Augsburg wird von einer unheimlichen Mordserie heimgesucht, die Opfer sind Frauen, die über Monate hinweg gefangen gehalten und gefoltert wurden. Als wieder eine junge Frau verschwindet, beginnt für Larissa Bartels von der Kripo Augsburg ein Wettlauf mit der Zeit, die junge Frau noch lebend zu befreien.
Für die junge Notärztin Andrea bricht eine Welt zusammen, nach einem Unfall an den sie sich nicht mehr erinnern kann, erkennt ihr eigener Ehemann und ihre Tochter sie nicht mehr. Auch Freunde behaupten sie noch nie gesehen zu haben. Als erneut eine Leiche gefunden wird, führen die Spuren zu Andrea, die verzweifelt um ihre Familie und ihre Identität kämpft.
Totenstille ist der neuste Thriller der Autorin Daniela Arnold.
Die Geschichte um die Kommissarin Larissa Bartels, die in einer Mordserie ermittelt und um die junge Frau, die meint die Notärztin Andrea zu sein, beginnt spannend und kann diese Spannung über weite Strecken auch aufrecht halten.
Mir persönlich haben die Teile mit und um Andrea besser gefallen, sie erzeugten ein größeres Spannungsgefühl und war immer sehr interessant zu lesen.
Die Ermittlerin Larissa Bartels war mir als Protagonistin sympathisch und glaubhaft bei ihren Ermittlungen, bei der sie auch weiß wie sie ihren Kopf durchzusetzen kann. Allerdings störte mich hier ein wenig das Privatleben, mal wieder mit einer kaputten Beziehung, es war mir ein wenig zu Klischeehaft auch wenn es auf eine Frau zugeschnitten war.
Der Thriller ließ sich leicht lesen und durch die aufgebaute Spannung war ein hohes Lesetempo bei mir vorhanden. Leider konnte mich der Schluss nicht ganz so überzeugen, er war für mich einfach nach den ganzen Ermittlungen zu knapp dargestellt, hier hätte es gern einfach etwas mehr sein dürfen um mich ganz für sich einzunehmen.
Mein Fazit:
Ein Thriller, der mir trotz der kleinen Kritikpunkte gut gefallen hat, und den ich gerne gelesen habe.