Im deutschen Forschungsinstitut Gorla werden Experimente durchgeführt, künstlich radioaktive Elemente herzustellen. Eines Tages wird die „kritische Masse" erreicht, eine Explosion ereignet sich, und ein Brocken des stark radioaktiven Materials fliegt, vom eigenen Strahlungsdruck angetrieben, über den Atlantik. Ein weiterer radioaktiver Brocken entkommt, bis man die Versuche unter Kontrolle hat. Der ideale Treibstoff für Raketen ist gefunden; man kann mit ihm nicht nur Luftschiffe, sondern auch Turbinen antreiben, indem man die Rotoren mit dem strahlenden Material beschichtet. Durch die peinlichen Vorkommnisse, die von den „entwischten" Brocken verursacht wurden, läßt sich die Erfindung nicht länger geheimhalten: Amerikaner, Engländer und Japaner sind ebenfalls im Besitz des neuen Treibstoffs. Der Wettlauf um den Weltraum beginnt; es wird geschlampt, nur um der erste zu sein und den Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen. Die ersten Versuchsflüge finden statt -und in tollkühnen Rettungsaktionen müssen die havarierten Schiff e, die mit Passagieren an Bord steuerlos in den Weltraum abzutreiben drohen, aus der Stratosphäre geholt werden.
Mehr von Dominik - und man wundert sich, wie Radioaktivität noch in den 20er Jahren gesehen wurde - weniger als 20 Jahre vor Hiroshima. Explodieren tut auch einiges, aber nur per Laborunfall. Dieses mal sind es Deutsche, Japaner, und Italiener, die die Technik entwickeln, mit der man in 1h40 um die Welt fliegen kann - oder auch über Nacht zum Mond und zurück. Das ist der erste Dominik, den ich von über 30 Jahren in der Unibibliothek in Bielefeld fand und las - heute weniger aufregend, aber immer noch unterhaltsam.