Das Buch besteht überwiegend auf einer Aufzählung von Studien, die den Zusammenhang zwischen Bewegung und geistiger Leistungsfähigkeit belegen (oder eben auch nicht).
Das ist zwar an sich interessant, jedoch erstens irgendwann ermüdend und zweitens wenig interessant, wenn die nämlichen Studien (wie es in der Wissenschaft ja öfter der Fall ist) größtenteils mit stark von der Norm abweichenden Personengruppen (wie Demenzkranke, Personen mit Parkinson, Kinder mit Enzephalitis etc.) beschäftigen.
Mein Eindruck nach der Lektüre ist, dass der Autor ein seriöser Forscher ist (zeugt sich an seiner Erwähnung von Studien mit "negativem" Ergebnis, die also vermutete Zusammenhänge *nicht* nachweisen konnten), dem auch sein Thema am Herzen liegt. Er ist aber nur ein mittelmäßig begabter Autor und Motivator, und erreicht mit diesem Buch vermutlich nur eins: dass einige Leute jetzt darüber nachdenken, dass es einen Zusammenhang zwischen Bewegung und kognitiver Leistung gibt. Dafür hätte aber ein Blogartikel, nett illustriert, genügt!