Jump to ratings and reviews
Rate this book

Licht

Rate this book
Diese Geschichte eines Abschieds, der durch den Unfalltod der Geliebten unwiderruflich wird, ist vor allem die Geschichte einer Leidenschaft, in der Beruf und Alltag keinen Platz haben. In der Erinnerung des Ich-Erzählers ziehen die glücklichen Augenblicke des gemeinsamen Nichtstun wie Sommerwolken vorüber ═ die Ferien im Süden, die langen Nächte und die scheinbar endlosen Morgenstunden. Eine Liebesgeschichte, als wäre der Traum Wirklichkeit und die Wirklichkeit Traum.

124 pages, Paperback

First published April 1, 1978

3 people are currently reading
136 people want to read

About the author

Christoph Meckel

100 books10 followers
Christoph Meckel spent his youth in Freiburg im Breisgau, where he attended Gymnasium. In 1954/55 he studied graphic art at the Academy of Art in Freiburg im Breisgau, and in 1956 at the Academy of Art in München.

Since 1956 he has worked as both an author and graphic artist. He has traveled extensively through Europe, Africa, and America and lived in Oetingen in Markgräflerland, in Berlin, in the south of France, and in Tuscany.

His graphic work has appeared in numerous exhibitions. Until his withdrawal in 1997, Meckel was a member of the PEN Center of the Federal Republic of Germany. He is a member of the Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz and the Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Meckel has received numerous literary prizes, including:

1966 Preis Junge Generation zum Berliner Kunstpreis
1974 Reinhold-Schneider-Preis
1978 Rainer-Maria-Rilke-Preis für Lyrik
1981 Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen, Ernst-Meister-Preis für Lyrik
1982 Georg-Trakl-Preis
1993 Kasseler Literaturpreis
2005 Schiller-Ring der Deutschen Schillerstifung (Weimar)
2006 International Literary Award Novi Sad (Serbia)

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
72 (40%)
4 stars
59 (32%)
3 stars
31 (17%)
2 stars
16 (8%)
1 star
2 (1%)
Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Peter.
398 reviews233 followers
December 24, 2023
Ich las das Buch auf die Empfehlung hin, dass es der Erzählung "Agnes" von Peter Stamm ähnlich sei, die zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Leider kann ich dem nicht beipflichten. Beide Erzählungen basieren auf einer Liebe ("Was Dole preisgab war vielleicht nicht viel, aber es war genug für ein Leben zu zweit"), die von einem der beiden verraten wird ("wir ahmen uns selbst und die Hoffnung nach") und schließlich tragisch endet. Trotzdem erfordern sie sehr unterschiedliche Leser.

Während mich in "Agnes" die Figuren in ihren Bann schlugen, sind es in "Licht" eher die Erlebnisse, die im Vordergrund stehen. Christoph Meckel stellt sie wie impressionistische Bilder dar, die sich aus einzelnen Eindrücken, Sinneswahrnehmungen und Gesprächsfetzen zusammensetzen - der Autor ist zugleich bildender Künstler. Diese Art des Erzählens liegt mir persönlich weniger, wenn auch das Buch an sich gute Literatur und für andere Leser sicher ein Gewinn ist.
Profile Image for Annabel Sewerin.
37 reviews3 followers
June 8, 2024
Super angenehm zu lesen, poetisch, zum Verschlingen, unglaubliche Leichtigkeit. Solch eine Sprache darf man viel zu selten lesen.
Profile Image for Edita.
1,588 reviews593 followers
June 11, 2017
Ich brauche kein Glück, ich kann auch ohne Illusion mit Dir lachen.
*
In der Nacht besaß jedes Wort einen neuen Klang, der aufmerksam machte und Zärtlichkeit versprach.
*
Ich liebe das Meer, warum soll ichs nicht sagen, j’adore le vent.
*
Das Behagen im Wind war kurz und kostbar und einen Moment lang stärker als das Bewußtsein der Zerstörungen, in denen wir lebten, gegenwärtiger und überwältigender als der Verlust von Zukunft, den wir weltweit mit Leuten teilten, die hier Touristen waren und nichts davon wußten oder wissen wollten.
Profile Image for XGinny.
55 reviews11 followers
December 28, 2015
Teils wunderschön, teils schleppend. Mit einem erschütternden Ende.
Profile Image for Lulufrances.
911 reviews87 followers
April 20, 2018
Cool!! Oh I'm fine! Totally, yeah!

This book is dazzling/mesmerizing/beautiful/the most poetic German fiction I've read/and terrifically crushing.

(Don't expect me to review it)
Profile Image for Mama su knyga.
31 reviews42 followers
June 29, 2023
Romantiškas ir labai švelnus pasakojimas vyro, kuris atsisveikina su žuvusia mylimąja.
Jis vis dar jaučia mylimosios kūną, lietaus lašų sudrėkintą jos veido odą, metų laikų kvapus jos plaukuise, laukimą ...
Profile Image for yexxo.
907 reviews27 followers
October 6, 2014
Das kleine Büchlein beginnt mit einem wunderbaren Liebesbrief, geschrieben von Dole, der Geliebten des Ich-Erzählers Gil - doch leider ist er nicht an ihn, sondern an einen anderen Mann gerichtet. Gil entdeckt dieses Schreiben im Laub auf der Terrasse, wo es offenbar verloren gegangen ist, behält diesen Fund aber für sich. Stattdessen wird er zum Misstrauenden und zum Beobachter Doles: 'Und nachdem ich es (das Vertrauen) verloren habe, jetzt, dieses unerbittliche Hinsehn, kalt, scharf, skrupellos und genau.....Unabwendbarer, unablässiger Blick. Unruhe, Zweifel und instinktive Beschuldigung. Dole kann jetzt sagen was sie will - nichts mehr ist glaubhaft.' Doch gleichzeitig blickt er auf ihre gemeinsame Zeit zurück, ihre Reisen, ihr Leben in der Stadt, ihre Vorlieben und Abneigungen.
Es ist keine Geschichte mit Spannungsbögen oder einer Handlung die auf einen Höhepunkt zusteuert, die hier erzählt wird. Gil schildert stattdessen in einer sehr poetischen Sprache in eher kurzen Episoden seine Erinnerungen an die glückliche Zeit mit Dole, wie auch sein Empfinden nach der Entdeckung des Briefes. So lebt das Buch mehr von der Atmosphäre als von der tatsächlichen Geschichte.
Profile Image for Claudia Mika.
83 reviews1 follower
August 1, 2022
“Ich will, dass mich alles was angeht.
Ich will nichts auslassen und ich will mir nichts einreden,
(...) Ich will mein Leben nicht billig haben,
ich will auch die Liebe nicht billig haben
und für das, was mir fehlt,
will ich keinen Ersatz.”

Christoph Meckel schreibt atemlos und unvergleichlich poetisch, in einem Fluss reihen sich Fantasie und Erinnerung an lineare Erzählung. “Licht” ist eine Liebeserklärung an eine Frau, an ein Leben zu zweit, an die gemeinsamen Erlebnisse und die kleinen, feinen Erlebnisse, die Alltagsgrau zu bunten Farben werden lässt. Die Handlung per se ist in der Erzählung nebensächlich, Gefühl und Atmosphäre stehen im Vordergrund. 
Profile Image for Falko.
267 reviews1 follower
March 21, 2020
Ich bin definitiv in der richtigen Stimmung für dieses Buch gewesen, es hatte auch viele gute Momente. Viele schöne Bilder die erzeugt werden, Situationen die geschildert wurden, die man kennt, die aber selten jemand aufschreibt. Sehr unaufgeregt, melancholisch, wenig nachdenklich, meist einfach resümierend.

Etwas gestoßen habe ich mich an den immer gleichen Ausdrucksweisen.
"Weißt du noch...?"
"Kennst du noch...?"
"Erinnerst du dich noch...?"
"Wann war es noch...?"
Profile Image for Sarah.
15 reviews
April 5, 2021
Meine Erwartungen wurden leider enttäuscht. Zwar handelt es sich für mich um eine Liebesgeschichte ohne Pathos aber in Meckels Schreibstil - fragmentarisch mit vielen Aufzählungen - konnte ich beim Lesen nie ganz Fuß fassen. Am Ende blieb mir kein Gefühl, kein Bild.
Profile Image for emily.
24 reviews
December 13, 2022
Erstmal vorab: Obwohl es so kurz ist, habe ich das Buch nur bis zur Hälfte gelesen. Von Anfang an war ich etwas skeptisch, weil ich Bücher, die weniger die Handlung als die Atmosphäre des Buches in den Vordergrund stellen, persönlich weniger mag und mein negativer Eindruck hat sich sehr bestätigt.

Insgesamt waren die Ausschnitte aus dem Leben von Gil und Dole zu kurz und zu flüchtig, damit ich ein Bild von den beiden Hauptpersonen bekommen konnte. Und der Eindruck, den ich hatte, war nicht besonders positiv. Vor allem finde ich den Umgang des Protagonisten mit dem gefundenen Liebesbrief nicht gut. Er verschweigt den Fund, anstatt das Problem anzusprechen und unterdrückt es einfach. (Hier weiß ich allerdings nicht, wie es tatsächlich ausgeht.)

Doch das war nicht der Grund, warum ich das Buch abgebrochen habe. Zunächst fand ich es interessant geschrieben und wollte wissen, wie es sich entwickelte. Das geschah jedoch nicht zum Guten, auf Seite 65 fing es an sehr unangenehm zu werden. Problematische und rassistische Aussagen wie: „Die immer gleichen Rudel fotografierender Asiaten…“ und (hier sexistisch): „und die immer gleichen Rudel von Stewardessen, ich würde mich umbringen, wenn ich so aussehen müßte (…)“. Generell werden rassistische und sexistische Vorurteile reproduziert, das N-Wort in einem diskriminierenden Kontext genutzt und heteronormative Vorstellungen geprägt. Man könnte vielleicht meinen, es im Kontext der Zeit zu sehen, doch ich habe mich sehr unwohl gefühlt und würde es auf keinen Fall empfehlen.
Profile Image for pia.
33 reviews2 followers
May 6, 2025
bezauberndes buch, einfach warm und mit herz dikka
Displaying 1 - 14 of 14 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.