„Herz, Arzt und Literatur“ beinhaltet zwei Aufsätze von Marcel Reich-Ranicki. In dem ersten Aufsatz geht es um die Rolle der Figur des Arztes in der Literatur. Reich-Ranicki schildert an etlichen Beispielen, dass die Figur des Mediziners schon von Beginn an fest in der Literatur verankert ist und das Ärzte in der Literatur oft nicht sehr positiv dargestellt werden.
Ärzte helfen uns in Krisen, genau wie die Literatur aus Krisen entsteht und uns durch diese führt. So das Fazit von MRR.
Im zweiten Aufsatz befasst sich Reich-Ranicki mit dem Herzen. Das Herz ist ein Träger der Literatur, überall kommt es vor, manchmal schlägt es, manchmal hört es auf, wir können es verschenken oder es uns brechen. Für Reich-Ranicki ist Literatur ohne Liebe keine Literatur, so kann es ohne Herz also auch keine guten Bücher geben.
Natürlich geht es in den beidem Aufsätzen um noch viel mehr, MRR erklärt am Beispiel des Herzens das Große und Ganze der deutschen Literatur. Die Welt von Goethe bis hin zu Thomas Mann.
Eine klare Leseempfehlung!