Ben, mürrisch, hochintelligent, Jahrgangsbester seines Chemiestudiums, ist ein Versager. Marek, sein gutaussehender Konkurrent, auch. Außerdem können sie sich nicht leiden, was weniger an ihnen selbst liegt als an ihrer schwierigen Vergangenheit. Allerdings haben sie, abgesehen von ihrem Callcenter-Job, noch ein gemeinsames Sie sind schlecht im Bett. Können sie sich gegenseitig helfen? Kann aus Abneigung Liebe werden? Oder ist alles, was Ben und Marek anfassen, zum Scheitern verurteilt?
Dieser Roman enthält homoerotische Handlungen. Uiuiui.
Herzerwärmende Romanze, die zeigt, welch tiefgreifende Folgen Mobbing haben kann. Insbesondere wenn das Elternhaus, anstatt eines sicheren Hafens, eine Belastung ist. Die Geschichte ist vielleicht nicht immer realistisch, aber dennoch herrlich zu lesen.
Was für eine herrliche Geschichte. Witzig-spritzig, süß und ernst. Themen wie Versagensängste, Mobbing, Vertrauen und Liebe einfach wunderbar verpackt. Ben und Marek könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem sind sie so perfekt zusammen. Unterstützen und bestärken sich gegenseitig. Aus einem Pakt wird Liebe, oder ? ;) selber lesen <3 Absolut empfehlenswert!
Einziger Kritikpunkt ist, dass alles ziemlich schnell gelaufen ist. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch nicht geschadet. Ansonsten voll süße Geschichte und spannende Charaktere!
Gut, der Titel und die Inhaltsangabe hätten mir eigentlich schon sagen sollen, dass es hier im Buch hauptsächlich darum geht, wie zwei Jungs sich gegenseitig von ihren sexuellen Unzulänglichkeiten "heilen". Ich habe inzwischen einige Bücher dieser Autorin gelesen und habe das "böse/dumme Eltern, die dran schuld sind, dass ihre Jungs so verkorkst sind"-Thema ein weeeeeniiig satt ;-) Man kann es einmal lesen, vielleicht auch zweimal, aber dann ist wirklich gut. Und hier in der Geschichte haben beide Jungs mit solch einem Elternhaus zu kämpfen. Und beide wurden in der Schulen von den "Coolen Kids" gemobbt. Ein bisschen waren die beiden doch wie Spiegelbilder, was Vergangenheit und Elternhaus anbelangt.
Die Geschichte an sich ist unterhaltsam, leider zum Teil doch sehr unrealistisch und mir kamen einfach auch zu viele Sexszenen vor, die ich zum Teil - nun ja - doch ein wenig langweilig fand. Ich kann mich auch immer noch nicht dran gewöhnen, in welcher Art Sexszenen in Deutsch inzwischen geschrieben werden. Die Begrifflichkeiten erinnern da zum Teil schon sehr an Pornos. Das ist jetzt aber eher ein allgemeines Problem im deutschsprachigen Gay Romance-Bereich. Ich finde Umschreibungen und das nicht explizite Erwähnen von Geschlechtsteilen einfach schöner zu lesen. (Nun gut, hier hat es wohl auch viel mit dem Hauptplot dieser speziellen Geschichte zu tun gehabt, dass "sein Schwanz" jetzt grade einen bestimmten Zustand hatte. Aber trotzdem.. Geht auch anders.)
Das Selfpulishing ohne Lektorat merkt man stellenweise auch wieder, aber gut, das ist verständlich, da das Genre nicht so wirklich gewinnbringend (und Lektorat selbst zu finanzieren sehr teuer) ist und man stolpert jetzt nicht über jeden zweiten Satz wie bei anderen Autorinnen des Genres.