Inhaltlich atmosphärische Odyssee durch ein Ehedrama, leider sprachlich unterkomplex
Inhalt: 5/5 Sterne („denn sie wissen nicht, was sie tun“)
Form: 2/5 Sterne (einfallslos, meist flüssig)
Erzählstimme: 5/5 Sterne (reflektiert, situiertes Ich)
Komposition: 4/5 Sterne (klare Dynamik, wenig Beliebiges)
Leseerlebnis: 4/5 Sterne (spannend, sprachlich unterkomplex)
Moravia veröffentlichte Il disprezzo 1954 und gehört eher in die mittlere Schaffensphase. Untreue, Sexualität und Lügen gehören zum Standardrepertoire Moravias. Im Gegensatz zu späteren Romane wird er in Die Verachtung nicht explizit. In diesem Roman herrscht eher ein intellektualisierter Ton vor, der noch in symbolischen Bezugnahme eine Standortbestimmung versucht, die bspw. La noia oder Der Zuschauer völlig aufgegeben wird. Gerade dieses Suchen nach einer Stimme, nach einem Versuch, das Klassische im Tagtraum zu erretten, lässt Die Verachtung im Gesamtwerk von Moravia herausstechen. Hier spielt er mit gleitenden, schwebenden, sich überlagernden Wirklichkeitssphären:
Gerade ein Meer wie dieses wollte Homer in seinem Gedicht darstellen, einen Himmel wie diesen, einen Küstenstrich wie diesen, und Menschen, die dieser Natur glichen, die die liebenswerte Einfachheit und das Maß der Alten besaßen. Genau das wollte er darstellen, das und nichts anderes. Rheingold aber wollte aus dieser bunten und leuchtenden Welt mit ihren beseelenden Winden und ihrer strahlenden Sonne, mit ihren gewitzten und lebensvollen Geschöpfen einfach eine Art Schlangengrube machen, in der es weder Sonne noch Luft gab: das Unbewußte des Odysseus.
Der Grundkonflikt des Romans dreht sich deckungsgleich wie in Der Zuschauer um das Haben und Nicht-Haben einer Eigentumswohnung in Rom. Dem Protagonisten, ein Ich-Erzähler, Riccardo, 27 Jahre alt, will seiner Ehefrau im dritten Jahr seiner Ehe, endlich eine Wohnung bieten und verschuldet sich. Um die Raten und Schulen abzubezahlen, verdingt er sich einem Produzenten namens Battista und schreibt für ihn Drehbücher. Leider deprimiert ihn das Drehbuchschreiben, zumal die Ideen, wie das Zitat zeigt, zwischen Regisseur, Produzent und Drehbuchautor divergieren und im Drehbuch seine authentische Stimme nicht zu hören ist.
Gewiß kann der Drehbuchautor, wie dies auch wiederholt der Fall ist, in seiner untergeordneten Tätigkeit viel erreichen und viel Geld verdienen, niemals aber kann er sagen: «Diesen Film habe ich gemacht, dieser Film bin ich.» Dies kann nur der Regisseur von sich sagen, der ja auch als einziger für den Film verantwortlich zeichnet. Der Drehbuchautor hat von seiner Arbeit nichts als das Geld, das er für sie bekommt; und das Geld wird, ob er will oder nicht, zum einzigen wirklichen Ziel seiner Tätigkeit. Es bleibt ihm nichts übrig, als mit dem Geld, dem einzigen Lohn seiner Mühen, das Leben zu genießen, so gut er es vermag.
Moravias Schreiben dreht sich in allen Romanen um die Entfremdung in einer funktional-differenzierten Gesellschaft, die durch Arbeitsteilung, durch Geld und Warenzirkulation, Reichtum erzeugt, aber die einzelnen vor die Herausforderung stellt, im verquasten, schwebenden Chaos sinnstiftende Prozesse und Handlungen zu finden. Seinen Hauptfiguren gelingt es nicht. Sie bleiben in einem Abwärtsstrudel des ungekonnten Hedonismus gefangen und ertrinken zumeist. Was Die Verdacht auszeichnet, ist sein optimistischer Ton, der sogar Tagträume und klassizistische Höhenflüge erlaubt:
Emilia war zur gleichen Zeit die Frau meiner Träume und die Frau, die mich auf Grund elender Gemeinplätze einschätzte und verachtete […] Um jene Emilia zu besitzen, die ich liebte, und um zu erreichen, daß sie mich so einschätzte, wie ich tatsächlich war, hätte ich sie aus der Welt herausführen müssen, die sie umgab, und in eine Welt versetzen, die so einfach und echt war wie sie, in der das Geld nicht zählte und die Worte unverfälscht geblieben waren, in eine Welt, nach der ich, wie Rheingold mir entgegengehalten hatte, wohl streben konnte, die es aber nicht gab.
Moravias Held durchschreitet aber nicht das Besitzen-Wollen. Er will besitzen, ohne zu besitzen, und in diesem teuflisch-dämonischen unendlichen Regress verliert er alles, was ihm lieb und sprichwörtlich teuer ist. Die Verachtung handelt von Selbstlügen, die sich als Ideale tarnen, aber auch von Träumen, die wahr werden könnten. Die äußerst verschachtelte Ideenführung geht bei der Verfilmung von Jean-Luc Godard Le Mépris (1963) verloren und hat eigentlich mit dem Roman nur oberflächlich zu tun.
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Details – ab hier Spoilergefahr (zur Erinnerung für mich):
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Inhalt:
●Hauptfigur(en): Riccardo Molteni (R), 27 Jahre alt, Schriftsteller, träumt davon, Theaterstücke zu schreiben, sein Geld mit künstlerisch wertvollen Stücken zu verdienen, arm. Nebenfiguren: Emilia Molteni (E), Riccardos Frau, aus einfachen Verhältnissen, Stenotypisten, keine akademische Bildung. Battista (B), Produzent, Arbeitgeber von Riccardo. Rheingold (RG), deutscher Regisseur, der mit Battista und Riccardo einen Film über Homers Odyssee drehen will.
●Zusammenfassung/Inhaltsangabe:
1.) R denkt, E möchte eine eigene Wohnung, spart für die erste Rate, kratzt alles zusammen und kauft eine Wohnung, hat aber Sorge, dass er die zweite und alle anderen Raten nicht aufzubringen vermag. Er nimmt daher das Jobangebot von B an, der beim ersten Treffen E zwingt, mit ihm zu fahren, R willigt ein, fährt mit einem Taxi hinterher, das einen Unfall baut. Er trifft viel später bei B ein.
2.) E scheint etwas verändert daraufhin zu sein. E will mit B nichts zu tun haben. Sie befinden sich im dritten Ehejahr.
3.) R fühlt sich von seinem Job als Drehbuchautor beschmutzt, von den Geldnöten geplagt und tritt der Kommunistischen Partei ein.
4.) Eine Woche nach dem ersten Treffen mit B will E nicht mehr mit R in einem Bett schlafen. Sie erträgt sein Schnarchen nicht und auch nicht das offene Fenster, das er zum Schlafen benötigt.
5.) R empfindet seinen Beruf des Drehbuchschreibens als Sklaverei.
6.) Szene nach dem ersten Drehbuch im Hause von Pasetti, der von seiner Frau angehimmelt wird und R noch das Abschlusshonorar vorenthält.
7.) Als R nach Hause zurückkehrt, findet er E vor, die doch nicht zu ihrer Mutter gegangen ist. R misstrauisch, stellt der Mutter, die anruft, eine Falle. E bekommt sein Misstrauen mit. R beklagt sich, dass E ihn nicht mehr liebe, zweifelt an seinem Drehbuchjob, wird aber von E überzeugt, Bs Angebot, ein weiteres Drehbuch für ihn zu schreiben, anzunehmen.
8.) Das neue Projekt soll mit einem deutschen Regisseur namens Rheingold (RG) durchgeführt werden und handelt von einer Neuverfilmung der Odyssee. B schwebt etwas Bombastisches vor, RG etwas Psychologisches. B räsoniert über den neorealistischen Film, der zu pessimistisch sei. B will, dass RG, R und E nach Capri in seine Villa fahren, um dort an dem Drehbuch zu arbeiten. R erinnert sich an seine Episode mit der Stenotypistin, die er „versehentlich“ geküsst hat.
9.) E und R streiten sich. Sie gibt zu, dass sie ihn nicht mehr liebe, ihn sogar verachte, nennt aber keinen Grund. R würgt sie, hält sich gerade zurück, sie mit einem schweren Aschenbecher zu schlagen.
10.) R denkt über E nach, weiß, dass sie aufrichtig und ehrlich ist, und stellt sich infrage. Er drängt darauf, auswärts essen zu gehen, dorthin, wo sie sich kennenlernt haben, in ein Restaurant an der Via Appia. E will sich aber nicht erklären. Er wird ungeduldig. Im Regen streiten sie sich wieder. E wehrt seine Zudringlichkeit im Regen ab.
11.) E versucht zu ihrer Mutter zu ziehen, die hat aber kein Zimmer mehr frei. Obwohl sie sich treffen will, bleibt sie vorerst bei R. Er setzt seine Hoffnung in den Urlaub auf Capri.
12.) Sie fahren los, und B besteht wieder darauf, dass E in seinem Wagen mitfährt, da RG und R auf der Fahrt bereits über das Drehbuch reden sollen. Sie reden über das Klassische, und über RGs Deutung, dass Penelope und Odysseus Eheprobleme gehabt hätten und Odysseus deshalb in den Krieg gezogen sei. Nach einem Fastunfall mit einem Ochsenkarren, legen sie eine Pause ein und gehen zum Strand, B und E stoßen zu ihnen, E bedrückt, will nicht mit B weiterfahren. B aber setzt sich durch. R schaut voller Sehnsucht ihr nach, bedrückt, sich gegen B nicht durchsetzen zu können.
13.) Ankunft auf Capri. B spricht sich mit R aus, dass er keinen psychologischen Odysseusfilm drehen wolle, ihn interessierten Eheprobleme nicht. R fühlt sich B unterworfen, wie ein Diener seinem Herrn.
14.) Nach einem nächtlichen Spaziergang kehrt R zurück zur Villa und beobachtet aus dem Verborgenen, wie B E das schwarze ärmellose Abendkleid von der Schulter reißt und sie küsst. E empört, ohne zu protestieren, geht. Nachher begreift R, dass E ihn gesehen hat, wie er sie beobachtete, auch vermeint er auf Es Gesicht einen ähnlichen Ausdruck der Ergebenheit zu sehen, wie ihn Pasettis Frau ihrem Regisseursgatten gegenüber zeigte. R, auf seine schlechte Laune hin, befragt, faselt etwas von künstlerischen Ambition, statt seine Eifersucht zuzugeben.
16.) R und E sprechen sich aus. E schlägt R vor, in Capri zu bleiben und weiter für B zu arbeiten.
17.) Treffen zwischen R und RG, ausführliche Deutung RGs von der Eheproblematik Odysseus‘. Penelope sei enttäuscht von ihm gewesen, wie er das Buhlen der Freier um sie akzeptiert hat, statt sie zu erschlagen. Er benötigt den Krieg und die Heimkehr, um als zivilisierter Mann zum Entschluss zu kommen, die Freier zu erschlagen, was eigentlich nicht in seinem Sinne steht, aber der Erwartung Penelopes, einer Barbarin, entspreche.
18.) R wandert umher, überlegt sich in den Tod zu stürzen, um E ihren Irrtum zu beweisen. Auf der Wanderung erblickt er sie am Strand. Sie hat einen mächtigen Eindruck auf ihn. Sie hält ihn auf Distanz. Sie gibt zu, dass sie weiß, dass R sie und B gesehen habe. Er träumt davon, wie er sie küsst.
19.) R beschließt das Projekt abzusagen, redet mit RG über Joyce, über Verfremdung, über das Klassische an Odysseus, das Erhabene. RG wirft R vor, nur an den Kommerz zu denken; R zitiert Dante (Inferno: 26. Gesang: „Nicht geboren seid ihr, um zu leben wie Vieh, sondern um Tugend und Erkenntnis zu suchen.“ – oder: „Gedenkt, aus welchem Samen ihr entsprossen, geschaffen ward ihr nicht, wie Tiere hinzuleben, doch Tüchtigkeit euch zu erringen und Erkenntnis.“) und geht.
20.) In der Villa von B zurück, kommt es erneut zur Aussprache. E gesteht R, dass sie ihn nicht männlich genug finde und deshalb verachte. R erkennt, dass E sich nicht umkämpft genug empfand, dass sie von seiner Passivität enttäuscht ist, dass er B freie Bahn gelassen habe. R will sofort los, nach Rom, aber B will bleiben, denn sie hat in Rom keine Wohnung.
21.) R, entsetzt, flüchtet sich in den Schlaf, wacht auf und hört, dass B und E essen gegangen sind. R begreift, dass er in einer idealen Welt liebt, in einem Tagtraum, der nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass E ihn und nicht seine Möglichkeit sieht. Die verschiedenen Weisen Odysseus zu betrachten. Als er B und E wiederkommen hört, nimmt er schnell ein Schlafmittel.
22.) Am Morgen findet er einen Brief von E, wo sie ihn mitteilt, dass sie zurück nach Rom kehrt und alleine zu leben versucht, aber die Möglichkeit, Bs Geliebte zu werden, nicht ausschließt. R fühlt sich wie ein entwurzelter Baum, geht auf Capri umher, leiht sich ein Ruderboot und halluziniert ein Gespräch mit E, in welchem sie zu ihm zurückkehrt.
23.) Er kehrt zurück in die Villa, wo ihn die Nachricht ereilt, dass E bei einem Unfall gestorben ist. B musste zu scharf bremsen, um einem Ochsenkarren auszuweichen, wobei E sich das Genick gebrochen hat.
●Kurzfassung: Um für sich und seine Frau eine Wohnung zu finanzieren und Geld für ein angenehmes Leben zu verdienen, beschließt ein junger Theaterschriftsteller Drehbücher für einen Produzenten zu schreiben. Tatsächlich verdient er nun Geld, aber sein Leben entgleitet ihm. Seine Frau wird von dem Produzenten umschwärmt, und er küsst die ihm zur Verfügung gestellte Stenotypistin. Das Ehepaar entfremdet sich. Auch ein Aufenthalt auf Capri ändert daran nichts, wo er sich entschließt, die Zusammenarbeit mit dem Produzenten zu beenden, als er Zeuge von einer Szene zwischen diesem und seiner Frau wird, in der der Produzent sie küsst. Es ist aber zu spät. Die beiden reisen ohne ihn ab, und sie kommt auf dem Rückweg nach Rom ums Leben.
… typisches Themen bei Moravia: Untreue, Lüge, konkreter: Wagenvergleich, sinnloses Herumfahren mit dem Wagen, Selbstmord, eine geistig-träge Frau, Eifersucht, der Wunsch nach Nest und Eigentumswohnung, Geldmangel.
… psychologisches Drama: Protagonist unterstellt seiner Frau materielle Wünsche, die er nicht befriedigen kann – deshalb prostituiert er sich, und indem er nun ihre materiellen Wünsche erfüllt, überkommt ihn das Gefühl, die Frau verhalte sich ebenfalls wie eine Prostituierte. Hieraus entsteht das Unglück. Am Ende prostituieren sich beide und beide sind unglücklich. Im Gegensatz zu anderen Romanen besitzt Moravia hier eine größere intellektuelle Spannweite: der Konflikt zwischen dem Monumentalen (Battista), dem Psychologischen (Rheingold) und dem Klassischen (Riccardo).
… Beziehung auf Rheingold von Wagner nur oberflächlich: Schatz der Rheintöchter wird von Alberich gestohlen, nachdem sie ihn verschmäht haben. Aus diesem Schatz lässt er einen Ring schmieden, mit welchem er das Nibelungenvolk unterwirft. Also ohne Liebe grenzenlose Macht und Reichtum.
… Rahmenwirkungen: das schwarze, ärmellose Kleid beim ersten Treffen und in der Szene, in der R sieht, wie B E küsst; zudem die Szene mit dem Ochsenkarren: R und RG fahren, R kann gerade so ausweichen; am Ende passiert dasselbe B, der bremsen muss, wobei B sich das Genick bricht (der draufgängerische Fahrstil wird mehrfach erwähnt, das, was B männlich erscheinen lässt, kostet E das Leben).
… die Atmosphäre auf Capri, die hintergründige Gewalt, die Schwäche, die Deutung, das Ausspielen dieser Deutung, die Multiperspektivität in der Odysseusgestalt bei Homer und Dante, der Verweis auf Wagner, auf den Film, die Debatten um Kunst, Film und Kommerz, heben den Roman über die anderen Machwerke von Moravia weit hinweg.
--> 5 Sterne
Form: Der Stil von Moravia erscheint hier runder, austarierter, aber immer noch nicht interessant, nicht divers, langweilige Wörter, langweilige Adjektive, viele Wiederholungen, langweilige Sätze, langweilige Dialogformen. Die Form selbst erscheint zu flach, zu wenig originell im Schreibstil.
--> 2 Sterne
Erzählstimme: Die Erzählstimme ist durchweg Ich-Erzählung, und zwar aus dem Präsens heraus, in welchem Emilia tot ist, und er sich die letzten Monaten vor Augen führt, wie es dazukommen konnte. Durchweg plausibel, ungebrochen, und situiert, wie konsequent ausgeführt. Die Ich-Erzählung geschieht verlässlich. Das Präteritum ist weitestgehend eingehalten, bis auf den Anfang, der Anfang des ganzen Problems, der szenisch präsentisch erzählt wird.
--> 5 Sterne
Komposition: Die meisten Motive werden aufgenommen: Blick Pasettis Frau auf Gatten, Blick Emilias auf Battista; Fastunfall Ochsenkarren von Riccardo, Unfall mit Todesfolge mit Ochsenkarre von Battista; roter Faden die Wohnung, die Villa, das Eigentum; roter Faden das schnelle Auto, das langsame Auto; Rahmenwirkung des schwarzen ärmellosen Kleides am Anfang und dann in der Villa am Ende auf Capri, als Emilia nun Battistas Geliebte wird. Die drei Deutungen Odysseus als drei Männlichkeitsfiguren: der Draufgänger, der Intellektuelle, der Träumer. Insgesamt wohl komponiert auf die Erkenntnis hin, dass Emilia ihn betrügt oder betrügen könnte. Sehr dicht. Einziges loses Moment Riccardos Begeisterung für die kommunistische Partei, und die Episode mit der Stenotypisten, die wäre auch nicht nötig gewesen und schwächt den Plot, da es eine Racheaktion Emilias nahelegt, daher:
--> 4 Sterne
Leseerlebnis: Vielleicht wegen des Films im Hinterkopf fiel die Lektüre sehr leicht, sehr atmosphärisch, spannend, verwirrend, verwickelt, sehr lange in Schwebe gehalten. Keine Enttäuschung. Inhaltlich stark, sprachlich schwach.
--> 4 Sterne