Elsner was born in Nuremberg, Middle Franconia. In 1959, she went to Vienna to study philosophy, Germanic letters and drama.
Elsner then lived as a freelance writer in various places: Lake Starnberg, Frankfurt, in Rome from 1963 to 1964, in London from 1964 to 1970, then in Paris, Hamburg, New York, and finally in Munich.
She was among the members of Gruppe 47, which also included Günter Grass and Heinrich Böll.
In her 1970 novel Berührungsverbot, several couples try to transcend the limits of the bourgeois sexual mores of their middle-class background by engaging in group sex orgies. In Switzerland, a journal that published excerpts from the novel was banned, and in Austria it was attacked as harmful to children.
Elsner described herself as a Leninist. She was a long lasting member of the German Communist Party.
Elsner committed suicide by jumping out of a window, in Munich, on 13 May 1992.
Bitterböse und genial! Entlang typisch deutscher Lebensstationen (Heirat, Kinder, Hausbau) des Ehepaares Heiner und Dille Wurbs, das wie ein Prototyp vieler Ehen (dieser Zeit) wirkt, schafft Gisela Elsner menschliche Abgründe, die einen erschrecken lassen. Wie keine andere schafft sie es anhand Szenen des Alltäglichen der bundesrepublikanischen Bigotterie und Spießbürgerlichkeit den Spiegel vorzuhalten und dabei das Versprechen der damaligen christlich-sozialen Regierung vom sogenannten "Wohlstand für Alle" als Farce im Sinne der herrschenden Klasse zu enttarnen. Selten lässt sich in einzelnen, scheinbar harmlosen, Szenen, Gesprächen und Sätzen ein präziseres Gesellschafts- und Sittenbild der BRD entnehmen als es Gisela Elsner in diesem (aber auch anderen) Roman(en) gelungen ist. Dass Elsner zuletzt kaum mehr beachtet und im Feuilleton schlecht besprochen wurde, mag daran gelegen haben, dass sie Zeit ihres Lebens bekennende Kommunistin gewesen ist und in Bezug auf ihre hämisch-spöttisch-feindliche Haltung gegenüber der BRD und ihrem Literaturbetrieb nie einen Hehl gemacht hat. Nicht nur deswegen ist ihr posthum (sie nahm sich 1992 das Leben) die Aufmerksamkeit zu wünschen, die sie schon früher verdient hätte.
"die wahrheit, das sind elsner und jelinek." Ronald M. Schernikau