Ihr siebzehnter Geburtstag ist der Tag, an dem sich alles entscheiden wird – da sind sich Cindy und Rella einig. Sei es eine glitzernde Party, die Cindy zur Prinzessin des Berliner Nachtlebens krönt, oder ein auf Pergament geschriebener Brief, der Rellas Bestimmung An diesem Tag rechnen sie beide fest damit, dass etwas geschehen wird, das ihr Leben für immer verändert. Womit sie jedoch nicht rechnen, ist, dass sie sich ausgerechnet an diesem Tag zum ersten Mal über den Weg laufen werden. Zwei Mädchen, die sich äußerlich bis aufs Haar gleichen und deren Schicksale von Geburt an miteinander verwoben sind. Verliebt in zwei Jungen, von denen nur einer ein Prinz sein kann…
Ihr siebzehnter Geburtstag ist der Tag, an dem sich alles entscheiden wird – da sind sich Cindy und Rella einig. Sei es eine glitzernde Party, die Cindy zur Prinzessin des Berliner Nachtlebens krönt, oder ein auf Pergament geschriebener Brief, der Rellas Bestimmung offenbart: An diesem Tag rechnen sie beide fest damit, dass etwas geschehen wird, das ihr Leben für immer verändert. Womit sie jedoch nicht rechnen, ist, dass sie sich ausgerechnet an diesem Tag zum ersten Mal über den Weg laufen werden. Zwei Mädchen, die sich äußerlich bis aufs Haar gleichen und deren Schicksale von Geburt an miteinander verwoben sind. Verliebt in zwei Jungen, von denen nur einer ein Prinz sein kann…
Quelle: carlsen.de
Meinung:
„Als ich aufwachte, wusste ich augenblicklich, dass heute ein ganz besonderer Tag war: mein siebzehnter Geburtstag.“
Das Cover ist wirklich sehr schön. Es ist märchenhaft und man erkennt sofort, von welchem Märchen es eine Neuerzählung ist. Das Kleid und die Schuhe passen wirklich gut darauf, obwohl ich ja eigentlich kein Fan von Füßen auf den Covern bin. Da der größte Teil vom Bein aber durch das schöne Kleid verdeckt wird, ist es ok.
Marie Menkes Schreibstil ist wirklich schön zu lesen. Sie ist ja der gleiche Jahrgang wie ich und ich könnte mir nicht vorstellen, so etwas zu schreiben. Natürlich kann sie sich noch verbessern, aber für ihren dritten Roman ist er dennoch super. De Geschichte wird abwechselnd aus Cindy und Rellas Sicht geschrieben, jeweils in der Ich-Form, was einen manchmal verwirren kann, aber dem Leser auch einen guten Einblick in beide Charaktere gibt. Allgemein ist das Buch in einem eher einfachen Stil gehalten, es ist ja auch ein Jugendbuch, daher lässt es sich schnell lesen.
Der Leser lernt zu Beginn des Buches Cindy und Rella kennen. Cindy ist die Tochter eines reichen Schauspielers und bereitet gerade alles für ihre große Geburtstagsfeier vor. Rella hingegen arbeitet in einer Fabrik und erwartet sehnsüchtig einen Brief, der ihr sagen wird, welchen Beruf sie ihr Leben lang ausüben wird. Beide kennen sich nicht, doch das soll sich bald ändern, als Rella sich heimlich an die Fersen einer Gruppe heftet, die auserwählt wurde nach Diviatae zu reisen.
Ich weiß nicht, was ich mir von dem Buch erwartet habe. Daher bin ich auch ohne irgendwelche übertriebenen Erwartungen herangegangen und ließ alles auch mich zukommen.
Cindy kam mir zuerst übertrieben eitel vor, alles musste nach ihrem Geschmack sein, alles musste Geld kosten, alles musste perfekt sein an ihrem Tag. Das fand ich dann schon recht übertrieben, aber mit der Zeit wurde sie mir immer sympathischer und ich verstand sie. Ihr Vater ist fast nie zu Hause, daher will sie ihn, denke ich, irgendwie bestrafen indem sie sein Geld ausgibt.
Rella hingegen ist richtig bodenständig. Sie hat keine hohen Erwartungen an irgendwas und geht ihrer Arbeit brav nach. Die Fabrik, genannt Opus, hat sie noch nie verlassen, ebenso wenig wie die anderen Arbeiter. Das kam mir schon komisch vor, da Cindy in Berlin lebt und es nach einer ganz normalen Welt aussieht und nicht nach einer Erfundenen. Was ist denn Opus nun? Die Arbeiter dort arbeiten für Diviatae und für sich selbst, aber trotzdem blieb es mir ein Rätsel, was diese Fabrik nun genau war.
Das gesamte Buch spielt in einem sehr kurzen Zeitraum, hauptsächlich an einem Tag. Ungefähr die Hälfte war nur eine Hinführung zum eigentlichen Thema. ja, es wurden einige spannende Geheimnisse gelüftet und man erfuhr als Leser mehr über Cindy und Rella und ihre Freunde, aber trotzdem hat sich das für mich ein wenig gezogen. Daher werde ich auf diesen teil auch nicht näher eingehen, da er nichts Spannendes beinhaltet.
Die zweite Hälfte, oder das letzte Dritte, wurde dann spannend. Man erfuhr was sich hinter Opus versteckt und wer für all das verantwortlich ist. Allerdings gab es auch hier unlogische Szenen, wie etwas, dass Cindy einfach so nach Opus kann und es niemanden stört, da doch dort alles so streng ablaufen soll. Es kam mir einfach nicht schlüssig vor, was da alles so passierte. Trotzdem wollte ich nun endlich die Auflösung wissen und las und las und las und am Ende war ich ein wenig enttäuscht, dass alles so einfach ging. Das letzte Kapitel allerdings hat mir wieder sehr gut gefallen.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass das Buch schlecht ist, auf gar keinen Fall! Es ist wirklich süß (wenn man ein Buch so bezeichnen kann) und liest sich schnell, daher kann man es ruhig lesen, wenn man gerade Lust auf ein einfaches Buch hat, bei dem man nicht allzu viel denken muss. Ich konnte ganz einfach abschalten und das Buch genießen.
Auch, dass Rella von nichts in der realen Welt eine Ahnung hatte fand ich lustig. Es war wirklich komisch zu lesen, wie Cindy ihr sogar die einfachsten Dinge erklären musste. Auch die Liebe kommt in dem Buch nicht zu kurz, es gibt hier sogar zwei Liebesgeschichten, die sich wirklich anders entwickelt haben, als ich vermutete. Trotzdem waren die wirklich süß und ich musste oft schmunzeln über diese Stellen, da sie mir richtig gut gefallen haben und manchmal auch witzig waren.
Die Charaktere waren auch toll, da jeder der vier Hauptcharaktere eine andere Persönlichkeit hatte und sie trotzdem so gut harmonieren. Viel mehr werde ich auch nicht verraten, da das Buch recht kurz ist und ich niemanden spoilern will.
Fazit: Ein schönes Buch, das allerdings noch ein wenig ausgebaut hätte werden können. Ansonsten ist es toll für Zwischendurch, aber es hat wenig mit dem echten Märchen zu tun. Trotzdem bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sterne.
So schade! Ich liebe Neuerzählugen von Märchen und finde, sie passen sich oft unglaublich gut in dystopische Welten ein. Hier gab es noch ein paar Clous, da es quasi 2 Aschenputtel gab, eine in der armen und harten Welt der Arbeiter und eine in der priviligierten Welt der Upper Class. Ihre Wege kreuzen sich und beide finden ihre „Prinzen“. Die Idee war klasse, zumal die Geschichte auch noch in Berlin spielt (Ich liebe Dystopien in Deutschland/ Europa). Leider wirkt alles extrem gehetzt und viel zu kurz, teilweise auch unlogisch. Die männlichen Love Interests hatten eigentlich Potenzial aber sie sind extrem blass geblieben und ich habe auch kaum mit den Liebesgeschichten mitgefiebert. Toll waren die parallelen Momente der beiden Heldinnen. Die Geschichte hätte grandios sein können, wenn sie deutlich mehr Raum zur Entfaltung bekommen hätte. Es wirkte alles wie eine etwas längere Kurzgeschichte. Zu kurz und zu geradlinig. Die Idee des Settings war gut, es fehlte aber an Worldbuilding für mich.
Das Buch hat eine wirklich nette Idee und auch die Anlehnung an Aschenputtel fand ich sehr interessant. Leider konnte mich am Ende die Umsetzung nicht ganz überzeugen.
Der Einstieg in das Buch war gut gelungen, die beiden Perspektiven auf den ersten Blick gut gelungen und das Stilmittel wie die beiden Perspektiven immer mal wieder verknüpft wurden, hat mir gut gefallen. Es dauert aber leider wirklich sehr lange bis ein bisschen mehr Action in die Geschichte kommt, denn bis dahin ist fast die Hälfte der Geschichte vorbei. Ich hatte oft den Eindruck, dass ich nur eine Kurzgeschichte aus einer größeren Geschichte lese. Meiner Meinung wären ein paar mehr Seiten für ein wenig mehr Tiefe besser gewesen.
Die weiblichen Charaktere waren interessant, aber die männlichen sind leider sehr blass geblieben.
Die Geschichte hätte richtig gut werden können, aber hat ihr Potential leider nicht ausgeschöpft.
Das Buch handelt von zwei Mädchen und zwar, wie der Titel schon sagt, von Cindy und Rella. Jede der beiden wohnt in einer komplett unterschiedlichen Welt, aber beide gleichen sich aufs Haar, was jetzt die ganze Sache interessant macht. Die Handlung wird im Wechsel von Cindy und Rella erzählt, was ich sehr spannend fand, denn so erfahren wir sehr viel über die jeweilige Welt der beiden. Cindy ist die „Prinzessin“ der Familie, die sehr reich zu sein scheint und sie hat so typische Probleme, wie es ein Kind in solch einer Familie haben kann. Für sie scheint es am wichtigsten zu sein, eine tolle Geburtstagsparty zu haben. Rella hat aber ein ganz anderes Problem und zwar ist sie eine Arbeiterin, die an ihrem Geburtstag erfahren soll, in welchem Bereich, sie in Zukunft tätig sein soll. Allerdings wird es sehr interessant für den Leser, als die beiden sich treffen, da gibt es dann doch einige interessante Ereignisse, die sehr interessant sind. Für mich interessanter war jetzt die Erzählperspektive von Rella, ich finde hier war mehr los und ich hätte gerne mehr über die Arbeiter erfahren. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte liest sich locker und leicht, zieht den Leser aber doch in seinen Bann. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und wirkt für mich sehr ansprechend. Fazit: 5 von 5 Sterne. Schöne, unterhaltsame Neuinterpretation der Cinderella Story. Kann ich nur weiterempfehlen.
Endlich 17 und die Welt öffnet ihre Türen – Zeit für Veränderungen! Genau in diesem Punkt sind sich Cindy und Rella vollkommen einig, auch wenn sie sich persönlich noch nie kennengelernt haben und auch so führen sie ein Leben, welches unterschiedlicher nicht sein könnte.
Während Cindy in Saus und Braus das High Society – Leben genießt, lebt Rella in sehr ärmlichen Verhältnissen, in dem ein Brief auf Pergament verfasst, über Träume oder Albträume entscheidet. Und so kommt es, dass beiden dem langersehnten Tag entgegenfiebern, der ihr Schicksal bedeutend verändern wird – ihren 17ten Geburtstag!
Doch womit keine der Beiden rechnet ist, dass es zugleich der Tag sein wird, an dem sie sich das erste Mal begegnen! Zwei Mädchen aus unterschiedlichen Verhältnissen, deren Aussehen bis zur Zehenspitze einem Spiegelbild gleichkommt und deren Schicksale seit der Geburt ineinander verwoben sind…
Meine Meinung:
Diese Geschichte hat wirklich etwas ganz Besonderes an sich. Cindy & Rella sind wahrlich die Verkörperung von „Cinderella“ nur eben bestehend aus zwei Personen. Die eine angesehen und luxuriös, die andere bescheiden und verarmt. Doch was geschieht, wenn zwei sich bis auf die Haarspitze ähnelten Personen aufeinandertreffen, ihre Leben sich „vereinen“ und das Schicksal eingreift?! – Genau dies hat Autorin wunderbar und auch ergreifend in die Tat umgesetzt und mit ihrer Interpretation des alten Märchens, mich auf ein Erlebnis mitgenommen, dass bewegend und irgendwie erschaudernd zugleich ist.
Die Wahl der Erzählperspektiven sind klasse ausgewählt. So bekommt man genug Input vom Leben der beiden Hauptprotagonistinnen, ihren Ansichten und auch Makeln, die sie aufweisen, aber auch der Part, in denen sich die beiden Schicksale vermischen ist wundervoll geschildert. Manchmal war ich zwar etwas verwirrt über die Sprünge, aber dennoch ist es plausibel und greifbar geblieben. Eine wirklich gelungene Wahl.
Der Schreibstil – jung, spritzig und zeitgemäß. Es war erfrischend den Worten zu folgen und sich in die jeweiligen Szenen einwickeln zu lassen.
Cindy ist die Partyqueen schlecht hin. Durch ihre eitle, manchmal egoistische und „herrschende“ Art stieß sie mir manchmal übel auf und ich konnte nur den Kopf über sie schütteln. Doch umso näher ich sie kennenlernte, umso sympathischer wurde sie mir, denn auch das perfekte Leben hat so seine Problemchen und sie meistert diese zwar auf ihre ganz eigene Weise, aber mit Bravur.
Relle hingegen ist in ganz anderen Verhältnissen aufgewachsen. Durch ihre ruhige, bodenständige und minimalistische Art hatte sie im Nu meine Aufmerksamkeit auf ihrer Seite. Sie war mir sofort sympathisch.
Das einzige was ich störend empfand, war die Überflutung, die aufgrund der Ereignisse und „Zusammenkünften“ geschah. Genauer betrachtet handelt die ganze Handlung nur von einem Tag, der förmlich vor Geschehnissen zu explodieren droht, doch durch die Art der Erzählung, zog es sich in die Länge und war nicht so geballt, als wenn die Autorin diese nicht gesplittet hätte durch die Erzählperspektiven. Dennoch wirkte es einfach an manchen Stellen zu viel und das eigentliche Ereignis baute sich daraus allmählich auf und kam für mich etwas zu kurz.
Erst gegen Ende hin wurde es dann richtig interessant. Es kam ein ordentliches Maß an Spannung auf und viele ungeklärte Fragen kamen zu ihrer Antwort. Persönlich finde ich dies etwas Schade, da Potential genug vorhanden gewesen war, es in Häppchen im Verlauf zu integrieren.
Dennoch wurde ich super unterhalten und ich muss sagen, dass die „Märchenadaption“ sehr lesenswert und auf ihre Art außergewöhnlich ist. Daher kann ich schon eine klare Leseempfehlung aussprechen!
Fazit:
Auch wenn es an manchen Stellen nicht perfekt verlief, so muss ich sagen, dass Marie Menke mich auf ein Erlebnis mitgenommen hat, dass bewegend und irgendwie erschaudernd zugleich war. Ich wurde bestens unterhalten, auch wenn einige Längen oder Verwirrungen beinhaltet waren.
Dennoch kann ich ihr Buch nur wärmstens weiterempfehlen, denn lesenswert ist es auf alle Fälle!
Gestaltung: Diese Gestaltung finde ich sehr gut. Es ist ein etwas kälteres Blau, jedoch harmoniert es sehr gut. Der Schuh spielt eine sehr wichtige Rolle in diesem Buch, vielleicht sogar die entscheidene Rolle.
Inhalt: Cindy und Rella haben heute Geburtstag und das bedeutet für beide wirklich sehr viel. Rella bekommt einen Job den sie bis zum Ende ihres Lebens haben wird und Cindy feiert ihren Geburtstag und hofft das er unvergessen bleibt…
Meine Meinung: In Rahmen einer Blogtour habe ich dieses Buch gelesen und auseinandergesetzt und ich muss euch sagen das ich die Idee hinter diesem Buch wirklich gut finde. Natürlich wird auch hier wieder nicht gespoilert. In dieser Geschichte gibt es zwei Welten die eine ist die Arbeiterwelt die andere die Glamourwelt. Beide Welten sind glücklich, weil sie nicht viel oder gar nichts über die jeweils andere Wissen und so entsteht eine Geschichte in der sich zwei unglaublich verschiedene Charakter mit dem gleichen Aussehen kennen lernen. Sie sind sich total fremd und doch verstehen sie sich auf einer anderen Ebenen. Sie harmonieren und sind beide vielleicht etwas speziell was gut zu ihnen passt. Wie kommt man damit nach Jahren auf einmal jemanden zu treffen der aussieht wie man selbst? Das könnt ihr in diesem Buch erfahren und das gleiche Aussehen noch lange nicht bedeutet das man gleich ist. Wie die Welt beschrieben ist gefällt mir ausgesprochen gut. Man lernt die Welt nicht einfach so kennen, sondern durch Rella und Cindy die sich Gedanken darüber machen. Die Autorin hat einen guten Schreibstil und hat mich über gewisse Dinge nachdenken lassen. Das Buch hat zwar „nur“ 200 Seiten, aber ich kann euch sagen es stellt alles auf den Kopf
Cover Das Cover ist ein gelungener Eyecatcher, da er ein Mädchen zeigt, dass nicht nur ein wundervolles Kleid anzuhaben scheint, sondern versucht in einen Schuh zu schlüpfen. Bei diesem Bild habe ich mir die Frage gestellt, hat sie den Schuh verloren, oder ist es nicht ihr eigener. Dazu der Titel der mich vertraut an Cinderella erinnert, da war die Neugier da
Ihr siebzehnter Geburtstag ist der Tag, an dem sich alles entscheiden wird – da sind sich Cindy und Rella einig. Sei es eine glitzernde Party, die Cindy zur Prinzessin des Berliner Nachtlebens krönt, oder ein auf Pergament geschriebener Brief, der Rellas Bestimmung offenbart: An diesem Tag rechnen sie beide fest damit, dass etwas geschehen wird, das ihr Leben für immer verändert. Womit sie jedoch nicht rechnen, ist, dass sie sich ausgerechnet an diesem Tag zum ersten Mal über den Weg laufen werden. Zwei Mädchen, die sich äußerlich bis aufs Haar gleichen und deren Schicksale von Geburt an miteinander verwoben sind. Verliebt in zwei Jungen, von denen nur einer ein Prinz sein kann…
Quelle: Carlsen
Cover:
Mir gefällt das Cover gut. Das Rad ist hier bei der Gestaltung zwar nicht neu erfunden worden, aber das Cover passt zum Inhalt und zum Titel. Es erinnert mich natürlich sehr an andere Cinderella-Cover.
Meine Meinung:
Der Klappentext klang auf den ersten Blick sehr vielversprechend und ich habe mit einer neueren und modernen Version der Cinderella-Story im Doppelpack gerechnet. Was mich dann aber erwartete, hätte ich mir so niemals ausmalen können.
Cindy ist reich und verwöhnt und hat Geld ohne Ende. Ihr Vater ist nie zu Hause und sie kann tun und lassen was sie will. Zu ihrem 17. Geburtstag organisiert sie daher eine Feier die sich sehen lassen kann und sie als festes Mitglied in Berlins Nachtszene integrieren soll. Rella dagegen arbeitet Tag und Nacht in einer Fabrik und darf dabei nicht einmal den Job ausüben, den sie gerne machen würde. Auf der Party von Cindy laufen sich die beiden dann über den Weg. Rella ist immer noch der festen Überzeugung armen Menschen zu helfen, während Cindy eigentlich nur eine tolle Party feiern möchte. Im Verlauf des Abends kommen aber beide einem schrecklichen und schwer gehütetem Geheimnis auf die Spur, dass sie beide miteinander verbindet.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und einfach, sodass mir der Einstieg in die Geschichte leicht gelungen ist. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Cindy und Rella geschrieben, während sogar einige Kapitel aus der Sicht von beiden gleichzeitig geschildert werden.
Leider bin ich weder mit Cindy, noch mit Rella richtig warm geworden. Ich mochte das verwöhnte Mädchen mit viel Geld, dem alles egal ist und das von Cindy verkörpert wurde einfach nicht. Rella dagegen war zwar bodenständiger, aber einfach langweilig. Stellenweise fand ich sogar recht naiv. Denn während sie die Wahrheit vor Augen hat, glaubt sie immer noch alles für arme und bedürftige Menschen zu tun. Gerne hätte ich sie da mal richtig geschüttelt. Grundlegend hat mir auch einfach die Tiefe gefehlt, um eine Bindung zu den Protagonistinnen aufbauen zu können.
Auch die Nebencharaktere waren nur sehr oberflächlich und flach beschrieben. Die Liebesgeschichte die sich bei Cindy und später auch bei Rella entwickelt fand ich unemotional und wenig mitreißend.
Der Verlauf der Geschichte konnte mich ebenfalls nicht packen. Ich hatte mit etwas ganz anderem gerechnet und konnte dem Geheimnis, dem Cindy und Rella auf die Spur kommen nicht wirklich viel abgewinnen. Ich habe auch immer noch nicht ganz Verstanden was jetzt der Sinn hinter Rellas Auftrag war, der dafür gesorgt hat, dass die beiden sich über den Weg laufen. Für mich war grundlegende Thematik zwar spannend, aber leider viel zu wenig ausgearbeitet und durchdacht. Zwar kann ich als Dystopie-Fan schon die Idee dahinter erkennen, für mich persönlich war die Ausarbeitung aber einfach nicht optimal und stellenweise echt langweilig. Die Story plätschert so dahin, ohne einen richtigen roten Faden und hat mich leider nicht wirklich packen können. Das Ende war ebenso unzufriedenstellend und wirkte irgendwie auf Biegen und Brechen herbei gezaubert. Es bleiben einige offene Fragen zurück und vieles ist einfach nur oberflächlich geklärt worden. Sehr schade, denn man hätte noch einiges daraus machen können, wenn bestimmte Szenen und Handlungsstränge mehr ausgearbeitet worden wären.
Bewertung:
Eine tolle Grundidee die Märchen und Dystopie vereint, leider aber einfach nur flach und teilweise nur halb ausgearbeitet umgesetzt wurde. Auch die Charaktere konnte da für mich nichts mehr rausreißen.
Das Buch konnte mich sehr schnell in seinen Bann ziehen. Ich war sofort in der Geschichte drinnen.
Cindy lebt ein normales Leben in Berlin. Naja, so normal auch wieder nicht, da ihr Vater sehr reich ist und sie alles hat, was sie sich wünscht. Sie ist verwöhnt und sehr oberflächlich. Sie ist ziemlich naiv. Ihre Mutter ist früh gestorben. Ihr Vater ist fast nie zu hause. Sie lebt mit ihrer Stiefmutter und ihren fünfjährigen Zwillings-Halbschwestern zusammen. Zu ihrem Missfallen muss sie nach der Pfeife ihrer Stiefmutter tanzen, ganz wie Cinderella. Aber Cindy muss sich gerade mal ein bisschen um ihre Schwestern kümmern. Für alles andere gibt es Putzfrauen, Nannys und Assistentinnen. Cindy ist nicht unsympathisch, aber ich hatte trotzdem Probleme mich in sie hineinzuversetzen. Sie verändert sich aber im Laufe des Buches und wird sympathischer.
Rella habe ich dagegen sofort ins Herz geschlossen. Ihr Leben ist so ganz anders als das von Cindy. Sie arbeitet in der Kinderfabrik, wo sie auch aufgewachsen ist und die sie auch noch nie verlassen hat. Sie ist harte Arbeit von klein auf gewohnt. Die Kinder in der Fabrik werden zum Gehorsam erzogen. Sie kennt nichts anderes, als die Fabrik und ihre Arbeit. Die einzige Privatsphäre, die sie hat, ist ihre kleine Schlafkoje. Sie ist bescheiden, träumt aber von einem besseren Leben. Zu diesem besseren Leben soll ihr der Brief, den jeder zu seinem 17. Geburtstag in der Fabrik erhält, verhelfen. Der Brief offenbart den Jugendlichen, welchen Beruf sie in Zukunft ausüben werden.
Jeder Arbeit musste gemacht werden. Jede Arbeit brauchte Arbeiter. Jede Arbeit hatte ihren Sinn.
Kapitel 2 (Position 657)
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Cindy und Rella in der ersten Person erzählt. So hat der Leser einen sehr guten Überblick über das Geschehen und kann die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden eintauchen, was mir aber bei Rella viel leichter gefallen ist als bei Cindy. Sehr schön fand ich die Absätze, die aus der Sicht von beiden geschrieben waren. Gegen Ende hin kommen noch zwei andere Protagonisten zu Wort.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft, wodurch sich der Leser die Charaktere und die Schauplätze sehr gut vorstellen kann. Das Buch ist angenehm und flüssig zu lesen.
Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Vom Klappentext und vom Cover her hatte ich mehr eine Märchenadaption mit Fantasyelementen erwartet. Ich war sehr positiv überrascht, dass es aber eine Dystopie ist, was ich sehr interessant fand. Wer mich schon kennt, weiß, dass ich Dystopien sehr mag. Die Kombination aus Märchen und Dystopie ist wirklich gut gelungen, wobei die Dystopie überwiegt.
Die ersten zwei Drittel fand ich richtig toll. Dann habe ich mich aber schön langsam gefragt, was da jetzt noch kommen kann, um das Ganze noch aufzulösen. Der letzte Teil war dann leider ziemlich enttäuschend. Die Auflösung war recht schnell und nicht großartig überraschend. Das war mir viel zu einfach. Ich hätte mir da noch was Spektakuläres erwartet. Da hätte das Buch noch ein paar Kapitel mehr oder sogar eine Fortsetzung vertragen können. Die Umsetzung des Endes finde ich nicht gelungen und es ist wirklich schade um die tolle Idee.
Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet und passt sehr gut zur Geschichte.
Fazit:
Großartige Grundidee, die gut umgesetzt wurde, leider mit enttäuschendem, viel zu einfachen Ende!
Während Cindy eine Party-Queen ist und im absoluten Luxus lebt, wächst Rella in einer unterirdischen Fabrik auf. Das Leben und die Welten der beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich war von Anfang an sehr gefesselt und neugierig. Die unterschiedlichen Lebensbedingungen sind sehr bedrückend und lassen einen immer wieder den Kopf schütteln. Es gibt immer wieder schockierende und überraschende Momente, weshalb ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.
Allerdings fand ich die Liebesgeschichte nicht ganz so überzeugend. Die Zufälle waren mir dort etwas zuviel und dadurch nicht so glaubwürdig. Die Nebendarsteller bleiben auch etwas blass in der Geschichte.
Das Buch ist abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Mädchen geschrieben. Dadurch bekommen wir einen intensiven Einblick in ihre jeweilige Welt und können besonders die Gefühle und die Aussichtslosigkeit von Rella sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist flüssig, wodurch ich direkt in die Geschichte abtauchen konnte. Das Buch überrascht vor allem durch den Genre-Mix von moderner Märcheninterpretation und bedrückender Dystopie. Eine tolle und erschreckende Geschichte, die ich sehr empfehlen kann.
Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es erinnert an Cinderella und sieht sehr schön aus.
Fazit:
Eine überraschende Geschichte mit einer Mischung aus Dystopie und modernem Märchen.
Cindy und Rella sind beide beinahe 17 Jahre alt und beiden steht der Tag ihres Lebens bevor. An ihrem 17. Geburtstag soll sich für beide das Leben endgültig verändern. Dabei haben die beiden scheinbar nichts gemeinsam. Cindy lebt als Mitglied der Berliner Upperclass ein Leben in Saus und Braus. Sie bereitet sich auf die Party des Jahres vor die sie an ihrem Geburtstag zur ungekrönten Prinzessin der Stadt machen soll. Rella dagegen wird an ihrem 17. Geburtstag endlich erfahren welchen Beruf sie fortan in der Fabrik ausüben soll und sie hofft, dass ihr Traum in Erfüllung gehen wird. Doch dann laufen sich die beiden zufällig auf der Party über den Weg und damit geraten Dinge ins Rollen, von denen keines der Mädchen hätten nie erfahren sollen...
Ich muss sagen ich bin zunächst durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden, es gefällt mir einfach durch seine Farben und seine schlichte Eleganz. Auch ist das Buch angelehnt an das Märchen Cinderella (wie man am Titel schon merkt) und ich war sehr gespannt wie das Thema, in Verbindung mit einer Dystopie die auch noch zum Teil in Deutschland spielt, umgesetzt wurde. Die Idee die hinter der Dystopie steckt hat mir sehr gut gefallen und auch wenn diese Art der Dystopie nicht ganz neu ist, wurde in Verbindung mit den märchenhaften Komponenten eine frische, neue Geschichte daraus. Ich persönlich hätte mir jedoch einen etwas flotteren Verlauf der Ereignisse gewünscht, das Buch beginnt für meinen Geschmack ein wenig schleppend und ich brauchte recht lange um mich in der Welt und der Gesellschaft einzugewöhnen, zunächst konnte ich mir auch die Schauplätze nicht ganz so gut vorstellen und war vor allem bei der Fabrik ein wenig ratlos. Im späteren Verlauf gibt es dann interessante Entdeckungen und Plottwists die der Story durchaus Würze verleihen, für mich aber eben ein wenig spät anliefen. Probleme hatte ich leider vor allem mit den beiden weiblichen Protas. Mit Cindy und ihrer zunächst naiven und prinzessinnenhaften Art konnte ich am wenigsten anfangen, ich denke aber das liegt daran das ich doch langsam mit der Denkweise nicht mehr viel anfangen kann. Sie ist nicht unbedingt unsympathisch, nur ich konnte mich einfach nicht in sie hineinversetzen. Sie macht zwar eine Wandlung durch, aber auch später blieb sie mir verschlossen. Rella war mehr auf meiner Wellenlänge, aber auch sie war nicht zu 100% mein Fall. Ich hätte sie mir einfach noch ein wenig stärker, mutiger und entschlossener gewünscht. Vermutlich liegt es bei beiden einfach am Alter und ich bin den Büchern dieses Genres langsam aber sicher entwachsen. Ansonsten kann ich das Buch auf jedem Fall allen empfehlen die Lust auf eine erfrischende Mischung aus Dystopie und Märchen haben und die sich doch noch ein wenig besser in zwei junge 17 jährige Mädchen hineinversetzen können (ich klinge irgendwie so alt ...).
Gute Ansätze und eine erfrischende und interessante Kombination aus Märchen und Dystopie mit zwei Protagonistinnen deren Gedankengängen ich nicht immer folgen konnte. Klare Empfehlung für alle Lust auf eine etwas andere Märchenadaption haben, für mich war es einfach nicht ganz das passende Buch und vielleicht auch nicht mehr die passende Zielgruppe :=)
Cindy und Rella könnten kaum verschiedener sein. Die eine lebt im Luxus, die andere träumt von ganz kleinen Dingen. Doch so unterschiedlich sie auch sind, es gibt Berührungspunkte in ihrem Leben, die sie nicht für möglich halten würden. Während Cindy und Rella auf ihren 17. Geburtstag, der über ihre weitere Zukunft entscheiden könnte, hin fiebern, versuchen sie, ihr ganz privates Liebeschaos zu sortieren und den richtigen Weg zu finden.
Der Schreibstil von Marie Menke ist angenehm und flüssig. Durch ausgeschmückte, bildhafte Beschreibungen kann man sich sowohl die Figuren, als auch die Schauplätze sehr gut vorstellen. Dabei werden besonders die Unterschiede in den Lebensumständen der Protagonisten deutlich.
Cindy führt ein Leben im Luxus, alles was sie braucht, bekommt sie bzw. kann sie sich selbst organisieren. Da ist es auch kein Wunder, dass ihr 17. Geburtstag eine riesige Party mit vielen bekannten Gästen werden soll. Sie liebt es im Mittelpunkt zu stehen und sich einen Namen zu machen. Das Gefühlschaos, das sich da in ihr Leben schleicht, macht es ihr nicht unbedingt einfacher, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die noch erledigt werden müssen. Rella hingegen hat nur ein ganz einfaches, spärlich eingerichtetes Zimmer in einer riesigen Fabrikhalle. Ihr gesamtes Leben hat sie mit harter Arbeit zugebracht, um nicht nur die Arbeiter um sie herum, sondern auch noch die Bewohner von Divitiae zu versorgen. Ihr Geburtstag entscheidet über die berufliche Zukunft, entsprechend bescheiden wirkt ihr größter Wunsch, im Gegensatz zu dem, wovon Cindy träumt. Man kann beide Protagonistinnen sehr intensiv kennenlernen, da die Geschichte aus zwei Ich-Perspektiven geschildert ist. Dabei taucht man Stück für Stück tiefer in die Gedanken- und Gefühlswelten ein und findet immer wieder Gemeinsamkeiten, obwohl die Leben der beiden jungen Frauen so verschieden sind. Sollte man zwischendurch nicht darauf geachtet haben, welcher Name über der Passage steht, so erkennt man auch beim Lesen der Szenen sehr schnell, um welche der beiden es sich handelt. Sie sind geprägt durch ihre Umwelt, durch die Kindheit und den technischen Stand, der sie umgibt.
Als beide Welten aufeinander prallen, geht das Chaos erst so richtig los. Nach und nach entdeckt man, was alles hinter den unterschiedlichen Lebensweisen steckt, wer die Fäden zieht und wie seltsam die Gegebenheiten für die Figuren sind, die in der jeweils anderen „Hälfte“ der Welt leben. Die Durchmischung der Charaktere hat mir gut gefallen, so hat man neben den ernsten, nachdenklich stimmenden Themen und auch die Chance zu schmunzeln, wenn man dabei zuschauen darf, wie sie versuchen die ganzen neuen Dinge um sich herum zu verstehen. Die geheimen Machenschaften, die im Verlauf der Geschichte aufgedeckt werden, sind wirklich erschreckend. Denn auch wenn es eine Dystopie ist, sind einig der Szenarien gar nicht so abwegig, wie man sich zunächst vielleicht einreden möchte.
Durch die Perspektivwechsel und die zwei Welten, die sich immer mehr miteinander verflechten entsteht eine schöne Dynamik im Buch, die nie Langeweile aufkommen lässt. Immer wieder gibt es etwas Neues zu entdecken und zu enthüllen. Insgesamt eine sehr schöne, interessant aufgebaute Geschichte, allerdings ging mir das Ende dann doch etwas zu schnell.
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
„Cindy & Rella“ von Marie Menke kleidet eine Märchenadaption von „Aschenputtel“ in ein dystopisches Gewand.
Zuallererst muss ich erwähnen, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe. Als ich gelesen habe, dass es um zwei Mädchen geht, hatte ich auf eine progressive Geschichte gehofft, in der das Aschenputtel seine Prinzessin findet. Dies war leider nicht der Fall, doch auch mit gesellschaftskritischen Ansätzen bin ich leicht zu begeistern, also trauere ich nur ein bisschen meiner falschen Hoffnung hinterher.
Die Geschichte ist auch alles in allem sehr unterhaltsam. Die Idee ist großartig, auch wenn sie in ihren Einzelteilen das Rad nicht neu erfindet. Dennoch war ich schnell gefesselt, denn man erkennt schon im ersten Kapitel sehr gut, dass viel mehr hinter allem steckt. In „Cindy & Rella“ treffen Welten aufeinander, verbunden durch die beiden Mädchen, die uns ihre Geschichte erzählen.
Marie Menkes Schreibstil liest sich sehr angenehm und man kommt sehr schnell voran. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Cindy und Rella erzählt, gelegentlich verschmelzen die Perspektiven, was einerseits verwirrend, aber auch erfrischend anders ist.
Leider ist „Cindy & Rella“ eine sehr oberflächliche und konstruierte Geschichte. Allein die Umstände, die die beiden aufeinandertreffen lassen, werden nie genau geklärt. Ein glücklicher oder auch unglücklicher Zufall jagt den nächsten und treibt die Mädchen dahin, wo die Autorin sie haben will. Das Ende ist überstürzt und viel zu einfach gelöst.
Alles in allem liefert uns Marie Menke also eine starke Idee, die leider nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Zum Ende hin fragte ich mich, ob das Lektorat gepennt oder Druck gehabt hätte, die Geschichte so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen. Schade! Trotzdem wird es für mich nicht ihr letztes Buch gewesen sein und ich hoffe sehr, dass die nächste Idee die Bühne kriegt, die sie verdient.
Fazit:
Marie Menkes „Cindy & Rella“ ist eine dystopische Märchenadaption von „Aschenputtel“, die zwar sehr unterhaltsam, aber doch arg oberflächlich ist. Eine tolle Idee, eine starke Kulisse im Kontrast zu flachen Charakteren und einer konstruierten Handlung. So bescherte mir diese originelle Neuerzählung zwar einige schöne Lesestunden, aber auch einen faden Beigeschmack, denn man hätte noch so viel mehr daraus machen können. 3/5 Bücher!
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezi Exemplar direkt vom Verlag.
Danke dafür an Carlsen/Impress.
Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch heran gegangen und wusste auch ehrlich gesagt nicht, was mich da genau erwarten könnte.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und lässt sich flüssig lesen. Auch der Einstieg in die Geschichte war gut gelöst und ich wurde sehr schnell überrascht von der Handlung.
Die Geschichte ist immer abwechselnd aus der Sicht von Cindy und Rella geschrieben, was es einfacher macht, sich auf die zwei Protagonistinnen einzulassen.
Schnell war mir klar, dass es sich hier nicht um das übliche Cinderella Märchen handelt, sondern es war eine Mischung aus Märchen und Dystopie. Mir hat das düstere, welches die Geschichte umgibt, sehr gut gefallen. Und die Beschreibung der Handlungsorte war sehr bildlich und gut gelöst. Auch das Gefühlsleben der beiden Mädchen war gut nachvollziehbar und das machte es mir möglich, mich besser in Cindy und Rella hineinzuversetzen.
Zu Beginn dachte ich mir nur das Cindy einfach ein verwöhntes Mädchen ist, jedoch steigt ihr Potential im Laufe der Geschichte und ich wurde positiv überrascht.
Ohne zu spoilern kann ich nur sagen, dass der Grundgedanke der Geschichte wirklich zum Nachdenken anregt und den Blick auf die Konsumgesellschaft einfach nochmal einen Tick kritischer werden lässt.
Eine Gelungene Geschichte mit ungewöhnlicher Handlung.