Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …
Wunderschöne Liebesgeschichte in den einsamen Wäldern Kanadas, bedroht von einer uralten, gnadenlosen Magie
Zum Inhalt
Lauri sucht die Einsamkeit inmitten der unberührten Natur der Wälder Kanadas. In der Hütte von den Eltern seines Freundes. Die Abgeschiedenheit soll ihn inspirieren - er ist Maler, illustriert Kinderbücher und ein sehr zurückgezogener Mensch. Zur gleichen Zeit hat die 21jährige Neve Streit mit ihrem Freund Gideon. Der Kurzurlaub in Longtree sollte die Beziehung wieder kitten, doch die Situation eskaliert. Mich nichts als dem, was sie an sich trägt läuft sie in den verschneiten Wald und wird dort von Lauri gefunden. Fast erfroren glaubt er schon, sie zu verlieren, aber sie scheint sich zu erholen. Neve genießt die Fürsorge in der heimeligen Hütte, doch es ist die Zeit der Raunächte und nicht nur die Kälte droht das Schicksal der beiden zu
Meine Meinung
Ich kam recht schnell in den ruhigen und sehr angenehmen Schreibstil rein und war fasziniert von der kühlen Schönheit der Kulisse und den beiden Protagonisten, die eine ganz besondere Faszination auf mich ausgeübt haben.
Stefanie Lasthaus erzählt abwechselnd aus beiden Perspektiven und so taucht man nach und nach immer mehr in die verstrickte Gefühlswelt ein. Sie haben beide eine prägende Vergangenheit und fühlen sich vielleicht deshalb recht schnell zueinander hingezogen. Manchen mag das zu flott gehen, aber wenn man den richtigen trifft, denkt man nicht wirklich darüber nach. Gerade diese Situation allein im Wald, Neve verzweifelt und ängstlich durch den Vorfall mit ihrem Freund Gideon und Lauri, der sich so plötzlich diesem verletzlich wirkenden Geschöpf gegenübersieht, hat schon eine ganz besondere Atmosphäre.
Das zarte Herantasten der beiden, das Beobachten, Einschätzen und die Gefühle, die sich langsam ausgebreitet haben - das war so wunderschön sanft und intensiv beschrieben, dass ich mit jedem von ihnen mitgelitten und mitgefiebert habe und jeden Moment zwischen den beiden wie eine intime Nahaufnahme ihrer Seele erlebt hab. Zaghaft, vielleicht auch romantisch, aber keineswegs kitschig und in so einer behutsamen Art und Weise, die mich total berührt hat!
- Neve, sie ist für mich die Sehnsucht, die jeder von uns in sich trägt: nach einem Heim, einem Ort, wo man scih geborgen und beschützt, ja sicher, fühlt. - Und Lauri ist für sie dieser Ort, diese Stille, die einen ausfüllt; wo man man selbst sein kann; ein verlässlicher Fels, der genau weiß, was man braucht
Und beide sind logisch denkende Menschen! Also kein Teeniegehabe oder überspannten, in die Länge gezogenen Verwicklungen, sondern echt wirkende Gefühle und Gedanken von zwei empathischen Charakteren, die genau hinschauen und sich sehr gut ihrer Gefühle bewusst sind. Ebenso ihrer Schwächen wie Berechnung, Egoismus und die tiefe Sehnsucht, jemand gleichgesinnten zu finden.
Gideon muss ich auch noch kurz erwähnen, denn obwohl er den Eindruck als machohafter, brutaler Rüpel macht, konnte ich seinen Standpunkt zu einem gewissen Grad verstehen. Neve muss noch viel lernen und sich aus ihrer Vergangenheit befreien - dafür war er einfach nicht der richtige.
Obwohl hier viel auf die einzelnen Situationen eingegangen wurde, war es bis auf den Schluss nie langatmig oder gar langweilig - nur gegen Ende zieht es sich mal ein bisschen, was ich aber nicht so schlimm fand. Die Autorin hat hier sehr gut eingeschätzt, wann sie eine neue Facette mit ins Spiel bringen sollte, die wieder Abwechslung und auch Spannung mit reingebracht hat. Denn zwischen knisterndem Kaminfeuer und erwachender Liebe wartet die strahlende, eisige Kälte, die schon die Hand nach den beiden ausstreckt. Der magische Anteil wurde hier an die Sagen der Frau Holle angelehnt - die ja einige Hintergründe mehr aufzubieten hat als in Grimms Märchen und die perfekt zur Szenerie gepasst hat.
Während ich ein typisches Jugendbuch erwartet hatte, hat sich die Geschichte zu einem erwachsenen, teilweise ernsten und anspruchsvollen Charakterspiel entwickelt, das tief in die Gefühlsebenen der Menschen eintaucht. Der Liebe und Suche nach innerem Frieden steht in starkem Kontrast die bittere Kälte und die gnadenlose Macht und Verführung der Magie entgegen, die Neve unerbittlich herausfordert. Es gab zwar einige Zufälle, die sich aber gut in das Gesamtbild eingeflochten und mich deshalb nicht gestört haben. Ein großes Plus war auf jeden Fall das man nie wusste, wie es tatsächlich für die beiden enden würde.
Die vielen negativen Rezensionen kann ich wirklich nicht nachvollziehen - vielleicht waren die Erwartungen eine andere. Diese Geschichte muss man einfach auf sich wirken lassen, genauso, wie sie daherkommt. Ruhig, aber eindringlich, gefühlvoll, aber nicht kitschig und mit viel einer so außergewöhnlichen Atmosphäre, die einen bis ins Herz trifft!
"Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus gehört wohl derzeit zu den Büchern, an dem sich die Geister schneiden: Einige lieben dieses Buch, andere können der Geschichte nichts abgewinnen, von daher war ich besonders gespannt darauf, wie ich die Geschichte letztendlich finden werde. Ich muss zwar sagen, dass die Geschichte auch für mich nicht der größte Kracher war, ich allerdings insgesamt trotz kleinerer Schwächen nicht enttäuscht wurde.
Ich muss zwar zugeben, dass es mir anfangs sehr schwer fiel in die Geschichte hineinzukommen, allerdings hat sich dieses Problem nach etwa dreißig Seiten aufgelöst. Dennoch liest sich "Das Frostmädchen" stellenweise doch recht holprig und besitzt die ein oder andere Länge, allerdings ist die Geschichte alles andere als schlecht. Die Figuren sind zum Großteil gut ausgearbeitet, die Dialoge sind in Ordnung und ich mochte die winterliche Atmosphäre hier sehr, sodass ich über die ein oder andere Schwäche im Schreibstil hinwegschauen kann.
Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Die 20-jährige Neve hat einen handgreiflichen Streit mit ihrem Freund Gideon und kann diesen nicht mehr ertragen, sodass sie direkt nach draußen flieht. Dabei verirrt sie sich jedoch und wird zu ihrem Glück mitten im Wald von Lauri gefunden, der sich direkt um sie kümmert. Obwohl Neve an sich sehr sympathisch ist, muss Lauri allerdings schnell erkennen, dass Neve anders als andere Frauen in ihrem Alter ist und scheinbar ungeahnte Kräfte besitzt, die auch vor anderen nicht unentdeckt bleiben...
Obwohl "Das Frostmädchen" manchmal ein wenig langatmig und holprig ist, muss man dennoch sagen, dass man mit Neve und auch Lauri hier interessante und sympathische Figuren erhält, die mir zwar nicht zwingend ans Herz gewachsen sind, deren Geschichte ich aber dennoch gerne verfolgt habe. Die Fantasyelemente sind glaubwürdig in die Geschichte eingebaut worden, sodass Fantasy-Fans hier definitiv ihren Spaß haben werden. Natürlich darf auch hier eine Liebesgeschichte nicht fehlen, allerdings empfand ich diese ein wenig als schwach, weil sie mir zu plötzlich kam und nicht immer authentisch war. Dennoch ist die Geschichte insgesamt alles andere als schlecht.
Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und passend zur Geschichte, sodass ich mir das Buch im Regal immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen, sodass ich der Geschichte trotz so mancher Skepsis gerne eine Chance gegeben habe.
Kurz gesagt: Obwohl "Das Frostmädchen" hier und da gewisse Schwächen mit sich bringt, hat mir die Geschichte dennoch gut gefallen, sodass ich das Buch als eine schöne Wintergeschichte empfunden habe. Somit kann ich nur jedem empfehlen, das Buch trotz mancher Skepsis zu lesen, denn so schlecht, wie viele sagen, ist die Geschichte längst nicht.
Rezension: Nachdem ich mitbekommen habe, wie zurückhaltend und kritisch die meisten Leser das Buch bewertet haben, habe ich meine Erwartungen schon heruntergeschraubt. Aber selbst so wurden sie noch enttäuscht. Ich wollte das Buch lesen wegen der Magie, die die Winternacht in Neve entfacht, wegen der dunkeln Mächte und der tödlichen Gefahr – also wegen der angekündigten Spannung und dem Fantasy-Anteil. Letztlich bekommen habe ich eine überstürzte Liebesgeschichte und eine sich im Kreis drehende Handlung. Natürlich kommen Fantasy-Elemente in dem Buch vor, aber meist werden sie nicht erklärt, sondern müssen einfach so hingenommen werden. Beispielsweise trifft Neve im Wald auf eine geheimnisvolle Frau, die schon bei der ersten Begegnung eine enorme Anziehungskraft auf sie ausübt, der sie unbedingt gefallen möchte und für die sie wirklich fragwürdige Dinge tut. Bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, warum sie die Frau so anziehend findet. Dadurch waren mir die meisten Handlungen der Protagonistin völlig unverständlich. Ich konnte weder nachvollziehen noch nachfühlen, warum sich Neve teilweise wie eine hirnlose Marionette verhält. Dies und viele weitere Dinge werden für meinen Geschmack viel zu wenig erklärt. Den Höhepunkt der Erklärungslosigkeit bildet allerdings der Epilog. Im letzten Kapitel passiert einiges, bevor die Geschichte mitten in der Handlung abbricht. Im Epilog berichtet Lauri die Ereignisse ein Jahr später und tut alle Geschehnisse, die irgendwie mit Fantasy zusammenhängen, einfach damit ab, dass er es nicht versteht, aber so akzeptiert. Damit wird natürlich auch für den Leser nichts aufgelöst.
Wo die Erklärungen fehlen, wird dafür die Liebesgeschichte umso intensiver ausgewalzt. Der Klappentext verrät bereits, dass ich „schon bald“ eine Liebesgeschichte zwischen Lauri und Neve entspinnt, aber dass sie schon knutschend auf dem Sofa sitzen, nachdem sie sich gerade einmal 24 Stunden kennen, von denen sie die meiste Zeit geschlafen haben, war doch etwas extrem schnell. In dem Tempo geht es dann aber auch gleich weiter, als sie sehr kurz danach im Bett landen und nach ungefähr drei Tagen ganz sicher sind, dass sie die Liebe ihres Lebens gefunden haben. Abgesehen von der Tatsache, dass ich das unrealistisch schnell finde, nimmt das der Geschichte auch die Möglichkeit, sich zu entwickeln. Da sich Lauri und Neve vom ersten Moment an wunderschön und ganz toll finden, wiederholen sich das ganze Buch über einfach nur ihre schmachtenden Gedanken. Teilweise wird es sogar richtig kitschig. Und mehrfach verlieren die beiden sich darin, wie toll sie den anderen finden. Vermutlich ist mir das so extrem aufgefallen, weil es in dem Buch kaum Handlung gibt und dafür umso mehr Zeit für innere Monologe. Einen Großteil der Zeit verbringen Lauri und Neve getrennt voneinander und ohne Kontakt zu anderen Menschen, während sie mitten im Wald durch den Schnee stapfen, sodass zuerst seitenlang Lauris Gedanken und Gefühle geschildert werden. Im nächsten Kapitel werden dann Neves Gedanken und Gefühle berichtet und im darauf folgenden Kapitel denkt und fühlt Lauri wieder genau die gleichen Dinge, die schon zwei Kapitel vorher erzählt wurden. Und das zieht sich durch das ganze Buch, weil Lauri und Neve sich nicht langsam annähern, sondern direkt am Anfang total verliebt sind.
Nichtsdestotrotz gibt es auch einige Handlungsbausteine, da die Charaktere nicht nur in der Hütte sitzen, sondern auch Dinge träumen, im Wald spazieren gehen, sich durch einen Schneesturm kämpfen, auf Wölfe treffen, sich im tückischen Schnee durch Stürze Verletzungen zuziehen, beinahe erfrieren und sich gegenseitig suchen. Außerdem träumen sie, gehen im Wald spazieren, werden von einem Schneesturm überrascht und von Wölfen angegriffen, stürzen im Schnee in eine Schlucht und verletzen sich dabei, erfrieren fast und suchen sich gegenseitig. Und dann das Ganze noch mal von vorne. Das Buch hat ohnehin schon relativ wenig Handlung, aber diese wenigen Bausteine wiederholen sich dann auch noch ständig. Im Laufe der Geschichte geraten Lauri und Neve in bestimmt fünf unterschiedliche Schneestürme, zweimal flieht Lauri vor Wölfen und stürzt dabei in eine Schlucht und mehrfach rennen beide so lange draußen im Schnee herum, dass sie fast erfroren sind. Außerdem kann Neve sich nicht entscheiden, ob sie bei Lauri bleiben will oder nicht, sodass sie sich ihm abwechselnd an den Hals wirft und wegläuft – und jedes Mal folgt er ihr in den Schnee und bringt sie wieder zurück. Erst ganz am Ende entwickelt sich die Handlung mal über die vorgefertigten Bahnen hinaus. Allerdings fangen zu dem Zeitpunkt dann die Widersprüche an, sodass es da leider trotzdem nicht interessanter wurde.
Fazit: Das Buch war leider eine absolute Enttäuschung. Bei den Fantasy-Elementen wird an allen Ecken und Enden gespart, insbesondere bei den Erklärungen, sodass ich viele Dinge nicht nachvollziehen konnte. Dafür wird die völlig überstürzte Liebesgeschichte ausgewalzt ohne Ende mit seitenlangen Monologen, wie toll die Charaktere sich finden. Diese Monologe wiederholen sich dann auch noch ständig, so wie die Bausteine der Handlung auch. Dieselben Ereignisse, wie beispielsweise ein Schneesturm, wiederholen sich einfach immer und immer wieder. Erst ganz zum Schluss ändert sich da, allerdings fängt die Geschichte dann an, sich zu widersprechen. Die grobe und Idee und der Anfang sind ganz nett, aber mit dem Rest des Buches konnte ich nichts anfangen, daher bekommt „Das Frostmädchen“ leider nur zwei Schreibfedern von mir.
Das Cover hat meine Aufmerksamkeit sofort erregt und nach dem Lesen des Klappentextes musste ich dieses Buch einfach lesen. Es passt einfach perfekt in die kalte Jahreszeit und zu einer warmen Tasse Kaffee. Der Schreibstil ist wirklich leicht verständlich und die Autorin hat die Fähigkeit die Winterlandschaft bildgewaltig und eindrucksvoll zu schildern. Die Landschaft und das Schneegestöber hat man direkt vor Augen und ich fand es einfach wie schwer und bedrückend die Atmosphäre durch die Worte vermittelt wurde. Unsere Hauptprotagonistin ist Neve und sie ist wirklich eine kleine Eisprinzessin. Blond, schlank und blass passt sie perfekt in diese Landschaft. Charakterlich ist sie zu Beginn schwer einzuschätzen und fast schüchtern. Sie wirkt oft verloren und sie tat mir in vielerlei Hinsicht leid. Lauri ist eher der Mann, der für sich bleibt, mit Einsamkeit kein Problem hat und seinen Freundeskreis eher klein hält. Seine Vergangenheit hat ihre Tücken und seine Person war mir sofort sympathisch. Die Handlung wird im Wechsel der beiden Charakter erzählt, dadurch kann man der Handlung sehr gut folgen und fühlt sich Neve, sowie Lauri sehr verbunden. Bis zur Hälfte fand ich das Buch spannend und war interessiert, wie es mit den beiden weiter geht. Allerdings stellte sich dann bei mir Frustration ein und ich hatte trotz der schönen Winterlandschaft wenig Lust das Buch weiter zu lesen. Es kam mir vor als würde ich in einer Dauerschleife stecken oder das Murmeltier würde täglich grüßen. Es wiederholt sich mehrfach das gleiche und irgendwann wurde es extrem nervig und langweilig. Warum sich die Autorin für diesen Weg entschieden hat kann ich nicht ganz nachvollziehen. Lieber wären es 100 Seiten weniger geworden, aber dafür spannend und knackig. Man hätte sicher aus der ein oder anderen Szene noch mehr rausholen können. Ich habe das Buch letztlich zwar beendet, aber so wirklich neugierig war ich irgendwann nicht mehr. Für mich war das Ende dann doch ziemlich vorhersehbar und unspektakulär. Und ganz ehrlich es ist doch etwas unrealistisch. Es ist auf jeden Fall ein Buch für dunkle Wintertage und heißen Tee, wenn draußen der Schnee fällt und der Wind an den Fensterläden klappert. Aber es ist definitiv nichts für Leser, die spannungsgeladene Fantasyromane bevorzugen.
Neve flüchtet vor ihren gewalttätigen Freund in die eisigen Wälder Kanadas. Vor Erschöpfung bricht sie zusammen und sinkt in den tiefen Schnee ein. Stunden später durchstreift der junge Künstler Lauri auf einem Spaziergang den Wald. Er stößt auf Neve und nimmt sie mit in seine Hütte. Er wärmt das Mädchen wieder auf und ist sofort von ihr fasziniert, doch Neve zieht es wieder in die Kälte...
Ich möchte meine Rezension mit etwas Positivem anfangen: Ich liebe das Cover! Die Aufmachung der Broschür-Ausgabe ist einfach wunderschön und ein Grund warum ich erst auf das Frostmädchen aufmerksam geworden bin. Zeitgleich fand ich den Klappentext sehr ansprechend und freute mich auf das beworbene "Epos über Liebe, Magie und dunkle Gefahren." Gefunden habe ich es in "Das Frostmädchen" allerdings nicht.
Ich muss sagen, dass der Beginn des Buches auf den ersten 80 Seiten noch recht gelungen war. Wir lernen Lauri kennen. Den jungen Illustrator mit dem wahnsinnig unpassenden und unmännlichen Namen, denn Lauri ist mir vorallem als Koseform meines Namens sehr gut bekannt. Das war beim Lesen dann ziemlich eigenartig. Und wir lernen Neve kennen, die vor ihrem Freund flüchtet und sich mehr oder weniger im Wald verläuft. Lauri findet sie und verfrachtet sie in seine Hütte. Der erste Kuss zwischen beiden muss an dieser Stelle nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bis zu diesem Punkt konnte ich die Geschichte noch in einem vernünftigen Fluss lesen. Mir gefiel die Winterlandschaft recht gut, da die Atmosphäre aktuell sehr passend ist. Dann begann die Handlung allerdings auf der Stelle zu treten und die Figuren verdarben mir schnell den Spaß am Lesen, sodass ich am Ende nur noch querlesen wollte, um nicht allzu viel Lesezeit zu verschwenden. Was mir um das wundervolle Cover und die gute Idee sehr leidtut.
Der Geschichte fehlte einfach die nötige Überzeugungs- und Anziehungskraft um mich gefangen zu nehmen. Leider verlor sich die Autorin in ihren ausschweifenden Beschreibungen der Landschaft und den sich wiederholenden Gedankengängen der Protagonisten. Das war einfach nicht fesselnd, sondern ziemlich frustrierend. Ein großer Teil des Buches spielt sich dabei ab, dass Neve oder Lauri durch den Schnee irren und Begegnungen mit eisigen und seltsamen Wesen haben, die ihnen Angst einjagen. Allerdings hält es beide nicht davon ab, wieder nach draußen zu gehen, durch den Wald zu irren, sodass das ganze wieder von vorne anfängt. Warum nur?
Ebenso frustrierend war die Liebesgeschichte zwischen beiden. Bei mir kam keine Emotion an. Es ging zu schnell und ich erfuhr viel zu wenigen von den Charakteren, um mit ihnen fühlen zu können. Beide kennen sich kaum, doch natürlich ist es sofort die ganz große Liebe für die man alles aufgeben muss. Dabei haben beide nicht mal wirklich miteinander gesprochen, überhaupt sind die Dialoge im Frostmädchen sehr schwach und oberflächlich gehalten.
Wenn man sich die Aufmachung und den Klappentext des Buches anschaut, kann man leicht davon ausgehen, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Ich war daher ein klein wenig über die expliziten, sexuellen Handlungen erstaunt. Wenn man meinen Lesegeschmack kennt, weiß man, dass mich das überhaupt nicht stört. Nur in diesen Buch hatte ich soetwas nicht erwartet und es war eigentlich auch nicht von Nöten. Neve schläft im Laufe des Buches mit zwei unterschiedlichen Männern, was nicht unbedingt zu Wohlstand auf ihrem Sympathiepunktekonto führte. Allerdings war dies mal eine "nette Abwechselung" zum Anhaltenden Herumirren im Wald.
"Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus wird leider seiner wunderschönen Hülle nicht gerecht. Mich konnten weder die Figuren noch die Handlung überzeugen. Alles war viel zu oberflächlich und eintönig gestaltet. Schade!
Ein Cover, das einen sofort in seinen Bann zieht und die Story perfekt einfängt; ein Klappentext, der eine doch eher ruhige, aber tiefe Geschichte verspricht. So ungefähr bin ich an dieses Buch herangegangen. Allerdings kam es dann doch ein bisschen anders als erwartet, weshalb ich nun mit gemischten Gefühlen zurückbleibe.
Diese Geschichte hält eine ruhige Handlung bereit, in die ein Hauch von Fantasy eingewoben wird. Eigentlich stehen aber vor allem die Figuren im Vordergrund, die sich mit allerlei Problemen und Gefahren auseinandersetzen müssen. Ich finde, der Autorin sind ihre Charaktere gut gelungen, auch wenn ich mich mit Neve manchmal ein bisschen schwergetan habe, weil ich nicht so richtig warm mit ihr geworden bin (was für ein Wortwitz... nur so am Rande) und ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Viele Szenen waren so detailliert beschrieben, dass ich den Frost und den Schnee auf meiner Haut beinahe spüren konnte. Dafür geht ein großes Lob an die Autorin! D ie Handlung zog sich an vielen Stellen sehr in die Länge und schien sich – in meinen Augen – häufig zu wiederholen. Die Autorin beschreibt gerade die Umgebung und die Atmosphäre intensiv, was mir an sich gut gefallen hat, leider aber auch dafür sorgte, dass ich bei manchen Passagen das Interesse verlor. Auch ist die Story doch SEHR ruhig. Natürlich habe ich die Leseprobe gelesen, aber ich hatte mir doch ein bisschen mehr Fahrtwind im Plot erhofft.
Fazit:
„Das Frostmädchen“ ist eine ruhige, atmosphärische Geschichte im Schnee mit einem Hauch Fantasy. Ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht, weil sich manche Kapitel doch sehr in die Länge zogen. Ich vergebe 3/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die detailreiche und winterliche Geschichten mögen.
Ja, laut Klappentext konnte ich mir schon denken, dass das Buch mehr Romanze als Fantasy sein wird; womit ich auch gar kein Problem habe, solange alles gut gemacht ist. Leider ist das hier nicht der Fall. Wildes Geknutsche schon nach knapp einem Tag, den man eigentlich nur verschlafen hat und das nachdem man vom Freund verprügelt wurde. Das ist nicht nur extrem schnell, sondern auch extrem unglaubwürdig. Ich weiß es ja nicht, aber wenn es in dem Tempo weiter geht, ist es nach zwei Tagen die Liebe des Lebens und nach drei Tagen wird geheiratet.
Ich konnte mit den Charakteren überhaupt keine Verbindung aufbauen, weil sie für mich sehr blass geblieben sind und das trotz seitenlanger innerer Monologe. Im Allgemeinen ist bis zu dem Punkt, bis zu dem ich gelesen habe, eigentlich fast nichts passiert. Den anderen Rezensionen entnehme ich, dass das Ganze dann auch so weiter geht. Ich war auch so frei und habe die letzten 30 Seiten - quasi den "Showdown" - gelesen. Ich kann mir ganz gut vorstellen, was in den mir verbleibenden 300 Seiten passiert und glaube, dass ich nicht allzu viel verpasse.
Der Schreibstil ist sehr blumig und umschreibend und für vieles wird ein ausufernder Vergleich gefunden. Das ist etwas, das mich überhaupt nicht anspricht und war auch ein Kriterium dafür, dass ich das Buch abgebrochen habe.
Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt eine Sternbewertung abgebe, aber ich denke, dass ich mir ein ausreichendes Bild machen konnte. Es gab für mich nichts, das ich an dem Buch mochte, dementsprechend fällt dann auch die Bewertung aus.
» INHALT « Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …
» MEINE MEINUNG « Ich gestehe, dieses Buch hatte ich tatsächlich gar nicht auf dem Schirm, bis mir die liebe Franziska höchstpersönlich eine eMail geschickt und es mir als Rezensions-Exemplar angeboten hat. Nachdem ich schon beim Cover schwach geworden bin, hat mich auch der Klappentext sehr angesprochen und ich habe das Angebot dankend angenommen. In Natura sieht das Cover übrigens noch tausend Mal schöner aus und ich bin nach wie vor endlos verliebt in das Erscheinungsbild dieses Buches. Es war dann nur einleuchtend, dass ich es umgehend lesen muss, gerade wenn draußen eh frostige Temperaturen herrschen. Wie es mir letztlich gefiel, erfahrt ihr jetzt:
Wie bereits der Klappentext vermuten lässt, beginnt alles damit, wie Neve völlig entkräftet durch den Schnee stapft und letztlich zusammenbricht. Ich hatte schon während den ersten Seite wirklich das Gefühl, mir würde ein eisiger Luftzug um die Nase wehen - dementsprechend dicht war die Atmosphäre, die aufkam. Das hat mich alles sehr positiv überrascht und ich war unglaublich neugierig und gespannt, wie es weitergeht mit unseren Protagonisten
Wo wir auch beim nächsten Punkt wären: den Figuren. Schon da ließ meine Begeisterung immer mehr nach. Neve war eine echt schwierige Persönlichkeit, obwohl ich rückblickend immer noch nicht genau betiteln kann, warum ich das so empfand. Sie kam einfach sehr rastlos, teilweise sogar recht unglücklich rüber, und das meist in den unpassendsten Situationen. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr, und da mir persönlich auch Infos zu ihrer Vergangenheit gefehlt haben, bekam sie für mich keinerlei Tiefgang. Es enstand zwar eine gewisse Sympathie, aber die reichte längst nicht aus, um jetzt sagen zu können, dass ich sie gern hatte. Mir fehlten Gefühle, echte Gefühle. Es war irgendwie, als würde man als Leser zwar lesen, dass sie dieses und jenes empfand, doch es wurde überhaupt nicht auf mich übertragen - ich spürte nichts, Neve berührte mich einfach nicht. Sie war definitiv keine unglaublich schlechte Protagonistin, aber es hat eindeutig was gefehlt, was essentiell für die Geschichte gewesen wäre. Auch bei dem männlichen Part, Lauri, war das genau so. Er war zwar alles in allem doch realistischer und bodenständiger, aber gleichzeitig auch total naiv und unbelehrbar. Genau so wie bei Neve fehlte mir auch hier wieder der Tiefgang - man erfährt tatsächlich nichts aus seiner Vergangenheit und so wirkte er auf mich extrem öberflächlich und nicht authentisch. Dennoch muss ich sagen, dass ich ihn doch lieber möchte als Neve, aber das war wohl reine Geschmackssache, um die man sich streiten kann. Beide, sowohl Lauri wie auch Neve blieben für mich Silhouetten, sowohl charakterlich wie auch optisch. Von den Nebenfiguren fange ich hier bewusst erst gar nicht an. Ich denke, es ist nur logisch, dass auch die alle sehr schemenhaft blieben und keinerlei Bilder vor meinem inneren Auge aufrufen konnten. Schade drum.
Der Stil war okay. Viele bezeichnen ihn als kitschig, das kann ich so jetzt nicht unterschreiben. An mancher Stelle war er mir zu simple für eine Erwachsenen-Geschichte - zu einfach gehalten, aber dadurch ließ er sich halt auch dementsprechend schnell lesen und ich kam irrsinnig gut voran. Während ich ansonsten immer mit einer Seite pro Minute rechne, habe ich hier fast 90 Seiten in der Stunde geschafft - was meiner Meinung nach wirklich ein Pluspunkt für das Buch darstellt. Und auch die Atmosphäre, die die Autorin hier schafft, ist mitreißend, und das passiert ja letztlich nur durch ihre Beschreibungen und die angewandte Sprache. Stefanie Lasthaus schreibt außerdem in der dritten Person und wechselt dabei regelmäßig, von Kapitel zu Kapitel, die Sichten zwischen Lauri und Neve. So bekommt man als Leser die Möglichkeit, hinter beide Fassaden blicken zu können, was mich ebenfalls überzeugte. Kurz gesagt: ich kann die Kritik vieler anderer nicht nachvollziehen, denn der Stil war, in meinen Augen, tatsächlich gut.
Idee und Umsetzung packe ich jetzt bewusst in einen Abschnitt. Der Klappentext verspricht: "Ein großes Epos über Liebe, Magie und dunkle Gefahren" Ich kann gar nicht sagen, wie neugierig und scharf ich darauf war, zu erfahren, was sich hinter dem Klappentext verbirgt. Ich war ja damals schon so unfassbar begeistert von "Die Traumknüpfer" ebenfalls aus dem Heyne-Verlag, und habe gehofft, "Das Frostmädchen" könne mich genau so umhauen. Hat es aber nicht. Die ganze Geschichte wirkt "hängengeblieben", denn es es gibt eine Szene, die sich endlose Male wiederholt. Dauernd haut Neve ab, Lauri bemerkt es und geht los, um sie im Schneesturm zu suchen und wieder zurück in die Hütte bringen. Das passiert, wenn ich mich nicht verzählt habe, fünf Mal. Dann ändert sich eine Kleinigkeit, was ich hier nicht benennen möchte, aus Spoilergefahr, und auch das passiert wieder mehrmals hintereinander. Irgendwann wurde es einfach total langweilig und selbst wenn man ein spannendes Geschehnis eingebaut wurde, rettet es diese Endlosschleife nicht. Auch das Ende konnte mich nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht habe. Das Tempo wurde zwar nochmal angezogen und ich wollte natürlich auch wissen, wie das ganze endet, aber alles in allem war es einfach nicht so spannend, wie erhofft.
» FAZIT « Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Es gab 2-3 positive Punkte, wie beispielsweise der Stil oder diese wenigen, rasanten Szenen. Nur konnten diese wenigen Faktoren nicht darüber hinweg täuschen, dass die Geschichte eher langsam und gediegen vor sich hinplätschert und manche Szenen in Dauerschleife immer wieder wiederholt werden. Schade. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt, ich wurde eher enttäuscht von diesem Buch.
» 2.5 VON 5 STERNEN « Ich vergebe 2.5 von 5 Sternen und kann das Buch beim besten Willen nicht weiterempfehlen. Dennoch möchte ich die positiven Punkte mit diesen 2.5 Sternen absolut honorieren. Außerdem sind Geschmäcker ja bekanntlich verschieden und ich bin mir sicher, dass es sicherlich Leser gibt, die diese Geschichte lieben werden.
Leider das schlimmste Buch, das ich je gelesen habe. Der Anfang war eigentlich noch ganz in Ordnung, aber nach kurzer Zeit wurde das Buch so langweilig, dass ich es einfach alle zwei Minuten zur Seite legen musste. Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und las das Ende, in der Hoffnung, dass es mir helfen würde den Rest des Buches zu lesen. Leider ist genau das Gegenteil passiert, denn auch das Ende hat mir leider gar nicht gefallen… Sehr schade, aber letztendlich musste ich es wirklich abbrechen.
<>, sagte die Fremde. << Es ist, als ob du ein Bild vervollständigst und feststellst, dass das Motiv faszinierender ist, al du dir jemals vorgestellt hast. Sobald das geschieht, ist kein Platz mehr für Angst und Zweifel. Selbst die Sehnsucht schwindet, denn sie diente einzig und allein deiner Suche, meine Kleine. Und die ist nun vorbei…>> Zitat Seite 124
Als ein Streit mit ihrem Ehemann eskaliert, sieht Neve nur noch den Ausweg in der Flucht. Draußen in der klirrenden Nacht des kanadischen Winters verirrt sie sich zu dem noch und gibt die Hoffnung auf ein besseres Leben auf. Zu ihrem Glück ist die Rettung nicht weit und der junge Künstler Lauri kreuzt ihren Weg um noch rechtzeitig ihr Leben zu retten. In seiner abseitsgelegenen Blockhütte hegt und pflegt er sie und Neve verspürt schon vom ersten Augenblick an eine magische Bindung zu Lauri.
Aber ihr Aufenthalt im Schneegestöber hat etwas in Neve ausgelöst, was eine menschliche Bindung schier unmöglich macht – in ihr ist die uralte Wintermagie entfacht und steht nun zwischen ihnen und ihrem Glück….
Meine Meinung:
Vom ersten Augenblick an war ich total in das düstere und geheimnisvoll wirkende Cover verliebt. Meine Neugier war enorm und ich musste unbedingt herausfinden, welche Geschichte sich dahinter verbirgt!
Langsam entwickelt sich die Geschichte und bis etwa zur Mitte des Buches hin hüllt die Autorin sich in Schweigen, was in dieser winterlichen Nacht im Wald mit Neve wirklich geschehen ist. Leider macht sich somit auch Verwirrung und etwas Missmut breit, denn kam es einem so vor als sei Neve stets auf der Flucht und Lauri immerzu der Retter in der Not, welcher mit seinem eisernen Willen durchzuhalten, konstant Neve hinterher hechtet um sie aus ihren misslichen Lagen zu retten in die sie sich gekonnt manövriert. Als dann endlich Licht ins Dunkeln kam, erklärte sich so einiges, aber die Handlung entwickelte sich für mich in eine kitschige Romanze, deren Ende aussichtslos und doch irgendwo voller Hoffnung steckt.
Der Ausschlag gebende Punkt für diese Denkweise ist die Hauptprotagonistin selbst. Neves verhalten ist nicht greifbar, ihr Wesen wirkt nicht vollends ausgereift und so hatte sie etwas Nerviges an sich, welches sich leider im Laufe der Handlung auch nicht legte.
Lauri hingegen ist ein grandioser, bodenständiger und herzlicher Charakter. Man kann sich solch einen Partner nur wünschen und ich muss gestehen, dass ich auch etwas verliebt in ihn war.
Die Grundidee des Buches ist sehr ansprechend und seine geheimnisvolle Aura zieht sich auch wie ein roter Faden durch die Handlung. Doch es hadert an der Umsetzung des Ganzen. Es bleiben zu viele offene Fragen, es geht zu wenig in die Tiefe und vieles bleibt so ein oberflächlich angesprochenes und auf ewig verborgenes Geheimnis bis zum Ende hin.
Die erotischen Szenen, die vereinzelt aufkommen, finde ich passend und auch ansprechend gestaltet. Jedoch ist die Liebesgeschichte, die sich dahinter verbirgt eher kitschig und weniger ansprechend gehalten.
Den Handlungsort mit seiner Vielfalt ist voller Glanz und Farbpracht. Was mir wiederum super gefiel, denn man konnte sich selbst hineinversetzen und alles erleben, vielleicht auch das frösteln spüren.
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Er ist locker, fesselnd und leichtfüßig. Man huscht durch die Seiten und kann sich durch seine offene Art vieles ausmalen.
Fazit:
Gut im Auftakt und schlecht im Abgang. Leider konnte mich die Autorin nicht wie erhofft packen und von ihrem Buch überzeigen. Die Grundidee ist super, leider scheitert es an der Umsetzung des Ganzen, so dass ich dem Buch leider nur 3 Sternchen geben kann, obwohl so viel Potential für mehr vorhanden ist…
Ein interessantes Buch. Neves Abschnitte fand ich ganz fesselnd, Lauris so gar nicht. Zu ihm konnte ich so schlecht einen Draht aufbauen.
Bewertung:
Neve landet im Schnee nachdem sie im Urlaub vor ihrem Ehemann flieht. Und dort findet sie Lauri und hilft ihr. Aber irgendwas ist anders an Neve.
Die Sprache ist sehr schön und lässt mich sich mitnehmen in den Schnee. Es wirkt wie Schneeflocken, die meine Haut berühren. Besonders die Abschnitte von Neve finde ich schön, die von Lauri leider nicht so.
Die Story hört sich ganz interessant an. Sie ist nicht groß, sie ist ganz leicht. Etwas träumerisch (manchmal).
Zu Neves Gedankenwelt kann ich nicht wirklich fuss fassen. Es wirkt so weit weg. Sie wirkt irgendwie wie von einem anderen Stern. So entrückt. Aber es passt zu ihr und irgendwie mag ich sie trotzdem. Sie wirkt so verletzlich.
Lauri ist ein Künstler und eher träumerisch. Er ist kreativ und denkt anders als andere. Er ist eher der Sanfte. Er scheint ein ganz lieber zu sein. Leider werde ich nicht wirklich warm mit ihm. Besonders seine Abschnitte finde ich gar nicht schön und es zieht sich eher schleppend dahin.
Ich muss sagen, dass ich mir mehr von dem Buch erhofft hatte. Der Klappentext ist interessant und schraubt die Erwartungen hoch. Das Design des Buches gefällt mir auch sehr gut. Der Schreibstil ist wirklich sehr gut verständlich und lässt sich leicht lesen. Aber an sich ist die doch sehr schöne Idee zum Teil verwirrend und nicht wirklich nachvollziehbar umgesetzt. Das Lesen hat lange gedauert, da ich auch nicht wirklich in die Story hineingezogen wurde. Die Gefühle und zum Teil auch die Handlungen von Neve sind nachvollziehbar, jedoch nicht immer genau benannt, sodass man teils auch gar nicht genau weiß, wie diese Gefahr abgewehrt wurde.
Ich muss sagen, dass ich das Buch mehrmals angefangen habe und echt hohe Erwartungen hatte. Vielleicht war das auch der Grund weshalb ich es mehrmals abgebrochen habe. Irgendwie hatte ich mir einfach eine ganz andere Geschichte vorgestellt. Nun habe ich endlich meine Erwartungen mal komplett beiseite geschoben und dem Buch eine Chance gegeben.
Die Geschichte startet mit Neve, welche durch den eiskalten Winterwald wandert . Was mir unglaublich gut gefallen hat war die Atmosphäre, welche die Autorin geschaffen hat. Nicht nur in der ersten Szene sondern durchweg im gesamten Buch. Es spielt im Winter und ich konnte gefühlt diese Stille die vom Schnee ausgeht spüren. Sie schreibt sehr detailliert und bildhaft, wodurch ich mir super ein Bild von dieser Welt machen konnte. Auch der Sichtwechsel ist gelungen und ich konnte beiden Sichtweisen gut folgen. Sonst bin ich da ja kein riesen Fan davon.... Den Schreibstil fand ich zusammenfassend einfach wunderschön.
Neve wird schließlich von Lauri gerettet und wie zu erwarten, bleibt es nicht bei einer oberflächlichen Bekanntschaft. Ab da scheint es zwischen den beiden ruckzuck zu gehen. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wie das genau passiert ist. Sie sind sich völlig fremd und plötzlich scheint es die große Liede zu sein. Ich finde hier hätte es einfach mehr Zeit und Entwicklung des Ganzen benötigt, denn so wirkte es für mich etwas erzwungen und vorhersehbar. Es mag auch etwas daran liegen, dass die Charaktere ein wenig an Tiefe vermissen. Ich finde die beiden sind sehr spannende und interessante Charaktere, die sicherlich großes Potenzial gehabt hätten - leider finde ich, hat die Autorin dieses Potenzial etwas verschenkt. Oft kratzt es nur an der Oberfläche. Trotzdem waren sie mir nicht unsympathisch, wenn gleich ich nicht immer ihre Handlungen nachvollziehen konnte.
Die Handlung finde ich an sich eine richtig interessante Idee, leider ist es ein auf und ab. Mal wird es spannend und dann flacht es wieder komplett ab. Oft habe ich das Buch weggelegt, da es mich einfach nicht gefesselt hat. Dann nach einigen Seiten kam endlich wieder Spannung auf - und flachte wieder ab. Das kann ja grundsätzlich gut sein, doch hier hat es mich im Lesen einfach gebremst. Besonders der mittlere Teil hat es mir nicht leicht gemacht. Zum Ende hin konnte es mich dann aber noch mal richtig mitnehmen und ich hab die letzten Seiten wahnsinnig schnell gelesen. Wer den Klappentext gelesen hat weiß, dass mit Neve etwas geschehen ist. Ich möchte da nicht weiter drauf eingehen, denn das würde nur Spoilern. Die Grundidee ist auch hier richtig toll und die Idee des Winterrreichs einfach richtig cool, doch auch hier hätten ein paar mehr Details nicht geschadet.
Fazit Ich hab es mir echt nicht leicht gemacht mit der Rezension. Denn sie klingt super negativ, aber wenn ich an das Buch denke ist es für mich kein schlechtes Buch. Aber es hat mich eben auch nicht komplett begeistern können. Ich glaube es ist einfach so ein Buch, welches man entweder total mag oder eben nicht. Daher ist es wohl eher ein Buch für Zwischendurch, von welchem man sich auf jeden Fall selbst ein Bild machen sollte.
Insgesamt hat das Buch seine Höhen und Tiefen. Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen und besonders die Winteratmosphäre ist perfekt eingefangen worden. Daher habe ich es auch im Winter gelesen, was natürlich wahnsinnig gut gepasst hat.
Leider lässt die Spannung der Handlung immer wieder nach und konnte mich vor allem zum Schluss erst so richtig abholen. Auch die Liebesgeschichte ging etwas zu rasant und es fehlt etwas an Tiefe bei den Charakteren. Dennoch ist die Grundidee des Buches echt richtig klasse und ich glaube, es gab echt Potenzial.
Es ist ruhig und hätte sicherlich ein wenig aufregender sein können, aber es ist eben kein schlechtes Buch. Ich denke, wer gerne eine ruhige Geschichte im Wintersetting sucht und eine Portion Liebesgeschichte dazu, der ist mit diesem Buch gut bedient. Für mich war es eben leider nur okay.
Neve flüchtet vor ihrem gewalttätigen Freund Gideon in die Eiseskälte in den kanadischen Wäldern und verirrt sich. Sie wird von Lauri gefunden, der sie in seine Hütte bringt und gesund pflegt. Neve fühlt sich wohl in seiner Nähe und es entwickeln sich schon bald tiefe Gefühle. Doch mit Neve ist etwas geschehen in der klirrend kalten Nacht,…
Meine Meinung:
Das ist mal wieder eine Rezension, die mir schwer fällt zu schreiben, weil mir das Buch eigentlich gut gefallen hat, aber doch auch Punkte gibt, mit denen ich mich schwertue.
Ich beginne mal mit dem Schreibstil der Autorin. Den liebe ich ja. Stefanie Lasthaus schafft es mich in ihre Welt zu entführen und gefangen zu halten. Atmosphärisch stark und bildgewaltig. Immer wieder etwas düster und mystisch gepaart mit einer zarten Liebesgeschichte, einer verbotenen Liebe.
Zum Auftakt meiner Buchbesprechung habe ich vorab ein paar Rezensionen durchgelesen, weil es mir schwer fällt Worte für diese Geschichte zu finden. Ich war doch teilweise erstaunt. Ja, man könnte Neve vielleicht als naiv und unglaubwürdig bezeichnen, allerdings habe ich da die uralte Magie gesehen, die Neve in mancher Hinsicht beeinfluss, ja sogar verändert hat. Von daher fand ich ihr Handeln nicht unglaubwürdig. Ihre Entwicklung fand ich auf gewisse Weise faszinierend. Die junge unschuldige Frau, schüchtern und zurückhaltend. Und später…fast schon skrupellos.
Auch die winterliche Atmosphäre fand ich sehr schön und malerisch. Allerdings kommt hier mein erstes Aber. Es war teils zu viel. Ich meine, Neve und Lauri waren fast ständig draußen. Neve verschwindet wieder und wieder, Lauri rennt ihr wieder und wieder hinterher. Schnee, Sturm, Kälte, Schnee, Sturm, Kälte,… Lauri ist gefühlt hundert mal kurz vorm Sterben, überlebt aber alles und das auch noch fast unbeschadet. Hmm, ich weiß nicht, das war mir zwischendurch etwas zu langatmig und es ist mir schwer gefallen die Sorgen um Lauri ernst zu nehmen. Später kam aber nochmal ordentlich Action rein, wo ich doch mitgefiebert habe. Das war spannend geschrieben und hat mich gepackt.
Ich hätte gerne noch mehr Einblicke in die Protagonisten bekommen. Ich mag sie zwar, aber es fehlte mir was, um sagen zu können, dass ich sie ins Herz geschlossen hätte. Es fühlt sich für mich so an, als ob nur an der Oberfläche gekratzt wurde und ich so nur einen oberflächlichen, groben Eindruck über die Charaktere bekommen habe. Und trotzdem haben sie mich gepackt… irgendwie.
Die Story ist eher ruhig, aber hat immer wieder diese subtile Spannung und man fragt sich schon, was da noch kommt. Später wird aus der subtilen eine greifbare Spannung, die mich in Atem gehalten hat.
Der Fantasy Anteil war für meinen Geschmack etwas zu wenig. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Gerade auch, weil dort, wo es auftauchte, so schön beschrieben wurde.
Fazit:
Eine ruhige Geschichte basierend auf zarten Gefühlen und ein bisschen Fantasy. Teils düster und atmosphärisch. Manchmal etwas langatmig, aber dann auch wieder mit Bums. Ich glaube, dass diese Geschichte Geschmackssache ist und kann verstehen, wenn man nicht warm mit ihr wird, aber genauso, wenn man es doch wird.
Ich wollte dieses Buch. Ich wollte es so sehr! Unter anderem wegen dem absoluten Hammer- Cover! Die Geschichte dahinter ist auch sehr faszinierend...
Erster (und zweiter) Satz: "Die Welt bestand aus Nacht und Helligkeit, aus Kälte und zarten Berührungen auf den Wangen. Und aus Schmerz."
Buch Informationen: "Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …"
Dieses Cover! Ich war Schockverliebt! Ich musste dieses Cover zu Hause stehen haben. Und nun habe ich es auch gelesen. Der Einstieg war leicht zu nehmen, die Story wurde schnell spannend und ab da wurde die Geschichte im allgemeinen sehr langwierig und in die Länge gezogen, leider. Der Schreibstil gefiel mir gut! Es gab viel Dramatik und die Sprache ist wunderbar bildlich. Ich war von Anfang an in dieser Welt und konnte mir alles super vorstellen. Leider waren mir die Charaktere etwas zu oberflächlich gestaltet, so erfährt man wenig von der Winterherrin und auch von Lauri, obwohl ich ihn wirklich sehr mochte, kam er mir nicht sonderlich nahe. Etwas über der Hälfte des Buches kam dann eine schöne, spannende Wendung, die dann leider etwas zu oft in den Mittelpunkt der Geschichte gerutscht ist, aber nochmal neuen Pepp reinbrachte. Was mir gut gefallen hat, war, dass die Auflösung für den Leser zwar schon früh klar ist, für die Charaktere in der Geschichte jedoch nicht von Anfang an, zum Teil sogar bis zum Schluss, nicht ersichtlich war.
Schlussendlich ist es zwar kein 0815 Buch, der Schreibstil prinzipiell grandios, doch leider etwas zu langatmig und zu wirr geschrieben. Es gab ein wenig viel hin und her.
Neve hat Glück, den hätte Lauri sie nicht zufällig im Wald gefunden wäre sie vermutlich erfroren. Er nimmt das verletzte Mädchen, das er im Schnee gefunden hat, mit auf seine Hütte und pflegt es gesund. Dabei verliebt er sich in sie. Schnell jedoch merkt er, wie unruhig Neve ist und das es mit ihr nicht stimmt. Zuerst denkt er es liegt an ihrem Ex-Freund Gideon, der sie nicht gehen lassen möchte, doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen das schlafende Kräfte in ihr geweckt hat.
Ich bin jemand der sehr gerne saisonale Bücher liest, deshalb habe ich mich darauf gefreut mich mit "Das Frostmädchen" auf den Winter einzustimmen. Das ist mir auch sehr gut gelungen, da die Autorin nicht nur in zahlreichen Stellen auf die schöne Winterlandschaft und den Schnee hinweist, sondern auch dadurch das wirklich die ganze Geschichte auf dem Winter aufgebaut ist. So wird Neve zum Beispiel eines Morgens durch den Gesang einer wunderschönen Frau in das Winterreich gelockt. Generell lässt sich sagen, dass der Schreibstil sehr schön, beinahe melodisch ist. Zum einen fand ich das sehr passend, aber manchmal war es auch etwas anstrengend der Handlung zu folgen.
Was mir dann leider nicht so gut gefallen hat, war das alles so schnell über die Bühne lief. Mir kommt das doch etwas unrealistisch vor, das Neve zuerst vor Lauris Berührung zurückzuckt, da sie sehr schlechte Erfahrungen mit ihrem Ex-Freund gemacht hat, und ihn wenige Sekunden später dann aber küsst und ihm vollkommen vertraut. Das fühlte sich nicht sehr real, sondern eher konstruiert an. Deshalb konnte mich die Gefühle zwischen Lauri und Neve das ganze Buch durchweg leider nicht erreichen.
Dennoch hat die Geschichte mich sehr mitgerissen, da ich einerseits von der Landschaft verzaubert war, andererseits das Winterreich spannend fand und auch die Aufgabe die Neve gestellt bekommt. Die Autorin schaffte es zwar nicht mich für die Liebesgeschichte zu begeistern, aber dafür für das schöne Wintermärchen, das mein Herz erobert hat. Besonders der Schluss hat mir nochmal ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.
FAZIT: Ein Buch, das einige Schwachstellen beeinhaltet, mich aber dennoch in seinen Zauber ziehen konnte und deshalb von mir vier winterliche Sterne bekommt. Hätte die Autorin sich für die Liebesgeschichte etwas mehr Zeit gelassen, wäre ihr der fünfte Stern auf jeden Fall auch noch sicher gewesen. Rundum aber ein wirklich schönes Wintermärchen!
Neve flüchtet nach einen handgreiflichen Streit mit ihren Freund Gideon in den Wald. Leicht bekleidet irrt sie durch die Winterlandschaft bis sie nicht mehr kann. Gefunden wird sie von Lauri, der in einer Blockhütte seiner Arbeit nachgeht. Er nimmt Neve mit und pflegt sie gesund. Beide fühlen sich vom ersten Augenblick an zu einander hingezogen. Doch Neve merkt das mit etwas nicht stimmt, sie hat sich verändert.
Gute Idee schlecht Umsetzung für mich. Die Geschichte zwischen Neve und Lauri entwickelt sich zu schnell. Auch wenn es nur eine zarte Liebesbande ist. Irgendwie habe ich teilweise nicht nachvollziehen können wohin diese Geschichte führen sollte was sich dann aber noch vor der Hälfte der Geschichte erledigt hat. Ab da an hat sich das Ganze gezogen und nicht sehr toll. Neves Entschluss was Gideon anging konnte man nachvollziehen aber das wie war total unpassend und hat das Bild der Geschichte gestört. Auch Neve wirkte dadurch weder sympathisch noch wie das nette Mädchen. Von naiven Mädchen zum….ja was eigentlich? Starke Frau? Nee das passt nicht. Lauri war beständig öde. Nett, freundlich, ja das war er, sind ja auch keine schlechten Eigenschaften aber ein wenig hätte ich mir ein paar Kanten gewünscht. Und irgendwie haben die beiden sich immer wieder gegenseitig aus dem Schnee gerettet, dass war etwas was mich störte. Diese Gegenseitige retten. Die Idee der Raunächte und des Wintervolks fand ich nicht schlecht, aber das war es schon. Der Schreibstil ist zwar flüssig aber einiges war sehr ausschweifend und lang gezogen. Für mich viel verschenktes potenzial.
Der Schreibstil war angenehm locker und lies sich sehr flüssig lesen. Es ist aus der dritten Person geschrieben und wir wechseln jedes Kapitel zwischen Neve und Lauri ab.
Persönliche Meinung
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Charaktere waren meiner Meinung nach zu wenig ausgearbeitet und besonders die Story war eher flach. Es wiederholte sich auch dauernd. Neve geht raus in den Schnee, erfriert beinah, Lauri rettet sie, wärmt sie auf, sie kommen sich näher, Neve rennt wieder in den Schnee raus, Lauri holt sie wieder zurück, sie kommen sich noch ein bisschen näher.. und ja ratet mal, was dann passiert? Genau, Neve rennt wieder in den Schnee. Nach der Hälfte kommt dann endlich der magische Teil zum Zuge, aber statt dass es dann richtig losgeht, wird es einfach nur noch seltsam und wirr und den ganzen Teil mit Neves Exfreund Gideon fand ich nur unnötig. Also wenn ich Gideon gewesen wäre, ich hätte keine Minute mit Neve ausgehalten. Sie war mir einfach zu langweilig, zu wenig Eigeninitiative, zu wenig Feuer. Aber da passt sie ganz gut zu Lauri, der ein langweiliger Künstler ist *lach*
Leider fand ich auch, dass die Liebesgeschichte zu überrumpelt stattfand. Okay, es war wohl liebe auf den ersten Blick, aber ich habe es nicht gespürt… sorry
Fazit: Tolles Cover aber leider verhebt die Story nicht..
Das Buch klang so schön, ein bisschen nach Wintermärchen, war aber leider eine ziemliche Enttäuschung. Da hat auch definitiv der Werbetext hinten viel zu viel versprochen. Von "einem großen Epos über Liebe, Magie und dunkle Gefahren" war dieses Buch leider meilenweit entfernt. Worum geht es? Neve flieht nach einem Streit mit ihrem Freund in die kalte Winternacht. Fast erfroren findet sie der Künstler Lauri und pflegt sie gesund. Aber schnell zeigt sich, dass im kalten kanadischen Winter irgendetwas mit Neve passiert ist und nichts in ihrem Leben mehr so ist wie vorher. Warum fand ich es so enttäuschend? 1. Die Charaktere: sie waren einfach ziemlich langweilig. Lauri war einfach nur nett (und natürlich total gutaussehend). Gähn! Neve war irgendwie in allem was sie getan hat unentschlossen und immer von anderen abhängig. 2. Instant Love: sie lernen sich kennen und 3 Tage später ist es die ganz große, ewige Liebe. Doppel-Gähn! Bei diesen Voraussetzungen hat es natürlich auch nicht geholfen, dass sich die Geschichte wiederholt hat und immer einer der beiden draußen in der Kälte im Schnee herum irrte um den anderen zu finden und zu retten. Leider insgesamt ein ziemlicher Flop und daher auch nur 1,5 ⭐.
Ich liebe das Cover und die Idee. Aus dieser Geschichte hätte man richtig viel machen können.
Leider gibt es aber ein paar Kritikpunkte. Mir persönlich ist die Beziehung zwischen Neve und Lauri zu undurchsichtig. Sie kennen sich gerade mal einen Tag und schon steht für beide fest, dass sie die große Liebe gefunden haben. Auch hat sich der Plot manchmal gezogen, da Neve gefühlt alle fünf Minuten im Schnee unterwegs war und Lauri auf der Suche nach ihr fast erfroren ist.
Kurz vor dem Ende wird es dann aber nochmals richtig spannend und daher gebe ich 3 Sterne für das Buch. Insgesamt ist es eine nette Lektüre die eingekuschelt in eine Decke richtig viel Spaß machen kann. Ich würde mir nur keine zu großen Erwartungen machen.
„Das Frostmädchen“ von Stefanie Lasthaus ist ein schönes, wenn auch sehr ruhiges und etwas langes Wintermärchen, das perfekt zur kalten Jahreszeit passt.
Der Roman bietet ein paar zarte Urban Fantasy Elemente, konzentriert sich allerdings vermehrt auf die Liebesgeschichte und lässt dem Leser viel Raum für seine eigene Phantasie. Es erinnerte mich des öfteren an Geschichten über das schöne Volk, verfeinert durch die Symbolik der Rauhnächte.
„Das Frostmädchen“ ist sehr atmosphärisch, die Kälte des kanadischen Winters griff spürbar auf mich über. Generell bezauberte mich Stefanie Lasthaus mit ihrem wunderschönen Schreibstil. Beschreiben kann sie wirklich gut und für jede Situation hatte sie treffende Metaphern und Vergleiche zur Hand. Oft war es auch allein die Wortwahl, die mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Diesbezüglich würde ich also jederzeit wieder zu einem Buch von ihr greifen.
Dennoch komme ich nicht umhin auch die Kritikpunkte der wirklich negativen Meinungen aufzugreifen. Fakt ist, dass die Geschichte viel zu lang ist. Zumindest für die Menge an tatsächlicher Handlung, denn die lässt sich leicht auf ein paar Highlights herunterbrechen. Auch ich werde Neve als das Mädchen in Erinnerung behalten, das andauernd in den Schnee hinausrennt und den dumm-treuen Lauri damit in Gefahr bringt. So passiert nicht nur relativ wenig, sondern vor allem immer wieder etwas Ähnliches.
Dass die Fantasy-Elemente nur am Rande auftreten, hat mich dafür gar nicht so gestört. Es gibt eben solche und solche Geschichten und „Das Frostmädchen“ tönt da nun mal etwas leiser. Der Atmosphäre hat das sehr gut getan und verleiht der Geschichte mehr Ernsthaftigkeit.
Viel kritisiert sind auch die Charaktere an sich, was ich so nicht ganz nachvollziehen kann. Immerhin entstehen einige der Längen gerade dadurch, dass sich so intensiv mit der Gefühlsebene der Protagonisten befasst wird. So waren ihre Gefühle füreinander für mich durchaus spürbar, deswegen aber nicht glaubhafter. Sich innerhalb von 1, 2 Tagen unsterblich ineinander zu verlieben, selbst in magischen Ausnahmesituationen, ist für mich persönlich einfach ein Ding der Unmöglichkeit.
Trotz besagter Kritikpunkte habe ich „Das Frostmädchen“ an sich sehr gerne gelesen. Zum Ende hin habe ich einige Eskapaden im Schnee quergelesen, aber im Großen und Ganzen mich doch von der schönen Erzählerstimme einlullen lassen und diese atmosphärische Geschichte passend zum ersten Schnee genossen. Einzig die „plot holes“ haben mich ein ums andere Mal aus der Geschichte gerissen, bei sowas bin ich aber generell etwas penibel.
Fazit:
Stefanie Lasthaus‘ „Das Frostmädchen“ ist ein stimmungsvolles Wintermärchen, das perfekt zur Jahreszeit passt. Leider weist es doch einige Logikfehler auf und hätte insgesamt ein ganzes Stück gekürzt werden können. Der wundervolle Schreibstil reißt das meiste wieder raus und die Atmosphäre tut ihr Übriges. Leser, die die leisen Töne bevorzugen, finden hieran also bestimmt auch Gefallen – zumindest zur richtigen Jahreszeit. Ich würde auf jeden Fall auch weitere Titel der Autorin lesen – 3/5 Bücher!
Ich könnte stundenlang über dieses Buch schwärmen.
Es gibt wenige Bücher die mich so geflasht haben.
Dieses Buch ist so so wundervoll.
Das Cover alleine ist ja schon der Hammer.
Als ich das sah,wusste ich das muss ich lesen.
Dann auch noch Fantasy war ja total mein Ding.
Die Story darin war so toll.
In jeder Minute war ich voll bei der Protagonistin.
In dieser Welt waren die Charaktere sogut beschrieben,das ich mir jeden Charakter wirklich bildlich vor Augen führen konnte.
Auch der Mann in den sich die Hauptprotagonistin verliebt,ist so wundervoll.
Man möchte genau so behandelt werden,wie die Protagonistin behandelt wird.
Die verletzliche Seite der Frau wird immer mehr deutlich im Laufe des Buches,nachdem was sie durchmachen musste.
Auch eine entäuschte Liebe wie sie leider so oft läuft wird dort gut deutlich und das man sich danach wieder glücklich verlieben kann und hach wie sehr die sich verliebt hat.
Und so verliebt wie er war und sein Verhalten machten es mir auch nicht schwer,mich auch in den Kerl zu verlieben:)
Die Story ist so wundervoll.
Öfter ein auf und ab und es wird in vielen Momenten kritisch,
sodass die Spannung aufrecht bleibt.
Dann als es dem Ende zuging,hatte ich so dolle Angst,das das kein Happy end gibt.
Weil wenn Liebesstory drin ist,brauch ich mein Happy end,sonst bin ich unglücklich und doch herm das gab es dann auf jedenfall noch <3
Zu schön und die Autorin hat es echt drauf wahre Liebe zu beschreiben,wie sie sein sollte und wie jeder sie verdient hat.
Genau so stell ich mir so richtig verknallen vor.
Und genauso muss es boom machen,.
Langweilig wurde mir in keines Sekunde,da die Story ansich alles so spannend gemacht hat,das das Liebesding nicht nur Vorrang hatte.
Neve konnte ihren Freund Gideon überreden, mit ihr Urlaub zu machen, nur verläuft dieser völlig anders als erwartet. Bei einem Streit zwischen den Beiden wird Gideon handgreiflich und schlägt Neve. Die türmt darauf hin und landet an der Blockhütte des Künstlers Lauri. Der kümmert sich um sie und pflegt sie wieder gesund, denn Neve ist bei Eis und Schnee einfach los ohne sich vernünftig anzuziehen. Zwischen Neve und Lauri entsteht eine enge Bindung und die beiden entwickeln Gefühle füreinander. Nur hat diese Nacht in der Kälte Neve verändert, auf eine Art und Weise die für Lauri gefährlich werden kann. Außerdem ist Gideon auf der Suche nach Neve und will sie wieder zurück erobern.
Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen, die mir alle super gefallen haben. Dieses hier hat mich aufgrund des Klapptext und des tollen Covers sehr angesprochen und meine Erwartungen waren recht hoch. Leider wurden diese dieses Mal nicht wirklich erfüllt. Dabei ist fand ich die Grundidee zu dieser Geschichte sehr gut, nur leider war die Umsetzung nicht wirklich nach meinem Geschmack. Das lag vor allem an Neve, deren Verhalten ich so gar nicht nachvollziehen konnte und ich manchmal sehr unlogisch fand. Auch ist mir Neve so gar nicht sympathisch, was ich sehr schade fand. Wenn man eine Hauptfigur nicht mag, fällt es einem schwer, die Handlung zu genießen. Insgesamt ist die Grundstimmung sehr geheimnisvoll, was mir gut gefallen hat. Leider werden zu Fragen beantwortet und vieles nicht erklärt, was ich wieder um sehr schade fand. Bei dem Buch handelt es sich übrigens nicht um ein Jugendbuch, es gibt einige detailliert beschriebene erotische Szenen, die ich auch nicht immer passend fand.
So leid es mir tut, aber mehr als 3 von 5 Punkten kann ich einfach nicht vergeben.