen dem umwerfenden Cover 💕 und ehrlich gesagt wusste ich nicht viel über die Handlung, was auch gut ist, denn das macht das Buch erst interessant.
Die Handlung beginnt eher ruhig und wird aus der Sicht der Protagonistin Willow erzählt. Diese schwärmt zu Beginn ständig von ihrem "Fast-Freund" Noah und zählt uns seine Vorzüge so oft auf wie nur möglich. Trotzdem ist sie mir nach einiger Zeit sympathischer geworden, auch wenn ihr Charakter etwas blass bleibt, aber das kann sich in Band 2 ja noch ändern.
Mit den anderen Charakteren hatte ich teilweise so meine Schwierigkeiten, denn auf 260 Seiten hat man kaum Zeit die Charaktere wirklich "kennenzulernen". Am sympathischsten war mir die beste Freundin von Willow, dafür konnte ich zu Noah und Bo gar keinen Bezug aufbauen. Ich hoffe einfach, dass sich dies in den Folgebänden noch ändert.
Wie ich bereits erwähnt habe, geht die Handlung relativ langsam los. Es dauert glaube ich bis ca. zur Hälfte vom Buch bis es wirklich losgeht. Trotzdem hat mich das eher weniger gestört (kann auch an der Bahnfahrt liegen 😂). Zur eigentlichen Geschichte möchte ich nichts verraten, denn damit würde ich euch zu sehr spoilern 😚. Zum Schluss hin wurde es dann immer spannender und ich bin schon gespannt wie es in Band 2 weitergeht und ob endlich einige meiner Fragen geklärt werden 😊.
"Rebell Gläserner Zorn" ist - trotz einiger Schwächen - ein gelungener Start zu einer vielversprechenden Trilogie 🤗.
Rezension Schon im ersten Kapitel wusste ich, dass ich meine Probleme mit der Protagonistin haben wurde. Sie schmachtet nämlich ziemlich viel. Grundsätzlich fand ich die Liebesgeschichte gar nicht so schlimm, weil sie schon weit fortgeschritten war und dementsprechend nicht überstürzt. Trotzdem fand ich es langweilig, dass Willow am Anfang des Buches einfach kein anderes Thema kennt. Manchmal war sie zudem sehr schwer von Begriff. Ein mysteriöser junger Mann taucht an ihrer Uni auf und obwohl er gleichermaßen auffällig wie penetrant ist, behandeln ihn die anderen Studenten wie Luft. Während es für mich schon vom ersten Satz an offensichtlich war, braucht Willow ermüdend lange, bis ihr endlich aufgeht, dass sie die einzige Person ist, die den Mann sehen kann. Die Situationen, die daraus entstehen, fand ich daher einfach nur noch peinlich.
Hinzu kommt, dass Willow sich ständig ignorieren lässt, wodurch nicht nur ihr sämtliche Informationen fehlen, sondern auch mir. Sie geht mit einem mysteriösen Mann, landet in einer fremden Welt, riskiert Kopf und Kragen, landet mitten in einer Rebellion und gibt sich trotzdem damit zufrieden, dass ihre Fragen ignoriert werden. Sie weiß nicht, wozu sie dort überhaupt gebraucht wird. Sie weiß nicht, was so besonders an ihr ist. Sie hat keine Vorstellung vom Aufbau der Welt, ihrer Gesellschaft und ihrer Regierung. Dementsprechend weiß ich diese Dinge auch nicht. Natürlich kann in einem ersten Band einer Trilogie nicht alles verraten werden, aber wenigstens ein paar Erklärungen hätte ich gerne gehabt. Dann hätte es vermutlich auch nicht bis zum letzten Kapitel gedauert, bis ich verstanden habe, dass die Rebellen und die Geheimloge keine Schwesterorganisationen, sondern Feinde sind. Und möglicherweise hätte dann auch die dramatische Einleitung des zweiten Teils Sinn gemacht, die ich jetzt leider überhaupt nicht nachvollziehen kann, weil Willow dem jungen Mann immer nur hinterher dackelt, statt sich aufklären zu lassen.
Nichtsdestotrotz ist das Buch phasenweise spannend gewesen. Die Ereignisse verlaufen nicht alle ohne menschliche Verluste, sodass es brenzlige Szenen gab, auch wenn das Buch zu kurz war als dass ich um irgendeinen Charakter besonders gebangt hätte. Es steckt zudem eine faszinierende Idee hinter den Welten, die viel Potenzial hat. Ich bin sehr neugierig, welche Erklärung es für Willows Fähigkeit gibt. Leider ist durch die Kürze des Buches und die fehlenden Erklärungen alles nur oberflächlich abgehandelt worden. Wirklich mitgerissen hat mich die Geschichte bis zum Schluss nicht. Ob ich die Fortsetzungen lesen werde, kann ich daher noch nicht abschließend sagen.
Fazit Mit der Protagonistin bin ich nicht warm geworden. Sie schmachtet sehr viel, ist schwer von Begriff, lässt sich ignorieren und dackelt nur brav hinterher. Dadurch war der Anfang langweilig und peinlich und das Ende verwirrend. Informationen und Erklärungen gibt es keine. Die grundlegende Idee ist faszinierend und Willows Fähigkeit macht neugierig, allerdings wird alles recht oberflächlich abgehandelt. „Rebell – Gläserner Zorn“ hat viele nette Ansätze, macht aber zu wenig daraus, sodass ich nur zwei Schreibfedern vergebe.
Puh... das ist schwierig.. irgendwie hat das Buch mich nicht wirklich gepackt. Es lief irgendwie recht schleppend und ich bin nicht richtig in Handlung reingekommen. Zumindest bei den ersten hundert Seiten. Zudem kommt noch hinzu, dass ich überhaupt nicht mit Willow warm geworden bin.. Willow geht anscheinend schon in die Uni, benimmt sich aber wie ein Teenager mit ihrer Schwärmerei und ihrer ständgen Jammerei. Sie ist mir einfach unglaublich auf den Nerv gegangen und am liebsten hätte ich mehr als einmal in das Buch gegriffen und sie gegen die Wand gedonnert. Ein ganz furchtbarer Charakter und gar nicht sympathisch.
Nun habe ich den zweiten Band hier schon stehen und wollte deswegen zumindest den ersten Band auch beenden. Das Ergebnis davon war, dass ich die letzten 150 Seiten mehr oder weniger quer gelesen habe und hauptsächlich die Dialoge gelesen habe und ein bisschen was drumherum damit ich überhaupt wusste was abgeht.
Der zweite Teil des Buches ging gefühlt ultra schnell vorbei. Nun könnte es daran liegen, dass ich quer gelesen habe, aber ehrlich gesagt glaube ich das noch nicht mal, denn was ist denn wirklich passiert außer, diese eine Mission und Willows Einsatz und die Flucht danach. Nicht wirklich viel, oder? Ich verstehe auch nicht wirklich was denn nun tatsächlich der Grund war warum Willow unbedingt dorthin gebracht werden musste? Willow selbst ist gegen Ende anscheinend selbst noch ahnungslos, deswegen denke ich nicht, dass ich hier etwas überlesen habe. Nunja.
Als positive Anmerkung: der Epilog aus Bos Sicht hat mir tatsächlich sehr gut gefallen! Ich wünschte wir könnten mehr aus seiner Sicht lesen, leider denke ich jedoch nicht, dass das der Fall sein wird... Außerdem interessiert mich der Ausblick auf den Winterball doch schon irgendwie. Vielleicht versuche ich es mit Band 2 einfach nochmal. Zuerst werde ich dem Buch jedoch etwas Abstand geben. Schade, dass der Inhalt nicht so überzeugen konnte wie das schöne Cover!
Willow Parker entdeckt eine Traumwelt, die schon sehr alt zu sein scheint. Eigentlich dachte sie immer, sie sei ein ganz normales Mädchen (Außer das sie ihr eigenes Spiegelbild in anderer Menschen Augen sieht.), aber dann verändert ein Ereignis alles.
Leider konnte ich von diesem Inhalt nicht sehr viel im Buch wiederfinden. Es wirkt eher wie etwas, das einmal ein Buch werden sollte und dem entsprechend oberflächlich sind die Figuren und die Welt.
Ich bin euch glaube ich noch eine Rezension zu Rebell Gläserner Zorn schuldig oder?
Rebell - Gläserner Zorn ist der erste Teil einer Trilogie. Hier geht es um Willow. Sie ist eigentlich ein ganz normaler Teenager mit normalen Teenagerproblemen und - Beziehungen. Ok außer das sie in den Augen der anderen deren Spiegelbild sehen kann. Nur in ihren eigenen Augen sieht sie nix. Aber das ist doch normal oder? Und was hat es mit dem seltsamen Typen namens Bo auf sich, den anscheinend niemand außer Willow sehen kann? Und warum will er das sie unbedingt mit ihm kommt? Das müsst ihr selbst nachlesen ;)
Ich fand die Idee mit den eigenen Spiegelbildern in den Augen ziemlich cool. Aber die Story im ersten Band hat mich noch nicht richtig packen leider. Der Schreibstil selbst ist gut und lässt sich flüssig lesen, daran lag nicht. Willow als Protagonistin an sich konnte mich auch noch nicht wirklich von sich überzeugen. Dennoch bin ich schon was neugierig wie es wohl weitergehen könnte. Und da mir ja schon gesagt wurde die Reihe lohnt sich, gebe ich sie noch nicht auf und werde mir nach und nach Band 2 & 3 auch noch ihre Chancen einräumen mich zu packen und von sich zu begeistern
Die Geschichte hat es von Anfang an geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Was wahrscheinlich auch an dem eher jugendlichen Schreibstil der Autorin lag. Außerdem beginnt das Buch mit einer Szene in der sich wahrscheinlich jeder von uns wieder findet (Schule, Freundschaft und Liebe). Miriam Hüberli hat die Protagonisten meiner Meinung nach sehr authentisch gestaltet und auch die Spiegelwelt geschickt in die Geschichte einfließen lassen. Besonders gut gefallen hat mir Willow, da ich mich in ihrer chaotischen Art wieder erkennen konnte. Auch die Sache mit den Seelenzwillingen fand ich sehr erfrischend, da es für mich mal etwas neues war. Alles in allem ist das Buch ein gelungener Auftakt einer wundervollen Fantasie-Trilogie und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Dieses Leseerlebnis war ein wenig frustrierend und ich hatte mir etwas mehr erhofft. Das Buch wurde mir von einer Freundin zu Weihnachten geschenkt, da sie es bereits gelesen und auch gemocht hat. Ich dagegen war nicht so überzeugt und begeistert. * Begeistert hat mich das wunderschöne Cover. Es ist wirklich einzigartig. Der Plot klang ebenso vielversprechend und einzigartig, weshalb meine Erwartungen wohl auch so hoch waren. Besonders der Prolog konnte sofort packen und das Interesse wecken. Dann jedoch... fiel die Begeisterung ab. Grund dafür, was mich wirklich gestört und genervt hat, war die Protagonistin, Willow. Der Schreibstil, der besonders durch ihre inneren Monologe bestimmt ist und aus ihrer Sicht erzählt ist, hat mich einfach sehr genervt. Sie ist sehr naiv, wirkt dümmlich, oberflächlich, verpennt, weißt nicht was sie will und ist obsessed mit einem Kerl, bei dem ich nicht verstehe, was sie an ihn so reizt. Ich persönlich finde solche Kerle schrecklich, aber jedem das Seine. Besonders angesprochen hat mich die Aussage eines Charakters über sie: Gibt es einen Knopf, um dich abzustellen?". Das habe ich mich nämlich auch oft gefragt. ;) Auch der Humor, den sie anwendet, verliert schnell seinen Reiz und wirkt nur noch erzwungen. Willow scheint sehr das Mädchen vom Typ "I'm not like the other girls" zu sein, DER Außenseiter. Zudem wirkte das Setting erzwungen amerikanisch. Es spielt keine Rolle mehr, aber die "Uni" ist einfach keine Uni, sondern wirkt mehr wie eine amerikanische Highschool und so wirken auch die "Studenten". Vielleicht war dieses Buch eher an jüngere Leser gerichtet, jedoch stört mich sowas normalerweise weniger. An sich wuchsen mir die Charaktere nicht ans Herz und auch die Handlung konnte mich nicht so ganz packen, obwohl der Plot so viel Potential hätte. Die Umsetzung hat mich einfach nicht überzeugt. Die Handlung wirkte in die Länge gedehnt und gleichzeitig zu flach - es fehlte mir an Tiefe. *** Fazit: Alles in allem überzeugt das Buch mit einer wunderschönen Aufmachung (Cover) und einem packenden Prolog, sowie ein interessantes Konzept mit Potential. Doch die Umsetzung und der Schreibstil, sowie die Protagonistin konnten mich nicht überzeugen, was sehr problematisch war, denn ich war schnell und ständig beim Lesen genervt. Richtig genervt. Der Plot entwickelt sich zu langsam und zu flach und auch der Epilog ergab für mich nicht viel Sinn. Am meisten ruiniert hat mir jedoch die Protagonistin das Buch. Sollte ich Band 2 lesen, lasse ich persönlich mir noch Zeit und habe es nicht eilig. *** "Bist du gechippt? Mache noch heute eine Chip-Versicherung. Nur wer gechippt ist, führt ein glückliches Leben."
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt Willow Parker bei ihrer Großmutter. Sie führt ein glückliches Leben, geht zu Uni und verbringt ihre Freizeit mit ihrer besten Freundin Sam. Auch in der Liebe sieht es gut aus, denn so wie es aussieht, scheint sich ihr bester Freund Noah endlich für sie zu interessieren, denn er bittet sie um ein Date. Nur endet das Date völlig anders als erwartet und Willow befindet sich plötzlich in einer Parallelwelt wieder. Hier sieht sich Willow einer Aufgabe gegenüber, die sie an ihre Grenzen bringt.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Willow erzählt. Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, denn Willow gibt sich sehr cool und lässig, was ich teilweise etwas zu überzogen fand. Ich wollte das Buch sogar fast schon abbrechen , aber dann gibt es so eine rasante Wendung, dass ich doch weiter gelesen habe. Die Grundidee fand ich sehr interessant, nur leider fehlen einem als Leser sehr viele Informationen. Niemand will Willow in die Geheimnisse der Welt einweihen, was ich persönlich gar nicht mag in Büchern. Warum will man ihr nichts sagen? Das ergibt gerade keinen Sinn für mich, zumindest nicht an dieser Stelle im Buch. Außerdem scheint sich da irgendwie eine Dreiecksliebesgeschichte anzubahnen, bin mir zwar noch nicht sicher, aber es sieht im Moment fast so aus. Denn da ist einmal Noah in der realen Welt und Bo in der Spiegelwelt. In Noah ist sie im Moment verliebt, aber irgendwie kommt es mir so vor, als wenn sie da etwas zwischen Bo und Willow entwickeln wird. Und ich mag Dreiecksliebesgeschichte wirklich nicht. Für mich ist dieser 1. Teil eher durchwachsen, aber trotzdem will ich gerne wissen wie es weiter geht und werde auch den 2. Teil noch lesen. Von mir gibt es 8 von 10 Punkte.
Vermutlich soll dieses Cover an die Reckless-Reihe von Cornelia Funke erinnern, zumindest hat es Ähnlichkeiten mit dem ersten Buch und der Titel klingt als könnte er aus der Feder meiner Lieblingsautorin kommen. Auf jeden Fall ein gelungener Marketing-Trick! Ich persönlich liebe ja die Cover von Alexander Kopainski (hab ihn sogar mal auf der Frankfurter Buchmesse getroffen, echt netter Kerl!). Die verleiten einfach dazu, sich das Buch näher anzusehen und eigentlich will man es dann sofort im Bücherregal stehen haben. Nur leider weiß ich mittlerweile, dass der Schein oft trügt und sich hinter diesen tollen Covern nicht immer ein guter Inhalt verbirgt.
Wie bei Reckless ist auch hier ein Spiegel das Tor zu einer anderen Welt. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Rebell konnte mich einfach nicht so sehr in seinen Bann ziehen, wie ich es mir gewünscht habe. Die Idee an sich ist gar nicht so schlecht, ich fand Willows Gabe sehr interessant. Leider mangelt es einfach an der Umsetzung und der Roman wirkt, als wäre er nicht ordentlich überarbeitet und lektoriert worden. Ja, er liest sich eher wie der erste Entwurf und ich hätte da etliche Änderungsvorschläge gehabt. Die Uni erinnert mich ein bisschen an Mean Girls (der beste Film aller Zeiten), was ich ganz witzig finde. Da hätte es mich gar nicht gestört, wenn diese Einrichtung länger der Schauplatz der Handlung geblieben wäre, obwohl ich solche amerikanischen High-School-/Uni-Settings normalerweise gar nicht mag. Die Welt hinter dem Spiegel erinnert dagegen eher an eine Dystopie und das ist einfach nicht mein Genre. Das Worldbuilding ist auch eher flach und wenig kreativ. Willow war mir am Anfang sehr sympathisch, da war sie fast wie Gwendolyn aus Rubinrot. Leider hat sie im Laufe des Buches ihren Charme verloren, sehr schade. Im Klappentext steht ja, dass sie nur ein normales Mädchen ist und ich habe so darauf gehofft, dass das hier gut umgesetzt ist, bin aber leider enttäuscht worden. Dieser Tropus mit dem unscheinbaren, unsicheren Mädchen, das plötzlich Superkräfte o. ä. hat oder die Prinzessin von Irgendwo ist, hängt mir wirklich schon zum Hals raus. Bo war mir erst etwas suspekt, weil er immer so geheimnisvoll tut und nicht einfach sagt, was Sache ist. Seine Beweggründe waren oft nicht klar oder nicht logisch. Später fand ich ihn ganz okay. Er ist vielleicht noch der interessanteste Charakter in diesem Buch. SPOILER AB HIER! Wo Willow am meisten meinen Respekt verloren hat, war diese Sache mit Noah. Der war mir von Anfang an unsympathisch und ich habe ständig gehofft, dass das mit ihm und Willow nichts wird. In der Öffentlichkeit, also in der Uni und vor seinen Freunden, tut er so als wäre Willow ihm nicht wichtig, aber wenn ihm scheinbar langweilig ist, dann muss sie halt herhalten. Ja, so kommt er in dieser Geschichte rüber. Als Noah plötzlich ein Date wollte, hat Willow sich für nichts anderes mehr interessiert, sie stellt seine Bedürfnisse über ihre. Klar, in einer Beziehung immer egoistisch zu sein ist auch nicht gut, aber nur nach seiner Pfeife zu tanzen, halte ich für viel schlimmer und das ist einfach kein gesundes und ausgewogenes Verhältnis. Bei diesem Date im Kino sieht man das ganz deutlich. Da macht sie sich nämlich für ihn so hübsch und zieht das Kleid an, das ihm gefällt. Dass sowas heutzutage noch in einem Buch zu finden ist, finde ich erschreckend. Muss man das den Mädels da draußen wirklich noch erklären? Willow scheint in dieser Sache völlig blind zu sein und der Unfall scheint ihre Einstellung nur zu unterstreichen. Ab da ist Noah ihr einziger Anhaltspunkt, das Einzige, das sie vorantreibt und zum Handeln bringt. Nicht die Tatsache, dass sie Spiegelbilder in den Augen der Leute sind, sondern Noah. Ich habe mindestens einmal pro Kapitel die Augen verdreht. Erst als sie mit Bo anbandelt, lässt sie sich von Noah ablenken. SPOILER VORBEI! Schreibstil: Die Autorin verwendet oft Begriffe, die wohl besonders oberklug klingen sollen, setzt sie aber nicht richtig ein. Ansonsten ist ihr Stil auch etwas abgehackt, so als würde die Erzählerin nach jedem Satz Luft holen müssen. Das hat leider den Lesefluss total gestört. Die Geschichte hat, wie leider so viele im Romantasy-Genre und auch bei diesem Verlag, einen Ich-Erzähler. Wenn ich aber darüber nachdenke, hätte eine andere Perspektive wohl auch nichts mehr gerettet. Manche Ereignisse waren schon von vorneherein so offensichtlich, dass mich kaum etwas in diesem Buch überraschen konnte. Meistens hat man es schon zwei Seiten vor Willow geahnt, was die Protagonistin leider recht dümmlich rüberkommen ließ. Ein bisschen mehr Originalität hätte dem Roman wirklich nicht geschadet. Der Plot wird nach und nach immer unlogischer und interessantere Charaktere wären auch nicht schlecht gewesen.
Diesen einen Teil zu lesen war für mich noch in Ordnung, den Rest der Trilogie erspare ich mir lieber.
Die Idee hatte definitiv etwas an sich, was mich faszinierte. Wir Menschen stellen uns oft Parallelwelten vor und in dieser Geschichte lernen wir eine kennen. Verborgen hinter Glas herrscht weit mehr, als wir zu träumen wagen. Doch für die junge Willow wird dies Wirklichkeit. Sie gelangt in diese Welt und stellt sich Abenteuern. Dabei komme ich nicht von dem Gefühl los, dass mir alles zu schnell ging. Es ist immer schwer ein Gleichgewicht zu schaffen, zwischen Ruhepausen, die einem Einblicke in die Welt gewähren und Spannung. Eben diese Ruhepausen haben mir allerdings gefehlt. Schon am Anfang gefiel es mir recht gut, dass Willow nicht sofort in die Spiegelwelt gelangt, doch andererseits war schon viel zu viel von dem kurzweiligen Buch vergangen. Der wortkarge Bo war dabei keine Hilfe. Somit kam es, dass ich am Ende das Gefühl hatte durch die Geschichte gehetzt zu sein, ohne das ich etwas von der Welt, der Mission oder sonstigem wusste, ebenso Willow. Denn man erfährt relativ wenig. Dafür klang das Ende für mich vielversprechend, eben diese Lücke in Band 2 aufholen zu können. An dem Punkt Spannung hingegen kann und möchte ich nichts kritisieren. Permanent gelangen die Protagonisten von einem Abenteuer ins nächste und man wird durch das Buch gezogen. Das gibt diesem eine tolle Note.
Charaktere
Willow hat eine kesse Art, die mir sehr gefällt. Ein wenig Vorlaut und immer am Nachfragen nach Informationen... was leider dem Leser immer wieder deutlich macht, kaum welche zu bekommen. Dennoch ist Willow anders als so viele Buchcharaktere und sehr erfrischend. Mit Bo kann ich noch nicht so viel anfangen. Er ist wortkarg und zeigt nur sehr wenig seiner offenen Seite in diesem Band. Das macht es natürlich schwer eine Bindung zu ihm aufzubauen, reizt mich als Leser aber schon ein wenig. Denn meistens liebt man die wichtigsten Charaktere sofort und bei Bo ist alles noch ein wenig verschwommen.
Schreibstil & Sichtweise
Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst. Durch die kesse Art der Protagonistin hat man immer was zu schmunzeln. Am Anfang pendelt sich alles angenehm ein, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Es wird spannend, es wird abenteuerlich und es wird packend. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive aus Willows Sicht.
Cover & Titel
In den eigenen Händen gehalten wirken die Farben noch viel intensiver, als hier auf dem Bild. Ich liebe es, wie der Spiegel zentral steht und die Umrandung aussieht, als würde sie einen in diesen hineinziehen. Der Spiegel ist nicht irgendeiner. Genau so wie er aussieht, erscheint er auch im Buch. Nebst dem Cover kann ich nur immer wieder auf die schönen Illustrationen der Drachenmond-Bücher hinweisen. Das Buch zu kaufen lohnt sich! Durch einen Spiegel in die Welt der Rebellen? Na, da kann man mit dem Titel nicht viel falsch machen. Er ist recht simpel und umfasst das Buch ganz gut.
Zitat
"Es ist merkwürdig, wenn Namen plötzlich ein Gesicht bekommen, weil man erst dann realisiert, dass man sich die betreffende Person - in diesem Fall den Regenten - ganz anders vorgestellt hat. Sie verlieren ihre fantastische Erhabenheit und werden zu normalen Sterblichen." - Seite 201
Fazit
Ein Buch, was mir definitiv schöne Lesestunden schenkte. Dennoch fehlten mir einige Informationen und ab der Hälfte ging es schlag auf schlag. Die Kombination nahm dann ein wenig das mitreißende Lesegefühl. Dennoch klingt es vielversprechend in Hinsicht auf Band 2.
Willow ist eine junge Studentin, die sich in Noah verliebt hat. Dann bei ihrem Date kommt es zu einem Unfall und Willow sieht sich gezwungen mit Bo in die Spiegelwelt zu reisen, um Noah sein Leben zu retten. Dort lauern jedoch Gefahren auf sie, mit denen sie so nicht gerechnet. Zudem muss sie sich der Frage stellen, wem sie eigentlich vertrauen kann und wie sie wieder zurückkommt.
Das Cover ist echt schön, sodass ich das Buch gekauft habe, weil es mich einfach angesprochen hat. Der Klappentext ist leider wenig aussagekräftig, sodass ich mich auch sehr auf das Buch gefreut habe. Der Schreibstil ist locker und auch eher jugendlich gehalten, was auch super zur Geschichte passt.
Die Geschichte spielt in unserer Welt und in einer sogenannten Spiegelwelt, in der im Grunde alles anders läuft. Aber besonders viele Informationen zur Spiegelwelt, den Spieglern, den Seelenzwillingen oder den Rebellen bekommt man nicht. So bleibt die Welt und alles was dazu gehört nach wie vor ein Geheimnis.
Willow ist für ihr Alter schon ziemlich naiv und auch ihr Verhalten hat mich an einigen Stellen schon sehr gestört, sodass ich wenig Sympathie für sie aufbringen konnte. Sie ist halt teilweise richtig dumm einfach. An manchen Stellen hatte ich pure Fremdscham für sie. Sie hat die Gabe in den Augen anderer deren Spiegelbild zu sehen. Aber das Geheimnis warum sie das kann, wird einfach nicht gelüftet. Ich frage mich nach wie vor, was ihre Rolle eigentlich ist und warum sie so besonders ist.
Bo ist der mysteriöse Rebell, von dem wir so gut wie keine Informationen bekommen. Ich frage mich nach wie vor auf wessen Seite er tatsächlich steht. Er hat so viele Geheimnisse, dass es mich schon fast nervt.
Ich hoffe wirklich sehr, dass die weiteren Bücher das Ruder noch rumreißen. Denn die Geschichte hat definitiv das Potential dazu. Ich finde die Idee mit der Spiegelwelt großartig und dass es in beiden Welten einen Zwilling gibt. Doch es fehlen an allen Stellen Informationen. Ich habe das Gefühl, dass ich keinerlei Erkenntnisse nach dem Buch sammeln könnte. Ich tappe nach wie vor noch total im Dunklen und habe keine Ahnung wohin die Reise geht.
Die Geschichte war schlichtweg wirr und chaotisch. Ich habe nach wie vor keine Idee in welche Richtung sich das entwickeln soll. Es kommt mir auch leider wie ein unvollendetes Buch vor. Irgendwie hat es für mich zu wenig Struktur. Ich habe auch das Gefühl mich irgendwie im Kreis zu drehen.
Willow hält sich für ein ganz normales Mädchen, dass studiert und die Gunst ihres Schwarms Noah für sich gewinnen möchte. Auch das sie in den Augen anderer Menschen deren (leicht verändertes) Spiegelbild sieht, ist für sie ganz normal. Da es schon immer so war. Das einzige was für sie daran merkwürdig ist, dass sie in ihren Augen nichts sieht. Doch dann taucht an ihrer Uni ein Mann auf, in dessen Augen sie auch kein Spiegelbild sieht. Und sie scheint auch die Einzige zu sein, die ihn sehen kann…
Willow wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas naiv für ihr Alter, dennoch mochte ich sie mit ihrem Hang zu tollen Kleidern und ihren Schwärmereien für ihren Beinahe-Freund Noah sofort. Auch die Gespräche zwischen ihr und ihrer besten Freundin machen beim lesen total Spaß.
Doch diese unterhaltsame Grundstimmung bleibt nur solange erhalten bis Willow endlich ihr langersehntes Date mit Noah hat. Denn dort geschieht ein Unfall und sie muss dem mysteriösen Bo vertrauen, der plötzlich in ihrem Leben aufgetaucht ist. Sie soll ihm helfen und ihm in eine andere Welt folgen. Um Noah retten zu können, macht sie dies, obwohl sie nicht weiß worauf sie sich einlässt.
Diese Welt klingt wirklich faszinierend und alles was damit zusammen hängt, fand ich spannend und gleichzeitig sehr mysteriös. Willow erfährt leider nur das Nötigste darüber und somit tappt man auch als Leser*in im Dunkeln. Ich hoffe sehr, dass es in den weiteren Bänden mehr Informationen über diese Welt und Willows Gabe gibt.
Auch wenn ich am Ende mit vielen Fragen zurück geblieben bin oder vielleicht gerade auch deswegen, freue ich mich schon zu erfahren wie es in Band zwei mit Willow, Noah, Bo und all den anderen weiter geht.
Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Roman, der Lust darauf macht noch mehr von dieser (magischen) Welt zu erfahren.
Cover: Das Cover ist interessant und passend zum Inhalt gestaltet. Der Spiegel spielt eine große Rolle. Auch die Angst um den Tod ist präsent und somit gut mit den Totenköpfen an dem Spiegel umgesetzt. Es ist definitiv ein Hingucker.
Inhalt: Willow ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Eigentlich, denn sie sieht in den Augen der anderen, deren Spiegelbild. Mehrere Psychologen bissen sich bereits die Zähne daran aus, bis sie es einfach so hinnimmt und damit lebt. Was sie wirklich in den Augen der Anderen sieht, erfährt sie im Laufe einer aufregenden "Mission", denn sie wird in eine andere Welt gezwungen, um das Leben einer ihr wichtigen Person zu retten. Wird sie es schaffen?
Meine Meinung: Das Buch ist spannend und Interessant geschrieben. Man fühlt mit der Protagonistin und verlangt genauso nach Antworten für ihre besondere "Gabe". Ständig wird sie im dunkeln stehen gelassen und riskiert dabei ihr Leben. Man ist genauso frustriert und erlebt die gleichen >>Aha<<-Momente wie sie. Schade finde ich, dass man innerhalb des ersten Bandes noch nichts genaueres über die Spiegelbilder der Augen erfährt, warum gerade Willow sie sehen kann. Der Schreibstil der Autorin ermöglicht einen angenehmen und schnellen Einstieg in die Geschichte und schafft es den Leser zu fesseln.
Fazit: ⭐⭐⭐⭐ Ein toller und spannender Auftakt der "Rebell"-Reihe.
Was war das denn? Also das Cover ist zweifelsohne ein Traum und auch die Gestaltung der Seiten im Buch ist einfach wunderschön, doch wenn wir mal auf die inhaltliche Ebene schauen, dann habe ich ein riesiges Fragezeichen im Kopf. Es war zwar ein totaler Coverkauf, aber ich habe doch etwas mehr erwartet bei so einer kurzen Geschichte. Leider war sie höchstens sehr kurzweilig spannend. Was aber mein größter Kritikpunkt ist, ist, dass ich am Ende des Buches noch viel mehr Fragen im Kopf hatte als zu Beginn und zu Beginn war man wirklich ahnungslos. Ich fand die weibliche Protagonistin nervig und unsympathisch. So konnte ich auch ihr Verhalten am Beginn nicht verstehen. Aber eigentlich hab ich die ganze Handlung nicht verstanden. Wo war denn der Sinn bei dem, was geschehen ist? Es muss doch einen Grund geben! Aber nach meinem jetzigen Kenntnisstand hätten sie sich das alles doch auch gut sparen können. Auch das Ende hat für mich gar keinen Sinn gemacht. Es war schlichtweg unrealistisch und ich weiß gar nicht, was mir das alles sagen soll. Vielleicht werden meine Fragen in Band 2 beantwortet, aber den werde ich mir gar nicht erst anschaffen.
Das Cover ist ein wahrer Hingucker und allein deshalb wollte ich es unbedingt in meinem Regal stehen haben. Nun habe ich es auch gelesen und kann nur sagen: WOW! Die Geschichte ist toll und die Protagonistin Willow fantastisch. Ich konnte mich so gut in sie hinein versetzen und finde ihre Art einfach herrlich unterhaltsam. Aber auch die anderen Charaktere wurden von der Autorin wundervoll und gut beschrieben, sodass ich sie alle ins Herz schließen konnte.
Willow hat in ihrem Leben schreckliche Schicksalsschläge erlitten, welche man als Leser nur zu gut miterleben darf. Jede Situation beschreibt Mirjam H. Hüberli einfach hervorragend und sehr bildhaft, sodass ich mir alles genau vorstellen konnte, selbst die schrecklichen Details.
Doch nach all dem scheint es einen Lichtblick zu geben. Ihr Schwarm Noah macht endlich die ersten Schritte auf sie zu. Doch bei ihrem Date im Kino passiert etwas Schreckliches und Willow gerät in ein gefährliches Spiel. Der unheimliche und blasse Bo, den scheinbar nur Willow sehen kann, verschleppt sie in die Spiegelwelt, in der sie nicht nur ihr Leben auf Spiel setzt sondern auch einiges über ihre besondere Gabe erfährt.
Fazit
Ein fantastischer und spannender Auftakt mit tollen Charakteren. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Gestaltung: Die Gestaltung des Covers ist ein Traum. Es zeigt einen wichtigen Teil aus der anderen Welt. Vielleicht etwas überladen, aber mir gefällt es.
Inhalt: Willow ist auf dem besten Weg ihren Traumfreund zu bekommen. Doch dann taucht ein Junge auf den nur sie sehen kann. Überall wo sie ihn sieht passiert irgendetwas. Und dann verlangt er auch noch das sie ihn in eine andere Welt begleiten soll…
Meine Meinung: Leider war das Buch nicht wirklich etwas für mich. Es ist zwar gut geschrieben, aber ich bin erst 30 Seiten vor Ende in die Geschichte reingekommen. Es ist eine super Idee und hat einen wirklich guten Humor, mir fehlt nur dieses Gefühl unbedingt weiterlesen zu wollen. Die Charaktere sind vielschichtig und haben viele Geheimnisse die ich vielleicht noch lüften werde. Aber ich bin mir nicht sicher ob ich den zweiten Teil mir holen werde.
Wunderschöne Farben, das tolle blau und das rot. Dann dazu der zerbrochene Spiegel mit den roten Rubinen und oben der Totenkopf. Einfach toll gestaltet.
Mein Fazit:
Ein fantastisches Buch. So toll geschrieben und mit so viel Spannung drin. Das Geheimnisvolle ist so interessant. Nie weiß man was als nächstes passiert. Auch den Epilog, die Sicht von Bo ist mal sehr interessant gemacht. So hat man auch ein Einblick was ihm so durch den Kopf geht. Ich freue mich echt schon auf Band zwei was ich gleich als nächstes lesen werde.
Der Einstieg ins Buch fiel mir tatsächlich ein wenig schwer, da Willows Fähigkeit für mich am Anfang zu wenig erklärt wurde. Der Schreibstil ist jedoch amüsant und angenehm zu lesen, sodass ich nach 50-60 Seiten doch noch in die Geschichte fand. Die Idee dahinter finde ich auf jeden Fall sehr cool und als Reihenauftakt macht das Buch gerade auf den letzten Seiten neugierig.
Willow Parker ist ein ganz normales Mädchen - bis auf die Tatsache, dass sie die Spiegelbilder anderer Personen in deren eigenen Augen sehen kann, ein Umstand, mit dem sie sich bis heute allerdings mehr oder weniger abgefunden hat. Das Verrückte kommt aber auf einen Schlag in ihr Leben zurück, als sie dem finsteren Bo begegnet und bald darauf in einer anderen Welt landet und noch dazu in düstere Machenschaften verwickelt wird.
Rebell - Gläserner Zorn war das erste Buch des Drachenmond-Verlags, das mir aufgefallen ist. Natürlich musste es deshalb auch unbedingt bei mir einziehen, immerhin ist das Cover - genau wie die Innengestaltung - ein wahrer Traum! Umso enttäuschter bin ich, dass das Buch leider nicht meinen Erwartungen entsprach.
Willow und Bo sind beides sehr interessante Charaktere. Willow ist stark und eigensinnig und, wenngleich sie manchmal etwas nervig ist, ein sehr aufgeweckter und temperamentvoller Charakter. Bo hingegen bildet den genauen Gegenpol: Düster, verschlossen und immer ein bisschen mürrisch. Gestört hat mich allerdings die Beziehung zwischen den beiden: An so vielen Stellen hätte es die Handlung um einiges bereichern können, hätten sie einfach mal miteinander geredet, oder aber zumindest das Nicht-Reden auf eine andere Art und Weise betrachtet. So wurde es leider nur sehr schnell nervig, weil nie etwas erklärt wurde, bis es schon zu spät war.
Zudem wirkten Willows Freunde Sam und Noah eher wie blasse Accessoires als wie lebendige Charaktere. Willow hat zwar gerne über sie geredet, aber eine wirkliche Verbindung war nirgendwo zu spüren - was schade ist, da insbesondere Noah doch eine große Bedeutung für die Handlung hat.
Die Idee, die der anderen Welt zugrunde liegt, konnte mich jedoch tatsächlich faszinieren und ich möchte durchaus wissen, wie es mit der Rebellion weitergeht, die unter keinem guten Stern steht.
Die Grundidee des Buches gefällt mir daher sehr, die Umsetzung war nur leider nicht wirklich etwas für mich. Schade!
Erstaunlich gutes Buch, besser als gedacht. Am Anfang brauchte ich etwas um reinzukommen, aber als der Fantasyaspekt mehr in den Vordergrund rückte und mehr Aktion aufkam konnte ich wirlich mitfiebern. Zudem gefällt mir die Idee für die Welt sehr gut und es gibt noch einige Geheimnisse zu lüften.
Zugegeben, zuerst dachte ich: Das Buch ist nichts für mich. Viel zu teeniemäßig, was auf die ersten Seiten auch wirklich zutrifft.
Richtig reingekommen bin ich in die Geschichte erst ab ca. Seite 160, also recht spät, bei dem dünnen Buch. Aber dann hat es mich doch gepackt. Band 2 ist bestellt.
Kurzbeschreibung Die Studentin Willow Parker hat es nicht leicht ,wird sie doch manches Mal von Alpträumen heimgesucht die ihr einen schrecklichen Unfall zeigen. Was Willow nicht versteht ist, was für ein Unfall und warum wird sie selbst als Kind dargestellt im Traum. Die Frage, was will ihr der Traum mitteilen oder in dem Fall ihr Unterbewusstsein. Da Willow aber wie so oft keine Antwort auf die Frage erhält und sie immer noch ihre Mutter im Traum ruft, die nach einem Unfall gestorben ist wie ihr Vater, belässt sie es dabei. Denn Willow lebt seitdem bei ihrer Oma und studiert Kunst und ist heillos verliebt in Noah Tanner. Was Willow nicht ahnt ist das in ihrer Uni schon jemand darauf wartet, sie nicht nur zu treffen sondern auch mitzunehmen.
Cover Das Cover ist einfach der Hammer, so Farbtechnisch gelungen ist es. Ein Zusammenspiel das ich nicht anders als Eyecatcher beschreiben kann und mich völlig in den Bann des darin liegenden Spiegels zieht. Wunderschön mit den Edelsteinen oben und unten besetzt und gleichzeitig auch etwas schaurig mit den Totenköpfen links und rechts. Man wird Neugierig bei diesem Anblick, was sich dahinter verbirgt. Zum Titel kann ich aber schon sagen, sehr gelungen und absolut passend wie eigentlich alles an dieser wundervollen Geschichte mit Suchtfaktor.
Schreibstil Die Autorin Mirjam H. Hüberli hat einen wundervoll flüssigen Schreibstil, der mich schon in mehr als einer Geschichte von ihr gefangen nahm. Alleine schon dieser Auftakt ist vielversprechend und macht Lust auf mehr und das am besten sofort Die Autorin schafft es nicht nur die Spannung aufrecht zu erhalten, sondern hat mich mit dem Schlagabtausch verbal zwischen Willow und dem mysteriösen Bo so zum Lachen gebracht, das ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und begeistert bin. Also fangt an wenn ihr wisst, ihr könnt durchlesen.
Meinung Wenn dein Schicksal sich im Spiegel bricht...
Dann sind wir bei der 18- Jährigen Willow Parker ihrerseits Kunststudentin und im Moment zwar etwas müde nach einem Alptraum der letzten Nacht, aber ansonsten Happy da sie ihre liebe Noah Tanner in der Uni sieht. Heute ist in der Schule Motto tag das sich ein Lehrer einfallen ließ und Noah geht als Mr. Big und Willow als Carrie Bradshaw in ihrem Tüllkleid. Mit hochhackigen Schuhen ist Willow zwar nicht gerade begeistert, zieht sie doch lieber ihre Chucks an, aber sie will Noah gefallen. Und das tut sie wenn man seinem Blick glauben kann.
Auch Sam, Willows beste Freundin ist verkleidet und freut sich auf den Schultag mit ihrer besten Freundin. Sie lamentiert gerade darüber ob sich jetzt Noah endlich mal entscheidet von Beziehungs Modus Angst, auf ich lass mich darauf ein. Da erblickt Willow etwas verwirrt einen jungen aus dem Mädchenklo kommen. Was Willow nicht versteht ist das der Junge aussieht wie ein Geist. Er hat Pergamenthaut die ungesund aussieht und eine Lederjacke und ein Flatcap auf und was noch seltsamer ist mitten in der Schule, eine Sonnenbrille Willow ist fasziniert und gleichzeitig überläuft sie ein Schauer wie man ihn hat, wenn man eine Gefahr erkennt. Denn die geht eindeutig von dem Jungen aus.
Und das nicht zu Unrecht, den gerade als Noah sie zu einem Kino Abend einlädt, durchkreuzt er ihre Pläne und das nicht gerade höflich, Denn er erklärt ihr das sie mitzukommen hat. Willow ist ja schon viel untergekommen aber solch ein herrisches auftreten noch nicht und da sie ein Sturkopf sein kann geigt sie dem fremden gehörig die Meinung, der davon unbeeindruckt zu sein scheint.
Allerdings schaut Noah sie entsetzt an. Bis Willow versteht das nur sie diesen Fremden sehen kann. Das allein ist echt gruselig und Willow wusste ja schon immer, auch mit Bestätigung ihrer Ärzte das sie anders ist, sei es jetzt das sie immer wieder diese seltsamen Schmerzen in ihren Träumen hat, noch das sie im wahren Leben die Reflexion der Spiegelbilder ihres Gegenübers sehen kann. Keiner weiß weshalb und warum und dann passiert sowas. Und Willow nimmt sich vor die Wogen mit Noah zu glätten der davon ausging das sie ihn meinte und den fremden zu ignorieren. mit dem Mantra ,,Nicht reagieren, nicht hinhören''. Was bei solch einem nervigen und aufdringlichem Kerl schwer fällt. Aber sie schafft es und er verschwindet auch wie aus dem nichts wieder.
Das war allerdings nicht das erste und das letzte zusammentreffen. denn der Fremde heißt Bo und hat den Auftrag Willow in eine Parallelwelt zu holen die das Äquivalent der Erde ist und dort muss Willow helfen etwas zu tun, das ihr unsagbar schwer fällt. Denn es steht einiges auf dem Spiel. Was genau erfahrt ihr aber erst wenn ihr das Buch lest, sonst verrate ich euch Zuviel, was mir als Leser selbst nicht gefällt.
Nur eins noch SUCHTFAKTORRRRRR!!!
Fazit Klasse! Klasse! Klasse!!! :D Hammer Auftakt einer Trilogie die mich absolut in den Bann gezogen hat mit einer Welt die ein Äquivalent zu unserer ist und doch gegensätzlicher nicht sein könnte. Was erwartet uns hier? Liebe Freundschaft, Sehnsucht, Irrungen und Wirrungen und ein Kampf um alles oder nichts.
Das Buch ist ganz gut. Ich finde die Spiegelwelt ist eine gute Idee. Ich kann es nur weiterempfehlen. Jedoch denke ich dass das Buch eher für Jugendliche geeignet ist.
Manche Träume entführen uns in eine Welt, die wir noch nie zuvor betreten haben. Und obwohl sie uns fremd ist,kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren. Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein...
Meine Meinung :
In " REBELL – GLÄSERNER ZORN " geht es um Willow, die eigentlich ein normales Mädchen ist, also sie dachte es zu mindestens bis sich alles auf einmal ändert. Sie kann plötzlich ihr eigenes Spiegelbild in den Augen von anderen sehen... was bedeutet normal??
Willow fühlt sich zu keiner Gruppe zugehörig und sie kommt sich nicht ganz normal vor. Sie studiert Kunst und hat nur noch ihre Oma als Angehörige. Als ihr Freund Noah in Gefahr gerät, kommt alles plötzlich ganz anders und sie wird in eine völlig neue Welt gerissen.
Noah ist Willows fast Freund und er sieht einfach gut aus. Sie spürt, dass sie beide eine besondere Verbindung haben. Doch reicht es für Ihre anbahnende Beziehung ?
Besonders Bo hat mir auch sehr gut gefallen, denn man weiß zu Beginn nicht was er von Willow möchte und erst nach und nach werden Fragezeichen gelüftet.
Der Schreibstil von Mirjam H Hüberli ist wieder ein Highlight für mich und kann mich ihren Geschichten nicht entziehen. Das Buch wird aus der Sicht von Willow erzählt und der Leser kann sie so noch besser kennenlernen. So bin ich immer weiter gezogen worden und habe ihre Gedanken und Gefühle erfahren während des Lesens. Schon in anderen Werken hat mich Mirjam begeistert und auch hier, muss ich sagen, das es nach ein paar Seiten süchtig auf mehr macht.. Zum Schluss kann man als Leser noch einmal Bos Gedanken erfahren und wie er die Dinge sieht. Das hat mich sehr neugierig gemacht und ich freue mich ihn wiederzusehen im nächsten Teil.
Die Spannung und Handlung wird langsam aufgebaut und man lernt Willow kennen, die sich nie ganz zu einer Gruppe zuordnen konnte und an manchen Tagen irgendwie spürt, dass etwas mit ihr nicht ganz normal ist. Wer ist der Fremde der kein Student zu sein scheint, der Willow verfolgt ? Als plötzlich ihr Freund Noah in Gefahr gerät gewinnt die Handlung an Tempo zu gewinnen. Denn plötzlich ist der Hauptmerk auf Willow, die von BO, der sie schon eine ganze Weile dazu bewegen will mit ihr zu kommen. Jetzt folgt sie ihm und ist auf einmal in einer ganz neuen Welt- der Spiegelwelt. Dort erfährt sie weit mehr als sie gedacht hat und das sie auch eine wichtige Rolle spielt. Welche das ist, verrate ich nicht, ihr müsst es selbst erfahren. Nur so viel sie kann Noah helfen und muss dazu auf die Hilfe von Bo zugreifen. Die Spannung wird dadurch noch mehr intensiv und ich wollte es kaum aus der Hand legen. Ob sie es schaffen kann Noah zu retten und was genau haben ihre Träume mit der Welt der Spiegelwelt auf sich ?
Das Cover ist ein schöner Hingucker und ich wollte mich kaum davon lösen, die Farben und der Schriftzug machen Lust direkt in das Buch zu tauchen. Hier möchte ich wieder mein Kompliment an den Drachenmond Verlag richten.
Das Ende macht direkt Lust weiter zu lesen und ich freue mich schon wenn es weiter geht. Besonders Willow macht mich neugierig was noch alles passieren wird mit ihr.
Fazit
Mit „ REBELL – GLÄSERNER ZORN " schafft Mirjam H. Hüberli einen gelungen Auftakt ihres neuen Fantasybuchs, das mich schon zu Beginn mitgerissen hat und ich immer mehr in diese Welt mitgenommen wurde.
Fantasy ,Spannung ,Drama, Große Gefühle zeichnen REBELL - GLÄSERNER ZORN (TEIL 1)" aus .
Der erste Eindruck ist im Falle eines Buches natürlich das Cover. Und zu diesem atemberaubenden Cover fällt mir nur ein einziges Wort ein: WOW!!! Ich könnte es den ganzen Tag ansehen und seit ich dieses geniale Cover das erste Mal gesehen habe, wusste ich: Dieses Buch muss ich lesen! Ich liebe die wundervollen Farben und das Gesamtbild passt perfekt zu der Geschichte. Ich könnte mir kein besseres Cover für dieses Werk vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach perfekt. Sie schreibt absolut flüssig, spannend, detailreich, locker und bildhaft. Fängt man einmal an zu lesen kann man 'REBELL - Gläserner Zorn' einfach nicht mehr aus der Hand legen - mir ist beim Lesen mehr als einmal mein Sinn für Zeit verloren gegangen. Mirjam ist meiner Meinung nach hier definitiv ein Meisterwerk gelungen. Sie versteht sich absolut in ihrem Handwerk, denn sie weiß ganz genau wie sie ihre Leser mit der Geschichte fesseln und mitreißen kann.
Die Charaktere haben mich von der ersten Seite an verzaubert. Zum Einen ist da natürlich die wundervolle Willow. Sie hat eine unheimlich tolle Persönlichkeit. Willow ist liebevoll, dickköpfig, gelegentlich tollpatschig, frech und in meinen Augen auf jeden Fall wahnsinnig mutig. Sie hat eine besondere Gabe, die allerdings im ersten Band dieser Reihe nicht vollständig aufgeklärt sondern nur angedeutet wird.
Und dann wären da noch Bo und Noah. Die beiden könnten gegensätzlicher nicht sein und doch habe ich beide während dem Lesen sehr ins Herz geschlossen. Einer der beiden ist eher der zurückhaltende Typ und macht auf mich ein wenig einen schüchternen, liebevollen Eindruck. Der Andere ist frech, aufmüpfig und reizt sein Gegenüber offensichtlich wirklich gerne. Vor allem, wenn sein Gegenüber Willow heißt. Er ist mehr der Kategorie 'Bad Boy' zuzuordnen und hat ganz schnell meine Aufmerksamkeit erregt.
Das sind natürlich noch nicht alle Charaktere, die euch in 'REBELL - Gläserner Zorn' begegnen werden, doch diese drei sind mir einfach ganz schnell ans Herz gewachsen und nachdem ich das Buch beendet hatte konnte ich mich doch eine ganze Weile nicht auf ein neues Buch einlassen. Ich konnte mich einfach gedanklich nicht von ihnen und ihrem Abenteuer trennen, denn diese Geschichte wollte mich einfach nicht mehr loslassen.
Die Welt der Spiegler ist eine neue und definitiv aufregende Idee und die Geschichte an sich könnte kaum fesselnder geschrieben sein. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten wieder in diese wundervolle Welt einzutauchen und mich von Willows Abenteuer mitreißen zu lassen. Ich freue mich schon jetzt wie verrückt auf Band 2 in dieser Reihe und hoffe, dass die Zeit bis zum Erscheinungstermin schnell vorüber geht.
Fazit:
'REBELL - Gläserner Zorn' ist meiner Meinung nach ein grandioser Auftakt zu einer absolut genialen Reihe. Dieses Buch ist bis jetzt eines meiner absoluten Jahreshighlights und ich weiß, dass ich es auf alle Fälle noch als Print in mein Regal haben muss. Dieses wundervolle Werk gehört für mich auf alle Fälle zu den absoluten 'must-reads'!
Tausend Dank an die wundervolle Mirjam H. Hüberli an dieser Stelle dafür, dass ich dieses traumhafte Buch vorab lesen durfte <3